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epa05188797 Supporters of Islamic political party Jamiat Ulema-e-Islam shout slogans during a protest after the execution of Mumtaz Qadri, an ex-police guard who had in January 2011 killed a former governor for opposing the country's blasphemy laws, in Lahore, Pakistan, 01 March 2016. Pakistan on 29 February hanged Mumtaz Qadri, the ex-police guard who killed Salman Taseer, the former governor for opposing the country's blasphemy laws, which impose the death penalty in some cases.  EPA/RAHAT DAR

Demonstration radikaler Muslime bei einer Exekution in Mumtaz Quadri, Pakistan.
Bild: keystone

Von unreinen Händen und einem schrägen Glauben an Allah

Zwei Schüler von Therwil geben ihrer Lehrerin aus religiösen, sozialpolitischen und sexistischen Gründen die Hand nicht. Und weil der radikale Islam sexualfeindlich ist.



In dieser Woche machten die Hände von zwei Oberschülern in Therwil BL flächendeckend und über die Schweiz hinaus Schlagzeilen. Die beiden sind Brüder und stammen aus einer islamischen Familie, die aus Syrien in die Schweiz emigriert ist.

Als Muslime weigern sie sich, ihrer Lehrerin die Hand zu geben. Aus Glaubensgründen. Wenn es im Zusammenleben von uns Menschen ganz schräg wird, spielen meist religiöse Aspekte eine wichtige Rolle.

So ist offensichtlich die Hand der Lehrerin – oder sie selbst – unrein und nicht würdig, berührt zu werden. Oder liegt es vielleicht am Frauenbild, das der radikale Islam vertritt? Oder gar an der prüden Sexualmoral in den rückständigen islamischen und arabischen Ländern?

Auch Mohamed gab den Frauen die Hand nicht

Wie so oft im Leben gibt es nicht eine einfache und eindeutige Antwort. Die Ursachen und Gründe sind meist komplex. Die Religion spielt aber zweifellos eine wichtige Rolle, dass es zum Eklat von Therwil kam.

Mohamed lebte vor 1400 Jahren, sein Weltbild ist nur in groben Zügen bekannt. Er konnte weder schreiben noch lesen und die Offenbarungen von Allah nicht selbst aufschreiben.

Die Schüler berufen sich auf Mohamed. Der Prophet soll, so die Überlieferung, den Frauen nicht die Hand gegeben, sondern diese auf der Höhe des Herzens an die Brust gelegt haben. Wie es manche Sportler beim Erklingen der Nationalhymne heute tun.

Dies sei eine Respektsbezeugung gewesen, erklären fortschrittliche Muslime und Koran-Exegeten. Radikale Muslime interpretieren den Koran hingegen frauenfeindlich. Deshalb wollen sie aus religiösen Gründen keine fremde Frauenhand berühren. Sie eifern Mohamed nach und wollen so leben wie einst ihr Prophet. Dies ist auch der Grund, weshalb sie sich füllige Bärte wachsen lassen und lange Gewänder tragen. 

Doch was wissen wir eigentlich von Mohamed und wie er es mit den Frauen hatte? Er lebte vor 1400 Jahren, sein Weltbild ist nur in groben Zügen bekannt. Er konnte weder schreiben noch lesen und die Offenbarungen von Allah nicht selbst aufschreiben.

Wir wissen auch nicht, ob die Eingebungen, die zum Koran führten, Einbildungen waren. Sicher ist aber, dass im Koran nirgends steht, Männer dürften Frauen die Hand nicht geben. Unklar ist auch, aus welchen Gründen Mohamed seine Hand aufs Herz legte und den Frauen die Hand nicht reichte.  

Radikale praktizieren auch die Steinigung

Wie unsinnig eine fundamentalistische Auslegung des Korans ist, macht die Steinigung von Frauen deutlich. Sie war in der Antike und im frühen Mittelalter allgemein üblich. Sie heute noch zu rechtfertigen und auszuführen, ist eine barbarische Art zu morden und kann nicht religiös legitimiert werden. Auch nicht im Namen von Mohamed oder Allah. Trotzdem praktizieren es radikale Muslime. Aus einem religiösen Übereifer heraus.

epa05188205 An Acehnese woman is whipped in front of the public at Rukoh Village, Banda Aceh, Indonesia, 01 March 2016. Eighteen Acehnese got whipped for violating the sharia law, including for gambling, drinking alcohol and for dating between a man and a woman. Whipping punishment is one form of punishment imposed in Aceh for violating the application of Islamic Shari'a.  EPA/HOTLI SIMANJUNTAK

Eine angebliche Sünderin wird in Indonesien ausgepeitscht.
Bild: keystone

Einen solchen Irrsinn können nur Köpfe aushecken, die glaubensmässig gehirngewaschen sind. Diese barbarische Strafe kann man aber nur bedingt dem Koran anlasten. Schliesslich wurde sie auch in der christlichen Welt praktiziert.

Weite Teile der islamischen Welt haben es verpasst, den Frauen die Würde zu verleihen und den Respekt zu geben, die heute selbstverständlich sein sollten. Deshalb sind für viele Muslime weibliche Wesen heute noch «unrein» und nicht würdig für einen Händedruck.

Die Unterdrückung der Frau kann nur überwunden werden, wenn sich islamische  Gesellschaften säkularisieren und den Koran modern  interpretieren.

Die fundamentalistische Auslegung des Korans hat etwas Sektenhaftes. Die Unterdrückung der Frau kann nur überwunden werden, wenn sich islamische und arabische Gesellschaften säkularisieren und den Koran modern und empathisch interpretieren.

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In der «Arena» vom letzten Freitag war der radikale Islam Thema.
YouTube/BlocherTV

Kopftuch war weg – und jetzt ist es wieder da

Zwar erlebten viele islamische Gesellschaften Ende des letzten Jahrhunderts eine sanfte Öffnung, doch fanatische Muslime schafften es in jüngster Zeit, das Rad der Zeit zurückzudrehen und mit repressiven Mitteln islamische Gemeinschaften in mehreren Staaten in den Würgegriff zu nehmen.

