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epa05591752 Pope Francis waves to the crowd as he is driven around ahead of his weekly general audience in St. Peter's Square, Vatican City, 19 October 2016.  EPA/ANGELO CARCONI

Papst Franziskus gibt sich volksnah, doch in Lehrfragen ist er konservativ. Bild: keystone

Die zwei Gesichter des Papstes – guter Hirte oder harter Fundi?

Franziskus kritisiert die gottlosen Gläubigen und diskreditiert die Atheisten.



Papst Franziskus ist eine Wundertüte und immer wieder für Überraschungen gut. Oft gibt er den lieben Vater, der für soziale Gerechtigkeit kämpft, manchmal ist er zornig, gelegentlich sagt er Dinge, über die man den Kopf schütteln muss.

Die Bandbreite reicht von erzkonservativ bis erfrischend unkonventionell. Nur weiss man nie so recht, was als nächstes kommt, wo er wirklich steht und woran man bei ihm ist.

In seinem heiligen Zorn hat er sich vor ein paar Tagen wieder einmal tüchtig vergaloppiert. Bei einer Generalaudienz nahm er sich die Heuchler in seiner Kirche vor: «Wie oft sehen wir den Skandal dieser Personen, die in die Kirche gehen und dort jeden Tag sind. Und dann führen sie ein Leben, in dem sie andere hassen oder schlecht über andere Leute reden. Besser man geht nicht in die Kirche: Lebe so, als seist du ein Atheist.»

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Wer ist Papst Franziskus? Ein Porträt. Video: YouTube/afpde

Die Aussage hat mehrere Botschaften. Zuerst einmal diskreditiert er pauschal alle Atheisten als unmoralische Leute. Zweitens zeigen seine Worte, dass der Glaube offensichtlich kein Rezept für Moral und Ethik ist und er aus Gläubigen nicht bessere Menschen macht.

Der Papst ist nicht das erste Mal erzürnt über die Gier vieler Gläubiger und die skrupellosen Geschäftspraktiken von Betrieben, die von Katholiken geführt werden. Und drittens macht seine Aussage deutlich, dass er am liebsten Gläubige aus den Kirchen verbannen möchte, die nicht seinen Vorstellungen entsprechen. Die also nicht nach der reinen Lehre der katholischen Kirche leben und in Glaubensfragen nicht so konservativ und rückständig sind wie er und die Kurie.

«Wie oft sehen wir den Skandal dieser Personen, die in die Kirche gehen und dort jeden Tag sind. Und dann führen sie ein Leben, in dem sie andere hassen oder schlecht über andere Leute reden. Besser man geht nicht in die Kirche: Lebe so, als seist du ein Atheist.»

Aussage von Papst Franziskus

In diesem Punkt erinnert der Pontifex an die beiden Schweizer Bischöfe Wolfgang Haas und Vitus Huonder. Auch sie haben klare Prioritäten: Lieber eine kleine Gemeinschaft mit glühenden Gläubigen, als eine Volkskirche mit lahmen Mitgliedern, die zwar brav Kirchensteuer zahlen, aber am Sonntagmorgen lieber in die Berge fahren als den Gottesdienst zu besuchen.

Mit dieser Strategie politisiert der Papst wie alle Fundis der Kurie am Kirchenvolk vorbei. Damit manövriert er seine Kirche in den westlichen Ländern weiter ins Abseits. Auf diese Weise wird seine Institution langsam aber sicher aussterben.

Für junge Leute ist die katholische Kirche nicht attraktiv

Die wenigen treuen Kirchenbesucher sind im Seniorenalter und sterben aus. Und für Junge ist eine Institution weder glaubwürdig noch attraktiv, die Frauen ausschliesst, Geschiedene und Homosexuelle diskriminiert, Empfängnisverhütung und Abtreibung verbietet und sexuelle Übergriffe zögerlich aufarbeitet.

Die Kurie klammert sich beim Exodus in der westlichen Welt an die Schwellenländer, wo die katholische Kirche noch gut verankert ist. Doch auch in diesen Weltgegenden emanzipieren sich die jungen Leute, die sich nicht mehr lange von weltfremden, frömmlerischen Pfarrern die Welt erklären lassen. Vor allem werden sie sich nicht vorschreiben lassen, wie sie zu leben haben.

Wie sehr sich viele Katholiken von ihrer Kirche und auch von Papst Franziskus entfremdet haben, zeigte sich bei seiner irren Aussage, Abtreibung sei Auftragsmord. Es gab keinen Aufstand, keine Revolution. Nur ein paar weitere Austritte. Die Welt drehte sich weiter, als ob nichts geschehen wäre.

Dies demonstriert die Gleichgültigkeit der Katholiken ihrer Kirche gegenüber. Es zeigt auch die Resignation weltoffener Geistlicher. Und Franziskus macht einmal mehr klar, dass er ein unverbesserlicher Fundamentalist ist.

Pope Francis celebrates the Holy Mass at the Phoenix Park, in Dublin, Ireland, Sunday, Aug. 26, 2018. Pope Francis is on the second of his two-day visit to Ireland. (AP Photo/Matt Dunham)

Papst Franziskus zelebriert eine Messe. Bild: keystone

Es stellt sich die Frage, ob sein soziales Engagement und seine schönen Worte der Barmherzigkeit für die Armen nur ein Lippenbekenntnis, eine Pose sind. Und ob sein wahres Gesicht dasjenige des Frömmlers und Eiferers ist, dem Dogmen wichtiger sind als seine Schäfchen. Denn es sind meist die Armen und Verzweifelten, die sich zu einer Abtreibung genötigt sehen.

Damit verbannt der «gute Hirte» Hunderttausende von Frauen nach seinem Glaubensverständnis in die Hölle. Denn bei Mord gibt es laut Bibel keine Gnade beim Jüngsten Gericht.

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Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Share 08.01.2019 15:29
    Highlight Highlight Die Gehässigkeiten und das Verhöhnen gegenüber dieser alten, zähen Institution sind nicht zu übersehen. Dass viele dieser sogenannten Lehrsätze noch immer in der Rechtsordnung sich selbst als modern darstellenden Staaten zu finden ist, scheint kaum einer der Kommentatoren zu stören. Möglichkeiten des Ausgleichs oder nur die Umsetzung der anerkannten Menschenrechte keine Silbe wert. Das macht nachdenklich.
    • Share 08.01.2019 15:46
      Highlight Highlight Wenn beispielsweise die Gleichheit vollzogen wird, Mann und Frau als Menschen zu würdigen sind und der Zivilstand abgeschafft, hätten auch Wiederverheiratete wieder Zugang - die Kirche verheiratet schliesslich nur einmal und geschieden gibt es da gar nicht. Das war der Lichtblick in der Amoris Laetitia. Zugegeben, der einzige den ich gefunden habe.
    • Agnos ~ 08.01.2019 19:47
      Highlight Highlight Share, darum lasst uns Harems schaffen!
  • Surf & Turf 07.01.2019 18:18
    Highlight Highlight Ähm, so sehr ich sonst mit Herrn Stamm fast immer einer Meinung bin, diese eine Aussage des Papstes verstehe ich anders.
  • Michael Bamberger 07.01.2019 16:02
    Highlight Highlight RTL/n-tv-Trendbarometer

    Wem vertrauen die Deutschen?

