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Der Golfstrom hört auf zu fliessen, Europa erfriert – Horrorszenario erhält neue Nahrung

Der Golfstrom hört auf zu fliessen, Europa erfriert – dieses Horrorszenario galt längst als widerlegt. Doch nun erkennen Klimaforscher eine Gefahr, die sie bislang übersehen haben.

Christopher Schrader



epa04543794 A women (R) poses for images for her boyfriend in the sea as she is silhoutted against the sun as its sets for the last time for 2014 in Camps Bay, Cape Town, South Africa, 31 December 2014. The city is a major tourists destination for New Year's eve parties and hot summer temperatures this week have made the weather conditions perfect.  EPA/KIM LUDBROOK

Strand bei Kapstadt, Südafrika. Bild: KIM LUDBROOK/EPA/KEYSTONE

Ein Artikel von

Spiegel Online

Wenig Zeit? Oder einfach zu faul? Am Textende gibt's eine Zusammenfassung.

Der Atlantik vor Kapstadt ist kein sonderlich freundliches Gewässer: Das kalte Wasser zerrt an Schwimmern, der Untergrund fällt teilweise jäh ab, und im Wasser gibt es Haie. Baden ist nicht unbedingt zu empfehlen.

Golfstrom/ Grafik

So fliesst der Golfstrom. grafik: spon

Die Qualität des Wassers vor und südlich der südafrikanischen Metropole ist jedoch nicht nur für Einheimische und Touristen interessant, sondern auch für alle daheimgebliebenen Europäer. Denn hier, wo Atlantik und Indischer Ozean ineinander übergehen, entscheidet sich auch die Zukunft des Golfstroms – der Fernheizung Europas. Seine Wärme sorgt für mildes Klima in Nordeuropa.

Segensreicher Golfstrom

Die warme Wasserströmung im Atlantik entspringt im Golf von Mexiko. Von dort gelangt das warme Wasser, gelenkt von Winden und der Erddrehung, nach Norden. Auf dem Weg kühlt es sich ab und wird immer salziger, weil ständig Wasser verdunstet. Seine Dichte steigt. Schliesslich sinkt das abgekühlte, salzreiche Wasser in die Tiefe und fliesst zurück nach Süden.

Wie aber beeinflusst der Klimawandel diese Prozesse? Hier kommt das ferne Kap der Guten Hoffnung ins Spiel, denn eigentlich beginnt die Strömung schon dort. Es geht um die Frage, in welche Richtung Indischer Ozean und Atlantik am 34. Grad südlicher Breite ihre Salzfracht austauschen.

Eine veränderte Salzbilanz könnte im hohen Norden, vor der Küste Grönlands, den Antrieb für die warme Meeresströmung stören – und so den Golfstrom zum Kollabieren bringen.

Minus fünf Grad in Norwegen

Von einer «übersehenen» Gefahr für den Golfstrom berichten nun amerikanische Forscher um Wei Liu vom Scripps-Institut im kalifornischen San Diego. Die Verhältnisse im Südatlantik machten Europas Fernheizung inhärent instabil. Ein möglicher Zusammenbruch des Golfstroms könnte die Temperaturen in Nordwest-Europa auf Talfahrt schicken:

Und das, obwohl die globale Erwärmung die Durchschnittstemperatur der Erde bis dahin wohl um mindestens zwei bis drei Grad angehoben haben wird.

Klimawandel und Golfstrom: Fragile Ozeanzirkulation

Die neuen Erkenntnisse wühlen eine Debatte auf, die längst beendet schien. Der Golfstrom versiegt, Europa stürzt in eine Eiszeit – dieses Schreckensszenario aus dem Kinofilm «The Day After Tomorrow» galt als wissenschaftlich widerlegt.

In seinem jüngsten Report hatte der Weltklimarat IPCC geschrieben, der Golfstrom könne sich zwar wegen des Klimawandels um 20 bis 30 Prozent abschwächen, aber er werde wohl nicht zusammenbrechen.

Das Gremium stützte sich dabei auf etliche Modell-Studien, die ein recht einheitliches Bild geliefert hatten. Nervös machte die Forscher allenfalls, was beim Abschmelzen des Eispanzers auf Grönland passiert. Den Salzaustausch im Süden hatte kaum jemand im Blick.