Ausdruck davon ist das Kopftuch, das vom Strassenbild vieler Länder weitgehend verschwunden war, heute aber wieder zum Alltag gehört. Der Versuch des «IS», ein Kalifat zu errichten, ist ein selbstzerstörerischer Ausdruck dieser fundamentalistischen Tendenz.

Auch gemässigte Muslime müssen sich vermehrt dem Diktat der religiösen Eiferer unterwerfen. Wer Widerstand leistet oder für die geistige Freiheit kämpft, muss mit Repressionen rechnen, die bis zur Hinrichtung reichen können. Die Fanatiker bestimmen auch das Frauenbild in ihren Gesellschaften, und sie unterdrücken die Sexualität radikal.

Frauen vor den Blicken der Menschen schützen

Die repressive Sexualmoral führt dazu, dass die Ehemänner ihre Frauen und Töchter vor den lüsternen Blicken der Männer schützen wollen. Mit einem Ganzkörper-«Vorhang», einem Schleier oder einem Kopftuch. Das führt oft zu einem Zwangsverhalten bei den Männern und zu sexuellen Übergriffen.

Es gibt mehrere Motive, weshalb radikale Muslime den Frauen die Hand verweigern. Religiöse, sexistische und sozialpolitische. Frauenverachtend sind sie alle.

Da kann allein schon die Berührung einer Frauenhand die sexuelle Phantasie eines strenggläubigen Muslims anregen. Also verbieten die religiösen Eiferer kurzerhand auch das Händeschütteln, wie die Lehrerin von Therwil erfahren musste.

Es gibt also mehrere Motive, weshalb radikale Muslime den Frauen die Hand verweigern. Religiöse, sexistische und sozialpolitische. Frauenverachtend sind sie alle.

Oder anders herum: Am Anfang war der Glaube, dann die unsinnige Interpretation der Schrift, schliesslich der Fanatismus und damit verbunden die Unterdrückung der Frau. Schöne neue Glaubenswelt.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei. Neu befasst er sich mit dem Thema wöchentlich auf watson.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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132Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rabbi Jussuf 13.04.2016 13:10
    Highlight Highlight 1a/3
    Liebe Olive
    nichts Neues unter der Sonne.
    Ich halte es für selbstverständlich, dass der Koran und damit die arabische Sprache aramäische Wurzeln hat. So kann es durchaus sein, dass gewisse Worte oder gar Sätze des Korans eine leicht andere Bedeutung erhalten.
    Nur bleiben die Verfechter dieser Theorie gute Belege schuldig. Es werden immer nur ein, zwei Beispiele angeführt. Meiner Meinung nach sind das Detailfragen und ändern kaum etwas an den koranischen Aussagen.

  • Rabbi Jussuf 13.04.2016 13:09
    Highlight Highlight 1b/3

    Das Beispiel der Jungfrauen hält auch nicht was es verspricht, denn dieses Thema erscheint in verschiedenen Variationen und Ausmalungen, die mit "weissen Weintrauben" nicht mehr verständlich wären.
    Man könnte weiter auch argumentieren, dass die "Weintrauben" eine Metapher für Jungfrauen gewesen sein könnte. Damit würde die Vermutung Lichtenbergs, wenn nicht falsch, so doch gänzlich bedeutungslos.

  • Rabbi Jussuf 13.04.2016 13:08
    Highlight Highlight 2/2
    Wie dem auch sei, etwas anderes ist eigentlich viel wichtiger: Die Muslime verstehen ihren Koran schon seit alters her auf diese Weise, wie er sich mehr oder weniger heute darstellt. Darauf muss man eingehen - nicht auf irgendwelche sprachlichen Spitzfindigkeiten.

    Wenn ich schon dabei bin: Die so genannten "dunklen Stellen" des Koran, wo befinden sich diese? Doch vornehmlich in den alten, kurzen mekkanischen Suren. Was die medinensischen Suren anbelangt, so lässt der Koran kaum etwas an Unklarheit zu. Die aber sind auch viel wichtiger zum Verständnis des (heutigen konservativen) Islams.
  • Rabbi Jussuf 13.04.2016 13:07
    Highlight Highlight

    3/3

    Selbst wenn einige alte Suren durch die aramäische Interpretation einen anderen Sinn ergeben, hätte das keinen Einfluss auf die Aussagen des gesamten Korans.
    Das Problem gibt es aber bereits ohne die aramäische Auslegung schon. Einige der alten Suren haben einen anderen Sinn, wenn sie nicht aus der Warte der Medina-Suren heraus gelesen werden. Das gleiche Phänomen kennen wir auch vom AT, das stellenweise eine ganz andere Bedeutung bekommt, wenn es durch die Brille des NT gelesen wird.

    • olive 13.04.2016 14:13
      Highlight Highlight Hi Rabbi

      Wobei es ja eher umgekehrt wäre, ein syro-aramäischer Text würde arabisch interpretiert, in Kösters Buch sind noch mehr Beispiele, wo man wirklich sagt: achso, jetzt wird ein Schuh draus.
      Aber du hast recht, die Gesamt-Aussagen bleiben, deshalb staune ich, dass gerade von den Vertretern deutscher Verbände gesagt wird "nichts hat mit nichts zu tun, Islam ist Barmherzigkeit.
    • Rabbi Jussuf 13.04.2016 15:21
      Highlight Highlight olive
      Sure 9:114
      Dass Abraham für seinen Vater um Vergebung bat, geschah allein auf Grund eines Versprechens, das er ihm gegeben hatte. Als ihm aber klar geworden war, dass sein Vater ein Feind Gottes sei, sagte er sich von ihm los. Abraham war wirklich mitfühlend und milde!

