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Und die Erde erwärmt sich doch: Forscher rechneten jahrelang mit fehlerhaften Klimadaten

Seit gut 15 Jahren schien der globale Temperaturanstieg gebremst, Forscher sprachen von einer Pause der Erderwärmung. Nun finden Experten Fehler in der Analyse. Wie gut sind die Daten überhaupt?

05.06.15, 08:35 05.06.15, 12:27

Axel Bojanowski / Spiegel Online



Ein Artikel von

Etwa 40 Erklärungen haben Klimaforscher dafür geliefert, warum die globale Durchschnittstemperatur in Bodennähe seit der Jahrhundertwende kaum noch gestiegen ist. Eine Pause der Erwärmung konstatierte auch der Uno-Klimarat in seinem Sachstandsbericht, obwohl die Jahre seit 2000 sämtlich zu den wärmsten seit 1880 gehören. Klimamodelle mussten aufwendigen Prüfungen unterzogen werden, denn sie hatten die Pause nicht auf der Rechnung.

Umso grösser ist jetzt die Überraschung.

Die angebliche Pause der Erwärmung gebe es nicht, berichten Forscher des staatlichen Klimaforschungszentrums der USA, der NOAA. Das Phänomen beruhte auf mangelhaften Daten, schreiben sie im Magazin «Science». Fehlerhafte Interpretationen der Messungen hätten die Temperaturen systematisch verfälscht.

A NOAA analysis using
updated global surface temperature data disputes the existence of a 21st
century global warming slowdown. The new analysis suggests no discernable decrease in the rate
of warming between the second half of the 20
th
century, a period marked by manmade warmi
ng,
and the first fifteen years of the 21st century, a period dubbed a global warming Òhiatus.Ó
According to the researchers, the hiatus was an illusion, an artifact of earlier analyses

Neben der neuen Temperaturreihe der NOAA gibt es zwar weitere, die nach wie vor eine gebremste Erwärmung seit der Jahrhundertwende zeigen. Doch auch sie könnten auf falsch interpretierten Daten beruhen, meinen die Autoren der neuen Studie um Thomas Karl von der NOAA.

Sie haben Temperaturdaten seit 1998 korrigiert, weil sie entdeckt hatten, dass die Daten teils auf falschen Annahmen basierten: Besonders die Veränderung der Ozeantemperaturen ist schwierig zu bestimmen, weil die Messmethoden variierten.

Messung im Holzeimer

Lange wurde von Schiffen aus per Holzeimer das Wasser gemessen, dann vermehrt in Plastikgefässen, heute meist automatisch am Rumpf – die Daten waren der neuen Studie zufolge aber teils falsch bewertet worden. Jüngst hatten Forscher zum Beispiel entdeckt, dass länger mit Holzeimer gemessen wurde als angenommen. Zudem hätten Bojen unter der Meeresoberfläche zu kaltes Wasser vorgetäuscht.

Auch Messungen abgelegener Regionen an Land hätten in jüngster Zeit korrigiert werden müssen, berichten Karl und seine Kollegen. Den Berechnungen zufolge verschwindet die Erwärmungspause, werden die mutmasslich verzerrten Daten korrigiert: Von 2000 bis 2014 stieg die globale Durchschnittstemperatur demnach um 0.116 Grad pro Jahrzehnt – und damit sogar etwas schneller als zwischen 1950 bis 1999.

ARCHIV - Ein Mann mit Regenschirm gegen die brennende Sonne geht am 2. Mai 2009 ueber eine ausgedoerrte Flaeche in den Aussenbezirken von Bhubaneswar in Indien. Bundesumweltminister Norbert Roettgen hat die Staatengemeinschaft aufgefordert, Klimaschutz-Verpflichtungen nicht zu umgehen. Die Vereinbarungen von Kopenhagen muessten daher alle Laender umfassen, also auch die USA und China, forderte Roettgen. Der Minister zeigte sich ueberzeugt, dass die Klimakonferenz einen Weg zur Begrenzung der Erderwaermung auf zwei Grad beschliessen werde.  (AP Photo/Biswaranjan Rout, Archiv) --- FILE - In this Saturday, May 2, 2009 file photo, a villager holding umbrella to protect himself from sun, walks over parched land on the outskirts of Bhubaneswar, India. (AP Photo/Biswaranjan Rout, File)

Forscher: «Und wir unterschätzen die Erwärmung immer noch» Bild: AP

«Und wir unterschätzen die Erwärmung immer noch – wegen der unvollständigen Erfassung der Arktis, die sich stark erwärmt hat in den letzten Jahren», schreiben die Forscher. Ihrer Studie zufolge wärmte sich das Klima zwischen 1998 bis 2012 im Vergleich zu den höchsten Berechnungen des Uno-Klimarats doppelt so schnell.

