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Dramatischer Rückgang der Fluginsekten in Deutschland: Nahaufnahme einer Wespe.   Bild: Shutterstock

Drastisches Insektensterben in Deutschland – drei Viertel der Fluginsekten sind weg

19.10.17, 12:12 19.10.17, 13:35

Die Zahl der Fluginsekten ist in Teilen Deutschlands erheblich zurückgegangen. In den vergangenen 27 Jahren nahm die Gesamtmasse um mehr als 75 Prozent ab, berichten Forscher.

Die Analyse bestätigt erste, im Sommer vorgestellte Ergebnisse. Nicht an der Studie beteiligte Experten sprechen von einer überzeugenden Arbeit, durch die bisherige Hinweise auf ein massives Insektensterben auf eine solide Basis gestellt worden seien.

Die Publikation der Wissenschaftler aus Deutschland, Grossbritannien und den Niederlanden im Fachmagazin «PLOS ONE» liefere den Beleg, dass der Schwund nicht nur einzelne Standorte betrifft, sondern «wirklich ein grösserflächiges Problem» ist, sagt Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Halle. Fachleute vermuten schon lange, dass die Zahl der Insekten in den vergangenen Jahren erheblich zurückgegangen ist. Verlässliche Daten sind allerdings rar.

«Ein Schwund wurde bereits lange vermutet, aber er ist noch grösser als bisher angenommen.»

Caspar Hallmann, Radboud University in Nijmegen

Seit 1989 gesammelt

Caspar Hallmann von der Radboud University in Nijmegen (Niederlande) und seine Mitarbeiter werteten nun Daten aus, die seit 1989 vom Entomologischen Verein Krefeld gesammelt worden waren, also von ehrenamtlichen Insektenkundlern. Diese hatten in insgesamt 63 Gebieten mit unterschiedlichem Schutzstatus in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und in Brandenburg sogenannte Malaise-Fallen aufgestellt. Das sind zeltartig aufgestellte Netze, in denen Fluginsekten in einen Sammelbehälter geleitet und getötet werden.

Die meisten Standorte wurden nur in einem Jahr des Studienzeitraums untersucht, einige in zwei, drei oder vier Jahren. Die Fallen wurden innerhalb einer Saison in regelmässigen Abständen geleert. Für die Analyse wurde jeweils die Gesamtmasse darin gefangener Insekten bestimmt. Dann verglichen die Forscher, wie sich in einzelnen Lebensräumen – etwa in Heidelandschaften, Graslandschaften oder auf Brachflächen – die Biomasse über die Zeit verändert hatte.

Die Methodik der Forscher sei in Ordnung, urteilen Fachkollegen. «Die Tatsache, dass an vielen Probestellen nur einmal Proben genommen wurden, spielt für die Validität der Daten keine Rolle», sagt etwa Johannes Steidle von der Universität Hohenheim. Dies zeige auch eine Teilanalyse der mehrfach beprobten Standorte. «Sie kommt zum selben Ergebnis wie die Hauptanalyse mit allen Probestellen.»

Stärkster Rückgang im Sommer

Insgesamt landeten 53,54 Kilogramm wirbellose Tiere in den Fallen – Millionen Insekten. Die Auswertung zeigte, dass im Verlauf der vergangenen 27 Jahre die jährliche Gesamtmasse im Mittel um gut 76 Prozent abgenommen hat. Am stärksten war der Verlust in der Mitte des Sommers, wenn am meisten Insekten herumfliegen. Er betrug knapp 82 Prozent. «Ein Schwund wurde bereits lange vermutet, aber er ist noch grösser als bisher angenommen», sagte Erstautor Hallmann.

Auf der Suche nach möglichen Gründen für den Insektenschwund untersuchten die Wissenschaftler etwa den Einfluss von Klimafaktoren, der landwirtschaftlichen Nutzung und bestimmter Lebensraumfaktoren. Die Analyse brachte jedoch keine eindeutige Erklärung.

So gab es insgesamt einen positiven Zusammenhang zwischen Insektenbiomasse und Temperatur – der im Untersuchungszeitraum festgestellte Anstieg der Durchschnittstemperatur von einem halben Grad Celsius sollte sich also, wenn überhaupt, positiv auf den Bestand an Insekten ausgewirkt haben.

