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Allalinhorn: Arabisches Toponym mitten in den Walliser Alpen?
Bild: KEYSTONE

Liebe Frau Flückiger: In den Alpen gab es schon Muslime, als noch keine Eidgenossen existierten

Für Sylvia Flückiger verraten tanzende Derwische an der Eröffnungsfeier des Gotthard-Basistunnels «unsere Grundwerte». Was sagt die SVP-Nationalrätin wohl zu der Tatsache, dass Muslime – damals «Sarazenen» genannt – schon vor über 1000 Jahren über unsere Alpenpässe zogen?

11.06.16, 06:55 13.06.16, 02:50

Derwische am Gotthard? Für die SVP-Nationalrätin Sylvia Flückiger ist das ein Unding. Dass tanzende Derwische – für ihre ekstatischen Drehungen bekannte Angehörige eines muslimischen Ordens – in der Inszenierung «Sacre del Gottardo» zu sehen waren, veranlasste die Aargauer Politikerin sogar zu einer Anfrage an den Bundesrat. Flückiger wittert einen Verrat unserer Grundwerte.

Ein Derwisch.
Bild: KEYSTONE

Theaterregisseur Volker Hesse wiederum ist darüber irritiert, dass «eine wild gewordene SVP-Nationalrätin sich über islamistische Propaganda» äussere. Und watson nahm die Befürchtungen der Nationalrätin auf die Schippe

Arabisches Allalinhorn?

Es war aber watson-User «banda69» vorbehalten, einen völlig vernachlässigten Aspekt in der ganzen leidigen Derwisch-Debatte in Erinnerung zu rufen: 

Wie das? Araber in den Alpen?

In der Tat ist historisch belegt, dass muslimische Krieger im 10. Jahrhundert zeitweise Schweizer Alpenpässe kontrollierten. Diese sogenannten Sarazenen – diese Sammelbezeichnung verwendeten die christlichen Europäer im Mittelalter für die islamischen Völker im Mittelmeerraum – waren von ihrer Basis in Südfrankreich in das Gebiet der heutigen Schweiz vorgestossen. 

Nach Südfrankreich waren muslimische Heere aus dem kurz zuvor eroberten Spanien bereits um etwa 730 gelangt. Später waren es Seefahrer und Piraten aus Spanien und Nordafrika, die feste Stützpunkte an der provenzalischen Küste errichteten. Um das Jahr 890 herum liessen sie sich in Fraxinetum (heute La Garde-Freinet bei St.Tropez) nieder, das sie arabisch Farahsanit nannten. 

Mittelalterliche Darstellung von Sarazenen aus Fraxinetum.

Raubzüge bis Chur

Von dort aus unternahmen die zum grösseren Teil wohl aus Berbern bestehenden Krieger auf der Suche nach Sklaven und Beute Raubzüge ins Hinterland, die sie bis Lyon, ins Piemont und ab 920 auch in die Schweiz führten. In den 930er-Jahren eroberten sie Genf, drangen über das Wallis bis nach Churrätien vor und überfielen den Bischofssitz in Chur. Die Mönche des Klosters Disentis flohen vor ihnen nach Zürich. 940 plünderten sie das Kloster St.Maurice im Wallis. 

Die politische Lage im westlichen Alpenraum zur Zeit der Sarazenen-Einfälle. 
Karte: Wikimedia

Kurz nach der Mitte des 10. Jahrhunderts beherrschten die Sarazenen Savoyen und grosse Gebiete im Süden und Westen der Schweiz. Im Osten stiessen sie bis Pontresina und St.Gallen vor. Sie kontrollierten wichtige Alpenübergänge wie den Simplon und den Grossen St.Bernhard. Diese Stellung nutzten sie aus, um Pilger und Kaufleute zu überfallen, aber auch um Handel zu treiben – in dieser Hinsicht nicht unähnlich den Wikingern, die zur selben Zeit die Küsten Westeuropas heimsuchten. 

Sarazenen, Wikinger, Ungarn: Europa in der Zeit der Invasionen im 9. und 10. Jahrhundert.  Karte: Bibliothèque Numérique de l'Université d'Artois

Zu Beginn agierten die Sarazenen aus Fraxinetum weitgehend autonom, doch ab 940 wuchs der Einfluss des umayyadischen Kalifats von Córdoba. Gleichwohl würde es entschieden zu weit gehen, die sarazenischen Gebiete im heutigen Frankreich und der Schweizer Alpenregion als Filiale dieses andalusischen Kalifats zu bezeichnen, wie es mitunter gemacht wird

Entscheidende Niederlage: Schlacht von Tourtour, 973.

Die falsche Geisel

Das Ende der sarazenischen Herrschaft begann 972. In diesem Jahr entführten die Sarazenen bei Orsières im Wallis Abt Maiolus von Cluny. Der wichtigste Abt der westlichen Christenheit kam zwar gegen ein Lösegeld von 1000 Pfund Silber frei, doch die Empörung über diesen Übergriff war enorm. Graf Wilhelm I. von Provence sammelte ein Heer und schlug die Sarazenen in mehreren Schlachten. Entscheidend war der Sieg in der Schlacht von Tourtour. Danach griff er Fraxinetum an, das um 975 fiel. Die überlebenden Sarazenen wurden getauft und versklavt. 

Versklavte Sarazenen, Pfeilerfigur in der Kirche Sainte-Marie von Oloron.  Bild: Wikimedia/Myrabella

Obwohl sich die Präsenz der Sarazenen im schweizerischen Alpenraum über mehrere Jahrzehnte erstreckte, gibt es bis dato keine archäologischen Belege für sarazenische Siedlungen. Auch ist nicht sicher belegt, dass es die Sarazenen waren, die im Wallis als erste Wasserführungen (Suonen) anlegten, wie manchmal behauptet wird

Kaum Ortsnamen – aber Gene?

Was nun die Walliser Ortsnamen betrifft, die User «banda69» in seinem Kommentar anführt, so wird immer wieder behauptet, diese seien aus arabischen Bezeichnungen abgeleitet. Die linguistische Forschung lehnt diese Sarazenen-Hypothese jedoch ab. Pontresina dagegen ist ein Toponym, das zwar nicht aus dem Arabischen stammt, aber den Begriff «sarazenisch» enthält: Es taucht im 12. Jahrhundert als «pons sarasina» (sarazenische Brücke) auf. 

Dennoch ist Vorsicht angebracht: Möglich ist nämlich auch, dass der Erbauer der Brücke Sarrazin oder ähnlich hiess – ohne dass es sich bei ihm um einen Sarazenen handelte. Dieser vornehmlich in der Schweiz und Frankreich verbreitete Familienname muss nicht zwangsläufig auf eine sarazenische Herkunft des Benannten hinweisen. Manchmal erhielten auch auffällig dunkle Menschen oder Roma diesen Namen. 

