Wissen

Baby mit Erbgut von drei Menschen geboren

27.09.16, 18:55 28.09.16, 06:49

Mediziner haben erstmals mittels speziellem Zellkerntransfer ein Baby mit drei genetischen Eltern erzeugt. Das berichtete die britische Zeitschrift New Scientist am Dienstag.

Demnach erprobte ein Team von Forschern aus den USA, Mexiko und Grossbritannien eine spezielle Keimbahntherapie bei einem Paar aus Jordanien. Die Frau hatte bereits mehrere Kinder verloren, weil sie unter einer mitochondrialen Erbkrankheit leidet, die bei Kindern zum so genannten Leigh-Syndrom führen.

Das Team der New Hope Fertility Clinic in New York nutzte ein neues Verfahren: Die Forscher entfernten den Zellkern einer Eizelle der Mutter und setzen ihn in eine Eizelle einer anderen Frau ein, deren Zellkern zuvor entfernt worden war. Diese Zelle enthielt aber noch Mitochondrien, das sind Zellkraftwerke, die ebenfalls Erbmaterial besitzen. Danach wurde die Zelle mit dem Samen des Vaters befruchtet.

Vor fünfeinhalb Monaten sei nun ein gesunder Junge auf die Welt gekommen, berichtet das britische Magazin «New Scientist». Die Behandlung ist in den USA nicht erlaubt, deswegen fand sie in Mexiko statt.

Es ist nicht das erste Baby mit drei genetischen Eltern. Bekannt geworden war zum Beispiel Alana Saarinen, die ebenfalls Gene von ihrem Vater und von zwei Frauen trägt, allerdings wurde damals eine andere Technik verwendet. Dabei wurden die Mitochondrien nachträglich in die befruchtete Eizelle gegeben (Zytoplasmatransfer).

(sda/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 28.09.2016 17:50
    Highlight Und natürlich von jedem erbgut nur die guten aspekte, wie fremdenhass, vorliebe für schäferhunde und führungsliteratur, oder wie??
    1 4 Melden
  • Allblacks 28.09.2016 09:16
    Highlight H.L Mencken
    Sorry mit ihnen muss ich auch auf dieser Erde leben also: so what.. Soll jeder selber entscheiden
    5 1 Melden
  • Zeit_Genosse 28.09.2016 07:09
    Highlight Nur weil wir es können, glauben wir es tun zu müssen. Es liegt im Wesen Mensch Grenzen zu verschieben und zu überschreiten. Doch wer urteilt auf welcher Grundlage darüber? Der Mensch ist nun mal kein selbstzähmendes Wesen und eingegrenzt werden wir von niemandem. Das ist Teil unserer Entwicklung und wird auch noch manche Blüte hervorbringen.
    6 26 Melden
    • loplop717 28.09.2016 07:49
      Highlight Ist doch gut wenn wir neue sachen lernen. Künstlich gesetzte Grebzen verlangsamen nur den Fortschritt.
      10 1 Melden
    • Zeit_Genosse 28.09.2016 15:16
      Highlight welchen Fortschritt?
      Der Mensch muss sich aber begrenzen lernen, weil das eine existenzielle Frage wird. Bin progressiv-kritisch dazu;)
      1 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.09.2016 23:19
    Highlight Das ist die Lösung. Wir brauchen dringend noch mehr Menschen.
    35 15 Melden
    • guby 28.09.2016 08:59
      Highlight Ich hoffe du hast keine Kinder. Mit gutem Beispiel voran, nicht wahr?
      9 3 Melden
    • Maett 28.09.2016 18:37
      Highlight @guby: es reicht auch, wenn alle höchstens zwei Mal Eltern werden.
      3 0 Melden
    • guby 29.09.2016 09:13
      Highlight @Maett: Klar. Aber um die Überbevölkerung zu bekämpfen wären keine Kinder noch besser. Wenn das ein Grund gegen solche Prozedere sein soll, sollten auch Gesunde solidarisch mitmachen. Oder das Argument nicht anführen.
      0 1 Melden
    • Maett 29.09.2016 11:03
      Highlight @guby: unrealistisch und auch völlig kontraproduktiv. Das Eltern-werden auf die Zahl zwei zu limitieren würde die Bevölkerung schon drastisch genug senken, weil viele Menschen einfach gar keine Kinder möchten.