    Vertrauen in Institutionen Anfang 2019 mit Differenz zu 2018 (Auswahl):

    - Polizei 78% -5
    - Universitäten 77% -3
    - Ärzten 77% -1
    - Eigenen Arbeitgeber 66% -9
    - Meinungsforschungs-Institute 56% -2
    - Schulen 53%
    - Gewerkschaften 46% -3
    - Presse 41% +1
    - EVANGELISCHE KIRCHE 38% -10
    - PAPST 34% -20
    - ZENTRALRAT DER JUDEN 34% -3
    - KATHOLISCHE KIRCHE 18% -9
    - Banken 18% -2
    - Versicherungen 18% +1
    - ZENTRALRAT DER MUSLIME 9% -4
    - Manager 9% +3
    - ISLAM 7% -2
    - Werbeagenturen 4% -1

    Quelle: presseportal.de
    • Agnos ~ 08.01.2019 19:54
      Highlight Highlight MB, lasst uns differenzierter hinschauen, dann kommen wir auf wesentlich mehr Unterschiede betreff Zugehörigkeit und Vertrauen. Zum Beispiel wie viele vertrauen dem Staat, und Merkel?
  • Safado 07.01.2019 15:02
    Highlight Highlight Müssig.
    Mein Motto ist: mit Fanatiker folgender 3 Sparten ja nicht zu diskutieren:

    - Religion
    - Politik
    - Sport

    Let's ⚡
    • Pasionaria 08.01.2019 00:20
      Highlight Highlight ......vielleicht nicht diskutieren, aber sie aus der Reserve locken, unbequeme Fragen stellen und sie damit oftmals mit ihrer eigenen verbissenen Einstellung blamieren.
      Mach ich gerne....
    • Safado 08.01.2019 09:45
      Highlight Highlight Ich leider auch. Aber ist doch immer mit einem sowieso nicht enden wollendem "knatsch" vernunden.
  • Alienus 06.01.2019 20:33
    Highlight Highlight Maracuja, Mutzli , Pasionaria

    Nachtrag letzte Woche. Wenn das Zeit-Fallbeil runter donnert!

    Wollte noch Hinführungen zu züchtigen / Zucht aufführen.

    Die Züchtigung / Zucht führt über Weg, Führung, Bahn, Fahrweg, Verbindung indirekt bis zum südgerm. / westfränk. „reiss“ für „Linie / Strich“, eben der Zucht-Linien für westfränk. Pferde / Jagdhunde hin.

    Von hier geht diese westgerm. Linie in Frankreich zurück in unglückliche humanbewertende „Rasse“ mit ihren Auswüchsen.

    @ Mutzli Richtig erkannt. Es treten folgend austauschend stärker / ausschließlich wirkende negative Konnotationen auf!
    • Pasionaria 06.01.2019 22:28
      Highlight Highlight thx - GsD konnte Dir das Zeitfallbeil nichts antun!
      Eigentlich aeusserst bedenklich, dass die Bezeichnung > Zuchthaus immer noch gang und gaebe ist.
      Fazit: Fuerchte und meide diejenigen, deren Trieb zu zuechtigen 'allmaechtig' ist!

    • Alienus 07.01.2019 19:05
      Highlight Highlight 1/2

      Zuchthaus: guter Abschluss. Anmerkungen Br. Grimm

      Zuchthaus, seit dem 16. jh. belegt. älteste bedeutung ist erziehungsanstalt: nachdem anfangs und ursprunglich die jungfrawen clöster anders nichts, dann zuchtheuser, und gottselige schulen gewesen 1569 … schulen und zuchthäuser auffrichten und stifften 1649 …

      übertragen: diese welt ist nichts anders, als gottes zuchthaus

      im 17. und 18. jh. sind zuchthäuser anstalten, die man nach niederländischem vorbild errichtete und benannte nl. tuchthuis …um leichtsinnige und liederliche personen durch zucht und arbeit zu bessern Univers.lex. 1750
    • Alienus 07.01.2019 19:09
      Highlight Highlight 2/2

      .. jener feilen dirne wurde auf eine zeitlang ihre wohnung im zuchthause angewiesen .. zucht- u. arbeitshaus 1750 … zucht- u. armenhaus … ins zuchthaus oder ins tollhaus Lavater

      … zuchthäuser galten als einrichtungen öffentlicher fürsorge Göthe … bauete zuchthäuser und werckstätte Grimmelshausen

      Alles hat einen Anfang, der sich in der Sprachanwendung verändern kann.

      Denn: Nichts ist so wie es scheint. Viel Schein ist nicht so wie es ist.

      Zucht kommt in primärer Bedeutung von Zug, ziehen. Ursprung altgerm. tyge. Ist die Tätigkeit des Ziehens mit Folgen in verschiedenste Bereiche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • vera.vox 06.01.2019 18:31
    Highlight Highlight „Wie oft sehen wir den Skandal dieser Personen, ....... Besser man geht nicht in die Kirche: Lebe so, als seist du ein Atheist“

    Diesen sündigen fehlerhaften Menschen, sollte die Chance gegeben werden, bessere Christen zu werden. Der Bischof von Rom sollte sie eigentlich zur täglichen Eucharistie ermutigen.
    Man könnte meinen Satan persönlich sei in den Papst gefahren. Wie kommt er dazu sündhaften Christen zu raten; als Atheisten noch ihr Seelenheil zu ruinieren?
    Ich finde der Papst müsste sie im Glauben an unseren Erlöser bestärken damit auch ihre Seelen den Weg zu Gott finden.
    • Alienus 06.01.2019 20:45
      Highlight Highlight vera.vox

      „Man könnte meinen Satan persönlich …“

      Herrlich, wie Sie soooooo entwaffnend, ehrlich und liebevoll offensichtlich über Ihre innersten Gegebenheiten / Einstellung schreiben.

      Machen Sie bitte so weiter.

      Das könnte Ihre Seele entkrampfen vom Krampf eines möglichen …….!

      Was nun? Religionswahns, uns vorführenden Religionstheater, Scheinheiligkeit ….. oder doch nur Camouflage?

      Mit Freude erwartet man Ihre Ausflucht.

      Nicht die aus dem Paradies oder gar aus dem Blog.
    • Share 06.01.2019 20:45
      Highlight Highlight So oder so. Raus aus der Komfortzone. Kein so schlechter Einfall.
    • vera.vox 06.01.2019 21:29
      Highlight Highlight Die Blitze verunsichern mich.
      Ich wollte keine Gefühle verletzen. Das Familien Oberhaupt sagte, ich hätte das nicht so schreiben sollen, das mit Satan und Papst; das könnte falsch interpretiert werden.

      Ich bitte um Vergebung.

      Eigentlich wollte ich nur ausdrücken, dass der heilige Vater oberster Oberhirte ist und sich um die Herde kümmern sollte. Ich finde es daher nicht so gut, wenn er sündige Schafe in Unbussfertigkeit ins ewige Verderben führt.
      Aber eigentlich kann ich das gar nicht beurteilen, weil der Papst als Stellvertreter Gottes handelt und die Wege Herrn sind oft unergründlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 06.01.2019 06:30
    Highlight Highlight H. Stamm's Unverstaendnis mit der weiterhin krassen, ultra-konservativen, menschenverachtenden Haltung der RKK, zelebriert durch die jeweiligen Paepste, begruendet er treffend.
    Fuer mich nichts Neues, was ich dabei schon lange nicht verstehe: warum sind kath. Diskriminierte, wie Homosexuelle, Frauen u.v.m. nicht schon lange aus diesem heuchlerischen Club ausgetreten?
    Somit habe ich fuer sie null Mitgefuehl. Warum lassen sie sich freiwillig diskriminieren, indem sie weiterhin diese unglaubwuerdig-verwerfliche Institution (um nicht Mafia zu sagen) unterstuetzen und somit deren Doktrin bejahen?!
    • "Das Universum" formerly known as lilie 06.01.2019 15:16
      Highlight Highlight @Pasionaria: Ich kann jetzt nicht von mir sprechen, aber ich habe eine katholische Freundin, die das Problem für sich so löst: Sie nimmt nur das an Regeln und Lehren an, was für sie stimmt; in die Messe geht sie nicht an ihrem Wohnort, sondern woandershin, wo sie sich wohler fühlt mit dem Priester und den anderen Kirchgängern. Alle Kontroversen und öffentlichen Diskussionen interessieren sie nicht, weil sie sich nicht persönlich davon betroffen fühlt.