Einer der derzeit prominentesten Träger des Familiennamens: Der umstrittene deutsche Autor Thilo Sarrazin.  Bild: EPA

Alles in allem ist es aber kaum denkbar, dass all diese sarazenischen Krieger, die während Jahren durch den Schweizer Alpenraum zogen, keine genetischen Spuren in der Bevölkerung hinterlassen haben sollen. Wer weiss: Vielleicht tummelt sich auch in der Ahnenreihe von Frau Flückiger der eine oder andere stolze muslimische Krieger. 

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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105Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 12.06.2016 10:07
    Highlight Ja, toll. Lasst uns doch die Zeit 1000 Jahre zurückdrehen!
    Frauen ab unters Kopftuch und zurück an den Herd!
    Schwule ab zur Steinigung!
    Und SP-Wermuth kämpft mit, an vorderster Front!
    Ja, sie bringen uns voran, unsere Linken... 😵
    25 66 Melden
    • Nietram 12.06.2016 12:18
      Highlight Ein etwas verwirrter SVP-Fan, der sich in der Wahl seiner Partei gründlich geirrt hat und den Frust nun an den Linken abreagiert?
      48 19 Melden
  • eskimolimon 11.06.2016 20:57
    Highlight Nun ist es an der Zeit, nach all diesen Jahren, dass die Schweizer das Land den Sarazenen zurückgeben. 'Sarazena' sollte endlich international anerkannt werden!!
    39 9 Melden
    • Luca Brasi 12.06.2016 08:28
      Highlight Eigentlich könnten die Schweizer den Römern das Land zurückgeben. Die waren vor den Sarazenen da. (Ok, die Helvetier, etc. waren auch da) ;)
      20 3 Melden
    • Alienus 12.06.2016 08:55
      Highlight @Luca Brasi

      Don Luca, möchten Sie die Büchse der Pandora öffnen, wenn man nachweisen sollte, die heutigen Schweizer müssten ihre Wurzelfragmente bei den dort gemeinten Helvetiern suchen?
      12 4 Melden
    • Luca Brasi 12.06.2016 09:34
      Highlight @Alienus: Zu viel der Ehre, ich bin doch kein Don, sondern nur für die Müllbeseitigung zuständig. ;)
      Wäre noch lustig festzustellen, wer heutzutage noch am meisten "Helvetier-Gene" in sich trägt. Vielleicht die Franzosen, Norditaliener und die Romands. Aber wir können noch weiter zurückgehen und auch die Pfahlbauer als Legitimation festlegen. ;)
      Fakt ist, dass Schweizer meist Germanen sind.
      Gesichert ist allerdings, dass Rom dazu bestimmt ist die Erde zu beherrschen. Wurde von den Göttern so entschieden laut Vergil. Und wenn man Vergil nicht mehr trauen kann, wem dann? ;)
      27 1 Melden
    • Alienus 12.06.2016 10:19
      Highlight @Luca Brasi

      Ist Ihnen Dom Luca lieber?

      Nun, endlich sagen Sie die Wahrheit. Die gesamte Historie ein Müllhaufen.

      Sind nicht die gesamten Imperien, das ägyptische, persische, alexandrinische, römische, heilige römische, spanische, portugiesische, englische und bald das US-amerikanische uam. auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet?

      Also sind wir in bester Gesellschaft.

      Also gilt: wer den Müllmann nicht ehrt,
      ist der historischen Erkenntnis nicht wert.
      18 0 Melden
    • Emperor 13.06.2016 03:44
      Highlight irgendwie kommt mir das bekannt vor....
      0 2 Melden
  • Alienus 11.06.2016 15:44
    Highlight Anmerkung zu Suonen.

    Betrachtet man „Suonen“, so ist der Ursprung möglicherweise vor den Sarazenen zu finden. Geht man in die germ.-südaleman. Bezeichnung für einen Wiesengraben, Schmalgraben, Entwässerungsgraben uäm., so kommt man zu germ. „sun“. Im alem. „sün“ und im südalem. „suen“.

    Das nordgerm. „sun“ wird im germ.-hochalem. durch Diphthongierung zum „sün / suen“.

    Dies wurde auf Wasserleitung / Wassergang übertragen. Der Wassergang „suene“ ist Schlitzgraben, der am Hang entlang läuft.

    Nordgerm. für schmale Meeresstelle ist „sund“. Also nix mit den Sarazenen sonder mit ollen Germanen.

    33 2 Melden
    • HerrBircher 12.06.2016 20:18
      Highlight Immer läuft es schlussendlich wieder auf diese langweiligen Germanen hinaus. Die haben einfach keinen Glamour-Faktor.
      13 2 Melden
    • Alienus 13.06.2016 12:31
      Highlight Herr Birke, da haben Sie die glamourösen Germanenfeste nicht erlebt. Wie Wagner diesen Kriegern nen geilen Sound unterjubelte.

      Tja, wenn man bedenkt, dass die Phönizier-Punier, Ägypter, Hispanier, Gallier, Kelten, Dacer, Syrer, Britonen und Scotten sowie der Hannibal den römischen Legionen nicht richtig anhaben konnten. Und Asterix ist ein schwacher Gallier-Wunschtraum.

      Aber die Germanen haben's schon. Radierten glamourös Legion einfach weg, warfen die Römer raus und plünderten auch noch Rom.

      PS: Auch die südtiroler Bezeichnung „Waale“ ist germanischen Ursprungs.

      Hm, ist einfach blöd!?
      6 0 Melden
    • HerrBircher 13.06.2016 13:23
      Highlight Ailemus, ich sage ja nicht, dass die Germanen nicht total badass waren. Sie fuhren schon immer auf der Yolo-Schiene.
      Es hat aber schon ziemlich lange gedauert bis sie ihren ganzen Swag zusammengerafft haben und die Römer zurückschlagen konnten. Davor haben diese poshen Mittelitaliener the Hood (und weiteres) ziemlich lange kontrolliert.

      P.s.: Was ist denn eigentlich so blöd?
      3 2 Melden
    • Alienus 14.06.2016 15:28
      Highlight @Herr Birke

      Die Germanen hätten einfach keinen Glamour-Faktor.