      Das Problem liegt sowieso nicht in Europa, wir haben bereits eine rückläufige Bevölkerung, wenn man Einwanderung verhindern würde. Aber so schafft man natürlich immer wieder neuen Platz (v.a. auf dem afrikanischen Kontinent), und die Bevölkerungsexplosion geht weiter - auch dank der Entwicklungshilfe, wohlgemerkt. Dort muss man eingreifen, nicht hier.
      2 0 Melden
    • guby 29.09.2016 11:31
      Highlight @Maett: Es spielt keine Rolle wer wo zuviele Kinder hat. Jedes Kind ist ein Mensch mehr sprich leistet einen Beitrag zur Überbevölkerung (Ein Westliches überproportional mehr, mit Blick auf Ressourcenverbrauch). Es ist zynisch die Überbevölkerung als Grund gegen medizinisch möglich gemachte Schwangerschaften ins Feld zu führen. Es sei den man hat selbst keine Kinder, dann kann man so argumentieren wie ich es hier tue. Das ist alles was ich aufzeigen möchte.
      1 1 Melden
    • Maett 29.09.2016 12:41
      Highlight @guby: doch. Denn den Hang zur Überbevölkerung lässt sich in der Kultur, oder im Wohlstand begründen. Die Bevölkerung Afrikas vervielfacht sich (und das täte sie auch in Europa), die Bevölkerung Europas tut das hingegen nicht (und täte das auch in Afrika nicht).