      So etwa hat man sich Barmherzigkeit im Islam vorzustellen!
    • olive 13.04.2016 20:12
      Highlight Highlight Nachdem ich selber mit der Koranlektüre beschäftigt bin ( fraglich, wie lange ich, sonst Schnell-Leserin, noch brauche) weiss ich jetzt, dass Allah barmherzig ist , nicht immer und ausschliesslich mit den Gläubigen.
  • Alienus 13.04.2016 11:54
    Highlight Highlight Pasionaria

    1/2

    Was gezeigt werden soll ist die eigentliche und gottserbärmlicher Banalität „göttlicher und heiliger“ Riten, Gebräuche und Handlungen.

    Aus nachvollziehbaren Handlungen mit zunächst logischer Sinnhaftigkeit von bestimmten Personen nicht erkannt und falsch interpretiert. Bei gottgefälligen Gegebenheiten und sonstigem Brimborium von eifernden Gläubigen zu solchen göttlichen Geboten und regeln hochstilisiert und als absolut unabdingbar definiert.

    Für viele Gläubige wird es eine Richtschnur, an der sie sich „gottgefällig“ orientieren können, um so den Weg zu Gott zu finden.
    • Pasionaria 14.04.2016 06:02
      Highlight Highlight Darauf kann ich nur sagen:
      die Religionen sind per se verklaert bis mies - in ihren Methoden und Riten einfaeltig und verbloedet.

      Gerade ist mir dieses Lied in die Haende geraten:
      Play Icon


      Koennte irgendwie noch hierher passen...... also schon damals......
  • Alienus 13.04.2016 11:52
    Highlight Highlight 2/2

    Eine Sache, die bei den drei abrahamitischen Richtungen schon etwas auffällig ist. Übelste Religionskonservative bieten eine Orientierung zu Gott, die m. E. nicht recht ist, aber für die Masse der Gläubigen dennoch den Weg zu ebnen scheint!

    Die „gute gottgefällige rechte“ und die „schlechte schmutzige linke“ Hand repräsentieren wunderbar die wirkende Bivalenz des Menschseins. Denn der Mensch würde nach Meinung der Gottesgaukler sich zwischen diesen Punkten orientieren und seinen Standpunkt kennen(?) oder durch diese Manipulateure zugeordnet(!) bekommen.

    Einfache Aussage, aber wirksam.
  • olive 13.04.2016 11:26
    Highlight Highlight Rabbi
    du bist nicht davon begeistert, dass der Koran ursprünglich syro-aramäisch verfasst wurde, aber lies doch einmal diesen Text von Köster:
    http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/islam-und-die-woerter-der-macht/
  • Pasionaria 12.04.2016 21:42
    Highlight Highlight Alienus
    hm....

    Jedenfalls verstehe ich, dank Euren tiefpsychologisch, unheilige-schriften-auslegenden Deutungen endlich, warum im Latein 'sinister' sowohl 'links' als auch dunkel, unheilverkuendend, ja Katastrophe bedeutet.
    Danke!

    P.S. Wenn Ihr schon nichts mehr in diesen Blogs lernt, so wenigstens meine Wenigkeit.
  • Hypatia 12.04.2016 18:15
    Highlight Highlight Die entscheidende Frage ist hier, warum Stamm schreibt: "Weil der radikale Islam sexualfeindlich ist" und warum Stamm hier nicht schreibt: "Weil der Islam sexualfeindlich ist".
    • Pasionaria 12.04.2016 20:15
      Highlight Highlight Ist dies das einzige, das Dir zum ganzen Text einfaellt?
      Du warst schon einfallsreicher drauf.
      Stehst Du (irgendwie noch verstaendlich.....) weiterhin unter Schock des Geschehenen an Deinem (Wohn-) Ort - Land? Es toent beinahe so.
    • Maracuja 12.04.2016 21:04
      Highlight Highlight Halten Sie eine Religion bereits für sexualfeindlich, wenn die Religion postuliert, dass Sex nur in der Ehe stattfinden sollte? Falls ja, sind viele Religionen sexualfeindlich. Falls nein, weshalb finden sie nicht nur den extremen Islam, sondern auch andere Strömungen des Islams für sexualfeindlich?
  • olive 12.04.2016 08:37
    Highlight Highlight Der IZRS hetzt die Leute auf und behauptet gleichzeitig, die Interessen der "diskriminierten" Muslime zu vertreten:

    http://www.blick.ch/news/schweiz/voellig-ueberfordert-im-handschlag-streit-die-schule-holte-sich-den-izrs-selbst-ins-haus-id4905368.htm

    • andersen 12.04.2016 09:43
      Highlight Highlight Nun, die 2 Schüler ist jetzt entlarvt, wo dieser Wind weht und schwupi schwupi steht der IZRS auf der Matte, um der Scharia in der Schule einzuführen zu wollen.
      Lieber ein Mensch ein Händedruck geben, als ein Mensch ein Hand abhacken.
    • Maracuja 12.04.2016 20:58
      Highlight Highlight Die website kann nicht mehr aufgerufen werden. Aber Blick wird das Spiel des izrs sicher noch ne Weile mitspielen und weitere Artikel nachwerfen. Dabei sind die wesentlichen Fakten mittlerweile bekannt. Dass die Schule eine izrs-Vertreterin am Gespräch teilnehmen liess, ist für mich auch ein Skandal. Allerdings muss man sich bei der ständigen Präsenz von Blancho & Co in jeder möglichen und unmöglichen Talkshow nicht wundern, wenn izrs-Vertreter von Ahnungslosen als Islam-Experten und nicht als Islam-Extremisten wahrgenommen werden.
    • Pasionaria 12.04.2016 21:54
      Highlight Highlight Maracuja sieht es richtig, den unaustehlichen Protagonisten des IZRS werden allzu viele Plattformen geboten, wo diese heuchlerischen Fanatiker ihre vordergruendig harmlose Fratze zeigen.
      Eine Schande und nicht nachvollziehbar, dass selbst eine Schulleitung darauf hereinfallen tut.....
  • Alienus 11.04.2016 14:06
    Highlight Highlight 1/4

    Auch in Europa gab es die gute rechte Seite. Die der rechten Gerechten beim Jüngsten Gericht. Demzufolge waren auch beim röm-dt. Kaiser die guten Ritter, seine En­tou­ra­ge und aufrechtes Gefolge immer auf der rechten Seite. Frauen und das niedere Volk natürlich zur linken Hand. Usw.