      Wenn jeder Katholike das konsequent so machen würde, würden sicher etlichen Missständen der Nährboden entzogen.
    • gelesen 06.01.2019 19:08
      Highlight Highlight Interessante Frage.
      Gleiche Frage auch bei Schwarzen und Indianer.
    • Share 06.01.2019 20:54
      Highlight Highlight @Pasi
      Da ist ein bisschen Empathie gefragt. Ja mit etwas Fantasie kann man den Wunsch nach Umkehr ausmachen, in ferner Zukunft. Dafür muss man halt zuerst raus.

      @gelesen
      Und darum hinkt der Vergleich mit den Natives. Zerstörte Lebensgrundlagen sind meist ganz verloren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hayek1902 06.01.2019 03:10
    Highlight Highlight Ich wünsch mir die Zeit zurück, als Päbste noch per Bestechung als 14jährige eingesetzt wurden, keine Ahnung von der Bibel hatten, das Amt wieder aufgaben wenn man heiraten wollte und man einfach einen eigenen Gegenpabst ernennen konnte und nach Rom marschierte, um den einzusetzen. RIP Benedikt IX., du warst wenigstens unterhaltsam
  • Der Kaktuszüchter 05.01.2019 23:12
    Highlight Highlight Die größte Enttäuschung des 21. Jahrhundert .
    Trump konnte niemanden enttäuschen !!!
    Aber sich am Anfang Human zu geben und dann sich als ******* herauszustellen ist enttäuschend .
    • rodolofo 07.01.2019 09:18
      Highlight Highlight Ich habe vom "Oberlangweiler" nie mehr erwartet, als dieses selig lächelnde Winken in eine ihm zujubelnde Menge, in der schwarz gekleidete Funktionäre mit Sonnenbrillen und unheimlich verklemmt wirkende Würdenträger in schwarzen Roben herum stehen, wie Geier, die bereits auf dem grossen, halb toten Büffelkadaver der bigotten Glaubensgemeinschaft hocken.
      Seine Heiligkeit steht oben, beim zweiten Fenster von rechts, und spricht vom Elend der Kindersoldaten im Kongo, das endlich aufhören müsse.
      Auch ich nicke zustimmend mit dem Kopf:
      Nein, Kindersoldaten im Kongo will ich auch nicht!
    • Agnos ~ 08.01.2019 13:13
      Highlight Highlight Ebenso ist Trump ein Oberlangweiler, ein selbsternannter Oberhirte, wo man doch immer zum voraus ahnt was als nächstes kommt, nämlichen fertigen Blödsinn.

      Wenn alle weltweiten Oberlangweiler zusammenkommen würden, wäre dafür Deutschl. u. USA viel zu klein.

      Da es keinen wirklichen Oberhirten gibt, der alles Unheil auf einmal aufheben wird, ist klar man sucht sich einen andern Gott, so wie die christl. Fundamentalisten nach dem Trump.

      Jetzt im Medieninformationszeitalter, wo die Welt immer mehr zusammen rückt, sollte man doch wissen, das vieles was versprochen wird, nur Seifenblasen sind.

  • Agnos ~ 05.01.2019 15:28
    Highlight Highlight Hass zu spüren bekommen weil man nicht komfortabel ist, habe ich schon oft von frustrierten Fundis zu spüren bekommen, die nach erfolgslos versuchen, an mir ihre Wut auf infamer Art u. Weise ausgelassen haben.

    Der heilige Zorn wie es Herr Stamm schreibt gibt es wirklich, u. das nicht nur bei den Kath, sondern auch anderswo. Da bin ich gleich doppelt bestraft.

    Alten Menschen an der Stange zu halten, die eine geringe Altersrente haben, ist typisch bei rel. Institutionen, die treu u. ergeben, sich verpflichtet fühlen, ihre Kirchensteuer zu zahlen.

    Das ist typisch die Tempelsteuer.
    • Agnos ~ 05.01.2019 19:31
      Highlight Highlight .. denn Hass zu spüren, weil nicht komfortabel genug, … wegen erfolglosen frustrierten Fundis, die mir nichts andrehen können.

      Die Fundis sind noch vom Gesetz der Glaubensfreiheit her, entsprechend ihrer Machenschaften noch geschützt, obwohl vieles mit Mobbing und Stalken in Verbindung steht.

  • Share 05.01.2019 14:17
    Highlight Highlight Naturkonstanten zeigen sich vielfältig. So ist Liebe stärker als der Krieg. Es gibt Männer die Maenner lieben und Frauen die Frauen lieben. Und gerade Jesus, der die Einladung zum Abendmahl an Männer wie Frauen und an den den er liebte aussprach, grenzte sich den Ausschweifungen die sich die Stärkeren herausnahmen ab. Das betrifft auch die Fixierung auf die Sexualität und Ausgrenzung am geistigen Leben.
    • Agnos ~ 06.01.2019 15:53
      Highlight Highlight Share, da wird an das Schwulenverbot in der Armee erinnert, welchen Feldpredigern diese Einstellung einpassen, als Ordnungshüter seelsorgerlich einzutreten. Eigentlich komisch diese Wehrmacht- Niveau!
    • Share 06.01.2019 18:27
      Highlight Highlight @ag
      Im welchen Spelunken treibst du dich eigentlich rum?
    • Agnos ~ 07.01.2019 09:00
      Highlight Highlight Share, betreff> Portoluzzi, das kommt vielen bekannt vor!

      Das ist seinen Äusserungen nach, einfach Typen-ähnlich dem Trump. Sogar aus den eigenen Reihen scheinen die Geister geschieden zu sein.



      Benutzer Bild
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  • Share 05.01.2019 14:16
    Highlight Highlight Da hatte ich mir etwas dazu notiert: Wenn meine Frau einen Schlüpfer tragen möchte, dann habe ich das zu akzeptieren. Das war wohl die falsche Notiz. Ich frage mich: Gibst du deine Liebe deinem Vergewaltiger? Vermagst du dich dann selbst noch zu lieben? Über die Liebe deines Kindes kannst du nicht verfügen. Die Intimsphäre der Frau gilt es zu respektieren.
    • Bene_ 05.01.2019 15:36
      Highlight Highlight Ui. Bei dir gehts ja wirr zu und her.
    • Share 05.01.2019 16:36
      Highlight Highlight @Be
      Zu schnell für dich? Nochmal, zum Mitlesen: Integrität der Frau, ja, Integrität der Frau; du liest richtig. Und jetzt memorieren.
    • Matungus Jones 05.01.2019 17:52
      Highlight Highlight Share ist existenziell längst transzendiert und befindet sich in einer geistigen Instanz im Jahre 3019. Uns Normalsterblichen bleibt seine unergründliche Weisheit ein unlösbares Rätsel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ratrac Ruedi 05.01.2019 14:04
    Highlight Highlight Aber wo liegt denn das Problem bei dieser Aussage? Wenn jemand nur aus "Tradition" in der Kirche bleibt, sich aber weder damit identifiziert noch an Gott glaubt, soll er doch wenigstens konsequent sein, austreten jnd dazu stehen. So interpretiere ich diese aussahe, die ja durchaus auch "biblisch" ist, Offenbarung 3:16: "wärst du doch kalt oder warm".
    • dä seppetoni 05.01.2019 20:10
      Highlight Highlight Ganz meine Meinung Ratrac Ruedi. Hab das Gefühl, viele dieser lauwarmen haben keine Lust auf die beterei, beichterei und das früh aufstehen am Sonntag Morgen. Falls aber an der Sache mit Gott doch wass dran ist hoffen sie wohl, nach dem Tod fein raus zu sein
    • zombie woof 05.01.2019 20:28
      Highlight Highlight Ziemlich wirr das Ganze
    • rodolofo 07.01.2019 09:26
      Highlight Highlight Ein Halleluja auf die "Lauwarmen"!
      Sie sind sicher keine Fanatiker und werden sich niemals selber inmitten von Menschenmengen in die Luft sprengen!
      Und sie gaukeln dem Priester auf der Kanzel vorne vor, er habe tatsächlich noch etwas zu melden.
      Alle sind zufrieden und für die Kirchen müssen keine neuen Mieter gesucht werden!
      So eine Gothik- oder Grufti-Disco in der Kirche wäre allerdings schon ziemlich geil!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gäbigä Chaib us Güselchübel 05.01.2019 13:41
    Highlight Highlight "Es stellt sich die Frage, ob sein soziales Engagement und seine schönen Worte der Barmherzigkeit für die Armen nur ein Lippenbekenntnis, eine Pose sind?"

