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Die 15. Basler PSI-Tage begannen am Freitag, 28. November 1997, in der Mustermesse in Basel. 2000 Teilnehmer und Besucher werden erwartet. Unser Bild zeigt drei Heiler im Einsatz an der Begleit-Ausstellung.        (KEYSTONE/Michael Kupferschmidt)

        (KEYSTONE/Michael Kupferschmidt)

Geistheiler behandeln Besucher einer früheren PSI-Tagung in Basel. Bild: KEYSTONE

Wer als Krebspatient alternativen Heilern vertraut, geht ein hohes Risiko ein

Eine Studie zeigt, dass die Sterberate bei alternativen Methoden wesentlich höher ist als bei schulmedizinischen Therapien.

30.06.18, 07:59 30.06.18, 22:19


Die Diagnose Krebs triff jedes Jahr mehr als 30'000 Schweizerinnen und Schweizer wie einen Keulenschlag. Plötzlich hängt ihr Leben an einem seidenen Faden, der Tod wird ihr ständiger Begleiter.

In ihrer Verzweiflung suchen viele Patienten Hilfe bei alternativen Heilmethoden, Geistheilern, Handauflegern, Reiki-Meistern, Magnetopathen, Homöopathen, Naturheilärzten, Quantenheiler usw. Unter ihnen tummeln sich viele Scharlatane, die rasche Heilung versprechen und von Patienten oft happige Honorare verlangen.

So wie diese Exemplare hier:

Ein ARD-Beitrag über Scharlatane, die Krebspatienten schädigten.

Das rasante Wachstum des alternativen Gesundheitsmarktes wird auch durch die Esoterikwelle begünstigt, die die westliche Welt überschwemmt hat. Die Komplementärmedizin generiert in der Schweiz einen Umsatz von mehreren hundert Millionen Franken. Mehr als 10'000 Heiler kümmern sich um das körperliche und seelische Wohl der Leute, die an übersinnliche Phänomene glauben und der Schulmedizin misstrauen.

Die Hälfte sucht nach Alternativen

Die Heiler bieten rund 500 Heilmethoden an. Allein zur Behandlung von Krebs gibt es 100 alternative Methoden. Eine Umfrage im Kantonsspital St.Gallen unter 160 Krebspatienten hat ergeben, dass mehr als die Hälfte Hilfe bei Geistheilern und Heilpraktikern gesucht hat. Eine andere Untersuchung mit 1500 Patienten kam zu einem ähnlichen Resultat.

Wie lässt sich der beispiellose Siegeszug der antiquierten alternativen Heilmethoden in unserer technisch-wissenschaftlichen Welt erklären? Wieso boomen Hokuspokus-Disziplinen wie Alternativmedizin und Esoterik?

Aderlass

Es war ein weiter Weg vom Aderlass zur modernen Medizin. Bild: National Library of Medicine

Naturwissenschaften, Technik und Medizin fressen heute ihre Kinder auf. Sie haben die Hoffnung auf ein ewiges Leben in Wohlstand und Sicherheit geweckt, dabei aber übersehen, dass die komplexe Realität viele Menschen überfordert. Gleichzeitig kultivieren diese eine übersteigerte Erwartungs- und Anspruchshaltung.

Sanft, schmerzlos – und potentiell tödlich

Kann die konventionelle Medizin die Erwartungen nicht erfüllen, wenden sich viele Patienten Heilern zu, die Wunder versprechen. Also Wunderheilungen, die sogar sanft und schmerzlos sein sollen, in Wirklichkeit aber oft tödlich sind. Doch das erfahren manche Patienten erst, wenn es zu spät ist.

Fatal ist, dass Scharlatane an ihre vermeintlichen Fähigkeiten glauben, selbst schwere Krankheiten heilen zu können. Obwohl immer wieder Patienten unter ihren aufgelegten Händen sterben, lassen sie sich nicht verunsichern. In ihrer spirituellen Verblendung setzen sie auf alternative Heilmethoden, hängen doch ihr ganzes Weltbild und ihr Einkommen davon ab.

Verschlechtert sich der Gesundheitszustand eines Patienten oder stirbt er, greifen sie gern zu Ausreden: Der Patient sei nicht rechtzeitig zur Behandlung gekommen, spirituell blockiert gewesen, habe die Anweisungen nicht befolgt oder sich gleichzeitig schulmedizinisch behandeln lassen. Denn Chemotherapie und Bestrahlung sind für die meisten Heiler tödliche chemische Keulen. Deshalb sind für sie die Pharmaindustrie und Schulmedizin des Teufels.

Grosses Sterberisiko bei alternativen Heilmethoden

Eine amerikanische Studie belegt, dass das Sterberisiko von Krebskranken massiv steigt, wenn sich Patienten den Alternativmedizinern und Heilern anvertrauen, statt sich schulmedizinisch behandeln zu lassen, wie Forscher der Yale University im US-Bundesstaat Connecticut herausgefunden haben.

Bei ihrer Untersuchung stützten sie sich auf Daten der amerikanischen National Cancer Database. Sie untersuchten die Krankheitsgeschichten von 281 Patienten, die entweder an Brust-, Prostata-, Lungen- oder Darmkrebs erkrankt waren und ausschliesslich auf alternative Heilmethoden gesetzt hatten.

Aggressive Krebszellen haben wohl nur ein müdes Lächeln übrig, wenn Heiler Hände auflegen oder homöopathische Kügelchen verschreiben, die nachweislich keine Wirkstoffe enthalten.

Die Kontrollgruppe bestand aus 560 Krebspatienten in ähnlichem Alter und mit ähnlichen Diagnosen, die sich medizinisch behandeln lassen hatten. Die Untersuchung zeigte, dass Krebspatienten, die Heilern und alternativmedizinischen Methoden vertrauen, ein zweieinhalb Mal so grosses Risiko haben, innerhalb von fünf Jahren nach der Diagnose zu sterben. Patienten mit Brustkrebs hatten gar ein fast sechsmal höheres Sterberisiko als schulmedizinisch behandelte Krebskranke.

Meine Interpretation: Bei Krebs sind die alternativen Heilmethoden ziemlich nutzlos. Was auch leicht nachvollziehbar ist. Aggressive Krebszellen haben wohl nur ein müdes Lächeln übrig, wenn Heiler Hände auflegen oder homöopathische Kügelchen verschreiben, die nachweislich keine Wirkstoffe enthalten.

Dass die Sterberaten bei den beiden unterschiedlichen Heil- oder Therapiemethoden nicht stärker auseinander driften, liegt daran, dass auch die konventionellen Krebstherapien nicht bei allen Patienten die erwünschte Wirkung erzielen.

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Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
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179Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Michael Bamberger 02.07.2018 11:22
    Highlight Ökonometriker: "zu mühsam."

    Ah ja?

    "Es gibt nur wenige wissenschaftlicher Studien, die sich mit der Effizienz und den Wirkungen chinesischer Kräutertherapie, meist in Kombination mit Akupunktur beschäftigt haben. Die meisten Anwendungen chinesischer Kräutertherapie sind bisher nicht klinisch untersucht und wissenschaftlich belegt."

    Quelle:
    http://www.medizinfo.de/komplementaermedizin/tcm/kraeuterheilkunde/wissenschaftlichkeit.shtml
    8 2 Melden
  • hampe 02.07.2018 11:20
    Highlight Hier meine Fakten: Mein aggressiver Prostatakrebs wurde vor 10 Jahren radikal wegoperiert. Doch der PSA zeigte an, dass irgendwo noch eine kleine Metastase war. Also Bestrahlung die leider auch nicht erfolgreich war. Zufälligerweise sties ich auf Informationen zur kohlenhydratarmen Ernährung. Ich war beeindruckt von der Theorie dahinter und ernähre mich seit nun seit 6 Jahren so. Fazit: Der sich sonst innert Jahresfrist verdoppelte PSA konnte ich um gut 50% reduzieren. Eine weitere Behandlung (z.B. Hormonbehandlung) Ist in weite Ferne gerückt! Meine Blutwerte sind alle Top!
    21 6 Melden
  • Maya Eldorado 02.07.2018 01:34
    Highlight Alternativ bedeutet, dass man zwischen zwei bis mehreren Möglichkeiten wählen kann.
    Alternativlos bedeutet, dass keine andere Möglichkeiten zugelassen werden.
    Das zu der Wortbedeutung.

    Die heutige Medizin schaut den Menschen etwa so an, wie er eine Maschine anschaut.
    Gerade bei Krebspatienten wird mit aller Gewalt der Krebs bekämpft. Das geht leider nicht ohne Kollateralschäden ab und zwar massiven.

    Ich wünsche der Krebsforschung, dass sie früher oder später Möglichkeiten findet, diese Menschen zu heilen ohne Spuren der Verwüstung zu hinterlassen.
    21 11 Melden
  • Spooky 01.07.2018 16:19
    Highlight Hauptsache, wieder gesund!
    2 2 Melden
    • Pafeld 02.07.2018 09:13
      Highlight Wer heilt ohne zu wissen, was er tut, hat nicht automatisch recht. Sondern einfach nur Glück gehabt. Und das ein Glücksspieler anschliessend bei der Mehrheit seiner Patienten Glück hat, ist ziemlich unwahrscheinlich.
      11 1 Melden
  • Spooky 01.07.2018 16:12
    Highlight Ich wünsche allen Leuten gute Genesung!
    12 0 Melden
  • hornety11 01.07.2018 15:15
    Highlight Als aufgeklärte Menschen ja wissen, dass
    "destruktives Denken/Verhalten" = Ungleichgewicht
    im Basenhaushalt erzeugt, ebenso ungesunde
    Ernährung etc, zuviel Dreck für den Körper ist.

    Aber ein Umdenken mit einer liebevollen Art der
    Natur- und Schöpferkraft gegenüber hilft,

    .......ein gesunder Geist das Bewusst-Sein schafft,
    frei von Krankheiten zu sein, um in einem relativ
    gesunden Körper leben zu können...










    8 48 Melden
    • Pafeld 01.07.2018 17:43
      Highlight Weisst du, was dein Körper tut, um eine Übersäuerung in den Griff zu kriegen? Primär atmest du einfach mehr CO2 aus. Falls das nicht reicht, bist du ein medizinischer Notfall, der sich durch deutlich mehr als Blähungen und Unwohlsein anzeigt. Die Säure-Base-Medizin ist seit bereits Jahrzehnten widerlegter Unfug. Wieviel Geld hat man Ihnen schon mit überteuerten Basenpülverchen und Kochbüchern aus dem Ärmel geleiert?
      26 8 Melden
    • Heinz Nacht 01.07.2018 17:53
      Highlight Bitte, was?
      12 0 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 01.07.2018 12:48
    Highlight Das Schamanen und Wunderheiler keine Ärzte sind, sollte alle klar sein. Wenn uns jedoch durch deren Rituale das Leben einfacher erscheint und sie uns etwas der Last der Krankheit abnehem können, weshalb sollte man darauf verzichten? Die Schulmedizin kann dadurch natürlich nicht ersetzt werden, aber eine Tablette hält auch unsere Hand nicht fest wenn wir es brauchen.

