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Money Matter

«Wir erwarten ein Kind. Wie sollen wir es versichern?»

Franca (29):«Wir erwarten ein Kind. Wie soll ich es gegen Krankheit und Unfall versichern?»

Elisabeth Rizzi / Comparis



Liebe Franca

Die Grundversicherung ist für alle in der Schweiz wohnhaften Personen obligatorisch. Eine entsprechende Krankenkassen-Police muss spätestens innert drei Monate nach Wohnsitznahme bzw. nach der Geburt abgeschlossen sein. Bei Kindern wird das Unfall-Risiko ebenfalls in die gesetzliche Krankenversicherung eingeschlossen. Jede Kasse muss vorbehaltlos jede Person, die das wünscht, aufnehmen. Entsprechend ist dieser Bereich unproblematisch. Du könntest Dir also bis zu 3 Monate nach Geburtstermin Zeit lassen. Wähle eine Franchise von 0 Franken. Denn mit einem Kind wirst Du oft zum Arzt gehen müssen und die Kinderprämien sind im Vergleich zu jenen der Erwachsenen tief.

Contentpartnerschaft mit Comparis.ch

Dieser Blog ist eine Contentpartnerschaft mit Comparis.ch. Die Fragen in dieser Rubrik wurden dem Kundencenter von Comparis gestellt und von Experten beantwortet. Die Antworten werden als Ratgeber in dieser Rubrik veröffentlicht. Es handelt sich nicht um bezahlten Inhalt. (red)

Vorsicht vor Gesundheitsprüfung bei Zusatzversicherungen

Für Zusatzversicherungen verlangen die Anbieter eine Gesundheitsprüfung. Auch wenn Du nicht daran denken magst: Es kann sein, dass dein Kind mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung auf die Welt kommt. Deshalb solltest Du Deinen Nachwuchs schon vor der Geburt für die gewünschten Krankenzusatzversicherungen fürs Spital oder ambulant anmelden.

Eine für Kinder oft lohnenswerte Zusatzversicherung ist die für Zahnstellungskorrekturen. Sie deckt die Kosten für Zahnspangenbehandlungen, die schnell über zehntausend Franken ausmachen können. Allerdings unterscheiden sich die Preise und Leistungen der einzelnen Anbieter stark. Ein sorgfältiger Vergleich ist deshalb zu empfehlen.

Unterschätze das Invaliditätsrisiko nicht

Ohne den Teufel an die Wand zu malen, kann es auch sein, dass Dein Kind schon bei der Geburt eine Behinderung hat oder im Lauf der Kindheit behindert wird. Die gesetzliche Invalidenversicherung deckt nur das Existenzminimum ab und das auch erst ab dem 18. Altersjahr. Der Verdienstverlust, den Eltern vorher für Pflege und Betreuung in Kauf nehmen müssen, ist nicht gedeckt.

Aus diesem Grund solltest Du Dich – sofern es Dein finanzieller Spielraum erlaubt – auch mit dem Thema Kinder-Invaliditätsversicherung beschäftigen und zwar schon vor dem Geburtstermin. Kläre unbedingt ab, ob das entsprechende Produkt die Folgen von krankheitsbedingter Invalidität deckt. Denn Krankheiten führen weitaus häufiger zu Invalidität als Unfälle.

Was passiert wenn ein Elternteil stirbt?

Ebenso ungern denkt man daran: Aber was passiert, wenn ein Elternteil stirbt? Ebenfalls – wenn genug Geld vorhanden ist – lohnt sich in diesem Zusammenhang der Abschluss einer Lebensversicherung. Sie deckt nicht nur die finanziellen Folgen bei Tod sondern auch bei Invalidität der betroffenen Person; also auch die Betreuungskosten für das Kind sowie die Kosten zur Haushaltsführung.

