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Lionel Messi mit Ehefrau Antonella auf dem Roten Teppich. Bild: EPA

Cirque du Soleil performt «Messi 10» – die erste Zirkusshow über einen Fussballer

Publiziert: 11.10.19, 12:56 Aktualisiert: 11.10.19, 15:19

Lionel Messi ist in die Manege gegangen. Gestern Abend feierte die Show «Messi10» des Cirque du Soleil in Barcelona Weltpremiere. Während sein Erzrivale Cristiano Ronaldo auf seiner portugiesischen Heimatinsel Madeira seit längerem unter anderem ein Museum, eine grosse Bronzestatue und einen nach ihm benannten Flughafen hat, kontert der argentinische Fussball-Star mit einem Zirkusdebüt.

«Das war ein komisches Gefühl», sagte der Offensivspieler des FC Barcelona nach der Show. «Ich kann es immer noch nicht glauben, dass der Cirque du Soleil etwas über mich macht. Das ist eine grosse Ehre, aber ich denke, ich träume.»

Zum Abschluss war der 32-Jährige in die Manege gegangen und hatte unter tosendem Applaus des Publikums allen Darstellern gratuliert. Messi ist der erste Sportler überhaupt, der die zentrale Figur einer Show der weltberühmten Zirkustruppe aus Kanada ist. Es handelt sich um eine Partnerschaft zwischen dem Fussballer, dem FC Barcelona, Sponsoren des Clubs und dem Zirkus.

Einige Eindrücke aus der Messi-Nummer. Video: YouTube/La Vanguardia

Die Show, bei der Akrobaten und Clowns mit und ohne Ball ihr Können zeigen, erzählt die Lebensgeschichte Messis. Es geht um seine Leidenschaft für den Fussball, um sein Durchsetzungsvermögen, aber auch um Familie und Liebe. Die Musik der Inszenierung wurde unter der Leitung des Argentiniers Afo Verde komponiert.

Das kanadische Unternehmen hat bereits Shows über Michael Jackson und die Beatles inszeniert. Der Cirque du Soleil wurde 1984 von einer Gruppe von Strassenkünstlern in Montreal gegründet. Seitdem haben knapp 200 Millionen Menschen die unterschiedlichen Shows gesehen. (pre/sda)

Für immer unvergessen! Diese Sportler gibt's als Statue

Obwohl immer noch aktiv wird Rafael Nadal vor dem French Open 2021 in Paris als Statue verewigt. Das Ding ist sechs Meter gross, wurde komplett aus Metall und zu Ehren seiner (bislang) 13 Roland-Garros-Titel gefertigt.
Seit 2007 gibt's Roger Federer bereits als Statue. Der Chinese Chen Haiyan modellierte den Tennis-Maestro damals als Terracotta-Krieger mit Racket in der Hand. imago images
Wieso hatte er denn noch keine Statue?! Egal, seit 2019 hat uach Zlatan Ibrahimovic eine. Das überdimensionale Ding steht in Ibras Heimatstadt Malmö. AP / Johan Nilsson
Seit März 2019 steht auf der Legends Plaza vor dem Dignity Health Sports Park der Los Angeles Galaxy eine Statue von David Beckham. AP/FR170512 AP / Ringo H.W. Chiu
Die ägyptische Künstlerin Mai Abdel Allah hat Liverpool-Superstar Mohamed Salah mit dieser Statue, die im November 2018 eingeweiht wurde, einen Bärendienst erwiesen. AP/AP / Ayman Aref
Grosse Ehre für Christiano Ronaldo: Ende März 2017 wird der Flughafen von Madeira nach dem portugiesischen Star-Fussballer umbenannt. Aufgestellt wird auch eine Büste von CR7, die wegen ihrer Hässlichkeit für grosses Aufsehen sorgt. AP/AP / Armando Franca
Ebenfalls auf Madeira steht eine weitere Statue von CR7 – vor dem ihm gewidmeten Museum. AP/AP / Armando Franca
Ja, noch eine! Seit 2014 steht Cristiano Ronaldos Konterfei auf Madeira. Besonders auffällig ... ihr seht's ja selber. EPA LUSA / JOSE SENA GOULAO
Auch Lionel Messi gibt's als Statue. Sie wurde Ende Juni 2016 auf der Promenade Paseo de la Gloria in Buenos Aires enthüllt und steht dort neben weiteren argentinischen Sportgrössen wie dem fünfmaligen Formel-1-Weltmeister Juan Manuel Fangio, Basketball-Superstar Emanuel Ginobili und der ehemaligen Tennisspielerin Gabriela Sabatini. AP / VICTOR R. CAIVANO
Die Los Angeles Lakers enthüllen Mitte März 2017 vor dem Staples Center eine 2,74 m grosse und 544 kg schwere Bronze-Statue ihres früheren Starspielers. AP/AP / Mark J. Terrill
Goalie-Legende Martin Brodeur wurde von den New Jersey Devils für die drei Stanley-Cup-Siege als Statue verewigt.
Die berühmteste Schweizer Sport-Statue: An Chad Silver wird seit 2005 vor dem Zürcher Hallenstadion erinnert. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA BELLA
Keine Statue, aber eine Holzskulptur von Didier Cuche gibt's in seinem Heimatdorf Le Paquier.
Noch eine Skifahrer-Skulptur: Die Hermann-Maier-Statue steht in Flachau.
Formel-1-Legende Ayrton Senna sitzt in einem Park in Imola, dem Ort seines tödlichen Unfalls.
Die kontroverse Statue von Zinédine Zidanes Kopfstoss gegen Marco Materazzi steht nach zwei Umplatzierungen jetzt im Arab Museum of Modern Art in Doha. EPA / STR
Diego Maradona im Boca Juniors Museum in Buenos Aires. AP / DANIEL LUNA
David Beckham in Silber für H&M in London – natürlich in Unterwäsche.
Die Statue von Sir Alex Ferguson steht natürlich vor dem Old Trafford in Manchester. AP PA / Martin Rickett
Sir Bobby Charlton, George Best und Denis Law sind auch dort zu finden.
Arsenal-Legende Dennis Bergkamp gibt's vor dem Emirates Stadium in London zu bestaunen. EPA / FACUNDO ARRIZABALAGA
Ganz in der Nähe kniet Thierry Henry.
Carlos Valderama hat es sich in einem Park von Bogota gemütlich gemacht.
Sir Bobby Moore posiert vor dem Wembley Stadium. AP / Tom Hevezi
Celtic-Legende Jimmy Johnstone steht vor dem Celtic-Park in Glasgow.
Auch in den USA sind Statuen überaus beliebt: Michael Jordan setzt vor dem United Center in Chicago zum Dunk an.
Michael «Magic» Johnson lächelt vor dem Staples Center von Los Angeles die Besucher an.
Die Utah-Jazz-Legenden John Stockton und Karl Malone sind auch in Edelmetall unzertrennlich.
Kareem Abdul-Jabbar steht vor dem Staples Center in Los Angeles.
Wayne Gretzky stemmt den Stanley Cup natürlich in Edmonton.
Bobby Orrs legendärer Flug-Jubel ist in Boston verewigt worden.
Mario Lemieux spricht vor seinem Abbild in Pittsburgh. AP / Keith Srakocic

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Video: watson / Nico Franzoni

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