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epa02301312 An Indian child dressed as Mother Teresa kisses her portrait during a tribute paying ceremony during the centenary birth celebrations of the mother in Bhopal, India, 26 August 2010. Mother Teresa founded the order in 1950 and devoted herself to the cause of the poor, infirm and the dying worldwide from her base in Calcutta. Born on August 26, 1910, Mother Teresa died on September 05, 1997.  EPA/SANJEEV GUPTA

Eine Kindernonne küsst das Bild von Mutter Teresa.
Bild: keystone

Mutter Teresa: Eine Unheilige wird heiliggesprochen

Papst Franziskus will nicht wahrhaben, dass Mutter Teresa keine Heilige war.



Sie überstrahlt alle: Mutter Teresa, der Engel von Kalkutta. Gegen die 1997 im Alter von 87 Jahren verstorbene Nonne aus Mazedonien verblassen selbst Päpste. Ausgerechnet im patriarchalen Männerbund der katholischen Kirche stiehlt eine Frau den klerikalen Würdenträgern die Show.

Nun spricht Papst Franziskus sie am 4. September im Eiltempo heilig, wie er diese Woche verkündet hat. Eine heilige Friedensnobelpreis-Trägerin: Was kann dem gebeutelten Vatikan Besseres passieren!

Die Zeremonie im Heiligen Jahr wird der katholischen Kirche traumhafte Einschaltquoten rund um den Globus bringen. Unbezahlbare Werbung zum Nulltarif.

Falscher Mythos

Doch wie heilig ist die Heilige in spe wirklich? Wenn man von einer Heiligen erwartet, dass sie eine herzliche Persönlichkeit mit grossem Herzen ist und sich uneigennützig für die Armen einsetzt, dürfte sie nie und nimmer heiliggesprochen werden.

Unabhängige Beobachter sind sich nämlich einig: Mutter Teresa war eine kaltherzige Frau ohne Charisma, der es primär um ihren Glauben und die katholische Kirche ging und erst in zweiter Linie um die Armen, denen sie angeblich ihr Leben widmete. Wie ist es deshalb zu erklären, dass Mutter Teresa die wichtigste Frau neben Maria in der katholischen Kirche werden konnte?

Das Bild von der barmherzigen Kirche, die sich um todkranke Hindus kümmert, tröstete über viele Unzulänglichkeiten in der korrupten Männerwelt im Vatikan hinweg.

Ganz einfach: Die Nonne ist das Kunstprodukt einer raffinierten PR-Strategie ihrer Kirche. Der Vatikan hat es in jahrzehntelanger Öffentlichkeitsarbeit geschafft, aus der kleinen Nonne ein überirdisches Wesen zu machen.

Als die Mythenbildung Mitte des 20. Jahrhunderts begann, steckte der investigative Journalismus noch in den Kinderschuhen. Deshalb konnte die katholische Kirche ihre verehrte Mutter Teresa der Öffentlichkeit und den Medien als Heilige verkaufen.

Medien verklärten die zerbrechliche Nonne

Die Artikel lösten einen Jö-Effekt aus: Bilder der zerbrechlichen Nonne, die sich rund um die Uhr in ihren Sterbehospizen um arme Inder kümmerte, gingen ans Herz. Die Storys verkauften sich prima, und kein Journalist konnte oder wollte nach Kalkutta reisen, um sich vor Ort ein Bild zu machen.

So wurden die Artikel von der heiligen Mutter Teresa zum Selbstläufer und prägten ihren Mythos. Die katholische Kirche bekam viel Glanz von der kleinen Nonne ab. Das Bild von der barmherzigen Kirche, die sich um todkranke Hindus kümmert, tröstete über viele Unzulänglichkeiten in der korrupten Männerwelt im Vatikan hinweg.

Der Mythos von der aufopfernden Nonne führte zu wahren Spendenfluten. Die gerührten katholischen Schäfchen spendeten Millionen, mit denen Teresa die Armen speisen sollte. Doch mit der Professionalisierung des Journalismus begann der Glanz der Nonne zu verblassen.

Recherchen vor Ort zeigten nämlich, dass die geizige Nonne nicht bereit war, die Armen grosszügig zu betreuen und zu speisen, wie ihr Vorbild Jesus es getan hatte. Mutter Teresa hortete viele Spenden. Eine unrühmliche Rolle spielte auch der Vatikan, der Spendengelder versickern liess.

Dokumentarfilme zeigen auf, dass Mutter Teresa in ihren Hospizen kalt und herzlos agierte. Die Alten und Kranken vegetierten unwürdig dahin und wurden lieblos behandelt. Viele Krankenzimmer waren kahl und trostlos, die Kranken lagen auf primitiven Feldbetten und wurden oft ungenügend ernährt.

«Unsere Analyse der Fakten deckt sich in keiner Weise mit dem Heiligenbild, das die Welt von Mutter Teresa hat.»

Serge Larivée, Universität Montreal

Noch schlimmer aber: Medizinische Betreuung war Mutter Teresa nicht wichtig, Medikamente enthielt sie vielen Leidenden vor. Sie bekamen oft nicht einmal Schmerzmittel, obwohl ihre Spitäler – wenn man diesen beschönigenden Begriff verwenden will – über genügend Medikamente verfügten.

Mutter Teresa als PR-Instrument der Kirche

Drei angesehene kanadische Wissenschaftler der Universitäten von Montreal und Ottawa kamen nach langen Untersuchungen zu einem vernichtenden Urteil: «Unsere Analyse der Fakten deckt sich in keiner Weise mit dem Heiligenbild, das die Welt von Mutter Teresa hat», erklärt der Leiter der Studie, Serge Larivée, Psychologieprofessor an der Universität von Montreal.

Selbst die Gründe für ihre Seligsprechung im Jahr 2003 seien «konstruiert und das Resultat einer orchestrierten und gut organisierten PR-Kampagne». Der Professor spricht von fragwürdigen, teils unmenschlichen Praktiken.

Ärzte berichten, die Armen und Kranken hätten unter katastrophalen und unhygienischen Bedingungen dahinvegetiert. Ein langer Dokumentarfilm des deutschen Senders ARD dokumentiert es ausserdem eindrücklich.

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Ein Dokumentarfilm der ARD entlarvt Mutter Teresa.
YouTube/Leah Herz

Wo lag die Motivation von Mutter Teresa, Hunderte Krankenhäuser und Sterbehospize in rund 100 Ländern zu gründen? Serge Larivée und seine beiden Kolleginnen Geneviève Chénard und Carole Sénéchal zitieren Mutter Teresa so: «Zu sehen, wie die Kranken ihr Schicksal ertragen, hat auch etwas ganz Wundervolles. Sie leiden damit so wie Jesus Christus am Kreuz und kommen ihm damit näher.»

Sie scheint sich aus religiösen Gründen am Leiden ergötzt und Hindus auf diese Weise Jesus näher gebracht zu haben. Daraus erklärt sich auch, weshalb sie Pflege und medizinische Behandlung der Sterbenden vernachlässigte. Pikant dabei: Mutter Teresa liess sich vor dem eigenen Tod am 5. September 1997 in den USA behandeln und das eigene Leiden mit modernsten medizinischen Therapien lindern.

Millionen an Spenden verschwanden auf geheimen Konten oder im Vatikan.

In ihrer Studie erklären die drei Psychologieprofessoren, Mutter Teresa habe die Spendengelder auf geheimen Bankkonten aufbewahrt. Professor Larivée fragt in seiner Studie: «Wo sind die Millionen, die sie über die vielen Jahre eingenommen hat?»

