Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Seuchenangst in den USA

Obama warnt vor Ebola-Hysterie

In US-Medien ist Ebola das bestimmende Thema, vielfach werden Ängste geschürt. Präsident Obama versucht jetzt in seiner wöchentlichen Video-Ansprache gegenzusteuern. 

18.10.14, 14:25

Ein Artikel von

US-Präsident Barack Obama hat die Amerikaner ermahnt, angesichts der jüngsten Ebola-Fälle in ihrem Land nicht in Angst oder Hysterie zu verfallen. «Wir müssen uns von der Wissenschaft leiten lassen», sagte Obama in seiner wöchentlichen Video-Ansprache am Samstag.

Obama zu Ebola. Youtube

In den USA handle es sich auch nicht um einen «Ausbruch» oder eine «Epidemie», sondern lediglich um drei bekannte Fälle bei mehr als 300 Millionen Einwohnern. «Wir müssen das in der richtigen Perspektive sehen.» Jedes Jahr würden Tausende Amerikaner an der Grippe sterben. Es werde jedoch einige Zeit beanspruchen, die Verbreitung der Krankheit zu stoppen. «Bis es vorbei ist, könnte es weitere Einzelfälle hier in Amerika geben», so der Präsident.

Zu den Diskussionen über ein mögliches Flugverbot für Reisende aus den betroffenen Ländern sagte Obama, die USA könnten sich nicht einfach von Westafrika abschneiden. «Der Versuch, eine gesamte Region von der Welt abzuschotten - wenn das überhaupt möglich wäre - könnte die Lage tatsächlich verschlimmern.» Bereits am Donnerstag hatte sich der Präsident gegen eine Abschottung ausgesprochen.

Die USA würden die globalen Bemühungen im Kampf gegen das Virus in Liberia, Sierra Leone und Guinea weiter anführen, um die Krankheit an ihrer Quelle zu stoppen. Neben aktiven Armee-Angehörigen will Obama nun auch Reservisten und Mitglieder der Nationalgarde in das Krisengebiet Westafrikas schicken.

Bislang sind fast 4500 Menschen an Ebola gestorben. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die Ausbreitung der Seuche noch Monate anhalten. (ore/dpa)

Diese Menschen aus Liberia haben Ebola überlebt



Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

An unserem Plastik werden selbst noch unsere Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Enkel «Freude» haben

100 bis 142 Millionen Tonnen. So viel Müll soll sich nach Schätzungen bereits in unseren Weltmeeren befinden. Fast drei Viertel davon ist Kunststoff und wird auch noch vorhanden sein, wenn unsere Ur-Ur-Ur-Ur-Enkel im Meer schwimmen gehen. 

Das grösste Problem sind dabei vor allem Plastikflaschen, welche schätzungsweise bis zu 450 Jahre brauchen, um sich zu zersetzen. Mit Sicherheit kann man das nicht sagen, denn die erste Plastikflasche ist noch nicht einmal 80 Jahre alt. Theoretisch …

Artikel lesen