Die grössten Klimasünder

Messungen widersprechen den Modellen

«Nicht nur in der Öffentlichkeit, auch in der Gemeinde der Klimaforscher schien das Thema nur von geringem Interesse», sagt Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. «Jetzt macht die Liu-Studie für viele das Fass sozusagen wieder auf. Es war allerdings für die wenigen Spezialisten nie wirklich zu gewesen.»

In der neuen Studie ist Salz das entscheidende Element. Wie viel davon bleibt im Atlantik, wie viel fliesst vor allem über die 34-Grad-Süd-Linie zwischen Kapstadt und Buenos Aires – und in welche Richtung?

In den Klimamodellen, auf die der IPCC sich stützt, steckt folgende Annahme: Der Atlantik importiert im Süden salzarmes Frischwasser, dadurch sinkt sein Salzgehalt. Schwächt sich die Nordströmung im Atlantik ab, und damit der Golfstrom, nimmt auch der Salzverlust ab.

Es bleibt also mehr von dem wichtigen Stoff im Meer, und der Golfstrom stabilisiert sich. Die Modelle sehen die Fernheizung als in sich stabil gegen natürliche Schwankungen.

Fakten rund um den Energieverbrauch in der Schweiz

Wie ist die Salzbilanz?

Messungen im Südatlantik zeichnen jedoch ein ganz anderes Bild: Demnach importiert das Golfstromsystem das Salz, das seine Funktion stützt. Eine anfängliche Störung reduziert die Salzzufuhr und könnte sich darum selbst verstärken. Ein Teufelskreis.

«Eine solche sogenannte positive Rückkopplung bedeutet, dass das Golfstromsystem einen Kipp-Punkt hat, an dem es die Stabilität verliert und versiegt», warnt Rahmstorf. Der komplizierte Mechanismus des Wärmetransports wäre instabil.

Dass es diesen Widerspruch zwischen Modellen und Messungen gibt, bestätigt Johann Jungclaus vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg. «Wir sprechen sicherlich seit zehn Jahren darüber, ob der Frischwasserfluss im Südatlantik das falsche Vorzeichen hat. Diese Diskussion dürfte nun intensiver werden.»

Er ist aber bisher nicht überzeugt, dass die Messungen genau genug sind, um die Modelle umzuprogrammieren. Bis vor etwa einem Jahrzehnt hatten die Forscher an dieser Stelle noch in ihre Simulationen eingegriffen, so Jungclaus, es dann aber «vorgezogen, mit den Fehlern zu leben». Jetzt zeige sich, dass «die Korrektur ein signifikant verändertes Verhalten mit sich bringen kann».

43 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie sich die Erde verändert hat

Neue Simulation – Klimawandel nonstop

Das Team um Wei Liu hat die Messdaten zum Salzfluss in seiner Simulation des Weltklimas berücksichtigt. Und weil es zunächst nur ums Prinzip ging, und sich so Rechenzeit auf dem Supercomputer einsparen liess, haben die Forscher einfach mit einer konstanten CO2-Konzentration von 560 ppm gerechnet – genau das Doppelte der Werte vor Beginn der Industrialisierung.

Die Einheit ppm steht für parts per million. Derzeit beträgt die CO2-Konzentration der Atmosphäre 400 ppm. Das Ergebnis war drastisch: Die Stärke des Golfstroms fiel binnen 100 Jahren um ein Drittel, nach 300 Jahren erreichte sie ein neues tiefes Plateau gut zwei Drittel unter dem Ursprungswert.

Der Golfstrom war, sagen die Forscher, zusammengebrochen. In einer Vergleichsrechnung ohne Eingriff in den Salztransport fiel die Stärke der Strömung nur um ein Fünftel – also in dem Rahmen, den der IPCC abgesteckt hatte.

Es geht bei Lius Studie nun zwar um das 24. Jahrhundert, aber die Weichen für diese ferne Zukunft werden durch weiter zunehmenden Ausstoss von Treibhausgasen in diesem gestellt – womöglich unwiderruflich. Die Verdopplung der CO2-Werte gegenüber der vorindustriellen Zeit ist in Sichtweite, eine Frage von Jahrzehnten und nicht einmal eine radikale Vision ungebremsten Klimawandels.

In this March 3, 2015 photo, a bulldozer moves salt for loading onto barges, at the Salt Export Co. (ESSA), port installations, in Guerrero Negro, Mexico's Baja California peninsula. The largest salt-making facility on the planet is located here. The salt is extracted from ocean water by evaporation, taking advantage of the region’s low yearly rainfall, large areas of flat lands and high solar radiation. (AP Photo/Dario Lopez-Mills)

Grösste Produktion weltweit: Salz wird zum Verladen in Guerrero Negro in Mexico zusammengeschoben. Bild: Dario Lopez-Mills/AP/KEYSTONE

Szenario: Golfstrom passé, wenn der Klimavertrag scheitert?

