Zürich
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Wa Baile mit seiner Verteidigerin (ganz links) vor dem Gerichtsgebäude an der Wängistrasse. bild: watson

«Racial Profiling»: Stapo Zürich hat zu Recht einen Schwarzen kontrolliert

Er verweigerte eine Personenkontrolle der Polizei und kriegte dafür eine Busse. Heute wehrte sich Mohamed Wa Baile vor Bezirksgericht dagegen – laut dem 42-Jährigen war die Kontrolle rassistisch motiviert. Die Richter sahen zu wenige Beweise – Wa Baile muss die Busse bezahlen. Doch der will weiterkämpfen. 



So viele Menschen kommen selten zu einem Prozess, bei dem es lediglich um eine Übertretung der allgemeinen Polizeiverordnung geht: An diesem Montagnachmittag stehen sich vor dem Zürcher Bezirksgericht mehrere dutzend Interessierte die kalten Beine in die Bäuche. Sie haben es nicht in den Gerichtssaal geschafft, weil dieser mit 45 Zuschauern schon proppenvoll ist, doch hier sein wollen sie trotzdem.

So viele Menschen kommen also selten zu so einem Prozess, aber es geht hier eben auch um mehr als eine Übertretung der allgemeinen Polizeiverordnung. Es geht um Fragen nach Rassismus und Gleichberechtigung und um den aussichtsarmen Kampf gegen Vorurteile.

Mohamed Wa Baile, 42, ETH-Bibliothekar, Schweizer mit kenianischen Wurzeln, wohnhaft in Bern, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Kampf zu führen. Wa Baile war im Februar 2015 von der Zürcher Stadtpolizei im Hauptbahnhof angehalten worden, man wollte ihn kontrollieren, doch er weigerte sich. Schliesslich durchsuchten ihn die Beamten, fanden einen Ausweis, mit dem sie sich begnügten, und büssten Wa Baile wegen Nichtbefolgens einer polizeilichen Anordnung.

Rassismus oder im falschen Moment weggeschaut?

Wie die Kontrolle einzuschätzen ist, darüber gehen die Meinungen im Gerichtssaal an der Wängistrasse auseinander. Der Mann sei ihnen verdächtig vorgekommen, da er den Blick abgewandt habe und ihnen habe ausweichen wollen, heisst es im Polizeirapport. Ausweichen sei im Pendlerstrom gar nicht möglich gewesen, sagt Wa Baile, er sei bloss kontrolliert worden, weil er schwarz sei. Zudem sei er es leid, ständig ins Visier der Polizei zu geraten, und dies unabhängig davon, wie er sich verhalte.

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Wa Bailes Schuldspruch wird verlesen. bild: watson

Doch der Einzelrichter sieht in Wa Bailes Ausführungen zu wenige Beweise dafür, dass die Kontrolle als ungerechtfertigt zu beurteilen ist und bestätigt den Strafbefehl und die Busse von 100 Franken. Das Gericht könne nicht den Schluss ziehen, dass die Hautfarbe ausschlaggebend für die Kontrolle war. Auf institutionelle Mängel bei der Stadtpolizei und flächendeckendes «Racial Profiling» ging er nicht ein. Er wende das Gesetz an, er mache keine Politik, sagt er abschliessend.

«Zu viel Aufwand, zu wenig Chancen»

Für die Menschen, die sich vor dem Gerichtsgebäude versammelt haben, Aktivisten, Freunde, Schweizer, Afrikaner, Asiaten und Araber, geht es bei diesem Fall aber um Politik. Ein Mitglied der Allianz gegen «Racial Profiling» liest Wa Bailes Schuldspruch vom Handy laut ab, Enttäuschung macht sich in der Menge breit, überrascht ist aber nicht wirklich jemand. Der Fall sei halt eben beispielhaft für den institutionellen Rassismus der Polizei in der ganzen Schweiz, heisst es.

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Wa Baile spricht vor Aktivisten und Journalisten vor dem Bezirksgericht. bild: watson

Ein Anwalt, der sich zur Gruppe dazugestellt hat, sagt, die meisten Fälle würden gar nicht vor Gericht landen, weil die Anwälte den Geschädigten generell davon abraten – «zu viel Aufwand, zu wenig Chancen». Obwohl Wa Baile verloren hat, sei es aber trotzdem gut, dass er vor Gericht gezogen sei. So entstünde wenigstens eine Diskussion, so werde wenigstens das öffentliche Augenmerk wieder etwas auf dieses virulente Problem gelenkt.

Deshalb will Wa Baile auch weitermachen. Betrübt, aber entschlossen, verspricht er draussen vor dem Gerichtsgebäude nach dem Prozess den Menschen, die auf ihn gewartet haben, dass er alle juristischen Mittel ausschöpfen werde, um gegen rassistische Polizeikontrollen zu kämpfen.

Neben dem Gang vor das Bezirksgericht hat er auch ein verwaltungsrechtliches Verfahren ausgelöst: Er will, dass nachträglich festgestellt wird, dass die Polizeikontrolle widerrechtlich war, da kein Anlass dazu bestand. Ausserdem hat die Verteidigerin bereits angekündigt, den Fall vor Obergericht zu bringen. (dwi/sda)

