Aktuelle Themen:

Bär soll Mann getötet haben: Wanderer fanden Körperteile in US-Nationalpark

Wanderer haben bei einer Tour durch den Great Smoky Nationalpark in den USA zerfetzte Körperteile entdeckt. Ein Bär soll einen Mann getötet haben. Das Tier wurde vorsorglich eingeschläfert.

Publiziert: 16.09.20, 09:33

In den Great Smoky Mountains hat offenbar ein Bär einen Mann getötet (Symbolbild) Bild: k23video://11467101/952a5b71eb9ed089b2e0dc8be7b103b4

Ein Artikel von

Bei einem Spaziergang am North-Carolina-Arm des Hazel-Creek-Trails, nur wenige Kilometer von der Grenze zu Tennessee entfernt, ist eine Gruppe Wanderer an einem scheinbar verlassenen Campingplatz vorbeigekommen. Dort stiess sie auf verstreute Körperteile. Die Gruppe informierte daraufhin den Parkranger.

In der Nähe wurde auch ein Bär gesichtet, der «das Gebiet durchkämmte», wie es in einer Pressemitteilung des Parks hiess. Die Überreste konnten identifiziert werden – es handelte sich um einen Mann aus Illinois. Der Bär suchte offenbar nach Überresten des Mannes. Obwohl nicht geklärt werden konnte, ob der Bär ihn auch wirklich getötet hatte, wurde das Tier eingeschläfert. 

Die Website der Great Smoky Mountains warnt Parkbesucher davor, sich den Schwarzbären, die in der Region heimisch sind, bis auf 15 Meter zu nähern. «Wenn ein Schwarzbär auf Sie zu läuft, laute Geräusche macht oder auf den Boden knallt, laufen Sie nicht weg, sondern gehen Sie langsam zurück und beobachten Sie den Bären », heisst es auf der Website. «Vergrössern Sie den Abstand zwischen Ihnen und dem Bären. Der Bär wird wahrscheinlich dasselbe tun.» Ob der Mann dem Bären zu nahe kam oder an einer anderen Ursache verstorben ist, bleibt ungeklärt.

(t-online/loe)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben