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Ein Klimaforscher erklärt, weshalb er sich über jeden Autofahrer aufregt 

team watson



Ich bin sehr froh, gibt es CO2. Die Welt braucht CO2. Ohne CO2 und andere Treibhausgase würde die Durchschnittstemperatur auf der Erde -18° betragen. Das Problem mit dem CO2 ist die Menge. Je mehr sich in der Atmosphäre befindet, desto länger benötigt die Sonnenstrahlung diesen Planeten wieder zu verlassen – und dementsprechend länger erwärmt sie unsere Erde.

Was ist «Was ich wirklich denke:»

Wir gestehen: Bei der Idee für «Was ich wirklich denke:» haben wir uns schamlos beim Guardian-Blog «What I'm really thinking» bedient. Wir mussten fast, denn die Idee dahinter passt wie die Faust aufs Auge auf unseren alten Claim «news unfucked». Es geht darum, Menschen, Experten, Betroffene anonym zu einem Thema zu Wort kommen zu lassen, ohne dass diese dabei Repressalien befürchten müssen. Roh und ungefiltert. Und wenn du dich selber als Betroffener zu einem Bestimmten Thema äussern willst, dann melde dich bitte unter wasichdenke@watson.ch.

Die Namen unserer Gesprächspartner sind frei erfunden.

Im Moment haben wir 400 CO2-Moleküle auf eine Million Teilchen (PPM) in der Atmosphäre. Vor der Industrialisierung waren es 280 PPM. Das IPCC, das Intergovernmental Panel on Climate Change [oder geläufiger: der Weltklimarat] schätzt, dass wenn wir weiter derart freizügig fossile Brennstoffe verbrennen, dieser Wert bis ins Jahr 2200 auf 1600 PPM explodiert. Das würde sich in einer weltweit durchschnittlichen Erwärmung der Durchschnittstemperatur von 10 bis 20 Grad äussern.

«Ja, ich bin wütend. Ich weiss nicht, was man den Leuten alles noch erzählen muss, bis sie begreifen, was wir gerade im Begriff sind anzurichten.»

Michael F.

In der Schweiz würde das Thermometer regelmässig auf 50 Grad klettern. Ab 40 Grad bekommen Pflanzen Probleme mit der Photosynthese – wir werden also Probleme mit der Vegetation bekommen. Fluten, Stürme und extreme Bedingungen werden zunehmen. Wenn das Wetter nicht mehr berechenbar ist, hat unsere Agrarwirtschaft ein Problem.

Noch härter wird es Spanien, andere mediterrane Regionen und Nordafrika treffen. Dort kann man schon seit ein paar Jahrzehnten den Effekt der Desertifikation, der Wüstenbildung, beobachten. Gross angelegte Agrarwirtschaft wird nur noch in nördlich gelegenen Gebieten wie Kanada und Russland möglich sein. Wollen wir wirklich von Russland abhängig sein?

«Windkraftanlagen an Küstengebieten werden mit den lächerlichsten Argumenten bekämpft. ‹Die Aussicht werde zerstört› … solange wir gegen solch lächerlichen Argumente ankämpfen müssen, bin ich sehr pessimistisch.»

Michael F.

Wir werden die Klimaziele von Paris nicht schaffen. Die Fahrzeuge, die hier unsere Umwelt verpesten, werden zwar möglicherweise durch umweltschonendere ersetzt, doch die alten werden einfach nach Asien verkauft, wo sie weiterhin jahrelang CO2 ins System pumpen.

Ich bin der Überzeugung, dass wir mit der Reduktion des CO2-Ausstosses im Westen nicht das kompensieren können, was die Dritte Welt in Zukunft ausstossen wird. Wir müssen anfangen, Verantwortung zu übernehmen.

Man hört, China will gross in Solarenergie investieren. Ich kenne China. Ich war ein paarmal dort und ich glaube nicht, dass das der Fall sein wird.

Das Problem ist, dass es wahnsinnig schwierig ist, die Energiegewohnheiten von Gesellschaften zu verändern – Windkraftanlagen an Küstengebieten werden mit den lächerlichsten Argumenten bekämpft. «Die Aussicht werde zerstört» … solange wir gegen solche Argumente ankämpfen müssen, bin ich sehr pessimistisch, dass wir das Energiesystem revolutionieren können.

«Mir kommt es so vor, als würden die Leute in ihren Autos das Gefühl haben, sie kämen zu kurz.»

Michael F.

Ja, ich bin wütend. Ich weiss nicht, was man den Leuten alles noch erzählen muss, bis sie begreifen, was wir gerade im Begriff sind anzurichten. Wieso müssen die Leute jeden Morgen alleine in ihren riesigen Autos im Stau stehen? Ich verstehe das nicht. Denken diese Leute, sie seien etwas Besseres?

Mir kommt es so vor, als würden die Leute in ihren Autos das Gefühl haben, sie kämen zu kurz. Ich nehme jeden Tag das Velo und wenn ich nicht jede Sekunde hellwach bin, riskiere ich, von einem Autofahrer über den Haufen gefahren zu werden. Velos haben keinen Stellenwert in diesem Land. Und ich verstehe nicht weshalb. Gerade in diesen Zeiten.

Den Menschen der ersten Welt fehlt es einfach an Disziplin – unsere Gesellschaft ist zu bequem, zu faul geworden. Woran das liegt? Am vielen Geld? Ich weiss es nicht. Weshalb fliegen die Leute übers Wochenende nach Rom, Paris oder Amsterdam? Die Schweiz bietet doch so viel!

«Die faulen Eier binden die reformwilligen und fortschrittlichen Menschen zurück.»

Michael F.

Wenn man auf die Menschheitsgeschichte zurückschaut, dann war es früher so, dass man es sich nicht leisten konnte, faul zu sein. Die Faulen, so hart es tönt, kamen irgendwann einmal um.

Unsere moderne Gesellschaft bietet den Faulen aber einen sicheren Hort und sie können überleben. Sehr drastisch ausgedrückt: Die faulen Eier binden die reformwilligen und fortschrittlichen Menschen zurück. Sie halten die Menschheit davon ab, sich nachhaltig zu ändern.

Wir müssen diese faulen Eier irgendwie zum Fortschritt bewegen. Bildung wäre vielleicht hilfreich – am Ende geht es aber um Disziplin. Und genau diese wird in modernen Gesellschaften einfach nicht gefördert.

«Ich hoffe, dass wir das Steuer noch herumreissen können. Aber dazu brauchen wir eine Revolution. Keine politische Revolution. Was wir brauchen, ist eine intellektuelle Revolution.»

Michael F.

Es ist zum Beispiel so wahnsinnig einfach, an Nahrungsmittel zu kommen, dass die Leute gar nicht mehr schätzen, was sie essen. Ich bin ein Anhänger der Idee, das Leben etwas schwerer zu gestalten.

Natürlich kann man den Leuten nicht vorwerfen, wenn sie in den Supermarkt gehen. Sie leben nur für den Moment. Hinzu kommt die Informationsflut. Wir können die vielen Inputs der heutigen Zeit doch gar nicht verarbeiten. Kein Wunder, gehen so auch die wirklich wichtigen Informationen unter. Zum Beispiel zur grössten Bedrohung für die Menschheit.

Trotzdem versuche ich, optimistisch zu bleiben. In dem Feld, in dem ich arbeite, muss man Optimist sein, sonst ist man den ganzen Tag nur noch deprimiert. Ich hoffe, dass wir das Steuer noch herumreissen können. Aber dazu brauchen wir eine Revolution. Keine politische Revolution. Davon hatten wir genug.

Was wir brauchen, ist eine intellektuelle Revolution.

Spielregeln:

Kommentare sind wie immer sehr erwünscht. Kommentare, welche die Identität des Protagonisten zu entlarven versuchen, werden allerdings nicht freigeschaltet.

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    Alle Leser-Kommentare
  • clavi 04.06.2017 10:46
    Highlight Highlight mimimi... angstmacherei und panik bringen uns nicht weiter. wirklich weiterbringen tun uns vernunft und gelassenheit. punkt eins. punkt zwei: jeder sollte sich seinen lebensmix zusammenstellen. beispiel: wer besser essen will sollte einen teil seines essens selbst herstellen. wer weniger plastik will, der soll in einen zero waste laden gehen oder beim einkauf auf plastiksäckli verzichten. wenn man auto fährt sollte man dies sinnvoll tun. also möglichst nur um sachen zu transportieren. es gibt so viel was man machen kann. aber die panikmacher gehen mir auf den senkel. die verbessern nichts!
  • Str ant (Darkling) 18.01.2017 08:54
    Highlight Highlight Klimawandel ist ernst daher wird es zeigen positive Methoden aufzuzeigen.

    Die Anti Auto Lobby hat sowieso nur Vebotitis im Angebot statt positiv neue Wege aufzuzeigen!

    Als erstes würde ich mal alle Subvention der AKWs abschaffen.
    Dann Autos ändern Brennstoffzellen oder Elektro eventuell auch noch Antriebsformen.

    So lange nur gelabert wird ändert sich nichts Hans und Heiri reklamieren gern viel ohne wirklich etwas zu tun
  • Pirat der dritte 07.01.2017 00:19
    Highlight Highlight Dank solcher Paranoia und Schwachsinnverbreitung werden die Probleme gar nicht mehr ernst genommen und Lösungen mit Verstand gefunden! Kompletter grüner Extremfundi!
    • Regula Sterchi 15.02.2017 14:27
      Highlight Highlight Bildung hilft. Versuch's bitte damit, bevor du über andere herziehst.
    • Pirat der dritte 17.02.2017 10:26
      Highlight Highlight Nun, in diesem Punkt könntest Du viel von mir mitnehmen.
  • sag sag 17.12.2016 10:34
    Highlight Highlight Wieso Michael F. nehmen Sie nicht endlich die alternativen, neuen, völlig sauberen, Energiequellen in Betracht? Redet daaarüber, macht den Menschen Hoffnung anstatt nur Angst und negative Meldungen zu verbreiten! Bereits im nächsten Jahr gehen solche Anlagen in Produktion, nachdem die eine einen einjährigen(!) Dauertest bestanden und dauerhaft 1MW geliefert hat. Auch die Presse dürfte mal ersthaft darüber berichten!
    http://fehnblog.de/lenr-die-unendliche-und-saubere-energie-kommt-frueher-als-gedacht.html oder
    http://fehnblog.de/brilliantlightpower-bringtbilligeelektrizitaetfuerdiewelt.html
    • Energize 17.12.2016 16:51
      Highlight Highlight Bitte das nächste mal seriöse, wissenschaftliche Seiten verlinken.
  • HenrikNordborg 16.12.2016 18:58
    Highlight Highlight Henrik Nordborg Die Lösung des Problems ist einfach, aber wir müssen bereit sein, das heutige Wirtschaftssystem auf den Kopf zu stellen. Siehe dazu https://giseco.org/.../forgive-them-for-they-do-not-know... oder https://giseco.org/klimaerwaermung-stoppen/.
    • Regula Sterchi 15.02.2017 14:31
      Highlight Highlight ...was bitte ist daran, all das, woran die Menschen glauben, zu verändern, einfach???
  • Groovy 16.12.2016 14:56
    Highlight Highlight Ein einziger heftiger Vulkanausbruch und alle Theorien und Vorhersagen sind Makulatur.
  • achim ⚔ 16.12.2016 13:14
    Highlight Highlight Man redet oft nur von den Umweltfolgen des Klimawandels, aber viel mehr und früher treffen uns soziale Folgen. Es gab schon immer Kriege um Ressourcen, aber durch den Klimawandel geht es noch viel intensiver um Wasser, Ackerflächen, Lebensräume. Überschwemmungen und Wüstenwachstum machen es nicht einfach nur nass oder trocken - sie verursachen Not und Migration in viel höherem Maße. Menschen sterben zu lassen wird (ist?) Konsens, weil vermeintlich unvermeidlich.
    Deshalb müssen wir Verschwendung vor allem politisch überall stoppen - in Produktion, Verkehr, Wohnen, Entsorgung, Ernährung usw.
    • E. Regiert 16.12.2016 14:09
      Highlight Highlight Klimaerwärmung kommt da gerade recht. Das riesige Sibirien wird dadurch fruchtbar. Enorm grosse Flächen im Norden Kanadas würden urbar. Mehr Wärme heisst mehr Verdunstung über den Ozeanen, heisst mehr Regen und Tau, was Wüsten wie die Sahara und Gobi ergrünen lassen wird.
      Eine globale Erwärmung ist sehr segensreich.
    • whatthepuck 16.12.2016 20:57
      Highlight Highlight Da kann man einfach nur noch blitzen.

