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Der schnellste Renner (Gepard), der schnellste Schwimmer (Schwarzer Marlin) und der schnellste Flieger (Stachelschwanzsegler) dieser Welt auf einen Blick. Bild: Lea Senn/watson

T-Rex gegen Gepard – wer rennt schneller? Forscher haben es herausgefunden

Deutsche Forscher haben herausgefunden, wie schnell die Dinosaurier vor Millionen vor Jahren unterwegs waren. Ihre neue Formel erlaubt es aber auch, die Maximalgeschwindigkeit jedes noch lebenden Tiers zu berechnen – vom Gepard bis zur Küchenschabe.

01.08.17, 19:47 02.08.17, 09:01

Grundsätzlich gilt: Je schwerer ein Tier, desto schneller kann es rennen. Eine Ameise ist also langsamer als eine Maus und diese ist wiederum langsamer als eine Antilope. Doch ab einer bestimmten Masse wird jedes zusätzliche Kilo zur Last und damit Geschwindigkeit eingebüsst. So hat ein Elefant im Laufduell gegen einen Gepard nicht den Hauch einer Chance.

Forscher des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung und der Friedrich-Schiller-Universtiät Jena haben nun erstmals ein mathematisches Modell entwickelt, mit dem die maximale Geschwindigkeit von jedem Tier berechnet werden kann. Das einzige was es dazu braucht: Ihre Masse und das Element, in dem sich das Tier fortbewegt.

«Es funktioniert über alle möglichen Körpergrößen von Tieren hinweg, von der Milbe bis zum Blauwal, mit allen Fortbewegungsarten, vom Laufen übers Schwimmen bis zum Fliegen, und gilt in allen Lebensräumen», so die Erstautorin der Studie, Myriam Hirt. Selbst für Dinosaurier. Das Modell hat gemäss den Forschern eine Genauigkeit von fast 90 Prozent.

Die Forscher haben zur Überprüfung die Geschwindigkeit von über 500 Tieren berechnet. Watson liegt das 28-seitige Dokument vor. Hier eine Auswahl:

Diesen Tieren können wir nur noch staunend hinterher schauen

Wenn diese Tiere rennen, schläft uns das Gesicht ein

So schnell waren die Dinosaurier

Jetzt wissen wir, wie schnell der T-Rex war – hier kannst du lesen, wie sein Schrei sich anhörte

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Video: reuters

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Zwingli 03.08.2017 16:16
    Highlight aus welchem grund wurde das erforscht? habt ihr hier mehr Informationen?
    0 0 Melden
  • Zwingli 03.08.2017 13:24
    Highlight Ich stelle mir grad vor wie ein Marlin am rennen ist.
    0 0 Melden
  • dumdidumdidum 02.08.2017 01:27
    Highlight Ihr könntet immerhin erklären wieso bei zunehmender Masse das Gewicht ein Hinderungsgrund ist. Bei schwereren Tieren ist die anaerobe Energiebereitstellung bereits erschöpft bevor die maximale Geschwindigkeit ereicht werden konnte.
    Dazu ist zu erwähnen, das es um die Sprintleistung geht und nicht um die Ausdauer.
    14 1 Melden
  • Pasch 02.08.2017 00:24
    Highlight Das kam doch letztens schonmal... und wiedermal sag ich dazu nur Fake News... sollen die berechnen was sie wollen, die Viecher waren zu 100% flott unterwegs!
    Siehe Elefant, sanfter und gemütlicher Riese, aber wehe wenn gereizt. Zwar nur kurzzeitig aber trotzdem...
    3 12 Melden
  • Raembe 01.08.2017 21:04
    Highlight Bei den Dinos wàre die Geschwindigkeit von Raptoren spannender als die von Langhalssaurier und Hornsaurier.
    16 3 Melden
  • Micha Schläpfer 01.08.2017 20:51
    Highlight Wanderfalke, 360kmh! im Sturzflug
    36 2 Melden
    • Meteorit 01.08.2017 23:31
      Highlight Es konnte schon ein Sturzflug eines Wanderfalken beobachtet werden, der mehr als 400 kmh drauf hatte. Ist jedoch meist schwierig festzustellen wie schnell er tatsächlich war, da es mittels einer Kamera berechnet wird. Go Falcons!
      3 1 Melden
    • Philipp Burri 02.08.2017 02:58
      Highlight Hab mich auch gefragt, wie sie den übersehen konnten 👍🏼
      4 2 Melden
    • Alnothur 02.08.2017 09:02
      Highlight Weil das Tempo nicht aus eigener Kraft erreicht wird.
      9 1 Melden
    • sheshe 02.08.2017 13:29
      Highlight @Alnothur, ähm, doch?! Er muss ja zuerst aus eigener Kraft so hoch steigen, dass er danach wieder runterflitzen kann. Potentielle Energie und so...
      1 15 Melden
    • Freddie 02.08.2017 22:57
      Highlight Nun, dann wäre ein mensch auch um einiged schneller. Zu erst im.hochhaus die treppen hochsteigen und sich dann vom dach fallen lassen.😉 Da.bist du schneller als der bolt unterwegs. Wegen potentieller energie und so...
      13 0 Melden
  • Menel 01.08.2017 20:37
    Highlight Bin ich froh, ist die Wolfsspinne nicht so schnell 😳

