Aargau
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zwei Hunde in der Aare ertränkt – Ehepaar muss vor Gericht

Ein 37-Jähriger hat seine beiden Hunde in der Aare ertränkt. Gefunden wurden die Tiere von einem Spaziergänger. Angeklagt ist nun aber auch die Ehefrau. 



Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm hat gegen einen 37-Jährigen und dessen 33-jährige Ehefrau Anklage erhoben: Unter anderem wegen mehrfacher Tierquälerei und falscher Anschuldigung. Dies gab sie am Montag bekannt.

Für die Beschuldigte fordert die Staatsanwaltschaft eine bedingte Freiheitsstrafe von 12 Monaten und eine Busse von 2000 Franken. Die Anträge für den Beschuldigten wird die Staatsanwaltschaft an der Hauptverhandlung bekannt geben.

Am 24. September 2016 hatte ein Spaziergänger an der Aare bei Aarburg zwei ertränkte Hunde gefunden. Es handelte sich um zwei Rehpinscher. Wie die Ermittlungen ergeben hatten, wurden die Tiere vom Ehemann zuerst mit ihren Hundeleinen an je ein Stahlrohr gebunden und mit Kabelbindern fixiert. So konnten die Leinen sich nicht von den Halsbändern lösen.

Anschliessend sind die die Hunde gemäss Staatsanwaltschaft nacheinander in die Aare geworfen worden. Die Stahlrohre zogen sie unter Wasser, die Rehpinscher ertranken qualvoll.

Gestank und Gebell

Die Frau sei mitschuldig. Sie habe ihren Mann zur Tat angestiftet, so die Anklage. Sie habe ihn in den Wochen und Tagen zuvor massiv unter Druck gesetzt, er solle die Hunde wegschaffen, weil sie deren Gestank und Gebell nicht mehr ertrage.

Die Staatsanwaltschaft hat gegen das Ehepaar auch Anklage wegen falscher Anschuldigung erhoben, und zwar deshalb, weil der Beschuldigte anfänglich behauptet hatte, sein Schwager habe die Hunde abgeholt und in der Aare ersäuft.

Auch die Beschuldigte sagte zu Beginn der Strafuntersuchung aus, ihr Bruder habe die Hunde abgeholt und wahrscheinlich ersäuft.

Für die Beschuldigte beantragt die Staatsanwaltschaft eine bedingte Freiheitsstrafe von 12 Monaten und eine Busse von 2000 Franken. Die Anträge für den Beschuldigten wird die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm an der Hauptverhandlung bekannt geben.

Die Anklagen sind am Bezirksgericht Zofingen hängig. (jk/aargauerzeitung.ch)

Hund macht Schneeengel – und löst damit ein Rätsel

abspielen

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

Beto gegen Donald: Showdown an der «Grenzmauer» in Texas

Link zum Artikel

«Eine Hure zu sein, war oft top», sagt Virginie Despentes aus Erfahrung

Link zum Artikel

Mirco Müller – ein vergessener Titan auf dem Weg zum Millionär

Link zum Artikel

Hacker verkauft 617 Millionen Nutzerdaten im Darknet – diese 16 Seiten sind betroffen

Link zum Artikel

Ohne Solarium und Haarpracht – wie Donald Trump wirklich aussieht 😱

Link zum Artikel

Zersiedelungs-Initiative abgeschmettert: So lief der Abstimmungssonntag

Link zum Artikel

«Ich war überrascht, dass es reicht» – Corinne Suter holt in der WM-Abfahrt Silber

Link zum Artikel

Kantonale Vorlagen: Basel versenkt Spitalfusion, Berner Energiegesetz scheitert hauchdünn

Link zum Artikel

Frauen schreiben ihren Freunden: «Ich will ein Baby» – die Antworten sind 😱😱😱

Link zum Artikel

WLAN auf dem Mars? Bibis Beauty Palace liefert TV-Blamage für die Ewigkeit

Link zum Artikel

Diese 7 Fälle zeigen, was bei der Rüstungsbeschaffung in der Schweiz alles schief läuft

Link zum Artikel

Hey Emma, Suff-SMS-Sandro hat auch ein paar Sex-Fragen an euch Frauen!

Link zum Artikel

Stimmen diese 9 Koch-Mythen wirklich?

Link zum Artikel

Dieser NBA-Star erfuhr gerade mitten im Spiel, dass er getradet wurde

Link zum Artikel

Wenn du in der (Fake-)Sexfalle sitzt – so kommst du wieder raus

Link zum Artikel

So klicken, blocken und spulen wir die Werbung weg – die Fakten in 15 Punkten

Link zum Artikel

Auf einer Party aufs Klo, das gar keins war...Diese Jodel-Geschichte hat kein Happy-End 😱

Link zum Artikel

Leute, PICDUMP! 🙏

Link zum Artikel

Google reserviert jetzt für dich in Schweizer Restaurants (aber nicht per Telefon)

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Valon Gut-Behrami 04.12.2017 18:14
    Highlight Highlight Wie emotional abgestumpft muss dieser Mensch sein? Ich möchte ihn im Gefängnis sehen.
  • Claudi92 04.12.2017 11:28
    Highlight Highlight Wie kann man nur...Finde diese Strafe immer noch zu milde. Gibt ja genügend Tierheime in der Schweiz, die solche Hunde aufnehmen.

66-Jährige vor der eigenen Haustüre in Aarau getötet – Täterschaft ist auf der Flucht

Eine 66-jährige Frau ist am Donnerstagabend in Aarau Opfer eines Tötungsdelikts geworden. Die Schweizerin wurde vor ihrem Haus mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Sie verstarb später im Spital. Die Täterschaft ist auf der Flucht.

Nachbarn wurden kurz nach 18 Uhr auf die Frau aufmerksam. Sie lag hilferufend vor der von ihr selbst bewohnten Liegenschaft an der Erlisbacherstrasse schwer verletzt und blutüberströmt auf dem Boden, wie die Aargauer Kantonspolizei am Freitag mitteilte.

Die …

Artikel lesen
Link zum Artikel