    Vielleicht ist jener dem die Hand aufgelegt wurde ja schöner in der Tod gegangen, als jener der ans Krankenbett gefesselt war. Schulmedizin ist aus körperlicher Sicht allem anderen vorzuziehen, aber wir sind ja nicht nur Körper.
    18 11 Melden
    • Mutzli 01.07.2018 17:24
      Highlight Wenn alles wirklich so klar getrennt funktionieren würde, könnte das schon gehen. In Tat und Wahrheit kommt es aber haufenweise vor, dass "alternative Mediziner" wie auch immer sie sich nun genau nennen, eine reguläre erfolgsversprechende Therapie torpedieren. Man sehe nur z.B. die Heilsversprechen der Chiropraktikervereinigung der UK, von Diabetes über Autismus bis Krebs ist da alles drin. Sowohl während ich im Spital gearbeitet habe, wie auch in meinem persönlichen Umfeld bin ich leider nur zu oft solchen Fällen begegnet. Ist auch der Grund, weshalb mehrere Familienmitglieder tot sind.
      13 1 Melden
    • Pafeld 01.07.2018 17:46
      Highlight Wollen Sie gerne 1000 CHF? Ich geb Sie Ihnen Gern! Ihr reiner Geist verdient es!

      Selbstverständlich nicht.
      Bin ich nun ein liebenswerter Schamane, weil ich Ihnen eine kurze Freude bereitet habe oder einfach ein Idiot, weil ich Sie belogen hab?
      6 3 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 01.07.2018 23:00
      Highlight @Pafeld

      Für einen Arzt ist man nur einer von tausenden und genau so werden wir auch behandelt. Schnell und ohne Empathie. Ich sage nicht, dass die Resultate nicht für sich sprechen würden, aber genau diese Tatsache treibt die Menschen zu den Heilern. Unser Gesundheitssystem ist überallemassen verkorkst. Nicht die Medikament sind schlecht, sondern die Art wie man abgefertigt wird. Für jeden Behandlungsschritt ist eine Zeit vorgegeben. Wir Menschen jedoch sind nicht aus einem Katalog gesprungen, sondern sehr unterschiedlich.

      I am not a number. I am a free man.
      6 12 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 01.07.2018 23:12
      Highlight Ich verteidige keine Scharlatane oder Abzocker, sondern sehe den Wunsch nach Geborgenheit. Es ist nicht schädlich einer Schamanentrommel zu lauschen und einen Moment in eine andere Welt entführt zu werden. Die Psyche entscheidet ob sich das Kämpfen lohnt, denn wer nicht kämpft hat bereits verloren.

      Der Placebo Effekt vermag vieles, ist jedoch kein Ersatz für ein Krebsmedikament. Er ist der Ersatz für die fehlende Wärme in den Krankenhäusern. Der Homöopath spricht Stundenlang über unsere Probleme, klar er verschreibt nachher völlig wirkungslose Kügelchen, aber helfen tut er dennoch.
      9 6 Melden
    • Agnos ~ 02.07.2018 09:10
      Highlight Magische Steine haben eine Aura, die heilen, in gewisser angemessener übereinstimmender Sinne, ...Wahrheit oder Irrglaube !? Wohl sehr Irrational, was die Heiler ihren leichtgläubigen geldmachtheilen anbieten. Handauflegen ist die eines Minimalisten anschwindeln einmal Gesund zu werden.
      3 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 02.07.2018 11:06
      Highlight @pablo'

      Schlussendlich geht es nur um das Wohlbefinden. Selbst wenn die Handlungen vollkommener Humbug sind. Ich habe weder etwas gegen Schamanen noch etwas gegen Religiöse. Es sind falsche Versprechen oder unsinnige Bücher die ich ablehne.

      Wenn jemand sagt, nach diesem "Ritual" werden sie sich besser fühlen und man fühlt sich danach besser, dann war es auch keine Lüge. Hat er jedoch behauptet die Krankheit würde dadurch verschwenden ist es ein Scharlatan.
      5 1 Melden
    • Mutzli 02.07.2018 12:33
      Highlight 1/2@L-V Gutmensch Was Sie beschreiben ist aber nicht ein inhärenter Fehler der Medizin. Mir ist sehr wohl bewusst, sowohl aus meiner Erfahrung als Patient als auch auf Dienstleisterseite, dass man sich schnell mal abgefertigt vorkommen kann. Das ist jedoch zu 95% dadurch verschuldet, dass besonders in Spitälern schlicht ein enormer Andrang und damit Zeitdruck herrscht, weil man sich ja immer noch Zeit für die Patienten nehmen möchte.

      Mein Hausarzt z.B. hat sich für weniger Patienten entschieden und dafür sind die Besuche bei ihm sehr entspannt und gibt immer Gelegenheit für einen Schwatz.
      9 0 Melden
    • Mutzli 02.07.2018 12:37
      Highlight 2/2 Das gibts also auch, ist allerdings durch die Anreize und Auslastung unseres Gesundheitssystems schwer zu finden. Ein Homöopath hingegen kann stundenlang über irgendetwas reden, da er, um ganz ehrlich zu sein, eh nix ausrichten kann. Zuckerkügelchen haben keinen Heileffekt und Placeboeffekt gibs bei jeder Form von Therapie und Medikament. Effektiv bezahlt man ihn also genau für dieses "Wohlfühlgefühl", was aber nicht das gleiche wie eine medizinische Intervention ist. Wenn man über seine Probleme sprechen möchte, geht man auch besser zu Freunden oder in eine psych. Therapie.
      7 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 02.07.2018 16:29
      Highlight @Mutzli

      Wie Sie ja wissen werden wir nach einer Analyseliste behandelt. Hier das neueste Exemplar:

      https://www.bag.admin.ch/dam/bag/en/dokumente/kuv-leistungen/leistungen-und-tarife/Analysenliste/analysenliste-01-09-2018.pdf.download.pdf/Analysenliste%20vom%2001.09.2018.pdf

      In der zweiten Spalte finden wir TP, sogenannte Taxpunkte. Diese sagen aus wie teuer eine Behandlung ist und somit auch wieviel Zeit man aufwenden darf.

      Ja, so gibt es zwar eine Kostenkontrolle, aber auch den oben beschriebenen Druck. Alle sind ständig gestresst und sollen dann noch möglichst menschlich sein.

      3 3 Melden
    • Mutzli 02.07.2018 17:48
      Highlight 1/2@L-V Gutmensch Ja klar, das ist definitv auch ein systemisches Problem, zusätzlich zur schieren Anzahl an Patienten. Erfahrungsgemäss wurde aber auf meiner Abteilung extra nicht so genau abgerechnet, damit die Patienten nicht extra für jede Miniminute zahlen mussten und man ja eben human sein wollte.
      Das gehört ja eben zu meinem Argument von vorhin: Solche Situationen kanns bei Homöopathen gar nicht geben, wie sollte z.B. eine Homöpathische Notfallstation aussehen z.B. (mal abgesehen von Sketch-Comedy)? Ich für meinen Teil sehe einfach nicht den Gesamtnutzen dieser "alternativen".
      4 1 Melden
    • Mutzli 02.07.2018 17:51
      Highlight 2/2 Im besten FAll richten sie keinen Schaden an und geben den Patienten ein wohliges Gefühl, was nicht nichts ist und geschätzt werden sollte. Da sie ja aber von sich und ihren Methoden überzeugt sind, halten sie sich einerseits nicht an die von Ihnen gedachten Grenzlinien, d.h. machen unhaltbare Heilversprechungen oder sabotieren gar effektive med. Interventionen. Zudem sind sie gehörig teuer dafür, dass sie eigentlich unlauteren Wettbewerb betreiben und der mögliche Nutzen eigentlich eher sekundär ist, stichwort Placebo etc.
      5 1 Melden
    • Agnos ~ 02.07.2018 18:33
      Highlight Taxpunkte hin oder her, punkten soll was Gesund macht, und nicht die rhetorischen Gerede eines Bernhard Boonke, von dem man weiss, dass er von Diktatoren gestohlenes Geld annehme, und selbst zum Gesundmissionieren, Gelder von den Ärmsten in Afrika entgegen nimmt. Das ist ein grosses Theater, wo viele sich einbilden gesund zu werden, wenn sie von Boonke angerührt werden. An all den Schwindel, was die grosse Menschenmenge glaubt, werden andere in den Sog mit hinein gezogen, wo vernünftiges Denken ausgeschaltet ist. Selbst Schriften und Bücher werden für die Erfüllung seiner Ziele eingesetzt.
      1 0 Melden
    • Share 02.07.2018 20:11
      Highlight Der Faktor Mensch sei die grösste Risikoquelle. Bereits der Erstkontakt beeinflusst Anamnese, Intervention und Therapie. Viele der angewendeten Schemata haben eben diese Risikominimierung zur Grundlage.
      0 0 Melden
  • Share 30.06.2018 21:59
    Highlight Woher kommt das tiefe Misstrauen der Medizin gegenüber? Ab wann lässt sich eine anthropologische Konstante beobachten? Ist es bereits eine Phobie, beschrieben im Kompendium?
    9 13 Melden
  • davej 30.06.2018 21:03
    Highlight Wieso darf nicht erwähnt werden, dass viele Schweizer sich die Krebsmedikamenten nicht leisten können? Und viele Krankenkassen bezahlen, Krebsmedikamenten nicht. Ist das ein Taboo Thema? Über Medizinisches Marijuana darf auch nicht geschrieben werden, obwohl der nurzen, Wissenschaft bewiesen ist. 90% der Einnahmen, der Pharmaindustrie, kommt von Krebstherapien. Übrigens haben Schweizer Journalisten, Wissenschaftler und ex. Pharmaarbeiter ein Buch veröffentlicht: "Die Krebs Mafia". Jetzt dürft ihr dreimal raten, weshalb ihr nie etwas über das Buch, in den Medien gelesen habt.
    30 55 Melden
    • R. Schmid 01.07.2018 15:28
      Highlight So ein Stuss
      22 4 Melden
    • cgk 01.07.2018 16:20
      Highlight @davej, genau so verbreiten sich Verschwörungstheorien.
      17 3 Melden
    • Pafeld 01.07.2018 17:49
      Highlight Weil das Buch Blödsinn ist für Leute, die die ganze Zeit Bestätigung brauchen, dass sie für ihr ganzes Unglück nicht selbst verantwortlich sind, sondern eine phöhöse Elite sich gegen einen verschworen hat?
      17 3 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 30.06.2018 17:58
    Highlight Oft finde ich die Kolumne von Herrn Stamm etwas gar bärbeissig.