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134Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • exeswiss 08.11.2016 12:49
    Highlight Highlight Wahnsinn. Was für doppelte standards hier in den kommentars herrschen. Kommentatoren die in artikeln über gewalt , rassismuss und mord gegenüber schwarzen in den usa aufregen, befürworten hierzulande racial profiling und stop and frisk. Hypocrisy at it's best. Lass es blitze regnen.
  • DerTaran 08.11.2016 07:37
    Highlight Highlight Es ist sicher ein Problem, dessen man sich bewusst sein muss und bei dem die Polizei Fingerspitzengefühl beweisen sollte. Allerdings möchte ich die nicht representative Beobachtung in den Raum stellen, dass ich in meinem Leben ungefähr 5 mal von Drogendealern angesprochen wurde und jeder einzelne von ihnen war Afrikanischer Herkunft. Das mag Zufall sein, oder auch nicht.
    • Radesch 09.11.2016 00:15
      Highlight Highlight Wie du schon selber sagst, ist fiese Aussage absolut nicht repräsentativ. Man kann auch fünf mal nacheinander eine sechs würfeln.
      Ich wurde z. B. noch nie von Drogendealern angesprochen.
  • BoomBap 08.11.2016 02:24
    Highlight Highlight TEIL 2: Ein anderes Mal, ich war an der Bushaltestelle, war ich am rauchen. (Dazu ist zu sagen, dass ich selber drehe). Plötzlich kamen zwei Polizisten: "Ja mit vorbeifahren hat es ausgesehen wie ein Joint" Tabak kontrolliert und gut war. Hat mich auch genervt und ich dachte mir: "Man was habt ihr für Prioritäten in eurem wichtigen Beruf" Aber das ganze kommt von weiter oben. Fragt mal einen, der ein krasses Auto mit GT-Streifen und Remus etc. fährt, wieviel mal er schon kontrolliert wurde. Kann mir gut vorstellen wie Mühsam das ist, aber die Polizisten handeln einfach logisch.
  • BoomBap 08.11.2016 02:13
    Highlight Highlight TEIL 1:Ich bin auch schon zu Fuss zum Bahnhof gegangen. 1 Minute aus dem Haus, kommt ein Polizist von hinten gerannt. Ich habs zuerst gar nicht bemerkt, weil ich Kopfhörer und Kapuze montiert hatte. Kurz Ausweis gezeigt und gut war. Das Polizeiauto ist dann geradeaus im Fahrverbot weiter gefahren. Ca. 15min später bin ich am Bahnhof angekommen, kaum auf dem Perron, konnte ich der nächsten Patroullie den Ausweis zeigen. Ich hab dann gefragt ob Sie einen Einbrecher suchen und er sagte ja.
  • peeti 08.11.2016 01:23
    Highlight Highlight Für alle, die die Problematik von racial profiling besser verstehen wollen: https://vimeo.com/190468755
  • ARoq 08.11.2016 01:10
    Highlight Highlight Beim Lesen der Kommentare
    Benutzer Bild
  • gnp286 08.11.2016 00:24
    Highlight Highlight Das Problem sind wieder mal die wenigen (Chügelidealer z.B.) es für die grosse Masse der Anständigen schwer machen.

    Es ist das Selbe Prinzip wie bei den Autoversicherungsprämien bei jungen Männern aus dem Balkan: Einige schrotten ihren M3 und viele unbeteiligte müssen dafür bluten.

    Unfair? Ja.
    Ungerechtfertigt? Ich denke nicht.
    Institutionalisiert? Nein.
  • Stachanowist 08.11.2016 00:06
    Highlight Highlight Die Trefferquote spricht wohl tatsächlich für das Racial Profiling. Ich sehe aber zwei Nachteile:

    - Unauffällige Bleichgesichter wie ich sind so praktisch sicher vor Kontrollen. Es ist für "schweizerisch Aussehende" lächerlich einfach, mit passender Kleidung etc. das Kontrollrisiko gen Null zu senken. Das ist gefährlich.

    - Bei den Unbescholtenen, die wegen des Racial Profiling oft kontrolliert werden, entsteht Wut auf die Polizei.

    Vorschlag: Man könnte zB jede fünfte Kontrolle ohne äussere Anhaltspunkte durchführen. Schadet vielleicht der Trefferquote, doch bekämpft es diese zwei Probleme.
  • geissenpetrov 08.11.2016 00:00
    Highlight Highlight Passt sehr gut zum Thema:
    Play Icon

    Leider ist auch klar, dass die Schreiber, die im vorliegenden Fall den Rassismus nicht sehen wollen, den Link auch nicht anklicken werden.
    Schliesslich geht es darum, sein eigenes einfaches Weltbild zu hinterfragen, sich mit seinen Ängsten und den daraus resultierenden Feindbildern auseinandersetzen und am Ende womöglich etwas schlauer zu sein.
    • wonderwhy 08.11.2016 01:25
      Highlight Highlight passt ebenfalls gut
      Play Icon
    • wonderwhy 08.11.2016 01:26
      Highlight Highlight und nochmals
      Play Icon
    • Hierundjetzt 08.11.2016 09:15
      Highlight Highlight Immer wieder spannend, das Menschen fremde Berufe perfekt beherrschen aber bereits bei der eigenen Arbeit komplett am Anschlag sind.

      Sodeli, und jetzt gehen wir dann mal gemeinsam nach Genf deren Polizeiarbeit andchauen. Dort gibts viel mehr Menschen vom Nachbarkontinent.

      Und Du glaubst es kaum!!! Es wird exakt nach die gleichen Merkmalen gesucht wie bei uns in Zürich. Und nicht einfach alle "Schwarzen" wie du insuierst 😱😱😱
  • Sanchez 07.11.2016 23:32
    Highlight Highlight Ich bin in diesem Metier tätig und die Trefferquote gibt mir recht. Den Rest überlasse ich euch. Und nein, ich bin ganz sicher kein Rassist.
    • Bchij 08.11.2016 00:05
      Highlight Highlight Wer sucht der findet. Findet man nicht auch da wo man sucht? Eine Art selbsterfüllende Prophezeiung.
    • Randy Orton 08.11.2016 00:16
      Highlight Highlight Das nennt man Konfundierung, der Umkehrschluss den du ziehst ist so nicht gültig, da du keine Vergleichswerte hast. Es darf nicht sein, dass Menschen nur aufgrund von Hautfarbe, Geschlecht, sexueller Orientierung oder ähnlichen Merkmalen vom Staat und deren Angestellten unterschiedlich behandelt werden. Die Polizei kann jemanden kontrollieren, wenn ein Anhaltspunkt besteht, aber sicher nicht präventiv eine bestimmte Volksgruppe unter Generalverdacht stellten, denn genau das ist Rassismus.
    • peeti 08.11.2016 00:52
      Highlight Highlight Klar, wenn man immer nur eine Bevölkerungsgruppe kontrolliert, dann hat man auch das Gefühl, dass in dieser viele Straftäter zu finden sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ratchet 07.11.2016 23:29
    Highlight Highlight Die Kommentare hier zeigen wie hoffnungslos dieser Kampf ist. Er hat zwar Recht, aber mit diesem Kampf wird wenig bis nichts bewirken, da selektive Kontrollen als "harmlos" betrachtet werden und manche sogar der Überzeugung sind, sie wären wegen Statistiken gerechtfertigt, obwohl eben genau dieses Profiling diese Statistiken beeinflussen und verfälschen.
    Wir sollten einfach froh, sein dass unsere Polizisten nicht so leichtfertig schiessen wie die in der USA. Mit ungerechtfertigte Kontrollen kann man noch leben, mit tödlichen Missverständnisse aber nicht.
    • Hierundjetzt 08.11.2016 01:08
      Highlight Highlight Hoffnungslos erscheint mir Deine aktive Realitätsverweigerung.

      Jetzt hast Du ganz viel romantische Träumerei von Dir gegeben.

      Werden wir konkret: Signalement: Mann, dunkelhäutig, schlecht gekleidet, krauses Haar, 30-40 wird gesucht wegen Taschen-Diebstahl im HB.

      Kontrollierst Du nun alle weissen Frauen? Oder nur Kinder? Wegem pösen Rassismus?

      Erklär mir doch Deine mögliche Vorgehensweise, damit Du Dein iPhone zurückerhälst.
    • peeti 08.11.2016 01:28
      Highlight Highlight Hierundjetzt: Du hast Racial Profiling nicht richtig begriffen. Es geht um Kontrollen, die ohne Intresse der Aufklärung einer Straftat geschehen. In deinem Beispiel kontrolliert die Polizei natürlich keine Grossmütter, sondern eben wie von Dir so schön beschrieben.
      Im Artikel/vorliegendem Fall geht es aber um Personen, die ohne Grund kontrolliert werden. Da kannst Du dich noch so lustig darüber machen, es bleibt rassistisch.
    • Bchij 08.11.2016 01:33
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Du hast da etwas missverstanden. Es geht genau darum, dass Leute kontrolliert werden ohne dass jemand gesucht wird! Verdachtsunabhängige Kontrollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 07.11.2016 23:26
    Highlight Highlight jeder mann könnte sich über 'gender profiling' beschweren - es werden eindeutig mehr menschen männlichen geschlechts kontrolliert als weibliche.
    aber schon klar, das ist ja gaaanz was anderes...
    • peeti 08.11.2016 01:31
      Highlight Highlight Lieber Karl. Wenn du nur aufgrund deines Geschlechts kontrolliert wirst, obwohl keine männliche Person gesucht wird, dann sollst Du dich beschweren. Oftmals ist es aber halt so, dass Männer Straftaten begehen. Dass bei der Tätersuche dann die Polizei Männer kontrolliert und nicht Frauen macht doch Sinn, nicht?
    • walsi 08.11.2016 06:35
      Highlight Highlight @peeti: Du hast also die gleichen Vorurteile gegenüber Männer wie du den Polizisten vorwirfst, dass sie diese gegenüber Schwarzen haben. Einfach Männer in deinem Kommentar durch Schwarze ersetzen und Frauen durch Weisse.
    • wonderwhy 08.11.2016 07:12
      Highlight Highlight @peeti schon mal daran gedacht dass dies der Grund sein könnte warum Schwarze häufiger kontrolliert werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oberlehrer 07.11.2016 23:23
    Highlight Highlight Als junger "Südländer" werde ich auch öfter kontrolliert als 76-jährige Grosis. Nervenschonende Verhaltenstipps:

    1. Kontrolle nicht persönlich nehmen. Gehört man einer Minderheit, einer Altersgruppe und/oder einem Geschlecht an, die/das in der Kriminalitätsstatistik übervertreten ist, dann wird man häufiger kontrolliert. Das hat wenig mit Rassismus, Sexismus und/oder Altersdiskriminierung zu tun, aber viel mit Fahndungslogik.

    2. Wenn die Polizei Augenkontakt aufnimmt und auf einen zugeht, präventiv die ID aus dem Portemonnaie nehmen und mit einem freundlich-sarkastischen Spruch zeigen.
    • Mia_san_mia 08.11.2016 16:17
      Highlight Highlight Das sollten sich die armen Schwarzen auch zu Herzen nehmen 😊
  • Froggr 07.11.2016 23:19
    Highlight Highlight Wenn von gewissen Gruppen eine grössere Gefährdung ausgeht - und ich sage nich, dass von genau dieser Person eine Gefährdung ausgeht-, dann ist es doch der Polizei wohl erlaubt, dass sie Kontrollen durchführt. Und selbst wenn darf die Polizeo kontrolieren, wen sie will, wenn sie das Gefühl hat, dass es zur Sicherheit beiträgt.
    Hört auf mit dem Rassismus gejammer! Die Zeiten sind vorbei. Ist ja schlimm, wie der Bezug zur Realität völlig verloren ging.
    • exeswiss 08.11.2016 04:04
      Highlight Highlight bis es zum dem hier führt?
      Play Icon
    • Froggr 08.11.2016 07:25
      Highlight Highlight Das was ihr begauptet ist rasistisch!
      Geht von einem weissen eine mögliche Gefahr aus, dann wird er kontroliert. Geht von einem Schwarzen eine mögliche Gefahr aus, dann wird er kontrolliert. Behandelt man Schwarze jetzt plötzlich anders, dann ist das eben genau rassistisch.
  • Bchij 07.11.2016 23:14
    Highlight Highlight Wenn es jemand interessiert warum rassistische Kontrollen ein Problem sind:

    http://www.stop-racial-profiling.ch

    Nicht ‘mal den Ausweis zeigen zu müssen’ ist das Problem, es geht darum, dass Menschen in der Öffentlichkeit als potentielle Kriminelle ausgestellt werden. Was denken Leute von der Arbeit wenn man mal wieder von der Polizei kontrolliert wird? Sind wir ehrlich, die wenigsten denken an eine zufällige Kontrolle, vor allem bei einer dunkelhäutigen Person. Das zeigt, wie tief die Vorurteile sitzen. Racial Profiling verstärkt diese Vorurteile und damit die Diskriminierung.
    • wonderwhy 08.11.2016 00:29
      Highlight Highlight Ich kann nachvollziehen, dass es verdammt mühsam sein muss unverhältnissmässig oft kontrolliert zu werden. Ich habe mir ausführlich die Seite angesehen. Was mir, bei allem Verständnis für die Beschwerden fehlt, ist ein konkreter Lösungsansatz. Wie soll das Problem angegangen werden. Soll man komplett auf Personenkontrollen verzichten? Wie soll man verhindern dass die selbe Person mehrmals kontrolliert wird? Soll man gar keine Dunkelhäutigen Personen kontrollieren? Ich sehe einfach nicht dass sich dies zur Zufriedenheit aller lösen lässt.
    • Hierundjetzt 08.11.2016 01:00
      Highlight Highlight In was für einer Traumwelt lebst Du eigentlich?
    • Bchij 08.11.2016 01:31
      Highlight Highlight Als erstes muss es als Problem anerkannt werden, auch von der Polizei. In vielen anderen 'westlichen' Ländern ist man da viel weiter.

      Dann gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, dass bei Kontrollen Quittungen ausgestellt werden, wie es zum Beispiel in London praktiziert wird. Das ermöglicht eine gewisse Kontrolle und Dokumentation.
      Dazu braucht es unabhängige Beschwerdemechanismen, die wenn nötig auch die Polizei sanktionieren können.

      Allgemein sollte sich die Polizei für Verfehlungen verantworten müssen, das passiert jedoch kaum.

      Ausführlicher auf der Seite (politische Stellungnahme)
  • Domino 07.11.2016 23:06
    Highlight Highlight Ich kenne auch ein paar Schwarze. Einige wurden praktisch noch nie kontrolliert, da sie gut angezogen sind und eine freundliche Ausstrahlung haben. Manchmal wurde die Kontrolle auch abgebrochen als die Polizisten merkten, dass sie perfekt Schweizerdeutsch sprachen und darum nicht ins Profil passen. Kleider, Auftreten, Kommunikation und Sprache machen nicht nur bei der Polizei viel aus. Man kommt auch bei allen Anderen besser an, als wenn man mit Rastafarben und grimmigem Blick rumläuft und dazu Slang spricht. Bei "weissen" verhält sich das genau gleich...
  • ElendesPack 07.11.2016 22:00
    Highlight Highlight Oh ja, das ist sooo ein wichtiges Thema. Denn Schwarze können nie verdächtig sein. Es ist immer Rassismus.
    Wenn ich von der Polizei kontrolliert werde, ist es normal, aber wenns einem Schwarzen passiert, ist es voll böse und gemein.
    Echt jetzt....hört mal auf, zu jammern.
  • 7immi 07.11.2016 21:56
    Highlight Highlight wenn die polizei einen mann sucht, werden die frauen auch nicht angehalten . oder bei der suche nach einer alten person kontrolliert man auch keine jugendlichen. die hautfarbe ist nunmal ein identitätsmerkmal. das hat nichts mit rassismus zu tun, es ist simple logik.
    • EvilBetty 07.11.2016 22:23
      Highlight Highlight WENN jemand gesucht wird... was ja in diesem Fall nicht so war...
    • wonderwhy 07.11.2016 22:41
      Highlight Highlight @evilbetty Die Polizei sucht doch immer jemanden...
    • peeti 08.11.2016 00:56
      Highlight Highlight Ich verstehe all diese Blitzer hier nicht. Wenn die Polizei niemanden spezifisch sucht (zb nach einem Einbruch, Vergewaltigung, Überfall etc) und einfach nur wegen der Hautfarbe Leute kontrolliert, dann ist das Rassismus. Ganz einfach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wonderwhy 07.11.2016 21:10
    Highlight Highlight Er fühlt sich diskriminiert weil er glaubt nur aufgrund seiner Hautfarbe kontrolliert worden zu sein. Kontrolliert! Was will er denn erreichen mit seiner Klage? Aufgrund seiner Hautfarbe NICHT mehr kontrolliert zu werden?
    • schlomo 07.11.2016 22:23
      Highlight Highlight Genau mein lieber herr
      Sondern nur noch aufgrund auffäligem verhalten kleidung oder anderen objektiven Merkmalen.
      Kontrollen aufgrund der zugehörigkeit einer ethnie, religion oder sexuellen orientierung sind rassistisch und eines rechtsstaat nicht würdig
    • trio 07.11.2016 22:37
      Highlight Highlight Nicht öfters kontrolliert zu werden als hellhäutige, das wäre schon mal ein Anfang ;)
    • wonderwhy 07.11.2016 22:40
      Highlight Highlight Also mein lieber schlomo, dann erklär mir doch mal wie Du zwischen den einen und den anderen Kontrollen unterscheiden willst. Wann ist eine Kontrolle gerechtfertigt und wann nicht? Dürfen denn z.B. homosexuelle, muslimische Schwarze also exponierte Risikogruppe überhaupt kontrolliert werden? Was müssten Sie den für Kleider tragen dass eine Kontrolle gerechtfertigt wäre? Darf die subjektive Wahrnehmung eines einzelnen Polizisten noch als Grund herhalten eine Kontrolle durchzuführen? Wie erreicht man genug Objektivität, ohne jemanden auf die Füsse zu treten? Fragen über Fragen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 07.11.2016 21:07
    Highlight Highlight Die Polizisten können nicht alle Passanten kontrollieren, also überprüfen sie jene, bei denen die Chance auf einen Fund am grössten ist. Es werden wohl mehr Schwarze mit Drogen herumlaufen als Weisse.