      Ganz, ganz, ganz oberflächlich betrachtet haben sie zwar Recht, vergessen aber dass der Mensch nicht einfach Mensch ist, sondern seinem Glauben und seinen Überzeugungen nachgeht. Und die Überzeugung dass Überbevölkerung was schlechtes ist, ist was rein "westliches" - und wenn wir deswegen aussterben, wird es trotzdem nicht besser.
      1 0 Melden
    • guby 29.09.2016 14:47
      Highlight Ich glaube wir schreiben hier ein Wenig aneinander vorbei. Was ich persönlich finde ist irrelevant. Genau so wie die Beweggründe wie viele Kinder man zeugen will oder eben nicht. Mir ging es von Anfang an nur darum, aufzuzeigen weshalb, und unter welchen Umständen, ich Rhabarbers Kommentar als extrem scheinheilig empfinde. Diese Sensibilität geht auf eine ehemalige Lehrerin zurück, die mir ein schlechtes Gewissen machen wollte um klimabewusster zu leben während sie 3 Kinder hatte und 2x pro Jahr nach Afrika flog. Seither reagiere ich empfindlich auf diese Art von Scheinheiligkeit.
      0 0 Melden
  • Mayadino 27.09.2016 21:32
    Highlight Es klingt etwas krasser als es ist. Soweit ich weiss (biomedizin studentin) ist die mitochondriale dna nur in den mitochondrien enthalten und hat keinen einfluss auf die 'eigentliche' dna, welche den mensch 'ausmacht'.
    Ihre mitochondrien sind jetzt von jmd anderem, aber dadurch hat sie mMn keine 3 genetischen eltern
    56 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.09.2016 21:48
      Highlight Sie haben vermutlich recht was die mtDNA betrifft. Jedoch geht der Trend in die Richtung, dass Menschen die offenbar keine Kinder zeugen können, auf biegen und brechen trotzdem ein Kind wollen. Ich denke die Natur sorgt schon dafür, dass genau diese Eltern keine Kinder bekommen können. Und daran sollte man sich richten.
      29 47 Melden
    • Ollowain 27.09.2016 21:56
      Highlight Das ist nicht ganz richtig. Die mitochondriale DNS (mtDNA) hat einigen Einfluss auf die Zellbiologie eines Tieres. Einige Gene codieren für Enzyme die beim Stoffwechsel von Nöten sind. DNS hat das Kind von 3 versch. Parteien und ist somit von "3 genetischen eltern" abstammend. Du meinst wahrscheinlich die DNS habe keinen Einfluss auf den Phänotyp (äusserliche Merkmale) und das trifft zu. *flies away*
      43 1 Melden
    • guby 27.09.2016 22:04
      Highlight Stimmt, glaube ich, nicht ganz. Die mtDNA codiert für etwa (Ja die Genetik Vorlesung ist eine Weile her) 3 Proteine die, wie bei diesem Beispiel, auch einen Einfluss auf die Gesundheit haben können. Es kommt aber natürlich drauf an wie du einen Menschen "ausmachen" meinst. :)
      @Mencken: Und Krebs ist auch ein Zeichen dafür, dass Menschen sterben sollten und müsste nicht behandelt werden? Oder wo zieht man die Linie?
      37 2 Melden
    • guby 27.09.2016 22:06
      Highlight @Ollowain: Ach verdammt. Da hat sich doch tatsächlich während dem Tippen ein anderer Captain meine Lorbeeren geholt...
      20 0 Melden
    • Randy Orton 27.09.2016 22:14
      Highlight H. L. Mencken, die Frau aus Jordanien kann Kinder bekommen. Ihr Kommentar ist ein Hohn für alle, die eine Erbrkankheit haben und diese nicht an die Kinder weitergeben möchten. In diesem Fall hat man einfach die Mitochondrien "ausgetauscht" und umging somit das Risiko, dass das Kind ebenfalls wieder erkrankt und stirbt.
      Mit ihrem letzten Satz sollten sie konsequenterweise komplett auf Medizin verzichten.
      36 11 Melden
    • Leventis 27.09.2016 22:19
      Highlight Jajaja.. Was die vermeintliche "Natur" alles will.. Als ob die "Natur" eine Art Gesetz wäre, welches wir Menschen brechen könnten..
      Mein "lieber Gott" will, dass wir machen.. Und das tun wir, im "Guten wie Schlechten"..
      Und sterben tun wir, bislang zumindest, noch alle irgendwann mal..
      Leid verursachen tut's ja nicht per se.. So what!?
      (Anführungszeichen wurden zum Zwecke des Unterstreichens eventueller Vorurteile und verfestigter Wertehaltungen gesetzt)
      15 5 Melden
    • Neokrat 28.09.2016 01:36
      Highlight @H.L. Mencken
      Was sie hier getan haben nennt sich argumentum ad naturam. Bloss weil dies die Natur passiert, heisst dies noch lange nicht das wir nichts dagegen unternehmen sollten.
      13 2 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 28.09.2016 09:16
      Highlight Man könnte gerade vermuten, dass H.L. Mencken ein Befürworter einer Eugenetik-Politik ist..
      6 0 Melden
    • ETH1995 28.09.2016 09:51
      Highlight So, machen wir das ganze noch präzise. Die mtDNA kodiert für nur 13 Proteine, die allesamt an der Energieumwandlung in den Mitochondrien (oxidative Phoshorylierung) beiteiligt sind. Das mtDNA ist bakteriellen Ursprungs und war einst grösser, ist aber im Laufe der Evolution geschrumpft. 99% der Protein in den Mitochondrien werden im Zellkern kodiert. Das Leigh Syndrom entsteht durch Mutationen in einem dieser 13 Proteine. Durch den Austausch der Mitochondrien wurde deshalb die fehlerhafte mtDNA durch gesunde ausgetauscht. So gesehen, ein recht cleverer Trick und ethisch ziemlich ok.
      8 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 14:24
      Highlight Neokrat, das Problem ist eben, dass der moderne Mensch durch die Technologie sich selber schwächt. Alle elektronischen Hilfsmittel zB machen uns zu einem Krüppel. Global betrachtet. Und, es gibt immer Ausnahmen.

