al Kaida
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Bombenanschläge im Irak

Mindestens 17 Tote bei Anschlägen im Irak 

04.04.14, 22:47

Bei mehreren Anschlägen im Irak sind am Freitag mindestens 17 Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. Die Schiessereien und Bombenanschläge ereigneten sich in der Hauptstadt Bagdad sowie in den mehrheitlich sunnitischen Gebieten im Norden und Westen des Landes. 

Betroffen waren neben Bagdad die Städte Mossul, Samara, Ramadi und Falludscha, wie Sicherheitskräfte und Mediziner erklärten. Bei Angriffen der Armee auf Hochburgen von Rebellen in Jusifijah, Latifijah und Dschurf al-Sachr wurden 15 Aufständische, aber auch drei Soldaten getötet. 

Beim Beschuss der von Dschihadisten kontrollierten Stadt Falludscha durch die Armee starben zudem zwei Zivilisten, während in der benachbarten Provinzhauptstadt Ramadi zwei Polizisten getötet wurden. Ramadi und Falludscha waren Anfang des Jahres von Dschihadisten eingenommen worden. 

Das Land steckt seit Monaten in einer tiefen politischen Krise, die Arbeit der Volksvertretung ist weitgehend blockiert. Vor den Parlamentswahlen am 30. April hat die Gewalt weiter zugenommen. 

Die sunnitische Minderheit wirft der schiitisch dominierten Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki einen autoritären Regierungsstil vor und fühlt sich von ihr diskriminiert. Angesichts der zunehmenden Gewalt im Land wächst die Sorge, dass der Irak vollends im Bürgerkrieg versinkt. (sda/afp) 

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Saudis in der Klemme: Gericht lässt Klage von 9/11-Opfern zu

Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 und ihre Angehörigen dürfen Saudi-Arabien vor einem US-Gericht verklagen. Das Königreich hatte vergeblich versucht, dies zu verhindern.

Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman befindet sich derzeit auf einer Tour durch die USA. Obwohl er erst 32 Jahre alt ist, gilt MBS, wie er genannt wird, als eigentlicher Machthaber im Königreich. Entsprechend wird er von Politikern und Wirtschaftsführern hofiert. Er unterzeichnete Verträge über neue Waffenlieferungen und den Bau einer gewaltigen Solaranlage.

Es ist das Ziel von MBS, das ultrakonservative Saudi-Arabien zu modernisieren. Zuletzt hielt er sich in New York auf, und dort wurde …

Artikel lesen