      Ich bin ja auch für mehr Störche. Weil die bringen die Kinder, und mehr Kinder können wir gebrauchen. Störche sind sehr segensreich.
    • E. Regiert 17.12.2016 00:42
      Highlight Highlight @whatthepuck: Du bist sehr voreingenommen, so sehr, dass Du mit denken aufgehört hast.
      Jede Veränderung bringt Vorteile und Nachteile mit sich. Warum sollte das bei einer Erderwärmung anders sein?.
      Wenn es wärmer wird, dann werden in Sibirien, Kanada, Grönland und Alaska die Sommer länger und wärmer. Die Vegetationsperiode wird länger und fruchtbarer. Landwirtschaft wird überhaupt möglich, bzw. ertragreicher. Im Gegensatz zur Legende wonach der Storch die Kinder bringt, ist dieser Vorteil der Erderwärmung kein Märchen.
      Die Erderwärmung hat Vorteile für uns Menschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Groovy 16.12.2016 11:44
    Highlight Highlight Kurz zusammengefasst: Er hats begriffen, alle anderen sind Deppen und Eier... Solche Fundamentalisten brauchts nicht, bei keinem Thema.
    • Marbek 16.12.2016 14:25
      Highlight Highlight Reaktionen wie deine, die wie von einem getretenen Hund kommt, zeigen deutlich, dass noch viel Arbeit vor unseren Gesellschaften liegt.

      Genau darum gehts doch: Menschen wie du, die höchstenfalls über oberflächliche Erkenntnisse betreffend den Klimawandel und die damit verbundenen Konsequenzen für die Zukunft der Erde verfügen, schreien laut auf, kaum dass jemand (notabene mit der nötigen Kompetenz) fordert, dass man sich im Interesse der Menschheit in irgend einer Hinsicht etwas mässigt.

      So wird das nichts, da geb ich ihm recht.
    • E. Regiert 16.12.2016 16:54
      Highlight Highlight @Marbek: Mässigung ist nicht im Interesse der Menschheit. Würden die Bevölkerungen der OPEC Länder sich mässigen, dann müssten in Asien, Südamerika und Afrika Hunderte Millionen Menschen verhungern, weil sie nicht mehr für uns arbeiten könnten und verarmten.
      Wir leben in einer freien Demokratie, die die Meinungsfreiheit und Gesinnungsfreiheit garantiert. Es ist also gut und recht, wenn jemand eine Meinung hat und sie äussert, trotz "oberflächlicher Erkenntnisse". Wenn die Gescheiten die Dummen nicht überzeugen können, dann sind sie leider doch nicht gescheit, dafür aber wohl eingebildet.
    • Regula Sterchi 15.02.2017 14:35
      Highlight Highlight Wie kann man mit solch verdrehtem Denken nur derart von sich selber überzeugt sein? @erigiert (sorry - aber der Name passt besser)
  • Prinz Eisenherz 16.12.2016 10:37
    Highlight Highlight Wieder einmal ein typischer Artikel aus dem Hause Angst und Paranoia. Schon immer hatten die Menschen Angst vor der Zukunft. So vor Weltuntergang, Himmel fällt auf den Kopf,Teufel, Eisenbahn über 30 kmh ist tödlich und so weiter, Das war immer alles wissenschaftlich bewiesen.

    Der Artikel zeigt, dass es Leute gibt, die heute in ihrem Denken nicht weiter sind und in Bezug auf die Zukunft leicht in Panik geraten
    • life_is_too_short_for_abstinence 16.12.2016 11:46
      Highlight Highlight endlich Mal ein vernünftiger Kommentar!
    • _helmet 16.12.2016 12:14
      Highlight Highlight Das hat doch nichts mit Angst vor der Zukunft zu tun! Die Annahmen und Prognosen sind nicht so unrealistisch und auch die dargestellten Folgen nicht. Ob es uns gefällt oder nicht, wir stossen viel zu viel CO2 aus und das hat schlimme Folgen.
    • life_is_too_short_for_abstinence 16.12.2016 16:23
      Highlight Highlight Natürlich, dahinter stecken immer Angst und neue Wege um den Bürgern Geld aus er Tasche zu ziehen. Al Gore hat 2006 behauptet das ganze Eis verschwindet in 10 Jahren und was ist passiert? Nichts! Bis heute ist keine dieser Prognosen (Global Cooling, Waldsterben, Massensterben der Bevölkerung und Tiere, Hungersnöte auf globalem Level etc - alles Quatsch!) eingetroffen. Wir sind alle noch hier und uns geht es so gut wie nie zuvor.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ElendesPack 16.12.2016 08:57
    Highlight Highlight Also, ich weiss nicht, ob die Autofahrer am Morgen im Stau sich als was Besseres fühlen, aber der Artikelschreiber tut es auf jeden Fall. Und zum Glück ist er noch Optimist und ein kleiner Sonnenschein, sonst könnte man noch auf die Idee kommen, er sei ein Frusthaufen.
    By the way: Autos sind ein Pipifax, wenn man sie z.B. mit Containerschiffen vergleicht, von denen täglich tausende seine vegane Sojamilch zu uns schippern.
    • whatthepuck 16.12.2016 10:55
      Highlight Highlight Hört doch auf mit diesen Containerschiffen. Das hat irgendwer mal unten in den Kommentaren erwähnt und jetzt wird das ständig wiedergekäut. Wieviele Menschen nutzen weltweit, tagtäglich, ein Auto, und wieviele ein Containerschiff? Und wo ist es dann effizienter das Verhalten der Masse ändern zu wollen - bei den Containerschiffen oder bei den Autos?

      Zudem muss man zwischen notwendigen und unnötigen Trips unterscheiden. Ware wird viel seltener unnötig umhergekarrt als Personen, weil es Kosten verursacht. Wir müssen unser Mobilitätsverhalten überdenken, gerade WEIL es wehtut.
    • Chillie 16.12.2016 11:12
      Highlight Highlight Es ist einfach, so von der Diskussion abzulenken (er fühlt sich als etwas besseres mimimi), wir, ob Containerschiffe, Flugzeuge, Heizung oder Ernährung, - ich mit eingeschlossen - produzieren viel zu viel co2, und das führt, wenn sich nichts ändert, wonach es im Moment aussieht, zu riesigen, katastrophalen Veränderungen. Und die rasante Klimaerwärmung IST MENSCHGEMACHT, das weiss jeder, der nicht die Augen davor verschliesst oder ein Troll ist. Also hört auf mit solchem Mist.
    • E. Regiert 16.12.2016 13:11
      Highlight Highlight Das ist plausibel. Rodung, Acker- und Siedlungsbau verändern die Transmissivität der Erdoberfläche, was einen direkten Einfluss auf die Oberflächentemperatur der Erde hat.
      Der Fehlerteufel hat zugeschlagen: 288.8 - 288 = 0.8 und nicht 0.3.
      Trotzdem: die Temp. blieb praktisch stabil, während die CO2-Konzentration stieg. Das steht klar im Widerspruch zur Treibhausgastheorie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skip Bo 16.12.2016 06:41
    Highlight Highlight Ich war noch nie in China. Mein letzter und einziger Interkontinentalflug ist 30 jahre her. Mein Arbeitsort ist in meinem Wohnort. Ich heize mit Holz. Ich werde es nie schaffen soviel CO2 zu produzieren wie herumfliegende Klimaforscher und grüne Vorbildpolitiker.

    Die Agrarwirtschaft in der Schweiz wird dank Freihandel und Grenzöffnung obsolet sein bevor das Klima sie einschränkt.


  • stamm 15.12.2016 21:30
    Highlight Highlight Wenn ich es mir leisten kann, mit dem öV zur Arbeit zu gehen, dann würd ich es vielleicht auch tun. Aber; ich kann es mir nicht leisten, weil es zu teuer ist und ich dann über 1 Stunde länger unterwegs bin. Und da ich immer weniger verdiene, d.h. ich verdiene nicht wirklich weniger, aber die Kosten dem Lohn gegenüber erhöhen sich nicht wie erhofft...., solange fahre ich mit dem Auto! Und ich glaube auch nicht, dass meinen Kindern grösste Sorge der Klimawandel ist, sondern andere Umstände, welche mal überdenkt werden sollten. Ich hab es satt, dass uns immer Theoretiker etwas vorschreiben wollen
    • _kokolorix 16.12.2016 06:34
      Highlight Highlight Faules (und dummes) Ei?
      Genau von solchen wie dir hat der Verfasser gesprochen.
      Es gibt keinen billigeren Transport als den ÖV. Du musst nur alle Kosten deiner Penisverlängerung rechnen, nicht nur das Benzin, dann wirst du feststellen, dass du mind. ein Drittel billiger fährst wenn du ein Streckenabo kaufst. Google mal was deine Dreckschleuder pro Km kostet, dann ist es ganz einfach.
      Und deine Kinder werden dereinst nicht mit dem Klimawandel zu kämpfen haben, das können nur wir und jetzt tun. Aber sie werden sich mit Hunger, Krieg und Verhältnissen wie in der dritten Welt herumschlagen müssen
    • E. Regiert 16.12.2016 07:49
      Highlight Highlight @_kokolorix: Mein Streckenabo würde gut 1800 Franken kosten.
      Mein Streckenabo bräuchte ich zum Pendeln auf einer Strecke von 20 Km. Das sind 40 Km pro Arbeitstag und max. 230 Tage pro Jahr. Das macht 9200 Km. Verbrauch auf meiner Strecke: 5 L/100 Km (sparsamer 3-Zylinder). Es gehen pro Jahr rund 600 Fr. drauf für's Benzin. Das Auto habe ich ja sowieso. Darum ist es für mich viel billiger mit dem Auto zu pendeln, als zusätzlich zum Auto ein Abo zu lösen. Mit den 1200 Fr. Differenz zum Abo kann ich sogar mein Auto in 8 Jahren amortisieren.
      ÖV ist überhaupt nicht billig.
    • whatthepuck 16.12.2016 10:49
      Highlight Highlight "Das Auto habe ich ja sowieso". Nein, eben nicht. Wenn du mit dem ÖV lebst, dann brauchst du kein Auto. Das Auto hast du gratis bekommen? Verkehrsabgaben zahlst du auch keine?

      Und ich rate dir, sowieso keine Streckenabos, die dich extrem einschränken, sondern Zonenabos zu lösen. Dass du dich in der Region bewegst ist doch viel realistischer, als dass du dich immer auf der genau gleichen Strecke bewegst.

      Dass sind genau diese faulen Ausreden, die wir uns nicht mehr leisten dürfen. Genau diese "Auto-Ausredler" muss man zum Umstieg bringen. Und nicht den Handwerker, der das Auto braucht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 15.12.2016 21:06
    Highlight Highlight Danke, solche ehrliche Meinungen von Wissenschaftlern braucht es mehr. Diese Leute setzen sich stundenlang, tagtäglich, über Jahre hinweg, mit diesen Themen auseinander. Und dann kommt einer, der noch nie mit Wissenschaft in Kontakt kam, kein Verständnis für die Materie und die Arbeitsweise hat, und bringt irgendwelche widersprüchlichen Argumente - die auf seinem Unwissen basieren - und wirft all deine fundierten Vorschläge über den Haufen. Da würde man manchmal gerne mit Sisyphos tauschen. Eine intellektuelle Revolution brauchts tatsächlich! Aber auch eine wirksame, politische.
    • E. Regiert 17.12.2016 12:33
      Highlight Highlight Wenn der Gescheitere den Dümmeren nicht widerlegen kann, dann ist er nicht der Gescheitere, sondern der Eingebildetere.
  • Skip Bo 15.12.2016 19:40
    Highlight Highlight Ich betätige mich mal als Blitzsammler:
    Ich anerkenne den Umstand, dass die Nutzung fossiler Energieträger das Klima beeinflusst. Ich bin aber überzeugt, das weltweit sämtliche verfügbaren fossile Energieträger in den nächsten 200 bis 300 Jahren auch trotz x Abkommen verbrannt werden.
    Ein paar % Ökofundis können diese, in 300 Jahren verifizierte, Tatsache nicht aufhalten.
    • E. Regiert 15.12.2016 23:22
      Highlight Highlight Es könnte durchsaus sein, dass neue Energiequellen wesentlich billiger sein werden als Öl und Gas und man deshalb, einzigst deshalb, auf diese neuen Energiequellen umsatteln wird, lange bevor 300 Jahre vergangen sein werden. Ich denke insbesondere an Thoriumkraftwerke und Kernfusionsreaktoren. Wir werden sehen.
    • _kokolorix 16.12.2016 06:36
      Highlight Highlight Thoriumkraftwerke und Kernfusionsreaktoren! Lol★
    • Marbek 16.12.2016 14:52
      Highlight Highlight Kokolorix: Welch fantastischer Kommentar. Die Art, wie du deine Argumente heraus arbeitest und in grössere Zusammenhänge stellst, sucht seinesgleichen.