    Da treten wohl sie Herr Stamm an Ort und Stelle. Es stellen sich ganz andere Fragen als die alljährlichen Allüren des Pontifex. Tatkräftige Reformen und deren Umsetzung interessieren effektiv.
    Der Papst übt ledich den Spagat und glaubt zu helfen.
    • Agnos ~ 08.01.2019 21:26
      Highlight Highlight Um die Welt zu ändern, und zum besseren Leben erwecken, muss sich der Pontifex und anderen verschiedenen Geistlichen Hoheiten von Ältestenrat, sich selbst in die Pflicht nehmen, statt zu kritisieren.

      Mit kritisieren stielt man sich selbst der Verpflichtung heraus, dass nicht selbst einiges zu verändern ist und muss.

      Eigentlich kann das nicht in einem Gebäude selbst geändert werden wo gepredigt wird, sondern wenn möglich Vorort, dann weiss man ob und wie das Geld verwendet wird.

      Nur davon reden und schreiben nützt nichts, wenn nicht selbst nicht die Hand angelegt wird.
    • Gäbigä Chaib us Güselchübel 08.01.2019 23:40
      Highlight Highlight Ja Agnos. Die Welt ändert.sich ständig. Die Gläubigen und deren Hirten sind auf Kurs. Schlussendlich ist die Welt die Summe aller Selbst.
      Selbstlos wäre ideal, nur geht das nicht in der durch hochgezüchtetes Bewusstsein geprägten Welt.
      Das gemeinsam definierte höhere Selbst würde mehr Sinn ergeben in der Welt in der die Menschheit zügig ihrem Ende zusteuert.
      Dem Papst wirkliche Philosophie beizubringen und auf Umsetzung zu hoffen, grenzt an Kühen das Stricken zu lernen.
  • Gummibär 05.01.2019 13:17
    Highlight Highlight Der Papst kann mit seinem Auftreten etwa eine Milliarde Leute beeinflussen - zudem beansprucht seine Organisation das Wahrheitsmonopol.

    Seine Aussagen haben deshalb Nebenwirkungen die eine sehr grosse Anzahl Leute betreffen, die selbst nicht Mitglieder der Kirche sind. Es ist deshalb völlig richtig, dass sich auch Nicht-Katholiken, Agnostiker und Atheisten mit den päpstlichen Aussagen auseinandersetzen und der katholischen Kirche, die vielerorts mit der Politik verflochten ist, auf die Finger schauen.
    • Agnos ~ 05.01.2019 22:31
      Highlight Highlight Trump versuchts dem Papst gleich zu werden, doch seine Amoral kann er hinter keinem Feigenblatt verdecken, da die Zeit noch nicht verstrichen ist, um es unter dem Teppich zu kehren.

      Wie viele manisch gesteuerte meinen; "(ich fühle mich wie Gooooood)" Das könnte so unter Geistesbeauftragten gehen.

      Oder "der Mann, der die Geister rief," das geht unter Hugo Stamms Sektenblock.

      Ich war kürzlich an einer Geburtstagfeuer geladen, wo ich feststellte dass da nicht mit ordentlichen Dingen einher geht, und einige samt ich sich verflüchtigten.

      Wer weiss sonst hätte man mir den Magen ausgepumpt.
    • Pasionaria 06.01.2019 23:09
      Highlight Highlight "Es ist ...richtig, dass sich auch Nicht-Katholiken……mit den päpstlichen Aussagen auseinandersetzen und der kath. Kirche, die vielerorts mit der Politik verflochten ist, auf die Finger schauen."
      Total einverstanden, nicht nur auf die Finger schauen, ihr auch, wenn noetig, auf die Fuesse treten.
      In einem sehr kath. Lande versuche ich deshalb auch, den unverschuldet nicht sehr Gebildeten beizubringen, dass sie mit der Befolgung der kath. Doktrin (bez.Verhuetung/Abtreibung zu angemess. Zeit) in's eigene Fleisch schneiden, und niemand anders die Folgen daraus erleidet, als sie selbst u. i/Familien
    • rodolofo 07.01.2019 09:37
      Highlight Highlight @ Pasionaria
      Dein aufklärerisches Bemühen in Ehren.
      Aber wie willst Du Leute bekehren, die eigentlich DICH bekehren wollen?
      Das geht einfach nicht, beziehungsweise führt zu dann zu "Bekehrungs-Duellen", welche zwar ziemlich schräg und darum oft lustig sind, aber zu keiner tiefen Veränderung führen.
      Es gibt am Ende wirklich nur das "Leben und leben lassen".
      Maoistischer Umerziehungs-Terror in chinesischen Arbeitslagern verhärtet die Fronten noch mehr!
      Ein Ideal gibt es nicht.
      ALLES hat Vor- UND Nachteile.
      Die Gospel-Musik ist wunderbar!
      Der Text der Gospel-Musik ist meistens eher doof...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regas 05.01.2019 12:44
    Highlight Highlight Abtreibung ist Auftragsmord! Diese Aussage ist logisch betrachtet wahr, weil aus dem abgetöteten Fötus höchstwahrscheinlich ein Mensch geworden wäre.
    • Stichelei 05.01.2019 13:36
      Highlight Highlight Genau! „Geworden wäre“, war es aber noch nicht. Genauso wäre jede Empfängnisverhütung oder männliche Masturbation Mord, da ja aus den Eizellen oder Spermien ebenfalls hätten Menschen entstehen können. Seltsame Logik.
    • Agnos ~ 05.01.2019 17:07
      Highlight Highlight Auftragsmord ist wenn Schweizer Waffenfabrikanten für Lieferungen an Kriegsländern -Aufträge entgegen nehmen. Dass ist in der menschlichen Natur, gleich untereinander wie Tiere, sich selbst zu begünstigen, und das mit gemeinen Intrigen.

      Warum der Papst Fötusbezogen Stellung nimmt, und um das schlimme Unheil auf der ganzen Welt sich nicht schert. Mit den wirksamen Mittel, wie beim Hilfswerk;"Ärzte ohne Grenzen," wäre es da gut beraten.

      Da gibt es noch viel zu tun!
    • Regas 05.01.2019 17:54
      Highlight Highlight Nein Stichelei, der Mann produziert während seiner Lebensspanne 100te von Milliarden Spermien für den Müllhaufen und nur einige, wenn überhaupt, werden jemals mit einer Eizelle vereinigt. Erst nach der Vereinigung mit der Eizelle ist die Voraussetzung für ein neues Leben gegeben.
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  • Rockabilly 05.01.2019 12:41
    Highlight Highlight Ich frage mich wieso es Nichtkatholiken so sehr interessiert was die Katholische Kirche macht? Wenn man kein Mitglied (mehr) ist, dann ist doch gut dass man sich daran nicht halten muss. Die Katholische Kirche kann oder muss sich nicht an jede Neumode und Weltamschauung anpassen, die gerade im Trend ist oder sich gar wieder ganz von neuem reformieren. Und Hugo Stamm dreht auch immer wieder von neuem am Rad. Gibts auch mal andere Bereiche die Herr Stamm kritisieren kann oder ist der Horizont nur auf die Katholische Kirche beschränkt?
    • Oxymora 05.01.2019 13:44
      Highlight Highlight “Ich frage mich wieso es Nichtkatholiken so sehr interessiert was die Katholische Kirche macht?“

      Kurz erklärt:

      Wenn organisierte Gemeinschaften
      über der Verfassung stehen
      geht das Alle etwas an.

