Aktuelle Themen:

Liverpool verliert gegen Swansea +++ Juventus nach Sieg an Napoli dran

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Publiziert: 22.01.18, 17:23 Aktualisiert: 22.01.18, 23:01

Liverpool verliert bei Schlusslicht Swansea

Liverpool erlebte in der Premier League zum Abschluss der 24. Runde eine bittere Enttäuschung. Die Mannschaft von Jürgen Klopp unterlag bei Liga-Schlusslicht Swansea 0:1.

Ein Treffer durch Swanseas Innenverteidiger Alfie Mawson fünf Minuten vor der Pause besiegelte die erste Liga-Niederlage Liverpools seit Oktober des letzten Jahres. Der 24-Jährige profitierte von einer ungeschickten Kopfabwehr von Virgil van Dijk, der in der Winterpause für kolportierte 100 Millionen Franken von Southampton zum FC Liverpool gewechselt war.

Video: streamable

Obwohl die «Reds» die Partie auch in der Folge klar dominieren konnten, blieb ihnen ein Treffer verwehrt. Besonders in der Schlussviertelstunde konnten sich die Waliser kaum mehr aus der eigenen Hälfte befreien, die Abwehrreihe und insbesondere Goalie Lukasz Fabianski konnten der zweitstärksten Offensive der Liga widerstehen. In der 95. Minute traf Firmino zudem mit einem Kopfball nur den Pfosten.

Juventus mit Minisieg

Juventus Turin kam gegen Genoa zu einem 1:0-Minisieg und schloss wieder bis auf einen Punkt zu Leader Napoli auf. Den einzigen Treffer erzielte Douglas Costa bereits in der 16. Minute. Nachdem er den Ball bereits fast verstolpert hatte, setzte sich der Brasilianer nach einem sehenswerten Doppelpass mit Blaise Matuidi doch noch durch.

Costa mit dem 1:0

Video: streamable

Der Rest der Partie bot kaum Höhepunkt, die Juventus-Verteidigung stand aber solide und geriet kaum je in Gefahr. Stephan Lichtsteiner spielte auf der rechten Abwehrseite und werde sieben Minuten vor Schluss durch Andrea Barzagli ersetzt. (sda)

Forster muss länger zuschauen

Verteidiger Beat Forster vom EHC Biel ist für vier Spiele gesperrt worden. Dies wegen eines Crosschecks gegen ZSC-Stürmer Chris Baltisberger. Forster kassiert zudem eine Busse von 6370.- Franken. Die erste Sperre hat er bereits verbüsst.

Eingestellt wurde das Verfahren gegen Forster wegen eines Checks gegen Robert Nilsson im gleichen Spiel. In dieser Situation könne dem Bieler kein Vorwurf gemacht werden, da er nicht mit der plötzlichen und überraschenden Drehung Nilssons habe rechnen müssen. (ram)

FCSG räumt weiter auf

Die neue Führung im FC St.Gallen vollzieht weitere Personalveränderungen. So trennen sich die Ostschweizer von Nachwuchschef Marco Otero. Der 43-Jährige war seit März 2015 technischer Leiter der Future Champs Ostschweiz, davor hatte er bereits bei den Grasshoppers als Ausbildungschef gearbeitet.

Neben Otero trennen sich die St. Galler auch von Konditionstrainer Harry Körner und dem Leiter Physiotherapie, Benjamin Bubeck. Der Klub werde in Kürze bekannt geben, wie die vakanten Positionen neu besetzt werden sollen. Im Bereich Physiotherapie ist St.Gallen bestrebt, Simon Storm zurückzuholen. Er war im Juni 2017 unter Präsident Stefan Hernandez entlassen worden. Nun soll er unter Hernandez' Nachfolger Matthias Hüppi wieder zum Super-Ligisten zurückkehren. (ram/sda)

Pettersson bis 2021 ein Löwe

Die ZSC Lions und der Schwede Fredrik Pettersson ziehen die Option im bisherigen Vertrag für die kommende Saison und verlängern zusätzlich um zwei Jahre bis 2021. Der 30-jährige Flügelstürmer ist mit 21 Toren und 20 Assists in 38 Partien der Topskorer der Lions in der laufenden Meisterschaft. «Fredrik ist ein zentraler Faktor in unserem Offensivspiel, speziell im Powerplay», sagte ZSC-Sportchef Sven Leuenberger. Zudem sei er sowohl auf als auch neben dem Eis ein Leader.

