Zürich
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Weil Badran nicht will – Zürcher SP verzichtet auf Ersatzkandidatin für Nielsen

08.02.18, 20:50 09.02.18, 06:16

Erstmals seit 20 Jahren verliert die SP einen Sitz im Zürcher Stadtrat. Die Parteispitze hat am Donnerstagabend entschieden, keine Ersatzkandidatin für Claudia Nielsen aufzustellen, die überraschend nicht zur Wahl antritt. Somit wird die SP nur drei Kandidaten ins Rennen schicken. Und zwar Corine Mauch, André Odermatt und Raphael Golta.

Einen Sitz in der Regierung zu verlieren sei nie schön, lässt sich Marco Denoth, Co-Präsident der SP Stadt Zürich in einer Mitteilung zitieren. Und die Co-Präsidentin Gabriela Rothenfluh sagt: «Für uns war klar, dass eine weitere Kandidatur nur dann Sinn macht, wenn die Kandidatin nicht nur das Zeug zu einer guten Stadträtin, sondern auch bereits die entsprechende Bekanntheit mitbringt. Das heisst konkret: Min Li Marti oder Jacqueline Badran.»

«Ich habe mich schweren Herzens gegen eine Kandidatur entschieden», sagt Jacqueline Badran. Es hätte sie zwar gereizt, «aber es gibt in Bern noch einiges, was ich bewegen muss».

Umso mehr will die Zürcher SP dafür nun Karin Rykart von den Grünen unterstützen. Der Verzicht auf eine weitere Kandidatur könnte aber auch Andreas Hauri (GLP) helfen. (fvo)

Das könnte dich auch interessieren:

«Sitz, du Sau!» – Als Hockeybanausin am Playoff-Finalspiel

Stoppt die Essensdiebe! 9 Etiketten, die du brauchst, wenn du im Büro arbeitest

John Oliver attackiert die Schweiz – das sagt der Steuerexperte dazu

Hätten die Echo-Verantwortlichen doch diesen Film gesehen ...

Vergesst Russland und USA: In Syrien droht ein Krieg zwischen Iran und Israel

Dreht Obama durch? Dieses Video zeigt eine der grössten Gefahren für Demokratien

«Ohne Fiat Money wäre unser Wohlstand undenkbar»

Liebe Baslerinnen und Basler, das passiert jetzt mit eurer BaZ ...

10 Fragen, die dem SBB-Kundendienst im Internet tatsächlich gestellt wurden 🙈

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
9
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ron Collins 08.02.2018 23:55
    Highlight Fiuuuuh...welch ein Glück!;)
    27 28 Melden
  • sheimers 08.02.2018 23:20
    Highlight Die Badran hätte ich auch nicht gewählt, die war damals für das BÜPF.
    31 28 Melden
    • c_meier 09.02.2018 05:39
      Highlight Auf bürgerlicher Seite waren doch eher mehr Politiker für das büpf als dagegen...
      0 0 Melden
  • Platon 08.02.2018 22:42
    Highlight Good News👍🏻
    35 31 Melden
  • FrancoL 08.02.2018 22:05
    Highlight Ein richtiger Entscheid! für mich ist eine Vertretung mit
    3 x SP + 2 x Grün + 4 Bürgerliche ein gutes Abbild dieser wundervollen Stadt.
    17 26 Melden
    • Platon 09.02.2018 00:00
      Highlight @francol
      Richi Wolff bitte nicht vergessen!
      23 7 Melden
    • FrancoL 09.02.2018 00:18
      Highlight @platon; habe ich auch nicht vergessen, sondern ich reche damit dass er nicht wieder gewählt wird.
      17 23 Melden
  • Hans Nein Zu No Billag 08.02.2018 21:21
    Highlight Schade, dass die SP aufgibt.
    27 31 Melden
    • phreko 09.02.2018 00:18
      Highlight Ob Grün oder SP ist irrelevant.
      22 13 Melden

«Nicht nur Linke fahren Velo» – frustrierte FDP sucht neue Strategie für rot-grüne Städte

Der linke Triumph in Zürich zeigt es erneut: Die grossen Schweizer Städte sind für die Freisinnigen ein hartes Pflaster. Die FDP Schweiz sucht jetzt «liberale Antworten», um die rot-grüne Dominanz zu brechen. Das dürfte schwierig werden, glaubt Politologe Michael Hermann.

Es war ein bitterer Wahlsonntag für die Bürgerlichen in Zürich: Mit «Top 5», einer Wahlallianz aus SVP, FDP und CVP, wollte man nach 28 Jahren Rot-Grün die Mehrheit in der Stadtregierung zurückerobern. Herausgekommen ist es anders: Die CVP verlor ihren Sitz an die Grünliberalen. Der neu gewählte FDP-Stadtrat Michael Baumer musste bis zum letzten Wahlkreis zittern, ob er das absolute Mehr schaffen würde. Im Parlament eroberten die linken Parteien SP, Grüne und AL die absolute Mehrheit.

Im Zürcher …

Artikel lesen