Intensivierte Landwirtschaft im Verdacht

Vermutlich spiele die intensivierte Landwirtschaft samt dem Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln sowie der ganzjährigen Bewirtschaftung eine Rolle, erklären die Forscher. Untersucht haben sie dies aber nicht. Fast alle Untersuchungsstandorte – 94 Prozent – waren von landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben. Es sei denkbar, dass Insekten in den Schutzgebieten zwar zunächst gediehen, die Insekten dann aber auf den angrenzenden Ackerflächen verschwänden, heisst es.

«Der dramatische Insekten-Rückgang zeigt, dass Schutzgebiete in nur noch sehr geringem Masse als Quellhabitate für die Besiedelung der Agrarlandschaft dienen können», sagt Teja Tscharntke, Agrarökologe an der Georg-August-Universität Göttingen. Die Intensivierung der Landwirtschaft sei eine plausible Ursache für den Rückgang. Zu den Faktoren gehörten unter anderem grosse Felder, nur wenige schmale Feldränder und wenige Hecken und Gehölze.

Klimaveränderungen könnten aber nicht ganz als Ursache ausgeschlossen werden, sagt Settele vom UFZ. «Zum Beispiel können klimatische Effekte auf der Landschaftsebene, wie höhere Temperaturen, in Kombination mit erhöhtem Stickstoffeintrag zu dichterer Vegetation und dadurch kühlerem Mikroklima führen, was Effekte kaschieren kann.»

Weitreichende Folgen

Was immer die Gründe für den Insektenschwund sind – sie haben einen weit verheerenderen Effekt als bisher erkannt, fassen die Autoren der aktuellen Studie zusammen. Der Verlust der Insekten wirke sich kaskadenartig auch auf andere Lebewesen aus und habe weitreichende Folgen für die Ökosysteme insgesamt. Die Ursachen und das geografische Ausmass müssten dringend genauer erforscht werden.

Dieser Ansicht ist auch Alexandra-Maria Klein, Landschaftsökologin von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Weitere Langzeitdaten seien nötig – aber wir sollten «nicht auf diese Ergebnisse warten, bis wir unsere Landnutzung ändern», sagt sie. «Dies könnte für einige Insekten zu spät sein.» (sda/dpa)

Ein letzter grosser Auftritt für tote Insekten

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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35
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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • kupus@kombajn 20.10.2017 22:59
    Highlight Ein Juckreiz sagt mir gerade, dass die Insekten, die es erwischen soll, immer noch rumschwirren.
    0 0 Melden
  • kupus@kombajn 20.10.2017 09:56
    Highlight Mir fällt schon länger auf, dass ich im Gegensatz zu früher nach längeren nächtlichen Autobahnfahrten keine mit Insektenleichen zugekleisterte Windschutzscheibe mehr habe.
    1 0 Melden
  • Oberon 19.10.2017 18:07
    Highlight Das wird sicher eine spannende Zukunft für die Menschheit.
    Natürlich hoffe ich das wir es schaffen besser mit unserer Umwelt umzugehen.
    Aber falls nicht, dann ist es aus meiner Sicht auch nicht schlimm, unser Planet kommt sicher sehr gut ohne die Menschen aus.
    6 2 Melden
    • Victarion 20.10.2017 14:51
      Highlight @oberon. Ja das glaube ich auch. Ich habe auch gehört "unser planet" hat sich jetzt beim intergalaktischen numerus clausus beworben um arzt zu werden. "Unser planet" hat mir auch erzählt vielleicht geht er aber zuerst noch etwas reisen. Oder "unser planet" ist kein lebewesen und hat deswegen auch keine meinung zum menschen. Ob er jetzt von einem kometen getrofen wird und sämtliches leben ausgelöscht wird oder ob alle Lebewesen fröhlich umher hüpfen ist nicht von relevanz für einen planeten;)
      2 0 Melden
  • The Origin Gra 19.10.2017 17:59
    Highlight Nein, all die Nützlinge 😭Weg 😭
    2 1 Melden
  • Pius C. Bünzli 19.10.2017 17:13
    Highlight Monsanto und Syngenta senden liebe Grüsse
    18 0 Melden
  • Schnuderbueb 19.10.2017 16:04
    Highlight Da stecken bestimmt die bösen, faulen Grüne mit deren blöden Solarpanels und Windräder dahinter und das mit perfider Absicht! Die armen Insekten werden nämlich geblendet und verlieren somit die Orientierung, das diese dann leider genau in die Propeller der Windräder fliegen und Geschnetzelt werden und dies nur um ihren Hunger nach Insektenburger zu stillen!
    30 8 Melden
  • gnp286 19.10.2017 15:29
    Highlight Ui.
    5 4 Melden
  • Lindaa 19.10.2017 15:13
    Highlight Ja, dann, gute Nacht für uns Menschen, wenn das so weitergeht...
    28 1 Melden
  • opwulf 19.10.2017 15:05
    Highlight Nix mit Artensterben! Die sind von D aus- und bei uns wieder eingewandert! Projekt Thurauen! Gut für die Natur, aber eben auch für Insekten welche sumpfige Gebiete lieben!
    3 13 Melden
  • Posersalami 19.10.2017 14:46
    Highlight Und zeitgleich schreiben die Behörden bei Monsanto in ihrem Gutachten über Glyphosat ab:

    "Über „zahlreiche Seiten hinweg“ seien Textpassagen „praktisch wörtlich übernommen“ worden."
    https://www.global2000.at/bfr-kopiert-monsanto

    Es ist ein Skandal sondergleichen. Die Verantwortlichen bei Monsanto und den Behörden gehören sofort von ihren Pöstchen enthoben und in die Landwirtschaft zwangsversetzt, wo sie die von ihnen angerichteten Schäden beheben dürfen. Das gilt auch für die Schweiz.
    37 3 Melden
  • Sheez Gagoo 19.10.2017 13:53
    Highlight Ich wusste doch, da klebt weniger an der Windschutzscheibe.
    24 4 Melden
  • Wilhelm Dingo 19.10.2017 13:31
    Highlight Warum wählen die StimmbürgerInnen bei den nächsten Wahlen wieder die immergleichen Lobbygesteuerten Volksvertreter? Sind wir alle blind oder sind solche Fakten den meisten Wählern einfach Scheissegal? Es ist zum Verzweifeln und zum heulen.
    61 2 Melden
    • MacB 19.10.2017 14:46
      Highlight Weil, nebst ökologischen Themen, die grünen Ansichten für die grosse Mehrheit untauglich und nicht erwünscht sind.
      12 8 Melden
    • Silent_Revolution 19.10.2017 14:48
      Highlight Weil die Demokratie eine Farce ist.

      Parteien können sich nur ernsthaft etablieren, wenn genügend Geld für Wahlkämpfe und politische Vorstösse vorhanden ist. Deshalb sind die jeweils grössten Parteien und deren Vertreter jeweils eng verbunden mit irgendwelchen Konzernen und Konzernzusammenschlüssen, die dann wiederum Gelder zur Verfügung stellen die benötigt werden um politischen Einfluss zu erlangen oder beizubehalten.

      Alle 4 Grossparteien in der Schweiz und sämtliche Vertreter stecken tief im Lobbysumpf, da kannst du keinen wählen der etwas ändern kann.
      20 7 Melden
  • Dr.Bogyman 19.10.2017 13:29
    Highlight In einer französischen dokumentation hiess es mal: “Jeden Tag sterben die hälfte aller Bienen.“ Was die wohl geraucht haben. XD

    Nein man kann es auch ganz kurz fassen und direkt über die Pestiziden sprechen ohne lange auszuweichen.
    33 0 Melden
  • DonChaote 19.10.2017 13:22
    Highlight https://www.arte.tv/de/videos/069081-000-A/roundup-der-prozess/