Ob es wirklich so kommen muss, ist nach Lius Studie allerdings nicht sicher, dafür war die Berechnung etwas plump. Die Frage ist auch, wo die anfängliche Schwächung passiert, die sich dann auswächst, und wie stark sie ist.

Hier richtet sich die Aufmerksamkeit auf Grönland. Sein abschmelzender Eispanzer könnte grosse Mengen Frischwasser in den Nordatlantik schütten und dort das Salzwasser so verdünnen, dass es nicht mehr wie bisher in die Tiefe sinkt. Dieses Szenario lag 2004 dem Katastrophenfilm «The Day After Tomorrow» zugrunde.

«Ob zusätzliches Schmelzwasser einen Einfluss hat, hängt ganz erheblich davon ab, ob es in die Gebiete kommt, in denen Tiefenwasser gebildet wird», sagt Monika Rhein von der Universität Bremen. Die Verteilung des Frischwassers aber passiert auf Skalen von nur einigen Kilometern, das können die gängigen Klimamodelle nicht darstellen. Das erschwert die Analyse. «Sonst braucht man zu viel Rechenzeit», sagt Rhein.

Eine der wenigen Simulationen dazu kommt zum Ergebnis, dass der Golfstrom nur dann zusammenbrechen könnte, wenn der Pariser Klimavertrag nicht umgesetzt wird.

Demonstrators clash with CRS riot policemen near the Place de la Republique after the cancellation of a planned climate march following shootings in the French capital, ahead of the World Climate Change Conference 2015 (COP21), in Paris, France, November 29, 2015.         REUTERS/Eric Gaillard

Proteste während der Pariser Klimakonferenz Ende November 2015. Bild: ERIC GAILLARD/REUTERS

«Dem Golfstrom geht es gut»

Insgesamt gehört die Erforschung der Stabilität des Golfstromsystems zu den eher vernachlässigten Aspekten der Klimaforschung. Die Wissenschaftler messen zum Beispiel erst seit etwa zehn Jahren die aktuelle Stärke der Strömung und ringen noch um die Interpretation der Daten.

Plastikmüll im Meer

Dramatisch ist die Entwicklung bisher nicht. «Danke der Nachfrage, dem Golfstrom geht es gut», sagt Monika Rhein jedenfalls, wenn sie darauf angesprochen wird. Doch über die fernere Zukunft, die vielleicht innerhalb der kommenden Jahrzehnte entschieden wird, ist wenig bekannt.

Stefan Rahmstorf bekennt seine Frustration: «Wie wenig Fortschritt es in den 20 Jahren gegeben hat, die ich mit Pausen an dem Thema arbeite! Aber vielleicht kommt jetzt mehr Dynamik in die Forschung, vielleicht interessieren sich jetzt mehr Kollegen dafür.»

Zusammengefasst: Eine neue Klimasimulation zeigt, dass der Golfstrom infolge eines stärkeren Klimawandels zusammenbrechen könnte. Eine entscheidende Rolle spielt demnach der Salzaustausch zwischen Atlantik und Indischem Ozean. Verringert sich die Salzzufuhr, kollabiert den Berechnungen zufolge das komplexe Strömungssystem, das von der Karibik über Island und Norwegen bis nach Südafrika reicht. In der Folge würden die Durchschnittstemperaturen in Nordeuropa deutlich sinken.