      Und wir nennen das Fortschritt.Der bessere Weg wäre eigentlich immer den schwierigsten Weg zu wählen um ans Ziel zu kommen.
      Du lernst mehr und fordert Dich heraus neue Wege zu gehen.Ich denke man sollte diesbezüglich umdenken. Schau Dir mal die Akropolis in Athen an.Was die Architekten und Arbeiter damals geleistet haben ist unglaublich. Heute kann man das Ding kaum wieder aufbauen.
      1 6 Melden
    • Leventis 28.09.2016 17:44
      Highlight Mich dünkt's H.L. Mencken ist ein waschechter Troll.
      Sehe nur ich das so?
      3 2 Melden
    • Randy Orton 28.09.2016 20:45
      Highlight Leventis entweder ein Troll oder er geht tatsächlich alte Tempel bauen wenn er krank ist, damit er durch die moderne Medizin nicht zum Krüppel mit smartphone wird. Haben die alten Griechen eigentlich auch schon Aluhüte gekannt?
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.09.2016 12:59
      Highlight Randy Orten, Du bist aber ein glatter Kerli, Du.
      Aber gegen Dummheit zu argumentieren ist eben schwer.
      0 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.09.2016 21:15
    Highlight Die heutige 'Wissenschaft' kennt wohl keine Grenzen mehr. Somit degeneriert der moderne Mensch je länger desto mehr.
    17 51 Melden
    • Ollowain 27.09.2016 21:47
      Highlight Du musst es ja nicht machen wenn du das nicht möchtest. Jeder soll das für sich entscheiden. ;)
      30 7 Melden
    • Menel 27.09.2016 21:47
      Highlight Das tun wir sowieso. Wir Menschen sind uns genetisch zu ähnlich, da wir die letzten unserer Art sind und dazu kommt noch, dass wir im "Westen" den Evolutionsdruck ausgeschalten haben. Das wird uns in Zukunft Probleme bereiten....aber vielleicht können wir es mit unseren Köpfen lösen...
      20 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.09.2016 22:20
      Highlight Ich lebe aber mit diesen Menschen auf dem gleichen Globus, die zu dumm sind und es nicht merken, dass das schädlich ist für alle.

      Gleiche Genetik ist nicht das Problem, Memel.
      Ähnliche DNA ist sogar positiv. Je mehr wir uns mit fremden Genen mischen umso mehr schwächen wir uns. Je mehr gemischt wird, desto einheitlicher und gleicher wird der Genpool.
      6 56 Melden
    • Ollowain 27.09.2016 22:28
      Highlight @ Menel Jesses...keine Ahnung von "Tuten&Blasen". Es wäre für dich ratsam Nachhilfeunterricht in Evolutionsbiologie und Genetik zu belegen. Sonst fehlt dir das Fundament für eine ernsthafte Diskussion. Oder erläuterst du mir bitte, wie das mit "genetisch zu ähnlich" gemeint ist? Was ist deiner Meinung nach ein "Evolutionsdruck"? Sorry für meinen "verbalen" Angriff, aber wenn ohne fachliches Wissen solche Aussagen und Meinungen niedergeschrieben werden, werde ich manchmal sauer.
      29 4 Melden
    • Ollowain 27.09.2016 22:36
      Highlight @ H.L. Mencken Auch für dich gilt: bilde dich weiter in Biologie (Genetik und Evolutionsbiologie). Ohne einigermassen fundiertes Wissen in Biologie ist es sinnlos miteinander vernünftig zu diskutieren.
      25 3 Melden
    • Menel 27.09.2016 22:38
      Highlight Fremde Gene? Ähnlichkeit ist besser? Ja, klar, darum sind die gesündesten Menschen die, die aus einer Inzestbeziehung hervor gehen 😅
      Bio Fensterplatz? 😂
      12 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.09.2016 23:29
      Highlight Menel ich habe nichts von Inzucht gesagt. Mit ähnliche DNA meine ich, DNA auf Basis von den gleichen Vorfahren. Im Fall von Europäern wäre das der Homo Neanderthalensis. Innerhalb derselben Gattung Nachwuchs bekommen, so meine ich es.
      Sobald gekreuzt wird unter verschiedenen Hominis (zB H. Sapiens aka Afrikaner und Homo Neanderthalensis aka Europäer) verschlechtern sich die biologischen Voraussetzungen für den Nachwuchs.

