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So könnte es auf der neuen Erde Proxima b aussehen.  Bild: ESO/M. Kornmesser/Handout via Reuters

Wir haben eine neue Erde gefunden – aber wie kommt man dahin? Und wie lange dauert die Reise?

27.08.16, 19:55 29.08.16, 04:25

Schon sein Name klingt verheissungsvoll: «Proxima b» heisst der neuentdeckte erdähnliche Planet, der in unserem Nachbarsystem den Stern Proxima Centauri umkreist, einen sogenannten Roten Zwerg. «Proximus» ist Latein und bedeutet: «der Nächste», «ganz nahe». 

Tatsächlich ist Proxima Centauri nur 4,24 Lichtjahre – das sind rund 40 Billionen Kilometer – von unserer Sonne entfernt. Keine andere Sonne befindet sich näher an der Erde; der Exoplanet Proxima b ist damit unser nächster Nachbar im All. In kosmischen Massstäben sind 4,24 Lichtjahre ein Katzensprung: Wäre die Milchstrasse so gross wie die Stadt Zürich, läge zwischen den beiden benachbarten Sonnen nur eine Distanz von einem guten halben Meter. 

Proxima b umkreist die Sonne Proxima Centauri, ein Roter Zwerg im Centauri-System.  ESO/M. Kornmesser/Handout via ReutersBild: 

Kein Wunder sprechen nicht nur die Astronomen von einer sensationellen Entdeckung. Bisher entdeckte Exoplaneten befanden sich meist in unfassbarer Entfernung von unserem Sonnensystem, zudem handelte es sich überwiegend um unwirtliche Gasplaneten.

40'000 Jahre nur für den Hinflug

Nicht so der neuentdeckte Nachbar: Proxima b weist nicht nur eine angenehme Grösse auf – etwa das 1,3-fache der Erdmasse –, er umkreist auch sein Zentralgestirn in der sogenannten habitablen Zone. Sollte es Wasser auf dem Exoplaneten geben, würde es dauerhaft in flüssiger Form vorliegen, was eine Voraussetzung für erdähnliches Leben ist. 

Proxima b ist damit der heisseste Kandidat für eine interstellare Reise. Leider stellt der Katzensprung von 4,24 Lichtjahren für unseren derzeitigen technischen Stand eine unüberwindliche Distanz dar; jedenfalls wenn man für das Erreichen des Ziels das Kriterium «innert nützlicher Frist» heranziehen will. Zum Vergleich: Der bisher einzige Himmelskörper, auf den Menschen tatsächlich ihren Fuss setzen konnten, ist der Mond. Und der ist nur gerade 1,5 Lichtsekunden entfernt. 

Raumsonde Voyager 1: Kein anderes von Menschen gemachtes Objekt ist bisher weiter ins All vorgestossen.   Bild: AP NASA

Auch das bisher einzige von Menschen geschaffene Objekt, das unser Sonnensystem verlassen hat, müsste noch eine ganze Weile weiterfliegen, bis es Proxima b erreichen würde: Die Raumsonde Voyager 1, gestartet am 5. September 1977, käme dort erst in rund 74'000 Jahren an. Und das, obwohl die Sonde mit beachtlichen 17 Kilometern pro Sekunde (km/s) durch den interstellaren Raum rast. Auch die derzeit maximal erreichbaren 30 km/s (108 000 km/h) würden die Reisezeit – wohlverstanden nur für den Hinflug – lediglich auf etwa 40'000 Jahre verkürzen. 

Mit konventionellen Konzepten, wie sie bei den Mondflügen zur Anwendung kamen, kommt man leider nicht sehr weit. 

Künstlerische Darstellung eines Orion-Raumschiffs mit nuklearem Pulsantrieb. Die Nasa arbeitete in den 50er- und 60er-Jahren an dem Projekt.  Bild: Nasa

Ionen-Antrieb in der Dawn-Mission der Nasa (engl.) YouTube/Dawn Mission Engagement and Communications (E/C)

Per Laser-Antrieb ins Centauri-System

Sofern man auf die «Nutzlast Mensch» verzichtet, könnte die Reise jedoch wesentlich verkürzt werden. Zumindest wenn man dem berühmten britischen Physiker Stephen Hawking glaubt: Zusammen mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg unterstützt er das Projekt Breakthrough Starshot, das eine nur wenige Gramm schwere Raumsonde in nur 20 Jahren ins Centauri-System bringen will.