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62
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    Alle Leser-Kommentare
  • herschweizer 26.01.2017 08:38
    Highlight Highlight Sorry hört Mal auf mit amerikanischen Propagandafilmen wie the Day after Blabla... Der Golfstrom versiegt ja eh... Dann haben wir hier ein Klima wie in Neufundland... Unsere lieben Gletscher wachsen wieder juhui
  • Nationless 24.01.2017 19:45
    Highlight Highlight Oh Hilfe! Ist der Sommer zu heiss oder nass oder der Winter zu warm oder frostig, heisst es Alarm Klimawandel. Sollen wir jetzt die Stadt Zürich für autofrei erklären und uns noch ein Fleischkonsumverbot mit Selbstversorgung durch Urban Farming vom linksgrünen Gemeinderat diktieren lassen? Oh was ist denn mit dem Fliegen? Flughafen schliessen? Als Möchtegerne Weltstadt doch nicht oder?
  • Maya Eldorado 24.01.2017 10:30
    Highlight Highlight Es ist doch so:
    Das Klima wandelt sich ständig! Wir hatten schon Eiszeiten. Es war schon tropisch heiss bei uns - mit Palmen und so.
    Was aber neu hinzugekommen ist: Die Menschen waren noch nie in diesen Massen auf Erden wie heute und können durch die Technik aktiv am Klimawandel teilnehmen.
  • blaubar 23.01.2017 22:01
    Highlight Highlight Würde mich erstaunen, wenn überhaupt EIN Klimamodell auch nur annähernd eintreffen würde. Waldsterben etc. die Welt ist einfach zu komplex für solche Prognosen.
    Umweltfreundlich und nachhaltig kann man trotzdem leben. Aus Respekt vor der Natur.
    • Posersalami 24.01.2017 06:02
      Highlight Highlight Die gemessenen Daten liegen in etwa zwischen dem mittleren und dem wordt case szenario, was vor 10-15 Jahren ausgegeben hat. Das hört unsere Spassfesellschaft nur nicht so gerne.
    • blaubar 24.01.2017 11:30
      Highlight Highlight 19 Jahre OHNE erwarteten Temp.abstieg ist doch nicht der Mittelwert!? Das ist ein Fehler!
      Kennt ihr den Vergleich?

      Ein Wohnzimmer von 6x4m wird hermetisch abgeriegelt, ein Jahr lang. Wieviele Streichhölzer muss man in dem Raum nach einem Jahr abbrennen, um den CO2-Anstieg in der Aussenwelt auszugleichen?
    • blaubar 24.01.2017 17:45
      Highlight Highlight Die Antwort ist: alle 20 Jahre eins.
  • Cpt Halibut 23.01.2017 21:52
    Highlight Highlight Wir werden alle sterben, haltet euch bereit.
    Die Zeichen sind eindeutig, bald ist es so weit.
    Die Türen sind verschlossen, die Ampel steht auf rot,
    der Zug ist abgefahren, bald sind alle tot.
    • Maett 24.01.2017 00:32
      Highlight Highlight @Cpt Halibut: ich gratuliere, Sie haben es erfasst: sterben tut man garantiert.

      Irgendwie, irgendwann, irgendwo.
  • Tom Garret 23.01.2017 21:44
    Highlight Highlight Hauptsache wir haben Angst
    • Maett 24.01.2017 00:32
      Highlight Highlight @Tom Garret: ist doch grossartig. Damit lässt sich wunderbar Geld verdienen. Menschen akzeptieren neue Abgaben, Steuern und einschränkende Gesetze nur, wenn man ihnen im Voraus Angst macht.
  • bfm 23.01.2017 21:15
    Highlight Highlight Kein Problem. Köppel wird uns in der nächsten Ausgabe der Weltwoche schlüssig beweisen, dass das ganze lediglich eine Erfindung der Linken ist.
  • Wasmeinschdenndu? 23.01.2017 19:54
    Highlight Highlight Am Ende gibts ne Zusammenfassung 😂😂😂
  • Evan 23.01.2017 19:04
    Highlight Highlight Keine Angst Jungs, Trump wurde gewählt, es wird alles gut! Wir müssen nur alle aufhören an den Klimawandel glauben. ;)
  • simiimi 23.01.2017 18:57
    Highlight Highlight Und für uns ist das jetzt gut oder schlecht? Da soll noch einer drauskommen! Zum Glück habe ich Kleidung für jede Witterung
  • Pius C. Bünzli 23.01.2017 18:51
    Highlight Highlight klimaerwärmung ist doch nur Chinesische Propaganda Kappa
  • meliert 23.01.2017 18:43
    Highlight Highlight jahrelang hörten wir, die Erde erwärmt sich, nun dies!
    • phreko 23.01.2017 18:58
      Highlight Highlight Ui, die Erde besteht wohl kaum bloss aus Europa.
    • Energize 23.01.2017 19:41
      Highlight Highlight Wenn du richtig hingehört hättest, hättest du dieses auf Europa beschränkte Phänomen ebenfalls gehört.
    • pamayer 23.01.2017 19:53
      Highlight Highlight Ich habe schon vor mehr als 10 Jahren von diesem Szenario gehört. Und warme Kleidung gebunkert.
      🐧🐧🐧
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 23.01.2017 18:38
    Highlight Highlight Mist, die falschen Klamotten gekauft. Ich dachte es würde wärmer werden...
  • Toerpe Zwerg 23.01.2017 18:21
    Highlight Highlight Anders formuliert:

    Man weiss noch nichts, das aber gründlich.
    • rite 23.01.2017 18:35
      Highlight Highlight Das nennt sich Forschung.