    Da der Mohammed ein Fernhändler war, wird er auch die Gebräuche dieses Fernhandels, besonders auf dem Landwege, gekannt haben. Nun, da wohl die meisten seiner Routen durch wasserarme Landstriche gingen, wird das mitgenommene Wasser für Mensch und Tier vorrangig gewesen sein. Und diesen Vorteil erkannt haben.
  • Alienus 11.04.2016 14:03
    Highlight Highlight 2/4

    Für die Reinigung des irdenen u. erzenen Geschirrs reicht ein Reinigungsvorgang mit Sand, wenn danach das besagte Geschirr der Sonnenstrahlung ausgesetzt war und dadurch eine Hygiene gegeben war.

    Tja, mit der menschl. Ausscheidung sah es etwas anders aus. Da Wasser zum Waschen äußerst rar war, wurde mit der linken Pfote der Hintern bearbeitet. Diese nun unreine Hand wurde nicht für das Essen verwendet, denn nur die rechte, reine Hand war dafür vorgesehen.

    Eigentlich eine klare und vernünftige Regel, bezüglich der wasserarmen Wüste, die bei Beachtung ihre gute Wirkung entfaltete.
  • Alienus 11.04.2016 14:01
    Highlight Highlight 3/4

    Da M. sich seiner Erfahrung in der Wüste nicht entziehen konnte, ist diese wichtige Regel bei ihm nicht verdrängt worden. Und hier entwickelt sich m. E. ein religiös-intellektuelles Problem.

    Viele Gläubige, die den eigentlichen Inhalt der Botschaften nicht immer richtig erfassen können, praktizieren Rituale, deren provane Ursprünge im Leben des M. zu finden sind. Aber bei streng Gläubigen ist das tatsächlich ein „göttliches“ und dadurch zwingendes Gebot, durch den Propheten vermittelt. Denn der wahrhaftige Glaube ist doch nicht hinterfragbar!
  • Alienus 11.04.2016 14:00
    Highlight Highlight 4/4

    Nun, da verblendete Menschen die Gottesnähe suchen, werden sie als einzige „historische“ Info blindlings sich am Leben des M. orientieren. Also führt der wahre Weg über M. zu Gott. Aber es ist m. E. eine Krücke im Glauben u. Auslegung, die durch religiöse Manipulateure zu eigenen Zwecken gesteuert werden.

    Und es entsteht das Problem: Nimmt man den Verwirrten ihr blindgeglaubtes Fehlwissen weg, so bleibt, was man nun machen solle. Da bleiben sie mit ihrer Verwirrung übrig. Da scheint es den diesen Gläubigen oft besser, den Infragesteller zu eliminieren und alles bleibt so gottgefällig.
    • hm_ 11.04.2016 16:17
      Highlight Highlight Linkshänder tragen beim Händeschütteln übrigens kein geringeres Infektionsrisiko - da stimmt also etwas mit deiner Argumentationskette nicht, geehrter Alienus, also weder Links/Rechts-Schema (auch hier) aber schon gar nicht Vorne/Hinten-Reminiszenzen, ich bitte dich.
      Nein, ich denke hätte Mohammed gewusst, wie bakterienresistent Türklinken sind z.B., hätte er sich das mit dem Silbertafelgeschirr viellelicht nochmals überlegt - und vielleicht die Hunde mit aufs WC genommen, oder jedenfalls deren antseptischen Speichel in Fläschchen abgefüllt statt den Geist Aladins.
    • hm_ 11.04.2016 16:30
      Highlight Highlight Und dann bei gegebener Zeit - also nach verrichtetem Geschäft - damit seine Hände eingerieben. Wäre dann eine saubere Sache daraus geworden.
      Bezüglich rechter und linker Hand erwähnst du aber ganz zu Recht unseren Kulturkreis und dessen Tradition, linke und rechte, gute und böse klar auseinenander zu halten, auseinander halten zu wollen und auseinanderhalten zu können.
      Und das schafft ja nur Er. Aber vielleicht bedarf ja unser Rechtssystem tatsächlich noch eines Kurses in Deutung prophetischer Zeichen oder in Apokalyptik?

    • hm_ 11.04.2016 16:32
      Highlight Highlight Vielelicht kämen wir dem Denken in solchen archaischen Texten wie Bibel und Koran wieder etwas näher, einfach verständnis- oder interessehalber - und nicht zur Nachahmung empfohlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • olive 10.04.2016 19:13
    Highlight Highlight "Die Buben wurden in der Faysal Moschee so erzogen" so Keller -Messahli. diese Organisation ist ausschliesslich dazu da, die Doktrin der Wahhabiten weltweit zu etablieren.
    Heutiger SoBli "Der lange Arm der Saudis"

    http://derprophet.info/inhalt/
    Seite, um sich Infos über den Islam zu holen.
  • Thomas Binder 10.04.2016 19:00
    Highlight Highlight Ich habe während meines Lebens alle heiligen Schriften der drei abrahamitischen Religionen gelesen und darf sagen: Thora, Bibel und Koran sind David, was Hans, was Ahmed.

    Verabschieden wir uns endlich von der narzisstischen Islam- und begrüssen wir die Religions- und Selbstkritik.