Ausserdem bleibt Goalie Niklas Schlegel ein weiteres Jahr beim ZSC. Der 23-Jährige, seit 2006 in der Organisation der Löwen, hütete bislang in 90 Meisterschaftspartien das Tor des achtfachen Schweizer Meisters. (ram/sda)

Bild: PPR

Hollerbach übernimmt beim HSV

Der seit Jahren abstiegsbedrohte Hamburger SV hat wieder einmal einen neuen Trainer vorgestellt. Nach dem 0:2 gegen das Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Köln übernimmt Bernd Hollerbach beim Vorletzten.

Der neue Trainer soll «als Impuls wirken und unserer Mannschaft die Unsicherheit nehmen», sagte Hamburgs Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen. Der 48-jährige Hollerbach war als Verteidiger zwischen 1996 und 2004 beim HSV aktiv, als Trainer coachte er zuletzt die Würzburger Kickers. (ram)

«Der benimmt sich wie auf der Jagd und rennt wie ein wild gewordener Handfeger über den Platz.»

Schalke-Coach Frank Neubarth einst nach einer Partie gegen den HSV über Bernd Hollerbach

Javi Gracia Trainer von Watford

Der Spanier Javi Gracia ist neuer Trainer des Premier-League-Klubs Watford. Der 47-Jährige ersetzt den Portugiesen Marco Silva, von dem sich der Londoner Vorortsklub am Sonntag trennte. Watford belegt in der Meisterschaft den 10. Platz.

Javi Gracia trainierte früher nebst anderen Vereinen Osasuna und Malaga. Als Mittelfeldspieler war er unter anderem für San Sebastian und Villarreal tätig. (ram/sda/afp)