Vergiss das Hab und Gut nicht

Und zu guter Letzt gilt es auch das Hab und Gut zu schützen. Prüfe, ob Ihr eine Familienhaftpflichtversicherung habt. In diesem Fall sind Schäden eingeschlossen, die Euer Nachwuchs Dritten verursacht. Ansonsten solltest Du Deine Police spätestens bei der Geburt anpassen. Doch nicht nur potenzielle Schäden gilt es zu beachten: Solltet Ihr wegen des Kindes teure Anschaffungen bei der Einrichtung tätigen, müsst Ihr auch den Wert Eurer Hausratsversicherung überprüfen und allenfalls die Versicherungsdeckung erhöhen.

Viele Grüsse von Comparis.ch

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sharkdiver 22.11.2019 18:18
    Highlight Highlight Hmmm IV-Krankheit vorgeburtliche versichern? Soso wer bietet den sowas an? Sowie ich weiss niemand und schon garnicht ohne Ausschluss von vorgeburtlichen leiden
  • pluginbaby 22.11.2019 14:37
    Highlight Highlight Gesunder Menschenverstand einschalten bitte Watson - mit den oben erwähnten Versicherungen wären wir als 4 köpfige Familie wohl auf etwa 1200-1500.- Prämie pro Monat. Wer soll so etwas bezahlen?

    Zahnversicherung lohnt sich bis 3 sicher nicht, gemäss Swica erkennt kein Spezialist vorher ob eine Fehlstellung effektiv besteht...
    • DunkelMunkel 22.11.2019 16:44
      Highlight Highlight Der Artikel sagt ja bei diversen Punkten, dass diese wohl nur in Frage kommen wenn genügend Geld vorhanden ist. Gesunder Menschenverstand? Das definiert jeder anders. Ein blödes Argument.
    • Milf Lover 22.11.2019 18:30
      Highlight Highlight Ok du Experte. Eine Zusatzversicherung für Kieferorthodontische Behandlungen sind in den ambulanten Zusatzversicherungen eingeschlossen und kosten in vielen Fällen fast nichts. Dank Familienrabatt ist es teilweise gratis. Halt nicht bei der Swica, aber dafür bei einigen anderen wie Concordia oder CSS.
    • loquito 22.11.2019 19:07
      Highlight Highlight Kieferfehlstellungen sind ab Tag 1 sichtbar. Viel Glück bei der Aufnahme. Und sry, meine Kinder haben alle versicherungne und es kostet weniger als 200, Zahnversicherung kostet 7.-/Monat...selbst schuld wer diese nicht abschliesst...
    Weitere Antworten anzeigen
  • loquito 22.11.2019 13:14
    Highlight Highlight EINZIGER WICHTIGER Tipp: Vor Geburt alles versichern was man so versicherb kann. Kostet nicjt die Welt und kann ja wieder entfernt werden, falls alles ok. 😁
  • swisscheese 22.11.2019 11:40
    Highlight Highlight Ich kann ebenfalls aus Erfahrung wärmstens empfehlen, das Kind VOR der Geburt mit sehr guten Zusatzleistungen zu versichern. Wenn es dann gesund zur Welt gekommen ist (und das hoffen wir alle!), können die nicht benötigten/gewünschten Zusätze problemlos wieder gekündigt werden. Wenn jedoch eine Beeinträchtigung vorliegt, wird jede Kasse vorbehalte für Zusatzversicherungen machen oder die Aufnahme ablehnen (ausser für die Grundversicherung natürlich).

Emma Amour

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Liebe alle, ja, Chabis, was soll ich sagen? Ihr habt alle Recht. Diese Frage ist fast 1:1 schon einmal so erschienen. Das Gute: Ihr seid die aufmerksamsten Leser, die man sich wünschen kann. Dafür DANKE. Das Doofe: Es ist mir durch die Lappen gegangen, dass ich die fast gleiche Frage schon einmal beantwortet habe. Tausend Sorry. Mea Culpa. Corona-Stress. Volle Inbox. Und so. Wir belassen es jetzt aber dabei und ich verspreche euch, dass ab nächster Woche wieder Fragen kommen, die ihr so noch …

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