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A demolished van and a train of the “Zentralbahn” at the accident site at a railroad crossing in Wolfenschiessen, central Switzerland, Monday, 11 August 2014. According to the police of the Canton of Nidwalden three people died and five were seriously injured after a passenger train of the

Das demolierte Unfallfahrzeug beim Bahnübergang Allmend in Wolfenschiessen. Bild: KEYSTONE

Zug kollidiert mit Lieferwagen – drei Tote

Horror-Unfall in Wolfenschiessen: Im Kleinbus sassen Touristen aus Israel – vier Männer und vier Frauen



Es ist 8.40 Uhr morgens, als sich in Wolfenschiessen im Kanton Nidwalden ein folgenschwerer Unfall ereignet: Ein Kleinbus mit acht Passagieren ist in der gleichen Richtung unterwegs wie ein Express-Zug der Zentralbahn. Beim Bahnübergang Allmend biegt das Fahrzeug nach rechts ab und fährt über die Geleise. Der Bus wird vom herannahenden Zug der Zentralbahn erfasst. Drei Personen kommen ums Leben, fünf weitere werden schwer verletzt.

Parts of a demolished van and a train of the “Zentralbahn” at the accident site at a railroad crossing in Wolfenschiessen, central Switzerland, Monday, 11 August 2014. According to the police of the Canton of Nidwalden three people died and five were seriously injured after a passenger train of the

Überreste des Vans. Bild: KEYSTONE

Wie die Kantonspolizei Nidwalden wenige Stunden später bekannt gibt, ist der Kleinbus im Ausland immatrikuliert. Die acht Passagiere sind offenbar Touristen. «Wir können nur mutmassen, was die Gruppe nach Wolfenschiessen verschlagen hat», sagte Regierungsrätin Karin Kayser an einer Medienkonferenz am frühen Nachmittag. In der Nähe des Unfallortes befinde sich ein imposanter Wasserfall. «Er ist die einzige Sehenswürdigkeit, die über diesen Bahnübergang zu erreichen ist», so Kayser.

Die Kantonsstrasse und die Bahnlinie zwischen Wolfenschiessen und Engelberg wurden gesperrt. Seit 14 Uhr ist die Strecke wieder geöffnet.

Als die Einsatzkräfte, zwei Ambulanzen und zwei Rega-Helikopter, den Unfallort erreichen, kann bei drei Personen nur noch der Tod festgestellt werden. Die fünf Schwerverletzten werden in verschiedene Spitäler in der Zentralschweiz gebracht. «Sie waren zwar ansprechbar, aber sie standen unter Schock», sagte Staatsanwalt Erich Kuhn.

Noch kann Kuhn nur wenige Details bekannt geben. «Die Gruppe bestand aus vier Frauen und vier Männern. Drei sassen vorne, zwei in der Mitte und drei in der hintersten Reihe», so der Staatsanwalt. Man wolle nun aber zuerst die Angehörigen kontaktieren, sagte Polizeikommandant Jürg Wobmann, bevor man weiter informieren werde. Das habe man bislang noch nicht tun können.

Bild

Der Unfall geschah beim Bahnübergang Allmend, südlich von Wolfenschiessen Karte: google maps / watson

(dwi/sda) 

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