Mutter Theresa scheute sich auch nicht, zweifelhafte Gelder anzunehmen. So gab es negative Schlagzeilen, als sie Geld von Haitis Diktator François Duvalier (Papa Doc) angenommen hat. Mit einer weltweiten PR-Kampagne wusch der Vatikan sie wieder rein.

Mutter Teresa hinterliess ihren Ordensschwestern unzählige Briefe. Diese zeigen, dass die Nonne immer wieder von dunklen Gedanken verfolgt wurde, die schlecht zum Image einer barmherzigen Heiligen passen. Ihre Seele sei manchmal «wie ein Eisblock» gewesen, schrieb sie.

Mutter Teresa zweifelte am eigenen Glauben

Sie zweifelte manchmal selbst an ihrem Glauben und an ihrer Liebe. So schrieb sie von der Dunkelheit in ihrer Seele, von der schrecklichen Leere und der Abwesenheit Gottes.

Davon wird Papst Franziskus nicht reden, wenn er sie heiligsprechen wird. Ihre ehemaligen Patienten, die vergeblich um Schmerzmittel gebettelt hatten, werden sich im Grab umdrehen.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei. Neu befasst er sich mit dem Thema wöchentlich auf watson.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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192Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Agnos ~ 01.04.2017 22:32
    Highlight Highlight Man kann sich immer aus der Verantwortung stehlen, um sich ja nicht im schlechten Licht zu erscheinen, indem Vorbilder zu unterwürfigen Kreaturen denunziert werden. Verantwortlich sein, und mit Zivilcourage für andern sich einzusetzen, hat schon immer Feinde gemacht, die mit Missgunst wörtlich vernichtend daher gezogen sind. Andern bewusst herunter zu ziehen, vermag jeder, und ist bequem, ohne sich anzustrengen, damit man sich besser fühlt, und niemand mehr sich jemand angeklagt fühlt, weil ihm Zivilcourage fehlt!
    • Agnos ~ 04.04.2017 22:55
      Highlight Highlight Das ist schon einfach bequem, über jemand der Gutes tut, schlecht zu reden, statt selbst dasselbe zu tun, denn ein guter Baum bringt gute Früchte, und ein schlechter Baum bringt schlechte Früchte hervor. Übles reden, eigentlich Verleumdungen haben vieler Menschen das Leben zerstört.
  • Mischa Müller 25.03.2017 21:48
    Highlight Highlight Wieviele Söhne und Töchter hat Mutter T.? War sie in ihrer Jugend adrett und mit Elan? War sie die Schwester vom Schellenursli? ;-) Oder am Ende ihres Lebens nur noch, wie so viele hohe Priester, eine Opiatabhängige (sprich Junkie)?
    Aber ja, sie war mächtig und wissend.

    Was waren ihre letzten Worte??!!
  • Shin Kami 02.07.2016 22:06
    Highlight Highlight Und selbst wenn sie das wäre, was die Kirche behauptet, dürfte der Papst sie eigentlich nicht heilig sprechen, weil dafür 3 Wunder vonnöten sind, die bewiesen werden müssen... (Was aus der Sicht eines Atheisten sowieso nicht geht)
  • Tamara Kopcalija 27.04.2016 08:30
    Highlight Highlight Natürlich wissen die Medien wiedermal alles besser da sieht man das nur no scheisse geschrieben wird!!! Wie können sie wissen was Mutter Teresa gesagt haben soll? Jeder der solch einen Müll erzählt und Studien nach geht hat keine Religion ganz einfach!
    • olive 15.05.2016 08:52
      Highlight Highlight Zum Glück ist das so, Tamara Kopcalija.
      Eine deutsche Journalistin ist dorthin gegangen um zu helfen, wie so viele, und hat berichtet, wie lieblos dort mit den Kranken umgegangen wird.
  • Frederic Reuter 09.04.2016 08:01
    Highlight Highlight So, so. Da hat die kaltherzige Frau doch glatt hunderte Hospize und hundert Ländern gegründet und dann wagt die Dame es auch noch hinzunehmen, dass der Vatikan horrende Spendensummen nicht an sie weiterzuleiten?

    Nein, wie dreist, frech und durchtrieben! Pfui, Teufel! Bäh!

    Wäre sie doch lieber "investigative Journalistin" geworden und hätte der Welt wenigstens die Wahrheit in verdrehten halbgewalkten Plattitüden zu reißerischen Halbwahrheiten verdreht - das wäre ja sooooo fairer gewesen DORT jemandem die Heiligsprechung angedeihen zu lassen?!

    Und ihr schämt euch nicht mal?!
  • olive 02.04.2016 15:18
    Highlight Highlight Weiss Papst Franziskus dies alles wirklich nicht?
    Na Hauptsache, die Frau brachte Devisen.
  • live and let live 01.04.2016 16:19
    Highlight Highlight Wer alles glaubt ohne zu prüfen, macht sich selber zum Lügner. Das hat mir mal jemand beigebracht, was ohnehin der Wahrheit entspricht. Eine Frau die ich sehr gut kannte, wurde und wird noch bis heute gestalkt, weil religiöse Fundamentalisten behaupten sie sei unrein, was bei der frommen Frau nie zutrifft. Freikirchen schrecken vor nichts zurück wenn es ums rekrutieren zu neuen Mitglieder geht. Manchmal ist es auch Neid und Missgunst was ausgerechnet fromme Zirkel dazu bewegt und veranlasst, über die mit Erfolg gekrönten Visionären zu schaden. Sogar Promis werden gestalkt, aus Neid u.Missgunst
  • andersen 30.03.2016 10:15
    Highlight Highlight Wer der Indien besucht hat, weiss das es keine Chancengleichheit besteht.
    Die Menschen, die in Slums leben, gelten in Indien als Schmutzig und die Mädchen hat ein besondere schwere Leben, weil sie wissen, sie müssen gehen und wer kein Mitgift hat, ist verloren.
    Oft nehmen die Mütter sich das Leben, wenn sie nur Mädchen gebären kann.

    Indien ist so geprägt von der Aberglaube, dass es fast keine Möglichkeit gibt etwas zu ändern, aber die Mädchen kann man helfen und es gibt gute Hilfsprojekte, die bleiben,Touristen gehen oft nur nach Indien, um zu Meditieren.
    • olive 15.05.2016 08:56
      Highlight Highlight andersen, ich möchte lieber zu essen als medienwirksam die Füsse geküsst zu bekommen. Ohne Kamera küsst er wohl nicht, der franziskus.
      Mensch, seid ihr leichtgläubig.
  • Pasionaria 26.03.2016 01:27
    Highlight Highlight gelesen
    Dieses Fuessekuessen ist fuer mich auch widerlich, nicht wegen den Fuessen, sondern die Meinung, dieser erniedrigende Akt sei eine humane Geste...
    A propos Augenhoehe resp. Fusshoehe des Pontifex Maximus - auf dieses Bild hin koennte man ruhig sagen: wie weit der Horizont entfernt ist, haengt von der Augenhoehe ab......

    Geniesse einfach die freien Tage - Osterquatsch sei Dank.
    • andersen 29.03.2016 09:23
      Highlight Highlight Ein wenig Demut wurde Ihnen auch gut tuen.
      Und für das "Fremde", soll man keine Berührungsängste haben.
      Viele Skeptiker verbringen nur der ganze Tag mit der selbe Frage:

      Was plant er?, was mach er?, das kein gesunde Gottesvertrauen, es ist eher Liebeskrank.




    • andersen 29.03.2016 09:28
      Highlight Highlight Liebe die Menschen die Füsse küssen, als mit die Füsse auf die Menschen treten.
      Hier müssen Sie noch vieles lernen.
  • Pasionaria 25.03.2016 19:13
    Highlight Highlight Aussage eines Skeptikers in Lateinamerika, die nur allzu selten sind:
    "Was waere, wenn man Jesus nicht gekreuzigt, sondern ertraenkt haette?
    Ueberall wo jetzt ein Kreuz steht, wuerde ein Aquarium stehen.....!"