    Arte hatte da grad eine interessante Doku, um diesen Artikel noch weiter in Richtung "neue Agrartechnologien" zu erweitern. Thema Ökozid
    15 0 Melden
  • Skip Bo 19.10.2017 12:58
    Highlight Jeder Eingriff in die Natur verändert das Gleichgewicht. Die billige und effiziente Nahrungsmittelproduktion hat einen negativen Effekt auf Insekten. Zum Einen fehlen spezifische Pflanzenarten auf die gewisse Insekten angewiesen sind und zum Anderen schädigt die breite Anwendung von Insektiziden alle Insekten. Dünger hat aber keine direkte insektizide Wirkung. Die Erwähnung von Dünger kratzt etwas am wissenschaftlichen Gehalt vom Fazit.
    Unbestritten trägt aber die mechanische Bearbeitung von Erntepflanzen zur Reduktion von Insekten bei. Aber wie soll geerntet werden wenn nicht maschinell?
    17 4 Melden
    • Walter Sahli 19.10.2017 13:51
      Highlight «Zum Beispiel können klimatische Effekte auf der Landschaftsebene, wie höhere Temperaturen, in Kombination mit erhöhtem Stickstoffeintrag zu dichterer Vegetation und dadurch kühlerem Mikroklima führen, was Effekte kaschieren kann.»
      Der hier erwähnte Stickstoffeintrag dürfte vom Dünger stammen...
      14 0 Melden
  • Fidelius 19.10.2017 12:55
    Highlight Ein grosses Danke an Syngenta, Bayer, BASF etc. für Ihre „umweltfreundlichen“ Produkte...
    62 2 Melden
  • trio 19.10.2017 12:39
    Highlight Ich habe es schon öfters erwähnt, das Bienensterben ist eigentlich ein Insektensterben. Und im Gegensatz zur "schleichenden Islamisierung" ist es eigentlich deutlich sichtbar und jetzt auch wissenschaftlich Untersucht. Wer erinnert sich nicht an die Strassenbeleuchtung früher, die waren jeweils voll mit Insekten und Falter. Heute schwirren 2-3 verloren in der Gegend rum 😢
    60 3 Melden
    • Hayek1902 19.10.2017 15:09
      Highlight Könnte es daran liegeb das wir LED Lampen nutzen die kaum noch wärme abstrahlen?
      3 18 Melden
    • loplop717 19.10.2017 15:26
      Highlight Das ist nicht wegen weniger Insekten, sondern weil andere Lampen verwendet werden, welche nicht mehr so warm sind. Darum fliegen die insekten nicht mehr zu ihnen.
      4 18 Melden
    • Hayek1902 19.10.2017 17:07
      Highlight @loplop717 mit Logik sind wir in dieser mit Ideologie vollgetränkten Kommentarspalte am falschen Ort
      4 6 Melden
    • blobb 19.10.2017 17:57
      Highlight Insekten fliegen zum Licht. Nicht zur Wärme. Sie sind sozusagen in Sekten, die das Licht verehren. Drum Insekten. Weiss doch jeder.
      14 0 Melden
    • Tagedieb 19.10.2017 18:03
      Highlight Insekten fliegen nicht zu Lampen, weil die warm sind. Sondern weil ihr Orientierungssystem versagt. ( Etwas banal gesagt: ein Insekt fiegt gerade, wenn die weit enfernte Lichtquelle wie Sonne, Sterne. Mond immer in's gleiche facettenauge leuchtet. Ist die Lichtquelle zu nahe wie bei einer Lampe, fliegen sie eine Spirale in's Licht und glauben gerade zu fliegen.) Hab ich zumindest mal so im Bio gelernt...
      9 0 Melden
    • trio 19.10.2017 18:43
      Highlight Als ob nur noch LED Lampen existieren 😒 Es wurde jetzt in einem gross angelegten Untersucht festgestellt, dass es dramatisch weniger Insekten gibt. Ihr schwafelt aber etwas von anderen Lampen. Dan hängt doch mal eine normale Glühbirne raus, und schaut wieviele Falter darauf abkommen. Oder schaut mal raus! Es gibt praktisch keine Insekten mehr!!
      10 2 Melden
    • trio 19.10.2017 21:08
      Highlight @Hayek1902
      Hier kannst du 60 sek in deine Allgemeinbildung investieren, anstatt sinnfrei über Logik sinnieren. https://m.srf.ch/sendungen/schlauer-in-60-sekunden/nachtschwaermer-warum-fliegen-insekten-ins-licht
      2 0 Melden
  • Evan 19.10.2017 12:20
    Highlight Es wäre eigentlich ziemlich einfach auf politischer Ebene die kritischsten Pestizide zu verbieten, es ist eine Schande dass dies nicht schon lange getan wurde. Vorallem auch hier in der Schweiz.
    54 2 Melden
    • Wilhelm Dingo 19.10.2017 13:27
      Highlight Lobby und Gewinnsucht verhindern das zuverlässig.
      31 1 Melden
    • Evan 19.10.2017 14:17
      Highlight Eine Partei wie beispielsweise die Grünen könnten sicher eine entsprechende Initiative auf die Beine stellen. Dafür wäre genau diese Partei da. Ich verstehe wirklich nicht, warum dies nicht geschieht.
      6 1 Melden
    • lily.mcbean 19.10.2017 15:44
      Highlight Es ist zum schreien! Ich glaube die Menschen wachen erst auf wenn sie jeden Frühling raus müssen und ihre Blümchen von Hand bestäuben damit es überhaupt eine Ernte gibt.
      10 0 Melden
    • Lügensperber 19.10.2017 17:12
      Highlight @ lily. http://wildbieneundpartner.ch/wildbienen/#bienenportrait

      Ich bin vor einigen Jahren aufgewacht. Hier ein Vorschlag.
      4 0 Melden

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