      Ist es eigentlich beabsichtigte Ironie deinerseits, dich hier dermassen als eines der faulen Eier zu inszenieren, die der Autor beschrieben hat?

      Ach ja, noch was: In einer Diskussion auf einigermassen hohem Niveau haben Ausdrücke wie "lol" nichts verloren - jedenfalls nicht, wenn man ernst genommen oder für erwachsen gehalten werden möchte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nicolas Flammel 15.12.2016 19:16
    Highlight Highlight Also von einem Artikel, der von Wissenschaftlern verfasst wurde, erwarte ich schon etwas mehr Sachlichkeit. Auch wenn es ein Meinungsartikel ist.
    Die Aussagen ala "Wenn wir x% mehr CO2 haben, steigt die Temperatur bis im Jahr 2100 um Y °C" sind reine Stimmungsmache und nicht mit Fakten belegt. Die Modelle, die das IPCC verwendet, werden nie veröffentlicht und sind daher nicht überprüfbar.
    Frühere Prognosen des IPCC zur Temperaturentwicklung haben sich bis jetzt immer als falsch erwiesen.
    Auch ist die Stimmungsmache gegen Autofahrer lächerlich, weil z.B. sie Schiffahrt viel mehr CO2 ausstösst
    • Chillie 15.12.2016 22:11
      Highlight Highlight Es geht nicht um "gegen" Autofahrer oder sonst irgendwen.
      Es geht darum, die teuren und schlimmen Folgen der Klimaerwärmung, die auf die Menschheit zukommen, abzumildern. Was ist so schlimm daran, zu versuchen, dazu einen Beitrag zu leisten? Oder zumindest das Problem zu verstehen und anzuerkennen?

      Und ich bin ziemlich sicher, dass die Modelle des IPCC völlig transparent und öffentlich zugänglich sind.

      http://www.ipcc.ch/publications_and_data/publications_and_data_supporting_material.shtml

      In 2 Sekunden Internetrecherche findet man schon sehr detaillierte Informationen dazu..
    • E. Regiert 15.12.2016 23:29
      Highlight Highlight @Chili: Die IPCC-Daten sind zugänglich und sie belegen, dass es für die anthropogene Erderwärmung keinen Beweis gibt. Darum steht im IPCC-Resumée nur die Wahrsagerformel, dass die Klimaerwärmung "wahrscheinlich menschengemacht" sei.
      Echte Wissenschafter geben keine Wahrscheinlichkeiten über die Gültigkeit ihrer These ab, sondern Beweise.
    • _helmet 15.12.2016 23:55
      Highlight Highlight Selbstverständlich geben echte Wissenschafler Wahrscheinlichkeiten über die Gültigkeit ihrer These ab, das ist gerade seriöse Wissenschaft. man kann ja nicht alles beweisen, wir haben keine zweite "Kontrollerde" ohne Menschen, anhand der man das prüfen kann. Die grosse Mehrheit der Klimaforscher ist sich einig, dass sich die Erde wegen dem co2 Ausstoss des Menschen erwärmt. Wieso sollten sie das erfinden? Wieso willst du unbedingt die Augen vor dieser Tatsache verschliessen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Balthasar Sager 15.12.2016 18:23
    Highlight Highlight Ich empfehle wärmstens das Baumpflanzabo von Tree Nation. Für €10 pro Monat werden so für dich jährlich Bäume «im Wert» von 9 Tonnen Kohlenstoffdioxid gepflanzt. Mehr Infos unter
    http://info.tree-nations.com/serial-planter/

    Das Magazin «The Economist» pflanzt z.B. durch Tree Nation jedes Mal einen Baum, wenn jemand ein neues Economist-Abo löst. Ein Baumpflanzabo ist natürlich kein Freipass, um sich umweltschädlich zu verhalten und nur mit Bäume anpflanzen wird die Umwelt auch nicht gerettet… doch es stellt m.E. eine gute Ergänzung zu anderen umweltfreundlichen Verhaltensweisen dar :)
  • Kstyle 15.12.2016 18:18
    Highlight Highlight Wie wäre es mal gegen die frachtschiffe was zu unternehmen als immer auf den armen autofahrern rumzuhacken nach arte reportage produziert ein transportschiff soviel abgase wie 50mio autos und es sind 67000 davon im einsatz.
    • E. Regiert 15.12.2016 18:58
      Highlight Highlight Das wäre dann äquivalent zu 3350 Mia. Autos. Ich schätze mal, das wären so 1000-Mal mehr Autos als es gibt.
      Dass Frachtschiffe sehr viel mehr Abgase produzieren je Km als Autos, das steht ausser Frage. Dass sie pro transportierte Tonne Nutzlast und pro Km mehr verbrauchen, bezweifle ich.
      Dass die Frachtschiffe insgesamt 1000-fach soviel Abgase produzieren, und somit 1000 Mal soviel Erdöl verbrauchen, wie die Autos, das halte ich für unmöglich. Da hat es irgendwo ein paar Nullen zuviel.
    • Benjamin Goodreign 15.12.2016 23:30
      Highlight Highlight "Etwas gegen Frachtschiffe unternehmen" - da wüsste ich etwas: Regionale, saisonale & langlebige Produkte bevorzugen und generell den Konsum drosseln. Das ist meine Überzeugung & mein Plan.
    • E. Regiert 16.12.2016 00:31
      Highlight Highlight @Benjamin: Das heisst nur noch Dosengemüse.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schmid71 15.12.2016 18:08
    Highlight Highlight Tierschutz -> Egal, Landschaftsbildzerstörung -> Egal, LightPollution -> Egal, Schallemissionen -> Egal, Recycling nach spätestens 25Jahren -Egal. Lasst uns die Dinger überall hin bauen! Umweltschutz ist super wichtig, wir wollen unseren Kinder eine sauberere Welt hinterlassen, aber bitte wirklich mit intelligenten Lösungen und nicht einfach blind irgendwelchen Vorbildern nachrennen die obendrein auch noch subventioniert werden müssen. Die Schweiz ist mit ihrer Wasserkraft übrigens schon der Netzstabilisator von Europa.
  • BeWi 15.12.2016 17:44
    Highlight Highlight Überings hat der Autor sich auch schon mal überlegt wie viel CO2 all die Hochleistungsrechner der Klimaforscher in die Luft pusten? Übrigens eine Unmenge. Der eine oder andere Autofahrer wird sich vielleicht auch aufregen ob dieser Tatsache? Oder das passt dann wohl nicht. Bitte etwas über den Tellerrand hinaus "denken"...
    • whatthepuck 15.12.2016 21:01
      Highlight Highlight Manchmal sollte man mit den guten Vorsätzen gleich bei sich selbst beginnen. ;)

      Mit dieser Art zu denken hast du wohl nie eine Universität von innen gesehen. Wenn du den %-Anteil des CO2 durch Hochleistungsrechner am CO2 durch Autos ausdrücken müsstest... wie klein wäre diese Zahl wohl?

      Abgesehen davon helfen Klimamodelle, politische Entscheide zu treffen und unser Handeln anzupassen (oder eben leider auch nicht...)
    • Marbek 16.12.2016 15:02
      Highlight Highlight Erschreckend, diese Ignoranz - wenn auch leider nicht überraschend.

      Und falls dein Kommentar mehr sein sollte als nur Getrolle: "Übrigens eine Unmenge" heisst ja, dass du über Wissen verfügst, das du nicht mit uns teilst. Stellt sich halt die Frage, warum nicht.

      Weil du es uns nicht zumuten möchtest, weil es so schlimm ist?

      Oder weil du eigentlich überhaupt keine Ahnung hast, aber gerne etwas absonderst, das wichtig klingt?

      Übrigens: Was du da machst, hat nichts mit "denken", aber umso mehr mit ignorantem Querulantentum zu tun.
    • E. Regiert 16.12.2016 17:13
      Highlight Highlight @Marbek: Und was ist nun Dein Beitrag zur Sache?
    Weitere Antworten anzeigen
  • BeWi 15.12.2016 17:04
    Highlight Highlight Sorry, ein etwas dümmlicher und naiver Artikel, genau wegen solchen Leuten wird das Klimatheater nicht ernst genommen. Nur weil "Klimaerwärmung" drauf steht, ist noch lange keine "Klimaerwärmung" drin. Der Autor outet sich als "Klassenkämpfer", linke Ideologien. So kommt das leider nicht gut an. Zumindest bei mir nicht. Nach 6 Jahren angeblichem Studium an der Uni in Sachen Klimaerwärmung erwarte ich einen differenzierteren Beitrag.
    • Platon 15.12.2016 17:46
      Highlight Highlight Sorry ein etwas dümmlicher und naiver Kommentar. Willst du tatsächlich wissenschaftliche Befunde als ideologischen Schwachsinn abstämpfeln? Und wo bitteschön soll man denn noch differenzieren können, wenn die Menschheit mit einer so geballten Ladung Ignoranz gegenüber der Umwelt handelt? Was soll er deiner Meinung nach sagen? Alles wird gut?!? Das macht doch keinen Sinn mehr. Genau wegen Leuten wie @BeWi ist er doch wütend.
      Und noch etwas: Das mit dem Klimawandel leugnen kannst du gleich stecken lassen! Die Wissenschaft erfindet doch nicht einfach etwas aus der Luft!
    • E. Regiert 15.12.2016 19:00
      Highlight Highlight @Platon: Welche wissenschaftliche Befunde?
    • Schlumpfinchen 15.12.2016 22:02
      Highlight Highlight Interessant, normalerweise wird immer gesagt, die Linken sprechen so geschwollen, dass sie der normale Bürger nicht versteht. Jetzt spricht mal ein Wissenschaftler Klartext in einfachen Worten und es ist schonwieder nicht recht. Dir ist wohl jedes Mittel recht, auf Linken und Wissenschaftlern herumzuhacken BeWi. Woher dass das kommt können wir uns denken.
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  • dmark 15.12.2016 16:47
    Highlight Highlight Wir machen uns hier Gedanken, um ein paar Autos und in Ländern Afrikas werden kilometerweite Sondermüllhalden mit unserem E-Schrott und deren Kunststoffen, Elektrolyten usw. einfach abgefackelt.
    Da sollte mal angesetzt werden und den Entsorgern auf die Finger geschaut werden.
    Aber immer ist es das böse Auto...
    http://www.natur.de/de/20/Luftverschmutzung-durch-Muellverbrennung-schlimmer-als-gedacht,1,,1502.html
    • Doeme 15.12.2016 18:16
      Highlight Highlight Und der Sondermüll von welchen Autos wird dann in Afrika abgefackelt?

      Eben.
    • achim ⚔ 16.12.2016 12:59
      Highlight Highlight *Überall* sollte angesetzt werden.

      Unsere Gesellschaft beruht darauf, Ressourcen zu verschwenden. 2 Tonnen Blech für 70kg Mensch zu bewegen ist Verschwendung, aufwändig produzierte Güter zu verbrennen, anstatt sie zu reparieren, auch. Beides ist falsch, beides muss aufhören.
    • E. Regiert 16.12.2016 15:44
      Highlight Highlight @achim: Verschwendung bildet die Existenzgrundlage für Milliarden von Menschen.
      Oder anders gesagt:
      Wäre es Dir lieber, wenn Die Chinesen zu Dir rüberkämen, und während Du Deine Scholle bestelltest (ohne "Verschwendung" müsstest Du wie Adam im Schweisse Deines Angesichts jede Bohne dem Boden abringen), Dir die Hacke aus der Hand risse und Dich damit erschlüge, um an Deine Scholle zu kommen?
      Verschwendung ist eine Art seinen Reichtum weltumspannend zu teilen. Das ist eine friedensfördernde Sache.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chrach 15.12.2016 15:26
    Highlight Highlight .
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    • E. Regiert 15.12.2016 18:15
      Highlight Highlight Der Protagonist widerspricht seiner Überzeugung durch seine eigene Existenz.
  • Yippie 15.12.2016 14:54
    Highlight Highlight China wird neben den nördlich gelegenen europäischen Ländern eine Vorreiterrolle bei den erneuerbaren Energien spielen, weil dort eben die Aussicht aufs Meer oder die nähere Umwelt eine untergeordnete Rolle spielt, solange die Wirtschaftlichkeit passt. Und die ist insbesondere bei der Windenergie und der Wasserkraft bereits gegeben. Die Sonnenenergie wird nachziehen bzw. ist jetzt schon günstiger, wenn man alle Kosten der Energieproduktion (Klimaerwärmung, Smog, Gesundheitskosten usw.) mitenbezieht.
  • Stachanowist 15.12.2016 14:43
    Highlight Highlight "Man hört, China will gross in Solarenergie investieren. [...] Ich war ein paarmal dort und ich glaube nicht, dass das der Fall sein wird."