Die Antriebstechnik dafür existiert vorerst nur in der Theorie: Die Raumsonde soll über ein riesiges Segel verfügen, auf das von der Erde aus leistungsstarke Laser zielen. Der Rückstoss der Photonen könnte eine solche Mini-Sonde innert zehn Minuten auf ein Viertel oder ein Fünftel der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen.

Diese enorme Geschwindigkeit würde aber spätestens bei der Ankunft im Orbit von Proxima b zum Problem, denn zum Abbremsen wären erneut riesige Energiemengen vonnöten. So könnte die Sonde wohl nur eine Fly-by-Mission ausführen und müsste nach ein paar schnell geknipsten Fotos weiter in die Tiefen des Weltalls rasen. 

Laser sollen das ultraleichte Segel auf einen Viertel der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen.  Bild: EPA BREAKTHROUGH INITIATIVES

Sobald man aber Menschen auf den fernen Exoplaneten bringen möchte, kommt man mit diesem Verfahren nicht zum Ziel. Sollte ein Astronaut zu Lebzeiten wenigstens den Hinflug schaffen, müsste sein Raumschiff mindestens zehn Prozent der Lichtgeschwindigkeit erreichen. Das ergäbe inklusive Beschleunigungs- und Bremsphase eine Reisezeit von mehr als 44 Jahren. Solche Geschwindigkeiten sind mit den gegenwärtigen technischen Mitteln nicht zu erreichen – vielleicht aber mit jetzt noch hypothetischen Fusions- oder Antimaterie-Antrieben. 

Noch weit hypothetischer sind Möglichkeiten der Fortbewegung, die jedem Science-Fiction-Fan bestens vertraut sind: Wurmloch oder Hyperraum. Oder – nun endgültig im Bereich der Fiktion – der charmante, aber etwas unzuverlässige Unendliche Unwahrscheinlichkeitsantrieb aus Douglas Adams' Per Anhalter durch die Galaxis

«Unendlicher Unwahrscheinlichkeitsdrive.» YouTube/daSiew

Raumschiffe als Konserven

Sofern sich die Geschwindigkeit nicht entscheidend steigern lässt, müssten Reisewillige auf ganz andere Methoden zur Überwindung der enormen interstellaren Distanzen zurückgreifen. Zwei mögliche Lösungen für das Problem einer solchen Langzeitmission sind Generationen-Raumschiffe und «konservierte» Besatzungen auf Schläferschiffen. 

Die Crew eines solchen Schläferschiffs würde in einen Kryoschlaf – eine Art künstlichen Winterschlaf – versetzt, in dem die Lebensprozesse extrem verlangsamt ablaufen oder angehalten sind. Einmal am Ziel angekommen, wird die Besatzung reanimiert. Dieses Konzept ist in Science-Fiction-Filmen sehr beliebt.

Das erste, was es nach dem Kryoschlaf zu tun gibt.  Gif: itsokguys.com

Generationen-Raumschiffe dagegen müssten eine eigene, autarke Welt darstellen; gewissermassen eine Erde im Miniformat. Die erste Generation der Astronauten würde an Bord gehen, um sich dort fortzupflanzen. Und ohne Aussicht darauf, das Schiff jemals wieder lebend zu verlassen. Eines der Hauptprobleme wäre dabei, das ökologische Gleichgewicht an Bord zu bewahren. 

Bei extremen Langzeitmissionen über tausende von Jahren hinweg müsste auch damit gerechnet werden, dass die auf dem Schiff lebenden Menschen allmählich das Ziel aus den Augen verlieren und sich komplett an ein Leben auf dem Schiff anpassen würden.

Generationen-Raumschiffe müssten sehr gross sein.  Bild: msnlv.com

Wie enorm ein Zeitraum von 40'000 Jahren ist, wird einem vielleicht klar, wenn man so weit in die Vergangenheit zurückblickt: Ungefähr vor 40'000 Jahren starb der Neandertaler aus. Es ist daher durchaus vorstellbar, dass die Besatzung eines Generationenschiffs mit der Zeit vergessen würde, dass sie auf einem Raumschiff lebt und dieses für die ganze Welt hält.

Wie gross ist das All, wie klein sind wir: Der «Galaxy-Song» aus dem Monty-Python-Film «Der Sinn des Lebens» (1983).  YouTube/Monty Python

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Bleiben wir vorerst in unserem Sonnensystem! Wie gut kennst du es?