      Ollowain, ich schreibe ja nichts von zu ähnlich. Wie kommst Du darauf?
      2 35 Melden
    • Max Havelaar 28.09.2016 06:17
      Highlight @Mencken: Kannst du für deine Behauptungen eine Quelle nennen?
      13 0 Melden
    • Menel 28.09.2016 07:17
      Highlight Homo Neanderthalensis ist mit Nichten unser Vorfahre. Das sind eher H. Ergaster und Erectus. Wo zeichnet sich denn in der archäologischen Forschung ab, dass die Vermischung verschiedener Hominis zu deren Nachteil war? H. Georgicus? 😳
      Da wir aber die letzten der Gattung sind, ist diese Diskussion eh hinfällig....oder wo gibt es ihrer Meinung nach noch andere Menschenarten?
      12 1 Melden
    • Menel 28.09.2016 07:23
      Highlight Ollowain, unsere genetische Vielfalt ist weit geringer als bei anderen Gattungen. Evolutionsdruck, wir haben, vor allem im Westen, Selektionsfaktoren so gut wie eliminiert. Vor 150 Jahren erreichten nur rund die Hälfte der Kinder das 10. Altersjahr, heute sind es 99%. Und auch sonst ''wirken'' kaum noch äussere Faktoren auf uns ein. Oder widersprechen sie mir da?
      11 0 Melden
    • Big ol'joe 28.09.2016 08:50
      Highlight He Mencken! Was soll das? Das ist purer Rassismus was sie hier behaupten!!
      Afrikaner mit Europäer paaren führt zu einem genetischen Nachteil? Wan hatten Sie denn das letzte mal Genetik? Eugenik bei den Nazis oder was?
      He! Es ist 2016! bilden Sie sich neu, das ist schlimm was sie da behaupten!
      14 0 Melden
    • A. Dent 28.09.2016 09:28
      Highlight @ Menel Grundsätzlich nicht falsch was du meinst. Aber erstens wäre Selektionsdruck anstatt Evolutionsdruck genauer (sorry, da drückt der Biologielehrer durch). Und zweitens ist der Mensch eigentlich nicht sehr gut angepasst insbesondere die Babies, welche ein Jahr zu früh auf die Welt kommen und daher sehr abhängig sind von den Eltern, daher unteranderem auch die hohe Sterblichkeitsrate im Vergleich zu anderen Primaten. 1/2
      4 0 Melden
    • A. Dent 28.09.2016 09:32
      Highlight Und zu guter Letzt da wir den Selektionsdruck für uns reduziert haben nimmt dieser im Sinne der Red Queen Hypothese auf Spezies in Konkurrenz mit uns zu. Dies führt dann zu einer Anpassung dieser Spezien an die geänderten Umweltbedingungen z.B. steigende Antibiotikaresistenzen bei Bakterien aus der ultimativ eine höhere Sterblichkeitsrate bei Infektionskrankheiten resultiert.
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 12:43
      Highlight Der Neandertaler ist der Ur-Europäer. Er hat sich mit H. Sapiens gemischt in der Levante. Die DNA des N. wurde dadurch erheblich geschwächt.
      Merkmale davon sind: Hirnvolumen kleiner, schwächerer Skelettaufbau usw. Der N. ist an die klimatischen Verhältnisse in Europa gewohnt und hat auch während Eiszeiten hier gelebt.
      Der N. war kein kleiner, behaarter, primitiver, kannibalistischer Wilder. Er war anderen Hominis überlegen, intelligent, hatte Technologie und Kunst und ein Verständnis der Astronomie etc.
      Ausserdem war er hellhäutig und hatte blonde Haare. Wie Europäer eben.