    • Pasionaria 25.03.2016 20:11
      Highlight Highlight ..... da fehlt ja noch das Fragezeichen:
      "Ueberall wo jetzt ein Kreuz steht, wuerde ein Aquarium stehen.....?!"
    • gelesen 25.03.2016 22:36
      Highlight Highlight der Franziskus hat den Flüchtlingen die Füsse geküsst…oder gewaschen???.. oder beide?? Es soll mir mal jemand die Füsse küssen, das wäre unter all meiner Würde… ich fände es nur schrecklich und etwas… geschmacklos… Lieber hätte ich, wenn mir jemand und gerade so ein Oberhaupt, gerade in die Augen schaut und mir als Individuum begegnet.
    • gelesen 25.03.2016 22:37
      Highlight Highlight Pasionaria

      Ein Aquarium würde mir weitaus besser gefallen! Wobei mit einem Jesus drin, oder so einem Ebenbild? Naja, alles nicht sehr "appetitlich". Heute sind sie durch Zürich gezogen, mit dem Kreuz, schrecklich… zum Glück war ich nicht da, wo sie waren.
      Und ebenfalls lächerlich und… weiss nicht, was das soll… (2. Teil oben)
    Weitere Antworten anzeigen
  • andersen 21.03.2016 22:31
    Highlight Highlight Apropos Herrn Georg Schmid.

    Georg Schmid hat viele Jahre der Relinfo geleitet, sein Sohn Georg Otto Schmid macht weiter, weil die Kirche hat den Auftrag, die Menschen zu einem kritischen Glauben zu befähigen und nicht einem Guru zu folgen.
  • andersen 21.03.2016 16:21
    Highlight Highlight Sogar der Gregor Gysin warnte von ein gottlosen Welt, wo der Solidarität abhanden kommt.
    • Share 21.03.2016 18:22
      Highlight Highlight und der lebt in Europa!
  • Alienus 20.03.2016 14:56
    Highlight Highlight 1./5

    Ja, ja, der Begriff Mutter hat schon etwas berührendes bei dieser „Mutter“ Teresa.

    Warum beschleichen mich immer dunkle Bild dieser Frau mit ihrer nicht nachvollziehbaren Primitivität der medizinischen Krankernpflege und eigentlich nie absehbaren Heilungserfolg bei diesen kranken Opfern?

    Denn der Tod schien dort die wesentliche Erlösung gewesen zu sein!

    Warum wurde die Fürsorge niemals besser? Warum wurden die baulichen und sanitären Verhältnisse nicht besser? Warum wurde auf die primitivste Weise immerzu operativ gehandelt?

    Trotz der Unmengen von Geldern?

    Fragen an den Vatikan!
    • Pasionaria 21.03.2016 00:06
      Highlight Highlight Warum wohl stelle ich gerne Fragen an Dich? Danke fuer die veblueffenden (und doch eigentlich nicht.... )Antworten.

      Fazit:
      Es war fuer ein Theresenweib
      das Quaelen liebster Zeitvertreib
      Die Welt wollt's nicht wahrhaben
      liess Rom an Millionen laben.

      So lang die Menschen glauben wollen,
      jeder Verstand bleibet verschollen.
      So betruegt die Kirche weiter
      in den Hospitzen der Gestank bleibt Eiter....

      Leidtragend die Kranken und Armen
      wieso hat 'Gott' mit denen kein Verbarmen?
      Weil er sadistisch oder gar nicht ist?
      Wie lang noch glaubst Du, naiver Christ!
    • andersen 21.03.2016 15:24
      Highlight Highlight Die Kirche ist nicht Mutter Teresa, sie hat ein eigene Hilfswerk gegründet.

      Sie haben die "Elternrolle" auf Gott projiziert und seid so zu einer Vorstellung von einem Gott gelangt, der richtet und belohnt oder bestraft, je nachdem.
      Was für ein vereinfachte Vorstellung von Gott.
      Nein, Mutti Pasionaria, wir werden weiter Brunnen und Brücken bauen.
    • Pasionaria 21.03.2016 19:27
      Highlight Highlight andersen
      "......wir werden weiter Brunnen und Brücken bauen."
      und dabei in den Vollmond schauen.

      Koechin, bleib bei Deinen Toepfen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 20.03.2016 14:55
    Highlight Highlight 2./5

    Nun, aus Vergangenheit tauchen schemenhafte Bilder und Schreckensszenarien auf, die dieses Phänomen MT erklären könnten.

    Beim mittelalterlichen Religionswahn kann man eine extreme dunkle Seite der Barmherzigkeit erkennen. Das Leiden, um in den Himmel zu kommen.

    Solche eine Perversität könnte man sich bei der MT auch vorstellen, da diese schaurigen und wunderherrliche Vorbilder von der vatikanischen Glaubensgängern bis heute nicht richtig gestellt wurden.

    Durch körperlichen Schmerz in die Glückseligkeit des ewigen Himmels. Schmerzen, Leid, Geißelungen, Kasteiung und Pein.
    • Mischa Müller 25.03.2017 22:02
      Highlight Highlight Hätte MT inidoch ihren Lagern doch bloss etwas mehr medizinische Kohle und Opiate eingesetzt. Der Himmel wäre trotzdem gewiss gewesen, das Leiden jedoch weniger.
  • Alienus 20.03.2016 14:52
    Highlight Highlight 3./5

    Tja, da tauchen die mittelalterlichen Bettelorden wieder auf. Das Betteln als heilige Handlung. Auslösend einen Spendenreflexe, der die MT und ihre Vatikanschützer immer im guten Licht lässt.

    Inhalts- und Ablauf-Szenarien können im Ansatz an Girolamo Savonarola oder die Wiedertäufer von Münster erinnern. Nicht in religiöser Hinsicht, sondern eher im Duktus der Handlungen und exzessiven Entgleisungen.

    Da kann man folgenden Rosenkranz binden: Bettelorden, Bettelgänger, Bettelgang, Gang, vatikanische Bettelgang, Gangster!

    Gangster stammt möglichertweise vom Bettelgänger ab. Schön!
  • Alienus 20.03.2016 14:50
    Highlight Highlight 4./5

    Und dann kommt die schlimmste Variante dieser „Mutter des Teufels“ Teresa, die gezielte und arrangierte Zurschaustellung des Leides, um dadurch eine Opferbereitschaft aus zu lösen und immer im Schwung zu halten.

    Ein Panoptikum des Grausamkeiten. Ein Zirkus oder Zoo des menschlichen Leides. Und auch noch in allen Varianten.

    Die MT als übergroße Dompteuse!

    Die Abermillionen an Dollars, die durch diese Satansmutter eingescheffelt wurden, sollen laut kritischen Analysten zu etwa 1 Promille bis max. 1 Prozent den Opfern dieser diabolischen Manipulation zugute gekommen sein.
  • Alienus 20.03.2016 14:49
    Highlight Highlight 5./5

    Es wurden Bilder mit prallgefüllten Kartoffelsäcken, dicht an dicht und auch gestapelt, in großen Kellerräumen gezeigt, die auf wunderbare Weise immer wieder sich dort in Luft aufgelöst haben.

    Keine Kontrolle, keine Rechnerschaft, kein Nix.

    Aber eine phantastische teresianisch-pekuniäre Teleportation in vatikanische Geldkasematten! Welch ein Wunder!

    Ein wirkliches göttliches Wunder!? Keiner hat es jegesehen, aber mit Gottes Hilfe ist es geschehen.