      Man weiss etwas nicht und versucht es rauszufinden.
      Willkommen in der Aufklärung!
    • Toerpe Zwerg 23.01.2017 19:33
      Highlight Highlight Das nennt sich Publizieren.
  • Theodorli 23.01.2017 18:15
    Highlight Highlight Ich frage mich jeden Winter wenn ich sehe wie
    Tonnen von Salz in die Abwässer gelangen um unsere
    Straßen fahrbar zu halten. Dann gibt es heute
    7 Milliarden Menschen welche täglich Salz zu sich nehmen was auch wieder ausgeschieden wird und in die Umwelt gelangen. Das Salz wird aus zum Teil uralten Salzstöcken welche unterirdisch einmal abgelagert wurden und so kommt es wieder in den Wasserkreislauf.
    Ob das Letzt endlich nicht auch ein Einfluss auf den Golfstrom haben könnte.
    • Toerpe Zwerg 23.01.2017 18:35
      Highlight Highlight Meerwasser enthält pro Liter 35 Gramm Salz.

      Die Meere enthalten 1.4 mia km3 Wasser.

      Rechne.
    • trio 23.01.2017 22:24
      Highlight Highlight @Theodor gleichzeitig schmilzt aber auch auf der ganzen Erde das Eis zusammen. Ich glaube, das hat einen grösseren Einfluss.
      Nicht destotrotz wäre ich froh, würde endlich mit dieser Salzerei im Winter aufgehört.
  • Jokerf4ce 23.01.2017 17:42
    Highlight Highlight Entweder das oder de 3. Weltkrieg
  • ast1 23.01.2017 17:30
    Highlight Highlight Umso mehr unverständlich, dass Europa in der internationalen Politik nicht mehr für die Vermeidung von Emissionen macht.
  • Jimmy :D 23.01.2017 17:27
    Highlight Highlight Schnee den ganzen Winter wuuuhuuu
    • öpfuringli 23.01.2017 21:54
      Highlight Highlight schnee das ganze jahr wuuuuhuuuuu
  • http://bit.ly/2mQDTjX 23.01.2017 17:19
    Highlight Highlight Psychologen haben eine Impfung entwickelt, die uns gegen alternative Klima-Fakten resistent machen soll:

    "Die Studie über die Einstellung [von US-Bürgern zum Klimawandel] zeigte, dass die Impfung zu einer Meinungsverschiebung führt, und zwar gleichermassen bei Republikanern, Demokraten und Unabhängigen."

    https://phys.org/news/2017-01-psychological-vaccine-immunize-fake-news.html
    • http://bit.ly/2mQDTjX 23.01.2017 19:00
      Highlight Highlight Ich habe diesen Kommentar um 17:19 geschrieben. Stand jetzt, 19 Uhr:

      33 Blitze, null Herz, null Kommentar. Ich fühle mich etwas düppiert. ;)

      Was soll das denn?

      Auch wenn es vielleicht etwas unpassend erscheint, und ich auch kein Fan von Manipulation bin, würde ich diese Studie dennoch ernst nehmen.

      Die Studie stammt von Wissenschafftern der Universitäten Cambridge/UK, Yale/US und George Mason/US. Sie untersuchten Stichproben (Amerikaner) von N=1000 und N=2100. Das scheint mir ziemlich seriös.

      http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/gch2.201600008/full
  • Thinktank 23.01.2017 17:19
    Highlight Highlight Der Mensch verändert die Erde und er kann sich anpassen. So what?
    • Xeno 23.01.2017 17:49
      Highlight Highlight In der ganzen Geschichte der Menschheit waren (selbst geringfügige) Änderungen des Klimas für die Menschen grösstmehrheitlich eine Katastrophe. Es gibt keine Indizien, dass sich das geändert haben könnte.
    • trio 23.01.2017 17:53
      Highlight Highlight Grundsätzlich stimmt das. Aber dan sollten diejenigen den ganzen Schlamassel bezahlen, die ihn verursachen. D.h. Erdöl z.B. müsste massiv mehr kosten.
    • Platon 23.01.2017 18:11
      Highlight Highlight @Thinktank
      Unglaublicher Bockmist! Der Mensch kann sich anpassen, allerdings ist er von seiner Umwelt abhängig, die sich eben nicht so gut anpassen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jjjj 23.01.2017 17:15
    Highlight Highlight "minus sieben Grad Celsius im Winter in Island"

    sieben Grad kälter als bis jetzt oder die neue Durchschnittstemperatur im Winter? oder die neue Tiefsttemperatur? oder Höchsttemperatur?

