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Gestatten, mein Name ist Balkanovic!

Nachrichten aus dem Leben zwischen Schweizer Bünzli- und Jugotum. 

07.03.17, 10:11 05.05.17, 08:04


Etwas vom Besten in meiner Kindheit waren die Mittagspausen. Während die meisten meiner Schulgspänli nach Hause rennen mussten, weil ihre Mamis mit einem gesunden Zmittagessen auf sie warteten, nahmen es meine grosse Schwester und ich easy. Zu 99 Prozent waren wir sowieso allein daheim. Weil unsere Eltern zu 100 Prozent arbeitstätig waren.

Ludmila Balkanovic

Unsere neue Kolumnistin Ludmila wuchs zwischen Mani Matter, Kettenrauchern, harten Schweizer Schulregeln und einer «Fuck the System»-Kultur auf. Hier erzählt die Mittdreissigerin aus ihrem Leben zwischen Schweizer Bünzli- und dem Jugotum.

Damals schufteten sich die Einwanderer bekanntlich noch mega einen ab, um das fette Haus, das in der Heimat im Balkan steht, aus dem Nichts in schwindelerregende Höhen zu erbauen. Inklusive goldenen Toren, Hi-Tech-Überwachungskameras, riesigen Terrassen und, bei den ganz Verwegenen, einem Pool. Oder, bei den weniger Verwegenen, einem Springbrunnen. Und, bei allen, mit einem prominenten Parkplatz, auf dem dann der BMW oder Mercedes mit Schweizer Nummernschild während der fünf Wochen Sommerferien stand und den Neid der Nachbarn auf sich zog.

Item.

Jedenfalls war es an der Tagesordnung, dass meine Schwester und ich das vorgekochte Essen von Mama in der Mikrowelle aufwärmten und vor dem Fernseher assen, während wir uns zu «Eine schrecklich nette Familie» halb tot lachten. Unsere Schweizer Freunde erstarrten regelmässig vor Ehrfurcht. Durften sie vielleicht zwei Mal die Woche eine halbe Stunde TV gucken, lief der Fernseher bei uns immer.

Der versohlte Po

Ab meinem 14. Lebensjahr hatte ich sogar ein eigenes TV-Gerät in meinem Kinderzimmer. Was dazu führte, dass sich manche Herr und Frau Müllers, Meiers und Hugentoblers eher nicht mehr so wünschten, dass ihre Töchter Nicole, Fabienne, Cornelia, Sandra und wie sie alle hiessen, bei mir nächtigten. Für unsere Eltern unverständlich, für meine Schwester und mich sowieso.

So sehr es meine Eltern mit dem Fernsehen easy nahmen, so wenig Spass verstanden sie, wenn sich meine Lehrer über mich beschwerten. Was, wenn ich ehrlich bin, jeder tat. Was, wenn ich noch einmal ehrlich bin, im Nachhinein sehr verständlich ist. Weil ich den Unterricht störte, laut war, chaotisch, fordernd. Für meine Eltern aber noch lange kein Grund, dem Lehrer zuzustimmen.

Kleine Info übrigens für die Lehrer von anno dazumal, die unisono behaupteten, aus mir werde nie was: Falsch.

Geht's um Kritik an der Familie, ist beim Balkaner / der Balkanerin fertig lustig. So erinnere ich mich gut an das Bild meiner ins Telefon schreienden Mutter, die den Lehrern die Hölle heiss machte. Praktisch, mag man denken. Ist es aber nur so halb. Kam sie nämlich einmal in Fahrt, ging das Geschrei erst richtig los. Dann jagte sie mich mit ihrem blau-roten Zoccoli durch die Wohnung, um mir den Po zu versohlen.

Das war weder schlimm noch traumatisch (also easy, liebe Pädagogen und Pädagoginnen). Mein Füdli war dank des nie abgelegten Babyspecks gut gepolstert, Mama so schnell wieder beruhigt wie aufgebracht und ich glücklich, zufrieden und pünktlich zu «Der Preis ist heiss» mit Harry Wijnvoord zurück vor dem TV. Die Gameshow war damals DER heisse Shit. 