    Ist dies etwa der Hauptpunkt der Heiligsprechung? Nun, ganz sicher: JA!
    • Share 20.03.2016 18:43
      Highlight Highlight Alienus, ich möchte Sie keinesfalls enttäuschen, aber haben Sie mal Recherche zur Herkunft des Personals bei der Vatikanbank gemacht? Ausserdem wäre es schön zu wissen, was denn die Logik hinter der Wortfolge Mutter, Dompteuse und Satan ist. Ich las eben von der Abschaffung der Sklaverei. Evangelisierung folgte grad als nächstes. Gerne möchte auch ich etwas zum Geschichtsbuch beitragen, bin aber gewohnt andere ins Rampenlicht zu schicken.
      Deshalb
      Play Icon
    • Alienus 21.03.2016 09:06
      Highlight Highlight Share, ich möchte Sie jedoch erfreuen, dass Sie mir doch bitte die Herkunft des Personals der Vatikanbank benennen möchten.

      Die Logik der Wortfolge von Mutter, Dompteuse und Satan ist zwangsläufig die ewige Verdammnis. Denn wenn eine solche Institution mit Teufel und Satan operiert, muss man als Beobachter noch den Luzifer und Beelzebub nachschieben und all die anderen bösen Buben und Müttern.

      Wer mit solchen Popanzen droht wird durch diese und mit ihnen untergehen.

      Da ich als Folge von Borrelieninfektion z. Z. sehr schlecht hören kann, teilen Sie mir mit, was das Lied aussagen sollte!
    • Share 21.03.2016 15:06
      Highlight Highlight Alienus, grüsse Sie.
      Zur Personalgeschichte Vatikan und Bank eine kleine Nachhilfe in Heraldik. Wappen und Logo. Suchet die Gemeinsamkeiten.
      Das Lied spricht für sich und sonst einfach eines der illegalen Kinder fragen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Host 20.03.2016 14:38
    Highlight Highlight Dass Watson dem Hugo Stamm eine Plattform bietet finde ich unerträglich. Ich bin wahrlich kein Freund von Religionen und anderen manipulativen Glaubenssystemen. Aber die sogenante Fachmeinung von Herr Stamm lässt einiges an Differenziertheit vermissen.
    • biosignalinator 20.03.2016 18:26
      Highlight Highlight ein Fachmann könnte auch zwischen Religion und Sekte unterscheiden. Fail an watson, die Katholische Kirche ist keine Sekte - aber Kirchenblog oder so, entspricht nicht dem Zeitgeist.
    • Luca Brasi 20.03.2016 18:46
      Highlight Highlight @biosignal: Ist das Christentum nicht im Prinzip eine jüdische Sekte (Ich habe den Begriff als Abspaltung und teils im Konflikt zur Mutterreligion in Erinnerung)?
    • biosignalinator 20.03.2016 21:28
      Highlight Highlight Die persönliche Meinung sei dahingestellt. Ich nehme Bezug zu den Fakten und als was die Katholische Kirche bestimmt wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andersen 20.03.2016 11:27
    Highlight Highlight Nun, auch in unser westliche Welt, passt oft für viele nicht das Bild, wenn es Obdachlose an ein Bushaltestelle oder an der Bahnhof schläft.
    Viele Menschen kümmert sich mehr um sein Katz oder sein Auto.
    Es gibt noch leider viele Menschen, die Einsam in der eigene Wohnung stirbt und die Nachbaren nehmen es erst war, wenn es nach einer Leiche schmeckt.
    Solidarität war immer Hilfe zur Selbsthilfe.
    Alle Menschen brauchen die menschliche Wärme um zu überleben.
  • Dionysus 20.03.2016 10:36
    Highlight Highlight Da sieht man, was Gruppendynamik alles bewirkt: Die einen werden gemobbt und andere heilig gesprochen, und meistens trifft es nicht die Richtigen.
    • Maracuja 20.03.2016 11:41
      Highlight Highlight @Redaktion
      Bitte prüfen Sie das Bild von Dionysus
      http://www.n-tv.de/politik/Himmler-und-die-goldigste-kleine-Frau-article12360181.html

      Da diesbezügliche Beschwerden nicht aufgeschaltet werden, verabschiede ich mich wieder von diesem Forum.
    • Rafaela Roth 20.03.2016 11:47
      Highlight Highlight Liebe Maracuja, ich habe deine Anregung schon zuvor der Chefredaktion weitergeleitet. Inhaltlich gibt es an Dionysus Kommentar nichts auszusetzen.
    • Alienus 20.03.2016 13:40
      Highlight Highlight Maracuja, schreiben Sie doch offen, dass dies ein Foto des Massenmörders Heinrich Himmler ist!

      Tja, aber wer wars, der diesen Scherz macht! Doch nicht etwa …....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amanaparts 20.03.2016 09:04
    Highlight Highlight Wenn ich das so lese, kommt es mir vor wie eine Hexenjagd. Vielleicht ist Herr Stamm ja spiritueller als er glaubt.

    Man darf nicht vergessen, dass Mutter Teresa ein Akteur ist in einem Geflecht aus indischer Staat und katholischer Kirche. Dass irgendwas krumm gelaufen ist, halte ich für sehr wahrscheinlich aber alles an einer Person in die Schuhe schieben zu wollen. Tendenziös und unprofessionell. Den Menschen wurde geholfen, vielleicht falsch geholfen, ok, aber sie erhielten wenigstens etwas, auch wenn es nur ein Bett ist zum sterben. Der indische Staat hat ja offensichtlich nichts gemacht.
  • Spooky 20.03.2016 01:17
    Highlight Highlight "Mutter Theresa war sicher nicht die Ikone der Güte, sie war eines der besten PR-Pferde, das der Vatikan je hatte. Erstaunlich wie sie heute noch bei vielen Menschen den Ruf geniesst, ein Engel der Armen gewesen zu sein. Tragisch für die, die in ihren Armen sterben mussten. Millionen sind auf diese Geschichte hereingefallen, sie haben sich hinreissen lassen, Geld für die Armen zu Spenden, nicht wissend, dass es in den dunklen vatikanischen Kanälen versickerte."

    Quelle: [http://buchks.ch/mutter-teresa.shtml]
  • andersen 20.03.2016 00:53
    Highlight Highlight Die kranken Menschen bleibt weiter krank in Indien, wer Geld hat, wird behandelt.
    Und die Leprakranken wird in Ganges geworfen, wenn sie Tod sind.
    Das hat mit der Karma zu tun, an das was die Hindus glauben.
    Darum sind Krankenhäuser ein Fremdwort und die Nächstenliebe, wie wir sie kennen, auch.
  • andersen 20.03.2016 00:09
    Highlight Highlight Im Namen der Freiheit.
    Wozu nehmen die Freidenker soviel Geld in der Hand, was ist ihr Beweggrund?, was ist ihre Hoffnung?
    Nun, Kyriacou sagte deutlich, im Interview mit der ZEIT und hier wird der missionarische Zielrichtung deutlich:
    "Ziel sei es, bis in fünf Jahren die kleinste offiziell anerkannte Kirche zu überholen".
    So, aber wirkliche Hilfswerke haben sie aber nicht im Leben gerufen.
  • andersen 19.03.2016 23:58
    Highlight Highlight Hugo Stamm,

    Sie haben bei ein Autounfall geholfen und in der Sendung : Dienstagclub gesagt, dass keine andere geholfen haben.

    Die Moderatorin haben Sie gefragt, ob sie wusste, dass es gläubige waren.
    Sie haben gesagt: Nein.
    Der Pfarrer antwortete, auch Sie sind von Gott gewollt.