    Ist wie am Zoll: als Jugendliche mit Rasta-Kollegen sind wir jedes Mal kontrolliert worden, jetzt als Erwachsene nie mehr.

    Aber ich verstehe natürlich, dass ihn das nervt, schliesslich kann er seine Hautfarbe nicht ändern wie wir unsere Kleidung.
    • Wuschelhäschen 07.11.2016 23:01
      Highlight Highlight Tja so ist das. Wenn ich in dunkelhäutigen Ländern unterwegs bin, steche ich in der Menge auch heraus. Damit muss man einfach Leben. Besonders wenn man weiss, dass der Anteil an kriminellen Ausländern in der Schweiz höher ist als der Anteil krimineller Schweizer.
    • trio 08.11.2016 12:54
      Highlight Highlight @Madison Pierce gibt es irgendeine Quelle dafür, dass Schwarze öfters Drogen bei sich haben? (Und dazu noch im Pendlerverkehr!) Ich behaupte mal, dass ist ein reines Vorurteil und nicht durch Fakten zu belegen. Darum geht das ganze ja!
  • fandustic 07.11.2016 20:45
    Highlight Highlight Ich kanns nicht mehr hören. Wahrscheinlich werden in der Schweiz täglich immer noch mehr "Weisse" als "Schwarze" von der Polizei kontrolliert....nur rennen die nicht gleich an die Öffentlichkeit um sich zu beschweren. Die 100.- bezahlen und sich das nächste Mal ausweisen. Easy as that!
    • peeti 07.11.2016 21:20
      Highlight Highlight Wurdest du denn schon grundlos nach deinen Papieren gefragt? Was denkst du: Ist es toll, wenn man jedesmal am Bahnhof (auf dem Weg zur Arbeit notabene) nur aufgrund seiner Hautfarbe kontrolliert wird? Vielleicht hat man dann einfach mal keinen Bock, sich diskriminieren zu lassen.
    • wonderwhy 07.11.2016 21:33
      Highlight Highlight Inwiefern ist das Diskriminierung?
    • ElendesPack 07.11.2016 22:01
      Highlight Highlight peeti: Ich wurde schon "grundlos" kontrolliert und man hat bei mir nichts gefunden. Die Polizisten haben mir auf freundliches Nachfragen dann gesagt, was der Grund war und ich habe es verstanden. Alles ganz normal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AHH 07.11.2016 20:44
    Highlight Highlight Ich wünsche dem Herrn viel Durchhaltewillen und genügend Geld für den Prozess. Die wenigsten können sich das leisten und ist ne wichtige sache!
    • wonderwhy 07.11.2016 21:31
      Highlight Highlight Was soll diese wichtige Sache sein? Was soll erreicht werden? Sollen Dunkelhäutige nicht mehr kontrolliert werden, aufgrund Ihrer Hautfarbe? Nicht mehr so oft? Wie oft ist ok? Wie schaut man dass es nicht zu oft ist?
    • Ron Collins 07.11.2016 23:44
      Highlight Highlight Einfach nur naiv dein Kommentar Ahh! Die Polizei hatte bestimmt seine guten Gründe ihn zu kontrillieren, er wollte einen auf frech machen. Ganz Dumme idee. Ganz einfach. Jeder, du und ich müssen sich auf verlangen ausweisen können. Thats life. Der Herr will jetzt aber Berühmtheit erlangen durch Social Media, und einen auf Opfer machen, in dem Land in denen Ausländer m.M. nach am besten Behandelt werden!! Das ist nicht heroisch, nur dumm! Ob schwarz oder nicht!
  • LukasderErste 07.11.2016 20:23
    Highlight Highlight Ich kann das Gefühl nachfühlen, aber kein Gericht kann etwas zu Tatsachen sagen, die nicht feststehen, das heisst dieser Fall wird auch nich vor dem Bundesgericht dazu geeignet sein, Racial profiling festzustellen.
    Wenn ein solches profiling wirklich angewendet würde, müsste man das viel eher mit Studien belegen. Ausserdem kommt mir dieser Fall doch sehr alibimässig vor, wenn er einfach seinen Ausweis gezeigt hätte, wäre doch alles gut gewesen.
    • Bchij 07.11.2016 23:01
      Highlight Highlight Das wird auch gemacht: http://www.stop-racial-profiling.ch/de/berichte-studien/