      0 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 12:49
      Highlight Menel, die Wissenschaft unterscheidet aktuell zwischen 3 unterschiedlichen Spezies:
      Homo Neanderthalensis, Denisova und H. Sapiens.
      Wobei Denisova sehr ähnlich ist mit dem Neandertaler.
      0 5 Melden
    • Menel 28.09.2016 16:56
      Highlight @A.Dent, sorry wegen dem Wort Evolutionsdruck, ich habe einfach frei aus dem Englischen übersetzt. Sie sagen, der Mensch sei schlecht angepasst, weil die Babies ein Jahr Betreuung brauchen? Hat sich aber nicht schlecht bewährt, oder? Wir sind an der Spitze der Nahrungskette und haben eine Überbevölkerung an Menschen ;)

      Bei RQH gebe ich ihnen absolut Recht, ich habe ja auch nichts Gegenteiliges behauptet. Das Problem werden wir aber kaum evolutionär Lösen, sondern mit unserem "Kopf"...sprich mit Forschung/Medizin.
      0 0 Melden
    • Menel 28.09.2016 17:18
      Highlight @Menken, bitte bringen sie sich auf den neusten Stand der Forschung. Der Neanderthaler verbreitete sich bis weit in den Osten. Also alles andere als reiner Ur-Europäer. Das wäre dann wohl eher Heidelbergensis oder Antecessor.
      Er war auch weniger erfinderisch, nach dem ersten Zusammentreffen im dem HS (war glaub bei Qafzeh) um 100'000vuZ hat er sich nicht mehr weiter entwickelt. Dazu kam, dass er kein Treibjäger war, er hatte die Ausdauer nicht, das wurde ihm in der Eiszeit zum Verhängnis, da Wälder fehlten und er in Ebenen jagen musste.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 18:23
      Highlight Das ist der neueste Stand der Forschung:
      https://atala.fr/2012/09/26/2-glaciations-and-migration-hybridization-and-survival-en/

      Im Gebiet von Israel und Syrien ist der Neandertaler auf den H. Sapiens gestossen. Dann haben die beiden Spezies sich vermischt. Warum weiss man nicht.
      Der Neandertaler ist dem H. Sapiens überlegen, die Gene vom H. Sapiens von der Kreuzung haben wir nun in uns. 0.3%. 4% sind von Neandertaler.
      Das bedeutet, die Neandertaler DNA ist in uns. Und ein kleiner Teil H. Sapiens:
      http://koanicsoul.com/forum/viewtopic.php?f=1&t=867#p17315
      1 3 Melden
    • Menel 28.09.2016 19:27
      Highlight Das weiss ich, mein Dozent war an den letzten Ausgrabungen in Syrien mit dabei. 😉
      Über die Durchmischung ist man sich nicht sicher, aber sie fand wohl erst rund 65'000 Jahre später in Europa statt. Man muss dabei auch die Ergebnisse der mitochondrialen DNA betrachten. Denn es schaut nicht nach freiwilliger Durchmischung aus.
      Trotzdem der Neandertaler war dem HP unterlegen und wurde nicht von ihm geschwächt.
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 19:44
      Highlight Dann können Sie mir sicher erklären was die Gründe vom H.Sapiens waren aus einer fruchtbaren, klimatisch angenehmen Zone mit Wald und Frischwasser nach Norden zu wandern. Währenddem im Norden zu der Zeit eine Eiszeit herrschte?
      Das ist vollkommen unlogisch!
      Umgekehrt gab es in Europa den Neandertaler der den Rentieren folgte die zu nahrungsreicheren Gegenden südwärts wanderten. Der Forscher JJ Dublin behauptet, dass der Neandertaler ausgestorben ist. Weil er sich nicht versorgen konnte in der Eiszeit. Es gibt Neandertaler Höhlen-Fundorte bis in den Irak!

      0 3 Melden
  • CASSIO 27.09.2016 20:26
    Highlight Irgendwo soll auch die Medizin mal einen Punkt machen... Ist einfach aus meiner Warte, aber muss denn alles möglich sein?
    30 34 Melden
  • Imfall 27.09.2016 19:57
    Highlight mensch 2.0 : /
    11 19 Melden
    • Menel 27.09.2016 21:49
      Highlight ...über Mensch 2.0 sind wir schon raus...
      15 6 Melden

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