Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

In der Grenzstadt Slubice

Das erste Denkmal für Wikipedia in Polen eingeweiht

epa04458292 Members of the press take photographs of the world's first Wikipedia monument by Armenian sculptor Mihran Hakobyan during its unveiling event in the border town near Frankfurt Oder in Slubice, Poland, 22 October 2014. The sculpture is made of a globe of puzzle pieces being held up by four people. The town in West Poland is honoring the internet encyclopedia Wikipedia.  EPA/PATRICK PLEUL

Bild: EPA/DPA

Der weltweit grössten virtuellen Enzyklopädie Wikipedia ist ein Denkmal zum Anfassen gesetzt worden. Es steht seit Mittwoch in der polnischen Grenzstadt Slubice.

Mit der Plastik wolle die Stadt auch daran erinnern, dass die Polen mit zu den eifrigsten Autoren dieses einzigartigen Lexikons zählen, sagte Bürgermeister Tomasz Ciszewicz bei der Übergabe. Die Skulptur gilt als erstes Denkmal für das Internetlexikon weltweit und steht nicht weit entfernt vom Übergang zur deutschen Schwesterstadt Frankfurt (Oder).

Das vom armenischen Bildhauer Mihran Hakobyan geschaffene Denkmal zeigt zwei Frauen und zwei Männer, die eine Weltkugel aus Puzzleteilen über ihre Köpfe heben. Es steht auf einem Sockel und sieht aus, als wäre es aus Bronze. Hergestellt wurde es allerdings aus einem wetterbeständigen Kunststoff. Die Kosten von 62'000 Zloty (fast 18'000 Franken) trug die Gemeinde.

Ein Vertreter des Vereins Wikimedia Deutschland bezeichnete Wikipedia als lebendiges Projekt. «Es wächst mit dem Wissen der Menschheit», sagte er. Über das Denkmal gebe es im Internet bereits Artikel in 23 Sprachen. «Es werden immer mehr.» Wikipedia wurde vor 14 Jahren gegründet. Es beinhaltet an die 30 Millionen Schlagwörter in 280 Sprachen. (sda/dpa)



Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Österreicher machen aus Plastikabfall wieder Öl – es gibt im Moment nur ein Problem

Ein österreichischer Energiekonzern hat ein Verfahren entwickelt, mit dem aus Plastikabfällen Rohöl gewonnen werden kann. Pro Stunde können mit diesem Prozess in der eigenen Raffiniere bei Wien aus rund 100 Kilogramm Verpackungsmüll 100 Liter Rohöl gewonnen werden.

Dabei werden gebrauchte Plastikverpackungen und -folien aus dickwandigem Material – etwa Polyethylen oder Polypropylen – durch Hitze- und Druckeinwirkung zu synthetischem Rohöl umgewandelt.

Das Unternehmen OMV nutzt dazu seine eigene …

Artikel lesen
Link to Article