    China hat eine installierte Kapazität von 43GW aus Solarenergie, weltweit Platz 1. Das entspricht ca. 40 Gösgener Reaktoren (1GW). 25% der globalen Solarenergieinvestitionen tätigt China, genauso wie 37% der globalen Windenergieinvestitionen.

    en.wikipedia.org/wiki/Renewable_energy_in_China

    en.wikipedia.org/wiki/Energy_policy_of_China#Renewables

    Nichts tun sieht anders aus. Von einem Wissenschaftler wären mehr Fakten & weniger Bauchgefühl zu erwarten.
    • whatthepuck 15.12.2016 21:08
      Highlight Highlight China muss aber weit mehr als nur 40x die von Gösgen versorgte Menschenmenge versorgen. Womit wird denn der Rest gedeckt?
    • Stachanowist 15.12.2016 22:47
      Highlight Highlight @ whatthepuck

      1. Meine Aussage war nicht, dass China eine umweltfreundliche Energiebilanz aufweist. Davon ist es *weit* entfernt. Vielmehr war es mein Anliegen, die schlicht falsche Aussage, China unternehme nichts im Bereich erneuerbare Energien, zu widerlegen. China investiert überproportional viel in den Ausbau erneuerbarer Energien.

      2. Klar reichen 43GW Solarstrom nicht. Mit Solarstrom allein kann ohnehin kein Energiesystem betrieben werden, weil die Grundlast stabil gedeckt werden muss (Sonne scheint nicht immer).

      3. Antwort auf Ihre Frage: Der Löwenanteil sind fossile Brennstoffe.
  • piedone lo sbirro 15.12.2016 14:21
    Highlight Highlight
    was kümmert albert rösti als präsident der AVES (aktion für vernünftige energiepolitik schweiz) und seine atomlobby schon das klima:

    http://blog.tagesanzeiger.ch/politblog/index.php/66618/das-energiemaerchen-der-svp/


  • E. Regiert 15.12.2016 14:17
    Highlight Highlight Von allem CO2, das in die Atmosphäre gelangt, stammen mehr als 90 % von Bodenorganismen (s. https://goo.gl/dHb6C0). Der grösste Teil der übrigen max. 10 % stammt vom Menschen. Davon geht nur ein Bruchteil auf das Konto Verkehr, davon ein Bruchteil auf Strassenverkehr, davon ein Bruchteil auf PKW, davon ein Bruchteil auf nichtgewerbl. PKW-Verkehr. Unter dem Strich macht privates Autofahren einen verschwindend kleinen Anteil aus.
    Wer da die privaten Autofahrer als Hauptschuldige des sog. anthropogenen Treibhauseffektes verteufelt, der hat Wahnvorstellungen und keine Ahnung von Wissenschaft.
    • Einer Wie Alle 15.12.2016 15:16
      Highlight Highlight Schauen Sie E. Regiert..
      Die 90% braucht es um die Temperaturen zu halten, ohne CO2 würden die Temperaturen auf -18°C fallen (steht im Artikel).

      Jetzt pusten wir die restlichen 10% auch noch in die Luft, die zu viel sind. Also beträgt der private Auto fahrende Anteil doch etwad mehr zu ERWÄRMUNG bei, als Sie annehmen.

      Es ist gut, dass Sie sich mit Fakten informieren, aber bitte verstehen Sie diese Fakten auch richtig!
    • E. Regiert 15.12.2016 17:05
      Highlight Highlight @Einer Wie Alle: Die 90 % sind jedoch auch dem menschlichen Einfluss ausgesetzt. Der Siedlungsbau vernichtet diese Bodenorganismen, wodurch der Mensch logischerweise eine Eiszeit herbeiführt. Der Einfluss der Bodenorganismen ist dabei dutzendfach grösser als jener durch Privatautos und daher wesentlich relevanter. Wenn ich Auto fahre, helfe ich also eine Eiszeit zu verhindern.
      Abgesehen davon ist das mit den -18 °C ein Märchen, wie jeder Physikerstsemestler nachrechnen kann. Es widerspricht nämlich den Grundgesetzen der Thermodynamik. Kann jeder in einem Physikbuch nachprüfen (Fakten!).
    • Platon 15.12.2016 18:04
      Highlight Highlight @E.Reigert nein du hast keine Ahnung von Wissenschaft. Natürlich ist basiert der grösste CO2-Ausstoss auf Bodenorgsnismen. Das Problem ist einfach, dass der mensch durch die Nutzung von Bodenressourcen das gesamte Gleichgewicht ausser Kontrolle bringt. Von mir aus kannst du auch Holz verbrennen, dieses CO2 lag gebunden schon vor uns vor und kann auch wieder gebunden werden. Das zusätzliche, das von Öl, Gas und Kohle verbrannt wird lässt den natürlichen CO2 gehalt ansteigen. Hört auf zu behaupten Wissenschaftler hätten keine Ahnung von demwas sie tun!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tavares 15.12.2016 14:12
    Highlight Highlight Mein Arbeitsweg :

    ÖV: mind. 1 Std 4 min, + je ca. 7 min von / zum Bahnhof laufen. 2 mal Umsteigen. Total pro Tag also über 2,5 Std.

    Auto : 30 min Türe zu Türe, total 1 Std.

    Ich würde gerne mehr ÖV benutzen, aber die 1,5 Std Lebensqualität nehm ich mir nicht. Bin ich nun Fall? Denke nicht.

    PS: bei wärmeren Temperaturen nehme ich auch gerne mal das bike, ca. 1 - 1:15 Fahrt, plus Dusche pro Weg
    • Ralph Steiner 15.12.2016 14:47
      Highlight Highlight Ich kann deinen Einwand absolut verstehen, die eingesparte Zeit wäre es mir auch wert. Der Punkt ist, dass wir irgendwann gezwungen werden, unseren Arbeitsplatz zu überdenken. Früher hat man viel eher dort gewohnt, wo man auch gearbeitet hat, womit Unmengen an Weg-Kilometern erst gar nicht angefallen sind. Aber klar, das ist einfacher gesagt als getan. Du bist kein Unmensch, auf keinen Fall, trägst aber mit deiner (im Endeffekt trotzdem vermeidbaren) Stunde Autofahrt täglich zur oben genannten Thematik bei.
    • E. Regiert 15.12.2016 15:13
      Highlight Highlight @Steiner: Wer mit der Eisenbahn fährt hat zu riesiger CO2 Emission beigetragen, die bei der Herstellung des enorm vielen Stahls für die Schienen und Waggons anfielen, sowie bei der Hrst. des vielen Kupfers für die Oberleitungen und die Elektromotoren der Zugwagen, aber auch bei der Hrst. des Urans für die AKWs, die die Züge auch fahren lassen.
    • HerrBircher 15.12.2016 15:42
      Highlight Highlight @E. Regiert: Diese Logik höre ich so oft. Bspw. im Sinne von: "Elektroautos sind gar nicht so sauber, da wird enorm viel graue Energie verbraucht".
      Gerne wird ausgeblendet, dass die Herstellungkonventioneller Fahrzeuge und die Förderung von Öl ebenfalls graue Energie verschlingt.

      Unter dem Strich zählt doch das Einsparpotenzial. Dieses ist bei Zügen und Velos enorm und auch bei Elektroautos durchaus vorhanden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rudolf_k 15.12.2016 14:10
    Highlight Highlight Ich habe schon vor ca. 20 Jahren den Glauben daran verloren, dass wir mit Selbstbeschränkung oder politischen Massnahmen werden den Klimawandel umkehren können. Technologie ist die einzige Hoffnung.
    • Platon 15.12.2016 18:05
      Highlight Highlight Traurig aber wahr...
  • Schmid71 15.12.2016 14:05
    Highlight Highlight 20,7 tote Vögel pro Jahr und Windrad. Tut mir leid aber so einfach ist es nicht.
    • Namenloses Elend 15.12.2016 15:23
      Highlight Highlight Immer noch besser als die Windanlagen in der Nordsee, die mit Dieselgeneratoren am laufen gehalten werden müssen, damit sie nicht einrosten 😂
    • peeti 15.12.2016 16:11
      Highlight Highlight @elend: Kurz googlen, diese Windanlage war kurze Zeit nicht angeschlossen: "Strom fließen kann allerdings erst ab Februar 2014. Der für den Anschluss zuständige Netzbetreiber Tennet hatte erst vor kurzem mitgeteilt, dass sich die Anbindung bis dahin verzögert. Als Grund nannte Tennet große Mengen von Alt-Munition aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Meeresgrund."
    • Platon 15.12.2016 18:07
      Highlight Highlight @kleiner_Schurke hahaa😂
      Das dritte Mal, dass ich heute auf deinen Nonsense antworten muss und nun bist du tatsächlich auch noch so unverfrohren gewesen selbst ein Slippery Slope Argument zu brauchen. Unglaublich😂. Ich habe sie entlarvt! Sie sind ein kleiner Schurke, der keine Ahnung hat
    Weitere Antworten anzeigen
  • mikel 15.12.2016 13:58
    Highlight Highlight Ich bin zu 95% einverstanden! (Bei den Revolutionen fängt der Autor etwas gar an zu fliegen...) Aber danke für den Beitrag, es geht mir ähnlich. Ich kann manchmal einfach nicht verstehen, wie wir mit unserer Welt umgehen. Hirnloses autofahren, fliegen und konsumieren. Auch wenn natürlich vieles auf unserer Welt widersprüchlich ist und auch ich alles andere als perfekt...
  • http://bit.ly/2mQDTjX 15.12.2016 13:57
    Highlight Highlight Beim Titelbild fehlt die Quellenangabe. Auf alle Fälle macht die bunte Kritzelzeichnung einen sehr wissenschaftlichen und kompetenten Eindruck. Jeder watson-Leser erkennt aufgrund den farbigen Strichen natürlich sofort, warum ein Klimaforscher sich wegen Autofahrern aufregt. Offensichtlich der Gipfel: "July 2016".

    https://www.climate-lab-book.ac.uk/spirals/

    "The graphics are free to use with appropriate credit."

    Habt ihr vielleicht das "appropriate credit" vergessen, liebes watson?
  • herschweizer 15.12.2016 13:51
    Highlight Highlight Wäre er Chemiker 👩‍🔬 könnte er ein bisschen ganzheitlicher Sehen.
    • karl_e 15.12.2016 18:17
      Highlight Highlight Da irrt Herr Schweizer. Die Chemiker haben hunderte segensreicher Verbindungen entdeckt, aber wie man sie wieder beseitigt, kümmert sie nicht (zB Plastikwirbel in den Ozeanen). Und das ist ganzheitliches Sehen? Wohl eher schwachsichtig.
    • herschweizer 15.12.2016 19:57
      Highlight Highlight Lieber Karl
      Wie heisst das Gas das dem Sprudelwasser entweicht wenn es erwärmt wird?
      Rechnen Sie bitte zuerst nach wie viel CO2 in den Ozeanen gespeichert ist. Wenn sie ein wenig Bildung verfügen und Ihnen die Lösichkeit von Gasen in Flüssigeiten ein wenig nähergebracht werden kann, ja dann könnte es sein dass sie evtl ein klein wenig weiter sehen können. Berücksichtigen Sie bitte auch dass unter Druck mehr Gas gespeichert werden kann. Das ist so trivial wie eine Sprudelflasche öffnen hhh
    • karl_e 15.12.2016 23:57
      Highlight Highlight Was, Herr Schweizer, wollen Sie mir mit dem Sprudelwasser sagen? Ausserdem interessiert mich brennend, wie viel CO2 in den Ozeanen gespeichert ist, aber leider bin ich zu dumm, um das zu berechnen. Also, helfen Sie mir !
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hinkypunk 15.12.2016 13:41
    Highlight Highlight Er war ein paar Mal in China? Hoffentlich ohne Flugzeug...
    • Ralph Steiner 15.12.2016 13:59
      Highlight Highlight Solche Aussagen sind unfassbar nervtötend. Natürlich ist er nach China vermutlich geflogen und natürlich ist dies im Prinzip schlecht. Aber – so wie es tönt – war er zwecks Weiterbildung/Forschung dort. Ich finde es unglaublich, wenn ökologisch bewusste Menschen einmal im Jahr in ein Flugzeug steigen und aufgrund dessen mit hämischen Kommentaren eingedeckt werden. Michael F. macht keine 6 Weekendtrips pro Jahr, fährt nicht Auto und versucht, das Denken der Menschen anzuregen – und muss sich dabei solchen Mist anhören ...
    • Hinkypunk 15.12.2016 14:11
      Highlight Highlight Sorry, das er wegen Forschung/Weiterbildung dort war hat er nirgends erwähnt. Es kommt halt komisch rüber wenn er sagt dass die Schweiz soviel bietet, aber selbst schon ein paar Mal in China war.
  • dmark 15.12.2016 13:21
    Highlight Highlight Es würde mich mal interessieren, welche Ausbildung dieser "Forscher" denn genossen hat. Ist diese eher im physikalischen, biologischen, meteologischen, chemischen oder doch mehr im Bereich Philosophie / Soziologie zu suchen?
    • nanana 15.12.2016 14:07
      Highlight Highlight *meteorologischen
    • HerrBircher 15.12.2016 14:11
      Highlight Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Klimatologie

      Wieso sollte Klimaforschung in der Philosophie/Soziologie angesiedelt sein?
    • sheimers 15.12.2016 14:38
      Highlight Highlight Der hat bestimmt etwas naturwissenschaftliches studiert, mit Philosophie arbeitet man nicht in der Klimaforschung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 15.12.2016 13:21
    Highlight Highlight Ja, er hat der Recht. Wir Menschen sind per seh faule Säcke. Ich zähle mich da übrigens - zumindest teilweise - auch dazu. Und auch John doe der Wissenschaftler ist übrigens mitschuldig an der Klimaerwärmung. Nur weil er Velo fährt, heisst das noch lange nicht, dass er kein CO2 produziert, wenn auch primär häufig nur indirekt. So Schwarz malen, wie John doe würde ich jetzt aber nicht. Denn der Mensch war noch immer fähig, durch wissenschaftliche Fortschritte seinen endgültigen Untergang zumindest hinauszuzögern...daran glaube ich nach wie vor; auch wenn's zusehends schwerer fällt...
  • Toerpe Zwerg 15.12.2016 13:16
    Highlight Highlight Was mir nicht einleuchtet: Die aktuellen Bestrebungen zur Emissionsreduktion reichen sowieso nirgends hin bzw. klimatechnisch ist es egal, ob die gleiche Menge CO2 innert 70 oder innert 100 ,Jahren verbrennt wird. Trotzdem sollen wir hunderte Milliarden in diese letztlich wirkungslosen Massnahmen investieren.