    In diesem Bereich könnte man die Vorwürfe an diese Scharlatane aber deutlicher ausformulieren. Was diese Leute tun, kostet Menschenleben.

    Womöglich spricht da jetzt nur die Bitterkeit aus mir, weil ich eine mir wichtige Person an so einen "Heiler" verloren habe. Ob die Schulmedizin geholfen hätte, kann ich nicht sagen. Es wäre aber eine Chance gewesen. http://ü
    38 1 Melden
  • Staatsgebeutelter 30.06.2018 17:39
    Highlight Wieder einmal eine Lektion Stammologie!
    Was hier behautet wird mag vielleicht bei wenigen Ausnahmen stimmen aber wenn man die Gesamtzahl statistisch einbezieht, schneidet die Schulmedizin einiges schlechter ab als die Komplementärmedizin, eben weil sie immer schneidet anstatt gut abklärt. Hier eines der vielen Beispiele:
    https://www.benefit-online.de/gesundheit/prostasta-und-blase/die-meisten-prostata-operationen-sind-unnoetig.html
    Ohne diese schnelle Schneidefreudigkeit hätte zehntausende Menschen eine bessere Lebensqualiät, solche grossen gravierenden Medizinfehler fallen ins Gewicht.
    19 88 Melden
    • swisskiss 30.06.2018 19:31
      Highlight Staatsgebeutelter: Wow! Erstens ist der Fortschritt des Tumorwachstum, die Art des Tumors, sowie die Schwere der Erkrankung massgebend für eine invasive oder nichtinvasive Behandlung.

      Es ist schlicht gelogen, wenn Du behauptest, dass statistische Fallerhebung eine bessere Quote nicht schulmedizinische Behandelter zeige und das nichtinvasive Methoden bessere Erfolgsquoten zeigen, als Methoden, die invasive Eingriffe in die Therapie inkludieren.
      47 4 Melden
    • Regas 30.06.2018 21:06
      Highlight https://www.benefit-online.de/index.php?id=28
      Wer so mit dem Inseder Trick Argumentiert ist ganz einfach ein SCHARLATAN!!!
      24 1 Melden
  • AlteSchachtel 30.06.2018 16:37
    Highlight Da wird mal wieder das "Kind mit dem Bad ausgeschüttet" und Äpfel und Birnen vermischt. Die reinste Chügeliphobie.

    Ein Heiler, der behauptet, er allein könne heilen, und der ohne Schulmedizin arbeiten will, ist ein Scharlatan.

    Aber es arbeiten auch schulmedizinische Onkologen mit seriösen Komplementärmedizinern zusammen. Gerade die Misteltherapie (Extrakt nicht Globuli) kann je nach Fall (!) sehr unterstützend wirken.

    An erster Stelle muss das Wohlbefinden des Patienten stehen und nicht die Profilierungssucht einzelner Aerzte, Heiler oder Forscher.


    56 17 Melden
    • Michael Bamberger 01.07.2018 12:41
      Highlight Alte Schachtel: "Ein Heiler, der behauptet, er allein könne heilen, und der ohne Schulmedizin arbeiten will, ist ein Scharlatan."

      Demzufolge ist z.B. der biblische Jesus ein Scharlatan.
      13 6 Melden
    • Fly3930 02.07.2018 07:42
      Highlight Danke, Alte Schachtel, gut formuliert. Ich habe jahrelang Krebskranke gepflegt und kann dies bestätigen.

      Michael Bamberger, so wie ich das verstanden habe, war Jesus war wohl ein "Schulmediziner", da in dieser Zeit die Ursache und Behandlung einer Krankheit immer auf Gott und/oder Satan zurückgeführt wurde. Wieso der jetzt aber hier plötzlich Thema wird, ist mir allerdings nicht ganz klar.
      6 6 Melden
    • Pafeld 02.07.2018 09:17
      Highlight Jesus war sowas von kein Arzt, sondern allerhöchstens eine Form von Sektenheilguru. Wenn es ihn denn überhaupt gegeben hat.
      9 2 Melden
    • Michael Bamberger 02.07.2018 11:26
      Highlight Alte Schachtel: "Gerade die Misteltherapie (Extrakt nicht Globuli) kann je nach Fall (!) sehr unterstützend wirken."

      Bislang sind für alle marktgängigen Mistelpräparate keine Nachweise für eine therapeutische Wirksamkeit erbracht worden. Die Evidenz des klinischen Nutzens werde als „schwach und nicht überzeugend“, die Qualität der Beobachtungsberichte bezüglich der Methodik als „enttäuschend mangelhaft“ bewertet." (Wiki)
      10 1 Melden
    • Mutzli 02.07.2018 12:47
      Highlight @Fly "Schulmedizin" (was auch ein unsägliches Wort ist) basiert auf evidenzbasierten Techniken und Medikamenten. Da könnte der Jesus noch so cool manstreamig gewesen sein, Medizin in diesem modernen Sinn wars deswegen jedoch nicht. Dazu kommt, dass die hippokratische Lehre zu diesem Zeitpunkt bereits seit mehreren hundert Jahren existierte oder die Heilpraktiken die in Ägypten seit bereits 2000 Jahren praktiziert wurden. Immer noch reichlich magisch und aus heutiger Sicht ineffektiv bis schädlich, gab es dennoch wirksame Therapien und es wurde bei weitem nicht alles auf Gottheiten reduziert.
      8 0 Melden
  • Glücksbringer 30.06.2018 15:14
    Highlight Ich war selbst in der alternativen Szene und war dafür. Dann habe ich gesehen, wie viele mit diesen Methoden (vor allem an Krebs) sterben. Hab mich dann wieder für die Schulmedizin entschieden. Seither gelte ich in Alternativen Kreisen als „geblendet“.
    37 3 Melden
  • Redly 30.06.2018 13:44
    Highlight Die Definition von ‚alternativer Medizin’ ist wohl, dass sie sich nicht wissenschaftlich überprüfen lassen will.
    Und kann nur sein, weil sie alle wirkungslos (oder gar schädlich) sind.
    30 11 Melden
  • Michael Bamberger 30.06.2018 13:43
    Highlight Es gibt weltweit keine einzige randomisierte kontrollierte Studie, welche die Wirksamkeit von alternativen Heilmethoden, jenseits des Placebo-Effekts,
    belegen würde.

    Gäbe es eine solche Studie, dann könnte sich der Urheber der Studie einerseits $ 1 Mio bei der James Randi Educational Foundation abholen, denn er hätte paranormale Phänomene belegt; und anderseits wäre dem Urheber der Studie der Nobelpreis garantiert.

    Also los, ihr Geisterheiler, auf was wartet ihr?
    58 7 Melden
    • Ökonometriker 30.06.2018 21:12
      Highlight @Bamberge: 'alternative Medizin' ist ein weites Feld. Es gibt sehr wohl Studien die beispielsweise die Wirksamkeit gewisser Kräutertinkturen der traditionellen chinesischen Medizin belegen. Die Forschung versucht auch, die verantwortlichen Wirkstoffe zu isolieren und synthetisieren. Leider gelingt das aus diversen Gründen oft noch nicht so gut. Daher kann eine alternative Behandlung schon sinnvoll sein.
      13 16 Melden
    • Michael Bamberger 01.07.2018 08:26
      Highlight Dann posten Sie bitte Links zu solchen randomisierten kontrollierten Studien.
      16 1 Melden
    • Ökonometriker 01.07.2018 12:35
      Highlight @Michael: Bin grad in China, hab' keinen Zugang zu Google Scholar. Aber kürzlich hab' ich eine Studie zum Einfluss von Ginseng auf das Immunsystem gelesen - sollte mit einer suche nach "Panax Ginseng" "Immune System" zu finden sein.
      5 6 Melden
    • Michael Bamberger 01.07.2018 15:08
      Highlight Nix gefunden.

      Bitten Sie doch einfach einen Bekannten von Ihnen, der Zugang zu Google Scholar hat, den Link zu der Studie zu posten.
      6 1 Melden
    • Heinz Nacht 01.07.2018 18:34
      Highlight Phytotherapie ist auch nicht Alternativmedizin, sondern richtige Medizin. Dass gewisse Pflanzen gewisse Wirkungen haben, ist nichts Neues. Aber wenn man sie millionen- und milliardenfach (und noch viel mehr!) verdünnt, haben sie diese Wirkung nicht mehr, geschweige denn eine höhere. Das nennt man dann Scharlatanerie (alternativ auch Homöopatie) und ist alternative Medizin. Alternative Medizin steht zu Medizin, wie alternative Fakten zu Fakten stehen.
      15 4 Melden
    • Dani2 01.07.2018 23:34
      Highlight @Michael Bamberger: Könnten Sie mir einen Link zu einer Studie über die Wirksamkeit der Chemotherapie senden? Besten Dank
      3 10 Melden
    • Ökonometriker 02.07.2018 09:15
      Highlight @Michael Bamberger: zu mühsam. Aber wer nicht glaubt, dass pflanzliche Mittel wirken, kann ja in der nächsten Apotheke ein Aspirin kaufen und es selbst ausprobieren...
      4 8 Melden
    • Pafeld 02.07.2018 09:21
      Highlight @Dani2:
      Zu welcher denn? Es gibt nicht DIE Chemotherapie. Wenn Sie sich entschieden haben, versuchen Sie es einmal auf PubMed. Da wird man in der Regel fündig.
      8 1 Melden
    • Mutzli 02.07.2018 12:54
      Highlight @Ökonometriker Nur weil eine Pflanze äusserst nützliche medizinische Eigenschaften hat, kann man das noch lange nicht auf alle verallgemeinern. Gerade in traditioneller Medizin gab und gibt es zig Ansichten über den Nutzen von Therapien und Pflanzen die nicht nur nutzlos sondern sogar schädlich sind.

      Die Wirkstoffe zahlreicher Medikamente kommen ja auch von Pflanzen, doch sind die Giftstoffe die in Pflanzen vorkommen können eliminiert.