      Beispiele:

      Die Verfassung garantiert
      Gleichberechtigung der Geschlechter
      Die rkK hält sich nicht daran.
      Keine Priesterinnen

      Die Verfassung garantiert
      Glaubens – und Gewissensfreiheit
      Aber für Religiöse sind Kinder
      nur Objekt dieser Freiheiten
      und sie werden trotz Verfassung
      der Gehirnwäsche unterzogen.

      Selbst bei Ungläubigen
      wird Kirchensteuern eingezogen.

      etc.
    • Fabio74 05.01.2019 13:45
      Highlight Highlight weil dieser Papst über 1 Mrd Menschen beeinflusst.
      Weil dessen Homophobie sehr viel Schaden anrichtet in vielen Ländern dieser Welt werden mit dieser Steinzeit-Ideologie Opfer geschaffen.
      Nur mal als eines der Beispiele
    • Schnueffelix 05.01.2019 18:16
      Highlight Highlight Einfach erklärt, wenn eine kleinsekte irgendwo im Busch kollektiv Schierlingssuppe schlürft, ist das zwar tragisch aber lokal begrenzt. Das schadenspotential dieses Herrn jedoch ist immens grösser. In Afrika, wo Aids nach wie vor problematisch verbreitet ist, gegen Kondome zu wettern ist, wenn ich mit gleicher Rhetorik argumentiere wie Abtreibungsgegner, schlichtweg Massenmord in meinen Augen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regas 05.01.2019 12:39
    Highlight Highlight Zitat: "Auf diese Weise wird seine Institution langsam aber sicher aussterben." Da kann ich nur sagen Halleluja, je früher desto besser! Eine Patriarchale Kirche hat in unserer Modernen Welt keinen Platz!
    • Klaus07 05.01.2019 15:50
      Highlight Highlight Leider rennen viele die die alte Kirche verlassen direkt zu den sektenartigen Freikirchen. Die sind auch nicht besser als die alte Kirche nur mit einem moderneren Anstrich und dafür für junge Gläubige interessanter. Doch die alten Ideologien: Kein Sex vor der Heirat, keine Abtreibung, gegen Homosexuelle, teilweise keine Verhütung oder keine Impfung sind die gleichen, teilweise sogar extremer. Auch das Patriachat wird in diversen Freikirchen höher gehalten als in der Katholischen Kirche.
    • Agnos ~ 06.01.2019 07:48
      Highlight Highlight Klaus07, was sie soeben geschrieben haben, macht mich glücklich, 😊 es würde mich freuen 🙂 wenn sie mehr darüber schreiben. Gut gemacht!!

      Den Jazorn Gottes wird verdeckt gross geschrieben, und verbindet es mit dem Gericht Gottes, in diesem Namen zu bestrafen, die ihnen nicht gehorchen.

      Da ich nun nicht Kirchentreu, nicht gesetzlich genug bin, werde ich wegen Unglauben abgeurteilt, und der Gotteslästerung beschuldigt. > So ganz dem IS.

      Laut dem Erzengel Michael darf Jazorn im Namen Gottes ausgelebt werden, nach dem Motto; "(ich bin Gottes)"
    • Klaus07 06.01.2019 10:41
      Highlight Highlight Ach ihr Fundis findet immer irgend einen Bibelfers den ihr euch so zurechtlegen könnt, damit es für euch passt. Eigendlich seit ihr arme Kreaturen, die ständig ihr Leben an die Bibel anpassen müssen. Bibelabhängigkeit.
  • namib 05.01.2019 12:38
    Highlight Highlight Er hat offensichtlich trotz seines hohen Alters noch immer nicht begriffen, dass Moral und Glauben nicht unzertrennbar aneinander gebunden sind. Ethisch und moralisch einwandfreies Verhalten hat absolut nichts mit religiöser Gesinnung zu tun, sondern mit gesellschaftlichen Normen und Charaktereigenschaften. Mir ist das bereits als Kind aufgefallen. Auch als Nicht-Mitglied der Kirche bewege ich mich grösstenteils innerhalb von gesellschaftlich akzeptierten Bandbreiten. Im Gegensatz zu Kirchenvertretern nehme ich aber nicht die moralische Hoheit für mich in Anspruch.
    • Agnos ~ 06.01.2019 16:10
      Highlight Highlight Namib, es gibt Christen mit guten Charakter, und auch solche mit üblen schlechten Charakter. Wenn ich sie so lese, wird das was sie einmal gelesen haben, nicht geglaubt. Das ist nur eine Feststellung, auf ihr schreiben.

      Es gibt religiösen Glauben, und an sich selbst glauben, entsprechend der Moral und Ethik, was gegensätzlich abneigend für Amoral bezeichnet wird.

    • Agnos ~ 08.01.2019 21:05
      Highlight Highlight Den ethnischen Minderheiten tolerant zu sein, ist keine Manie, sondern eine Tugend, die aus dem Gewissen hervor geht.

      Fürs Gewissen sind Ethik u. Moral die Grundpfeiler wenn es nicht durch sektenhafte manipulation ins wanken kommt, wo jegliche Grundfeste verloren gehen, wie beim Turmbau zu Pisa.

      Von frühen Christenheit bis heute, gibt es schriftliche hinweise wie Moral und Ethik damals galten, u. stelle fest dass da nichts geändert hat, das man als christliche Erweckung Aller Zeiten nennen kann.
  • Hypatia 05.01.2019 12:27
    Highlight Highlight Was für einen Haufen Mis(t)verständnisse Stamm wieder einmal von sich gibt! -

    1. Wer als Gläubiger ein schlechtes Leben führt, der missbraucht den Glauben nur als Schutzmantel seines schlechten Lebens, nicht aber dient er ihm als Orientierung für ein gutes Leben. Das impliziert nicht, dass die, die nicht glauben, ein schlechtes Leben führen.

    2. Die Frage, ab wann Leben existiert, ist umstritten. Für die RKK beginnt es mit der Zeugung. Daher vernichten Abtreibungen Leben. Und es sind nicht die Schwangeren, sondern die Ärzte, die diesen "Mord" zielbewusst ausführen.

    Ende der Durchsage.
    • Amateurschreiber 05.01.2019 12:55
      Highlight Highlight @Hypatia
      Ich zitiere: (Hosea 14,1) "Samaria muss büßen, dass es sich aufgelehnt hat gegen seinen Gott. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden."

      DAS nenne ich "Auftragsmord"...
    • Fabio74 05.01.2019 13:46
      Highlight Highlight selbige Kirche hatte aber noch nie ein Problem damit sich grauenhaften menschenverachtenden Regimes anzudienen die Millionen Menschenleben ausgelöscht hatten.
      Such mal die Doppelmoral.
    • Hypatia 05.01.2019 16:49
      Highlight Highlight Ich verteidige hier nicht die Kirche oder den Papst, sondern möchte nur auf die unsinnigen Behauptungen aufmerksam machen, die Stamm hier ohne jede Berechtigung aus den Äusserungen des Papstes zieht. Diese Behauptungen sind das, was Stamm denkt, nicht, was in diesen Äusserungen gesagt wird.

      Es sind nicht die Schwangeren, die morden, sondern die Ärzte, die die Abtreibungen vornehmen, wenn man hier überhaupt von Mord sprechen kann. Und es geht nicht darum, Atheïsten zu verurteilen sondern Gläubigen, die ihren Glauben missbrauchen,klarzumachen, nicht zu glauben, sei besser, als so zu glauben.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 05.01.2019 12:19
    Highlight Highlight @Hugo Stamm: Denn bei Mord gibt es laut Bibel keine Gnade beim Jüngsten Gericht

    Und wo genau steht denn das im neuen Testament? Ich mag mich nur an eine Sünde erinnern, die gemäss den Evangelien nicht vergeben wird: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sünde_wider_den_Heiligen_Geist
    • Hugo Stamm 05.01.2019 14:11
      Highlight Highlight Es gibt zwar keine explizite Aussage, aber genügend Strafandrohungen, die die Verdammnis insinuieren. Ein Beispiel: „... alle Menschen gehören mir ... jeder der sündigt soll sterben.“ (Hesekiel 18/4) Im katholischen Katechismus heisst es denn auch, dass nur Gott durch Vergebung Todsünder vor der ewigen Hölle retten kann.
    • vera.vox 05.01.2019 15:06
      Highlight Highlight @Maracuja

      Spielt keine Rolle, ob du den Altar begrabscht oder ob du Jemanden ermordest.