Alles Unfug?

Sind der Uno-Bericht und Hunderte Studien der letzten Jahre also Unfug?

«Das wäre eine dumme Behauptung», sagt Gavin Schmidt, Direktor des Klimadatenzentrums der Nasa (GISS). Die neu berechnete Temperaturentwicklung unterscheide sich nicht gravierend von vorigen. Indes: Von einer Pause der Erwärmung könne keine Rede sein, der langfristige Klimatrend zeige eine deutliche Erwärmung.

Die Studie erscheine plausibel, sagt auch Hans von Storch, Direktor am Klimaforschungszentrum GKSS, ein prominenter Kritiker zahlreicher Arbeiten. Sie stelle allerdings nicht nur die Pause der Erwärmung in Frage, sondern die Qualität der Temperaturdaten insgesamt: «Die Arbeit zeigt, dass selbst die wichtigsten Daten der Klimaforschung ständig überprüft werden müssen», sagt von Storch.

Dass solch eine kritische Arbeit im renommierten Magazin «Science» erscheine, zeige, dass es nun offenbar salonfähig werde, selbst grundlegende Erkenntnisse der Klimaforschung in Frage zu stellen.

Test bestanden

«Wir sehen hier den üblichen Selbstkorrekturprozess der Wissenschaft», meint Jochem Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie. Die Aussage, die Pause der Erwärmung verschwinde, erscheine ihm jedoch «etwas übertrieben». Weiterhin sei der globale Temperaturanstieg über die letzten Jahre geringer als zuvor.

Man müsse nach wie vor von einer Unterbrechung des Erwärmungstrends – einem Hiatus – sprechen, meint auch Piers Forster, Klimadatenexperte an der University of Leeds in Grossbritannien. Andere ebenso gute Datensätze, auf denen etwa das Resümee des Uno-Klimarates basierte, zeigten weiterhin eine nur schwache Erwärmung seit der Jahrhundertwende. «Die neuen Berechnungen werden also nicht das letzte Wort sein.»

Für die Computersimulationen des Klimas bedeute die neue Studie keinen Freispruch, sagt Eduardo Zorita vom GKSS. Sie zeigten nach wie vor eine zu starke Erwärmung für die vergangenen Jahre. Die Modelle gehörten weiterhin auf den Prüfstand. Einen entscheidenden Test hatten die Simulationen aber jüngst bestanden – unabhängig von der angeblichen Pause der Erwärmung.

Erderwärmung Klima

Bild: Shutterstock

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41
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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Migu Schweiz 05.06.2015 22:29
    Highlight Die Erde erwärmt sich seit der Eiszeit, da gab es nicht einmal Menschen, und wir sollen daran Schuld sein?
    2 7 Melden
  • Di Dago 05.06.2015 12:23
    Highlight Die reviedierten NASA Daten sagen etwas anderes. Ja, die Eisdecke in der Arktis wird kleiner (sie verändert sich eigentlich ständig) jedoch die in der Antarktis werden grösser.
    Und dazu noch eine andere Info, die Erwärmung, schein nicht auf die Erde beschränkt zu sein, denn einige Planeten im Sonnensystem haben auch mit einer Erwärmung zu kämpfen.Somit kann die Erwärmung nicht menschlichen Ursprungs sein.Themawechsel,wer sich die Zitate von David Rockefeller jun.aus seinen Büchern mal liest,kann nur noch davon ausgehen,dass eine Globale Co2 Steuer geplant ist um die Regierungen abzuschaffen
    4 25 Melden
    • Di Dago 05.06.2015 13:56
      Highlight http://www.nasa.gov/content/goddard/antarctic-sea-ice-reaches-new-record-maximum
      1 7 Melden
    • Di Dago 05.06.2015 15:04
      Highlight Ja für harte Fakten seit ihr Klimaanarchos nicht zugänglich, anstatt selbst zu denken, lasst ihr Euch diese Tätigkeit gerne abnehmen.
      6 6 Melden
    • crust_cheese 05.06.2015 15:40
      Highlight Globale CO2-Steuer => Regierungen abschaffen

      Ein gewagter Gedankensprung. Könnte man das vielleicht noch ausformulieren?
      14 2 Melden
    • smoe 05.06.2015 15:51
      Highlight @Di Dago
      Hast den Nasa Artikel auch gelesen oder nur die Überschrift?

