Bayern München
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File photo of Bayern Munich's President Uli Hoeness arriving for annual meeting of the German Bundesliga first division soccer club in Munich November 13, 2013. Hoeness, one Germany's most admired managers before admitting he hid millions of euros in Swiss bank accounts, goes on trial March 10, 2014, on tax evasion charges in a case that shocked the nation and eroded tolerance of cheats. The 62-year-old Hoeness, who helped turn Bayern Munich into one of the world's most respected soccer dynasties that also won the 2013 Champions League title, has admitted he evaded taxes. He has since paid the back taxes and fines he owed. But he was still charged in July with tax evasion after a long investigation and could still be convicted and possibly sentenced to jail by a Munich state court.  REUTERS/Michaela Rehle/Files (GERMANY - Tags: SPORT SOCCER CRIME LAW BUSINESS PROFILE)

Bayern-Präsident Hoeness: Prozess wegen Steuerhinterziehung Bild: Reuters

Steueraffäre

Zeuge soll angeblich Hoeness entlasten

Im Prozess gegen Uli Hoeness soll es einen bislang unbekannten Zeugen geben. Laut «Bild am Sonntag» handelt es sich dabei um einen Stuttgarter Finanzbeamten. Dieser soll im Kontakt zu einem Reporter gestanden haben, der Fragen zu einem Schweizer Konto stellte.

Ein Artikel von

Spiegel Online

Uli Hoeness dürfte es schwergefallen sein, den 6:1-Triumph seines FC Bayern in Wolfsburg zu geniessen. Denn ab Montag steht er in München wegen Steuerhinterziehung vor Gericht. Dann geht es um die Frage, ob seine Selbstanzeige aus dem Januar 2013 ihn vor einer Strafe schützen oder diese zumindest mildern kann.

Um die Wirksamkeit der Selbstanzeige zu belegen, soll die Verteidigung nun angeblich einen bislang unbekannten Zeugen präsentieren: Laut «Bild am Sonntag» soll ein Stuttgarter Finanzbeamter bezeugen, dass Hoeness sich bereits selbst angezeigt hatte, als die Steuerhinterziehung noch nicht entdeckt war. Dies ist ein entscheidender Punkt, der beim Prozess geklärt werden soll. 

Die Staatsanwaltschaft soll den Verdacht haben, dass Hoeness sich erst selbst angezeigt hat, als er von Recherchen des «Stern» erfuhr. Ein Reporter des Magazins hatte zu einem geheimen Konto eines prominenten Deutschen bei der Schweizer Vontobel-Bank recherchiert. Just jener Bank also, bei der Hoeness sein Konto hatte, auf dem unversteuerte Gewinne aus Börsengeschäften lagen (Erfahren Sie mehr zu den Hintergründen im Fall Hoeness im Multimediaspezial). 

«Bild am Sonntag» zufolge rief der «Stern»-Reporter den Stuttgarter Finanzbeamten im Januar 2013 an. Dabei soll er den Verdacht geäussert haben, dass der FC Bayern Geld auf einem Schweizer Bankkonto bunkere. Der Name Hoeness sei aber nicht gefallen. Der Beamte habe über das Telefonat einen Aktenvermerk verfasst, so die Zeitung weiter. 

Details wie diese könnten am Ende mitentscheidend dafür sein, welche Strafe Hoeness bekommt. Im schlimmsten Fall droht dem Bayern-Präsident eine Haftstrafe. Doch auch eine Bewährungsstrafe oder ein Freispruch sind möglich. Der Prozess vor dem Münchner Landgericht ist zunächst auf vier Tage angesetzt. 



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