al Kaida
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Al-Kaida-Anschlag

Mindestens 20 Tote bei Angriff auf Armeezentrale im Jemen 

02.04.14, 21:41
epa04151481 A handout picture made available by the Yemeni Defense Ministry on 02 April 2014 shows Yemeni soldiers inspecting the scene of a car bomb blast outside the headquarters of a Yemeni Army base in the southern port city of Aden, Yemen, 02 April 2014. Gunmen attacked the army headquarters in Yemen's second city, leaving six soldiers and a civilian dead, as well as 10 of the attackers, the official Saba news agency said. Attackers detonated a car bomb at the gate of the fourth military district's base in the southern port city of Aden, the News Yemen site reported. After the explosion gunmen attempted to storm the complex.  EPA/YEMENI DEFENSE MINISTRY / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/YEMENI DEFENSE MINISTRY

Bei einem mutmasslichen Al-Kaida-Anschlag auf das Militärhauptquartier in der jemenitischen Hafenstadt Aden sind mindestens 20 Menschen getötet worden. Die Attentäter beschossen das Gebäude vor der Stürmung mit Raketen und zündeten eine Autobombe vor dem Eingang. 

Im Zuge des Überfalls seien sechs Soldaten, drei Passanten und elf Angreifer getötet worden, sagte ein Militärvertreter. Unter den zivilen Opfern war auch ein siebenjähriges Kind. 

Hinter der Tat stehe das Terrornetzwerk Al-Kaida, sagte ein von der staatlichen Nachrichtenagentur Saba zitierter Sicherheitsbeamter. Letztlich hätten die Wachposten vor dem Hauptquartier noch Schlimmeres verhindert und die verbliebenen Attentäter in die Flucht geschlagen. Nach ihnen werde gesucht. 

Über die Zahl der Angreifer lagen zunächst keine Informationen vor. Nach Armeeangaben wurden Soldaten zur Verstärkung in das betroffene Stadtviertel Tawahi geschickt. Ein Armeevertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Kämpfe hätten sich über mehrere Stunden hingezogen. Inzwischen sei die Lage aber wieder unter Kontrolle. 

Ähnlicher Anschlag 

Attentäter der Extremistengruppe Ansar al-Scharia, die Al-Kaida nahesteht, hatten im Oktober einen ähnlichen Anschlag auf ein Armeehauptquartier in der südwestlichen Provinz Hadramaut verübt und Soldaten als Geiseln genommen. Damals wurden zwölf Menschen getötet. Letztlich konnte die Armee das besetzte Gebäude nach zweitägigen Kämpfen zurückerobern und die Geiseln befreien. 

Während der Proteste gegen den langjährigen jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Saleh im Frühjahr 2011 hatte der Al-Kaida-Ableger die Schwäche des Militärs genutzt, um im Süden des Landes grosse Gebiete unter seine Kontrolle zu bringen. 

Erst nach einer zweimonatigen Militäroffensive ab Mai 2012 wurden die Extremisten wieder aus den grösseren Städten vertrieben und zum Rückzug in die Wüste der Hadramaut-Provinz gezwungen. (sda/afp) 

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