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Blick auf die Bergstation des Maschgenkamms, im Skigebiet Flumserberg, am Donnerstag, 10. Maerz 2016, in Flumserberg. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Gondel und Sessel beim Maschgenkamm in Flumserberg. (Archivbild) Bild: KEYSTONE

Lawinen in Davos und Flumserberg fordern zwei Todesopfer



Am Donnerstag sind in Davos zwei Lawinen niedergegangen. Zwei Personen wurden dabei verschüttet. Eine davon erlag ihren Verletzungen. Eine Lawine löste sich um 14 Uhr an der Winterlücke beim Flüela Wisshorn. Dabei wurde ein 31-jähriger Splitboardfahrer mitgerissen. Seine drei Tourenkollegen konnten ihn orten und vor dem Eintreffen der Rega aus einer Tiefe von mehr als zwei Metern aus dem Schnee bergen.

Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Verletzte ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen. Dort erlag er am Freitagmorgen seinen Verletzungen. Kurz vor 14.30 Uhr löste sich in Davos Wolfgang am Totalphorn eine weitere Lawine. Dabei wurde ein Mitglied einer Fünfergruppe, ein 37-jähriger Snowboarder, von dieser erfasst.

Am Donnerstag sind in Davos zwei Lawinen niedergegangen. Zwei Personen wurden dabei verschüttet. Eine davon erlag ihren Verletzungen. 

Eine Lawine löste sich um 14 Uhr an der Winterlücke beim Flüela Wisshorn. Dabei wurde ein 31-jähriger Splitboardfahrer mitgerissen. Seine drei Tourenkollegen konnten ihn orten und vor dem Eintreffen der Rega aus einer Tiefe von mehr als zwei Metern aus dem Schnee bergen. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Verletzte ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen. Dort erlag er am Freitagmorgen seinen Verletzungen. (Bild: Kapo Graubünden)

Blick Richtung Flüela. Bild: Kapo Graubünden

Eine Drittperson begann mit der Bergung des teilweise Verschütteten. Seine Tourenkollegen stiegen zu ihm hoch, alarmierten die Rettungskräfte und halfen bei der Bergung mit. Der Mann zog sich eine Oberschenkelfraktur zu. Die Rega flog ihn ins Spital nach Davos.

Lawinenopfer vom Flumserberg stirbt im Spital

Der Mann war zusammen mit einer Begleiterin am Donnerstag kurz vor 14 Uhr im freien Skitourengelände im Gebiet Sässli, Gemeinde Flums, unterwegs. Bei der Abfahrt löste sich ein Schneebrett und riss den vorausfahrenden Mann mit sich. Die Begleiterin wurde von den Schneemassen nicht erfasst. Die alarmierten Rettungskräfte begannen sofort mit der Suche nach dem Verschütteten. Der Verunfallte konnte um 17:30 Uhr gefunden und geborgen werden. Nachdem er ins Spital geflogen worden war, erlag er dort seinen Verletzungen.

Im Skigebiet Flumserberg SG ist am Donnerstag ein 56-jähriger Mann von einer Lawine verschüttet worden. Er konnte am Abend  geborgen und ins Spital geflogen werden, wo er jedoch seinen Verletzungen erlag. 

Die Lawine war kurz vor 14 Uhr im Bereich Sässli niedergegangen, wie die St.Galler Kantonspolizei mitteilte. Die ausgerückten Rettungskräfte hätten sofort mit der Suche nach dem Vermissten begonnen.

Skitourengänger im Kanton Uri von Lawine erfasst

Zwei Skitourengänger sind in Silenen UR von einer Lawine mitgerissen worden. Ein Mann wurde teilweise und seine Begleiterin vollständig verschüttet. Die Rega flog die 43-Jährige verletzt in ein ausserkantonales Spital.

Die Lawine ging am Donnerstag kurz vor 14 Uhr im Gebiet Hoch Fulen/Griesstal/Rotgrad nieder, wie die Urner Kantonspolizei am Freitag mitteilte. Der 55-jährige Mann konnte sich selbständig aus den Schneemassen befreien. Er blieb unverletzt. Die Frau konnte durch ihren Begleiter und Drittpersonen geortet und aus der Lawine befreit werden. (whr/sda)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • #Technium# 04.01.2019 12:47
    Highlight Highlight Solche Ski-Touren sind immer mit einem gewissen Risiko behaftet...
    • DichterLenz 04.01.2019 14:06
      Highlight Highlight Das Leben ist tödlich. Umso mehr, sobald man sich vom heimischen Sofa entfernt.
  • [CH-Bürger] 04.01.2019 10:24
    Highlight Highlight dies ist keine Kritik / kein Vorwurf an die betroffenen / involvierten Personen; aber die Ausdrücke der Lawinengefahren-Skala werden meist unterschätzt...

    Stufe 2 heisst „mässig“, was man ohne besseres Wissen als relativ undramatisch interpretieren mag. Dabei heisst es auch hier schon „vorsichtige Routenwahl“, „sehr steile Hänge meiden“ und „besondere Vorsicht bei ungünstigem Schneedecken-Aufbau“ 😳

    und Stufe 3 im Anhang.

    hier der Link:
    https://www.slf.ch/de/lawinenbulletin-und-schneesituation/wissen-zum-lawinenbulletin/gefahrenstufen.html
    Benutzer Bild
    • Jein 04.01.2019 13:26
      Highlight Highlight Ungünstiger Schneedecken-Aufbau ist das Stichwort, in den letzten Tagen ist relativ viel Schnee auf eine dünne vereiste Unterlage gefallen...
  • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 03.01.2019 22:35
    Highlight Highlight War der Herr denn auf den gesicherten Pisten unterwegs?
    • Snowy 04.01.2019 10:49
      Highlight Highlight Nein, war er nicht. Er war auf einer Skitour.

      Warum fragst Du?
      Glaubt Du Dich nun im Recht über sein Verhalten urteilen zu können?
  • Mynamesjeff 03.01.2019 20:56
    Highlight Highlight Schrecklich... Ich war selbst heute vor Ort und hätte die Lawinengefahr Massiv unterschätzt, da es wirklich wenig Schnee hatte... Bleibt wachsam!
    • qolume 03.01.2019 22:24
      Highlight Highlight Wenig Schnee kann um so gefährlicher sein, Grad wenn er zu ungünstigen Bedingungen fiel (kalter Untergrund, womöglich noch mit Oberflächenreiff). Das gibt dann oft über Wochen und Monate sehr schwache Schichten in der Schneedecke, du zu dazu noch sehr schlecht erkennbar sind. Ich empfehle jedem der im offenen Gelände ist alle paar Jahre einen mehrtägigen Lawinenkurs zu besuchen.
    • Kong 03.01.2019 23:44
      Highlight Highlight war das auf der regulären Piste?
    • Baba 04.01.2019 09:01
      Highlight Highlight @Kong - im Artikel steht, dass er sich "... im freien Skitourengelände im Gebiet Sässli" befunden habe. Da gehe ich davon aus, dass es abseits der Piste war.
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