Kleine Info übrigens für die Lehrer von anno dazumal, die unisono behaupteten, aus mir werde nie was: Falsch. Mit meiner ausgeprägten TV- und Promi-Faszination bin ich Unterhaltungsjournalistin/Kolumnistin geworden. In your face also. Oder wie wir Jugos sagen: Evo vam šipak.

Eure Ludmila!

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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50
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50Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 09.03.2017 23:27
    Highlight @Balkanovic

    Wenn es im Balkan viel lustiger zu und her geht als in der Schweiz, wieso gehst du dann nicht wieder zürück in deine lustige Heimat?
    13 111 Melden
    • Hank Moody 25.05.2017 23:18
      Highlight Mit dem Leben unzufrieden?
      6 1 Melden
    • Spooky 29.05.2017 09:31
      Highlight Nein nein 😀
      1 7 Melden
  • Dä Brändon 08.03.2017 13:54
    Highlight Vor dä Glotzi z'Mittag gässe und Bundy gluegt.... Bitte heirate mich Ludmila!!! Ich kann Dir alles bieten Staffel 1 bis 13 auf DVD
    54 4 Melden
  • rodolofo 08.03.2017 07:56
    Highlight Ich war gerade letzten Samstag Abend wieder mal an einem Balkanmusik-Konzert mit anschliessender Balkan-Disco.
    Das ging vielleicht ab!
    Der Saal kochte. Die Roma-Musiker wurden zu mehreren Zugaben zurückgeschiehen, - gestampft und - geklatscht.
    Was ist die Voraussetzung für tolle Musik?
    Spiel-Technik und Qualität der Instrumente sind das Eine.
    Die Hauptsache aber, die grundlegende Voraussetzung für die Musik überhaupt, besteht aus GEFÜHLEN!
    Und genau darum braucht die Schweiz den Balkan genau so, wie der Balkan die Schweiz braucht.
    Zusammen werden wir stärker denn je!
    31 31 Melden
    • Slavoj Žižek 11.03.2017 22:58
      Highlight Die Romas sind ja sooo beliebt im Balkan...
      15 1 Melden
  • The Origin Gra 07.03.2017 17:34
    Highlight Ludmila, schön das Sie es ihrem Lehrer zeigen konnten. Meiner hatte mir Prophezeit das ich nie meinen Wunschberuf lernen könne. Tja, 4 Jahre später hatte ich das EFZ in der Hand... Und hatte jede Motivation verloren da ich 4 Jahre lang nur dafür gelebt habe.
    Heute Arbeite ich ganz was anderes :)

    Ich fand die Kinder aus dem Balkan immer ganz Ok, oftmals verstand ich mich mit ihnen besser als mit den "Eidgenossen"
    36 22 Melden
  • rebellSV 07.03.2017 17:01
    Highlight 1 zu 1 meine Kindheit. Danke Ludmila!
    31 14 Melden
  • Boniek 07.03.2017 16:51
    Highlight Ich weiss ja nicht, wo Frau Balkanovic aufgewachsen ist, aber zu meiner Primar- und Sekundarschulzeit (1982-1991) rannte gar niemand zum Zmittag nach Hause, schon gar nicht zu einem gesunden, und alle sassen täglich vor der Glotze. Die ganz Coolen hatten nicht nur einen TV im Zimmer, sondern dazu auch noch einen Videorecorder. Der Migrationshintergrund unserer Klasse bestand aus je einem spanischen und österreichischen Vater und einer holländischen Mutter. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich im geografisch balkannächsten Teil der Schweiz aufgewachsen bin.
    20 31 Melden
  • Maracuja 07.03.2017 15:37
    Highlight Was habe ich anfangs noch unternommen, um meine Kinder vom Dauerglotzen abzuhalten. TV auf langweiligen Sender eingestellt und Fernsteuerung versteckt/zur Arbeit mitgenommen. Leider haben sie schnell gemerkt, dass sich die Sender auch direkt am Gerät umstellen liessen. Danach TV in mein Zimmer gezügelt und dieses abgeschlossen. Bald darauf kapituliert - brauchte meine Power für Auseinandersetzung mit div. Lehrern.
    17 17 Melden
    • Lami23 08.03.2017 08:36
      Highlight Lustig trotz Grenzaustestung kamen wir gar nie auf di Idee einfach so zu schauen...Ab und zu Illegalerweise zum Grossi, ansonsten fanden wir draussen sein spannender :-)
      10 0 Melden
  • demokrit 07.03.2017 13:33
    Highlight "Inklusive goldenen Toren, Hi-Tech-Überwachungskameras, riesigen Terrassen und, bei den ganz Verwegenen, einem Pool. Oder, bei den weniger Verwegenen, einem Springbrunnen. Und, bei allen, mit einem prominenten Parkplatz, auf dem dann der BMW oder Mercedes mit Schweizer Nummernschild während der fünf Wochen Sommerferien stand und den Neid der Nachbarn auf sich zog."