      Wenn jemand regelmässig 'einfach den Ausweis zeigen' muss und in der Öffentlichkeit als potentieller Krimineller ausgestellt wird ist es für diese Person vielleicht keine Alibi-Übung mehr.. Was denken Leute von der Arbeit wenn sie sehen, dass du mal wieder von der Polizei kontrolliert wirst? Oder allgemein Leute? Vorurteile werden dadurch gestärkt, Menschen blossgestellt und alle denken, ach tu doch nicht so.
    • Wuschelhäschen 07.11.2016 23:05
      Highlight Highlight Da es weisse Polizisten waren, wollte er es denen mal zeigen.
  • Bela Lugosi 07.11.2016 20:11
    Highlight Highlight Leute - geht's?! Diese Kommentare und die vielen Bekräftigungen mit Herzlis zeigen auf, wieviel bezüglich racial profiling in der Schweiz noch zu tun ist. 2 Inputs dazu:
    1. achtet Euch in Zukunft bitte mal darauf, wie oft Polizisten in aller Öffentlichkeit "fremdländisch" aussehende Menschen kontrollieren (Bahnhof, Ausgang etc.) Wie angenehm fändet Ihr es, regelmässig solchen Kontrollen ausgesetzt zu sein?
    2. Wir können die globale Migration nicht aufhalten! Künftig werden wir alle racial profiling aus nächster Nähe erleben, zB wenn's die Freunde unserer Kinder trifft, also weg mit dem Stuss!
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 07.11.2016 21:13
      Highlight Highlight Wenn die Polizei eine möglichst hohe Trefferquote ihrer Kontrollen haben möchte, ist objektiv sinnvoll Ausländer mehr zu kontrollieren, weil sie häufiger straffällig werden.
      PS: tut sie es nicht so, diskriminiert sie faktisch die häufiger unschuldigen.
      Soweit nur logische Fakten - und doch wird es Blitze schneien, weil einige gerne in einer faltenfreien Welt leben möchten.
    • Habicht 07.11.2016 21:19
      Highlight Highlight @Bela schaust du dir auch die Kriminalstatistik an? Racial Profiling hat nicht zwingendermassen was mit Rasissmus zu tun.
      Wen soll die Polizei den kontrollieren? Logischerweise gehen die auch zum Teil nach Äusserlichkeiten und dem Verhalten. Viel spass mit Rastas in Zürich...

    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 07.11.2016 21:20
      Highlight Highlight Sorry: faktenfreie Welt, nicht faltenfreie...
      Letzteres wäre hingegen ganz schön ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butzdi 07.11.2016 20:07
    Highlight Highlight Wurde letztes Mal am Flughafen kontrolliert. Soll ich jetzt auch eine Anzeige machen? Manchmal passiert das halt, aber nur bei manchen scheint es ein Problem zu sein.
    • pamayer 07.11.2016 20:28
      Highlight Highlight Hautfarbe???
    • AHH 07.11.2016 20:31
      Highlight Highlight Ich wurde in meinen 31 Jahren bisher 1 mal kontrolliert. Mein Mann in der Hälfte der Zeit mehr als 10000 mal. Er war am Anfang immer sehr freundlich und froh der Polizei bei der Arbeit gegen Drogendealer zu helfen aber nach 1000 Kontrollen hätte es wohl jeder langsam satt dauernd kontrolliert zu werden. Jeder der hier sagt er wurde auch schon kontrolliert, soll sich überlegen wie oft dies schon passiert ist. Und jeder der sagt man müsse sein Verhalten, etc. ändern: vergesst es!! Die Hautfarbe kannst du nicht wechseln und nur damit hat es zu tun!
    • Alexandria Ocasio-Cortez 07.11.2016 20:47
      Highlight Highlight Es geht darum, dass manche Leute kontrolliert werden, weil sie irgendwie in ein Profil passen und dazu noch ausversehen wegschauen. Man kann fast jeden mit etwas dunklerer Hautfarbe in ein grobes Profil wie "dunkelhäutiger Täter" einpassen. Willst du jedes Mal kontrolliert werden, wenn im Profil steht: "weisser Mann" oder "weisse Frau"? Also ich nicht. Wenn dir die Polizei genau sagen kann, warum du kontrolliert wirst, ists was anderes, aber manchmal scheinen sie es bei diesen Kontrollen selbst nicht zu wissen.
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  • Don Alejandro 07.11.2016 20:05
    Highlight Highlight Der Schuldspruch ist korrekt und war zu erwarten gewesen. Wir haben wohl einzelne Rassisten in der Schweiz. Diese ist aber ganz sicher nicht institutionalisiert, schon gar nicht bei der Stapo. Profiling findet fast überall statt, beim Zuschlag einer neuen Stelle, bei der Berechnung der Prämie für eine Versicherung oder bei der Vergabe einer Wohnung, ältere Arbeitssuchende können ein Lied davon singen. Wir müssen aufhören mit der politischen Überkorrektheit.
    • Alexandria Ocasio-Cortez 07.11.2016 20:50
      Highlight Highlight Diese alltäglichen Fälle sind nicht zu vergleichen mit Polizeikontrollen. Ich wurde noch nie kontrolliert auf der Strasse, wieso sollte also ein sich ganz normal verhaltender, dunkelhäutiger Mitbürger kontrolliert werden? Der kann ja auch nichts dafür, dass er dieselbe Hautfarbe hat, wie der Dealer um die Ecke, der wirklich gesucht wird.
    • smilemore 07.11.2016 20:59
      Highlight Highlight @Schlumpfinchen
      Wie kannt man den Dealer finden, wenn man niemanden kontrollieren darf?
    • Habicht 07.11.2016 21:29
      Highlight Highlight @schlumpfinchen dir ist bewusst, dass europäer Asiaten und Afrikaner viel schwerer einschätzen (alter) bzw. unterscheiden können? Genauso schwer fällt aber auch das beschreiben eines Täters. Ganz einfach weil unser Gehirn zu wenige Vergleichsmöglichkeiten hat. Es ist verständlich, dass es einem ankackt wenn man so oft kontrolliert wird aber was soll die Polizei machen? Nicht mehr kontrollieren? Es steckt nicht überall Rasissmus dahinter ;)
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  • Domino 07.11.2016 20:01
    Highlight Highlight Will er in einer multikulturellen Schweiz leben, so muss er und jeder andere sich mit einer Kontrolle abfinden, denn man kann grundsätzlich Menschen äusserlich unterscheiden.
    Ist er dagegen, dann muss er irgendwohin wo er der einzige Schwarze ist, oder es nur Schwarze gibt.
    • AHH 07.11.2016 20:39
      Highlight Highlight Ja man kann sie grundsätzlich unterscheiden!!! Wenn man dunkelhäutig ist reicht dass kontrolliert zu werden, wenn sie irgendein dunkelhäutigen suchen. Würden sie die Suche eingrenzen und nicht NUR nach Hautfarbe suchen würden auch nicht die gaanze Zeit unschuldige kontrolliert!! Überlege dir mal zuerrst ob du wöchentlich unschuldig kontrolliert werden willst nur wegen deinem Aussehen bebor du schreibst.
    • Alexandria Ocasio-Cortez 07.11.2016 20:55
      Highlight Highlight Ja toll, nur weil er einer Minderheit angehört muss er sich halt damit abfinden, öfter vor allen Leuten kontrolliert zu werden und nachher möglicherweise noch dem Chef erklären müssen, weshalb er wieder zu spät ist. Ich würde mich auch nicht damit abfinden, wenn die meisten Mitbürger dunkelhäutig wären und ich immer kontrolliert werde, weil ich jemand anderem meiner weissen Minderheit ähnlich sehe, weil wir halt beide weiss sind. Du etwa?
    • peeti 07.11.2016 21:23
      Highlight Highlight Hui, hier wird ja ganz öffentlich der Rassismus gelebt. Erschreckend....
  • gnp286 07.11.2016 19:37
    Highlight Highlight Racial Profiling ist nicht gezwungenermassen Rassismus!

