5 spannende News aus
Forschung und Wissenschaft
Science Weekly
watson
von Leo Helfenberger
publiziert am 2.2.2021
bild: shutterstock
watson
publiziert am 2.2.2021
bild: shutterstock
1. Das Glück der Erde
Beginnen wir mit Good-News: Rein rechnerisch düfte es uns gar nicht mehr geben. Denn die Evolution brauchte zwischen 3 und 4 Milliarden Jahre, um den Menschen in seinem heutigen Abbild zu formen. In solch einer Zeitspanne kann viel schief gehen, wie Prof. Toby Tyrrell errechnet hat.
publiziert am 12.12.2020
So wurde gerechnet
Das Ergebnis? Nur ein Planet (von 100'000)
schaffte es, bei allen Versuchen immer
bewohnbar zu bleiben. Das heisst: Auch Planeten mit sehr guten Ausgleichs-
mechanismen verdanken ihr Überleben
teilweise purem Glück.
watson
Prof. Tyrrell hat sich dafür 100'000
unterschiedliche Planeten modelliert und sie
alle jeweils 100 Mal einer Zeitspanne von 3
Milliarden Jahren ausgesetzt. Dabei konnten
Katastrophen wie Meteoreinschläge oder
Supervulkane zufällig eintreffen.
watson
publiziert am 2.2.2021
bild: shutterstock
Die Erde verfügt anscheinend über gute Ausgleichs-Mechanismen, um Vulkanausbrüche und Meteoreinschläge zu überleben und hatte auch sehr viel Glück. Ansonsten hätten bereits verschiedene Katastrophen die Evolution des Homo Sapiens jäh beendet.
watson
publiziert am 2.2.2021
bild: shutterstock
2. Die erste künstliche Hornhaut
Die moderne Medizin schafft jeden Tag neue Wunder. Wir kennen bereits künstliche Ersatzteile für verschiedene Gelenke und sogar Organe. Nun wurde auch erstmals erfolgreich eine künstliche Hornhaut in das Auge eines Erblindeten eingesetzt. Er konnte danach wieder sehen.

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publiziert am 2.2.2021
video: corneat vision
Der Hersteller berichtete, man habe in Israel einem 78-Jährigen das Augenlicht zurückgebracht. Dafür wurde die defekte Hornhaut entfernt und das Implantant als Ersatz eingesetzt. An dessen Rändern vereinten sich künstliches und natürliches Gewebe.
watson
publiziert am 2.2.2021
bild: shutterstock
Das Ergebnis? Der Patient erkannte wenige Wochen nach der Operation Verwandte und Bekannte wieder. Im Sehtest zeigt er eine stark verbesserte Sehkraft. Nun sollen im Zuge einer ersten Studie neun weitere Patienten diese künstliche Hornhaut erhalten.
watson
publiziert am 2.2.2021
bild: shutterstock
3. Die lebensrettende Spritze
Impfungen gehören zu den grössten medizinischen Fortschritten der Menschheit. Trotzdem haben sie in einigen Teilen der Gesellschaft einen schlechten Ruf. Jetzt zeigt eine Modell-Rechnung, wie viel wir dieser Technologie zu verdanken haben.
publiziert am 2.2.2021
watson
Die Daten
Ohne die Impfungen gegen beispielsweise die
Masern oder Hepatitis B sei die Chance bis zu
45 Prozent höher, dass ein Kind vor seinem
fünften Lebensjahr stirbt, schreiben die
Autoren.
Die zehn wichtigsten Impfungen haben in
den 100 ärmsten Ländern etwa 37 Millionen
Leben gerettet – und das alleine in den
letzten 20 Jahren. Dies konnten die Wissen-
schaftler mittels Daten aus der ganzen Welt
errechnen.
watson
publiziert am 2.2.2021
bild: PBS
4. Der Schwarm
Forscher greifen auf die verrücktesten Tarnungen für ihre Kameras zurück. Hier wurde eine Drohne als Kolibri getarnt, um einen Schwarm von Monarchfaltern zu filmen. Die Aufnahmen: beindruckend.

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publiziert am 2.2.2021
video: PBS
So kann sich die Kamera den Schmetterlingen stark annähern, ohne diese aufzuschrecken.

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publiziert am 2.2.2021
video: PBS
Der Schwarm ist riesig: Er erstreckt sich über mehrere Bäume.

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publiziert am 2.2.2021
video: PBS
Als die Schmetterlinge doch reagieren, gerät die Drohne arg in Bedrängnis.
watson
publiziert am 2.2.2021
bild: PBS
Das ganze Video von Nature
on PBS findest du hier:
Auf YouTube ansehen

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publiziert am 2.2.2021
Video: Kennedy News & Media
5. Krümelmonster gefunden
Ein Geologe hat in einem Achatstein das perfekte Abbild des Krümmelmonsters gefunden. Erste Facebook-User befürchten, dass sich unter den Sesamstrasse-Fans ein religiöser Kult bilden könnte. Wir werden sehen. Auf jeden Fall wünschen wir euch eine schöne Restwoche!