    Nun, sicher ist es wichtig, als Journalist solche Sachen, wie die Mutter Theresa falsch gemacht haben, aufzuklären.
    Mich ist immer lieber, wenn Menschen einfach helfen, ohne es auf der grosse Glocke zu hängen.




  • andersen 19.03.2016 23:04
    Highlight Highlight Nun, die Mutter Teresa ist Tod.
    Und Ärzte dürfen nur Medikamente verschreiben.
    Die Probleme bleiben aber in Indien, ein grossen Teil von der Bevölkerung sterben, weil die hygienische Verhältnisse so schlecht sind, weil es gibt immer viele, die der Notdurft im Freien macht und sie haben kein WC oder ein Zugang zum frischem und saubere Wasser.
    Hier soll man auch erwähnen, das die Katholische Kirche viele neue Brunnen mit frischem Wasser erstellt haben, trotz unglaubwürdiger Repräsentanten.


    • rodolofo 20.03.2016 08:16
      Highlight Highlight Ich war noch nie in Indien, aber ich begegne an meinem Wohnort immer wieder mal einem Inder. Er ist ein äusserst lebenslustiger, sehr humorvoller und sehr kontaktfreudiger Mensch, der mich immer wieder inspiriert, auflockert und aufmuntert, mitzumachen an seinem täglichen "Fest der Sinne und der Sinnlichkeit".
      Irgendwie benehme ich mich heute auch schon so wie dieser Inder...
      Der Katholische Priester erzählte auch schon von seinen Indien-Reisen. Für ihn haben die Hindus religiöse Qualitäten hervorgebracht, welche die Qualitäten des Christentums ergänzen.
      Solche Liebes-Prediger wünsche ich mir!
    • andersen 20.03.2016 09:23
      Highlight Highlight Rodolfo

      Der Kuh ist heilig in Indien.
      Ich habe auch Inder als Freunde, die von Indien geflohen sind (Kasmir) und sie sind froh in Europa zu leben, weil der akute medizinische Versorgung und Hygiene so gut ist, auch weil es hier kein Konflikte zwischen Muslime und Hindus gibt.
      Feste der Sinnlichkeit kann man schon Feiern, aber die Menschen muss der Zugang zum sauberen Wasser, saubere Essen und WC haben.
      Darum ist der Kindersterblichkeit zurückgegangen.
      Laien kann schon helfen, aber wenn sie nur Hilfe von der Jenseits erwartet, dann fangen die Probleme erst an.
    • andersen 20.03.2016 09:26
      Highlight Highlight Und nochmals zu betonen, es ist nicht wichtig, dass eine Kirche boomt.
      Darum wird niemand in der reformierte Kirche Heilig gesprochen.
      Wie gesagt, kein Mensch ist Heilig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 19.03.2016 19:43
    Highlight Highlight Alienus
    Wann ist fuer Dich eine Mutter eine Mutter?

    Immerhin verschone ich Dich mit der Frage: wann ist eine Heilige eine Scheinheilige. Das wissen wir seit laengerem, Bestaetigung einmal mehr mit diesem einhe(i)lligen Blogbeitrag .


    M. Bamberger
    Danke.....!!!
    • andersen 19.03.2016 22:24
      Highlight Highlight Also Mutti Pasionaria, erzähle doch, die Hindus werfen einfach die Leprakranken in der Ganges, wenn sie Tod sind.
      Was ist für Sie Heilig?

      Der Kuh?
    • rodolofo 20.03.2016 08:23
      Highlight Highlight @ andersen
      Ja, allerdings sind die Kühe heilig!
      Wie viele Jahre lebst Du jetzt schon in der Schweiz?
      Da solltest Du das aber schon mal mitbekommen haben...
      Meine Lieblingskühe heissen übrigens "Gröndal, Narvick und Gerania".
    • andersen 20.03.2016 11:30
      Highlight Highlight Die Schweiz, wo es nur glückliche Kühe geben soll?
  • Pasionaria 19.03.2016 19:35
    Highlight Highlight 2/2
    Nach der Lektuere des Blogbeitrags und nochmals auf den Punkt zu bringen:
    Mutter Teresa war grosszuegig mit ihren Gebeten, aber nicht mit ihren finanziellen Mitteln. Unter viel, viel anderem Verwerflichen hat sie z.B. nach der Giftgaskatastrophe in Bhopal und zahlreichen Ueberschwemmungen in Indien zwar zur 'Linderung des Leides' ihre Gebete und ihre Medaillen der Jungfrau Maria angeboten, aber keine direkte finanzielle Hilfe fuer die Opfer. U.v.v.m.

    Fazit von MT: Wenn du (schein-)heilig bist, dann gewinnst Du den Vatikan, weckst zwar auch deine Kritiker - sei trotzdem (schein-)heilig!
  • Pasionaria 19.03.2016 19:31
    Highlight Highlight 1/2
    Ich dachte und erhoffte es mir diese Woche, dass Herr Stamm seiner 'Pflicht' der Aufklaerung bezueglich der Hypokirisie auf hoechster vatikanischer Eben nachkommen werde. Besten Dank fuer die klaren, fuer manche erschreckende Fakten.

    Ja, diese Tante Teresa ist eines meiner 'lieblings' Reizthemen, ich kann damit nicht genuegend Gutglaeubige, und es sind deren Unmengen, mit den Fakten vor den Kopf stossen. Hier, in einem sehr katholischen Lande, verehren praktisch ALLE diese traurige Figur und sind entsetzt ueber meine Ausfuehrungen. Ob sie diese mir ueberhaupt abnehmen?



  • Share 19.03.2016 19:02
    Highlight Highlight Das H spricht man nicht aus, oder? Forschung in progress oder wenn Psychologie mit Historie. Das Phänomen der Medialisierung ins Triviale. Dann bitte schön weiterforschen. In einem Land mit Kastensystem grenzt es an ein Wunder dass sich Menschen, hier die Nonnen, nicht daran halten und dafür noch Applaus erhalten. Ein Wunder. Auch wenn es für diese Nonne zu spät ist. Ich wünsche allen, die von Jesus Christus sprechen möchten, sich doch einmal die Passion zu vergegenwärtigen und zu malen. Wer hat die Dornenkrone ohne Pieksen geflochten? Und wie haben die jetzt die Nägel dort eingeschlagen?
  • Spooky 19.03.2016 18:22
    Highlight Highlight "Für ihre Betätigung nahm sie, was sie kriegen konnte und es störte sie nicht, wenn das Geld aus eher zweifelhaften Quellen stammte. 1,25 Millionen Dollar erhielt sie vom Betrüger Charles Keating, der die US-amerikanischen Sparkassen um 252 Millionen Dollar durch Schwindel erleichtert hatte. Die Leidtragenden waren zumeist Kleinsparer."

