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Die Sonne scheint! Wie wir dank Vitamin D zu strahlenden Menschen werden – ohne eine Pille zu schlucken

Es ist Frühling, es wird langsam wieder wärmer und die Sonne scheint öfters. Durch das Sonnenlicht erleben wir einen regelrechten Kraftschub. Die UV-Strahlen helfen unserer Haut, Vitamin D zu bilden. 

15.04.15, 07:17 16.04.15, 08:17

gigia mettler-saladin / coachfrog

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Vitamin D brauchen wir zur Aufnahme von Kalzium für die Knochenbildung. Dafür genügt es, wenn wir täglich Gesicht und Arme etwa 20 Minuten der Mittagssonne aussetzen um den Vitamin-D-Bedarf zu decken. Menschen mit dunkler Hautfarbe und sonnengebräunte Personen sollen sich für die Produktion der nötigen Menge an Vitamin D länger im Freien aufhalten. 

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Die Fähigkeit der Haut, Vitamin D herzustellen, wird blockiert durch ein Leben in geschlossenen Räumen bei künstlichem Licht und durch die zu konsequente Nutzung von Sonnencreme oder eine weitgehend vollständigen Bedeckung der Haut. 

Frische Luft – mehr Vitamin D

Wir sollten uns dementsprechend so oft wie möglich an der frischen Luft aufhalten. In der Mittagspause raus zu gehen, beschert uns nicht nur genügend Vitamin D, sondern auch eine richtige Pause. Diese ist wichtig für unsere Erholung und auch für ein gesundes Körpergewicht. 

Durch unsere Ernährung können wir nur etwa 10 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin D decken, dieses findet man hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln und in Pilzen. 

Die Autorin

Gigia Mettler-Saladin ist ernährungspsychologische Beraterin IKP und schreibt regelmässig für coachfrog.ch zum Thema Essverhalten. bild: zvg

Auch angereicherte Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel wie Brausetabletten enthalten meistens wenig bis sehr wenig Vitamin D. Somit kann allein durch eine abwechslungsreichere und ausgewogenere Ernährung die empfohlene Menge Vitamin D nicht erreicht werden. 

Endorphine und Serotonin

Eine andere Gruppe von Wirkstoffen, die durch das Einwirken von Sonnenlicht produziert wird, macht uns sogar glücklich; es sind die Endorphine und das Serotonin. Es sind Glückshormone, die, sobald sie sich im Körper ausbreiten, die Stimmung spürbar steigen lassen. Durch Sonnenlicht werden sie im Gehirn gebildet und im Organismus ausgeschüttet. 

Der Frühling darf kommen! 

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 15.04.2015 11:00
    Highlight Der Mensch ist ein Lebewesen, dass sich seit je her draussen bewegte und nur vor Kälte, Hitze und Gefahren in Räumen schützte. Der heutige Lebensstil stimmt immer weniger mit unserer biologischen Ursprungs-Konstitution überein und unsere genetische Veranlagung entspricht immer noch jener vor 50'000 Jahren. Also raus aus den Gebäuden, Büros, Fitnesscenters, Fabrikhallen, Schulzimmer, usw. Beim Sonnenschutz kann man es auch übertreiben. Wer sogar in Räumen mit Sonnenbrille herumläuft, lässt kein gesundes Licht über die Netzhaut fliessen und wer sich ständig von der Sonne schützt, der vergibt sich viel gesundes. Zu viel davon ist bekanntlich nicht gut, zu wenig, aber auch nicht.
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  • Gelöschter Benutzer 15.04.2015 08:59
    Highlight Studien aus den USA und Asien zeigen, dass die in Industrieländern grassierende Kurzsichtigkeit auch von der Stubenhockerei kommt (und nicht vom Lesen oder von Bildschirmen!) Es ist der Mangel an Tageslicht der die Kurzsichtigkeit stark fördert.

    Bei einem Kind, dass pro Woche (zu jeder Jahreszeit, nicht nur im Sommer) wenigstens 14 Stunden draussen ist, sinkt die Gefahr, Kurzsichtigkeit zu entwickeln, um das Dreifache. Und das hat ganz direkt auch mit der Produktion von Vitamin D zu tun.
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