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Die fünf kleinsten.
Die sechs kleinsten.
Alle sieben.
2.Bis auf Merkur und Venus haben alle Planeten in unserem Sonnensystem Monde. Welcher ist der grösste?
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Kallisto
3.Welcher Planet ist kleiner als der grösste Mond?
Shutterstock
Shutterstock
Merkur
Shutterstock
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Shutterstock
Mars
4.Jupiter ist der grösste der Planeten in unserem System. Wie gross ist sein Anteil an der Gesamtmasse aller Planeten?
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6.Nichts ist schneller als Licht. Doch benötigt es rund acht Minuten, um von der Sonne zu uns zu gelangen. Wie lange unterwegs ist aber ein Photon, das im Inneren der Sonne entsteht, bis es deren Oberfläche erreicht?
Über 1 Million Jahre.
Über 10'000 Jahre.
Über 10 Jahre.
7.Der Mars ist kleiner als die Erde. Wie gross ist seine Oberfläche, wenn man sie mit der Erdoberfläche vergleicht?
Nasa
Wikipedia
So gross wie die gesamte Wasserfläche der Erde.
Wikipedia
So gross wie die gesamte Landfläche der Erde.
Wikipedia
So gross wie Europa und Asien zusammen.
8.Der Mars hat zwei kleine Monde, Phobos und Deimos. Welche der folgenden Aussagen zu den Marstrabanten ist frei erfunden?
Die Oberfläche von Phobos ist so gross wie die Fläche von London.
Phobos ist derjenige Mond im Sonnensystem, der sich am nächsten zu seinem Planeten befindet.
Phobos wird auf seiner Umlaufbahn seinerseits von Deimos umkreist.
9.Unser anderer Nachbarplanet, die Venus, zeichnet sich durch eine spezielle Eigenschaft aus. Welche?
Shutterstock
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10.Der Planet der Ringe, der Saturn, weist noch eine weitere Besonderheit auf. Welche ist es?
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    Alle Leser-Kommentare
  • leed 29.08.2016 11:34
    Highlight Naja, ob die Berechnung mit der Lebenszeit des Astronauten bei 10% Lichtgeschwindigkeit noch aufgeht. Lebenzeit von uns Menschen auf der Erde ja, aber bei der Geschwindigkeit müsste sein Relatives Zeitempfinden doch recht verlangsamt sein.
    4 2 Melden
    • Bynaus 29.08.2016 14:53
      Highlight Bei 10% Lichtgeschwindigkeit verläuft die Zeit an Bord etwa 0.5% langsamer als draussen. Das macht auf 85 Jahre ein knappes halbes Jahr aus (immerhin...). Danach: 20% = 2%, 30% = 5%, 40% = 9%, 50% = 15%, 60% = 25% langsamer. Zeitdilatation spielt also erst bei sehr hohen Geschwindigkeiten eine wichtige Rolle.
      7 0 Melden
  • Bynaus 29.08.2016 08:31
    Highlight Gut recherchierter Artikel! Unsere einzige Chance, mit mehr oder weniger heutiger Technologie Menschen dorthin zu schicken, müsste wohl auf dem nuklearen Pulsantrieb beruhen (oder seiner Cousine, der nuklearen Salzwasserrakete) und einer "Magnetsegel"-Abbremsung am Zielort. Damit wären Geschwindigkeiten im Bereich von 5% der Lichtgeschwindigkeit möglich - die Reise würde also 85 Jahre dauern. Entweder ein Zwei-Generationen Schiff (mit 25 einsteigen, die Kinder und deren Kinder steigen mit <60 aus) oder eben doch Kryonik. Ich bin fast sicher: wenn Proxima b bewohnbar ist, wird es geschehen.
    10 1 Melden
  • Addix Stamm 28.08.2016 23:39
    Highlight Rechenformular für Raumfahrt mit Antimaterie-Photonen-Antrieb:
    http://walter.bislins.ch/blog/index.asp?page=Grenzen+einer+Reise+mit+Antimaterie-Photonen-Antrieb
    und ein Video über Antriebe im allgemeinen.:
    5 0 Melden
  • Money is everything 28.08.2016 21:24
    Highlight Ich finde die Vorstellung witzig, dass vielleicht andere Spezies im All unseren Planeten auch entdeckt haben und genau das gleiche disskutieren wie wir jetzt...Einfach in ihrer Sprache:D
    34 1 Melden
  • Evan 28.08.2016 18:51
    Highlight Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie es wäre wenn eine Gruppe Menschen in einer "Kapsel" auf eine Reise geschickt würden, die 40'000 Jahre dauert... Irgendwie lustig wie quasi ihre eigene "Zivilisation" auf engstem Raum aufbauen müssten. Nach ein paar Generationen sind die Erinnerungen an den Heimatsplaneten bloss noch die Signale die per Computer empfangen werden.
    27 0 Melden
  • DerTaran 28.08.2016 18:16
    Highlight Wenn wir einen wichtigen Grund finden dahin zu reisen, dann wird uns auch was einfallen um es zu schaffen (wenn es Physikalisch machbar ist).
    12 0 Melden
  • Str ant (Darkling) 28.08.2016 12:37
    Highlight Ein Dock im Erdorbit würde die Kosten für die Raumfahrt bereits enorm senken.