      Bzgl. Gefährlichkeit von TCM-Herbs:

      https://www.theguardian.com/australia-news/2017/feb/06/herbal-medicines-can-have-dangerous-side-effects-research-reveals
      6 2 Melden
    • Pafeld 02.07.2018 15:28
      Highlight @Ökonometriker:
      Acetylsalicylsäure ist kein Naturprodukt. Es ist die künstlich veresterte Version der natürlich vorkommenden Salicylsäure, welche beispielsweise in der Weide enthalten ist, ebenfalls schmerzlindernd wirkt, aber man gratis obendrauf noch den sehr flotten Otto bekommt.

      Aspirin ist das Paradebeispiel dafür, warum so manche Naturheilmittel den von ihnen abgewandelten Medikamenten hoffnungslos unterlegen sind. Phytotherapie ist kein esoterischer Blödsinn. Aber in vielen Aspekten schlicht veraltet.
      9 2 Melden
  • Nikolai G. 30.06.2018 12:35
    Highlight Die Disteltherapie bei Krebspatienten kommt ursprünglich aus der Alternativen Medizin. Inzwischen wird sie sehr erfolgreich angewendet. Herr Stamm sieht alles nur Schwarz weiss. Aber in der Medizin muss eine gesunde Mischung aus Schul und Alternativmedizin angewand werden. Der Patient muss ganzheitlich betrachtet werden was in der Schulmedizin häufig auf der Strecke bleibt. Auch in der Schulmedizin gibt es gute und schlechte Ärzte. Sowie es in der Alternativ Medizin Scharlatane gibt
    39 46 Melden
    • Michael Bamberger 30.06.2018 14:36
      Highlight Disteln? Das wäre ja mal spannend!

      "Bislang sind für alle marktgängigen Mistelpräparate keine Nachweise für eine therapeutische Wirksamkeit erbracht worden." (Wikipedia)
      34 9 Melden
    • Tatwort 30.06.2018 15:26
      Highlight Achtung! Bei deinem Kommentar schlägt mein Scharlatan-o-Meter bis zum Anschlag aus.
      36 9 Melden
    • olive 30.06.2018 16:50
      Highlight Die Misteltherapie kommt aus der Anthroposophie
      und es gibt keine Studien, die einen Erfolg belegen.
      Sie wird zumeist zusammen mit anderen Therapien angewendet und es gibt Anzeichen, dass Patienten sich besser fühlen damit und besserenAppetit haben. Kann aber ein Placebo-Effekt sein.

      Wer die Begründung liest für den Einsatz von Mistel, "Mistel ist ein Parasit und darum wirksam gegen den parasitären Krebs" vereinfacht gesagt, der erkennt, was hier für eine Denkweise dahinter steht.
      32 2 Melden
    • AlteSchachtel 30.06.2018 19:12
      Highlight Mistel bekämpft keinen Krebs, die Mistel unterstützt lediglich das Immunsystem.
      Sie sorgt vor allem nach (!) Chemo- oder Strahlentherapien dafür, dass der Patient gestärkt wird, was zu besserem Wohlbefinden und mehr Lebensqualität beiträgt.
      Ob der Patient schlussendlich geheilt wird oder nicht hängt nicht von der Mistel ab.

      https://www.klinik-arlesheim.ch/unser-angebot/medizin/16-onkologie
      21 8 Melden
    • Tatwort 30.06.2018 19:49
      Highlight Genau. Wer Mistel meint und Distel schreibt, in dessen Hände lege ich mein Leben.
      23 4 Melden
    • Iltis 01.07.2018 12:48
      Highlight "Mistel ist ein Parasit und darum wirksam gegen den parasitären Krebs"
      Der Brüller.
      Zecken und Blutegel, oder Schlupfwespen im Hirn
      13 1 Melden
    • Pafeld 01.07.2018 17:59
      Highlight Nach der Logik des Heileffektes der D(M)istel müsste der Verzehr von Affenhirn schlauer machen.
      7 2 Melden
    • Pafeld 01.07.2018 19:35
      Highlight Und was genau soll den der Gewinn eines gestärkten Immunsystems sein? Normalerweise erkennt das Immunsystem einen Tumor nicht mal selbst. Mit der unnötigen Aufpäppelung des immunsystes während einer laufenden Krebstherapie riskiert man am Ende nur noch, dass man auch den Tumor mitdurchfüttert. Am Ende ist diese genauso kontraproduktiv wie hochdosierte Vitaminkuren.
      5 6 Melden
    • Nikolai G. 01.07.2018 22:12
      Highlight Chemotherapien unterscheiden nicht zwischen gut artigen und bösatigen Zellen. Das Immunsystem wird praktisch auf null gestellt. In dieser Phase kann jeder Schnupfen tödlich sein. Vielleicht würde der verzehr von Affenhirne helfen komische Kommentare nicht zu machen.
      3 8 Melden
    • Pafeld 02.07.2018 09:08
      Highlight Sie pauschalisieren. Die Mechanismen von Chemotherapien ist sind doch bedeutend komplexer heutzutage. Aber wie gesagt: es nützt nichts, den Körper mit einer Chemo zu schwächen, wenn man den Tumor parallel mit irgendwelchen gutgemeinten Wunderkuren durchfüttert. Diese Wunderkuren funktionieren nämlich nach den selben Selektionsmechanismen wie die Chemo. Und wenn ein Tumor eine Chemo überlebt, ist er anschliessend nicht selten auch noch resistent dagegen. Im Gegensatz zum restlichen Körper.
      7 1 Melden
  • Papa Swappa 30.06.2018 12:15
    Highlight Neben viel Eso-Hokus-Pokus gibts auch noch die chinesische, thailändische & ayurvedische Medizin, der insgesamt wohl ähnlich viele Menschen vertrauen wie der westlichen Schulmedizin und die über die lange Sicht (also nicht die 5 Jahre nach der Behandlung) je nach Krebsart deutlich bessere Resultate erziehlt.
    Zudem sollte man sich fragen, warum z.B. in Japan Krebs viel seltener vorkommt und die Überlebensraten deutlich besser sind.
    21 45 Melden
    • Michael Bamberger 30.06.2018 14:42
      Highlight Quatsch!

      "Bei den Japanern gibt es eine höhere Anzahl an Krebs-und Herzkrankheiten als bei den Amerikanern. Seit 1981 ist in Japan der Krebs die häufigste Todesursache." (Quelle: zentrum-der-Gesundheit.de)
      31 6 Melden
    • Iltis 01.07.2018 12:55
      Highlight Ayurveda habe ich in Indien erfahren dürfen. 3 Wochen diarrhea.......nennt man heute detoxing
      15 2 Melden
    • batschki 01.07.2018 20:37
      Highlight Als Schweizer Ärztin durfte ich in Kerala einen Vaidya begleiten. Die müssen dort 5 Jahre studieren + 1 Jahr Praktikum, bevor sie auf die Menschen losgelassen werden. Ich war sehr beeindruckt über das riesige klinische Wissen, dass da vorhanden ist. Kaum ein Symptom wird übersehen, körperlich sehr präzise untersucht und alles im Zusammenhang gibt erstaunlich präzise Diagnosen, ohne Labor, Bildgebung etc.
      Die Behandlungen sind für uns Westler vedischer Unsinn, ausser deren Akupressur, welche zB Nasenbluten so schnell stoppt, wie unser Eis auf den Nacken. Erfolg bei Krebs? wohl nicht
      9 1 Melden
  • Papa Swappa 30.06.2018 12:09
    Highlight ... andererseits wurde meiner Grossmutter, der mit über 75 Gebärmutterkrebs diagnostiziert wurde, von der behandelnden Ärztin gesagt; Ihr Krebs ist nun über 20 Jahre in Ihnen gewachsen. Hätten sie sich damals untersuchen lassen und wir hätten ihn entdeckt, währen sie aufgrund unserer Behandlungsmethoden höchstwarscheinlich schon lange tot.
    Krebs gilt üblicherweise nach 5 Jahren als geheilt, würde man 10 Jahre nehmen, sähen die Statistiken der Schulmedizin sehr viel schlechter aus.
    Der schulmedizinische Ansatz bekämpf vorallem die Symptome, nicht die Ursache.
    27 58 Melden
    • Tatwort 30.06.2018 15:26
      Highlight Was ist denn die Ursache von Krebs?
      31 6 Melden
    • Klaus07 30.06.2018 17:48
      Highlight @Papa Swappa
      Es gibt 150 Krebsarten einige sind ungefährlich, einige wachsen über Jahrzehnte und können einfach nur störend sein und andere wiederum brauchen ein paar Wochen um einen ganzen Körper zu zerfressen und zu töten. Also was für ein Krebs wahr es und in wie fern hötte eine Behandlung ihrer Grossmutter zum tote geführt? In der Schulmedizin wird der Krebs bekämpft, er wird entfernt, bestrahlt oder Chemisch angegriffen. Es wird versucht die verbreitung des Krebses zu verhindern. Auch die Ursachen wo bekannt werden bekämpft (Hormoneller Krebs) Die Symptome kommen von alleine.
      13 4 Melden
    • Papa Swappa 30.06.2018 18:07
      Highlight z.b. radioaktivität und falsche ernährung, detailierter
      https://www.oncology-guide.com/ursachen/krebs-ursachen-risikofaktoren/
      4 24 Melden
    • Tatwort 30.06.2018 19:17
      Highlight Okay. Und wie will also die Alternativmedizin die Ursachen bekämpfen, wie Du so schön sagst? Für eine "richtige Ernährung", was immer das ist, braucht es keine Alternativmedizin. Und Radioaktivität gibt es immer und überall. Wie will Deine Alternativmedizin diese bekämpfen? Du widersprichst Dir selber.
      22 5 Melden
    • Alienus 30.06.2018 22:28
      Highlight Papa Swappa

      Natürlich ist die Radioaktivität schuld an Krebserkrankungen. Wurden doch schon bei ägyptischen Mumien vor über 3 bis 4.000 Jahren Krebs nachgewiesen.

      Nun, diese Radioaktivität ist sicherlich Aufgrund des damaligen A-Waffeneinsatzes und des folgenden Fallout entstanden.

      Ein untrügliches Zeichen für diesen atomaren Einsatz ist das sog. Wüstenglas. Ein Beweis für Temperaturen, die den Wüstensand zum Schmelzen und zur Glaswerdung brachte.

      In unserer heutigren Zeit sollte man auch die „Alternative Geschichte“ einfach ernstnehmen!