    Die Verzichts-Apologeten tragen nichts zur Lösung bei. Der einzige Ausweg ist es, Energie reichlich und günstig zur Verfügung zu stellen - ohne CO2 zu emittieren.

    Es gibt die entsprechenden Ansätze. Darin sollte man investieren. Und Ja @ FrancoL, auch ihre PV darf mitmachen ...
    • Firefly 15.12.2016 14:02
      Highlight Highlight "Die Verzichts-Apologeten tragen nichts zur Lösung bei. Der einzige Ausweg ist es, Energie reichlich und günstig zur Verfügung zu stellen - ohne CO2 zu emittieren."

      Mehr Blitze als Herzen für eine der vernünftigsten Vorschläge hier macht wenig zuversichtlich. Und wärend die einen sich streiten machen die anderen weiter Kohle mit Kohle.
    • Yippie 15.12.2016 14:34
      Highlight Highlight Klimatechnisch ist es nicht egal, ob das CO2 in 50, 70, 100 oder 200 Jahren verbrannt wird. CO2 hat eine durchschnittliche Verweildauer in der Atmosphäre von ca. 120 Jahren.

      Emittieren wir alles CO2 in 70 Jahren werden wir einen höheren ppm Wert des CO2 in der Atmosphäre haben, als wenn wir es in 100 Jahren emittieren. Ein höherer ppm Wert des CO2 bedeutet auch einen erhöhten Temperaturanstieg und dadurch mehr irreperablen Schaden an unserem Planeten
    • sheimers 15.12.2016 14:42
      Highlight Highlight Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob das CO2 auf 70 oder 100 Jahre verteilt ausgestossen wird. Es bleibt nicht ewig in der Atmosphäre, ein Teil wird im Meer gelöst, fördert dort das Algenwachstum und sinkt als Plaknton irgendwann auf den Grund. Auf 100 Jahre verteilt wird eben ein kleinerer Peak erreicht als nur auf 70, weil bis dann ein guter Teil schon wieder aus der Atmosphäre eliminiert ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FN-2187 15.12.2016 13:05
    Highlight Highlight Es ist wirklich zum heulen mit den Menschen.
    Um mal was richtig zu Stellen in den Komentaren hier. In der Wissenschaft hat Meinung keinen Platz. Eine These ist falsch oder richtig. Es gibt die Klimaerwärmung. Wer hier das gegenteil behauptet ist wohl schlicht zu blöd eine Messtabelle der letzen 150 jahre und dann noch der letzten 10000 Jahre zu lesen. Und wer nicht begreift wozu eine Prognose ist und hier ohne jede Ahnug auch noch behauptet sie sei falsch, der kann sich wohl angesprochen fühlen bei: intellektueller Revolution.
    Aufklärung bei dummen Menschen führt zu nichts. Demokratie ist tot!
    • E. Regiert 15.12.2016 14:57
      Highlight Highlight Ja, es war kälter vor 150 Jahren als heute. Da war die sog. kleine Eiszeit. Es war zu dieser Zeit kälter als normal, wie die Epochenbezeichnung vermuten lässt.
      In den 10000 Jahren davor war es fast immer wärmer. Vor ca. 2000 Jahren waren die Alpen eisfrei.
      Die letzten 1000 Jahre waren ca. 1.5 °C kälter als die 9000 Jahre davor.
      Heute ist es immer noch ca. 1 °C kälter als die Durchschnittstemp. der letzten 10000 Jahre (s. GISP2 Eiskernbohrungen).
      Der Temperaturtrend der letzten 3500 Jahre zeigt steil nach unten.
    • paddyh 15.12.2016 16:35
      Highlight Highlight Also E. Regiert: Angenommen Sie haben recht und etwa 99% der wissenschaftlichen Community hat unrecht. Was ziehen Sie für Konsequenzen aus Ihrem Wissen? Einfach so weitermachen? Man kann ja auch weniger Benzin verbrennen, wegen der Feinstaubbelastung. Oder ist die auch nur ein Märchen? Oder wegen Kohlenmonoxid, das ist erwiesenenmassen giftig. Oder stimmt das auch nicht? Machen Sie es halt wegen dem Lärm oder dem Gestank. Es gibt tausend andere gute Gründe um von Verbrennungsmotoren oder -Kraftwerken wegzukommen.
    • E. Regiert 15.12.2016 18:37
      Highlight Highlight @paddy: Ich stehe nicht alleine da und bin besser dran, als es Galileo Galilei war. Er hatte ganz alleine recht, die Erde dreht um die Sonne und nicht umgekehrt, wie damals die gültige, aber falsche Lehrmeinung war. Dass 99 % irgendeines wissensch. Gremiums einer Meinung sind, sagt rein gar nichts aus über die Richtigkeit ihrer Auffassung.
      Wenn man Lärm verhindern möchte, dann müsste man die Eisenbahn zuerst abschaffen, weil sie viel lauter ist als die Strasse. Die Züge erzeugen auch Feinstaub, nicht zu knapp.
      Für jeden Grund gegen das Auto gibt es einen dafür. Es gibt keinen Sachzwang hier.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 15.12.2016 12:58
    Highlight Highlight Gebe dir voll und ganz Recht.

    Hatte selbst eine Phase, wo ich mir beim Anblick einer zugeparkten Wiese den Sonntag vor lauter Ärger selbst vermieste.

    Schliesse nicht auch untenstehenden Kommentaren an, welche den immensen Fleischkonsum erwähnen, der nebst Armut ebenfalls sehr co2 produziert.

    Intellektuelle Revolution.
  • Domino 15.12.2016 12:50
    Highlight Highlight Aha, 50 Grad 😂
    • ast1 16.12.2016 09:53
      Highlight Highlight Finde ich nicht zum Lachen.
  • Keller101 15.12.2016 12:49
    Highlight Highlight @Spiegelschrank, einschränken bedeutet nicht Veganismus
  • leu84 15.12.2016 12:44
    Highlight Highlight Als Monteur bin ich auf ein Auto angewiesen. Es sei denn, die Kunden holen es mit Wagen und Esel in der Firma ab.
    • INVKR 15.12.2016 13:21
      Highlight Highlight Da sagt ja auch niemand was dagegen. Aber sind im Berufsverkehr morgens und abends alles Monteure?
    • Kastigator 15.12.2016 13:58
      Highlight Highlight Rund 66 Prozent aller gefahrenen Kilometer dienen dem Freizeitverkehr.
    • HerrBircher 15.12.2016 14:17
      Highlight Highlight Über drei Viertel der zurückgelegten Autokilometer werden in der Freizeit, zum Pendeln oder Einkaufen gehen zurückgelegt.
      Dienstfahrten machen <10% aus

      Quelle: BFS/ARE 2007
  • keplan 15.12.2016 12:38
    Highlight Highlight Stammen seine Argumente von derselben IPCC welche die "Klimaerwärmung" in "Klimawandel" umbenannt haben, weil sie Ihre eigenen Studien nach 20 Jahren immer noch nicht beweisen können. Es wird nicht klappen die Leute zu etwas zu zwingen was sie nicht wollen. Wäre besser die Infrastruktur anzupassen, aber das wollen gewisse Kreise ja auch nicht (z.B. Erhöhung Grimselstaumauer, Windparks).

    PS: Ein Artikel zu veröffentlichen und den Namen nicht zu nennen, ohne Angabe von Gründen finde ich schwach
    • Kastigator 15.12.2016 14:01
      Highlight Highlight Vielleicht überprüfst du deine Quellen? Du erzählst Stuss. Nur schon etymologisch: Die Berichte des IPPC sind nicht in Deutsch verfasst. Und auf Englisch heisst das "global warming" resp. "climate change". Und nun prüfe deine Falschaussagen bitte nach.
    • dF 15.12.2016 14:19
      Highlight Highlight @keplan: Zu deinem PS, die Begründung steht klar ersichtlich da.
      User Image
    • dF 15.12.2016 14:21
      Highlight Highlight @keplan: Lesen will halt gelernt sein. Damit du üben kannst.
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    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 15.12.2016 12:38
    Highlight Highlight der raubtierkapitalismus unserer banken, gestützt durch die bürgerlichen interessenvertreter im parlament, futiert sich längst um das klima:

    http://www.tageswoche.ch/de/2016_51/schweiz/737587/Nationalbank-Investitionen-sind-«ein-Desaster-fürs-Klima».htm
  • Commander 15.12.2016 12:37
    Highlight Highlight Jaja, wissen wir doch alles. Aber unsere ganze Wirtschaft ist auf Wachstum und Konsum ausgelegt und die Asiaten und Afrikaner haben noch nicht mal richtig damit losgelegt. Die wollen auch alle Auto fahren, in die Ferien fliegen und so weiter. Umweltbewusstsein kommt, wenn überhaupt, erst mit steigendem Wohlstand. Zuerst gönnt sich der Mensch mal was. Wenn man den Ausstoss an CO2 beibehalten könnte, wäre das schon eine riesen Leistung aber letztlich wird alles günstig förderbare Öl verbrannt werden. Auch wenn morgen alle Europäer Velo fahren, nützt das nichts mehr.
    • peeti 15.12.2016 16:25
      Highlight Highlight Doch, weil wir mit gutem Beispiel vorangehen würden. Wir können von den "aufholenden Ländern" keine Klimaanstrengungen erwarten, wenn wir gleichzeitig nicht unserem Lebensstil (Energie-, Platz-, Konsumverbrauch etc) ändern.
  • Keller101 15.12.2016 12:33
    Highlight Highlight @thompsen und andere: warum immer mit Verboten und Regeln, wir haben viel zu viel Vorschriften und Regulierungen. Fakt ist, der Mensch ist gerne mobil, hat Spass am Autofahren und möchte konsumieren. Es wäre weitaus sinnvoller innovativ neue Technologien zu entwickeln, um beispielsweise CO2 aus der Atmosphäre zu eliminieren statt mit lehrerhafter Beamtenmentalität andere Menschen erziehen zu wollen. Das wird nie funktionieren und ist auch nicht richtig. Kein Mensch hat das Recht andere zu bevormunden weil er sich im Recht sieht.
    • HerrBircher 15.12.2016 14:20
      Highlight Highlight Leider werden nicht so schnell neue Technologien entwickelt, wie die Menschaheit den Klimawandel vorantreibt. Darum wäre es schlau den Co2-Ausstoss etwas zu drosseln, damit die technologische Entwicklung aufholen kann.
    • peeti 15.12.2016 16:27
      Highlight Highlight @Keller: Das ist eine Interessensabwägung. Wenn ein bestimmter Lebensstil zu grossen externen Kosten führt, muss man diesen entweder verbieten oder zumindest über den Preis korrigieren. Es kann nicht sein, das Allgemeinheit die Kosten tragen muss.
  • ujay 15.12.2016 12:33
    Highlight Highlight Das ist eindimemsionales Denken.Wer sich mit dem problem CO2 befasst,oder behauptet,dies zu tun und auf diese Schluesse kommt,ist nicht ernst zu nehmen.Warum?.....kann jeder Googeln.
    • Kastigator 15.12.2016 13:12
      Highlight Highlight Super Antwort: "Kann jeder googeln." Dass sich bereits Zehntausende hoch qualifizierte Fachleute mit dem Thema befassten und in überwältigender Mehrheit seit Jahrzehnten zum selben Schluss kommen, ist natürlich irrelevant. Denn ujay hat ein YouTube-Filmli zum Thema gesehen und weiss es besser.
      Bravo, trumpsche Idiotie an einem Paradebeispiel erklärt. "Kann jeder googeln."
    • smoenybfan 15.12.2016 13:19
      Highlight Highlight "kann jeder googeln" bedeutet für mich soviel wie "ich glaube etwas, habe aber keine Argumente dafür". Wenn du schon so eine Behauptung aufstellst, solltest du diese auch mit Argumenten unterlegen.
    • esmereldat 15.12.2016 13:44
      Highlight Highlight Oder du könntest etwas zur Diskussion beitragen und uns erzählen, welche Gründe du siehst. Nur weil man googlet kommt man noch lange nicht auf die selben Schlussfolgerungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ohhh my god 15.12.2016 12:29
    Highlight Highlight Windkraftwerke können! verheerend sein weil sie die Konvektion massiv behindern. Um das zu verstehen braucht es nur minimal gesamtheitliches Denken was heut nicht selbstverständlich ist.
    PS. CO2 ist per se nicht das Problem sondern der "anlagernde" Wasserdampf mit rund 10facher Wärmekapazität. Somit sind auch KKW`s Klimakiller, gesamtheitlich gedacht. Hauptsache der Herr hat China verstanden, in seinem klimatisierten Büro und Lohstuffe XYZ.
    • Kastigator 15.12.2016 13:12
      Highlight Highlight Was ist "Lohstuffe"?
    • ohhh my god 15.12.2016 13:32
      Highlight Highlight Die Inquisition eines Kastigator`s.
      Zum Thema, haben sie verstanden was Konvektion bez. Entropie bedeutet? Geisteswissenschaftler haben wir zu genügend, bis in die ETH Klimaforschung, es fehlt an Naturwissenschaftler welche die Erkenntnisse der letzten Jahrhunderten auch zu nutzen wissen.
    • esmereldat 15.12.2016 13:53
      Highlight Highlight CO2 hat "nur" etwa die doppelte spezifische Wärmekapazität wie Wasserdampf, oder? Zudem bin ich mir aufgrund des Wasserkreislaufs nicht sicher, ob sich Wasserdampf wirklich "anlagert" in der Atmosphäre ohne die Erhöhung der Temperaturen, welche ja u.a. vom CO2 kommt. Also mag der Wasserdampf ein Symptom sein, die Ursache ist jedoch der Klimawandel.
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  • memento 15.12.2016 12:29
    Highlight Highlight Ich bin in vielen Sachen einig mit dem Autor. Doch der Mensch muss sich auch bewusst sein, dass seine Forscherei auch finanziert werden muss. Und diese (Steuer)Geld muss auch zuerst erwirtschaftet werden. Und dieses Geld kommt von der Wirtschaft, die wiederum massenhaft CO2 produziert, sprich man predigt wasser und trinkt Wein...
    • E. Regiert 15.12.2016 12:46
      Highlight Highlight 1A-Kommentar!
    • Firefly 15.12.2016 12:59
      Highlight Highlight Nicht die Wirtschaft produziert CO2, die heutige Technologie produziert CO2. Die Forschung hat die Aufgabe "bessere" sprich umweltverträglichere Technologien zu entwickeln. Die Forschung steht am Anfang, nicht am Ende wie sie zu suggerieren versuchen. Und das Geld kommt nicht von der Wirtschaft, das Geld kommt von den Menschen, die es erwitschaften und ausgeben oder investieren. Am Anfang setht der Mensch, also wir alle.
    • INVKR 15.12.2016 14:46
      Highlight Highlight Memento, dir ist aber schon bewusst, dass auch die Entwicklung, der Betrieb und die Instandhaltung von CO2 - neutralen Energiequellen, Fahrzeugen etc. ein Wirtschaftszweig sein kann, der Geld und Arbeitsplätze schafft? Es ist keineswegs so, dass die Wirtschaft zwangsläufig CO2 produzieren muss.
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  • sheshe 15.12.2016 12:17
    Highlight Highlight Ich finde seinen Beitrag gut und bin auch dafür, dass man viel öfters über dieses Thema spricht. Aber man sollte auch die Verhältnismässigkeit sehen. Wenn wir hier in der Schweiz 15 Min auf zwei Spuren im Stau stehen, steht das in keinem Verhältnis zu anderen Ländern, wo Leute 1h täglich über 8 Spuren im Stau stehen. Wie schon unten gesagt wird mit keinem Wort die fehlenden Kats bei Frachtern erwähnt, es wird nicht differenziert. Und deshalb wird der Beitrag auch auf nichts mehr als eine Wutrede reduziert. Obwohl es uns eigentlich alle angehen würde.
  • Griffin 15.12.2016 12:03
    Highlight Highlight Hi Michael, toller Text den du hier geschrieben hast. Ich bin auch weitgehend damit einverstanden. Nur wenn du sagst, du willst keine politische Revolution, weil eine intellektuelle reicht, bin ich's nicht.

    Ich fände es natürlich schön, wenn man alleine mit Aufklärung und Bildung die Bevölkerung dieser Erde zum diesen wichtigen Schritten bringen könnte.
    Die Eigentumsverhältnisse und unsere aktuelle Wirtschaftsform machen es uns aber meiner Ansicht nach unmöglich angemessen zu reagieren.

    Nun, die Zukunft wird zeigen wer vom uns recht hat, also arbeiten wir weiter an unseren Revolutionen.
  • N. Y. P. D. 15.12.2016 12:03
    Highlight Highlight Michael F,
    die Klimaerwärmung müssen wir ernst nehmen, keine Frage.
    Du fragst Dich aber, wieso zuwenige zuhören und verstehen. Wieso man zum Beispiel Dir zuwenig zuhört.
    Lies Deinen Text/Aussagen mal in Ruhe durch. Hysterisches Gescbwätz voller Vorwürfe.
    Es liegt an Dir rauszufinden, wie du adressatengerecht kommunizierst.
    P. S. So schlimm ist es nun auch wieder nicht, die Weltgemeinschaft nimmt das Thema immer ernster und es bewegt sich langsam (immer schneller) was..
  • Kastigator 15.12.2016 12:01
    Highlight Highlight Was genau ist "CO Quadrat"? Die 2 wird zwingend tiefgestellt. Also wenns schon daran hapert ...
    • Spi 15.12.2016 12:48
      Highlight Highlight Dafür bringt uns dieses Klugscheissertum wirklich weiter.
    • Kastigator 15.12.2016 13:06
      Highlight Highlight Es geht hier um Wissenschaft, gell? Die funktioniert nur mit äusserster Präzision. Wie soll man einen Artikel oder einen Autor ernst nehmen, wenn es schon an so Grundsätzlichem fehlt? Das hat mit Klugscheissertum genau nix zu tun, dafür viel mit notwendiger Sorgfalt.
      Und nun schlag nach, was "Kastigator" bedeutet.
    • Adrian Eng 15.12.2016 13:30
      Highlight Highlight Du hast Recht, Kastigator. Wir haben die Schreibweise angepasst - es ist/war ein technisches Problem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoppla! 15.12.2016 11:56
    Highlight Highlight "Mir kommt es so vor, als würden die Leute in ihren Autos das Gefühl haben, sie kämen zu kurz. [...] Denken diese Leute, sie seien etwas Besseres?"

    Ist das nur ein Problem mit dem Umweltgewissen? Weil ein Elektrofahrzeug mit Strom aus erneuerbarer Energie sollte ja dann okay sein. Oder liegt der Hund anders begraben?
    • Maett 15.12.2016 12:07
      Highlight Highlight @Hoppla!: im Verhältnis zum Velo steht auch ein Elektroauto blöd da. Es braucht ausserdem mehr seltene Erden als Autos mit Verbrennungsmotoren (was noch zu CO2-fördernden Kriegen führen wird), und auch der Strom muss erzeugt werden, wobei man auch hier wieder mehr Richtung CO2-Schleudern geht (weg von Atomstrom, hin zu Gas - als Ergänzung zu Erneuerbaren).
    • Hoppla! 15.12.2016 12:40
      Highlight Highlight @ Maett

      Ja, ich verstehe deine Argumentation, mir ist das aber zu extrem.

      "Denken diese Leute, sie seien etwas Besseres? [...] Ich nehme jeden Tag das Velo und wenn ich nicht jede Sekunde hellwach bin, riskiere ich, von einem Autofahrer über den Haufen gefahren zu werden. Velos haben keinen Stellenwert in diesem Land."

      Der Link zum Umweltschutz sehe ich hier, als passionierter Fahrradfahrer (der übrigens sehr sehr selten fast über den Haufen gefahren wird!), nicht. Das ist ein haltloser Rundumschlag gegen andere Verkehrsteilnehmer und sogar ein sehr militanter!
  • Maett 15.12.2016 11:55
    Highlight Highlight Von was träumt dieser Herr? Dass die Menschheit in Symbiose anfängt, Verzicht zu üben? Entgegen unserer biologischen Veranlagung und entgegen jeglichen geschichtlichen Erkenntnissen, dass Menschen auf die Dauer nicht zusammenarbeiten können?

    Wir sind nicht einmal bereit, darüber zu diskutieren, dass die Anzahl Menschen das wohl grösste Problem darstellt und schnellstmöglich halbiert werden sollte.

    Deshalb wird es weitergehen wie bisher. Einige Initiativen werden ohne Wirkung Geld verbrennen, ansonsten bleibt alles beim Alten.

    Bis wir uns ausgerottet haben. So ist der Mensch, und das ist OK.
    • Shlomo 15.12.2016 12:17
      Highlight Highlight Meldest du dich dann für die Hälfte der Menschheit die ausradiert werden soll?
    • D(r)ummer 15.12.2016 12:21
      Highlight Highlight Nun ja, ehrlich gesagt haben wir es noch nie in die andere Richtung versucht obwohl wir heute innerhalb von Sekunden Videobotschaften um den Planeten verschicken können.

      Man hat sich leider so entwickelt, dass man sich nichts mehr vorschreiben lassen will aber auch nicht wirklich zu Veränderungen beitragen will (dafuq?).
      Ich stimme dir bei der halbierung der Menschheit (NICHT per Krieg sondern bei der Geburtenzahl) vollkommen zu. Dazu müsste man aber Verzicht üben und vielleicht wäre da eine "intellektuellen Revolution" nicht schlecht...
    • Silent_Revolution 15.12.2016 12:30
      Highlight Highlight Die Anzahl der Menschen, wäre kaum ein Problem ohne diesen massiven Raubbau und den enormen Konsum. Gerade die Globalisierung beschleunigt den Prozess massiv.

      Da du mit deinem ersten Abschnitt allerdings Recht hast und alles beim Alten bleiben wird, wäre es eben doch eine gute Idee die Anzahl der Menschen zu halbieren.