      Nun, was bedeuten den 4 glitzende Sterne auf dem Fell?
      2 0 Melden
  • Macke 11.06.2016 14:30
    Highlight Und wenn Frau Flückiger erst wüsste, wie viele Objekte aus dem islamischen Raum in (christlichen) Kirchenschätzen vorhanden sind... Reliquiare, die eigentlich Parfümfläschchen aus dem arabischen Raum sind, Textilien etc. Auch Handwerkstechniken wurden von Christen sehr gerne übernommen.
    45 8 Melden
  • ch2mesro 11.06.2016 14:26
    Highlight ist Toleranz kein schweizerischer grundwert?
    42 10 Melden
    • Marin Baechli 13.06.2016 22:58
      Highlight Nein, definitiv nicht.
      9 0 Melden
  • reaper54 11.06.2016 13:22
    Highlight Eidgenossen wurden bereits von Ceasar (schriftlich) Dokumentiert, den Islam gab es damals noch nicht. Alle Einwanderer sollen sich anpassen und diejenigen die die eigene Geschichte verleugnen, wandert doch aus!
    47 144 Melden
    • Blitzableiter 11.06.2016 13:53
      Highlight Nö. Das waren Helvetier, ein Kelten Stamm. Separatistische Eidgenossen kammen viel später.
      114 11 Melden
    • bfm 11.06.2016 13:57
      Highlight ja, und weil Caesar, der extrem weitsichtige Heerführer bereits wusste, dass mehr als tausend Jahre später drei Männer einen Eid auf die Unabhängigkeit schwören würden, hat er sie "Eidgenossen" genannt.
      93 7 Melden
    • Daniel Huber 11.06.2016 13:57
      Highlight «Moskau einfach», hiess das früher.
      Du hantierst auf recht zweifelhafte Art mit Begriffen. Wo hat Caesar «Eidgenossen» dokumentiert? Wenn die Tiguriner und Rauracher auch schon Eidgenossen waren, dann sicher auch die Pfahlbauer. Und vielleicht schon die Neandertaler, wer weiss?
      103 11 Melden
    • philosophund 11.06.2016 14:05
      Highlight dani, er erhielt wohl vom römischen Kaiser einen eingeschriebenen Brief, in dem schriftlich alles Dokumentiert ist :P
      *doublepalmface*
      62 8 Melden
    • Nietram 11.06.2016 14:33
      Highlight Mit solcher Geschichtsklitterung kannst Du auf den Foren der Weltwoche oder BaZ brillieren. Zustimmung ist dort garantiert. Hier passt es nicht so recht.
      71 9 Melden
    • manhunt 11.06.2016 15:26
      Highlight wo hast du denn das her? aus dem geschichtsteil der schweizerzeit?
      55 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.06.2016 17:30
      Highlight Caesar und Eidgenossen...... 😭

      Einer der sowenig Kenntnis der eigenen Geschichte hat, würde vermutlich keinen Einbürgerungstest bestehen.
      Hast du ein Glück dass du den roten Fötzel per Geburt geschenkt gekriegt.
      73 4 Melden
    • giguu 11.06.2016 17:54
      Highlight Stimmt es eigentlich, dass Kelten (helvetier) aus dem asiatischen Raum ins heutige Gebiet der Schweiz gewandert sind? Falls dem so ist, sollten alle wahren SVP-"Eidgenossen" schnellstens nach Kasachstan auswandern. Sofort!!!
      42 7 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 11.06.2016 19:14
      Highlight Du irrst dich, christiancg: Es gsb bereits vor Caesar den Islam.
      Abraham war gemäss den Überlieferungen im Koran ein Muslim und zwar lange vor Caesars Zeiten. Vielleicht war Abraham ja sogar ein Eidgenosse, wer weiss.... ;)
      20 13 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 11.06.2016 19:22
      Highlight giguu: das stimmt vermutlich. Arier sind Indogermanen und es gibt mehrere Hinweise, dass die Indogermanen ursprünglich aus Asien stammen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Indogermanen

      (auch das Wort "Arier" hat indisch-persische Wurzeln)

      Aber ich glaube, wir sollten unsere braunen Problemkinder dennoch nicht einfach in ihre ursprünglichen Herkunftsländer (Afrika/Asien) deportieren. Die haben dort schon genug am Hals.
      38 3 Melden
    • giguu 11.06.2016 21:52
      Highlight @Lorent: danke :)
      15 2 Melden
    • DaveKnobs 12.06.2016 12:15
      Highlight 35 likes für so einen Schwachsinn auf so einem News Portal?? Langsam mache ich mir wirklich Sorgen über die Zukunft der Schweiz...
      18 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 03:10
      Highlight .
      0 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 03:16
      Highlight Zur Klarstellung: 1. verbriefte Erwähnung der Helvetier, durch Julius Gaius Caesar (und für alle nicht Lateiner: Caesar=Kaiser=Titel. Nicht Cääääsar) 44v.Chr. in De Bello Gallico.

      Für die rechtsrheinischen Bastarde: De Bello Gallico ist Buch. Du lesen. Buchstaben, Sätze, Grammatik, Wissen.
      Nix Müll wie "Mein Schwanz"
      3 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 03:19
      Highlight Addendum: Bello bedeutet nicht schön. Also nix "vom schönen Gallien" sondern den gallischen Kriegen
      4 0 Melden
  • pamayer 11.06.2016 11:33
    Highlight Es geht um werte, liebe leute!

    Die gute frau flückiger hat mit ihrem sehr rassistisch gefärbten kommentar zur Eröffnungsfeier, so typisch svp man-sieht-ja-vor-lauter-muslime-keine-schweizer-mehr, wieder einen tiefschlag gelandet.

    Nun gibt's antworten darauf. Ist doch gut so. Und wenn die antworten etwas bissig ausfallen, die svp hat diesen mit ihrer hetze angestachelt.
    59 28 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.06.2016 11:19
    Highlight Autsch... jetzt müsst ihr damit Leben dass ein paar Welten zusammen brechen. Welten von Blochers, Freisingers, Brunners und Flückigers.

    Ihr seid schon ein bisschen rücksichtslos liebe Watsons... ;)
    66 46 Melden
    • Bene883 11.06.2016 11:42
      Highlight "Zämehäng wie Vorhäng" würde man bei uns dazu sagen... Nur weil vor 1000 Jahren eine Horde Barbaren zu unseren Vorfahren einmarschiert sind sollte das Weltbild von heute beeinflusst werden? Hört endlich auf mit den alten Geschichten, das bringt nichts. Wer kann etwas dafür, was sein Vorfahr vor 1000 Jahren gemacht hat? Sollten wir ein schlechtes Gewissen bekommen wegen der Besetzung Amerikas? Wegen der Kreuzzüge?
      30 73 Melden
    • philosophund 11.06.2016 14:09
      Highlight @bene: siehs mal ein. Wir haben keine Kultur, das ist nunmal so. Und nein.. Tell gab es nie.