      Sie ist doch so einfach und unersetzlich.
      18 11 Melden
    • Klaus07 30.06.2018 23:22
      Highlight @Alienus
      Text Wikipedia:
      Die gesamte Welt und damit auch die Menschen sind ständig ionisierender Strahlung ausgesetzt. Die Ursache dafür sind natürliche Strahlenquellen, die unabhängig vom Menschen entstanden sind und existieren. Aus dem Weltall gelangt kosmische Strahlung auf die Erde. Aufgrund der schützenden Lufthülle ist die Stärke von der Höhenlage abhängig. Im Durchschnitt führt die kosmische Strahlung am Boden zu einer effektiven Dosis von etwa 300 µSv pro Jahr. Wüstenglas entsteht durch Bltzeinschläge. Was für alternative Geschichten meinen Sie denn?
      12 4 Melden
    • Alienus 01.07.2018 00:01
      Highlight Klaus007

      Was für alternative Geschichten meinen Sie denn?

      Diese Frage stelle ich mir auch!

      Ist alternativ gesehen die von @Swappa propagierte Radioaktivität innerhalb der menschlichen Entwicklung nicht sogar ein Entwicklungsfaktor, der zwar mögl. zu Mutationen führt, führte oder zumindest geführt haben könnte, damit der Mensch zu dem wurde was er heuer ist: Der Mensch.

      Wenn der Mensch den von Ihnen beschriebenen Einwirkungen ausgesetzt war, dann ist er das Produkt dieser beschriebenen Einwirkungen.

      Also ein Produkt nach dem Darwin-Muster.

      Fazit: Da braucht es keine Gottesrezeptur.
      5 4 Melden
    • rodolofo 01.07.2018 06:27
      Highlight @ Alienus
      Mit Deinem arroganten Gestus der intellektuellen Überlegenheit kannst Du vielleicht der Oberlehrerin imponieren!
      Aber mir machst Du damit überhaupt keinen Eindruck!
      Die Tatsache von natürlich entstandenen Krebszellen räumt doch unnatürlich entstandene MASSEN von Krebszellen nicht einfach so weg!
      Diese unnatürlich entstandenen MASSEN von Krebszellen sind eine Begleiterscheinung einer "Zivilisation", die dem Irrglauben anhängt, sie könne die übrige Natur beherrschen und sei auf diese übrige Natur nicht angewiesen!
      Und jetzt kannst Du wieder den Englischen Internatsschüler mimen.
      6 16 Melden
    • guby 01.07.2018 12:28
      Highlight @rodolofo
      Wie unterscheidet man denn natürlich entstandene von unnatürlichen entstandenen Krebszellen? Krebs ist zufälligen Mutationen geschuldet, welche wiederum von einer Vielzahl an Faktoren ausgelöst werden können. Die allermeisten davon natürlichen Ursprungs (Fehler in der DNA Replikation, Vulkanasche, Sonnenlicht, natürliches Radon, natürliches Uran, kosmische Strahlung,..). Schon alleine die immer längere Lebenserwartung nimmt dein Argument der unnatürlichen Krebszellen ziemlich auseinander finde ich.
      11 3 Melden
    • hornety11 01.07.2018 13:06
      Highlight @rodolfo ihrem Kommentar und Aussage 100% zustimmen muss/kann, weil gut auf den Punkt
      gebracht, die Ursache aufgezeigt haben:-))
      2 8 Melden
    • rodolofo 02.07.2018 08:21
      Highlight @ guby
      Na gut, da sind wir dann wieder bei der Grundsatz-Diskussion darüber, ob Atomkraftwerke, oder Mikroplastik "unnatürlich" seien, oder -da vom natürlich entstandenen Menschen produziert- ebenfalls "natürlich".
      Bei solchen Spitzfindigkeiten wird's dann enorm schwierig.
      Ein Chemielehrer hat mal erklärt dass die Biologie auch Chemie sei, weshalb also die Biologische Landwirtschaft auch "Konventionell" genannt werden müsste.
      Scheinbar schlau argumentiert.
      Aber der Umkehrschluss gilt eben doch nicht!
      Deswegen ist "Gentech-Pestizid-Landwirtschaft" noch lange nicht Bio-Landwirtschaft.
      4 9 Melden
    • Alienus 02.07.2018 20:19
      Highlight rodolofo

      Ironie … Dabei behauptet der Sprecher etwas, das seiner wahren Einstellung oder Überzeugung nicht entspricht, diese jedoch für ein bestimmtes Publikum ganz oder teilweise durchscheinen lässt. Sie kann dazu dienen, sich von den zitierten Haltungen zu distanzieren oder sie in polemischer Absicht gegen angesprochene Personen zu wenden.

      Darüber hinaus ist eine Verwendung von Ironie für Ereignisfolgen gebräuchlich, bei denen Absicht und Zufall auf besondere Weise aufeinander bezogen sind.

      Dabei ist auch von „Ironie des Schicksals“, „Ironie der Geschichte“ ... die Rede … .

      Wiki
      5 0 Melden
    • rodolofo 02.07.2018 21:05
      Highlight @ Alienus
      Lieber Alienus,
      verzeih mir mein grobes Missverständnis!
      Manchmal ist das Alles auch ZU verwirrend.
      Natürlich verrückt, oder nur künstlich verrückt?
      Diese Frage müsste mal geklärt werden.
      2 2 Melden
    • guby 02.07.2018 21:11
      Highlight @rodolofo
      Nein da sehe ich keine Grundsatzdiskussion. AKWs sind nicht natürlich, genau so wenig wie Mikroplastik. Jedoch zeigen beide keine nachgewiesene Karzinogenität, GAUs jetzt mal ausgenommen, und darum geht es. Ich sehe keine "Massen von unnatürlichen Krebszellen", denn ich sehe zu Wenige unnatürliche, nach wie vor erlaubte, Karzinogene. Es gibt keine Evidenz für deine Argumentation für Krebs als Begleiterscheinung unserer Zivilisation oder sogar Überheblichkeit. Ausserdem würde ich was du hier Spitzfindigkeiten nennst eher als Differenzierung einordnen.
      2 1 Melden
    • rodolofo 02.07.2018 22:38
      Highlight @ guby
      Unser Stoffwechsel ist extrem kompliziert.
      Direkte Kausalwirkungen sind darum kaum hieb- und stichfest nachzuweisen!
      Im Falle des statistisch Krebserregenden Glyphosat im Pestizid Roundup von Monsanto wird von NGO's genau ein solcher Nachweis und die Verurteilung von Monsanto, an einem "Ökozid" (schlimmstes Verbrechen gegen Mensch und Natur) massgeblich beteiligt zu sein, angestrengt!
      Dieser Prozess zeigt auch, mit welchen Mitteln der finanzstarke und vermutlich übermächtige "Goliath" Monsanto für seine einträglichen Geschäfte kämpft:
      2 3 Melden
    • guby 03.07.2018 07:51
      Highlight @rodolofo
      Ja unser Stoffwechsel ist kompliziert, trotzdem sind direkte Kausalwirkungen - meist statistisch durch die Masse - nachweisbar. Genau dieses Vorgehen wird bei der Wirkungsprüfung für Medikamente angewendet. Zu Glyphosat: Eine kurze Suche in der Fachliteratur zeigt auf, dass Glyphosat für den Menschen (und Tiere) unbedenklich ist. Macht auch Sinn, die Wirkung entsteht durch die Blockierung eines nur in Pflanzen vorhandenen Stoffwechselprozesses. Ob Monsantos Verdienstmethoden ethisch in Ordung sind, darüber kann man streiten. Aber Krebs produzieren sie mit dem Pestizid nicht.
      1 3 Melden
  • Helona 30.06.2018 12:08
    Highlight Oft kommt es mir vor, ebenso in diesem Artikel, dass das Sterben mehr als das grösstmögliche Versagen eines Individuums gesehen wird, denn als die natürliche Konsequenz des Lebens.
    35 3 Melden
  • blaubar 30.06.2018 11:21
    Highlight Man kann ja durchaus beides tun, konventionell UND alternativ. Ich kenne einen Fall, in dem antroposophische Medizin klar und in kürzester Zeit vollstöndige Hilfe brachte, nachdem die Schulmedizin ebenso klar gescheitert ist. Verallgemeinern möchte ich nichts.

    Und deshalb sollte man sich Stamm auch gar nicht provozieren lassen, es ist immer dasselbe. Provokationen sind zwar unterhaltsam, aber nicht heilsam.
    22 41 Melden
    • olive 30.06.2018 16:52
      Highlight Dieser Fall wäre noch genauer zu untersuchen.Wurde nur anthroposophische "Medizin" angewendet?
      Wenn konventionell u n d alternativ angewendet wird, haben Sie sowieso keinen Beweis für die Anthroposophie.
      20 5 Melden
    • blaubar 30.06.2018 18:07
      Highlight @olive: Zuerst über Wochen schulmedizinisch (400ml Blutungen bei einer Kollegin), die Medis halfen nichts, null! Es kam eine Operation infrage, die aber ev. die Fruchtbarkeit gefährdet hätte.
      Dann antrop. Medikament. Zwei Stunden (!!) später waren die Blutungen weg.
      Natürlich ist das ein extremes Beispiel. Und Kritiker werden auch hier nicht müde werden, die alternative Behandlung infragezustellen. Es könnte ja auch aus anderen Gründen geholfen haben... was dann aber doch ein wenig zu viel Zufall wäre.
      9 22 Melden
    • olive 01.07.2018 06:56
      Highlight Ja, das ist natürlich nicht hilfreich. Warum Blutung, was für Medikamente ? Oft ist es so, dass die medizinische Behandlung nach erforderlicher Zeit doch greift und man dann die Heilung den Kügelchen oder was auch immer zuschreibt.
      9 0 Melden
    • Mutzli 01.07.2018 17:29
      Highlight Was @Olive beschreibt ist wirklich äusserst verbreitet als Phänomen und ist eine Variante von "Regression to the mean" d.h. Rückkehr zum Normalzustand. In der Regel greifen Menschen vor allem dann auf "alternativen" zurück, wenn sie den grössten Leidensdruck verspüren. Dieser geht aber einerseits häufig automatisch wieder zurück und andererseits geht es auch einen Moment bis reguläre Therapien greifen. Der Heilungserfolg wird dann jedoch einfach dem extraordinären Einsatz von Alternativmedizin zugeschrieben.
      6 0 Melden
    • Heinz Nacht 01.07.2018 18:44
      Highlight "Ich kenne einen Fall, in dem antroposophische Medizin klar und in kürzester Zeit vollstöndige Hilfe brachte, nachdem die Schulmedizin ebenso klar gescheitert ist." Das ist wie wenn ich an der Kasse in der Schlange mit 10 Leuten anstehe. Dann motze ich, wenn nur noch eine Person vor mir ist und freue mich, dass mein Motzen genützt hat, wenn mir die Verkäuferin an der Kasse verspricht, dass ich als nächstes dran sei und ihr Versprechen einhält...
      6 1 Melden
    • blaubar 01.07.2018 23:39
      Highlight Eure Ferndiagnosen stimmen leider nicht, ich hatte sie, wie gesagt erwartet. Wäre es anders herum gewesen, wärt ihr deutlich weniger kritisch. In dem Fall war es eindeutig, sorry. Tut mir Leid.
      2 6 Melden
    • Maracuja 02.07.2018 11:34
      Highlight @blaubar