      «A warming climate changes weather patterns. […] Sometimes those weather patterns will bring cooler air to some areas. »

      «Its really not surprising to people in the climate field that not every location on the face of Earth is acting as expected – it would be amazing if everything did»

      Hier etwas Lesestoff zu deinen "harten Fakten" und der haarsträubenden Schlussfolgerung bezüglich unseres Sonnensystems.
      https://www.skepticalscience.com/antarctica-gaining-ice.htm
      https://www.skepticalscience.com/global-warming-other-planets-solar-system.htm
      11 3 Melden
  • crust_cheese 05.06.2015 09:56
    Highlight Zu wessen Gunsten sollen denn die Daten "gefälscht" worden sein? Wer hat denn den grösseren Einfluss, die grösseren Mittel? Die phösen Grünen und die Alternativenergiebranche oder fossile Brennstoffkonzerne?

    Jetzt kommt mir sicher noch einer und sagt, dies diene zur Einführung einer Diktatur unter dem Deckmantel der Ökologie, so à la Ökofaschismus - oder etwas ähnlich haarsträubendes...

    Ich finde es vielmehr beruhigend, dass die wissenschaftliche Methode ihre Selbstkorrektur beibehalten hat und der Einfluss grosser Energiekonzerne den Ergebnissen offenbar wenig anhaben konnten.
    35 1 Melden
    • Di Dago 05.06.2015 13:42
      Highlight Der MultiMilliardenbranche Klimarettung!
      3 13 Melden
    • crust_cheese 05.06.2015 15:38
      Highlight Soso, was ist dann mit der MultiBILLIONENbranche fossile Brennstoffe?
      11 1 Melden
  • Ruffy 05.06.2015 09:00
    Highlight Die Erde bewegt sich auf ihrer Umlaufbahn zurzeit wieder weiter von der Sonne weg, was längerfristig eine Eiszeit zur folge hat. Also nix gegen ein par Grad mehr 😄
    14 56 Melden
    • DasIstEinUsername 05.06.2015 10:12
      Highlight hä?!?
      20 3 Melden
    • Ruffy 05.06.2015 14:08
      Highlight Danke Rhabarber, jemand der die Fakten etwas kennt.

      Nachhaltigkeit unterstütze ich durchaus, saubere Energie ist grundsätzlich gut.

      Aber bitte machen wir uns nicht die Illusion wir könnten das Klima wirklich beeinflussen, wenn die Eiszeit kommt, dann kommt sie und dann ist für einen grossen Teil der Mennschheit aus die Maus. Genauso könnten die Sonnenaktivitäten plötzlich stark zunehmen und wir werden gegrillt.
      8 2 Melden
  • terribile 05.06.2015 08:55
    Highlight Ahaaaaaa Wissenschaftler ja ....ähmmmmm ist ja klar alle können sich irren.
    10 45 Melden
    • TJ Müller 05.06.2015 10:21
      Highlight Das hat Wissenschaft so an sich. Wenn man neue Erkenntnisse hat werden alle alten Schlussfolgerungen überprüft und erneuert, falls nötig. Iteratives Vorgehen um der Wahrheit immer etwas näher zu kommen. Nur so kommt man weiter. Im Gegensatz zu den Religionen, welche auf Dogmen beruhen. Dort ists halt einfach so, weils so ist. Wär dir das lieber? Trotz besserem Wissen auf alten Schlussfolgerungen beruhen, nur um keinen Fehler oder in diesem Falle Ungenauigkeiten zuzugeben? Es ist ja nicht so, dass der ganze Ansatz falsch war, sondern nur die Daten nicht ganz so genau.
      39 0 Melden
    • Di Dago 05.06.2015 13:50
      Highlight Ja so wäre die Wissenschaft gedacht, nur Klimawissenschaft ist pseudowissenschaftlicher Müll! Die 97% der Wissenschaftler die AGW bestätigen, bestehen aus 100 Antworten auf die ursprünglich 7000 verschickten Fragebögen.
      6500 davon, haben sich nicht mal die Mühe gemacht diesen Mist auszufüllen. Von diesen 500 wurde, als klar wurde, dass 400 nicht zu gebrauchen sind, weil sie AGW negierten und zuwenige Klimaaufsätze veröffentlicht haben, nur 100 Fragebögen verwqendet. So einfach ist das 97% Zustimmung zu generieren. Lächerlich, das auch noch Wissenschaft zu nennen!
      3 11 Melden
    • Di Dago 05.06.2015 13:55
      Highlight Klimawissenschaft ist keine Wissenschaft, sondern das niederschreien, anderer Meinungen und eine Glaubensrichtung für die irregeleiteten, die denken die Menschheit sei eine Seuche!
      2 13 Melden
    • smoe 05.06.2015 17:02
      Highlight @Di Dago
      «in the peer-reviewed scientific literature, examining 11 944 climate abstracts from 1991–2011 matching the topics ‘global climate change’ or ‘global warming’. We find that 66.4% of abstracts expressed no position on AGW, 32.6% endorsed AGW, 0.7% rejected AGW and 0.3% were uncertain about the cause of global warming. Among abstracts expressing a position on AGW, 97.1% endorsed the consensus position that humans are causing global warming.»
      http://iopscience.iop.org/1748-9326/8/2/024024/pdf/1748-9326_8_2_024024.pdf