    Es wird auch an experimentellen Technologien wie dem EM drive oder um eine Alcubierre warp bubble zu erzeugen gearbeitet.
    12 1 Melden
    • D(r)ummer 29.08.2016 09:33
      Highlight Die Warp-Bubble wäre ein geniales Ding. Leider aber bräuchte die Raumkrümmung mehr Energie (auf einmal) als die Sonne in ihrer ganzen Lebzeit erzeugt.
      4 0 Melden
    • D(r)ummer 29.08.2016 09:37
      Highlight Sorry, technisch korrekt bleiben :) Die Sonne wandelt Energie um.
      3 1 Melden
    • Str ant (Darkling) 29.08.2016 10:48
      Highlight Die Warp Bubble Theorie wurden bereits 2012 angepasst :)
      "Then along came Mr. White with an interesting idea what if you turned the relatively flat ring into a donut. The results were astonishing -- used the new rounded ring design, the mass-energy needed was reduced by orders of magnitude to around that of the Voyager 1 probe NASA launched in 1977.
      And by oscillating the intensity of the warps over time, the energy could be even further reduced. - See more at: http://www.dailytech.com/Warp+Speed+10+NASA+Physicist+Says+Warp+Drive+is+Feasible/article27715.htm#sthash.kkafu5nP.dpuf"
      3 0 Melden
  • NoPoCo 28.08.2016 09:57
    Highlight 4,24 Lichtjahre... das bedeutet also dass, das was wir jetzt sehen von Proxima b ist vor 4,24 Jahren passiert. Also auch wenn wir innerhalb eines Wimpernschlags dort hinreisen könnten, währe er schon vielleicht an einem anderen Ort.
    19 14 Melden
    • DerTaran 28.08.2016 12:59
      Highlight Weg-Teleportiert oder was? Der Planet kreisst um seine Sonne und die Sonne kreisst um das Schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxis. Und wir können heute ganz genau ausrechnen, wo genau der Planet sich wann befindet.
      23 2 Melden
    • Hierundjetzt 28.08.2016 15:10
      Highlight Das wäre super, ist aber falsch. Was wir jetzt sehen, ist vor 40'000 Menschenjahren auf Proxima passiert.

      Der Mars ist ca. 1 Jahr Reise von uns entfernt (je nach Ekliptik)
      3 28 Melden
    • kleiner_Schurke 28.08.2016 16:55
      Highlight wieso 40'000 Menschen Jahren wenn der Stern doch 4.24 Lichtjahre entfernt ist?
      14 3 Melden
    • Hierundjetzt 28.08.2016 18:09
      Highlight Ernsthaft jetzt ;-)

      Das Licht fliegt mit 300'000 Km/Sekunden

      300'000 x 60 x 60 x 24 x 365 = die Distanz in Km zu Proxima

      4,24 Jahre = solange braucht das Licht von Hier nach Proxima
      14 1 Melden
    • karl_e 29.08.2016 10:48
      Highlight @Taran: kreissen = gebären. 😉
      Du meinst vielleicht "kreisen". Kommt von "Kreis".
      Klugscheisser off.
      3 1 Melden
    • NoPoCo 23.04.2017 15:10
      Highlight Lieber Hierundjetzt, sorry dass auf meine Antwort so lange warten musstest. Ich war im Urlaub.
      Ich weiss nicht wie du auf die Zahl 40'000 kommst. Für mich ist ein Lichtjahr die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt. Alles was du siehst, egal ob mit blossem Auge oder durch ein Teleskop ist Licht. Demzufolge ist das Proxima Centauri das wir jetzt sehen nicht das jetztige. Es ist das was es mal vor 4.24 Jahren war. Die Milchstrasse bewegt sich ständig, ähnlich wie unser Sonnensystem strudelförmig. Berechnen können wir das heute noch nicht sehr genau. Vielleicht in 4.24 Jahren.
      0 0 Melden
    • kleiner_Schurke 23.04.2017 15:24
      Highlight Du warst 8 Monate im Urlaub? Echt jez NoPoCo?
      0 0 Melden
  • lilie 28.08.2016 09:27
    Highlight "Proxima b ist der heisseste Kandidat für eine interstellare Reise".