    Ein gutes Vehikel wäre eine Narzissmus-Blog, der uns den Narzissmus erklärt, den wir alle mehr oder weniger schwergradig mehr oder weniger bösartig haben und dessen Spektrum von gesunder Selbstliebe über Inspiration bis zur Psychopathie reicht, zu denjenigen, welche diese Ideologie oder jene Religion missbrauchen.
  • olive 10.04.2016 18:13
    Highlight Highlight Empfehlenswert u.a.
    Der Islam braucht eine sexuelle Revolution: Eine Streitschrift
    Seyran Ateş
  • olive 10.04.2016 18:03
    Highlight Highlight Nachtrag für Sapere aude: es ist eine Binsenweisheit, dass Religon/ Tradition/Kultur nicht zu trennen ist.
  • olive 10.04.2016 18:02
    Highlight Highlight @Sapere Aude

    andere Religionen werden ebenfalls kritisiert. Siehe RKK. Es ist nun mal Fakt, dass der Islam die grössten Probleme hat und macht in der Gegenwart. Bitte lesen Sie den Koran ( Sie sind wahrscheinlich im Stand, ihn auf arabisch zu lesen , besser wäre aramäisch :-) ) Lesen Sie Islam-kritische Muslime.
  • Billy the Kid 10.04.2016 10:53
    Highlight Highlight Herr Stamm hat eine wichtige und richtige Bemerkung gemacht: Vor 50 Jahren waren die Steinzeitfundis nicht so auf dem Vormarsch wie heute, sondern auf dem Rückzug. Die Moderne hat immer zwei Seiten - einerseits die emanzipatorische, andererseits die destruktive. Viele islamische Länder erlebten in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts noch einen gewissen Wachstumsboom, da man noch auf bescheidenem Niveau mithalten konnte und die hälfte der Weltkonkurrenz hinter einem eisernen Vorhang verschwand. Heute ist man ökonomisch ruiniert und von Krieg gezeichnet - Katastrophe hoch zehn.
  • laralee12 08.04.2016 17:55
    Highlight Highlight Türkin und religionslos.. Etwas schöneres als mentale Freiheit gibt's nicht.
  • Sapere Aude 08.04.2016 15:55
    Highlight Highlight Die von Ihnen genannten Probleme sind auch andere Religionen betroffen. Beispielsweise Orthodoxe Juden, Hindus, Katholiken, Buddhisten. Weshalb das Thema auf den Islam beschränken. Damit Sie wiedereinmal darüber schreiben können wie rückständig Religionen sind? Tut mir leid Herr Stamm, aber in ihrem Eifer und Arroganz wie sie Religionen auf Korn nehmen, wirken Sie auf mich selbst wie ein Gläubiger. Von einem Experten würde ich mir ein bischen mehr Gelassenheit, Präzision und Quellenfestigkeit wünschen. Sie müssen aufpassen in ihrem Eifer nicht gleich extrem zu werden wie das was sie bekämpfen.
    • Rabbi Jussuf 08.04.2016 16:31
      Highlight Highlight immer gut, andere der Inkompetenz zu beschuldigen und selber nichts liefern.
    • andersen 08.04.2016 16:38
      Highlight Highlight Sapere Aude

      Hugo Stamm ist Journalist und hätte die Menschen keine kritische Grundhaltung mehr, würde alle, wie Jürg Stettler von Scientology "freiwillig" in der eigene Straflager auf die Knie gehen und mit eine Zahnbürste die WC's putzen.
      Erst, wo die Menschen kritisch wurde, hat sich was in der Welt geändert.
    • Sapere Aude 08.04.2016 17:14
      Highlight Highlight Die Arbeit Stamms betreffend Sekten und neuen religiösen Bewegung war extrem wichtig und ich teile seine Kritik in weiten Teilen. Bei diesem Thema finde ich einfach, dass der Fokus alleine auf den Islam zu richten, falsch ist. Als Religions und Sektenexperte müsste er das Thema viel breiter angehen. Beispielsweise auch das Thema Unreinheit von Frauen in allen Religionen ansprechen, wäre einem kritischen Journalisten würdig. Ich fände es wichtig die Frauenfeindlichkeit und Sexuellen Tabus bei allen Religion thematisiert wird und nicht alleine beim Islam. Wirkliche Kritik statt Islambashing.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bangawow 08.04.2016 13:33
    Highlight Highlight Beim Gedanken an den (glaube ich) letzten Artikel von Herrn Stamm denke ich nur: Blöder Staubsauger.

    Bei diesem Artikel muss ich ihn jedoch loben, er ist doch sehr lesenswert.


    Einzig zu seinen Beispiel in einem Kommentar zum Wort "rückständig" muss ich etwas loswerden, Zitat:

    "Wer die Korruption nicht einigermassen unter Kontrolle bringt, ist rückständig."

    Gibt es im Westen nicht. Aha, wieder was gelernt.

