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Die neue Autobahnvignette fuer das Jahr 2015, aufgenommen am Mittwoch, 3. Dezember 2014, in Effretikon. Die Autobahnvignette 2015 kostet 40 CHF und muss direkt am Fahrzeug befestigt werden. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Das Kleben könnte bald ein Ende haben Bild: KEYSTONE

Vorstoss im Nationalrat angenommen

Kommt bald die elektronische Vignette?

Der Nationalrat will prüfen lassen, ob die heutige Autobahnvignette von einer elektronischen Vignette abgelöst werden könnte. Er hat einem Postulat seiner Verkehrskommission zugestimmt.

Auch der Bundesrat hatte sich bereit erklärt, einen Bericht zur möglichen Einführung der E-Vignette zu erstellen. Darin soll er unter anderem aufzeigen, wie dem Datenschutz Rechnung getragen werden könnte, wie hoch die Kosten wären und wie lange die Umsetzung dauern würde.

Aus der Sicht der Verkehrskommission des Nationalrats würde die Kontrolle und der Vertrieb der Vignette bei einem Systemwechsel stark vereinfacht. «Der heutige Kleber ist veraltet», sagte Evi Allemann (SP/BE). Dies zeige auch der Vergleich mit dem Ausland.

Erster Schritt zu Roadpricing?

Walter Wobmann (SVP/SO) bezeichnete die elektronische Vignette im Namen der Gegner als ersten Schritt hin zum Roadpricing, also zur Erhebung von Gebühren für die Benutzung von Strassen in Innenstädten.

Die elektronische Vignette war bereits vor der Abstimmung über die Vignettenpreiserhöhung im Jahr 2013 ein Thema. Verkehrsministerin Doris Leuthard kündigte damals an, der Bund wolle bis 2019 eine E-Vignette einführen. Nach dem Volks-Nein wurden die Pläne allerdings nicht mehr weiterverfolgt.

Der Bundesrat begrüsse es, wenn das Parlament nochmals auf die elektronische Vignette zurückkommen wollen, sagte Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf am Montag. Der Nationalrat sprach sich schliesslich mit 129 zu 51 Stimmen bei 6 Enthaltungen für das Postulat aus. (jas/sda)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Der Tom 02.03.2015 21:02
    Highlight Highlight Grandiose Idee!! Wäre das wirklich schon technisch möglich?
  • Anded 02.03.2015 20:07
    Highlight Highlight Wie immer werden solche Daten unmittelbar nach der Kontrolle gelöscht und es können keine Bewegungsprofile erstellt werden... Mir sind die Kleber trotzdem sympathischer. Und ich finanziere lieber einen CH-Polizisten der die Kleber kontrolliert (dann macht er nichts dümmeres...), als ein E-Vignetten/Maut System von einem EU-Provider, welches womöglich doch noch die erfassten Daten für Big Brother abzweigt.

Nun checkt mal diese krassen Karren von anno dazumal!

Mal was anderes: Grossartige Bilder von anno dazumal, von erfinderischen Geisten, die innovative Ideen für automobiles Design in die Realität umsetzten! (Mit unterschiedlichem Erfolg.)

Los geht's mit diesem achträdrigen Monstrum:

Milton Reeves, Autobauer aus Columbus, Indiana, nahm eine 1910er Overland-Limousine und fügte an jedem Ende eine neue Achse hinzu. Reeves behauptete, das Fahrzeug sei sicherer und weniger anfällig für Reifenverschleiss.

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