      übrigens.. Ja, die Menschheit sollte schlechtes Gewissen bekommen wegen Besetzungen, Kreuzzügen und Genoziden. Schlechtes Gewissen bekommen heisst erkennen, dass der Mensch zu dieser Destruktivität fähig ist und wir daraus lernen müssen.
      57 16 Melden
    • TheMan 11.06.2016 15:02
      Highlight @philosophund kannst du beweisen das Teil nie lebte? Klar ist nur Tell ist ein Mythos. Doch wie es immer so schön heisst. Hinter jeder Geschichte/Mythos steckt ein bisschen Wahrheit.
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    • samy4me 11.06.2016 22:04
      Highlight Tell entstammt der Phantasie von Friedrich Schiller, Harry Potter der von Joanne K. Rowling. Und wie war das jetzt mit "ein Bisschen Wahrheit"?
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    • Gelöschter Benutzer 12.06.2016 10:40
      Highlight Also Harry Potter ist mein Nachbar... aber Psst jetzt. Er steht nicht so auf Fame..

      Und Tell treffe ich hie und da auf eine Apfelschorle..
      13 0 Melden
    • Bene883 12.06.2016 15:10
      Highlight @philosophund: Du hast vermutlich meinen Kommentar nicht verstanden... Ich gebe ebenso wenig auf alte Legenden wie auf Geschichte. Und ja, es wäre gut wenn die Menschen aus ihren Fehlern lernen würden, ist aber leider nicht der Fall. Sämtliche Fehler werden immer und immer wieder gemacht (bsp.: Einmarsch in Syrien hätte nicht stattgefunden, hätte man aus dem Irakkrieg gelernt...) Richtig wäre, wenn wir für uns das beste machen würden. Und das ist nun mal eine "freie" Welt (Freie Meinungsäusserung, Frauenrechte etc.), egal ob vor 1000 Jahren schon Muslime hier waren oder nicht.
      6 0 Melden
  • Domino 11.06.2016 10:58
    Highlight Irgendwie ziemlich kriegerisch diese Muslime.

    Der Islam ist ja nicht an eine Etnie/Rasse gebunden. Jeder kann dem Islam beitreten. Dabei geht es lediglich um die Religion/Ideologie.

    Darum frage ich mich: hätte der Autor bei einem ähnlichen Artikel über Nazis zum Schluss auch geschrieben: " vielleicht tummelt in der Ahnenreihe von Frau Flückiger der eine oder andere STOLZE nationalsozialistischer Krieger"? Wohl eher nicht, obwohl beide Ideologien viele Gemeinsamkeiten aufweisen.
    44 81 Melden
    • Nietram 11.06.2016 14:37
      Highlight Das gilt auch für die anderen Religionen, sonst wären wir ja heute noch islamisch.
      Nazi-Verknüpfungen gab es in der Schweiz übrigens reichlich. In gewissen Kreisen hat man für Hitler gesammelt und dabei ordentliche Beträge zusammengebracht. Aufarbeitung in der Schweiz – eher Fehlanzeige.
      47 3 Melden
    • Daniel Huber 11.06.2016 21:03
      Highlight @Domino: Tatsächlich waren die Sarazenen recht kriegerisch. Sie waren damit allerdings nicht allein: Zu dieser Zeit brandschatzten auch die Ungarn Gebiete bis weit nach Frankreich hinein. Und die Wikinger plünderten von Irland bis Sizilien alle wehrlosen Küsten.
      Was den Vergleich Islam - Nationalsozialismus anbelangt: Das halte ich für Unsinn, weil hier sehr unterschiedliche Phänomene vorliegen, auch wenn man Gruppen wie den IS als «islamofaschistisch» bezeichnen kann. Der Islam ist eine Weltreligion, die sich nicht einfach auf einen Nenner bringen lässt – weder im Guten noch im Schlechten.
      38 4 Melden
    • Domino 11.06.2016 22:16
      Highlight Wäre Hitler erfolgreicher gewesen, so wäre sehr wahrscheinlich schon eine Religion daraus entstanden. Das passende Buch von ihm gibt es ja schon, sowie heute einzelne Anhänger die ihn vergöttern.
      Der Islam in seiner reinen Lehre mit Mohammed als Vorbild ist faschistisch. Wir können von Glück reden dass die meisten Moslem nicht Koran- und Schariatreu sind.
      Die vielen Gemeinsamkeiten der Ideologien sind Realität und keine Erfindungen. Einzelne Medien arbeiten zum Glück die Geschichte auf: http://www.sueddeutsche.de/leben/historie-hakenkreuz-und-halbmond-1.3015455
      7 18 Melden
    • Emperor 13.06.2016 03:47
      Highlight Stimmt, die Christen waren da übrigens viel besser, die Verfolgung der Heiden oder die Kreuzzüge waren natürlich reine Selbsverteidigung!
      9 1 Melden
  • hood 11.06.2016 10:57
    Highlight Die Frage sollte auch sein, ab wann bezeichnen wir uns als Schweizer. Ist es das heutige Staatengebilde (1848), Napoleon (1803), Eidgenossen (ab1291) oder sind es die Urvölker der Helvetier oder Räter welche schon vor den Römer in unserem Gebiet lebten. Die Bevölkerung in den Alpen kamen mit jeder "Bedrohung" irgendwie zurecht und haben sich immer wieder neu erfunden. Mit Anpassung oder Kampf, das wie entscheiden heute Wir.
    44 8 Melden
  • Murky 11.06.2016 10:12
    Highlight Super Artikel, danke dafür. Es ist sehr wichtig ab und an mal einen Blick in die eigene Geschichte zu werfen um die Gegenwart besser zu verstehen.
    52 17 Melden
    • Daniel Huber 11.06.2016 21:03
      Highlight Danke vielmals!
      10 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.06.2016 09:35
    Highlight Danke für dieses interessante Stück Geschichte :-)
    82 16 Melden
    • Daniel Huber 11.06.2016 21:04
      Highlight Merci, Rhabarber!
      7 4 Melden
  • Der Tom 11.06.2016 09:21
    Highlight Die waren schon immer eine Bedrohung. Oder wie soll man das jetzt verstehen? Ansonsten interessanter Artikel. Bitte mehr davon aber lieber ohne "querschlüsse"
    36 59 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.06.2016 09:33
      Highlight Um deine Frage zu beantworten: Ja, das waren sie. Nicht nur sie, aber ja.
      40 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.06.2016 09:37
      Highlight Die ganze Menschheit ist in Bewegung seit Out-Of-Africa und das wird in absehbarer Zeit auch nicht aufhören. Nur die Stärke der Wellen unterscheidet sich.
      Der keltische Stamm der Helvetier war sicher nicht der erste, der die Region besiedelt hat. Und man darf sich fragen, was mit den vorherigen Bewohnern geschehen ist.
      70 11 Melden
    • pamayer 11.06.2016 11:10
      Highlight Und ich denke nicht, das unsere Vorfahren es toll fanden, jetzt RömerIn zu sein, rosen hin oder her. und nachher eingebunden ins heilige römische reich von karl dem grossen. Ebensowenig wie es die jurassier chouette fanden, BernerInnen sein zu müssen.
      22 5 Melden
  • Karl Müller 11.06.2016 09:13
    Highlight Herr Huber, ich finde es super, dass sie immer wieder solche spannenden Ausflüge in die Geschichte unternehmen. Ihre Artikel finde ich etwas vom interessantesten bei Watson. Was ich aber nicht verstehe: Inwiefern soll jetzt dieses Beispiel von ins Gebiet der heutigen Schweiz einfallenden, raubenden und versklavenden Horden, der Aussage einer Islamgegnerin den Wind aus den Segeln genommen haben, wie es der Titel suggeriert?
    50 24 Melden
    • Imfall 11.06.2016 09:36
      Highlight man sollte die wahrheit aber auch nicht verdrehen... christen z.B. haben in der vergangenheit auch nicht gutes getan!
      46 25 Melden
    • Karl Müller 11.06.2016 09:58
      Highlight @Imfall: Gut, dass wir das geklärt haben!
      24 10 Melden
    • TheMan 11.06.2016 11:22
      Highlight Imfall jetzt kommt das mit den Christen. Ohne Beweis. Alle Kriege die von "Christen" geführt wurde. Wurden ohne Gottes willen gemacht. Auf wunsch eines Kaisers oder Papstes, der sich bereichern wollte. Im Islam wurdesaber jeder Krieg mit Allahs Segen getan. Übrigens erwähnentswert ist auch. Die Muslimen behaupten nach wie vor, die Besetzung Spaniens sei friedlich abgelaufe. Und es herrsche immer Harmonie in Spanien, zwischen Spanier und Muslimen. Was aber wiederlegt werden könnte.
      17 61 Melden
    • Momos 11.06.2016 11:44
      Highlight @theman
      Das ist mit Abstand die beste Verdrehung überhaupt! 😄
      Allahs Segen aber Gott hätte seinen nicht gegeben? Das kann nicht ihr ernst sein?!
      Als stünden nicht immer Menschen mit ihren Interessen hinter dem Missbrauch vom Glauben!
      57 6 Melden
    • TheMan 11.06.2016 11:53
      Highlight Momos leider waren Kaiser/ Päpste sehr Machthungrig und verfolgten nur Ihre Ziele. Gold und Macht zu Besitzen. Würde Momos die Bibel kennen, wäre dies nie Gottes Ziel gewesen. Würde Momos den Koran kennen, wüsste er das was ich schreibe Tatsache ist. Die Muslime sind Strenggläubige Menschen. Und der Koran nichd das Friedlichste Buch.
      8 39 Melden
    • Momos 11.06.2016 12:19
      Highlight @theman
      Wer hat die Bibel verfasst?
      Wer hat den Koran verfasst?
      Gott, Allah oder der Mensch?

