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So überlebst auch du auf dem Mars – diese Uni bringt's dir bei (und wir geben Bonustipps)

01.09.16, 19:50 02.09.16, 09:13

Mist, schon wieder auf dem roten Planeten gefangen. Wie soll ich in dieser trostlosen Einöde überleben?

Fürchte dich nicht länger! Denn Professoren der Monash University in Melbourne, Australien, stellen einen Gratis-Online-Kurs für diesen Fall zusammen.

Das Leben auf dem Mars ist hart. Aber er ist härter. Bild: AP/20th Century Fox

Hauptziel des Kurses ist, dass du die Möglichkeiten kennst, mit denen du auf dem Mars Wasser, Nahrung, Sauerstoff und Energie herstellen kannst.

Damit soll das Interesse für diese Forschung besonders bei jungen Menschen geweckt werden. Denn Astrophysiker Duncan Galloway ist überzeugt:

«Ich erwarte, dass zu meinen Lebzeiten Leute auf dem Mars leben werden.»

Duncan Galloway

Der Kurs>> beginnt am 24. Oktober. Mit folgenden Tipps aus «The Martian» kannst du schon mal etwas üben:

Atme!

Wenn du schon mal da oben bist, wär's nicht cool, wenn du gleich ersticken würdest. Deshalb musst du den benutzten Sauerstoff möglichst effizient recyclen. Und das funktioniert mit Elektrolyse.

Wasser spaltet sich mithilfe von Elektrizität in Wasserstoff und Sauerstoff. Das ausgeatmete CO2 kann dann mit dem Wasserstoff zu Wasser und Methan reagieren. Da die (schwache) Atmosphäre des Mars zu 96% aus CO2 besteht, hast du da bereits einen nutzbaren Vorrat.

2020 schickt die NASA einen Rover los, der aus dem vorhandenem CO2 Sauerstoff herstellen soll.

Bild: AP/Twentieth Century Fox

Hunger!

Jetzt wo du Sauerstoff hast, kannst du Essen anpflanzen. Blöd nur, dass der Boden auf dem Mars giftig ist und deshalb nichts wächst (dank der hochgiftigen Salze, sprich: Perchlorate).

In «The Martian» nutzt Mark Watney Dünger, um diese zu zersetzen und den Boden nutzbar zu machen. Das kann funktionieren, weil die darin enthaltenen Bakterien die Salze umwandeln. Du musst nur schauen, dass du eine für Menschen ungefährliche Art dieser Bakterien mitnimmst, damit diese nicht selber zum Problem werden.

Bild: AP/20th Century Fox

Durst!

Für die Herstellung von Wasser würde ich mich nicht auf «The Martian» verlassen, da so ein Versuch ziemlich sicher tödlich endet. Aber hier ist ein Video-Tutorial für Notfälle: 

Passend dazu: Auf den Spuren der Dunklen Materie

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 02.09.2016 08:58
    Highlight Naja wie hat eine CH-Wissenschaftlerin gesagt : Die Staaten werde noch keine Menschen auf den Mars schicken da diese automatisch an der kosmischen Stahlung sterben werden, die Privaten aber schon ;)
    1 1 Melden
    • D(r)ummer 05.09.2016 15:28
      Highlight Hmm... Scott Kelly (Astronaut, 1. der ein Jahr am Stück im All war) verspürte im nachhinein zwar ein "brennen" auf der Haut, gestorben ist er aber nicht. Wenn man jetzt das zukünftige Transportmittel auf den Mars noch n'bisschen mehr abdichtet, kommen die Marsianer sehr wahrscheinlich ohne grössere (gesundheitliche) Schäden an. Auf dem Mars reicht der Strahlungsschutz, wenn reichlich Sand auf die Ballon-Hütten gestreut wird. Einzig Spaziergänge ausserhalb der Hütte können mit den Jahren gefährlich für die Gesundheit werden. Die Staaten haben schon mehr Leute auf dem Gewissen ;)
      2 0 Melden
  • Energize 02.09.2016 07:02
    Highlight Kleine Korrektur - bei CO2 unbedingt die 2 tiefstellen und nicht hoch.

    (Angepasst. Danke - die Redaktion.)
    1 1 Melden

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