      Schliesslich dezimieren wir jegliche Wildbestände aufgrund Schäden an der Natur. Da müsste wir den Menschen eigentlich ausrotten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HansDampf_CH 15.12.2016 11:54
    Highlight Highlight We are all seriously fucked. Die Prozesse sind unumkehrbar und wir haben es verpasst unseren Lebensstil und unser Energsystem umzukrempeln...
    • E. Regiert 15.12.2016 12:54
      Highlight Highlight Also heiter weiter!
  • Joshuuaa 15.12.2016 11:50
    Highlight Highlight Ich stimme dem Herrn in vielem zu

    Wir leben in einer Bedarfsweckenden und nicht nur deckenden Gesellschaft. Effizienzdenken durchzieht unseren Alltag: In der Schule, auf der Arbeit und vor allem während des Konsums wollen wir profitieren, Mehrwert bilden.
    Selbstoptimierung und Gemeinsinn sind aber nicht vereinbar. Eine intelektuelle Revolution muss mit einer politischen einhergehen. Um unser Denken zu ändern, müssen sich Umstände ändern: Die Schulen aber auch unser Berufs- und Alltagsleben. Vielleicht wird die Digitalisierung dies ermöglichen, vielleicht wird mit ihr alles noch viel schlimmer
  • chrach 15.12.2016 11:49
    Highlight Highlight Es ist immer die gleiche Leier: "Warum müssen die Leute mit ihrem Auto rumfahren... Warum nehmt ihr nicht einfach das Velo... Warum wohnt ihr nicht näher an eurem Arbeitsplatz?"
    So was kann nur von jemandem kommen der den Luxus hat in der Nähe seiner Arbeitsstelle zu wohnen. Es gibt immer noch viele Leute in der Schweiz die in Gebieten mit schlechten ÖV-Anbindungen leben (müssen oder wollen), Schichtarbeit leisten oder sich schlichtweg keine Wohnung in der Stadt leisten können. Viele dieser Leute fahren kein "dickes" Auto und stehen auch nicht aus Spass im Stau.
    • INVKR 15.12.2016 12:13
      Highlight Highlight Wo gibt es in der Schweiz denn bitte schlechte ÖV-Anbindungen? Vielleicht in ein paar Bergdörfern, die fallen aber nie im Leben so ins Gewicht, dass sie den ganzen Auto - Pendelverkehr alleine erklären würden. Ich pendle auch mit dem ÖV und nerve mich oft darüber, aber in der Schweiz ist es eigentlich Jammern auf sehr hohem Niveau. Es wäre bei uns wirklich für fast alle machbar, auf tägliches Autofahren zu verzichten. Oder zumindest Carsharing zu betreiben.
    • Der Beukelark 15.12.2016 12:33
      Highlight Highlight ach komm. die öv-anbindung ist meistenorts hervorragend. viele sind einfach zu faul und entscheiden sich für das auto nur weils mit den öv vielleicht 20-30 min länger dauert, oder weil sie keine leute um sich mögen. dabei ist eine fahrt mit den öv viel entspannter, ohne stau und man hat zeit zu lesen, was auf der welt abgeht.
    • chrach 15.12.2016 13:06
      Highlight Highlight Es gibt in meiner Region (Baselland) einige Orte in denen unter der Woche pro Stunde ein Bus fährt (von 6-20 Uhr), am Wochenende teils nur 2-4 pro Tag. Das sind keine Bergdörfer sondern ganz normale, kleine Dörfer in der Landschaft. Auch dort Leben Leute die irgendwo hin müssen. Wenn du dann Schichtarbeit hast und um 5 Uhr im Betrieb sein musst geht das halt nur mit dem Auto. Ich nutze das Auto jeden Tag, Zuhause -> Arbeit mit ÖV = 2x Umsteigen, 50min vs. Zuhause -> Arbeit mit Auto = 20min. Klar Carsharing ist nett, aber bei flexiblen Arbeitszeiten nicht praktisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denverclan 15.12.2016 11:47
    Highlight Highlight Ein kollektives Umdenken findet erst statt wenn die Bedrohung den Hintern in Brand setzt. Ja, dann ist es wohl zu spät, aber so ticken wir nun mal. Wir finden genug Argumente gegen vernünftiges Verhalten, in erster Linie ist Geld das Hauptargument. Geld brauchen wir auch zum überleben und Geld brauchen wir um unseren Grundbedürfnissen und Grundverpflichtungen nachzukommen. Wir Menschen befinden uns in einem Labyrinth, wir schaffen es ja nicht einmal ohne Kriege (auch wegen der Kohle) zu leben, wie wollen wir da unsere anderen Verhaltensmuster ändern können. Geben wir es doch zu, wir sind doof!
    • Maett 15.12.2016 12:10
      Highlight Highlight @Denverclan: stimmt genau, das sage ich ständig. Deshalb finde ich freiheitseinschränkende Pseudo-Weltrettungsinitiativen per se überflüssig, denn ändern werden sie exakt nichts.

      Wir müssen anfangen zu akzeptieren, dass der Mechanismus, der den Menschen gross gemacht hat (Expansionsdrang), den Menschen auch vernichten wird.

      Aber meine Güte - was ist denn schlimm daran? Sobald wir weg sind, ist sowieso niemand mehr da, der es bedauern könnte.
    • E. Regiert 15.12.2016 13:08
      Highlight Highlight Wir sind nicht doof, wir sind einfach zuviele.
      Nach meiner Schätzung können höchstens 20 Mio. Menschen nachhaltig und im Einklang mit der Natur existieren.
      Der Raubbau an der Natur begann spätestens mit dem Aufkommen der Landwirtschaft vor 8 bis 10 Tsd. Jahren. Das passierte, weil die Wälder zuwenig hergaben für die schon damals zuvielen Menschen. Ich glaube nicht, dass der Raubbau noch weitere 8 bis 10 Tsd. Jahre weitergehen kann.
      Der Mensch breitet sich auf dem Planeten aus, wie die Bakterienkultur in der Petrischale. Irgendwann heisst's: "Ende Gelände!"
  • Grigor 15.12.2016 11:36
    Highlight Highlight Die Wissenschaft ist sich mittlerweile einig, dass rund 50% der Umweltverschmutzung durch die Landwirtschaft verursacht wird und alle Fahrzeuge zusammen (inkl. Transport) rund 11% davon verursachen. Immer noch ein Problem. Aber ich kann Personen (oder sogenannte Experten) die lediglich auf die Autos verweisen einfach nicht ernst nehmen. Wenn man die 50% ausklammert und davon nichts wissen will, kann man doch nicht behaupten, dass man was ändern will.
    • Snowy 15.12.2016 11:45
      Highlight Highlight Genau Deiner Meinung, Grigor!
      P.S.: Go wo the Flow! :-)
    • Spiegelfabrik 15.12.2016 12:00
      Highlight Highlight In der Schweiz wird je ein Drittel des gesamten CO2-Ausstosses durch Mobilität und Nahrungsmittel verursacht.
      Wichtig ist: Der CO2-Ausstoss bei den Nahrungsmittel ist unteranderem so hoch, weil der Transport und die Maschinen mit fossiler Energie dort rege gebraucht werden.
      Somit ist klar ersichtlich: fossile Energie ersetzen, Transportwege kürzen (lokal/regional und bio Konsumieren), individuelle Mobilität optimieren.
    • Maett 15.12.2016 12:18
      Highlight Highlight @Grigor: da stimmt ja gar nichts. Wenn wir CO2 und all seine Äquivalente (Lachgas, Methan, ...) nehmen, dann hat z.B. Deutschland 2014 (Selbstversorgungsgrad bei >100%) 7.3% Belastungen durch die Landwirtschaft, aber 84.5% durch Verbrennung von primär fossilen Brennstoffen: http://bit.ly/2hwP7qc

      Der WWF schätzt 14% weltweit: http://bit.ly/2hIUC5B

      Das Problem ist also hauptsächlich die Verbrennung von Öl und Gas, welche diskutiert werden muss.

      Ich weiss, Greenpeace kommt auf 30%, aber sie haben nicht den Nutzen des landwirtschaftlichen Pflanzenbaus entgegengerechnet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fcsg 15.12.2016 11:35
    Highlight Highlight Bis vor ein paar Jahren hatte ich das Gefühl, wir können wirklich etwas ändern. Inzwischen habe ich leider jede Hoffnung verloren. In den USA wird Trump gewählt, welcher als erstes das Umweltministerium auflöst und ein paar alte Säcke aus der Ölbranche einsetzt. China und Indien werden in den nächsten Jahren den Ausstoss massiv erhöhen. Ich glaube, wir Menschen werden erst begreifen, was wir angerichtet haben, wenn wir in einer Wüste leben und nichts mehr zu essen haben. Vorher sind wir viel zu egoistisch.
  • Hexentanz 15.12.2016 11:34
    Highlight Highlight Coole Sache mit dem «Was ich wirklich denke» ! Ich hoffe schon lange, dass wir in der Schweiz und ggf. Europa/Weltweit eine Partei haben, welche sich für die wirklichen Probleme einsetzt.

    - Klimawandel
    - Energiegewinnung
    - Zukunftstechnologien
    - Sonnensystem Kolonisierung
    - Bildung für alle
    - Damit verbunden: Abschaffung Religion
    - Globale Einheitsregierung
    - Globale elektronische direkte Demonkratie
    - Analysis Umwelt + Recycling
    - Terraforming Wüsten zu Grasland
    - Etc. Etc.

    Wäre gerne 500 Jahre später geboren, dann wären diese Zankereien der heutigen Gesellschaft ggf. eliminiert.
    • Grigor 15.12.2016 11:48
      Highlight Highlight Ja klar und in 500 Jahren ist der Mensch dann plötzlich friedlich und hat keine Probleme mehr. Die Geschichte hat ja gezeigt das der Mensch dazu fähig ist.
    • Talli 15.12.2016 12:05
      Highlight Highlight Gründe eine partei mit dieser agenda. Ich werde mitglied!!!!!
    • Maett 15.12.2016 12:20
      Highlight Highlight @Hexentanz: die Chancen dass Sie in 500 Jahren der einzige Mensch wären, wäre nicht einmal so schlecht ;-)

      Und selbst wenn nicht, wird die Menschheit auch dann noch die exakt selben Probleme haben wie heute. Oder was veranlasst Sie dazu zu denken, dass es anders sein sollte?

      Es gab immer ein kleiner Zirkel, der nicht eigennützig dachte, aber der konnte sich nie durchsetzen, weil er seine Ideen nur dadurch umzusetzen vermag, in dem er anderen etwas wegnimmt. Das wird in Zukunft nicht anders sein.

      Schlussendlich ist ja immer doch jeder sich selbst der Nächste.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Elpolloloco 15.12.2016 11:34
    Highlight Highlight Was ich von einem vermeintlichen Wissenschaftler erwartet hätte, wäre eine fokussierte, realitätsnahe und aussagekräftige Botschaft, was der Einzelne im Alltag ändern soll, damit wir den Beitrag leisten, den der Autor erwartet. Zudem wären Aussagen nützlich, was auf diplomatischer Ebene geleistet werden soll, Klima ist ja (wie vom Verfasser festgestellt) global. In der vorliegenden Form handelt es sich aber leider um eine unstrukturierte, mittelgare Tirade, die sich kaum vom Gewäsch in gängigen Kommentarspalten unterscheidet (dieser Kommentar selbstverständlich eingeschlossen)...
    • Señor Ding Dong 15.12.2016 11:46
      Highlight Highlight Darum heisst die Sparte auch: "Was ich den ganzen Tag mache, einfach hier auf watson publiziert". Der Mann darf auch als Wissenschaftler eine (von mir aus auch irrationale) Meinung haben.
    • tinu32 15.12.2016 11:53
      Highlight Highlight Ist eine mittelgare Tirade nicht genau das Ziel dieser Rubrik?
    • sheshe 15.12.2016 12:21
      Highlight Highlight Was du als einzelner machen kannst? Schau auf deinen ökologischen Fussabdruck, iss Saisonal (z.B. keine Tomaten im Winter), kauf nicht jede Saison neue Kleider, verändere dein Konsumverhalten, lebe nahe am Minimum, bau dir kein Einfamilienhaus, wirf nichts weg usw usf. Gibt genug Infos im Netz. Wichtig ist allerdings, dass die Leute merken, dass (fast) alle Konsumgüter den Klimawandel beschleunigen. Idealerweise schaltet man den Konsum runter, optimistischerweise hat man keine Kinder.
  • Waldorf 15.12.2016 11:33
    Highlight Highlight Richtig hässig der junge mann! Aber ja, schon verständlich.
    Immerhin, ich begnüge mich mit einmal autofahren die woche, keine (oder seltene) ferien im ausland und ich werde keine kinder zeugen. We are fucked anyway. So wie jede grosse zivilisation vor uns...
  • dracului 15.12.2016 11:28
    Highlight Highlight Also wenn uns eine "intellektuelle Revolution" retten soll, dann auf Nimmerwiedersehen Polkappen! Weltweit beschäftigt im Moment die Menschheit vor allem die Abkehr von der Globalisierung hin zu einer neuen Stärkung der Nationalstaaten. Viele aktuelle Staatsoberhäupter und Regierungen sind wohl ebenfalls wenig Beweis für eine laufende intellektuelle Revolution - ganz im Gegenteil. Ich glaube ganz einfach, dass der Klimawandel ein wenig warten muss, bis wir uns Zeit für ihn nehmen! Der Klimawandel wird wohl Verständnis für unsere Situation haben?
  • Sean Amini 15.12.2016 11:24
    Highlight Highlight Wieso immer auf die Autofahrer? Die grössten Schleudern sind Kohlekraftwerke und Haushaltsgeräte. Nebst Auto auch Flieger, Züge und Busse.

    Klimawandel ist der Lauf der Natur nur hatten wir schon lange keine Eiszeit mehr. Angeblich folgt ab 2030 gemäss Klimaforscher eine Mini-Eiszeit.

