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Ein Bild, das es im neuen FIFA nicht mehr geben wird: Die Schweizer Nati verschwindet aus der Gamereihe. Bild: screenshot youtube

Schweizer Nati aus FIFA 22 gestrichen – dafür gibt es mehr Diversität

Publiziert: 14.09.21, 07:33 Aktualisiert: 14.09.21, 12:59

Hiobsbotschaft für Schweizer Fans der FIFA-Spiele. In FIFA 22, das am 1. Oktober im Handel erscheint, ist die Schweizer Nationalmannschaft nicht mehr mit dabei. «Die Schweiz wird in FIFA 22 keine spielbare Nation mehr sein», bestätigte die Kommunikationsagentur von Hersteller EA.

Beim Schweizerischen Fussballverband (SFV) hadert man mit dem Entscheid des Videospielherstellers. «Wir sind überrascht und enttäuscht», sagt Adrian Arnold, Kommunikationschef der Nationalmannschaft gegenüber dem «Blick». Im Büro in Muri hatte man keine Ahnung: «Wir haben die Informationen auf die gleiche Weise erhalten wie Sie, nämlich über die Pressemitteilung.»

«Ich weiss noch nicht, was diese Abwesenheit für uns bedeuten wird, aber die Schweiz wurde im Spiel geschätzt und es ist schade für die Menschen, die die Nati mögen», erklärt Arnold weiter. Eine Möglichkeit, auf den Entscheid zu reagieren, gäbe es für den SFV allerdings nicht. Geld sei zwischen Verband und Hersteller EA nie geflossen.

Die Schweiz ist nicht alleine mit dem Problem. Mit Chile, Ecuador, der Elfenbeinküste, der Türkei und Uruguay wurden andere traditionsreiche Fussballnationen ebenfalls aus FIFA 22 gestrichen. Weiterhin spielbar sind dagegen unter anderem China, Kanada, Neuseeland, Nordirland oder Ungarn.

Diese Nationen sind aus FIFA 22 gestrichen:

Ägypten, Bolivien, Bulgarien, Chile, Ecuador, Elfenbeinküste, Indien, Kamerun, Kolumbien, Paraguay, Peru, Schweiz, Slowenien, Südafrika, Türkei, Uruguay, Venezuela.

Mehr Diversität, neue Technologie

Stattdessen setzt die neuste Ausgabe des beliebten Fussballgames unter anderem auf mehr Diversität. So ist es künftig möglich, für den Pro-Clubs-Modus auch weibliche Profis zu erstellen und eine Karriere zu lancieren. Mit der ehemaligen englischen Nationalspielerin Alex Scott ist zudem erstmals eine Frau Kommentatorin in einem FIFA-Spiel.

Neu können auch Spielerinnen erstellt werden. Video: YouTube/EA SPORTS FIFA esports

FIFA 22 soll zudem noch realistischer werden. Die erstmals eingesetzte «Hypermotion Technology», soll das Spiel «viel näher an den echten Fussball» bringen.

Die Erklärungen zur «Hypermotion Technology» findest du ab 3:52. Video: YouTube/EA SPORTS FIFA

Zudem sollen folgende Änderungen im Gameplay kommen:

  • Ein neues Torhüter-System soll für intelligentere Aktionen sorgen. Individuelle Stile der Torhüter werden durch die «Goalkeeper Positioning Personality» simuliert.
  • Das Game soll über eine neue, authentische Ballphysik verfügen.
  • Es gibt einen «Explosive Sprint», der die Dynamik der 1-gegen-1-Situationen verändern soll.
  • Spieler sollen grössere taktische Kontrolle durch unterschiedliche Spielstile in beiden Spielfeldhälften und neue Angriffstaktiken erhalten.

(abu)

Die 25 besten Spieler bei FIFA 21

Rang 1: Lionel Messi
Rang 2: Cristiano Ronaldo
Rang 3: Robert Lewandowski
Rang 4: Kevin De Bruyne
Rang 5: Neymar
Rang 6: Jan Oblak
Rang 7: Virgil Van Dijk
Rang 8: Kylian Mbappé
Rang 9: Mohamed Salah
Rang 10: Sadio Mané
Rang 11: Marc-André ter Stegen
Rang 12: Alisson
Rang 13: Sergio Ramos
Rang 14: Manuel Neuer
Rang 15: Sergio Agüero
Rang 16: Karim Benzema
Rang 17: Casemiro
Rang 18: Thibaut Courtois
Rang 19: Joshua Kimmich
Rang 20: Toni Kroos
Rang 21: Harry Kane
Rang 22: Eden Hazard
Rang 24: Paulo Dybala
Rang 25: Ederson

So haben deine Kollegen endlich eine Chance gegen dich

Video: watson / nico franzoni, sandro zapella, Jodok Meier

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