      Sünde ist Sünde.

      „Wer das ganze Gesetz hält und nur gegen ein einziges Gebot verstößt, der hat sich gegen alle verfehlt.“ (Jakobus 2, 10)

      Wenn du dich zu deinen Sünden bekennst, vergibt dir Gott und reinigt dich.

      „Ich verzeihe ihnen ihre Schuld und an ihre Sünden denke ich nicht mehr“ (Gott in 1. Johannes 1,9)

      Und Jesus wozu ist der gekommen?

      „Ich bin für die Sünder gekommen .....“ (Jesus in Matthäus 9,13)

      Bekenne dich zu deinen Sünden, erzähl uns davon!
    • HundBasil 05.01.2019 17:31
      Highlight Highlight @Hugo Stamm. Du hast die Frage mit einer Halbwahrheit beantwortet. Die Frage lautete, wo im Neuen Testament. Hesekiel ist ein Prophet aus dem Alten Testament. Das wisst du. Warum schreibst du es nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peaceman 05.01.2019 10:58
    Highlight Highlight Zum letzten Satz: Doch, für Mörder gibt es auch Gnade, weil Jesus für alle bezahlt hat. Jeder der an Jesus glaubt kommt zum Vater, nicht jeder der die Regeln richtig eingehalten hat. Sonst würde es niemand schaffen...
    • _kokolorix 05.01.2019 17:08
      Highlight Highlight Ja, ja. Der Hitler hat auch doll an Jesus geglaubt (und der Vertreter Jesu in Rom auch ganz doll an ihn). Ist der auch zum Vater gekommen?
    • Peaceman 05.01.2019 18:52
      Highlight Highlight Ich weiss nicht wo Hitler ist, aber der Papst ist nicht der Vertreter Jesu.
    • _kokolorix 05.01.2019 21:19
      Highlight Highlight Auszug aus Wikipedia:
      Die Titel des Papstes sind nach dem Annuario Pontificio, dem Jahrbuch des Heiligen Stuhls, die folgenden:
      Episcopus Romanus, Bischof von Rom
      Vicarius Iesu Christi, Stellvertreter Jesu Christi.

      Nach deinen Worten muss Hitler im Himmel logieren. Er war zeitlebens ein gläubiger Katholik. Jeder Soldat der Wehrmacht trug auf seiner Gürtelschnalle den Spruch 'Gott mit uns'. Am Glauben schien es also nicht zu fehlen und die Taten sind ja belanglos, weil Jesus für alles bezahlt hat...
    Weitere Antworten anzeigen
  • amRhein 05.01.2019 10:46
    Highlight Highlight Der Papst kann gar nicht anders, als fundamentalistisches Gedankengut predigen.

    All jene, die gewisse Missstände anklagen und auf moderatere Positionen der katholischen Kirche hoffen, hoffen vergebens. Es geht nur darum, sie möglichst lange bei der Stange zu halten. Wie sollten auch konservative Gläubige verstehen können, dass Homosexuelle oder Atheisten *nicht* abscheuliche Frevler sind? Das Glaubensverständnis der katholischen Kirche würde auf den Kopf gestellt. Mit den Anbiederungen im Westen versucht er bloss die moderaten Katholiken zu besänftigen.
    • Agnos ~ 06.01.2019 08:37
      Highlight Highlight amRhein, sie versuchen verblich vom Wesentlichen abzulenken, nämlich dass fundamentalistische Freikirchler stärker ins Horn blasen, wenn es um Vorurteile geht.

      Hören sie auf mit dem Feigenblattspiel, und lassen sie andern ethnischen Herkunft auch mal gelten, die anders denken, mir scheints das es hier nicht nur um Katholiken geht, sondern um vielmehr um die herrschende Herrenrasse die alles aburteilen was ihnen nicht in den Kram passt, mag es noch so gut und beispielhaft sein.
  • mogad 05.01.2019 10:43
    Highlight Highlight Was vergessen wird: Der Papst kann nicht wie er will. Er ist auf die Zustimmung des Kardinalskollegiums angewiesen. Und wie wir wissen haben seine Vorgänger da einige erzkonservative Traditionalisten reinberufen. In einer 2000 Jahre alten Institution gehen die Uhren sowieso anders als in unserer schnelllebigen Zeit mit ihren vielen Tabubrüchen.
    • Jason84 05.01.2019 10:49
      Highlight Highlight Der Papst gilt innerhalb der RKK als unfehlbar. Für seine Ansichten und Äusserungen benötigt er weder die Zustimmung der Kurie noch die seiner Kardinäle. Der Papst kann Kurie und Kardinäle auch absetzen und neu besetzen, wenn er denn will.
    • Agnos ~ 05.01.2019 12:16
      Highlight Highlight Jason84, an "Unfehlbar" weiss die Kth. schon lange nicht mehr glaubwürdig zu berufen. Denn dieser Schwindel ist längst aufgeflogen, weil bereits ein Papst abgesetzt wurde.
    • _kokolorix 05.01.2019 17:19
      Highlight Highlight Die Unfehlbarkeit wird sowohl dem Papst wie den Kardinälen von Gott, zur Ausübung ihres Amtes verliehen. Wer dem widerspricht wird aus der Kirche ausgeschlossen.
      Um also den Schein dieser unsinnigen Behauptung zu wahren, kann der Papst auch seinen Kardinälen nicht direkt wiedersprechen. Das alles ist, wie der ganze religiöse Klamauk rundum, ein heilloses Wirrwar aus logischen Wiedersprüchen.
      Wie ein erwachsener Mensch so etwas glauben und ernstnehmen kann ist mir ein echtes Rätsel
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 05.01.2019 10:39
    Highlight Highlight Er diskreditiert die christlichen Heuchler, nicht die Atheisten. Die gehen gar nicht in die Kirche. Als Kirchgängerin kann ich ihm da nur zustimmen. Sogar die Priester leben nicht das was sie predigen. In diesem Fall ist der Klartext des Papstes geradzu wohltuend.
    • Jason84 05.01.2019 18:54
      Highlight Highlight Genau so sagt er damit aber auch dass jeder Atheist ein schlechter Mensch ist. Somit diskreditiert er auch Atheisten.
    • rodolofo 06.01.2019 09:23
      Highlight Highlight @ mogad
      Ein Klartext, der nicht wirklich weh tut, da den klaren Worten weitere trübe Taten folgen!
      Aber seien wir ehrlich:
      Bei jedem Drogensüchtigen folgt nach Worten, die von einer entschlossenen Umkehr handeln, gleich der nächste Absturz...
      (Worte als Furz...)
    • Agnos ~ 08.01.2019 13:49
      Highlight Highlight rodolofo, ohne Perspektive gibt es kein Potenzial um je aus einer Suchtabhängigkeit zu kommen.

      Man muss daher Perspektiven schaffen, die Sinn für eine erfolgreiche Rehabilitation zu geben.

      Wenn die Geistlichen keine Perspektiven anbieten können, oder aus Bequemlichkeit es sein lassen, muss man sich nicht verwundern, wenn alles gegen die Geistlichen schreit.