      Weshalb weichen Sie den Fragen nach den Ursachen dieser Blutungen, zu den verabreichten Medikamenten aus?
      4 0 Melden
    • blaubar 02.07.2018 13:03
      Highlight @olive: „Oft ist es so, dass die medizinische Behandlung nach erforderlicher Zeit doch greift...“

      Soso, es ist oft so? Das klingt mir ein wenig sehr gesuch.
      Es ist also vollkommen unmöglich, dass konventionelle Medizin nicht greift und hinterher ein anderes, antroposophisches Medikament (übrigens kein potenziertes, sondern ein „reales“) die Heilung initiiert?
      1 6 Melden
    • Maracuja 02.07.2018 16:42
      Highlight @blaubar

      Sie haben zwar Zeit um einen weiteren Kommentar zu schreiben, aber leider keine um die offenen Fragen zu beantworten. Sind 400 ml Blutungen eine Schätzung ihrer Kollegin oder des behandelnden Arztes? Wie lange dauerte die Blutung an? Durch was wurde die abnorme Blutung verursacht? Welche Medikamente wurden verabreicht?
      Anekdoten stapeln ist nicht halb so beeindruckend wie Sie annehmen.
      6 1 Melden
    • Mutzli 02.07.2018 17:43
      Highlight @blaubar Also bisher hat niemand sonst Ferndiagnosen aufgestellt, sondern nur darauf hingewiesen, was die Probleme bei solchen Geschichten sein können.

      Jänu. Zu Ihrem letzten Kommentar: Anthroposphische Medimkamente sind in der Regel nichts anderes als "potenzierte" Lösungen, da Steiner et al. eine Abspaltung von den Homöopathen darstellten. Notabene eine, die noch um einiges schärfer jegliches evidenzbasiertes Handeln zugunsten von spiritueller Intuition zurückwies. Was war denn an diesem Medikament so "real"? Bzw. was war es?
      5 0 Melden
    • blaubar 02.07.2018 19:48
      Highlight @Maracuja Selbstverständlich breite ich hier keine privaten Details aus. Erfunden habe ich selbstverständlich nichts, es ist alles zu 100% wahr unddokumemtiert. Ihr WOLLT es sowieso nicht glauben. Das ist dann eher euer als mein Problem.
      1 5 Melden
    • blaubar 02.07.2018 21:27
      Highlight Mutzli: „Zu Ihrem letzten Kommentar: Anthroposphische Medimkamente sind in der Regel nichts anderes als "potenzierte" Lösungen“

      Sorry, das stimmt nicht. Ich gebe es auf. Hier wird soviel sinnloses Zeug ohne jegliches Wissen dahergeschwatzt. Es ist wirklich sinnlos.
      1 5 Melden
    • Mutzli 02.07.2018 22:06
      Highlight 1/2@blaubar Da Sie ja diesen Fall ins Spiel brachten, liegt es an Ihnen auch effektiv was darüber zu erzählen. Es verlangt ja auch niemand, dass Sie diese Kollegin identifizieren oder sonst so was. Es wäre schon nur interessant zu wissen, um was für ein Gebrechen es sich gehandelt hat und ob die anthrop. Medis ersatzweise oder paralell zu anderen eingenommen wurden z.B. Bzgl. Dokumentation sprechen fundierte Studien nämlich eine ziemlich deutliche Sprache: Nebst einem etwaigen Placeboeffekt, der bei allen Medis zum tragen kommt, ist da nix bei der Anthroposophie.
      3 0 Melden
    • Mutzli 02.07.2018 22:10
      Highlight 2/2 Dementsprechend interessant wäre es ja, von einem Fall zu hören, in dem es nach Ihrer Ansicht geklappt hat.
      Bis jetzt haben Sie schlichtweg nicht genug Infos geliefert, um sich eine endgültige Meinung zu bilden. Ich z.B. lasse mich immer gern eines anderen belehren.

      Bzgl. anthroposophischer Medis: Falls Sie da andere Erfahrungen gemacht haben, ist das legitim, aber diese Feststellung meinerseits ist keineswegs aus der Luft gegriffen. Schauen Sie mal wie etwa Weleda die Herstellung der Medis beschreibt:

      https://www.weleda.ch/rein-natuerlich/natuerlich-gesund/herstellung
      3 0 Melden
    • blaubar 02.07.2018 23:38
      Highlight Mutzli: Ich habe doch geschrieben, dass die alternative Behandlung NACH dem Austherapieren der konventionellen Medizin vonstatten ging. Habe ich das so unverständlich formuliert?
      Im Übrigen wollte ich bloss ein Statement abgeben, und keine sinnlose Endlosdiskussion unterhalten. Sie dürfen selbstverständlich denken, was sie wollen. Ich bin z.B. von Globulis bisher auch nicht überzeugt. Aber Antr.Medizin enthält eben noch wesentlich mehr und andere Ansätze. Einer dieser Ansätze hat offensichtlich extrem gut funktioniert. Genaueres mag ich hier nicht beschreiben. Ihr könnt es glauben oder nicht.
      1 4 Melden
  • Regentrockner 30.06.2018 11:02
    Highlight Es gibt einen Aspekt, der hier nicht erwähnt wurde. Jeder Mensch hat nicht nur sich selbst, sondern auch seinem Umfeld gegenüber eine Pflicht - insbesondere, wenn man Vater oder Mutter von nicht erwachsenen Kindern ist. Und diese Pflicht schliesst für mich ein, dass man diejenigen Methoden, die bewiesenermassen zur Heilung führen, anwendet.

    Ich kannte einen Mann, der seinen Krebs ausschliesslich anthroprosophisch behandeln liess und - oh Wunder - daran starb. Er hinterliess eine Familie mit kleinen Kindern.

    Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen wollte.
    41 9 Melden
  • häxxebäse 30.06.2018 10:33
    Highlight Schulmedzin für die hardware (körper) und naturheilmedizin für die software (seele)
    49 18 Melden
    • Klaus07 30.06.2018 17:57
      Highlight Was nützt eine Software, wenn die Hardware kaputt ist. Können Sie mir bitte erklären, was die Seele sein soll? Mein Bewustsein kommt von meinem Gehirn, auch hier kann die Schulmedizin helfen wenn neurologische Krankheiten auftreten, die Naturheilmedizin nicht.
      16 14 Melden
    • Pafeld 01.07.2018 18:13
      Highlight Die Seele besteht aus Feenstaub und wiegt genau 21Gramm!
      8 2 Melden
    • häxxebäse 01.07.2018 19:43
      Highlight @klaus... tut mir leid, wenn Dir das nix sagt.. mein beileid.
      Und mit meinem spruch hab ich das erklärt: mit einem gebrochenen bein oder krebs muss ich nicht zum naturheiler... aber wenn medizinisch nix vorliegt, dann muss jmd - naturheiler - helfen die ursache zu finden und nicht einfach medis abzugeben oder von hypochondrie zu sprechen... und es gibt bei beiden gute & schlechte! Die besten arbeiten hand in hand
      6 5 Melden
    • Klaus07 02.07.2018 17:41
      Highlight Warum Beileid? Erklären Sie mir einfach was eine Seele sein soll.
      5 0 Melden
  • Follower 30.06.2018 10:31
    Highlight Natürlich haben Sie recht. Aber unsere Schulmedizin ist so „technisiert“ geworden, dass der Mensch auf der Strecke bleibt. Chemotherapie und Bestrahlung sind Behandlungsmethoden, die zwar erfolgreich, aber vom Eingriff auf den Patienten an Folter denken lassen. Der Arzt der diese Therapien verordnet, hat meist nicht die Zeit, dem Patienten zuzuhören, wenn dieser über seine Behandlung klagen möchte und oft genug ist er brillant in der Behandlung und schlecht im Gespräch. Erstaunt es, dass solche Menschen sich einen (unqualifizierten) Therapeuten holen, der nen ganzen Halbtag für sie reserviert?
    53 11 Melden
    • Klaus07 30.06.2018 18:08
      Highlight Schon einmal selber eine Chemo oder Bestrahlung erhalten? Folter? Ja es gibt massive Nebenwirkungen, die sind alle aber besser als der tot. Das die Ärzte keine Zeit haben ist auch selbstverständlich. Dafür bieten andere Organisationen Hilfe an, unter anderem die Krebsliga Schweiz. In jedem grossen Spital gibt es Anlaufstellen in dem ausgebildete Therapeuten genau sich die Zeit für Patienten nehmen die Sie absprechen. Der Gang zu Wunderheiler hat andere Gründe. Leichgläubigkeit, Falschinformationen aus dem I-Net oder falsche Freunde oder einfach nur Dummheit!
      23 4 Melden
    • Follower 30.06.2018 18:47
      Highlight Ja, Chemotherapie erhalten.
      5 1 Melden
    • Pafeld 01.07.2018 18:25
      Highlight Darum macht man Chemo und Bestrahlung auch nur in einem absoluten, medizinischen Notfall. Und nicht, weil man heute mal keine Lust auf einen Waldspaziergang hat. Und auch nicht, weil es gerade der letzte Schrei bei irgendwelchen Promis ist.
      9 0 Melden
  • nass 30.06.2018 10:04
    Highlight Es ist wohl nicht für alle nutzlos. Zumindest nicht für die, die daran verdienen. Das ist die Sauerei am ganzen.
    27 12 Melden
    • rodolofo 01.07.2018 06:10
      Highlight Na gut, ein Bodenleger arbeitet auch nicht gratis.
      Verdienen ist ja kein Verbrechen!
      Und wenn gewisse Kosten (z.B. Anwälte) sehr hoch sind, kann das die Streithähne auch dazu motivieren, einen Streit gar nicht erst weiter eskalieren zu lassen! (Ist allerdings schwierig, wie ich aus eigener Erfahrung weiss...)
      1 8 Melden
  • NaSkivaL 30.06.2018 09:49
    Highlight Das Problem ist nicht die Schulmedizin. Das Problem sind die Ärzte und die dahinter stehende Industrie. Wie überall geht es nur noch um Geld.
    Schulmediziner hab ich zu 98% aufgegeben, aber nicht die Schulmedizin. Seit ich mich selbst behandle, geht's endlich aufwärts. Glücklicherweise kann ich mich auch privat mit ein paar klügeren Versionen der ärztlichen Spezies austauschen. Natürlich bezahlt die KK nichts mehr seit ich mich erfolgreich selbst behandle. Aber vorher 20 Jahre für einen unfähigen Spezialisten nach dem anderen. Keiner von denen hat geholfen. Keiner!
    41 60 Melden
    • dini Mueter 30.06.2018 12:29
      Highlight Die Blitze widerspiegeln das Unwissend oder die erfolgreiche Manipulation der Masse.
      18 29 Melden
    • Klaus07 30.06.2018 18:16
      Highlight @NaSkivaL, an was für einem Leiden sind Sie erkrankt? Was ist ihre Therapie? Ohne Hintergrundinformationen ist ihr Kommentar absolut Wertlos! Es könnte auch ein eingewachsener Zehennagel sein! Zudem sind die Untersuchungsmethoden und die Therapieformen nicht stehen geblieben. (20 Jahre?) Im schlechtesten Fall wäre ihre Genesung mit neuen Therapien viel weiter als ihre Selbstmedikation.
      18 7 Melden
    • NaSkivaL 30.06.2018 20:09
      Highlight Der Hausarzt schickt mich wegen einem eingewachsenen Zehennagel 20 Jahre von Spezialist zu Spezialist. Genau *lol* Meine Diagnose tut hier nichts zur Sache.
      Wie ich schon sagte, hab ich vor 1,5 J. nicht die Schulmedizin aufgegeben, sondern nur die meisten ihrer Vertreter. Dass es noch gute Ärzte gibt, weiss ich, da ich mit einigen befreundet bin. Mit diesen spreche ich meine Behandlungen jeweils ab. Sie profitieren von meinen Recherchen und können damit sogar anderen Patienten helfen. Heutzutage kann man als Allgemeinpraktiker nicht mehr in jeder Richtung auf dem Laufenden sein. Unmöglich.
      14 14 Melden
  • Silent_Revolution 30.06.2018 09:44
    Highlight Warum legen wohl einige in so einer Situation ihr Leben in die Hände eines Scharlatans, der dreist vorgibt sich um die Menschen zu kümmern?!