    Quelle: [http://buchks.ch/mutter-teresa.shtml]
  • Follo 19.03.2016 16:48
    Highlight Highlight Es mag sein, dass Mutter Theresa die Heiligsprechung nicht verdient hat. Aber ist das - pragmatisch betrachtet - wirklich so relevant? Durch die PR-Kampagne hat sie schon lange aufgehört eine Person zu sein. Sie ist ein Symbol für Aufopferung und Nächstenliebe und wenn das andere Personen dazu inspiriert in die Welt zu gehen und wirklich gutes zu tun, dann ist es mir ehrlich gesagt egal, ob Mutter Teresa der Teufel in Person war oder nicht.
    • Hugo Stamm 19.03.2016 18:38
      Highlight Highlight In einer aufgeklärten Gesellschaft gehört es dazu, dass man die Hintergründe und Zusammenhänge kennen will und soll. Vor allem, wenn es sich um Kirchen handelt, die eigentlich für Moral und Ethik zuständig sind. Wenn solche Missbräuche vorkommen, muss aufgeklärt werden. Das ist die Aufgabe des Journalismus.
    • Follo 19.03.2016 20:31
      Highlight Highlight Jain. Ich verstehe das Argument der Aufklärung aber es sollte kein Selbstzweck sein. Die Kirche hat schon oft bewiesen, dass sie bis ins Mark korrupt ist. Die Bloßstellung dieser Lüge wird daran nichts großes ändern. Es trifft die Leute die an sie geglaubt uns sich durch ihr "Beispiel" leiten gelassen haben. Die stehen dann einfach vor dem Nichts die die Auflösung der Lüge hinterlassen hat. Für was? Schadet es der Menschheit wirklich an sie zu glauben?
    • Maracuja 19.03.2016 20:37
      Highlight Highlight Von einer religiösen Gemeinschaft, die vorgibt der Wahrhaftigkeit verpflichtet zu sein, darf man erwarten, dass sie nicht einfach nach dem Prinzip "der Zweck heiligt die Mittel" verfährt. Zudem stehen all denen, die Ihrer Meinung nach durch diese Person zu gutem Tun inspiriert werden, diejenigen gegenüber denen durch solche Skandale, die Lust am Spenden ganz vergangen ist. Im übrigen ist es ein Armutszeugnis, dass die RKK auch in diesem Fall nicht fähig ist, zu ihren Fehlern zu stehen und sich bei den Opfern zu entschuldigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • OkeyKeny 19.03.2016 16:35
    Highlight Highlight Es geht doch in diesem Artikel überhaupt nicht darum, wer Teresa eigentlich war. Was der Artikel in erster Linie aufzeigt, ist die Dreistigkeit mit welcher selbst in der Kirche vorgegangen wird, um das Image aufzupolieren, und wie scheinheilig das die ganze Sache wirken lässt.
  • bfm 19.03.2016 16:12
    Highlight Highlight Es gab Zeiten, da H. Stamm in verdankernswerter Weise gegen Sekten gekämpft hat. Heute schreibt er gegen alles, was nicht strikte atheistisch ist - schade. Ich kann auch nichts anfangen mit dem Heiligenkult, der von Wojtila bis zum Exzess überspitzt worden ist. Aber ganz ehrlich: was ist besser? Die Allerärmsten in der Gosse verserbeln zu lassen, oder ihnen zumindest ein Feldbett anzubieten? Stamm scheint zu erwarten, dass M.T. ein konfessionsneutrales Higtech-Gesundheitswesen hätte aus dem Boden stampfen sollen ... Hat der Kritiker besseres geleistet für Sterbende als die Kritisierte?
    • Hugo Stamm 19.03.2016 18:41
      Highlight Highlight Ich habe mich früher auf Sekten konzentriert, weil es wenig aufklärende Informationen gab. Inzwischen ist die Informationslage wesentlich besser. Deshalb wende ich mich vermehrt etablierten Glaubensgemeinschaften zu, um bei ihnen Widersprüche und Missbräuche aufzuzeigen. Wenn so viel im Argen liegt, ist Aufklärung auch in diesem Feld wichtig.
    • demokrit 19.03.2016 19:05
      Highlight Highlight Woher wissen Sie denn, dass er Atheist ist? Es gibt auch noch Agnostiker. Oder agnostische Atheisten. Es gibt auch sehr unterschiedliche Ansichten darüber, was Atheismus meint. Was ich in der ARD-Reportage gesehen habe, erinnerte mich eher an die Irrenanstalten während der Zeit des Nationalsozialismus, denn an ein Feldbett und dies im 21. Jhd. Betrieben wird das alles von naiven Gläubigen (mit einer riesigen Ehrfurcht vor Mutter Theresa) ohne jede pflegerische Ausbildung. Gefangene, die mal Wärter spielen wollen.
  • rodolofo 19.03.2016 13:07
    Highlight Highlight Ich kenne ein Beispiel aus unserem säkularen Alltag:
    Die Grossverteiler bessern ihr Image der knallharten Händler mit "Junkfood" auf, indem sie einem "Naturaplan" folgen, oder "von der Region für die Region" mit Kleinstmengen hantieren.
    So erscheinen sie in ihren Werbespots plötzlich emotional rührseelig, humorvoll locker und Naturverbunden...
    • Anschie85 19.03.2016 14:32
      Highlight Highlight Das ist eine ziemliche Banalisierung von Krankheit, was du da von dir gibst.
    • rodolofo 19.03.2016 17:52
      Highlight Highlight Mir geht es nicht um diejenigen, die gutes tun!
      Es ist sehr erfreulich, dass die Grossverteiler Bio- und Fair trade - Linien führen!
      Es geht um die Technik, solche guten Taten zu Werbezwecken zu verwenden, um mit ihnen die mehrheitlich problematischen Taten zu kaschieren.
      Und das machen grosse Organisationen, wie die Katholische Kirche, aber auch grosse Unternehmen, wie zum Beispiel die Pharma-Branche.
  • fabianhutter 19.03.2016 13:06
    Highlight Highlight Eines müssen Sie mir nach dem Artikel schon noch erklären... wenn das alles stimmen sollte, was ich nicht glaube, wieso hat die gute Frau dann überhaupt angefangen.

    Es wird hier gerne vergessen, dass Mutter Teresa den Orden selbst gegründet hat. Dass am Ende eine grosse Organisation entstand und dabei sicher nicht alles perfekt lief, das mag sein, aber zu Beginn war sie eine einzelne Nonne, die den Leuten helfen wollte.