    PS: Das soll den ganzen Artikel nicht mindern ;).
  • TanookiStormtrooper 08.04.2016 13:18
    Highlight Highlight Ich sehe das grosse Problem darin, dass sich diese radikalen Länder gar nicht ändern müssen im Gegenteil. "Oh grosser Scheich So-und-so gib uns doch bitte dein Öl." "Lieber Gaddafi sorge doch dafür, dass nicht mehr soviele Flüchtlinge zu uns kommen dafür dürfen sich deine Söhne auch bei uns erlauben was sie wollen." Und Aktuell der grosse Sultan Erdogen, der ja jetzt nicht nur die eigenen Journalisten einsperren möchte.
    Bei Putin gibts (zurecht) ruckzuck Sanktionen. Da wir aber vom Willen der anderen Despoten abhängig geworden sind, können die machen was sie wollen.
    • Andi Amo 10.04.2016 01:43
      Highlight Highlight @TanookiStormtrooper
      Spätestens, wenn diesen Kamelen endlich mal das Öl ausgeht, haben die gar nichts mehr zu melden.
  • Maracuja 08.04.2016 11:26
    Highlight Highlight 2/2 Es geht m.E. darum, dass in diesen Kreisen Männer als äusserst leicht erregbar und Frauen als gefährlich gelten. Das Menschenbild, dass hinter diesem "Gebot" steht, ist fragwürdig und dürfte Verklemmtheit/Sexualneurosen begünstigen. Dass ein solches Menschenbild via von ausländischen Fundamentalisten finanzierten Moscheen hier gefördert wird, ist bedenklich. Der Zwang zum Handschütteln in der Schule gehört hingegen für alle Schüler abgeschafft. Ich habe nach der letzten Stunde jeweils herum getrödelt, um einem verhassten Lehrer mit starkem Mundgeruch nicht die Hand geben zu müssen.
  • Maracuja 08.04.2016 11:14
    Highlight Highlight 1/2Herr Stamm wie kommen Sie darauf, dass es bei der von islam. Fundamentalisten praktizierten Verweigerung des Handschlags mit Vertretern des anderen Geschlechts um eine Frage der "Unreinheit" (z.B. Frau hat Menstruation, Mann hat rituelle Waschungen nach GV nicht vollzogen) geht? Gemäss folgendem Hadith scheint mir Ihre Annahme nicht begründet: 'Unter den Juden war es so: wenn eine Frau ihre Periode hatte, assen sie nicht mit ihr. Der Gesandte Allahs s.a.s. sagte: „Macht alles mit Ihnen, ausser Geschlechtsverkehr“.' Es geht also nicht um Unreinheit, sondern ausschliesslich um sex. Erregung.
  • Rabbi Jussuf 08.04.2016 10:45
    Highlight Highlight Man sollte vielleicht auch wissen, dass das Händedruckzeugs auch umgekehrt gilt. Auch muslimische Frauen dürften keinen fremden Mann berühren, oder sich berühren lassen. Falls doch, müssen sie sich vor dem nächsten Gebet nochmals einer extra Waschung unterziehen. In diesem Fall also eine rein religiöse Angelegenheit.
    Ob das im Koran steht oder nicht, ist sowas von völlig Wurst.
  • rodolofo 08.04.2016 10:09
    Highlight Highlight Kann sich eine Religion, welche von einem von Gott höchstpersönlich in Auftrag gegebenen "Heiligen Buch" und von einem "von Gott höchstpersönlich gesannten Propheten" ausgeht, überhaupt reformieren?
    Eine "Reform" würde ja zwischen den Zeilen ausdrücken, dass das bisher Behauptete, nicht unantastbar, ewig und sakrosankt wäre.
    Vielleicht wird sich der Islam darum ähnlich weiter entwickeln, wie die Katholische Kirche, nämlich zu einer -von alten Männern geleiteten- altehrwürdigen Prachtskulisse, die gewissen besonderen Tagen einen feierlichen Glanz und traditionsbewussten "Tiefgang" verschafft.
    • Share 08.04.2016 10:40
      Highlight Highlight Das ist dann auch der Grund, warum die Göldi-Hexe ein paar Hundert Jahre auf Ihre Rehabilitation hat warten müssen?
    • rodolofo 08.04.2016 12:23
      Highlight Highlight Keine Ahnung.
      Wer hat ein Interesse an einer Geschichts-Verfälschung?
      Doch nur falsche Fälscher.
    • Share 09.04.2016 09:47
      Highlight Highlight
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  • saukaibli 08.04.2016 10:07
    Highlight Highlight Die eigentlich guten Dinge, die Mohammed zum Schutz der Frauen eingeführt hat, werden heute genau ins Gegenteil gedreht. Das Bedecken der Frauen wurde als Schutz für sie eingeführt, denn vor Mohammed hatten die Frauen überhaupt keine Rechte und konnten belästigt werden wie Mann wollte. Mohammed erlaubte den Frauen sich zu verhüllen, er verlangte es ganz und gar nicht. Dasselbe mit dem Hände schütteln, die Frauen dürfen die Berührung verweigern, müssen aber nicht. Auch hier ursprünglich zum Schutz der Frau gegen sexuelle Übergriffe.
    • Rabbi Jussuf 08.04.2016 10:37
      Highlight Highlight Mohammed hat nichts für die Frauen eingeführt. Er hat bloss übernommen, was eh schon da gewesen war. Es gab damals viele Gesellschaften, in denen Frauen sehr viel freier waren und auch einige, in denen Frauen etwas weniger Rechte hatten.
      M. hier als grossen Feministen darstellen zu wollen, ist sowas von verkehrt. Da ist wohl einer auf islamische Propaganda hereingefallen....
    • Maracuja 08.04.2016 11:34
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf

      Gab es diese Gesellschaften, in denen Frauen sehr viel freier waren, auch dort, wo Mohammed gelebt und gewirkt hatte? M.E. scheitern sowohl diejenigen, die behaupten er hätte Verbesserungen für die arabische Frau gebracht, genauso wie diejenigen, die behaupten er hätte Verschlechterungen gebracht, an der dürftigen Quellenlage. Gewiss scheint mir nur, dass durch den Koran, Gesetze, die Rechte und Pflichten der Geschlechter betrafen, klar festgehalten und für alle Muslime zur Norm wurden.
    • Rabbi Jussuf 08.04.2016 12:28
      Highlight Highlight Maracuja
      So ist es. Alles andere sind Extrapolationen, allerdings mit guten Indizien.
      So sollte man sich einmal genauer mit der gesellschaftlichen Rolle von Chadidscha befassen. Das widerspricht so ziemlich allem, was uns gewisse Leute als "vorislamisches Frauenbild" verkaufen wollen.
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  • andersen 08.04.2016 08:38
    Highlight Highlight Wer in die westliche Welt aufgewachsen ist, spielt es keine Rolle was der andere Wesen ist, denkt, plant, sagt, will, fordert.
    Es spielt auch keine Rolle, was der andere Wesen erwartet.
    Eine Rolle spielt nur, was du in Beziehung dazu bist.
    • bangawow 08.04.2016 13:26
      Highlight Highlight Ja, das gilt für sie. Und ja, vielleicht auch für mich, ich halte mich für sehr tolerant. Aber dass der ganze Westen so sein soll, daran zweifle ich ein bisschen. ^^
  • Share 08.04.2016 08:30
    Highlight Highlight Der Mensch verachtet den Menschen. Das trägt bisweilen seltsame Früchte.
  • dk222 08.04.2016 08:21
    Highlight Highlight Hugo Stamm sollte nicht über den Islam schreiben. Dies soll er Experten überlassen. Seine Kenntnisse über den Islam sind sehr oberflächlich, er pauschalisiert und zementiert letztlich Vorurteile. So weiss man über Mohammed sehr wohl viel mehr, als dass dies Stamm uns weismachen möchte. Mohammed war keinesfalls frauenfeindlich, eher war es der mächtige Kalif Umar, der im Übrigen auch die Steinigung befürwortete. Natürlich hat der radikale Islam ein Frauenproblem, aber so einfach wie Stamm dies herleitet ist die Begründung nicht. Und Mohammed hat da vielleicht überhaupt nichts damit zu tun.
    • Baccara - Team Nicole 08.04.2016 09:00
      Highlight Highlight Nun. Bei meinen Nachfragen bei gäubigen Muslimen ist aber tatsächlich die Antwort, dass Mohamed auch keine Frauen ausser die eigene Ehefrau angefasst hat. Der Islam ist eine Religion die seine Gläubigen nicht hinterfragen lässt - wer hinterfragt, lästert Allah. Und so kann sich keine Religion entwickeln, dem heutigen Weltbild und -stand anpassen. Das denke ich persönlich ist das grösste Problem im Islam.
    • Hugo Stamm 08.04.2016 09:03
      Highlight Highlight Ich schreibe nirgends, dass Mohamed frauenfeindlich gewesen sei, sondern betone, dass Fundamentalisten den Koran falsch auslegen würden. Ich schreibe auch, dass die Steinigung damals üblich gewesen sei.
    • TheMan 08.04.2016 09:04
      Highlight Highlight Klar wir wissen das Mohammed 600 Juden geköpft hat, eine Minderjährige geheirated hat, mit Ihr Eheliche sachen vollzogen hat, eine Ehebrecherin gesteinigt hat, und als er Starb sagte die Sinai Halbinsel soll Jude/Christenfrei werden sprich keine andere Religionen sollen akzeptiert werden. Ein Feiner Herr dieser Mohammed.
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  • andersen 08.04.2016 08:18
    Highlight Highlight 1/2
    Doch "Leila" gibt nicht auf, sie erzählt stellvertretend für tausende Frauen ihr Leben und bricht als Muslimin ihr schweigen.

    -und schliesslich erkämpft sie, was in unserem westliche Welt so selbstverständlich erscheint:

    Freiheit.
    • rodolofo 08.04.2016 09:27
      Highlight Highlight Ich glaube Du steigerst Dich da -emotional idealisierend- in etwas hinein...
      Bei "uns" hängt der Freiheitsgrad doch ziemlich stark vom Stand der Geheimkonten ab...
  • andersen 08.04.2016 08:14
    Highlight Highlight 1/1
    Oft sind es die Kinder und die Frauen die Leidtragene, wenn sie in ein strenge Familie aufgewachsen sind.
    Auch durch die Besessenheit von der Jungfräulichkeit, wo die ganze Ehre von der Familie zwischen die Beinen von ein Mädchen liegt.

    Ein Buch gibt es zum dieser Thema:

    Leila-Zur Ehe gezwungen

    "Durch die Zwangsheirat war meine ganze Lebenslust verschwunden. Ich fühlte mich wie ein Zombie.
    Mein Körper lebte, aber innerlich war ich tot"

    "Leila" muss sich ihrem Vater und der Tradition unterwerfen.

    Sie erlebt eine wahre Hölle aus körperlicher und seelischer Gewalt.

    • Domino 08.04.2016 09:13
      Highlight Highlight Es gibt eine sehr interessante Doku dazu, die vor kurzem erschienen ist. Sie heisst "Der Jungfrauenwahn" und ist in der ZDF-Mediathek zu sehen. Es geht vor allem um die Situation in Europa. Sehr zu empfehlen.
      http://m.zdf.de/ZDF/zdfportal/xml/epg/836486d7-eab9-4243-8a2b-ef0de7db2594?generateCanonicalUrl=true,da3c052c-c5f8-3724-8474-3bb78e48f1f4
    • rodolofo 08.04.2016 13:25
      Highlight Highlight Ich kenne eine Türkin, die genau so etwas erleben musste. Sie ist heute schwerst traumatisiert und gilt als "psychisch krank".
      Wenn ich daran denke, was sie alles durchgemacht hat, dann staune ich allerdings über ihre verbliebenen Lebenskräfte.
      Aus diesen Lebenskräften schöpfe ich Mut und Zuversicht, denn sie sind in der Lage, die Ketten der Versklavung zu sprengen und die (ehemals mächtigen) Peiniger hinweg zu fegen!
      Zunehmende Brutalität wird Euch nicht retten!
      Euch Verbrechern wird der Prozess gemacht!
      Und dann werdet ihr schmoren und viel Zeit haben, um über Eure Missetaten nachzudenken.
  • rodolofo 08.04.2016 08:04
    Highlight Highlight Andere Gedanken:
    Viele religiöse Verhaltensregeln und Verbote machten in ihrem ursprünglichen Zusammenhang durchaus Sinn, sind aber -in weit entfernten Weltengegenden, bzw. über 1000 Jahre danach- völlig fehl am Platz!
    In der Wüste half die Verschleierung, den Körper vor Austrocknung und Sand zu schützen. Die Familien wollten ihre Töchter kontrollieren, da sie auch für den Nachwuchs dieser Töchter zu sorgen hatten.
    Hier in der Schweiz aber haben wir fliessend Wasser in rauhen Mengen und viel Seife. Und wir haben Verhütungsmittel, Versicherungen und Sozialhilfe.
    Ich brauche also keinen Islam.
  • Menel 08.04.2016 08:00
    Highlight Highlight Man sollte denen mal sagen, dass sie in den ersten Wochen ihres Lebens Frauen waren, bevor sie zu Männern mutierten 😂