    Spannen wäre noch zu sehen, wer ausdauernd laufen kann; dazu gehören glaub nur der Mensch, die pferdartigen und kamelartigen Tiere.
    23 1 Melden
    • Ylene 01.08.2017 23:08
      Highlight In Wales gibt es alljährlich den Man vs Horse Marathon https://en.m.wikipedia.org/wiki/Man_versus_Horse_Marathon Noch interessant, welche Bedingungen eher vorteilhaft für Läufer (heiss) resp. für Pferde sind... Hmm, nebst dem Husky gibt es verschiedene andere (Schlitten)Hunde, welche locker mit einem Pferd über lange Distanzen mit halten können, besonders bei kalten Temperaturen. Google mal Iditarod Trail Sled Dog Race... 😊
      6 0 Melden
    • trio 01.08.2017 23:39
      Highlight Da gibt es sicher noch mehr, z.B. den Wolf um nur einen zu nennen. Heisse Temperaturen schränken die Auswahl allerdings stark ein.
      2 0 Melden
    • Tobi-wan 02.08.2017 00:13
      Highlight Wölfe jagen ihre Beute häufig bis zur Erschöpfung über sehr lange Strecken ;)
      2 0 Melden
    • Timiböög 02.08.2017 00:26
      Highlight Der Wolf hat auch eine grosse Ausdauer.
      3 0 Melden
    • Philipp Burri 02.08.2017 03:08
      Highlight Gibt schon noch ein paar Kandidaten im Wasser (Wale, Meeresschildkröten) in der Luft (div Zugvögel) und an Land (z.B. Schlittenhunde und Antilopen).

      Aber ja grundsätzlich ist der Mensch einer der ausdauerndsten Läufer im Tierreich. Ohne das hätten wir nicht erfolgreich im Rudel jagen können und hätten die Eiszeiten nicht überlebt. Schade eigentlich haben wir uns zum homo buerostuhliensis "weiter"entwickelt.
      9 0 Melden
    • _kokolorix 02.08.2017 07:00
      Highlight Schlittenhunde schaffen 10km mit 30km/h. Für sowas braucht der Mensch ein E-Bike oder einen Hundeschlitten😁
      4 4 Melden
    • Alnothur 02.08.2017 09:31
      Highlight Die ähnlich hohe Ausdauer von Wölfen (die übrigens trotzdem nicht an Menschen heranreicht) ist auch ein Hauptgrund fürs Domestizieren.
      2 0 Melden
    • trio 02.08.2017 12:32
      Highlight @_kokolorix
      @Alnothur
      Das hängt sehr stark von der Temperatur ab. In Alaska im tiefsten Winter hat der Mensch keine Chance gegen den Wolf/Hund, in Afrikas Steppe hat der Mensch die Nase vorne. Bei der Geschwindigkeit hat der Wolf die Nase sowieso vorne.
      Würde ich jetzt mal sagen 😉
      1 0 Melden

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*Nein, er heisst leider nicht wirklich so. Wieso ich ihn trotzdem so genannt habe? You must be new here.

PS: Tschüss! Bis zum nächsten Mal!

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