    In der Schulmedizin werden Ärzte durch die Pharmaindustrie mit Annehmlichkeiten geködert, Medikamente verschrieben die keiner braucht, unnötige Untersuchungen und Operationen veranlasst, Ärzte können nicht zur Rechenschaft gezogen werden und aus Profitgründen nimmt sie sich nur sehr begrenzte Zeit für ihre Patienten.

    Keine Bindung zu den Ärzten = kein Vertrauen.

    Ein profitorientiertes Gesundheitssystem will Menschen nicht heilen, sondern behandeln.
    53 18 Melden
    • Torkar 30.06.2018 16:59
      Highlight Mir geht es teilweise ähnlich. Die Pharmaindustrie und ihre Koppelung mit der Ärztegemeinschaft ist schon sehr profitorientiert.
      Aber eine Arbeitskollegin hat sich mit der Diagnose Brustrebs alternativ behandeln lassen. Das Ergebnis: sie starb unter fürchterlichen Qualen und hinterließ eine 4jährige Halbwaise.
      Ich wurde als Kind wegen häufiger Ohrenentzündungen zur anthroposophischen Kinderärztin gebracht und litt, oft wochenlang unter fürchterlichen Schmerzen. Als die Ärztin einmal nicht verfügbar war, kam ich zu einem normalen Arzt. Nach einer halben Stunde hatte ich kaum mehr Schmerzen...
      22 0 Melden
    • Klaus07 30.06.2018 18:28
      Highlight Wenn Sie die Diagnose Krebs erhalten, ist es ihnen völlig egal was die Therapie kostet oder welches Pharmaunternehmen die Medikamente herstellt. Sie wollen nur eines. Gesund werden und nicht am Krebs verrecken. Ärzte betreuen 20-30 Patienten am Tag, da sind lange Gespräche nicht möglich. Dafür bietet die Krebsliga viele Möglichkeiten an. Krebs ist nicht wirklich heilbar (sehr hohe Rückfallquote) aber behandelbar. Jeder der Krebs hat, ist um jeden Tag, um jede Woche, Monat oder Jahr dankbar den er nich erleben darf. Also schreiben Sie nicht so viel Mist.
      20 3 Melden
    • rodolofo 01.07.2018 06:06
      Highlight @ Klaus07
      Du verstehst "Silent Revolution" schlecht, wenn Du auf einer anderen Ebene mit ihm sprichst!
      Aus der "Frosch-Perspektive" betrachtet kämpft natürlich jedes Individuum mit allen Mitteln ums Überleben, was ja auch verständlich und legitim ist!
      Aus der "Vogel-Perspektive" betrachtet wollen dann halt die lieben Pharma-Konzerne ihre Gewinne maximieren, oder vergiftet und verstrahlt der "Militärisch-Industrielle Komplex" unsere Umwelt, oder kaufen unkritische KonsumentInnen den Massenschrott, den eine zu ständigem Wachstum gezwungene Raubbau-Billigwaren-Industrie produziert...

      5 12 Melden
  • lagaffe 30.06.2018 09:41
    Highlight
    4 16 Melden
  • rodolofo 30.06.2018 09:38
    Highlight ...
    Folgende Täter stehen im Radar der Gesundheit-Detektive:
    - Radioaktive Verstrahlung:
    Immer wieder wird ein statistischer Zusammenhang zwischen dramatischem Anstieg von Krebs-Erkrankungen und Radioaktiver Strahlung nachgewiesen.
    - Pestizid-Rückstände und chemische Konservierungsmittel in Lebensmitteln:
    Auch hier zeigt sich, dass "billige" Lebensmittel die Gesellschaft teuer zu stehen kommen.
    - Umweltverschmutzung:
    Pneu-Abrieb in der Luft, Weichmacher im Plastik, Mikroplastik, Feinstaub, und und und!
    Lösungen:
    - Umstellung auf Erneuerbare Energien
    - Bio-Lebensmittel
    - Abfall-Reduktion
    32 21 Melden
    • Patho 30.06.2018 11:21
      Highlight Was hat das Label "Bio" mit Krebs zu tun? Ein Bio-Salat, der neben einer Autobahn wächst ist sicher nicht gesünder, als ein regionaler nicht-Bio-Salat vom Land. Und ein Bio-Apfel aus Neuseeland ist radioaktiv wohl verseuchter, als ein Apfel von einem Baum in Leibstadt... Statt Bio-Produkten soll man regionale Produkte kaufen und mit Krebs hat dies so ziemlich nichts zu tun...
      28 5 Melden
    • Nominator 30.06.2018 11:54
      Highlight Ich habe keine Angst vor Tätern, will stark sein sodass sie mir nichts anhaben können und lasse mich nicht in die Opferrolle drängen. Wenn meine biologische Uhr abgelaufen ist marschiere ich erhobenen Hauptes in den Himmel oder halt einen Stock tiefer. Jeder lebt zu seiner Zeit solange wie es die Umstände erlauben. Und die ändern sich halt immer wieder.
      11 5 Melden
    • rodolofo 30.06.2018 15:22
      Highlight @ Patho
      "Bio" hat auch nicht den Anspruch, völlig frei von jeglichen Rückständen zu sein!
      Es geht aber darum, die Vergiftung und Vermüllung der Natur und damit auch unserer Lebensmittel nicht weiter zu vergrössern!
      Es ist der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen-, bzw. das Ökosystem zum Kippen bringt.
      Bei knappen Abstimmungen merken wir erst, wie wichtig jede einzelne Stimme sein kann!
      Oder an der Fussball-WM beobachten wir, wie ein einziges Tor die Stimmung umkehren kann von Staats-Trauer zu Himmelhoch Jauchzen, aber auch umgekehrt...
      5 14 Melden
    • Klaus07 30.06.2018 18:36
      Highlight @rodolfo
      Im Mittelalter meinte man, das Krebs eine Störung des Säftegleichgewichts sei. Man kannte bereits verschiedene Krebsarten wie Gebärmutter-, Speiseröhren- Magen- und Mastdarmcarzinom. Als Therapie wurden Aderlass und Abführmittel verabreicht. Selbst Operationen wurden durchgeführt. Im Volksmund glaubte man, das ein Krebsgeschwür durch Verwünschungen oder Dämonenbisse verursacht wurde. Mit Auflegen von frischem Fleisch und Segnung versuchte man den Krebs zu besiegen. Krebs gibt es seit es Menschen gibt. Die Lebenserwartung lag damals bei 30 Jahren. Ihre Ursachenliste ist ein Witz.
      12 4 Melden
    • rodolofo 30.06.2018 19:58
      Highlight @ Klaus07
      Das Eine muss ja das Andere nicht ausschliessen!
      Ich finde es immer wieder interessant, wie auf schrullige "Alternative" eingedrescht wird und gleichzeitig die nachweislich Unfälle, Krankheiten und Krebstote verursachenden Zivilisations-"Kollateralschäden" schulterzuckend in Kauf genommen werden mit dem lakonischen Kommentar: "Das Leben ist lebensgefährlich und beinhaltet gewisse Restrisiken..."
      Auch in der Politik werden mit Vorliebe "die Linken" als Sündenböcke geprügelt, obwohl ihr Einfluss gegen Null tendiert.
      Ursachen angehen anstatt immer nur Symptome bekämpfen!
      5 9 Melden
  • rodolofo 30.06.2018 09:31
    Highlight Wer an (bösartigem) Krebs leidet, ist am Ende so, oder so "am Arsch" und muss sich vom Allerliebsten lösen, nämlich vom eigenen Leben.
    Ich kannte einmal eine Frau, die sich ganz bewusst gegen weitere Bestrahlungen und Chemo-Therapitn entschieden hat, weil diese für sie ein unerträgliche Tortur waren.
    Aber ich kenne auch einen guten Freund, der seinen (gutartigen) Prostata-Krebs mithilfe der Schulmedizin los wurde und der jetzt wieder vor Lebenslust und -Energie strotzt!
    Wichtig finde ich, das Augenmerk auf Prävention zu legen! Wo sind die Ursachen für das Entstehen von Krebs?
    ...
    43 17 Melden
    • Regentrockner 30.06.2018 10:15
      Highlight "Wer an (bösartigem) Krebs leidet, ist am Ende so, oder so "am Arsch" und muss sich vom Allerliebsten lösen, nämlich vom eigenen Leben."