    Bin gespannt, weiteres von der Autorin zu lesen. :-)
    33 13 Melden
  • Dong 07.03.2017 13:27
    Highlight Danke Ludmila, 18:30 ist immer noch ein Naturgesetz!
    Ich warte unterdessen schon mal auf die Jugo-Variante von http://wat.is/uFBImBAAzMWPQlRB
    9 8 Melden
  • R&B 07.03.2017 12:56
    Highlight Bitte weiterhin solche Artikel. Für mich als Schweizer in den Mitt-Vierzigern sind das bereichernde Einsichten in das Leben der Secondos der Flüchtlinge aus dem Balkan-Kriegs.

    Und ja blitzt mich, weil ich nicht alles perfekt über den Balkan und überhaupt weiss. Ich habe das Gemecker und Mimimi unten gelesen.
    124 47 Melden
    • JaneDoe 07.03.2017 13:05
      Highlight Anti-Blitz-Lektion Nr. 1 Es sind nicht alle Balkaner Kriegsflüchtlinge :-)
      92 16 Melden
    • R&B 07.03.2017 13:57
      Highlight Wenn ich alles perfekt schreiben wollte, gäbe es ein 1000-seitiges Buch!
      Herrgott! Seid nicht so kleinlich (bünzlig) und so Mimimi, in meiner Strasse damals in Sarajevo war es aber nicht so...
      15 19 Melden
    • Babalu 07.03.2017 15:56
      Highlight Die aller meisten Kriegsflüchtlinge kommen aus Bosnien (unabhängig von der Ethnie). Das verwirrende ist, dass sich gewisse dann Serben und andere Kroaten nennen, obwohl sie auch Bosnier sind. Diese Gleichsetzung von Religion und Ethnie ist für viele Schweizer verwirrend (war für viele Jugoslawen am Anfang des Krieges auch verwirrend). Das erweckt den Eindruck, dass es kroatische (aus Kroatien) und serbische (aus Serbien) Flüchtlinge sind. Die Kriegsflüchtlinge kamen zwischen 91-96 alle davor und danach kamen aus anderen Gründen in die Schweiz.
      24 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stojan 07.03.2017 12:56
    Highlight Zivela Jugoslavija!
    44 57 Melden
    • Nonqi 07.03.2017 13:29
      Highlight ja genau...
      16 5 Melden
  • JaneDoe 07.03.2017 12:45
    Highlight Sowas fehlte auf Watson! Danke Frau Jugovic für den nostalgischen Artikel! :D
    Komme zwar aus der Türkei habe aber meine Familie zu 100% wiedererkannt im Artikel. Die Balkaner und Türken ähneln sich ja sowieso sehr stark. :)
    76 56 Melden
    • Digital Swiss 07.03.2017 16:27
      Highlight Korrekt. Die meisten heutigen Völker auf dem Balkan stammen auch direkt (auch wenn nicht ganz freiwillig) von den Osmanen ab.
      13 30 Melden
    • Weisnidman 08.03.2017 06:41
      Highlight lol, keines stammt von den Osmanen, einige Regionen wurden durch die Osmanen beeinflusst oder gezwungen sich zu verändern oder den Glauben zu ändern. Aber das heißt noch lange nicht das der Balkan von den Osmanen stammt.
      25 7 Melden
    • kupus@kombajn 08.03.2017 08:25
      Highlight @Digital Swiss: In grossen Teilen des Balkans waren die Osmanen in erster Linie militärisch präsent. Migration aus anderen Teilen des Osmanischen Reiches gab es verhältnismässig wenig, entsprechend auch wenig Vermischung. Und von einer osmanischen Abstammung kann schon gar keine Rede sein. Wenn schon, dann gab es noch vor den Osmanen verschiedene Vermischungen zwischen bereits früher ansässigen Völkern wie Illyrern, Griechen, Thrakern, etc. mit zugewanderten Slawen, Awaren, verschiedenen Turkvölkern, etc.
      9 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 07.03.2017 12:03
    Highlight Wäre Balkanovic kein Fakename (ich habe ihn gegoogelt) wäre er natürlich geradezu Programm für diese Story 😊!