    • Nico Rharennon 19.03.2016 14:58
      Highlight Highlight Wenn die erzkatholische Merida einen Kommentar sinnvoll findet, dann müssen die Alarmglocken läuten.
      So wie ich das verstehe, hat die gute Teresa eine Folterkammer gegründet und diese Hospiz genannt. Oder wie fänden sie es, wenn sie krank wären und Ihnen die Medikamente (obwohl genügend vorhanden!) vorenthalten werden, damit sie näher bei Jesus sind? Die Dame hätte man besser in eine Psychiatrie verfrachtet, statt sie in den Himmel zu loben!
    • Macke 19.03.2016 15:45
      Highlight Highlight @fabianhutter: Es ist möglich, ein Projekt aus einem humanitären (oder moralisch guten) Grund zu starten. Dennoch sind gute Beweggründe nicht gleichzusetzen mit einer guten Ausführung. Als Analogie lassen sich viele historische Beispiele finden. Aber denke doch an all die katholischen Kinderheime, die aus einem moralisch guten Grund (Versorgung von Waisen etc.) gegründet wurden, in denen aber Kinder physisch, psychisch und sexuell misshandelt wurden.
    • Hugo Stamm 19.03.2016 18:51
      Highlight Highlight Googeln Sie ein paar Minuten lang, und Sie werden erkennen, dass meine Informationen zutreffen. Es ist ja auch bezeichnend, dass noch niemand behauptet hat, meine Aussagen würden nicht zutreffen. Ich schliesse ja nicht aus, dass das immense Werk von Mutter Teresa vielen Menschen auch geholfen haben. Aber gemessen an der Propaganda und am Anspruch, den Mutter Teresa hatte, ist die Gesamtbilanz beschämend. Ausserdem wurden die Katholiken vom Vatikan untolerierbar in die Irre geführt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 19.03.2016 13:00
    Highlight Highlight Ach, die katholische Kirche hat ja noch ein ganzes "Superteam" von anderen Heiligen in der Hinterhand (bei denen wegen der teils dürftigen Quellenlage auch nicht immer ganz klar ist, was sie sonst noch getrieben haben). ;)
    Es gibt ja auch noch Heilige, die immer wieder einen Nachschub Wein versprechen oder nette Heilige wie Santa Lucia. Die neumodischen Heiligen können da halt nicht ganz mithalten. Sorry Teresa und ihre Fans. ;)
  • huderli 19.03.2016 12:24
    Highlight Highlight Interessanter artikel....zeigt mal wieder, das religion leiden schafft und die ärmsten der armen "benutzt" werden um die kirche in ein "gutes" licht zu rücken, obwohl es nur eine farce ist....😞
  • winglet55 19.03.2016 11:46
    Highlight Highlight Ich bin mir nicht sicher ob Herr Stamm, respektive die "unabhängige Studie, die ganze Wahrheit kennen, schreiben oder verbreiten. Das die Nonne ein perfektes PR-Vehikel für die kath. Kirche war ist nicht abzustreiten, aber ob sie so griesgrämig und herzlos war, glaube ich nicht einfach so.
    • Pasionaria 20.03.2016 17:39
      Highlight Highlight Dann erkundigen Sie sich aber schleunigst bei unzaehligen neutralen Stellen, die diese Verlogenheit des 'Konzerns' MT dokumentarisch (filmisch) festhaelt.
      Einige freiwillig vorOrt sich Engagierende kamen bei ihren Einsaetzen sprichwoertlich auf die Welt.
      Informieren ist alles - es war schlimmer als alles, was hier beschrieben wurde!
  • Raphael Bühlmann 19.03.2016 11:37
    Highlight Highlight Die beiden anerkannten Wunder sprechen bezüglich Heiligkeit eine andere Sprache. Ach, Sie glauben nicht an Wunder und halten alles für Humbug? Wieso führen Sie überhaupt eine Debatte "heilig oder nicht heilig"?
    Ein Heiliger ist nicht Gott, sondern ein Mensch samt seiner Imperfektion. Der Heilige zeichnet sich dadurch aus, dass er sich zu 100 % dem Willen Gottes unterwirft. Der heilige Paulus sagt: "[...] nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. [...]" – Galater 2,20
    • winglet55 19.03.2016 12:36
      Highlight Highlight unterwirft zu sich 100% einem Märchen........was soll.
    • rodolofo 19.03.2016 18:44
      Highlight Highlight "Unterwerfen" tönt aber ziemlich masochistisch...
    • Hugo Stamm 19.03.2016 18:55
      Highlight Highlight Heilige, denen es egal ist, ob die Kranken vor Schmerzen schreien, obwohl Schmerzmittel vorhanden wären? Dem Willen Gottes unterwerfen und unmenschlich reagieren? Das ist ein totalitäres Doma. Der Zweck heiligt die Mittel? Wo bleibt die Menschlichkeit?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Mettler 19.03.2016 11:35
    Highlight Highlight Ein weiterer Kreuzzug von Hugo, damit wird die Welt immer ein bisschen besser.
  • TheMan 19.03.2016 11:25
    Highlight Highlight Herr Stamm mal so Zwei Kleine Frage. In wievielen Sekten, bzw Kirchen waren sie schon? Ich meine da Richtig, Mitglied. Haben sie Religion Studiert? Diese Frage, frage ich mich, da sie Sich selber Sekten-Kenner. So wie Uriellas sich selber Sprachrohr Gottes nennt.
    • TheMan 19.03.2016 12:52
      Highlight Highlight kleiner_Schurke Schwacher vergleich. Da ich weder Selbsternannter SVP Fan bin noch ein Selbsternannter 2Wk Spezialist. DOOA soweit ich weiss ist Essig eine Säure. Die Sogenammte Essigsäure. Da kannst du dich übergiessen, Viel passiert da nicht.
    • goschi 19.03.2016 13:04
      Highlight Highlight TheMan's Aussage mal übersetzt: "Wie will ich wissen, dass sich das Knie wegschiessen weh tut, wenn ich es noch nie gemacht habe?"
    • Datsyuk * 19.03.2016 13:27
      Highlight Highlight TheMan, ganz schwache Antwort!
    Weitere Antworten anzeigen
  • maddiepilz 19.03.2016 11:05
    Highlight Highlight mein Gott, who tf cares. Verstehe nicht so ganz, wieso man sich dauernd so auf die Kirche einschiesst - ist doch so gut wie irrelevant, wen der Verein jetzt heiligspricht.
    • Human 19.03.2016 11:54
      Highlight Highlight Who the fuck cares? Bei dieser Anzahl an Gläubigen die den Kirchen hinter her rennen und dem Einfluss dem sie auf Regierungen diverser Länder hat? Als wäre Religion nicht eines der Dinge das die Menschen tagtäglich unglaublich grausame Dinge tun lässt...
    • maddiepilz 19.03.2016 13:02
      Highlight Highlight und wieso ist das jetzt nochmal so schlimm für die millionen, wenn der papst mutter theresa heiligspricht? finde wir haben wirklicb drängendere probleme.
  • flugsteig 19.03.2016 10:45
    Highlight Highlight Und wenn sie nur einem einzigen Menschen geholfen hat, dann hat sie schon mehr getan als der Autor. Bin alles andere als ein Fan der Kirche oder jeglicher Religion. Aber was hier gemacht wird finde ich übertrieben.
    • flugsteig 19.03.2016 17:09
      Highlight Highlight Das weiss ich natürlich nicht. Aber der Hass der hier verbreitet wird ist mir zuwieder.
      Nun ja, die Wahrheit ist das ich beruflich mehr als ein halbes Jahr in Indien unterwegs war. Ich habe dort vieles gesehen was ich lieber nicht gesehen hätte. Wenn in diesem Artikel zum Beispiel steht das keine Medikamente verteilt wurden obwohl vorhanden dann kann ich nur lachen. Wer wirklich glaubt das für die Dali oder ähnliche Kasten Medikamente vorhanden wären, der war nie dort...
    • flugsteig 19.03.2016 17:09
      Highlight Highlight ...Der hat nie gesehen wie jemand angefahren wird und es keine Sau interessiert. Ihr könnt eure romantische Vorstellungen gerne weiter verfolgen aber wenn ihr mal diese Slums gesehen hättet würdet ihr nicht so herablassend schreiben. War sie von einem aus meiner Sicht fraglichen Glauben geleitet, hat sie fragwürdige Hintergedanken gehabt, hat sie Fehler gemacht? Ich vermute ja, aber hat sie denen geholfen die von niemandem sonst Hilfe erwarten konnten und das macht vieles wett.
  • luckyrene 19.03.2016 10:41
    Highlight Highlight was sich die Kirche so alles rausnimmt, ist sowiso unter aller S.. Das grosse Geschäft mit den Hoffnungen, Ängsten, den Verzweifelten, usw. ich wohne auf dem Land, wo die "Hiesigen" am Sonntag in die Kirche gehen. Wenn ich und meine Familie zufällig bei der Kirche vorbeifahren (gibt nur 1 Strasse, geht bei Kirche vorbei) werden wir mit Blicken "exkomuniziert" ich behaupte, dass 90% der sogenannten Christen nur Heuchler sind. Gegen aussen HUI und innen PFUI.
    • EvilBetty 19.03.2016 11:15
      Highlight Highlight Das mit den Heuchlern deckt (leider) meine Erfahrungen komplett.
  • Michael Bamberger 19.03.2016 10:16
    Highlight Highlight https://en.wikipedia.org/wiki/The_Missionary_Position
  • Michael Bamberger 19.03.2016 10:14
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • rodolofo 19.03.2016 10:10
    Highlight Highlight Genau wegen solchen "Selbst-Inszenierungen" von Leuten mit dem "Helfer-Syndrom" sprechen immer mehr Menschen heute lieber von "Entwicklungs-Zusammenarbeit"!
    Auch sollte die Religion sich besser aus der EZA heraushalten.
    Die EZA ist ein Geben und Nehmen.
    Die Einen haben vielleicht mehr Geld, weil sie -zufälligerweise, oder weil "Gott" es so wollte- in einem materiell reichen Land geboren wurden.
    Die Anderen haben vielleicht mehr Lebensfreude und sind mit wenig materiellem zufrieden, weil sie noch weniger gewohnt sind.
    Gemeinsam werden wir es schaffen!
    Yes we can!
    Oui, nous sont capables!
    • rxiko 19.03.2016 12:00
      Highlight Highlight *sommes :) weil ich's nicht lassen kann (sorry)
    • rodolofo 19.03.2016 12:58
      Highlight Highlight @ rxiko
      Ich könnte jetzt behaupten, dass ich absichtlich "sont" geschrieben habe.
      Da ich aber ein grund-ehrlicher Typ bin, gebe ich zu, dass mir dieser Witz unwillkürlich, bzw. "zufällig" zugefallen ist.
      Es war tatsächlich ein Flüchtigkeitsfehler.
      Gemeinsam werden wir es schaffen, korrekt Französisch zu sprechen!
  • Bijouxly 19.03.2016 10:05
    Highlight Highlight Gibts den dok auch in voller Länge? Schade dass es so zusammengeschnitten ist, weil sehr spannend.
    • Martiis 19.03.2016 12:09
      Highlight Highlight http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/das-schwierige-erbe-der-mutter-teresa-102.html
    • Bijouxly 19.03.2016 20:46
      Highlight Highlight danke! wirklich interessant☝
  • Baba 19.03.2016 09:50
    Highlight Highlight Wo ist das Problem, wenn die Nonne von Zweifeln schreibt? Wo ist das Problem, dass sie in ihren Hospizen den katholischen Glauben praktizierte? Es MUSSTE niemand dorthin gehen.