      Ich verstehe, wenns sie diese Fragen in ihrem gläubigen Interesse beantworten aber hören sie auf mit dem Finger auf andere zu deuten! 👏
      35 5 Melden
    • TheMan 11.06.2016 12:27
      Highlight @Momos Bibel verschiedene Menschen daher gilt NT als Augenzeugenbericht. Koran kommt von Allah. Mohammed könnte weder lesen noch schreiben.
      3 34 Melden
    • Daniel Huber 11.06.2016 13:39
      Highlight @Karl Müller: Erstmal herzlichen Dank für das Lob! Solches liest man gern ;-)
      Anlass für den Artikel war ja der Kommentar von User banda69, der Frau Flückigers Skandalisierung der Derwische die Tatsache entgegenhielt, dass es schon viel früher eine muslimische Präsenz in den Alpen gab. Dies habe ich augenzwinkernd aufgenommen.
      Für den Rest gilt in etwa, was Rhabarber weiter unten geschrieben hat: «Ich seh in dem Artikel keine Legitimierung - wofür auch immer - und auch keine Wertediskussion. Nur ein Häppli Geschichts-Information.»
      29 2 Melden
    • Momos 11.06.2016 13:50
      Highlight @theman
      Ich habe Sie schon verstanden. Ich bin trotzdem gegen ihre prinzipiell diffarmierende Haltung gegenüber Muslimen und ihrem Glauben.
      Fundamentalitisch angehauchte Christen wie Sie einer sind, schüren die Konflikte rund um den Glauben.
      21 7 Melden
    • TheMan 11.06.2016 14:20
      Highlight Momos nur weil ich das Christentum durch meine Eziehug kenne. Der Islam durch meinen Onkel. Bin ich noch lange kein Christ. Die Wahrheit über eine Relogion zu sagen und als Diffarmierende Person hingestellt zu werden. Ist auch so etwas Muslimisches. Als Nicht-Muslime kann man den Koran nicht kennen. Und wen man ihn kennt, versteht man ihn nicht. Der Koran verstehen nur die Muslime etc. Ich kenn diese Sachen bereits gibt sogar ein Bullshit-Bingo darüber. Die Moslems haben es nicht gerne wen die Wahrheit über Mohammed und den Koran an den Tag kommt.
      9 27 Melden
    • Momos 11.06.2016 15:10
      Highlight @theman
      Ich gebe mich geschlagen. Da sie eine muslimischen Onkel haben und den Koran kennen, sind Sie die Fachperson für alle Moslems und deren Glauben auf der Welt.
      21 5 Melden
    • Luca Brasi 11.06.2016 17:54
      Highlight @The Man: Mal eine kurze Frage: Wenn die Kriegszüge der Muslime angeblich immer durch Allah legitimiert wurden, warum haben sich denn Muslime in Spanien untereinander bekriegt und teils auch Bündnisse mit dem christlichen Aquitanien geschlossen? Oder bei den Kreuzzügen gab es auch zu unterschiedlichen Zeiten Kooperationen mit christlichen Königreichen. Ich sehe da irgendwie keinen Unterschied zwischen Christen und Muslimen zu jener Zeit in Sachen Legitimation. Auch Christen haben sich gegenseitig bekämpft: Arianer gegen Katholiken, etc.
      22 1 Melden
    • TheMan 11.06.2016 18:21
      Highlight Schon mal gehört: Wer meines Feindes Feind ist, ist mein Freund. Warum kein Bündnis machen mit jemand, der den Gleichen Feind hat? Diesen Feind zusammen Zerstören. Danach kennt man sich nicht mehr.
      3 16 Melden
    • Luca Brasi 11.06.2016 18:47
      Highlight @The Man: Aber wie gesagt, zu jener Zeit war das bei den Christen nicht anders. Und die Legitimation von Krieg bezieht sich in dieser Zeit auch immer auf Gott. Man könnte auch fragen, warum Glaubensbrüder eher als Feinde eingestuft werden als die Ungläubigen. Ich sehe in dieser Zeit keinen grossen Unterschied zwischen Christen und Muslimen in der Werthaltung. Es ist dann ja politisches Kalkül und Machterhalt oder -expansion, was sie antreibt und keine orthodoxe Auslegung des jeweiligen Glaubens. Die Berber haben ja im Schweizer Raum auch Handel betrieben. Mit wem wohl?
      17 1 Melden
    • SKH 12.06.2016 00:07
      Highlight Gott: Hallo hier ist Gott.
      Saladin: Oh Gott!
      Gott: Du kannst mich auch Allah nennen oder Jehova.
      Saladin: Ja Herr Allah.
      Gott: Ich rechtfertige dir gegen den Christen Krieg zu führen.
      Saladin: Aber Gott, Sie rechtfertigen doch den Christen gegen uns Krieg zu führen.
      Gott: Wirklich? Oh kann sein. Egal führe Krieg gegen ihnen.
      Und so schlachteten sich die Moslems und die Christen vor den Toren Jerusalems ab während Gott gemütlich auf seiner Couch mit Jesus und Mohammed Popcorn ass und den Spektakel genoss. Fast 1000 Jahre später schuf Gott Frau Flückiger als die einzig Wahre unter den Wahren.