    Launig und lustig geschrieben, zugegeben - aber auch die Problematik aufzeigend, welche solche sozialen Lebensformen hierzulande mehrheitlich mit sich bringen. Letzteres gerade auch an Schulen, wo sich die Eltern mit den Lehrern oft gar nicht verstehen, sich höchst ungern über ihre Sprösslinge auseinandersetzen.

    Nun denn, Hauptsache dass die Hinterbacken gut gepolstert waren und die Ludmila es wenigstens zur "Unterhaltungsjournalistin" gebracht hat.

    Honi soit qui mal y pense 😂

    79 21 Melden
    • rodolofo 08.03.2017 08:03
      Highlight Ich glaube, was Frau Balkanovic ausdrücken wollte, war folgendes:
      Schläge von Eltern schmerzen die Kinder dann wenig, wenn sie gleichzeitig spüren, dass sie im Grunde bedingungslos geliebt werden!
      Umgekehrt können Kinder, die ohne körperliche Züchtigungen, aber in einem emotional eiskalten Umfeld aufwachsen, psychische Störungen entwickeln.
      Seelische Misshandlung kann grausamer sein, als Körperliche Misshandlung...
      26 2 Melden
  • kupus@kombajn 07.03.2017 11:47
    Highlight BMW und Mercedes mit CH-Nummernschild? In den 80ern fuhren die Jugos, die ich kannte (und das waren doch einige), hauptsächlich Opel und Ford. Einige qualitätsbewusste hatten Volvos. Und ein paar von den Jugo-Kids hätten mittags eigentlich auch schnell nach Hause rennen müssen, weil die Mama mit "Sarma", "Punjenje Paprike" oder "Bosanski Lonac" zu Hause wartete. Locker nahmen sie es aber trotzdem. Die Sache mit der fehlenden TV-Kontrolle kann ich bestätigen. Ausserdem wusste man bei den Jugo-Kids nie genau, wann es bei denen Abendbrot gibt, ganz im Gegensatz zu den CH-Kids. Exakt um 18:30 Uhr!
    125 12 Melden
    • integrierter_Ausländer_mit_CH_Pass 07.03.2017 13:36
      Highlight haha 18:30 :D
      34 7 Melden
  • Frau Dingsi 07.03.2017 11:43
    Highlight ❤️
    36 38 Melden
  • focuz 07.03.2017 11:38
    Highlight Haha, genialer Beitrag. Hatte ein Dauergrinsen beim Lesen😂 In einem Punkt waren meine Eltern anders: die Lehrer hatten IMMER Recht😁😁😁
    107 21 Melden
    • DonSaiya 07.03.2017 15:27
      Highlight jep, so wars auch hier!
      3 6 Melden
  • pamayer 07.03.2017 11:17
    Highlight Schön. Wunderschön.
    Die Schule ist oft ein Tiefpunkt des Heranwachsendes, was sie sich zum Teil selbst zuzuschreiben hat. Eigentlich schade.
    16 45 Melden
  • Stratosurfer 07.03.2017 11:03
    Highlight Witzige Kolumne Ludmilla - Nicht beeindrucken lassen von der neuen Bünzli-Generation : ))
    70 49 Melden
  • N. Y. P. D. 07.03.2017 10:55
    Highlight Kleine Info übrigens für die Lehrer von anno dazumal, die unisono behaupteten, aus mir werde nie was: Falsch.

