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Weltklimarat: Schweizer Klimaforscher Stocker unterliegt bei Wahl zu IPCC-Vorsitz

06.10.15, 20:36 07.10.15, 09:42
ZUR ERNENNUNG VON ERNST STOCKER ZUM KANDIDATEN FUER DAS PRAESIDIUM DES WELTKLIMARATS (IPCC) STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH, 18. FEBRUAR 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Portrait of Thomas Stocker, head of the climate and environmental physics department at the Physical Institute of the University of Berne, Switzerland, and co-chairman of the working group on science of the United Nation's Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), pictured on October 29, 2008 in Berne. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Portrait von Thomas Stocker, Leiter der Abteilung fuer Klima- und Umweltphysik am Physikalischen Institut der Universitaet Bern und Ko-Vorsitzender der Arbeitsgruppe

Bild: KEYSTONE

Der Schweizer Klimaforscher Thomas Stocker, Professor für Klima- und Umweltphysik an der Universität Bern, hat die Wahl zum Präsidenten des UNO-Weltklimarats (IPCC) verpasst. Im ersten Wahlgang fehlten Stocker nach Angaben aus der Universität Bern zwei Stimmen.

Die 195 IPCC-Mitgliedsländer werden an diesem Dienstagabend ihre Wahl zwischen dem Südkoreaner Hoesung Lee und dem Belgier Jean-Pascal van Ypersele um den Vorsitz des wohl prestigeträchtigsten Amts der Klimawissenschaften treffen.

Der 56-jährige Stocker, den der Bundesrat im Februar als Kandidaten für den IPCC-Vorsitz vorgeschlagen hatte, schied bereits im ersten Wahlgang aus, da er nicht zu den zwei Bewerbern mit den meisten Stimmen gehörte.

Er selbst habe viel von der Wahlkampagne profitiert, die er in den vergangenen Monaten geführt habe, sagte Stocker nach Angaben der Universität Bern. Im Vorfeld der Wahl bereiste Stocker 31 Länder in allen Regionen der Welt.

Stocker ist seit 2008 Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe für wissenschaftliche Grundlagen des IPCC, einer der drei Arbeitsgruppen, welche die Berichte des Weltklimarates ausarbeiten. Daneben leitet Stocker seit 1993 die Abteilung für Klima- und Umweltphysik des Physikalischen Instituts der Universität Bern. (sda)



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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