      Ehrlichkeit ist der Weg zum Erfolg, und wenn die Perspektiven anhand der gegebenen Strukturen gefestigt wird, überzeugt es sein Lebensstyl zu ändern.
  • überflüssig 05.01.2019 10:31
    Highlight Highlight irgendwie verstehe ich euch nicht:
    mit der aussage greift der papst bigotte christen an, was doch der grundtenor von stamm und vieler kommentarschreiber hier ist?

    dass er kirchenmitglieder zu ethik und moral aufruft, ist meines erachtens aus aktuellem anlass absolut begründet! wenn man die augen etwas öffnet (politik und wirtschaft ein wenig verfolgt) ist jeder aufruf von jeder seite zu etwas mehr ethik im umgang mit menschen und resourcen zu begrüssen.

    vielleicht distanziert er sich so von „christlichen“ despoten?
    wäre wünschenswert.

    evt. müssen wir unsere feindbilder differenzieren?
    • _kokolorix 05.01.2019 17:22
      Highlight Highlight Seine Aussage lässt leider auch die Schlussfolgerung zu, dass jeder Atheist zwingend unmoralisch handelt.
      Das sind nicht sehr versöhnliche Worte...
    • Agnos ~ 08.01.2019 14:16
      Highlight Highlight Kokolorix, können sie mit dem YouTube begründen, was zu diesen Schlussfolgerungen von ihnen dazu führt, oder sind es nur herausgenommene Zitate die nichts wesentliches aussagen, und deshalb nur vieles vermuten lässt, das dann kehren und winden lässt, wie es man eben will.
  • Gubbe 05.01.2019 10:21
    Highlight Highlight Ich bin Nichtgläubiger, zahlender Protestant. Schon im Kindesalter waren mir diese Geschichten suspekt. Da wird aus dem Busch gesprochen, übers Wasser gelaufen, einer angenagelt und erzählt noch, dass er das für alle Menschen getan hat. Ja, und ein paar Tage danach ist er unauffindbar verschwunden. Das sind Märchen, wie man sie in der Wüste ums Lagerfeuer erzählt. Dieses allwissende, unsichtbare Wesen, wird nur bemüht, um Menschen zu führen und zu unterjochen. Ich werde meine Zahlungen einstellen.
    • mogad 05.01.2019 10:47
      Highlight Highlight Mit diesen Worten können Sie keinen gläubigen Menschen zum Atheismus bekehren! Und die Atheisten müssen Sie nicht davon überzeugen, dass die Bibel nur Kokolores ist! Und Ihre Worte erreichen die Tiefen, Weiten und Höhen des Glaubens nicht. Auch nicht durch die ständigen Wiederholungen.
    • Gubbe 05.01.2019 10:56
      Highlight Highlight mogad: ich missioniere nicht. Nicht die Tiefen und Höhen. Ich schrieb meine Situation.
    • Agnos ~ 05.01.2019 13:03
      Highlight Highlight Dem geistlichen Gläubiger zum erlassen von Sünden viele Gulden schuldig zu sein, wurde bis heute in keiner christlichen Institution wirklich angeschaft, man siehe es ja nur an den Kirchensteuer und Abgaben des Zehnten vom Gehalt.

      Als Agnostiker bin ich niemanden etwas schuldig, ausser an mir selbst, mit besten Gewissen, alles möglichst danach auszuleben, nach dem Motto; tue das Richtige, und dann scheust niemand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marex1950 05.01.2019 10:01
    Highlight Highlight Für mich ist der Papst ein Heuchler. Einerseits predigt er Barmherzigkeit und Nächstenliebe. Andererseits lebt er in Saus und Braus, reist auf Kosten der Ärmsten (Südamerika, Afrika) in ihre Länder und predigt von der heilen Welt. Dabei grasiert in seinem Laden die Kriminalität, Schmarotzertum etc. Im grossen Stil. Er fordert die Welt zur Hilfe auf. Er soll sich mal von seinen Reichtümern trennen und das Geld den Armen spenden. Es ist leicht, Wasser zu predigen und Wein zu trinken. Franziskus ist eine riesige Enttäuschung.
    • Agnos ~ 05.01.2019 12:07
      Highlight Highlight Marex1950, Heuchler sind wir das nicht alle, die mit ihren auftreten, etwas Eindruck erschwindeln wollen, wie ein Stadtneurotiker. Der Westen ist ein schlechtes Vorbild dafür, wie man heuchelt, darum müssen wir uns Europäer nicht verwundern, wenn es andere uns gleichtun.
    • Agnos ~ 05.01.2019 12:29
      Highlight Highlight Marex1950, mir scheint bei ihnen dient der Papst die Funktion eines Blitzableiters einzunehmen. Es gibt auch andere verschiedene Fundamentalisten, Religiöse und Atheisten, die sich kein Gewissen daraus machen, woher das Geld kommt, und wohin die Wahre geht, man erfährt es über die Medien. Dass die rKath. so in Verruf gekommen ist, weil es an ihren Visionen bescheidenen Christsein schon längst gebrochen hat, und sich der weltlichen, so sagen es viele, in ihren Geldgier sich schlemmen.
    • You will not be able to use your remote control. 05.01.2019 15:21
      Highlight Highlight Und es gibt Agnostiker, die sich kein Gewissen daraus machen, woher das Geld kommt.

      Atheismus ist die Ablehnung von religiösen Ideologien und damit das Gegenteil von Fundamentalismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • cero 05.01.2019 09:40
    Highlight Highlight Wer Papst wird, muss sich durch die ganzen Institutionen hocharbeiten. Naiv, wer denkt, dass ein Revolutionär es bis an die Spitze schaffen könnte...

    Soziales Engagement (gegen Armut und Ausbeutung) geht ganz gut Hand in Hand mit Abtreibungsverbot und Homophobie - es ist hier wie dort ein moralisierendes System, in dem man das Recht für sich beansprucht. Wie immer bei solchen Systemen bleibt letztlich die Liebe auf der Strecke...

    Ich bin aber immer wieder erstaunt, wie ernst die Aussagen des Papstes immer noch genommen werden, wo (fast) alle behaupten, man foutiere sich um ihn....
    • rodolofo 05.01.2019 11:02
      Highlight Highlight Eigentlich ganz ähnlich, wie mit unseren Entwicklungshilfe-Ausgaben (ca. 1.5%), die kaschieren sollen, dass in Tat und Wahrheit der "unterentwickelte" Süden dem "hoch entwickelten" Norden hilft, allerdings eher unfreiwillig, via Schuldendienst, Fluchtgeld, Waffen-Bestellungen, billige Rohstoffe und billige Lebensmittel aus Minen und Bohrtürmen Multinationaler Konzerne und von Agrar-Multis die riesige Ländereien besetzen und ausbeuten.
      Die RKK ist der museal weiter gepflegte Sklavenhalter-Prototyp für unseren ganzen bigotten Neo-Kolonialismus, inklusive Aufstiegs-Chancen für Sklaventreiber!
    • _kokolorix 05.01.2019 17:37
      Highlight Highlight @rodolfo
      Nach dazu landen von diesen lächerlichen 1.5% der grösste Teil umgehend wieder in den Taschen der hiesigen Oligarchen. Eigentlich ist unsere Entwicklungshilfe vor allem ein Instrument der Umverteilung von Steuern des Mittelstandes zu den Vermögen der Reichsten.
      So weit sind Kapitalisten und Katholiken nicht auseinander. Predige Gutes und kassiere ab wo es nur geht...
    • Agnos ~ 08.01.2019 14:57
      Highlight Highlight kokolorix, eigentlich sind die Religiösen die das Proletariat ablehnen, die trotzdem zur Abgaben verpflichtet sind.

      Die Pflichtgeldzahler erfahren nie, wie das und wo das Geld ohne Nachfrage verwendet wird, denn die Mietglieder werden der Mitbestimmung entmündigt, man nenne die Kirchensteuer und den Zehnten.

      Die "Ärzte ohne Grenzen," ist nicht nur ein Hilfswerk, sondern Hilfe Vorort, was ich empfehlen will.