    Mutter Theresa (und ihre Schwestern) hat sich der Ärmsten der Armen zu einer Zeit angenommen, als bei uns noch jeder HIV Infiziert wie ein Aussätziger behandelt wurde, seinen Job und häufig auch seine Freunde verlor. Bestimmt sind, aus heutiger Sicht betrachtet, gewisse Punkte nicht perfekt. Herr Stamms Artikel zeugt für mich einmal mehr von seiner tiefen Ablehnung gegenüber jeder Form (institutioneller) Religiosität.
    • Baba 19.03.2016 10:18
      Highlight Highlight Ich möchte noch anmerken, dass mir das System der Selig- und Heiligsprechungen ziemlich suspekt erscheint und ich nicht der RKK angehöre.

      Mein obiges Votum war nicht pro Heiligsprechung, aber gegen die versuchte Dämonisierung einer Person, die aus damaliger Sicht (und auch aus heutiger) viel Gutes geleistet hat in einer Umgebung, die die Arbeit bestimmt nicht einfach machte. Guter Journalismus müsste in meinen Augen immer auch die lokalen Gegebenheiten berücksichtigen, bzw. die Fähigkeit beinhalten, die europäische Brille auch einmal weglegen zu können.
    • Yonni Meyer 19.03.2016 10:24
      Highlight Highlight Es «musste» niemand ins Hospiz? Hoppla. Das zum Thema Nächstenliebe im Namen der Institution, die Sie hier so vehement verteidigen.
    • Human 19.03.2016 10:25
      Highlight Highlight Und sie das brave Schäfchen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • andersen 19.03.2016 09:34
    Highlight Highlight Kein Mensch ist heilig.
    Wenn ich hier meinem Sünden beichten müsste, dann werdet ihr alle blass.

    :-)
    • rodolofo 19.03.2016 10:13
      Highlight Highlight Ja, im Gegensatz zum Thema "Mutter Theresa" würde mich DAS brennend interessieren.
      Aber Andeutungen reichen auch, denn sie beflügeln die Phantasie...
  • Kibar Feyzo 19.03.2016 09:27
    Highlight Highlight Die Galionsfigur eines Folternetzwerks wird zur Heiligen. Ein gutes Bspl. dafür wie verlogen Religion ist und wie dumm es macht. Um die eigene Identität zu schützen ist man bereit jede Lüge zu glauben. Das erinnert mich an die Rechtsextremen. Die gehen auch lieber blind und taub durchs Leben, anstatt ihr krankes Weltbild zu hinterfragen
    • Human 19.03.2016 10:29
      Highlight Highlight Weil die Kirche auch heute noch viel Mist macht und in zu vielen Ländern definitiv zu viel zu sagen hat! Ihr könnt glauben an wen und was ihr wollt aber unsere weltlichen Religionen sind alle nicht so wie ihr Gläubigen es euch gern einreden würdet, vorallem nicht deren Vertreter und oberste Köpfe!
    • goschi 19.03.2016 10:46
      Highlight Highlight Wenn sie wie Mutter Theresa im namen dieses Glaubens unmenschliche Leiden verursachen, ist "sie einfach glauben lassen" ein verachtenswerter Euphemismus.
    • Kibar Feyzo 19.03.2016 11:18
      Highlight Highlight Der neue Papst spricht unermüdlich vom dritten Weltkrieg. Wieso macht er das wohl..?
    Weitere Antworten anzeigen
  • giguu 19.03.2016 09:25
    Highlight Highlight wenn es auch nur eine einzige person inspiriert, sich um arme zu kümmern und etwas gutes zu tun, macht die heiligsprechung sinn, PR hin oder her. ich traue franziskus zu, dass es ihm um die armen geht und nicht um PR für die Kirche. (nur um meine distanz zur kath. kirche zu betonen: ich bin muslim und kein katholik)
  • Calvin Whatison 19.03.2016 09:23
    Highlight Highlight Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, Inquisition - Wir wissen wie man feiert. Ihre Kirche... ;-)
  • Too Scoop 19.03.2016 09:19
    Highlight Highlight Die Millionen sind leider auch nicht auf meinem Konto.... Tja, unsere Welt ist irgendwie spannend.
  • Stichelei 19.03.2016 09:16
    Highlight Highlight Als ich das erste mal über die bevorstehende Heiligsprechung gelesen hatte, drehte sich bei mir der Magen um. Vielen Dank Hugo Stamm, dass sie die Gründe dafür so prägnant zusammengefasst haben. Diejenigen, die jetzt 'Rufmord' schreien, könnten sich stattdessen mit der erwähnten Studie oder den Publikationen von Christopher Hitchens befassen. Beides Augenöffner.
  • Tropfnase 19.03.2016 09:08
    Highlight Highlight Reife Leistung Herr Stamm, Tote verunglimpfen auf Basis von Hörensagen...
    • adritschka 19.03.2016 09:38
      Highlight Highlight Ja, herr stamm war hier voll fies. Das denk ich mir jeweils auch, wenn jemand über hitler schimpft. Der ist doch tot, lasst ihn doch in ruhe seine ehre geniessen.
  • 90er 19.03.2016 09:08
    Highlight Highlight interessanter Artikel
  • Kengru 19.03.2016 09:07
    Highlight Highlight ich habe nichts gegen den glauben der menschen. doch für mich ist ganz klar solche religöse "dinge" sind völlige gaunerei.
  • EvilBetty 19.03.2016 09:05
    Highlight Highlight *grabspopcorn*
  • Kiyoaki 19.03.2016 09:03
    Highlight Highlight Es gibt einen tollen Artikel von Christopher Hitchens über Mutter T und ihre sadistischen Glaubenszeugnisse.

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