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AHV, IV und Co. prall gefüllt: Kapital der Sozialversicherungen erreicht fast eine Billion

Publiziert: 05.11.19, 10:53

Bild: KEYSTONE

Die Sozialversicherungen haben sich im Jahr 2017 positiv entwickelt. Die Einnahmen stiegen um 3.2 Prozent, während die Ausgaben nur um 1.7 Prozent wuchsen. Damit resultierte ein Ergebnis von 20 Milliarden Franken.

Das Sozialversicherungskapital stieg um 75.9 Milliarden Franken auf 998.4 Milliarden Franken. Erstmals erreichte es fast die Grenze von einer Billion Franken, wie das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) am Dienstag mitteilte.

Der Überschusses kam vor allem durch die höchsten bisher ausgewiesenen Kapitalwertgewinne von 58 Milliarden Franken zustande. Ein deutlich stärkeres Wachstum der Einnahmen als der Ausgaben war in der Gesamtrechnung zuletzt 2011 und 2013 zu verzeichnen. Die aktuelle Entwicklung zeige, dass sich die finanzielle Situation der Sozialversicherungen verbessert habe, heisst es im Bericht.

In den letzten 30 Jahren haben sich die Gesamteinnahmen mehr als verdreifacht. Die Beiträge der Versicherten und Arbeitgeber entsprachen immer mindestens zwei Dritteln der Einnahmen. Die Beiträge der öffentlichen Hand stiegen leicht an und betrugen im Jahr 2017 17 Prozent.

Die stärkste Veränderung gab es beim laufenden Kapitalertrag: Er stieg in den ersten zehn Jahren von 15 auf 18 Prozent und erreichte 1992 19 Prozent. Ab 1999 setzte ein anhaltender Rückgang ein. Gemessen an den höchsten Werten halbierte sich dieser Finanzierungsanteil.

Das BSV berechnet die Gesamtrechnung der Sozialversicherungen jährlich. Diese stützt sich auf die Finanzdaten aller Sozialversicherungen und dient dem Bund als Grundlage seiner Sozialversicherungspolitik.

Berücksichtigt werden sämtliche Sozialversicherungen: AHV, IV, Ergänzungsleistungen Berufliche Vorsorge, Krankenversicherung, Unfallversicherung, Erwerbsersatzordnung, Arbeitslosenversicherung und Familienzulagen. (aeg/sda)

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