      Neben der Analyse der Veröffentlichten Studien wurde übrigens nicht nur eine einzige Umfrage gemacht …
      http://en.wikipedia.org/wiki/Surveys_of_scientists%27_views_on_climate_change
      2 1 Melden
    • Bowell 05.06.2015 18:02
      Highlight Wie hats Bertolt Brecht doch so schön gesagt: "The aim of science is not to open the door to infinite wisdom, but to set a limit to infinite error." Amen.
      0 0 Melden
  • keplan 05.06.2015 08:54
    Highlight Klar es ist auch die einfachste Lösung die Daten anzupassen, wenn die Realität nicht der Berechnung entspricht und schon gar nicht dem gewünschten Ergebnis.
    Getreu dem Motto, trau keiner Studie die du nicht selbst "gefälscht" hast.
    24 56 Melden
    • Rookie 05.06.2015 09:40
      Highlight Was nicht anders zu erwarten war... Wenn die "Tatsachen" nicht stimmen, einfach alles von vorher als ungenau und unprofessionell bezeichnen und bei null wiederbeginnen...
      Ein Grund mehr den Modellen und Prognosen nicht zu glauben. Die Alternativenergiebranche und die Grüne Umlagerungspolitik brauchen ja ihre rechtfertigungen...
      5 49 Melden
    • herpderpschlerp 05.06.2015 09:50
      Highlight Wenn man keine ahnung hat wie wissenschaftliche arbeit funktioniert entstehen solche meinungen. Ein wenig bildung würde ihnen nicht schaden
      42 1 Melden
    • crust_cheese 05.06.2015 09:59
      Highlight Übrigens handelt das Sprichwort von Statistiken, nicht Studien. Studien werden seit jeher kritisch durchleuchtet, und zwar von mehreren Parteien. Ginge es um eine Studie, könnte man noch über Fälschung streiten. Die Klimaerwärmung ist aber durch dutzende, hunderte Studien belegt.

      Oder aber du möchtest eventuell eine grosse, systemische Verschwörung andeuten, die von den "Ökofaschisten" orchestriert wird...
      27 2 Melden
    • panaap 05.06.2015 10:12
      Highlight @swi @rookie die chemtrails nicht vergessen! vergisst ja njcht die chemtrails
      31 0 Melden
    • TJ Müller 05.06.2015 10:37
      Highlight @Rokkie, wer bezeichnet etwas als unprofessionell und wo wird wieder bei null begonnen? Das ist normales wissenschaftliches Vorgehen. Beim Verdacht auf falsche Annahmen, neuen Erkenntnissen und Ungenauigkeiten (In diesem Falle unterschiedliche Messmethoden, welche unterschiedliche Temperaturen anzeigen) werden die Schlussfolgerungen überprüft und gegebenenfalls angepasst. Im Gegensatz zu den Dogmen der Religionen. Da wird nichts angepasst, weshalb in Religionen auch kein Fortschritt möglich ist.
      22 1 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 05.06.2015 11:31
      Highlight @panaap, Geoengineering ist keine Verschworungstheorie.

      Chemtrails sind eine Form von angewandtem Geoengineering.
      Ob solches betrieben wird ?

      http://de.wikipedia.org/wiki/Geoengineering
      2 10 Melden
    • crust_cheese 05.06.2015 11:37
      Highlight Nur weil es Geoengineering gibt, braucht es noch lange keine Chemtrails zu geben. Zoologie existiert ja auch, ist noch lange kein Beweis für Einhörner.
      14 3 Melden
    • TJ Müller 05.06.2015 12:13
      Highlight @The Destiny
      Wenn du schon Links postest, solltest du sie aber auch mal durchlesen. Es geht sogar aus deinem Wikipedia Artikel hervor, dass Geoengineering theoretische Möglichkeiten sind um Einfluss auf das Klima zu nehmen mit welchen sich Forscher beschäftigen. Doch nirgends wird Geoengineering aktiv im grossen Stil durchgeführt. Auch befassen sich Forscher seit langem mit dem Beamen, doch das heisst doch nicht, dass es auch möglich ist und effektiv durchgeführt wird. Und nein, das Ausregnenlassen von Wolken per Silberiodid vor "wichtigen" Feiertagen (RUS/CHN) sind keine Chemtrails...
      7 0 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 05.06.2015 12:21
      Highlight @crust_cheese

      "Ob solches betrieben wird ?"

