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Cooler Lifehack! Darum solltest du deine Wäsche bei eisiger Kälte draussen trocknen lassen

11.01.17, 07:23 11.01.17, 08:13

Wer seine Wäsche, statt sie in den Tumbler zu schmeissen, lieber draussen an der frischen Luft aufhängt, wird dies meist bei schönem Wetter tun. Am liebsten im Frühling oder Sommer. Macht ja auch Sinn. Schliesslich sind Minusgrade nicht die beste Bedingung, um die Wäsche zum Trocknen zu bringen.

Hast du bisher gedacht, gell?

Aber da liegst du SOWAS von daneben! 

gif: giphy

In Wahrheit trocknen die gewaschenen Textilien draussen um einiges besser, wenn es kalt und windig ist. Leichte Minusgrade eignen sich am besten. 

Warum das so ist? Richtig kalte Luft hat eine sehr niedrige Luftfeuchtigkeit. Sie nimmt daher die Feuchtigkeit aus der Wäsche gut auf. Die Wäsche gefriert zwar zuerst, doch dann findet ein so genannter Phasenübergang statt. Heisst: Das Eis geht direkt in einen gasförmigen Zustand über, und die Klamotten werden nicht nässer, wie man es zunächst vermuten könnte. Dieses Phänomen nennt sich Sublimation.

gif: giphy

Ideal zum Wäschetrocknen seien im Winter daher leichte Minusgrade mit etwas Wind, zitiert «Die Welt» Angelika Paulus vom Bayrischen Haushalts-Verband. Den Wind brauchen wir deswegen, damit die Feuchtigkeit aus den Fasern der Wäsche austreten und von der Luft aufgenommen werden kann.

Aber halt! Die Textilien immer gut trocknen lassen, bevor sie von der Leine genommen werden. Ansonsten könnten die Fasern brechen. 

Ha! Wieder was gelernt! 

(sim)

«Wir haben unser Leben lang falsch ...»: Lifehacks, die du kennen musst

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MaryLine 20.01.2017 15:10
    Highlight Etwas vom Ersten, was wir im Chemieunterricht gelernt haben.
    Trotzdem ist es mir zu kalt, Wäsche draussen aufzuhängen.
    1 0 Melden
    • Adrian Aulbach 20.01.2017 16:05
      Highlight Ich hänge die Wäsche jeweils drinnen an der Wärme auf, und trage dann den Wäscheständer nach draussen auf die Terasse. Die 30 Sekunden an der Kälte ertrage ich noch.
      0 0 Melden
  • Siebenstein 11.01.2017 23:22
    Highlight Was soll ich sagen, meine werte Frau Gattin macht das schon lange so und trotzdem glaubt es einem fast niemand.
    4 0 Melden
  • Merida 11.01.2017 09:56
    Highlight Hauptsache die Finger frieren ein während dem Aufhängen.
    23 1 Melden
  • JoJodeli 11.01.2017 09:45
    Highlight Machen die Inuits schon immer so.
    13 0 Melden
  • Matrixx 11.01.2017 09:06
    Highlight Super. Und wenn ich sie am Abend vergesse, komm ich mirgens als Morgenmuffel schneller ins T-Shirt, da steif wegen eingefroren.
    17 2 Melden
    • Olaf! 11.01.2017 09:25
      Highlight Bist auch schneller wach, wenn du ein gefrorenes T-Shirt anziehst glaub mir.
      40 0 Melden
  • atomschlaf 11.01.2017 08:53
    Highlight Funktioniert das auch unter dem Hochnebel? 🤔
    9 2 Melden
    • Shin Kami 11.01.2017 09:54
      Highlight Nein weil Nebel aus Wasser besteht, was dem trocknen etwas hinderlich wäre...
      12 1 Melden
    • atomschlaf 11.01.2017 10:35
      Highlight Das es IM Nebel nicht funktioniert ist schon klar.
      Die Frage ist UNTER dem Nebel. Wobei ich vermute, dass auch dort die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist.
      16 1 Melden
    • Ton 11.01.2017 16:50
      Highlight Nicht U Ende gedacht: Nebel ist unter dem Gefrierpunkt normalerweise nicht mehr wasserförmig (ausser es hat zu wenige «condensation nuclei», also Unreinigkeiten in der Luft, an denen das Wasser frieren kann. Ist die Luft zu sauber, bleibt das Wasser auch unter dem Gefrierpunkt flüssig. Genannt Supercooled Droplets in der Luftfahrt). Der übliche Nebel unter dem Gefrierpunkt besteht also aus Eis. Daher sollte das Wasser aus der Wäsche immernoch sublimieren können.
      5 0 Melden
  • Ken Hurt 11.01.2017 08:30
    Highlight Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich Kleidung in eisigem Wind besser trocknen lässt als in der Sonne.
    5 41 Melden
    • Bijouxly 11.01.2017 11:57
      Highlight Geht ja auch nicht um subjektives Empfinden, sondern um empirisch belegte Tatsache.
      46 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.01.2017 08:23
    Highlight Was sagt uns das? Manchmal sind es die unerwarteten Lösungen im Leben, die zum Ziel führen. Gebt Euch nicht zufrieden mit den einfachen Lösungen. Es wäre - um mit Camus zu sprechen - philosophischer Suizid.
    21 2 Melden
  • dumpster 11.01.2017 07:51
    Highlight Im Moment sind in Zürich gerade 0.2°C und 91% relative Luftfeuchtigkeit. 😉
    25 3 Melden
    • Ton 11.01.2017 08:00
      Highlight Die Absolute Feuchtigkeit hingegen ist tiefer, als bspw. 91% relative Feuhtigkeit bei 20°C. Da müsste mal wer testen, was schneller geht zum Trocknen.
      12 4 Melden
    • Patrick Fischli 11.01.2017 08:16
      Highlight und?
      4 11 Melden
    • Siebenstein 11.01.2017 23:25
      Highlight Eben dumpster...relativ...fällt der Groschen?
      0 0 Melden

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