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Hunden sollte man die Zuneigung lieber anders zeigen. Bild: shutterstock

Du willst deinem Hund etwas Gutes tun? Dann solltest du ihn auf keinen Fall umarmen

Glückliche Menschen, die unglückliche Hunde umarmen: So beschreibt ein Experte seinen Eindruck von zahlreichen im Internet veröffentlichten Fotos von Mensch und Tier. Er hat einen klaren Ratschlag.

27.04.16, 13:51

Ein Artikel von

Wer seinem Hund Zuneigung zeige, solle ihn streicheln, etwas Nettes sagen oder ihm vielleicht ein Leckerli geben, meint Stanley Coren. Der US-amerikanische Psychologe und Hundefreund beschäftigt sich seit Jahren mit dem Verhalten der Tiere.

Nun ist er, wie er bei Psychology Today beschreibt, der Frage nachgegangen, wie gerne Hunde sich umarmen lassen. Nicht so gern, ist sein Fazit.

Er habe 250 zufällig ausgewählte Bilder ausgewertet, schreibt Coren, auf denen ein Mensch zu sehen ist, der einen Hund umarmt. Ausgeklammert habe er alle Szenen, bei denen zusätzliche Stressfaktoren auf den Hund einwirkten, zum Beispiel Aufnahmen, bei denen der Hund hochgehoben wurde.

Die wenigsten geniessen die Umarmung

Zu erkennen, ob ein Hund gestresst ist, ist seiner Aussage nach einfach. Es gebe typische Anzeichen, etwa:

Auf knapp 82 Prozent der Fotos, die er sich ansah, erkannte er eines oder mehrere Stressanzeichen bei den Vierbeinern. Nur auf knapp acht Prozent der Bilder wirkten die Hunde so, als würde ihnen die Umarmung gefallen. Auf den restlichen Aufnahmen sei die Haltung der Tiere neutral beziehungsweise nicht eindeutig gewesen.

So gerne Menschen durch Umarmen ihre Zuneigung zeigen – die meisten Hunde ertragen es bloss. Coren ist nicht der Erste, der darauf hinweist, dass Hunde nicht umarmt werden wollen. Hundetrainer raten ebenfalls davon ab, die Tiere zu umarmen. Denn für Hunde bedeutet die Geste schlicht etwas anderes: Ein Stärkerer drückt damit seine Dominanz aus.

Coren gibt deshalb den Rat, man solle sich Umarmungen für zweibeinige Freunde und Familienmitglieder aufheben. Und dem Hund auf für ihn passende Art Zuneigung zeigen. (wbr)

Passend dazu: 8 Dinge, vor denen sich Hunde fürchten

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Luca Brasi 28.04.2016 11:37
    Highlight Wer den Feind umarmt, macht ihn bewegungsunfähig. :D
    2 0 Melden
  • Sapere Aude 27.04.2016 18:51
    Highlight Naja die "Studie" entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Glaube nicht, dass das betrachten von 250 Fotos irgendeine statistische Relevanz hat. Wenn man Hunde wie Hunde behandelt und nicht wie Menschen, dann fährt man wohl am besten.
    25 1 Melden
  • Calvin WatsOff 27.04.2016 16:16
    Highlight Bullshit.



    17 0 Melden
  • stiberium 27.04.2016 15:38
    Highlight Das wären ja dann 2 Fliegen auf einen Streich. Mensch drückt Zuneigung aus und fühlt sich gut, Hund weiss wer der stärkere ist. :P
    28 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.04.2016 15:06
    Highlight Und wenn der Hund mich umarmt? *lol*
    Nein ernsthaft. 250 Fotos von Fremden und dazu ein "Experte", der sie beurteilt? Nehm ich nicht ernst.
    45 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.04.2016 15:57
      Highlight Finde auch das ist Humbug, der rehpinscher der Schwester der ist so auf körpernähe fixiert, der quetscht sich in eine Umarmung hinein, ohne das man ihn umarmen möchte :D
      21 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.04.2016 17:27
      Highlight @Sonja: Könnte auch sein, dass er eifersüchtig ist. Weil sie, für den Hund, ihm gehört.
      12 4 Melden
  • Human 27.04.2016 15:03
    Highlight Ich glaub das ist eher das gleiche Phänomen wie bei Katzen, das zwanghafte, wie oft hab ich schon Katzen beobachtet die einfach runter wollten aber Mensch streichelt und umarmt weiter... der Hund meiner Mitbewohner hat sich immer gefreut wenn man sich hingekniet hat und die Arme ausgebreitet hat, sie ist dann fröhlich auf dich zugehüpft in deine Arme und hat ihren Kopf auf die Schulter gelegt... denke das kommt auf den Hund an, allerdings hab ich meine Arme auch immer nur so locker um sie gelegt das sie jederzeit einen Schritt zurück machen konnte
    47 0 Melden
  • Retarded Wizard 27.04.2016 14:19
    Highlight Was für eine Studie..
    "Auf knapp 82 Prozent der Fotos, die er sich ansah, erkannte er eines oder mehrere Stressanzeichen bei den Vierbeinern"

    Nun soll er dasselbe mit Hunden machen, die gerade essen serviert bekommen. Sein Fazit wird sein : Bei knapp 100% der Hunden sind ein oder mehrere Stressanzeichen zu erkennen.

    Also gebt den Hunden gefälligst kein Futter mehr.

    Diese sinnlose Studie musste einfach aus Amerika kommen
    47 9 Melden

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