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    • Jay_Jay 12.06.2016 02:13
      Highlight @The Man: Also Allah selbst hat den Koran geschrieben und nicht der Prophet Mohammed? Also er ist auf die Erde gekommen und hat den Koran geschrieben? Danke, ohne Sie wüsste ich nichts über meine Religion.... und die Kreuzzüge waren ja eigentlich auch nicht böse gemeint noch weniger die Inquisition... Und ja im Islam kann kein Imam oder Mufti machthungrig sein... Der Papst oder der König hat's befohlen und darum zählt es nicht als gewalttätig oder kriegerisch. Das eigentliche Schlimme an Ihrer Aussage ist, dass Sie tatsächlich glauben was Sie schreiben!
      11 1 Melden
    • TheMan 12.06.2016 12:39
      Highlight @SKH frag mal ein Aramäischer Christ ob Allah, Gott ist. Die antwort, wen er Höflichhist. Nein. Übrigens gibt es auch Grosse Unterschied. @Jay_Jay wie sollte Mohammed ein Buch schreiben? Hat er durch ein Wunder Lesen und Schreiben gelernt? Im Koran gibt es keine Wunder. Und die Kreuzzüge gab es, weil die Muslime Christliche/Jüdische Städte eingenommen haben und deren Karavanen geplündert haben. Nicht einmal Mekka ist eine Muslimische Stadt. Jerusalem schon gar nicht.
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    • Luca Brasi 12.06.2016 13:40
      Highlight @TheMan: Allah ist schlicht das arabische Wort für Gott. Arabische Christen nennen Gott auch Allah.
      Die Muslime hatten schon lange das Heilige Land erobert gehabt als Byzanz in militärische Defensive gelangte und den Westen um Hilfe bittete mit teils ausgeschmückten Bedrohungslagen. Der Papst kam zunächst nicht (1070er Jahre). Erst Urban II. nutzte 1096 die neue Stärke des Papstums um eine Wiedervereinigung mit der Ostkirche zu erlangen.https://de.m.wikipedia.org/wiki/Erster_Kreuzzug
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    • Luca Brasi 12.06.2016 13:44
      Highlight @TheMan : Der Islam entstand im 7. Jh. Er sah sich aber in der Tradition der monotheistischen abrahimitischen Religionen Judentum und Christentum. Die Stätten sind also für Muslime genauso wichtig. Es sagt ja auch niemand, dass Christen keine Kirche in Jerusalem haben dürfen, weil es ursprünglich eine jüdische Stätte ist.
      4 0 Melden
    • saco97 12.06.2016 15:14
      Highlight @TheMan
      Rom ist auch keine christliche Stadt, trotzdem pilgern Christen aller Länder dorthin.
      4 0 Melden
    • TheMan 12.06.2016 15:42
      Highlight @Luca Brasi nochmals frag ein Aramäischer Christe. Ob der Allah der Moslems der gleiche ist wie der Allah der Juden/Christen die anwort : Nein. Den im Koran sprich Allah selber das er Machara ist. Er muss auch nicht vergeben. Nicht mal wen man 666 mal um Vergebung bitted. Gott aber vergibt wen man die Sünde gesteht und an Jesus glaubt. Auch ist Allah distanziert. Gott aber spricht selber von seinen Kindern. Gott liebt Allah nicht. Übrigens dir meisten Moslems sagen die Bibel sei Verfälscht worden. Was Gotteslästerung nach dem Koran wäre. Nach der Bibel gibts kein Schweinefleischverbot mehr.
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    • Luca Brasi 12.06.2016 16:05
      Highlight @The Man: Natürlich werden sie nein sagen, denn jede Religion hat den Anspruch die einzig wahre Auslegung zu sein, aber Fakt ist, dass im Koran die Geschichten über Adam und Eva, Moses, etc. ebenfalls drin sind. Es gibt auch Katholiken, die Protestanten nicht anerkennen und umgekehrt. Im Islam gibt es Jesus, nur heisst er dort Isa und ist nicht der Sohn Gottes sondern "nur" ein Prophet. Der Islam hat aber auch Ähnlichkeiten mit dem Judentum (Schweinefleischverbot, etc.) Moslems sagen die Bibel sei verfälscht, Christen sagen Mohammed sei ein Hochstapler. Das sind eben Glaubensvorstellungen.
      3 0 Melden
    • TheMan 12.06.2016 18:41
      Highlight Ähm du weisst schon das der Koran mehrer Fehler inne hat. Zum beispiel bestätigen sie am Anfang, das Jesus Gottes Sohn ist (Jesus kam ohne Sünde auf die Welt von einer Jungfrau entbunden) danach hiess es Er sei nur Prophet. Der Koran nimmt die Bibeljzum zeigen wie die Schöpfungsgeschichte stattfand. Aber selber bearbeiten sie einmal den Darwinismus inkl Urknall ein anderes mal die Bibel. Sie sagen Abraham war Ihr g Gründervater. In Wahrheit beziehen Sie sich auf Ismail. Ein Bastard von Abraham. Wir wissen ja wieviel ein Bastard früher Wert war. Und so weiter....
      0 4 Melden
    • SKH 12.06.2016 20:22
      Highlight @TheMan du bringst mich zum lachen. Ich weiss nicht, wer dir so einen Mist eingeredet hat, aber deine Behauptung stimmt einfach nicht. Ich bin im Iran aufgewachsen unter Juden und Armeniern. Im Iran und auch Indien braucht man die Bezeichnung Allah nicht, dafür Khoda (Choda) persisch für Gott, sowohl als Christ, Jude oder Moslem. Übrigens habe ich das Gefühl, dass der Gott, welcher du beschreibst eine an Borderline erkrankte Frau ist. Manchmal vergibt sie und manchmal will sie Blut sehen. Als Atheist bin ich der Meinung, dass Religion von den Menschen missbraucht wird. Von dir auch!
      4 0 Melden
    • Luca Brasi 12.06.2016 21:52
      Highlight @TheMan: Sollen wir jetzt auch noch über Widersprüchlichkeiten in der Bibel debattieren? Ich bin kein Koranexperte, aber ziemlich sicher, dass von Darwinismus nichts im Koran steht…Vielleicht kann Ihnen ja ein Islamwissenschaftler weiterhelfen. Ich bin mir nämlich nicht ganz sicher, woher Sie ihre Interpretationen des Korans haben. Die Auslegung des Islams ist jedoch auch wieder äusserst unterschiedlich. Da kenne ich Aleviten, Sufis, Sunniten, Schiiten, etc., die verschiedenste Auffassungen über den Koran haben.
      1 0 Melden
    • TheMan 12.06.2016 22:45
      Highlight Zeig mal den Widerspruch in der Bibel 😂 he mein Onkel kommt aus dem Iran ist Studiert. Und kennt den Koran. Und sagt selber, kann man zu nichts Gebrauchen. Familienbesuch muss er Heimlich machen. Sonst Knast.
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    • SKH 13.06.2016 00:20
      Highlight @TheMan
      Meine Familie gehört einer Minderheit im Iran an und hat keine Probleme ein Teil der Gesellschaft zu sein, denn keiner interessierts. Sowohl die Bibel, die Tora und auch der Koran sind voller Wiedersprüche. Ich weiss nicht wie alt du bist, aber bitte dich, lies die Bibel, den Koran und die Tora nur zum erkennen welche Gemeinsamkeiten sie sich teilen und du erkennst auch die Wiedersprüche in allen drei Bücher. Übrigens keine Fliege kann heimlich in Iran einreisen. Die Grenzen sind extrem gesichert.
      3 0 Melden
    • TheMan 13.06.2016 03:32
      Highlight @SKH Tora ist das AT. Na dan zeig mir die Wiedersprüche in der Bibel. Der Koran hat. Gemeinsamkeiten mit der Bibel? Das wäre mir so ziemlich neu. Mohammed kommt übrigends 0 mal vor in der Bibel. Ea wird sogar vor falschen Propheten gewarnt. Nicht nur das. Auch wird davor gewarnt das viele dem Irrglauben glauben werden.
      0 6 Melden
    • Luca Brasi 13.06.2016 07:45
      Highlight @TheMan: Natürlich kommt Mohammed 0 mal in der Bibel vor, weil er der grosse Unterschied zwischen Christentum und Judentum ist und weil die Bibel etwa 500 Jahre älter ist. Jesus kommt ja auch nicht im jüdischen Talmud oder der Tora vor, weil diese älter sind. Trotzdem haben Christentum, Islam und Judentum Gemeinsamkeiten (natürlich auch Unterschiede, sonst gäbe es ja auch nur eine Religion). Das alte Testament gehört übrigens auch zum Christentum sonst könnte man es ja gleich weglassen. Eine Warnung vor falschen Propheten hat so ziemlich jede Religion, da man den Alleinanspruch hat.