    Wenn man Diskriminierung sucht wird man sie überall finden...
    • Ratchet 07.11.2016 23:35
      Highlight Highlight Unfair ist aber trotzdem.
    • gnp286 08.11.2016 00:20
      Highlight Highlight Ja, unfair ist es. Das Problem sind aber wieder mal die wenigen (Chügelidealer z.B.) es für die grosse Masse der Anständigen schwer machen.

      Es ist das Selbe Prinzip wie bei den Autoversicherungsprämien bei jungen Männern aus dem Balkan: Einige schrotten ihren M3 und viele unbeteiligte müssen dafür bluten.

      Unfair? Ja.
      Ungerechtfertigt? Streitbar.
    • gnp286 08.11.2016 00:28
      Highlight Highlight Achja, ganz vergessen: Es geht nicht um fair oder unfair. Jeder wird irgendwo benachteiligt, manche mehr, manche weniger. Aber so spielt das Leben.
  • ostpol76 07.11.2016 19:37
    Highlight Highlight Als ich führer einen Opel Manta fuhr wurde ich viel mehr kontrolliert als die VW Golf GTi Fahrer.
    Immer dieser Marken-Rassismus...
  • Matt83 07.11.2016 19:24
    Highlight Highlight Sorry aber simmer mal ehrlich! Wer beschwärt sich immer über Rassismus? Permanent? Überall? Han scho vill miterlebt under anderem i Jöbs woni ka han im Verchauf... mer eird als Rassischt beschimpft will die andere selber die gröschte Rassischte sind! Immer sind d Schwizer d Rassischte doch villes sind husgmachti Problem...
  • Theor 07.11.2016 19:08
    Highlight Highlight Anstelle die Kontrolle zu verweigern, sollte man während man den Ausweis zeigt, fragen weshalb man kontrolliert wird. Gefällt einem die Antwort nicht, kann man immer noch Beschwerde einreichen. Aber dieses "Ich kenne meine Rechte und du hälst mich nur an weil ich schwarz bin" kennen wir aus den USA und wir wissen, was für ein Klima das dort erzeugt. Bitte hier in der Schweiz mehr Verstand an den Tag legen und sich nicht immer gleich als Rassismusopfer profilieren.
    • gnp286 07.11.2016 21:36
      Highlight Highlight Wir sind hier auf dem besten Weg dazu. Teilweise mags ja stimmen aber nur immer die 'Nur weil ich schwarz bin'-Karte zu ziehen ist dem Diskurs sehr abträglich.
  • Lord_ICO 07.11.2016 19:08
    Highlight Highlight Also ich habe einige dunkelhäutige Kolleginnen und Kollegen und meine Freundin, ist auch dunkelhäutig und keiner von ihnen, fühlt sich von der Polizei diskriminiert oder wurde bisher in einem übertriebenen masse kontrolliert. Verstehe den Vorwurf eines racial profiling nicht.
    Ich werde relativ häufig von der Polizei in Zürich kontrolliert, da ich anscheinend eine verdächtige Körpersprache habe (Aussage mehrerer Polizisten). Ich akzeptiere dies, gebe meinen Ausweis und lasse mich kontollieren und schreie nicht gleich diskriminierung.
  • wonderwhy 07.11.2016 18:58
    Highlight Highlight Institutioneller Rassismus der Schweizer Polizei? Wie bitte? Es ist wirklich langsam beängstigend wie die SJW Kampfbegriffe aus den Staaten importiert werden.
  • Angelo C. 07.11.2016 18:48
    Highlight Highlight Auch weisse Schweizer, bei denen die Polizei nicht Gefahr läuft, sie mit afrikanischen Kügelidealern zu verwechseln, werden nicht selten - zumal an neuralgischeren Punkten der Stadt Zürich - kontrolliert.

    Und wer das verweigert, wird entweder durchsucht, oder gar zur Identitätsfeststellung auf die nächstgelegene Polizeiwache mitgenommen. So steht es jedenfalls für JEDERMANN völlg rechtsgleich in der Polizeiverordnung.