    Vielleicht sollte er sich ein bisschen mehr als 6 Jahre Erfahrung aneignen oder ist er eng befreundet mit Bastian Girod? *gähn*

    PS: Sind es nicht die Umweltschützer die sich gegen Solarmodulen in der Natur wehren?
    • marsel 15.12.2016 12:48
      Highlight Highlight Haushaltsgeräte? *rofl*
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    • Sean Amini 15.12.2016 13:02
      Highlight Highlight Wie wäre es mit dem ;-). Ich sage nur am Autofahrer alleine liegt es nicht.
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    • Sean Amini 15.12.2016 13:08
      Highlight Highlight hätte noch folgende Statistik. Nun stellt sich die Frage welche stimmt? "Statistiken sind wie Bikinis, sie enthüllen eine ganze Menge, verbergen aber das wichtigste."
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  • todesnachti 15.12.2016 11:24
    Highlight Highlight Intellektuelle Revolution wir wohl in Zeiten von SVP, Trump etc. ein monströses Reizwort sein. Ein anderer Startpunkt würde es sein, endlich aufzuhören, sich über seinen Konsum zu definieren und Lebensqualität alleine an der Konsumstärke zu messen.
    • Lowend 15.12.2016 11:53
      Highlight Highlight Das Wort: "Intellektuelle" reicht schon, um allestrohdummen Wutbürger zu ihren Artgenossen auf die Palme zu treiben!
    • Hexentanz 15.12.2016 13:21
      Highlight Highlight Warum gehts immer um SVP oder nicht SVP? Was soll bitte Intellektuell damit zu tun haben?

      Es geht um Fortschritt und Entwicklung, nicht um SP oder SVP.

      Wir kommen weiter mit Kompromissen und Eingeständnissen. Und da nunmal SVP und SP gegenseitig Kompromisse generieren, ist dies bestimmt besser als nur "rote Politik" oder "Populismus".

      Immer dieses schwarz/weiss genörgel gives me cancer.

      Trump und SVP sind schlussendlich das Produkt einer ingoranten "Elite" und nicht einfach per Komet auf der Erde gelandet über Nacht..

      Bitte Denken!
    • Kastigator 15.12.2016 14:52
      Highlight Highlight Trum und SVP *sind* die "ingorante" Elite.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abraxas 15.12.2016 11:20
    Highlight Highlight CO(quadrat)? :)
    Ich teile seine Meinung weitgehend. Ich glaube auch, wir sind ein bisschen zu verwöhnt.
    Einziger Kritikpunkt ist der Fakt, dass er angibt, schon mehrmals in China gewesen zu sein. In der Annahme, dass er dorthin geflogen ist, wäre das ja auch nicht wirklich Klimafreundlich. Da hätte er wohl in der Schweiz einige Kilometer mit dem Auto zurücklegen können für dasselbe CO2 Äquivalent.
  • wartschnell 15.12.2016 11:14
    Highlight Highlight Schön dass der Herr alle Autofahrer in einen Topf wirft und als faule Eier bezeichnet mohl.

    Es gibt vielleicht Leute die sind aufs Auto angewiesen wegen der Arbeit. Schichtarbeit, etc.
    • Charlie B. 15.12.2016 15:30
      Highlight Highlight Schichtarbeit? Hä? Wieso dann der Stau immer zur Rush Hour?
    • wartschnell 15.12.2016 23:34
      Highlight Highlight Es geht darum dass er alle Autofahler als ignorante Umweltbeschmutzer darstellt.

      Aber es gibt Leute wie mich die brauchen das Auto um 3 Uhr Nachts zur Arbeit zu fahren zu können. Oder zum Beispiel solche, die Pique arbeiten.
    • marsel 16.12.2016 01:00
      Highlight Highlight Drrrsch!
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  • Panda554 15.12.2016 11:14
    Highlight Highlight Bei den Amis wird es wohl nur noch schlimmer unter Trump..
  • Spiegelfabrik 15.12.2016 11:09
    Highlight Highlight Genau diese Ansicht teile ich absolut! Super Artikel mit trauriger Wahrheit.
  • Töfflifahrer 15.12.2016 11:08
    Highlight Highlight Was einer Verbesserung entgegen spricht ist die menschliche Art, denn, man muss sich aus der Komfortzone begeben, dann ist immer noch, wenn auch tlw. unterschwellig, der Gedanke "Es kommt schon nicht so schlimm" präsent. Nicht zu Vergessen, warum soll ich mich einschränken wenn die Anderen es nicht tun. Es fällt vielen auch schwer etwas abzuschätzen was in der Zukunft sein wird und so sind wir wieder bei Punkt 1.
    Da braucht es charismatische Führung und ein entsprechender Druck.
    Da ist aber die aktuelle Zusammensetzung des Schweizer Parlaments, der neuen US Regierung, Asien uvm. zu überwinden
  • marsel 15.12.2016 11:01
    Highlight Highlight Meine Rede, mein Freund. Du bist nicht alleine!
  • trio 15.12.2016 10:56
    Highlight Highlight Das kann ich zu 100% unterstützen. Natürlich sind die Autofahrer nur ein Puzzleteil im Ganzen, wir müssen unseres ganzes Verhalten ändern, darum JA zur intellektueller Revolution!!
  • Stratford-upon-Avon 15.12.2016 10:52
    Highlight Highlight Ich bin mit diesem Menschen einverstanden, dass es einer radikalen Änderung der Energiepolitik bedarf. Aber sein lästiger Pessimismus grenzt an Misanthropie. Nur mit Optimismus ist die Energiewende realisierbar!
  • Charlie B. 15.12.2016 10:46
    Highlight Highlight "Wieso müssen die Leute jeden Morgen alleine in ihren riesigen Autos im Stau stehen?" Faulheit, Individualität? Stell dir vor einer müsste mit anderen Leuten im selben Zugabteil sitzen.
    • Maragia 15.12.2016 13:33
      Highlight Highlight Dann organisier du mir bitte 4 weitere Leute welche mit mir am Morgen mitfahren. Und wenn ich mal eine Stunde später zur Arbeit gehen, dass diese dann auch kein Problem haben. Oder Abends mal 2-3h länger arbeite. Ah genau, das wollen die meisten ja nicht...
  • Urs457 15.12.2016 10:44
    Highlight Highlight Die faulen (ewigestrigen) Eier binden die reformwilligen und fortschrittlichen Menschen zurück - ich könnte es nicht besser sagen!
  • thompson 15.12.2016 10:38
    Highlight Highlight Wenn wir die Autopendler nicht hätten,
    dann wäre der ÖV ja sowas von überfordert.

    Ich sehe das Problem.
    Das Auto ist für viele, vorallem Leuten mit Migrationshintergrund, ein grosses Statussymbol.
    Herr und Frau Schweizer sind auch ziemlich lauffaul...
    Daher braucht es dringend:
    Citymaut
    Höhere Benzinpreise.
    Gratis ÖV in den Vororten.
    Verdichtetes bauen die, Einfamilienhausromantik ist nur noch lächerlich.
    Arbeitgeber Schulen etc sollen auch flexibler werden. Um den Pendlerstrom besser zu verteilen.
    • Talli 15.12.2016 12:13
      Highlight Highlight Gratis öv, sehr leicht umzusetzen und auch nicht allzu teuer. Bin ich auch dafür
  • Keller101 15.12.2016 10:38
    Highlight Highlight Etwas reisserisch, der Text und sehr undifferenziert. Autos sind bei weitem nicht das grösste Problem, Fleischkonsum und Tierzucht schädigen das Klima weitaus mehr. Wenn wir unseren Fleischkonsum vernünftig einschränken können wir noch lange Autofahren bevor wir alle auf der Erde verglühen.
    • Spiegelfabrik 15.12.2016 11:53
      Highlight Highlight Jein, die Mobilität ist gleichauf. Zudem finde ich, sollten wir in diesen Dingen sparen, welche für uns nicht zwingend sind.
      Wie bereits weiter unten kurz erwähnt kann Veganismus viele Schattenseiten haben. Fleischkonsum per se ist nicht das Problem. Herkunft, Menge und Haltung ist entscheidend.
    • Spiegelfabrik 15.12.2016 11:56
      Highlight Highlight Übrigens wird der Nahrungsmitteltransport und das Nutzen von fossilen Energien für Maschinen der Nahrungsmittelproduktion angerechnet. Sehr kurze Transportwege und drastische Reduktion von Maschinen mit fossilem Betrieb würde den CO2-Ausstoss der Nahrungsmittelindustrie extrem verringern!
    • Rascal 15.12.2016 12:45
      Highlight Highlight @Keller101
      Genau diese Einstellung ist aber das Problem. Jeder findet bequem einen anderen, der noch schuldiger ist und somit sollte man doch erst mal dort anfange wo es mir persönlich nicht weh tut.
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  • Menel 15.12.2016 10:35
    Highlight Highlight CO^2? Sollte es nicht so geschrieben sein?
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  • Caprice 15.12.2016 10:35
    Highlight Highlight Seiner Meinung, aber ich frage mich, ob er sich auch über jeden Fleischesser aufregt? Ist ein bisschen einfach, das Thema an den Autofahrern aufzuhängen. Aber muss man wohl, denn sind wir ehrlich, es ist zum verzweifeln was wir sehenden Auges anrichten.
    • Spiegelfabrik 15.12.2016 11:50
      Highlight Highlight Fleisch esse ist im Prinzip nichts falsches, der Punkt ist die Menge und die Fleischherkunft.
      Weiderind (Weidefleisch allgemein) ist grundsätzlich eher eine kluge Wahl, da so für Menschen nicht verwertbares Gras in verwertbare Nahrung gewandelt wird (Alpwiesen z.B).
      Was aber auch gesagt werden muss: Vegan ist nicht für alle Menschen eine optimale Lösung, da können die Gesundheitskosten auf Grund Mangelernährung rasch steigen. Zudem kommt ein Veganer ohne Nahrungsmittel aus anderen Regionen der Welt nicht aus, womöglich sind Zusatzprodukte unabdingbar.
    • Meraxes Equis 15.12.2016 19:56
      Highlight Highlight Banana, ich habe mich zwölf Jahre lang vegetarisch, zeitweise auch vegan ernährt. Ich achtete peinlichst auf ausgewogene Ernährung, supplementierte manchmal (wie sinnvoll das ist, ist eine andere Frage). Und trotzdem entschied ich mich, wieder Fleisch zu essen, nachdem ich fünf Jahre lang mit B12-Mangel gekämpft hatte, und auch meine Ärztin, die mich in der fleischlosen Ernährung unterstützte, keinen Ansatz mehr wusste.
      Vegan zu leben ist eben wirklich nicht für alle möglich.
  • Cake 15.12.2016 10:31
    Highlight Highlight Wäre noch interessant zu wissen warum er in China war? Wegen einer Konferenz? Da hätte er doch in der Schweiz bleiben können und per Videostream an der Konferenz teilhaben können?
    • aye 15.12.2016 11:54
      Highlight Highlight Natürlich ist es etwas absurd, gegen Autofahrer zu wettern und dann nach China zu fliegen...

      Aber Konferenzen sind nicht nur durch die Vorträge wichtig (das könnte man wirklich per Video lösen), sondern auch dazu da, Leute aus dem gleichen Forschungsgebiet kennen zu lernen. Persönlicher Austausch und Zusammenarbeit ist in der Forschung extrem wichtig und wird oft durch solche Bekanntschaften erst ermöglicht.
    • Waldorf 15.12.2016 17:17
      Highlight Highlight Mit dem zeigefinger auf unzulängichkeiten anderer zeigen um seine eigenes verhalten zu rechtfertigen? tz tz tz
  • Slavoj Žižek 15.12.2016 10:27
    Highlight Highlight "Ich bin ein Anhänger der Idee, das Leben etwas schwerer zu gestalten."

    Das soll er mal all den Leuten sagen, deren Leben heute schon schwierig ist. Es gibt bereits viel zu viele Leute, welche kaum etwas verdienen, welche jetzt noch mehr ausgepresst werden sollen.

    Check your privileges.
    • SkyBound 15.12.2016 11:45
      Highlight Highlight Ich denke er meint eher Leute, die es zu einfach haben
  • marcog 15.12.2016 10:22
    Highlight Highlight recht hat er. Das Problem ist, dass Menschen gewohnheitstiere sind, die immer mehr wollen. Und wenn sie es nicht mehr kriegen, sind sie unzufrieden. Solange es keinen Zwang gibt, wird sich am Verhalten auch nichts ändern. (eigentlich würde ich gerade auch gerne nach Spanien in die Ferien fliegen...)

SVP und FDP setzen sich durch: CO2-Reduktion soll vor allem im Ausland eingekauft werden

Die Schweiz soll die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 Prozent unter das Niveau von 1990 senken. Das hat der Nationalrat am Dienstag bei der Beratung des CO2-Gesetzes beschlossen. Er folgte beim Ziel dem Bundesrat.

Anders als der Bundesrat will der Nationalrat aber ermöglichen, dass die Reduktion zu grossen Teilen durch den Kauf von Emissionszertifikaten im Ausland erfolgen kann. Mit 97 zu 95 Stimmen bei einer Enthaltung beschloss er, keinen Inlandanteil im Gesetz zu verankern.

Nach dem Willen …

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