Zürich
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Nach den «Reclaim-the-Streets»-Krawallen

Polizei fordert Videoüberwachung für öffentliche Plätze

21.12.14, 13:41 21.12.14, 16:10

Nach den Zürcher Krawallen vom 12. Dezember zeigt sich der Verband der Stadtzürcher Polizeibeamten erschreckt über das Ausmass der Gewalt. «In der Vergangenheit gab es immer wieder Phasen, in denen Gewalt eskalierte. Die Vorbereitung und die Ausrüstung der Randalierer aber hoben sich am 12. Dezember deutlich von den bekannten Mustern ab», sagt Werner Karlen, Präsident des Verbands, im «SonntagsBlick». 

Karlen fordert, dass öffentliche Plätze künftig per Video überwacht werden. «Wir benötigen Beweise, dass eine Person am gewalttätigen Umzug teilnahm. 

Dafür benötigt die Polizei eine feste Überwachung von Plätzen wie dem Bellevue und von neuralgischen Zonen wie der Langstrasse.» Dazu müsste die Stadt die politischen Zügel in Bezug auf das Sammeln von Videoaufzeichnungen lockern.

Bei der Reclaim-the-Streets-Demonstration rund um die Europaallee wurden sieben Polizisten verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Millionenhöhe. (feb)



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • sewi 21.12.2014 17:19
    Highlight Die Polizisten sollen Kameras tragen. Die mindesstrafe für Gewalt und Drohung gegen Beamte ein Jahr Gefängnis....
    0 0 Melden
  • Lowend 21.12.2014 15:51
    Highlight "They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety." (Benjamin Franklin, 1775), oder übersetzt: "Wer wesentliche Freiheit aufgeben kann um eine geringfügige bloß zeitweilige Sicherheit zu bewirken, verdient weder Freiheit, noch Sicherheit."
    13 3 Melden
    • goalfisch 21.12.2014 17:14
      Highlight Welche Freiheit würde uns denn dadurch genommen?
      1 2 Melden
    • Lowend 21.12.2014 17:52
      Highlight Z.B. Demonstrationsfreiheit, oder auch Meinungsfreiheit goalfish und wenn es der Polizei in den Sinn kommt, dass die Video-Überwachung des öffentlichen Raums nicht ausreicht und auf die Kommunikation ausgedehnt werden muss, dann müssen sie sich vielleicht schon bald zweimal überlegen, bevor sie sich zu irgend einem Thema kritisch äussern. Seit 9/11 wurden unsere Freiheiten schon sehr stark beschnitten, denn plötzlich sind Dinge wie Rasterfahndung, Datensammlungen, Datenaustausch, präventive Überwachung usw. völlig normal und wirken sich auch auf unser Verhalten aus. Big Brother is watching U!
      0 0 Melden
  • hoorli 21.12.2014 15:32
    Highlight Nein! So weit darf es auf keinen Fall kommen. Mit einer ständigen Überwachung wird jeder zum potentiellen Täter degradiert.
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