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Eine Filmkamera, die sich unter Neil Armstrongs Souvenirs von dessen Mondreise befindet. Das National Air and Space Museum, Smithsonian Institution in Washington stellt die Gegenstände ab sofort aus. Bild: AP/National Air and Space Museum, Smithsonian Institution

Spektakulärer Fund

Im Schrank entdeckt: Souvenirs von Neil Armstrongs Reise zum Mond

Er war der erste Mensch, der seinen Fuss auf den Mond setzte, seine Worte von damals sind legendär. Was US-Astronaut Neil Armstrong niemandem erzählte: Er behielt Souvenirs von seiner Reise zum Mond. Seine Witwe fand sie im Schrank. 

10.02.15, 03:34 10.02.15, 08:58

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Von solchen Geschichten träumen Museumsdirektoren: Monate nach dem Tod von Neil Armstrong, der 1969 als erster Mensch den Mond betreten hat, bekommt Allan Needell, Kurator des National Air and Space Museums in Washington D.C., eine E-Mail von Armstrongs Witwe. Sie habe da eine Tasche mit eigenartigen Objekten im Schrank gefunden, ob die ihn vielleicht interessieren würden?

Als Anhang der E-Mail ein Foto: Carol Armstrong hat den Inhalt der Tasche auf den Boden gekippt, eingerahmt von einem Massband, als Grössenorientierung. «Für einen Kurator einer Ausstellung von Artefakten aus dem Weltall ist es schwer, sich etwas aufregenderes vorzustellen», schreibt Needell im Blog des Museums.

Die Tasche selbst konnte schnell identifiziert werden: Astronauten nannten sie damals «McDivitt Beutel», benannt nach dem Astronauten James McDivitt, der als erster erkannt hatte, dass man an Bord eine Tasche bräuchte, in die man schnell alles reinstopfen kann, was man gerade in der Hand hat.

Doch um den Inhalt der Tasche zu identifizieren und zu dokumentieren, brauchten Needell und seine Kollegen eineinhalb Jahre. Jetzt sollen die Objekte im Museum ausgestellt werden, darunter eine Glühbirnenhalterung, ein Schraubenschlüssel, ein kleiner Spiegel, ein Haltegurt – und die Filmkamera, mit der Armstrongs erste Schritte auf dem Mond gefilmt wurden. Die Kamera sollte eigentlich in der Mondkapsel zurückgelassen werden, doch dazu war sie Armstrong offenbar zu schade. Von seinem Schatz erzählte er aber anscheinend niemanden, auch nicht seinem Biograph.

Nicht mehr benötigtes Equipment würde gerne von Astronauten als Souvenirs eingepackt, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Der US-Kongress habe erst kürzlich ein Gesetz verabschiedet, was dies offiziell erlaube.

vet/AP (spiegel.de)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • droelfmalbumst 10.02.2015 09:18
    Highlight 1 1/2 jahre um ein schraubenschlüssel, kamera, glühbirnenhalterung, spiegel und ein haltegurt zu identifizieren und dokumentieren?

    LOLOL
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