    Hach, ich bin so froh über die Aufklärung und ihre Errungenschaften, wie zB. die Naturwissenschaften. Es rückt die menschlichen Wahnvorstellungen zurecht.
    • Hugo Stamm 08.04.2016 09:05
      Highlight Highlight Wie ist das zu verstehen? Mindestens körperlich sind männliche Wesen von Beginn weg zu erkennen, schliesslich lässt sich schon bei Föten feststellen, welches Geschlecht sie besitzen.
    • andersen 08.04.2016 09:15
      Highlight Highlight Menel

      Der Mensch hat der Natur nicht erfunden, sondern der Kultur.
      Es gibt keine Wahnvorstellungen, nur ein andere Sichtweise.
    • guby 08.04.2016 10:23
      Highlight Highlight Alle Föten sind zu beginn weiblich. Erst bei weiterer Entwicklung (im Mutterleib) bilden sich die männlichen Geschlechtsorgane. Aber mutieren stimmt nicht, liebe Menel, das Erbgut ist von Beginn weg vorhanden und wird höchstens umreguliert, nicht aber verändert😉
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  • Blutgruppe 08.04.2016 07:56
    Highlight Highlight Herr Stamm bringt es mal wieder auf den Punkt. Danke!
  • rodolofo 08.04.2016 07:51
    Highlight Highlight Wie ist es eigentlich bei muslimischen Männern?
    Schütteln die einander gegenseitig die Hand?
    (Die Japaner machen glaube ich einen Bückling.)
    In meinem Alltag erlebe ich Frauen im Allgemeinen als wesentlich sauberer und Hygiene-bewusster, als Männer.
    Darum halte ich auch das Risiko, bei einem Händedruck Krankheitserreger einzufangen, bei einer Frau für wesentlich geringer, als bei einem Mann.
    Aber die Patriarchalen Religionen Islam, Christentum und Judentum sind ja bekannt dafür, dass sie den "gesunden Menschenverstand" auf den Kopf stellen...
    Da lobe ich mir die Inkas mit ihrer "Pacha Mamma"!
    • Hugo Stamm 08.04.2016 09:08
      Highlight Highlight Es spielt eigentlich keine Rolle, welche Bräuche andere Kulturen oder Gesellschaften pflegen. Es geht hier um den Respekt Frauen gegenüber und um eine minimale Adaptation der Verhaltensweisen, die im Gastland praktiziert werden.
    • Share 08.04.2016 10:01
      Highlight Highlight @Herr Stamm
      Minimale Adaption der Verhaltensweisen bedeutet auch dass ich die nötige Auseinandersetzung mit diesen beiden Teenager nicht einfach an ein Rechtsgutachten delegiere. Wo bleibt da die Achtung vor jungem Leben? Ich sage das nur weil ich erwachsene Christen erlebt habe die Christen nicht die Hand geben wollten. Das ist befremdlich menschlich.
      Die beiden Teenies hätten von mir aus gerne eine wissenschaftliche Abhandlung für diese Verhalten schreiben dürfen. Wenn sie einen Iman gefunden hätten, der diesen Hafenkäse unterschreibt.
    • seventhinkingsteps 08.04.2016 11:03
      Highlight Highlight Ja der eigenw Vater, der ist ja Imam.
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  • nimmersatt 08.04.2016 07:38
    Highlight Highlight Herr Stamm, bereits in der Arena sprachen sie von den 'rückständigen' und nun hier wieder: "rückständigen islamischen und arabischen Ländern?"

    Jemand der zurecht die religiösen Ideologien unter die Lupe nimmt, sollte bei der eigenen Ideologie nicht blind sein.

    Was sie mit solchen Aussagen vertreten ist ein teleologischer Humanismus, der stark an die Zeit des Kolonialismus erinnert.

    Jedesmal wenn Sie von 'rückständig' sprechen, setzen Sie diese Länder und implizit den Islam in ein Verhältnis zu einem erstrebenswerten Anderen, dem Westen.
    • Hugo Stamm 08.04.2016 09:14
      Highlight Highlight Wer Frauen steinigt, ist rückständig. Wer Frauen nur unter bestimmten Umständen ans Steuer eines Autos lässt, ist rückständig. Wer das Volk unterdrückt, ist rückständig. Wer keine unabhängige Justiz installieren kann, ist rückständig. Wer die Korruption nicht einigermassen unter Kontrolle bringt, ist rückständig. Wer kein effektives Schulsystem auf die Beine kriegt, ist rückständig usw. Ausserdem: In den letzten 400 Jahren kam keine bedeutende Erfindung aus dem arabischen oder islamischen Raum. Dabei war dieser einst die Wiege der Kultur.
    • rodolofo 08.04.2016 09:38
      Highlight Highlight Ich habe auch gewisse Schwierigkeiten mit dem Wort "rückständig".
      So habe ich erlebt, wie in einem schwachen, bzw. zerfallenden Staat der sogenannten "Dritten Welt" jede Familie sich selber schützen muss, und dass die militante Beschützer-Rolle natürlicherweise an die Männer übertragen wird. Sie (müssen) sich zwar stark fühlen und der Gefahr unerschrocken ins Auge schauen. Aber einfach ist ein solches "Macho-Leben" auch nicht...
      Und im übrigen:
      Was der "Macho" in der Familie darstellt, das ist die "Mafia-Gang" in der Gesellschaft. Jede Organisation hat notwendigerweise einen militanten Flügel.
    • Grundi72 08.04.2016 11:06
      Highlight Highlight Sehr gut Herr Stamm! Und wenn so ein Rückständiger das Gefühl hat, er könne dieses Rückständige in einem Land wie der Schweiz praktizieren, ist er, nebst dem dass er rückständig ist, einfach nur eines: ignorant und saublöd!
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  • pamayer 08.04.2016 06:58
    Highlight Highlight danke für diese kritische betrachtung des fanatismus.

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