Australien
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Wegen Sparplänen

Australien will Arbeiter erst mit 70 in Rente schicken

FILE - In this April 12, 2014, Australian Prime Minister Tony Abbott speaks during a press conference at a hotel in Beijing, China.  Abbott has promised to share the pain in his conservative government's first annual budget aimed at reducing national debt. His government's financial blueprint for the next fiscal year beginning on July 1 to be revealed to Parliament on Tuesday, May 13, 2014,  also promises to be politically damaging after his coalition was elected in September on a pledge not to increase taxes. (AP Photo/Andy Wong, File)

Tony Abbott. Bild: AP/AP

Schulden und Defizite zwingen Australien zum Sparen: Die erste Budgetvorlage der seit September amtierenden konservativen Regierung sieht vor, die Sozialleistungen zu kürzen, 70 Behörden zu schliessen und 16'000 Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst abzubauen.

Bis 2035 soll das Rentenalter auf 70 steigen, Arztbesuche werden teurer und die Benzinsteuer wird angehoben, kündigte die Regierung an. «Es tut weh, aber zu einem guten Zweck», kommentierte Regierungschef Tony Abbott am Dienstag die Vorlage. Dieses Budget sei darauf ausgelegt, Probleme zu beseitigen. Australien habe Schulden- und Defizitprobleme, «so weit das Auge reicht», sagte er.

Besserverdiener werden zudem zur Kasse gebeten: Ihre Einkommenssteuern steigen vorübergehend. Für ihn selbst bedeute das eine Mehrleistung von 6500 australischen Dollar (5400 Franken) im Jahr, sagte Abbott. Gleichzeitig tut die Regierung etwas für ältere Arbeitnehmer: Der Staat fördert künftig Firmen, die Mitarbeiter über 50 einstellen. (tvr/sda/dpa)



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