      3 0 Melden
    • TheMan 13.06.2016 09:40
      Highlight Luca Brasi du weisst schon, das Jesus mehrmals angekündlgt wird im AT? Und der Islamjsorry hat 0 Gemeinsam mit dem Christentum/Judentum. Die Hoffnung jedes Moslem war immer und wird immer sein, von den Juden und Christen als nachfolge Religion akzeptiert zu werden. Was nie geschehen wird. Da es im Koran erlaubt ist Anderstgläubige als Tiere zu bennenen. Und das Ziel ist sie zu vernichten. Im Islam gelten die Schwertsuren als Hauptsuren.
      0 4 Melden
    • Luca Brasi 13.06.2016 10:22
      Highlight @TheMan: Es wird ein Messias angekündigt. Die Juden selbst sehen jedoch Jesus nicht als den Messias, sonst wären sie ja Christen. Auch im Islam gibt es die Vorstellung eines Messias (v.a. bei den Schiiten), dem sogenannten Mahdi. Er soll wie beim Judentum (und im Christentum soll Jesus eines Tages auch wieder erscheinen) mit dem Erscheinen die Welt beenden. Auch Christen hatten die Hoffnung, dass Juden sich bekehren (siehe Kreuzzüge, siehe Martin Luther). Sie haben ja selbst erwähnt, dass in der Bibel "falsche Propheten" bestraft werden sollen. Die Strafe lautet: Tod. Wo ist der Unterschied?
      1 0 Melden
    • TheMan 13.06.2016 10:35
      Highlight Übrigens unterschied Gott zu Allah: Gott ist liebend, fürsorglich, vergebend, Allah nicht. Allah ist Makara (Listig, Hinterlistig) Gott nicht. Beim Jüngsten Gericht ist Gott der Richter, Jesus der Verteidiger der Menschen. Allah ist Richter und Ankläger in einem.
      0 2 Melden
    • TheMan 13.06.2016 10:41
      Highlight Die Juden sehen Jesus nicht als Messias, da er für Sie nicht Auferstanden ist. Doch Sie wissen, das es der Messias war. Akzeptieren ihn aber erst wen das Jüngste Gericht da ist. Jesus Tod war der Tod den er wollte. Den erniedrigster Tod. Wer ans Kreuz genagelt wurde, war Abschaum. Jesus wollte es so. Den somit zeigt er, das er für Jeden von uns Stirbt. Die Sünde an sich nimmt. Nirgends wo steht das falsch Propheten den Tot gewünscht wird. Es heisst; Das man Aufpassen sollte. Und nicht dem Irrglauben erliegen.
      0 2 Melden
    • Luca Brasi 13.06.2016 11:59
      Highlight Woher sie ihr Wissen haben, ist mir schleierhaft. Ich kenne Juden und die sagen mir, dass sie Jesus als Gelehrten des Judentums sehen, aber sicher nicht als Messias. Sie scheinen mir sich die Religion so zusammenzuschustern wie es in Ihr Weltbild passt. Ich kenne Muslime und die würden Ihre Aussagen über das Wesen Allahs, etc. überhaupt nicht unterschreiben.
      1 0 Melden
    • TheMan 13.06.2016 12:06
      Highlight Luca das gleiche gilt es bei Ihnen zu sagen. Und ich finde es schön das sie glauben, dass ich irgendetwas zusammen Schustere. Doch leider gibt es Menschen, die Glauben, der Islam sei heute Friedlich. Irgendwann werden auch die, die dies Glauben, die Wahrheit sehen.
      0 5 Melden
    • Luca Brasi 13.06.2016 12:28
      Highlight Werter TheMan, ich sehe, dass es durchaus viele radikale Strömungen im Islam gibt, wobei es solche auch im Christentum und anderen Religionen gibt. Früher gab es aber auch weitaus gemässigtere Muslime z.B. in Somalia, etc. Jedoch haben die Extremen Ölquellen und konnten ihre Auslegung des Islams v.a. dort verbreiten, wo das Elend am grössten war und es an Bildung mangelte.
      Ihre Aussage über die Juden und Jesus gilt nur für messianische Juden, die eine kleine Minderheit darstellen und von vielen Juden nicht anerkannt werden.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Messianische_Juden
      Zusammengeschustert.
      1 0 Melden
    • TheMan 13.06.2016 12:35
      Highlight @Luca Brasi glaub was du glauben möchtest. Aber frag mal die Verfolgten Juden und Christen. So um die 200 Millionen an der Anzahl. Aber nach den Moslems gibt es das ja nicht. Aber da ich ja was zusammenschustere, lüge ich ja. Viel spass wens hier in der EU auch losgeht. Die kleinen Anschläge haben wir ja schon.
      0 2 Melden
    • Luca Brasi 13.06.2016 13:45
      Highlight Meine Aussage bezog sich auf Ihre Aussage das Juden generell Jesus als Messias ansehen. Und das werter TheMan ist schlicht zusammengeschustert. Hat nichts mit Glaube zu tun, sondern ist faktisch schlicht falsch. Ich kenne viele Moslems, die Verfolgung von Christen in arabischen Staaten verurteilen, aber wahrscheinlich sind die in Ihren Augen alles Lügner. Wusste übrigens gar nicht, dass die Schweiz zur EU gehört, aber ok. Nochmals, ich behaupte nicht, dass es keine Probleme gibt, aber im Gegensatz zu Ihnen werfe ich nicht alle Muslime in einen Topf.
      1 0 Melden
    • SKH 13.06.2016 23:27
      Highlight @TheMan schau dir das Video an.
      0 0 Melden
  • Kaiserin 11.06.2016 09:03
    Highlight Im Zusammenhang mit Pontresina ist wohl der Familiennamen Saratz wichtiger als Sarrazin, auch wenn sie den gleichen Ursprung haben mögen.
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  • Bijouxly 11.06.2016 08:45
    Highlight Ja und es zogen auch Hannibal und seine Elefanten über die Alpen. Eine Legitimierung, dass wir Elefanten in Zoos und Zirkussen festhalten? Jetzt reichts dann also auch mal, echt. Jedes Land hat halt seine Werte und nur weil wir Schweizer einfach 0 Nationalgefühl und -stolz haben, heisst das nicht, dass wir auch keine eigenen Werte haben dürfen. Und sich sage das aus der Mitte und nicht von der rechten Ecke!
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    • Gelöschter Benutzer 11.06.2016 09:39
      Highlight Ich seh in dem Artikel keine Legitimierung - wofür auch immer - und auch keine Wertediskussion. Nur ein Häppli Geschichts-Information. Sonst nichts.
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    • Alnothur 11.06.2016 10:15
      Highlight Mit dem Titel und der Einleitung wird das schon suggeriert. Irgendwie auf Biegen und Brechen. Schade, denn der Artikel selbst ist mal wieder interessant und gut geschrieben.
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    • Murky 11.06.2016 10:16
      Highlight Genau, sehe ich auch so. Das kann man einfach als Wissen aufnehmen. Das 10. Jh ins 21. rüberzunehmen als Legitimation für irgendwas wäre sowieso falsch. Dann könnte man ja auch die Kreuzzüge des 12. jh auf heute übertragen als Legitimation (was die islamischen Fundamentalisten übrigens machen).
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    • Daniel Huber 11.06.2016 13:52
      Highlight Man muss seine Werte nicht verleugnen, wenn man Frau Flückigers Skandalisierung der tanzenden Derwische für deplatziert hält.
      Diese leidige Derwisch-Debatte nimmt der Artikel aber lediglich augenzwinkernd zum Anlass, ein eher wenig bekanntes Stück Geschichte zu beleuchten.
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 11.06.2016 14:36
      Highlight Wegen solchen aufgreifenden, weiterführenden und erhellenden Geschichten wächst mir Watson ans Herz. <3 Danke, Daniel Huber!
      Früher konnte man anhand des Aussehens eines Heustocks die Region seines Standorts bestimmen (Watson kann ja mal eine Übersichtsliste machen). Jede Region hatte seine eigenen Heustock-Traditionen. Heute sieht man überall und weltweit nur noch Siloballen. Wo bleiben da unsere Werte? Insofern zeigen die tanzenden Heustöcke doch ein Stück verlorene Tradition.
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    • Daniel Huber 11.06.2016 21:06
      Highlight @Lorent Patron: Vielen Dank! Vielleicht komme ich mal dazu, mich um die Heustock-Traditionen zu kümmern ;-)
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  • banda69 11.06.2016 08:12
    Highlight :-)

    Suonen sind historische Bewässerungskanäle im Schweizer Kanton Wallis. Diese Wasserleitungen bestehen aus offenen Gräben, die das kostbare Wasser von den Gebirgsbächen - zum Teil auf abenteuerliche Art - auf die trockenen Weiden und Äcker, in die Weinberge oder auf die Obstplantagen brin­gen.

    Auch hier besteht die Vermutung, dass diese Bewässerungstechnik von den Sarazenen erstellt worden ist. Diese These ist allerdings umstritten.
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    • AdiB 11.06.2016 10:30
      Highlight so wie du die kanäle beschreibst könnten es auch die mongolen gewesen sein. das machen ja die asiatischen bauern heute noch oder verwechsle ich hier was?
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    • Komsomol 11.06.2016 13:03
      Highlight Also das Bewässerungssystem gibt es auch in anderen Gebieten der Alpen, wo ähnliche Trockenheit herrscht und es hohe Berge mit Gletschereis (Wasser auch im Sommer garantiert) gibt. So z.B. im Südtirol, besonders im Vinschgau. Dort heissen sie Waale. Wenn im Sommer vom Berg Wasser runterrinnt, muss ein Bergler keinen Doktor machen oder Sarazenen holen, um drauf zu kommen, dass man damit was sinnvolles machen kann ;-)
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