    Ist es nicht, sonst wollte ja niemand dorthin! (Tscheggsch, tscheggsch?! Es ist eben NICHT zu heiss, haha!).

    Nein, ohne Scherz, danke für den Artikel!

    Die verschiedenen interstellaren Reisemöglichkeiten wurden ja heiss (😆) diskutiert - deshalb danke für die Übersicht! ☺
    25 4 Melden
    • EvilBetty 28.08.2016 17:01
      Highlight Wir wissen eben nicht wie heiss odwr kalt es da ist, denn wir wissen nicht ob der Planet eine Atmosphäre hat.
      7 0 Melden
    • lilie 28.08.2016 17:47
      Highlight @EvilBetty: Das stimmt natürlich.

      Ausserdem kennt man die Eigenrotation des Planeten nicht. Würde diese sich mit dem Planetenjahr decken, würde der Planet immer die gleiche Seite seiner Sonne zuwenden - und hätte damit wie unser Mond eine unerträglich heisse Tag- und eine bitterkalte Nachtseite.

      Gut also, dass wir nicht sofort losgeflogen sind, als wir von dem Planeten erfuhren. 😆
      10 0 Melden
  • Don Huber 28.08.2016 08:33
    Highlight Hoffentlich werde ich im nächsten Leben in der Zeit von Raumschiff Enterprise geboren :-) Das Weltall erforschen Juhuuuuuu !!!
    32 0 Melden
  • Xaver 28.08.2016 01:15
    Highlight Zum Glück für die Aliens (ich vergass, wir sind ja dann die Aliens) haben wir die Technik nicht um dorthin zu gelangen...noch

    Bevor wir daran denken andere Planeten zu erreichen und zu besiedeln sollten wir vielleicht versuchen untereinander auszukommen (und die Erfahrungen anderer Völker / Wilden mit der Krone der Schöpfung berücksichtigen).

    Auch wenn der Zynismus galoppiert, toller Artikel, bitte mehr davon.