    Letzteres ist auch meinem Sohn vor wenigen Monaten geschehen, nicht weil er die Identifikation - wie dieser Schwarze - verweigert hat, sondern weil er keine ID auf sich trug.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.11.2016 20:52
      Highlight Highlight Grundsätzlich braucht die Polizei einen Verdacht für jedwelche Massnahmen.

      Man muss in der Schweiz keine ID bei sich tragen. Es gibt keine Ausweispflicht.

      Das fehlen eines Ausweises, gerade bei Jugendlichen, darf für sich alleine nicht als Verdacht gelten. Die Polizisten können den Angaben des Kontrollierten auch glauben, und haben auch Möglichkeiten, diese per Funk zu überprüfen. Wenn sie nicht glauben wollen, müssen sie dafür einen stichhaltigen Grund haben.

      Das Mitnehmen zur Polizeiwache zwecks Identitätsfeststellung ist daher nicht korrekt sondern schikanös. Amtsmissbrauch.
    • Angelo C. 07.11.2016 21:54
      Highlight Highlight Lorent Patron, der Polizeiverordnung unkundig, denn dort steht explizit und unmissverständlich:

      "In der Schweiz gibt es zwar keine generelle Pflicht, immer eine ID oder einen Pass auf sich zu tragen. Trotzdem empfiehlt es sich, stets ein solches Dokument dabeizuhaben. Denn die Polizei darf Sie zum Beispiel zur Aufklärung oder Verhinderung einer Straftat anhalten, um Ihre Identität abzuklären. Weigern Sie sich oder haben Sie keinen Ausweis dabei, riskieren Sie, dass man Sie auf den Posten mitnimmt."

      http://www.beobachter.ch/justiz-behoerde/gesetze-recht/artikel/recht_was-darf-die-polizei/


    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.11.2016 22:23
      Highlight Highlight Das Beispiel macht's ja gerade deutlich. Die Polizei braucht einen Grund. "Aufklärung oder Verhinderung einer Straftat". Das ist Grund genug.

      Allerdings war hier nichts dergleichen im Spiel. "Der Mann sei verdächtig vorgekommen, da er den Blick abgewandt habe und ihnen habe ausweichen wollen, heisst es im Polizeirapport."

      Im zürcher Polizeigesetz (§21) steht's noch konkreter:

      "Wenn es zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendig ist, darf die Polizei ..."

      Welche Aufgabe erfüllten die Polizisten des Artikels oder bei der Kontrolle deines Sohns? Präsenz zeigen durch Bevölkerung schikanieren?
  • Repplyfire 07.11.2016 18:46
    Highlight Highlight Wie stellt man sich das vor? Um einen Schwarzen kontrollieren zu dürfen muss man dies vorgängig bei 3 Weissen, einem Asiaten und einem Rollstuhlfahrer machen? Ach ja, die Frauen nicht vergessen!
  • amore 07.11.2016 18:27
    Highlight Highlight Warum soll die Polizei nicht auch Schwarze kontrollieren dürfen, so wie sie es auch bei Weissen tut?
  • Roaming212 07.11.2016 18:17
    Highlight Highlight "Er verweigerte eine Personenkontrolle der Polizei und kriegte dafür eine Busse. " Das ist der einzige Satz, der zählt. Alles andere ist unnötiges Opfer-Getue.
  • mitch01 07.11.2016 18:12
    Highlight Highlight Ich glaube einfach, dass die Polizei vermehrt negative Erfahrungem mit dunkelhäutigen Personen hat. Daher werden diese auch unbewusst schneller verdächtigt. Das hat auch nichts mit Rassismus zu tun, das ist eine natürliche Reaktion
  • Prof.Farnsworth 07.11.2016 18:04
    Highlight Highlight ist es auch rassistisch, einem weissen Polizisten Rassissmus vorzuwerfen nur weil er Weiss ist? der typ hätt nie etwas gesagt, wäre die polizeikontrolle dunkelhäutig gewesen... wie hätte er in diesem fall argumentieren wollen?

    Ich nehme hier keine Partei ein, will nur sagen man sollte mit Rassismusvorwürfen aufpassen...
  • Olmabrotwurst 07.11.2016 18:03
    Highlight Highlight En Zürcher en Basler und en Afrikaner wartet im Spitol bis sie zu ihrne neugeborene dörfet.. ufzmol chunnt FAGE inne und seit : mir hend e Problem mir hend Kind vertuscht . idem Moment stoht de Basler uf und chunnt mitem Afrikanerbaby retour und meint: solang niemer weiss welles chind mir isch köhrt das baby mir
    • pamayer 07.11.2016 20:32
      Highlight Highlight That's it!!
  • virus.exe 07.11.2016 17:51
    Highlight Highlight Ich wurde gestern auch kontrolliert. Sauerei!!! 5 Autos vor mir wirden durchgewunken. Immer auf silbrige Fahrzeuge gehen die los. Rassisten!!! Lasst wuch kontrollieren und gut ist...

Good News für Kiffer: Polizeien verteilten massiv weniger Bussen – aber es gibt Ausnahmen

2017 fällte das Bundesgericht in Lausanne ein wegweisendes Urteil für Kiffer. Der Besitz von unter 10 Gramm Cannabis ist neu straffrei. Nun haben die meisten Polizeicorps reagiert – doch es gibt auch Abweichler.

Das Bundesgericht in Lausanne urteilte im September 2018 im Falle eines Baslers wegen Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz (BetmG). Er wurde in der Stadt Basel im Dezember 2015 mit 0,5 Gramm Marihuana und 0,1 Gramm Haschisch erwischt und die Polizei stellte ihm Verfahrenskosten und Gebühren von insgesamt etwa 300 Franken in Rechnung.

Das Bundesgericht sprach den Beschuldigten von allen Kosten frei. Es entschied, dass «der blosse Besitz von geringfügigen Drogenmengen zu Konsumzwecken» …

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