Bild: EPA/EFE

Eindrückliche Rekordmarken aus dem Ski-Weltcup

Legendärste Aufholjagd im 2. Lauf: Der Bündner Marc Berthod gewinnt 2007 den Slalom in Adelboden nach Rang 27 im 1. Lauf – und mit Startnummer 60. Unvergessen! ALESSANDRO DELLA BELLA
Längste Siegesserie: Zwischen dem 16. Dezember 1988 und dem 8. Januar 1989 wird im Weltcup um acht Siege gefahren – Vreni Schneider gewinnt hintereinander alles. Sie siegt in vier Slaloms, drei Riesenslaloms und einer Kombination.
Längste Siegesserie in einer Disziplin: Der Schwede Ingemar Stenmark gewinnt 14 Riesenslaloms in Folge. Alle zehn der Saison 1978/79, den letzten der Vorsaison und die drei ersten der folgenden. STR
Längste Siegesserie einer Nation: Um Hermann Maier gewinnen die Österreicher zwischen Februar 1997 und Februar 2000 alle 19 Super-G-Rennen. ALESSANDRO DELLA VALLE
Legendäre Siegesserie der Schweiz: 1987/88 und 1988/89 gewinnen die Schweizerinnen (im Bild: Michela Figini) jeweils alle acht Abfahrten der Saison. STR
Legendärster Mehrfachsieg: 1998 feiert Österreich beim Super-G von Innsbruck einen Neunfachsieg. Der beste vom Rest der Welt ist der Norweger Lasse Paulsen mit über einer Sekunde Rückstand. Unvergessen! EDDY RISCH
Einsame Klasse: Der Walliser Pirmin Zurbriggen gewinnt 1987 die Lauberhorn-Kombination, weil er der einzige Klassierte ist. Unvergessen! STR
Wiederholungstäter: Der Amerikaner Bode Miller ist der einzige Athlet, der in allen fünf Disziplinen mindestens fünf Siege feiert. ANDREA RUSTIONI
Höchste Siegernummer: Der Liechtensteiner Markus Foser gewinnt in Val Gardena mit der 66 die Abfahrt 1993, nur fünf Tage später gewinnt die Slowenin Katja Koren ebenfalls mit der 66 den Super-G in Flachau. Unvergessen! CLAUDIO PAPI
Top-Geschwindigkeit: Nie wird im Ski-Weltcup ein höheres Tempo gemessen als beim Franzosen Johan Clarey, der 2013 am Lauberhorn mit 161,9 km/h geblitzt wird. Unvergessen! PETER SCHNEIDER
Grösster Vorsprung bei den Frauen in der Neuzeit: Mikaela Shiffrin (rechts) gewinnt 2015 den Slalom in Aspen mit 3,07 s Vorsprung auf Veronika Velez Zuzulova (links). JOHN G. MABANGLO
Grösster Vorsprung bei den Frauen aller Zeiten: Marie-Theres Nadig triumphiert 1978/79 in einem Riesenslalom im japanischen Furano 5,20 s vor Annemarie Moser-Pröll. STR
Grösster Vorsprung bei den Männern in der Neuzeit: Marcel Hirscher (rechts) gewinnt 2015 in Garmisch einen Riesenslalom 3,28 s vor Felix Neureuther (links). Alessandro Trovati
Grösster Vorsprung bei den Männern aller Zeiten: Ingemar Stenmark gewinnt 1978/79 einen Riesenslalom 4,06 s vor Bojan Krizaj. STR
Enge Kisten: Im März 1987 gewinnen Vreni Schneider (links) und Maria Walliser in Sarajewo zeitgleich einen Riesenslalom. Einer von zahlreichen Ex-aequo-Siegen im Weltcup … STR
… wobei es in zwei Frauen-Rennen sogar einen Dreifachsieg gibt. Hier 2006 im Super-G in Hafjell durch Nadia Styger, Michaela Dorfmeister und Lindsey Vonn (von rechts). Die Vierte, Kelly Vanderbeek, liegt nur eine Hundertstel zurück. GIOVANNI AULETTA
Jüngste Weltcupsiegerin: Die Deutsche Christa Zechmeister gewinnt 1973 den Slalom in Val d'Isère drei Tage nach ihrem 16. Geburtstag. Sie ist mit 15 Jahren, 3 Monaten und 18 Tagen auch die jüngste Fahrerin, die je auf ein Podest fährt.
Jüngster Weltcupsieger: Der Italiener Piero Gros gewinnt 1972/73 im Alter von 18 Jahren und 2 Monaten einen Riesenslalom in Val d'Isère. STR
Jüngster Fahrer auf einem Podest: Der Schweizer Joel Gaspoz ist 17 Jahre, 3 Monate und 27 Tage alt, als er in Adelboden 1980 Dritter des Riesenslaloms wird. STR
Älteste Weltcupsiegerin: Die Österreicherin Elisabeth Görgl gewinnt 2014 in Val d'Isère den Super-G im Alter von 33 Jahren, 10 Monaten und 1 Tag. JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Ältester Weltcupsieger: Der Neuenburger Didier Cuche ist 2012 in Crans-Montana bei seinem Sieg in Super-G 37 Jahre, 6 Monate und 8 Tage alt. Alessandro Trovati
Ältester Fahrer auf einem Podest: Der Schwede Patrik Järbyn ist 2008 in Val Gardena 39 Jahre, 8 Monate und 3 Tage alt, als er im Super-G Dritter wird. ETTORE FERRARI
Älteste Fahrerin auf einem Podest: Die Österreicherin Alexandra Meissnitzer wird mit 34 Jahren, 8 Monaten und 24 Tagen Dritte im Super-G von Bormio 2008. ETTORE FERRARI

Sterben mit Anlauf: Diese Jogging-Typen hauen dich um

Video: watson

Pyeongchang wie Sapporo und Nagano? Die Schweizer Bilanz bei Winterspielen in Asien

Wir sind Soohorang und Bandabi, die Maskottchen der Winterspiele 2018

Hier finden die Wettkämpfe der Olympischen Winterspiele 2018 statt

So kam Pyeongchang zu den Olympischen Winterspielen 2018

Vier neue Disziplinen: In Pyeongchang geht's um 102 Medaillensätze