    115 8 Melden
  • kleiner_Schurke 28.08.2016 00:46
    Highlight Wie schon gesagt. Wir müssen sofort eine Bibel nach Proxima senden, damit die dort wissen, dass Jesus sie liebt und sie in die Hölle kommen, falls sie nicht an ihn glauben wollen. Sie haben ja die freie Wahl.
    99 11 Melden
  • Hussain Bolt 28.08.2016 00:37
    Highlight Würde mich interessieren ob es Leben gibt, klar nicht in Form von anderen Menschen, sondern in Form von Lebewesen die wir noch nie gesehen haben. Das herrauszufinden wird wohl noch etwas dauern, da es ja kein Raumschiff gibt das soweit fliegen kann. Gut man könnte Satelliten schicken die eine Kamera ähnlich funktion haben um diesen Planet mal abzusondern. hier mal ein interesanter artikel: http://www.n-tv.de/wissen/Auf-diesen-Planeten-koennte-es-Leben-geben-article17738536.html
    12 7 Melden
    • Hussain Bolt 28.08.2016 00:44
      Highlight Also Leben auf dem Planten um dem es sich in dem Artikel handelt, nämlich Proxima b.
      8 3 Melden
  • karl_e 28.08.2016 00:09
    Highlight Es gibt keine zweite Erde für uns. Allesamt viel zu weit weg, nur schon die Energie, die man bräuchte um diese unermesslichen Distanzen innert nützlicher Frist zu überwinden, macht alle Flüge zu erdähnlichen Planeten völlig unmöglich.
    Umgekehrt gibt es genau darum keine Aliens auf unserer Erde, denn für die gelten die gleichen unerbittlichen Gesetze der Physik.
    16 47 Melden
    • Addix Stamm 28.08.2016 00:26
      Highlight Wenn die Aliens von anderen Planeten , unseren Geist manipulieren, ist das dann auch Physik?
      22 12 Melden
    • The Destiny 28.08.2016 00:28
      Highlight Falsch, denn extraterrestrische Lebewesen könnten einen Wissensstand haben den die Gesetzte unserer Physik um längen voraus ist.
      68 5 Melden
    • Der Tom 28.08.2016 00:32
      Highlight Aus heutiger Sicht ist das genau so wie sie es beschrieben. Aber in 10 Jahren sieht es vielleicht völlig anders aus.
      29 6 Melden
    • Hussain Bolt 28.08.2016 00:48
      Highlight Ganz genau @the Destiny, wir wissen nicht welche Technologie mögliche extraterrestrische Lebewesen überhaupt benutzen, vielleicht vollkommen andere Mobile Gefährte die nicht wie bei uns mit Benzin betankt werden müssen, usw. natürlich ist jetzt alles hypothetisch gemeint.
      12 2 Melden
    • Ollowain 28.08.2016 02:41
      Highlight Naturgesetze sind Naturgesetze. Neue Erkenntnisse können Naturgesetze nicht einfach wegzaubern. Also bleibt mal auf dem Boden Leute...
      25 4 Melden
    • Midnight 28.08.2016 08:28
      Highlight Also physikalisch gesehen ist das überhaupt nicht unmöglich. Genau genommen ist lediglich das Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit nicht möglich, da dies eine praktisch unendlich grosse Menge an Energie benötigen würde. Doch spätestens seit Einstein wissen wir, dass sowohl der Raum als auch die Zeit variabel sind und sich bei einer solchen Reise, zumindest in der Theorie, zu unseren Gunsten verändern lassen könnte. Wenn man jetzt noch die Quantenphysik dazu zieht, gäbe es sogar noch mehr Möglichkeiten.Wir haben nur noch keine Technologie entwickeln können, um diese Effekte für Reisen zu nutzen.
      30 1 Melden
    • Funny 28.08.2016 10:48
      Highlight Erklär maljemandem aus dem 15. Jahrhundert dass wir heute Smartphones haben, autos fahren, flugzeuge und Raumschiffe besitzen. Das selbe würde dieser sagen
      29 2 Melden
    • karl_e 28.08.2016 16:18
      Highlight Funny, niemand aus den 15.Jh. wusste etwas von Naturgesetzen. Aber dennoch galten und gelten die stets, ob auf dem Pferd oder im Ferrari.
      Midnight kann sicher berechnen, wie unglaublich viel Energie man benötigt, um 1 Gramm auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen.
      6 3 Melden
    • Midnight 28.08.2016 23:09
      Highlight @Karl Dazu gibt es nicht viel zu berechnen. Tatsache ist, dass eine Masse - egal ob ein Gramm oder ein Mikrogramm - nicht auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden kann (das schafft nicht mal das CERN, und ihre Teilchen gehören zu den schnellsten überhaupt ;-)). Denn die benötigte Energie um Masse zu bewegen steigt exponentiell an und ist bei Lichtgeschwindigkeit unendlich gross (eine Zahl, welche es ja eigentlich gar nicht gibt). Gängige Theorie ist daher, dass Photonen ("Lichtteilchen" oder sogar Tachyonen gar keine Masse besitzen bzw. zumindest nicht mit normaler Materie wechselwirken.
      5 1 Melden
    • Der Tom 28.08.2016 23:48
      Highlight @Midnight Man muss nicht schnell sein. Man wartet bis es richtig gefaltet ist un schlüpft durch ein Loch. Der Mond zeigt an wie das Universum gefaltet ist. Sieht man nur den halben Mond ist der Falz in seiner Mitte.
      6 2 Melden
    • Midnight 29.08.2016 22:04
      Highlight @Tom Das Problem ist allerdings, dass die Ränder exakt aufeinander liegen müssen. Der Mensch hat aber noch keine Technologie entwickeln können, um solch präzise Falze zu erschaffen. Deshalb wird eine solche Abkürzung wohl noch in ferner Zukunft liegen xDxDxD
      2 0 Melden
  • EvilBetty 27.08.2016 23:02
    Highlight ES IST KEINE ZWEITE ERDE! Der Planet ist erdähnlich. Alles was wir wissen ist, dass er sich in der habitablen Zone eines Sternes befindet. So wie Mars auch. That's it.
    80 6 Melden
    • Xaver 28.08.2016 01:20
      Highlight Ach EvilBetty, warum so nüchtern? Lass doch die Fantasie etwas galoppieren und das was wäre wenn Spielchen spielen. Ich nehm jetzt noch einen Ouzo und....
      35 3 Melden
  • MisterM 27.08.2016 22:52
    Highlight Vielen Dank! Ist leider schon lange her, seit ich auf Watson einen so interessanten und nicht-reisserischen, sachlichen und bodenständigen Artikel dieser Länge gelesen habe (mit Ausnahme derjenigen des SPIEGELS). Nochmals: Danke!
    75 6 Melden
  • Addix Stamm 27.08.2016 22:24
    Highlight Sobald die Microraumschiffe bereit sind, können diese mit Laser z.B auf einen 10tel der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden. Das wäre dann 40 Jahre Reisezeit.
    Die Microraumschiffe brauchen dann nur ein paar (Ei)Zellen auf die neue Erde zu streuen. Evtl. entwickelt sich dann etwas besseres als unsere Menschheit.
    Eine andere Möglichkeit sind die von der Hanfbank entwickelten Megaraumschiffe, welche durch Verbundstoffe aus Hanf Hitech Agricultur immer weiter ausgebaut werden. Somit ist immer Nahrung, Energie, Baustoffe und Arbeit vorhanden für die Besatzung. Der Weg ist das Ziel.
    15 14 Melden
    • Gähn on the rocks 27.08.2016 23:40
      Highlight Supi!
      Genauso machen wir es.
      We will make it great again!
      25 3 Melden
    • Walter Sahli 28.08.2016 00:52
      Highlight Da hat's sicher auch Rohstoffe, die man abbauen kann. Hach, das wird so viel besser als hier!
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    • Xaver 28.08.2016 00:56
      Highlight Durch Hanfbank entwickelte Mega-Raumschiffe? Da tut sich mir eine Bildungslücke auf die ich sofort mit einem wirklich grossen Joint stopfen muss.
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    • Addix Stamm 28.08.2016 10:18
      Highlight :)) Das ist ja der Witz an der Sache. Für One- Way Raumflüge, fehlte bis anhin nicht etwa die Technik, sondern die Motivation von Astronauten. Es fehlte auch die nötige Inspiration und passende Landwirtschaft. Sich selber nur fortpflanzen, ist in einem geschlossenen Raum nicht so eine gute Idee.
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  • WolfCayne 27.08.2016 21:20
    Highlight Vor nicht ganz 100 Jahren war alles noch zu Fuss zu erreichen. Mit maximalen Geschwindigkeiten von ca. 5km/h war jede Stadt im Grunde genommen abgelegen. Man musste also im Wohnort arbeiten und seine Zeit dort verbringen. Im Vergleich dazu wirken die heutigen Möglichkeiten schier unglaublich.
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  • Hierundjetzt 27.08.2016 20:52
    Highlight Merci für den angenehm unaufgeregten und spannenden Artikel.

