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Die Einbrecher rammten auf der Flucht dieses zivile Polizeiauto. Bild: Kapo AG

Wilde Flucht im Aargau

Grossfahndung: Flüchtende Einbrecher rammen ein Polizeiauto und zwei Lastwagen

Die Polizei fahndete in der Nacht intensiv mit zahlreichen Patrouillen, Diensthunden und Armeehelikopter im Raum Aargau/Solothurn nach drei geflüchteten Tatverdächtigen.

Drei mutmassliche Einbrecher entzogen sich einer Anhaltung der Kantonspolizei Solothurn und flüchteten über ein Bahngeleise in einen Wald. Mit dem von der Täterschaft benützten Lieferwagen beschädigten sie zwei Lastwagen und ein ziviles Polizeifahrzeug. Ein Solothurner Kantonspolizist setzte die Schusswaffe ein und schoss gegen einen Reifen des Lieferwagens. Der Sachschaden beträgt über 100'000 Franken. Die Fahndung in der Nacht blieb ohne Erfolg, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilt.

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Der gestohlene Lieferwagen. Bild: Kapo AG

Im Rahmen der Einbruchsprävention hat die Kantonspolizei Solothurn in dieser Woche im Raum Olten einen weissen Lieferwagen festgestellt. Das Fahrzeug wurde vor einigen Tagen gestohlen und dürfte in Zusammenhang mit Einbruchdiebstählen in der Region stehen. Es wurde durch die Polizei überwacht und personelle Mittel zur Anhaltung der mutmasslichen Täterschaft aufgeboten. Noch vor der Anhaltung stiegen am Mittwochabend drei Personen in das Fahrzeug und fuhren in Richtung Aargau. Als sie beim Rastplatz Lenzburg parkierten, bot sich die Gelegenheit für eine Anhaltung.

Armeehelikopter im Einsatz

Diese widersetzen sich der Anhaltung und flüchteten abrupt mit dem Fahrzeug entgegen der Fahrrichtung in Richtung Autobahn. Ein nachfolgendes ziviles Fahrzeug der Kantonspolizei Solothurn stellte sich dem flüchtenden Lieferwagen noch auf dem Rastplatz in den Weg. Dabei kollidierten die Fahrzeuge miteinander. Im Weiteren wurden durch das Täterfahrzeug zwei parkierte ausländische Lastwagen beschädigt, verletzt wurde niemand. Ein Solothurner Kantonspolizist gab gegen den Reifen des Tatfahrzeuges einen gezielten Schuss ab. Die drei Unbekannten flüchteten zu Fuss über einen Zaun und das angrenzende Bahngeleise in ein Waldgebiet.

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Auch dieser Lastwagen wurde von den Tätern gerammt. Bild: Kapo AG

Nach Eingang der Alarmmeldung rückten mehr als ein Dutzend Patrouillen von Kantons- und Regionalpolizei aus. Zur Unterstützung der Fahndung nach den Geflüchteten kamen zwei Diensthunde sowie ein Armeehelikopter zum Einsatz. Das Fahndungsdispositiv wurde während der Nacht mehrere Stunden aufrecht gehalten. Zudem wurden einzelne Waldgebiete im Grossraum Lenzburg abgesucht. Die Fahndung nach den Flüchtigen blieb bislang ohne Erfolg. (whr)



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