      Lesen muss man können...
      0 5 Melden
    • Di Dago 05.06.2015 13:52
      Highlight P.S. eine globale Durschnittstemperatur ist nicht Messbar und existiert somit auch nicht!
      2 8 Melden
    • Di Dago 05.06.2015 14:04
      Highlight Verschwörungen existieren, nehemn wir doch mal das Manhattan Projekt (Bau der US Atombombe), an diesem Projekt haben 150'000 Zivilisten mitgearbeitet, und keiner hat geredet bis es BOOOM gemacht hat.
      3 3 Melden
    • TJ Müller 05.06.2015 14:44
      Highlight @Di Dago
      Nirgends wurde bahauptet, es gäbe keine Verschwörungen. Jedes mal, wenn mehrere Menschen hinter dem Rücken anderer Absprachen tätigen sind dies Verschwörungen und die Welt ist (leider) voll davon (Politik, Kartelle, Geheimdienste). Auch Verschwörungen im "popkulturellen" Sinn existieren und werden auch regelmässig aufgedeckt (zB. NSA) Das alles ist aber trotzdem KEIN Beweis, ja nicht mal ein Argument für Chemtrails, sondern nur eine Art der Stohmann-Argumentation.
      8 0 Melden
    • Di Dago 05.06.2015 15:18
      Highlight Danke, da hast Du wohl auch ein bisschen Recht. Ich bin inzwischen 40, ich weiss wie der Himmel in meiner Kindheit ausgesehen hat, wo ist das Blau hin und die "Normalen Kondesstreiffen" die sich hinter dem Flugzeug in kürze auflösten. Heute ergeben diese Wolken, früher gabs das nicht. Ohne Playstation und PC, war man immer draussen. Subjektiv? Klar Totschlagargument.
      Jedoch wird in anderen Ländern darüber geschrieben, auch haben es schon verschiedene skandinavische Politiker zugegeben, dass das tatsächlich geschiet. Nur die Spitze des Eisberges, sieht man an der Oberfläche.
      2 6 Melden
    • crust_cheese 05.06.2015 15:51
      Highlight Di Dago, das ist entweder eine Lüge oder du redest dir da was ein. Bedenklich ist beides. Kondensstreifen und ihr Verhalten sind nun mal sehr stark durch die Wetterlage, d.h. Temperatur und Luftdruck, bedingt. Du wirst beobachten können, dass einige Streifen nach wie vor fast sofort verschwinden, während andere länger bleiben.

      Und erkläre mir doch bitte Folgendes: Wie zum Teufel soll versprühen in rund 12'000m Höhe ein effizientes System zur Verteilung irgendeines Wirkstoffes sein? Pestizide und ähnliche Stoffe werden aus unter 100 Metern gespritzt - weil alles darüber viel zu chaotisch und unberechenbar ist.
      7 1 Melden
    • TJ Müller 05.06.2015 16:01
      Highlight Ich gehe auch auf die 30 zu und kenne blaue Himmel ohne Cirruswolken wie zB heute bei uns schon den ganzen Tag :-D. Es wird auch nie bestritten, dass es eine starke Zunahme von flugbedingten Cirruswolken gibt. Diese Tatsache wird auch untersucht, zB der Effekt der verminderten Sonneneinstrahlung infolger des gebrochenen Lichts. Nur musst du bedenken, dass alleine der Personenflugverkehr in den letzten 30 Jahren sich etwa verdreifacht hat. Die Flugzeuge wurden zudem auch immer grösser, was eine noch massivere Zunahme von Abgasen bedeutet. Die Physik erledigt den Rest :-) PS: Quelle (Politiker)?
      7 0 Melden
    • keplan 05.06.2015 16:06
      Highlight @herpderpschlerp reichtvein hochschulabschluss oder muss ich mich noch weiterbilden. . . Ob die Studien geprüft werden oder nicht ist nicht sonderlich relevant. Solche Studien haben so viele variable Faktoren das man sie immer anpassen kann. Da bei dieser Studie das Resultat so oder so feststeht müssen sie nur die entsprechenden Änderungen schlüssig begründen. Das Problem dabei ist, solange nicht das Falschheit bewiesen wird, wird es als richtig angenommen
      3 3 Melden

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