    In Ergänzung ist hinzuzufügen, das Menschen auf Generationenschiffen einer quasi übermenschlich starken psychischen Belastung ausgesetzt würde.

    Die mittleren Generationen kennen weder die alte Erde noch werden Sie auf der neuen sein.

    80 Jahre in beengten lebensbedrohlichen Verhältnissen leben dies ohne einzige Zukunftsperspektive hat noch kein einziger Mensch geschafft. Das ist wie als Säugling im Todestrakt eines Gefängnisses
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    • sidi77 27.08.2016 22:06
      Highlight Vielleicht wird das eines Tages unsere einzige Chance sein, wenn wir zu unserer Erde nicht genug Sorge tragen. Ich hoffe nicht, dass es soweit kommen muss.
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    • Xaver 27.08.2016 22:33
      Highlight ich denke, dass Stammhirn würde dafür sorgen, dass der Säugling im Todestrakt eines Gefängnisses überlebt. Problematisch wird es wohl erst, wenn sich weitere Teile wie Bewusstsein und Verstand dazu schalten.

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    • The Destiny 27.08.2016 23:51
      Highlight Für so eine Mission kommt es ganz auf die Vorbildung an. Respektiv mit der entsprechenden Ausbildung an Bord eines solchen Generationenschiffes, wer das alte nicht kannte wird keine Sehnsucht danach haben. Kritische Situationen wie Energie und Essens engpässe werden das ganze aber auf die zerreissprobe Stellen.
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