    relativ postfaktisch diese Aussage... ;)
    • trio 23.01.2017 17:31
      Highlight Highlight @jjjj logisch wäre sieben Grad kältere Durchschnittstemperatur. Manchmal kann man auch zu weit überlegen, ist ja kein wissenschaftlicher Artikel.
  • A7-903 23.01.2017 17:12
    Highlight Highlight Welche Auswirkungen hätte ein versiegen des Golfstroms mit gleichzeitiger Erderwärmung auf die Niederschlagsmenge in Europa?
    • fuegy 23.01.2017 17:49
      Highlight Highlight Abhängig von der Form und Weite der Umlaufbahn der Erde gegenüber der Sonne, der Veränderung des Winkels der Erdachse, der Sonnen- und Kosmischen Strahlung, Sonneneruptionen und Sonne/Erde Magnetfeldveränderungen.
    • blobb 23.01.2017 21:17
      Highlight Highlight Was hat das mit der Niederschlagsmenge zu tun?
    • Tomac 23.01.2017 23:26
      Highlight Highlight Kältere Luft nimmt weniger Wasser auf - es würde also trockener werden in Europa. Das könnte ein RIESIGES Problem werden - auch in der Schweiz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom B. 23.01.2017 17:06
    Highlight Highlight Kräht der Hahn auf dem Mist...
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 24.01.2017 19:51
      Highlight Highlight Wetter 《--》 Klima
      Ist das einfach genug?
  • BeWi 23.01.2017 17:05
    Highlight Highlight Interessant: man kennt die Fakten nicht genau, aber die Lösung scheint klar.. na ja.. Ich würde einfach etwas nachsalzen...
    • trio 23.01.2017 17:44
      Highlight Highlight Von welcher Lösung schreibst du? Ich habe im Artikel nichts von einer Lösung gelesen, wäre auch ziemlich bahnbrechend, oder?
    • BeWi 23.01.2017 19:43
      Highlight Highlight Lies mal genau: das Pariser Klinaabkommen ist die Lösung gem. Artikel..
  • Peter Rohr 23.01.2017 17:00
    Highlight Highlight Wir wissen auch schon , wer schuld ist…TRUMP..;-=
    • stan1993 23.01.2017 21:38
      Highlight Highlight Oder Putin? :P
  • Lowend 23.01.2017 16:44
    Highlight Highlight Die neuen alternativen Fakten besagen aber, dass es gar keinen Klimawandel gibt und wer es nicht glaubt, der soll auf https://www.whitehouse.gov mal suchen, denn seit Trump den Gröfaz spielt sind diese Themen von der Seite verschwunden. So lösen echte alt-rechte Trumpler ihre Probleme! Aus den Augen, aus dem Sinn ...
    • Lowend 23.01.2017 17:04
      Highlight Highlight In Ihrer alt-rechten Wirklichkeit bleibt wenigstens die inhaltliche Qualität der trolligen Kommentare konstant und die tendiert seit je her gegen Null.
    • Walter Sahli 23.01.2017 17:15
      Highlight Highlight Stipps, Du Landei, sag, hältst Du die eine Hand Papa Staat hin, weil das Wetter zu feucht, zu trocken, zu heiss oder zu kalt ist und Du deswegen unbedingt mehr Subventionen brauchst, während Du mit der anderen Hand Kommentare wie den obigen schreibst?
    • Alex23 23.01.2017 18:26
      Highlight Highlight Wenn sich einer Stipps nennt und
      "kreeeisch" schreibt, dann weiss man, dem Armen ist nicht mehr zu helfen.
      Oder: der steht so nah am Rand der Scheibe, die er für die Erde hält, dass er gleich ins All wegkippt.

Erster Verlierer: Der Regenwald. Warum Brasiliens neuer Präsident eine Klima-Gefahr ist

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