al Kaida
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A US Predator unmanned drone armed with a missile stands on the tarmac of Kandahar military airport as Afghan President Hamid Karzai spoke at a meeting with tribal leaders in Kandahar city, Afghanistan, Sunday June 13, 2010.  President Karzai appealed to hundreds of tribal and religious leaders to support a major operation in their southern province, the heartland of a Taliban insurgency. Karzai, accompanied by top NATO commander US General Stanley McChrystal, spoke to representatives and residents in Kandahar about renewed efforts to bring stability to the war-weary province. (AP Photo//Massoud Hossaini, Pool)

Eine Kampfdrohne vom Typ Predator auf einem Flugplatz in Afghanistan. Bild: AP POOL AFP

friedensgespräche mit Taliban

USA fahren Drohnenangriffe in Pakistan massiv herunter

Die Drohnenangriffe des US-Militärs in Pakistan sind heftig umstritten. Immer wieder gibt es zivile Opfer. Nun wurde ihre Zahl deutlich reduziert.



Die USA haben einem Zeitungsbericht zufolge ihre Drohnen-Angriffe in Pakistan drastisch zurückgefahren. Hintergrund soll die Bitte Pakistans um Zurückhaltung sein, solange die Regierung in Islamabad sich um Friedensgespräche mit den Taliban bemüht. 

Die Zeitung «Washington Post» beruft sich in ihrem Bericht auf einen Vertreter der US-Regierung. Dieser habe allerdings auch klar gemacht, dass das US-Militär umgehend führende Al-Kaida-Angehörige angreifen werde, wenn es ihrer habhaft werde oder es eine unmittelbare Bedrohung für US-Bürger abzuwehren gelte. 

Die Drohnenangriffe des US-Militärs auf pakistanischem Boden sind umstritten, da es immer wieder Opfer unter Zivilisten gibt. Der pakistanische Ministerpräsident Nawaz Sharif hat ein Ende der Angriffe mit unbemannten Fluggeräten verlangt. 

Diese werden insbesondere im Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan eingesetzt, das als Rückzugsgebiet der radikal-islamischen Taliban und der Extremistenorganisation Al-Kaida gilt. (pbl/sda)

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