      Benutzer Bild
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  • Granini 05.01.2019 09:37
    Highlight Highlight Offenbar hat Franziskus erreich was er mit diesen Worten wollte: Provozieren und ein bisschen an den Fundamenten rütteln.
    • Fabio74 05.01.2019 18:13
      Highlight Highlight an welchen Fundamenten?
    • rodolofo 06.01.2019 09:16
      Highlight Highlight @ Fabio74
      An den Fundamenten des Petersdoms in Rom.
  • Butschina 05.01.2019 09:24
    Highlight Highlight Ich habe nach seiner Wahl gedacht, endlich ein Papst dem die Menschen am Herzen liegen. Leider habe ich mich deutlich getäuscht.
    • amRhein 05.01.2019 10:54
      Highlight Highlight Es ist naiv zu denken, er könnte es allen recht machen: die Pole in der katholischen Kirche driften eher weiter auseinander. Wie sollte man da eine Wahrheit für alle verkünden können?
    • Agnos ~ 05.01.2019 18:10
      Highlight Highlight Der Pilatus hat auch gefragt; "was ist Wahrheit," so viele Schwärmereien, die um die Welt fliegen, soviel Sehnsüchte, soviel Wünsche, und alle wollen das beste vom grossen Kuchen, wenn nicht gleich den ganzen Kuchen.
    • rodolofo 06.01.2019 09:15
      Highlight Highlight @ amRhein
      Den Rechten kann man es grundsätzlich nie wirklich recht machen!
      Immer finden sie in den jährlich stattfindenden Qualifikationsgesprächen noch einzelne Kritikpunkte, die es systematisch zu verbessern gilt, mittels gemeinsamer (das heisst: erzwungener) Zielvereinbarung und späterer Zielerfüllungs-Kontrolle.
      Aber bei den Linken ist es das Selbe, nur ohne Systematik.
      Da musst Du einfach in demütigenden Ritualen Deine Unvollkommenheit vor dem Kommunistischen Neumenschen-Ideal zum Ausdruck bringen.
      Denn Menschen mit Minderwertigkeitskomplexe-Komplex lassen sich leichter manipulieren.
  • rodolofo 05.01.2019 09:24
    Highlight Highlight Ich sehe in diesem Verhalten sehr viel traditionelles, archaisches. (Italo-Balkan)
    Man wird in eine Gegend mit einer vorherrschenden Kultur und in eine Familie mit einem vorherrschenden Patriarchen hinein geboren, und es gibt kein Entrinnen!
    Also muss man sich damit arrangieren.
    Was der Patriarch befielt, wird gemacht, auch wenn er bereits senil geworden ist und mal in Richtung Süden fahren will und im nächsten Moment wieder in Richtung Norden.
    Und am Sonntag gehen alle zur Kirche, und schüchtern Verliebte werfen einander beim Gebet verstohlene Blicke zu.
    Traditionelle Fassaden-Kultur...
    • Maracuja 05.01.2019 10:02
      Highlight Highlight Wieder mal kulturelle Stereotypen am Verbreiten! Ihr Bild von Süd(ost)europa ist so verstaubt wie manche Ansichten des Papstes.
    • "Das Universum" formerly known as lilie 05.01.2019 10:14
      Highlight Highlight Der Papst stammt nicht aus Europa (weder Süd-, noch Ost-, noch Nord- oder West-), sondern aus Südamerika...
    • rodolofo 05.01.2019 10:51
      Highlight Highlight @ Maracuja und "Das Universum"
      Danke für die Ergänzungen.
      Ein Einzelner kann nie alles aufs Mal sagen und ausdrücken.
      Mit "Italo-Balkan" meine ich den traditionellen Südamerikaner gleich mit.
      Obwohl ein traditioneller Filipino (er ist heute Busfahrer und Reiseleiter für Gruppenreisen des Vatikans) vehement protestieren würde:
      Die Filipinos sind GANZ ANDERS, als die Italiener!
      Meine Kinder (die in Rom aufwachsen) sind Italiener geworden. Das ist ein grosses Problem!"
      Für wen ist es ein Problem?
      Für die Kinder, oder für den verunsicherten Patriarchen?
      Und ähnliche Beispiele gibt es zuhauf.
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  • Le Tintin 05.01.2019 09:18
    Highlight Highlight Der Artikel bringt alles auf den Punkt. Super 👍🏻 ... Die kath. Kirche schafft sich selbst ab. Ob die‘s schon bemerkt haben?
    • Agnos ~ 05.01.2019 15:57
      Highlight Highlight Le Tintin, dann ist besser dass anstelle allen religiösen Griesgrämerei, anders sich sinnvoller zu betätigen weiss. Zum Beispiel Jassen, Schach, und Jogging, statt stundenweise sich berieseln lassen.
  • Kollani 05.01.2019 09:08
    Highlight Highlight Schade, hatte zunächst gehofft, dass dieser Papst mehr bewirken könnte...habe mich wohl getäuscht!
    • rodolofo 05.01.2019 09:25
      Highlight Highlight Was erwartest Du denn von EINEM alten Mann?
    • Kollani 05.01.2019 11:16
      Highlight Highlight Ja ob alt oder jung spielt keine Rolle, finde ich. Er hätte die Kirche revolutionieren können, wenn er sich schon FRANZISKUS nennt. Einen damaligen Franziskus wünsche ich mir für heute..zurück zum Ursprünglichen und gesunder Menschenverstand!
  • "Das Universum" formerly known as lilie 05.01.2019 08:46
    Highlight Highlight Guter Artikel. 👍

    Aber müsste der Papst nach seinen eigenen Regeln nicht grad selber aus der Kirche austreten und Atheist werden? Immerhin hat er gerade schlecht über fleissige Kirchengänger geredet. 🤔🤷‍♀️
    • Agnos ~ 05.01.2019 18:04
      Highlight Highlight Kirchliche Müssiggänger gibt es zu genüge, die irgend noch wo hoffen, dass ihre Hoffen nicht im Sand verweht. Wenn da ausgerechnet noch geistliche Würdenträger ihre Hoffnung wegen ihren Untaten, den Glauben ins Wanken bringt, dann tun mich die betagten Menschen leid, die alles darauf gesetzt haben, an einen lieben Gott zu glauben.
    • Spooky 05.01.2019 19:02
      Highlight Highlight @"Das Universum" formerly known as lilie

      Ohne Anführungs- und Schlusszeichen in deinem neuen Nickname wärst du den Göttinnen ein gutes Stück näher gekommen: Universum = lilie 😀
    • "Das Universum" formerly known as lilie 05.01.2019 20:28
      Highlight Highlight Ich brauche den Göttinnen nicht nahe zu sein, denn ich enthalte sie, Spooky. 😎
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  • HundBasil 05.01.2019 08:35
    Highlight Highlight Sergio Ermotti ist Boss der UBS und vertritt die Werte dieser Bank. Der Papst ist Katholik und vertritt die Werte dieser Kirche. Stamm ist Atheist und vertritt die Werte der Atheisten. Niemand muss sein Konto bei der UBS haben, niemand muss Katholik sein. Und fast alle, die nicht so denken wie der populistische Hugo Stamm, müssen von ihm und dem restlichen Mainstream Prügel einstecken.
    • der nörgler 05.01.2019 09:56
      Highlight Highlight Bigotterie gehört in jedem Fall an die Öffentlichkeit. Egal aus welcher Ecke. Die katholische Kirche ist halt nun mal weltmeisterlich darin.
    • Jason84 05.01.2019 10:10
      Highlight Highlight Die RKK und der Papst beschimpfen, beleidigen und diskriminieren Frauen, Homosexuelle, Atheisten und viele mehr. Sie beanspruchen dass ihre Werte und Dogmen von Staaten allgemeingültig übernommen werden. Daher finde ich schon dass es möglich ist dies auch als Aussenstehender zu kritisieren.
    • Maracuja 05.01.2019 10:13
      Highlight Highlight @HundBasil

      Das Lesen von Hugo Stamms Texten ist freiwillig, niemand muss mitmachen (ganz im Gegensatz zu Kindern in Religionsgemeinschaften).
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Wie der Glaube Intoleranz, Rassismus und Homophobie fördert

Die metaphysische und spirituelle Welt ist die Domäne von Religionen. Im Zentrum stehen geistige Werte. Woher kommen wir, was passiert nach dem Tod, was ist der Sinn des Lebens?

Zentral ist dabei die Frage nach Gott oder den göttlichen Instanzen. Es geht also primär um übersinnliche Phänomene, die sich der rationalen Analyse entziehen.

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