    Stimmt, Ludmila,
    Du schreibst auf dem drittwichtigsten Portal der Welt ;-)

    Nach der NYT und der Washington Post.
    90 33 Melden
    • zsalizäme 07.03.2017 11:15
      Highlight Solange sie zufrieden ist mit dem was sie macht, ist schon was aus ihr geworden.

      Zudem hast du meiner Meinung nach den Berner Oberländer vergessen. Watson ist also nur das viertwichtigste Portal.
      92 6 Melden
    • N. Y. P. D. 07.03.2017 11:35
      Highlight Sorry @zsalizäme,
      Berner Oberländer Rang 3 !
      Ein gröberer Faux-pas.

      Und Du könntest Dich bei Ludmila für folgende Bemerkung entschuldigen :
      *ist schon was aus ihr geworden*

      Tönt, naja, ein bisschen
      grenzwertig ;-)

      11 17 Melden
    • Elfranone 07.03.2017 15:45
      Highlight es geht hier nur darum das man als secondo aus dem balkan gebiet bei manchen lehrern nicht so beliebt was und dass die lehrer ihre meinung auch auf noten auswirken lassen, was sehr umständlich sein kann.
      schlussendlich muss man sagen sie ist integriert und hat einen anständigen job auf den man stolz sein darf.
      http://sxhluss wendlich
      11 5 Melden
  • Wehrli 07.03.2017 10:49
    Highlight
    Jap, Unterhaltungsjournalistin/Kolumistin kommt nach Kesselflicker aber noch vor dem Ziegenmelker. In your face.
    110 37 Melden
  • Wehrli 07.03.2017 10:45
    Highlight Danke, bestätigt das Vorurteil. Alles ein bisschen lockerer auf dem Balkan, aber der Stil, Madonna, der Stil!! Arghhhhh ....
    50 17 Melden
  • Bowell 07.03.2017 10:33
    Highlight Deinen Lehrern hast dus aber gezeigt, Ludmila;)!
    34 29 Melden
  • icon 07.03.2017 10:31
    Highlight Gemäss Google heisst "Evo vam šipak" auf Deutsch "Hier ist ein Granatapfel" stimmt das? :D
    62 2 Melden
    • BertholdHeisterkamp 07.03.2017 11:02
      Highlight Wörtlich übersetzt ja, gemeint ist damit aber die sogenannte "Feigenhand", nicht der Granatapfel ;-)
      34 1 Melden
    • Pasch 07.03.2017 11:07
      Highlight Wörtlich übersetzt, ja 😂 gemeint ist was ganz anderes. Dazu musst noch den Daumen zwischen Ring und Mittelfinger klemmen und in Richtung deines neuen "besten" Freundes strecken!!
      32 1 Melden
    • KeksloseKeksdose 07.03.2017 16:23
      Highlight Der anders (freundlich) ausgedrückte Mittelfinger auf Balkan-Art, herrlich :) :)

      (Sieht im Übrigen aus wie bei den Kinderstreichen, bei denen die Nase geklaut wird^^)
      9 3 Melden

Tschüss, Mamis Sarma, Adieu Rivella, bye-bye, watson!

Sie muss weg. Nicht nur rasch Zigaretten holen. Nein, Ludmila Balkanovic hat ein One-Way-Ticket Richtung Abenteuer gebucht. Aus diesem Grund verabschiedet sie sich an dieser Stelle. Mega schweren Herzens.

Etwas vom mühsamsten am Leben ist, dass es eigene Wege geht. Gleichzeitig ist das aber auch etwas vom besten. Ich würde mich nämlich massiv langweilen, wenn alles plan- und berechenbar wäre.

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