      So ein ausgemachter Quatsch. Ich hatte 1995 einen bösartigen Krebs im Stadium 3 von 4. Und ich habe mich vom Leben nicht lösen müssen - dank Schulmedizin.
      69 3 Melden
    • dini Mueter 30.06.2018 12:27
      Highlight Übermässiger Fleischkonsum gehört sicher zu den Hauptursachen, psychischer Stress ist ein weiterer Faktor. Absolut richtig und wichtig die Krebsforschung in dieser Richtung weiter voranzutreiben.

      Ich finde den Artikel von Herrn Stamm etwas gar zu einseitig; es gibt einige erfolgreiche Alternativen zur Schulmedizin welche wirksam in der Krebsheilung sind, natürlich aber auch viel sinnfreies.
      9 30 Melden
    • rodolofo 30.06.2018 15:32
      Highlight @ Regentrockner
      Okay, dann hattest einen etwas weniger bösartiger Krebs.
      Das freut mich für Dich!
      Ich kannte einmal einen äusserst lebenslustigen und humorvollen Menschen, der hatte Hodenkrebs. Bei ihm war aber definitiv nichts mehr zu machen.
      Aber wie der mit seinem Schicksal umging und bis zum Schluss seine Spässe machte, beeindruckte mich tief!
      Einmal sagte er zu den Krankenschwestern:
      "Dann seid Ihr also die letzten Eindrücke, die ich vom Leben haben werde..."
      Jetzt ist er nicht mehr da, und ich erinnere mich noch an seinen umwerfenden Humor.
      Der Krebs konnte ihm nichts anhaben.

      6 14 Melden
    • Regentrockner 01.07.2018 09:08
      Highlight "Okay, dann hattest einen etwas weniger bösartiger Krebs."

      Mit Fakten liesse sich vernünftig argumentieren. Aber heute pachtet ja jeder diese für sich selbst, und wenn sie nicht passen, werden sie halt erfunden. Da erübrigt sich jede Diskussion.
      18 2 Melden
    • Agnos ~ 02.07.2018 08:12
      Highlight Langzeitkranken Menschen ist es nicht vergönnt einmal aufzuatmen, und da versteht sich dass die Versuchung risiko-intensiviert leichtsinnig, der Gefahr bewusst, den Scharlatanen zum Opfer zu verfallen, nach dem Motto: Hilfts nichts so schadets nichts, denn morgens bin ich tot, … also indirekt einen Selbstmord.
      2 2 Melden
    • rodolofo 02.07.2018 08:30
      Highlight @ Regentrockner
      Jetzt stösst Du mich aber etwas gar hart ins Populisten-Lager!
      Immerhin sehe ich mich als "Links-Populist", reklamiere also einen gewissen, akademisch geprägten Migration-Hintergrund für mich!
      Die Abgrenzung zwischen "Bösartig" und "Gutartig" ist auch bei "Unkräutern" und "Schädlingen" nicht einfach!
      Einige sind extrem hartnäckig, andere vergleichsweise harmlos. Die Kriechende Gänsedistel, oder Winden z.B. kriegst Du aus einem Garten nicht mehr raus. Die Melde dagegen kannst Du sehr einfach raus ziehen.
      Aber bekämpfen müssen wir sie im Garten und auf dem Felde alle...
      2 7 Melden
    • rodolofo 02.07.2018 20:03
      Highlight Jetzt verstehe ich gar nichts mehr!
      Obwohl ich gesagt habe, dass wir alle "Unkräuter" und "Schädlinge" bekämpfen müssen, sehe ich mich einer geeinten Front von Blitzern gegenüber?
      NATÜRLICH müssen wir kämpfen!
      Aber wir müssen das mit Respekt tun und mit dem wichtigen Verständnis, dass diese Gegenkräfte GRÜNDE haben!
      Die Verfügbarkeit von modernen Waffen und der "Chemischen Keule" kann uns EINSCHRÄNKEN!
      Wenn wir uns selber diese Waffen verbieten, geben wir uns die Chance, Nachhaltige Systeme zu entwickeln, die nur ein Minimum von Kriegs-Mitteln benötigen!
      Aber das versteht Ihr halt nicht.
      2 3 Melden
    • dini Mueter 02.07.2018 22:14
      Highlight rodolofo, ich habe dich wegen folgender, für mich pseudoelitär klingenden, Aussage geblitzt: "reklamiere also einen gewissen, akademisch geprägten Migration-Hintergrund für mich". Falls dir das hilft, ich werde öfters geblitzt als geherzt und es ist mir sowas von egal =)
      1 2 Melden
  • Nominator 30.06.2018 09:27
    Highlight Krebs ist ein Zeichen ungebremsten Wachstums. Der Ort wo er auftritt gibt einen Hinweis auf die geistige Ebene die belastet ist. Ohne den Einbezug der Psyche des Patienten spielt es keine Rolle, ob man nun schulmedizinisch oder mit Hokuspokus dagegen vorgeht. Da sollte man dem Patienten die Entscheidung überlassen, da seine Identifikation mit einer Methode seine Selbstheilungskräfte am besten aktiviert. Die finanzielle Verwertung der Angst der Menschen vor dem Tod wächst ungebremst von beiden Seiten und ist ihrerseits wie ein Krebs. Heilung bedeutet Erlösung und nicht Krieg.
    21 130 Melden
    • rodolofo 30.06.2018 09:47
      Highlight Das ist eine typisch neo-liberale Methode auch der Schulmedizin, immer dann die Psyche als Ursache heran zu ziehen, wenn sie mit ihren Diagnosen am Ende ist...
      "Selber schuld!" lautet dann die selbstgerechte Ausrede, die alle "Heiler" ebenso entlastet, wie der Stempel "Ist halt krank".
      Wenn ich Dir jetzt aber sage, dass ich einmal Psychisch dermassen "am Boden" war, dass ich den Tod als verlockende Perspektive sah, dies meinen Körper aber nicht im Geringsten beeindruckte?
      Dieser Körper bestand alle Tests mit dem Prädikat "Kerngesund!"
      Ein dreifach Hurra auf die Körperlichen Grundlagen!
      47 11 Melden
    • Victarion 30.06.2018 10:03
      Highlight @nominator was ist mit säuglingen die im alter von 6 monaten an leukämie erkranken? Auch irgendwas mit geistiger Ebene hokuspokus?
      70 1 Melden
    • Menel 30.06.2018 10:26
      Highlight Sie wissen aber schon, wie Zellen funktionieren? Pro Tag entwickeln sich ca. 10'000 potentielle Krebszellen in einem Körper, dh. Zellen die fehlerhaft sind. Meistens erkennt dies die Zelle selbst und leitet den Zelltod ein oder das Immunsystem erkennt die entartete Zelle und "vernichtet" sie (einfach ausgedrückt). UV Licht zerstört übrigens ein Gen, das für das Einleiten des Zelltods unteranderem gebraucht wird. Da hat die Psyche wenig mitzureden.
      Übrigens, alles was Zellen hat kann Krebs bekommen, auch Pflanzen, was für ein "Problem" haben die denn?
      74 3 Melden
    • Regas 30.06.2018 10:55
      Highlight Man muss schon geistig arm sein wenn man behauptet der Ort wo der Krebs auftritt hat etwas mit dem Geist zu tun. Eine geringe Möglichkeit besteht zugegebenermassen bei einem Hirntumor, welcher den Geist beeinträchtigt...... Gutartige Zellen die, ausgelöst durch einen Gendefekt, ungebremst wachsen lassen sich eben nur durch Kriegs ähnliche Massnahmen zerstören. Da hilft weder Hand auflegen noch gutes Zureden. Der befallene Körper ist jedenfalls ist nicht in der Lage die Krebszellen zu zerstören, da diese nicht als Fremkörper vom Immunsystem erkannt und angegriffen werden.
      43 5 Melden
    • Nominator 30.06.2018 11:33
      Highlight Sorry, ich wollte nur die Ganzheitlichkeit der Betrachtung in den Vordergrund rücken und nicht Details. Das Umfeld hat durch das eigene Verhalten genauso Einfluss wie der «unschuldige» Säugling auf das Umfeld. Diese Wechselwirkungen haben sehr wohl mit der Psychischen Ebene zu tun sonst gäbe es auch keine Placebowirkung und Spontanheilung. Die meisten Methoden erzielen nur eine punktuelle Wirkung und keine Heilung. Darum die hohe Rückfallquote. Eine Kommentarspalte eignet sich leider nicht für die Erläuterung der ganzheitlichen Heilung jedwelcher medizinischen Probleme.
      6 31 Melden
    • dini Mueter 30.06.2018 12:34
      Highlight Eine schwache Psyche bietet ein erhöhtes Erkrankungspotential, das sollte mittlerweile jedem klar sein. Leider missachten viele die Signale und schämen sich vor einer solchen Diagnose, die Folge kann dann Krebs sein, bei den meisten jedoch zeigen sich von der Gesellschaft akzeptierte Krankheiten wie Grippe oder Migräne.

      Gruss von einem seit 10 Jahre nie kranken Mitbürger.
      3 31 Melden
    • Redly 30.06.2018 13:49
      Highlight @rodolfo: schön lustig, wo inzwischen überall das Wort ‚neo-liberale‘ eingefügt wird, frei von Sinn und Kontext..
      Scheint bei manchen eine Phobie zu sein.
      13 8 Melden
    • Nominator 30.06.2018 18:51
      Highlight dini Mueter Du stehst als Langzeitgesunder genauso auf verlorenem Posten hier wie ich. Die Krankheit als Weg zu betrachten ist immer noch populärer als das Zepter selber in die Hand zu nehmen. Wenn man sich zusehr von der Masse abhebt macht man sich verdächtig.
      5 18 Melden
    • dini Mueter 30.06.2018 22:02
      Highlight Nominator, leider hast du absolut recht. Wenn man aber erstmal gelernt hat für sein Wohl selber Verantwortung zu übernehmen fällt es einem leicht dieses Verdächtigtwerden richtig einzuordnen. Das stimmt mich mittlerweile sehr positiv und gibt mir eine unglaubliche Leichtigkeit. DAS sollte eigentlich ansteckend sein.
      3 9 Melden
    • Agnos ~ 02.07.2018 07:57
      Highlight Menel,
      Der Säugling kann durchaus von den Eltern die Veranlagung von Krebszellen und unterandern Tumore vererben, übernehmen, wie wenn beim Geschlechtsverkehr das HIV übertragen wird, und auch beim Säugling zu finden ist. Die beschädigte Ozon-Schutz lässt die UV-Strahlungen unvermindert durch die Atmosphäre auf uns Menschen einwirken. Beim Sonnenbaden können also die Krebszellen-Killer vernichtet werden, wenn ich Menel richtig verstanden habe. Was noch dazu kommt, ist die Klimaerwärmung, das die Luftverschmutzung noch intensiviert, und die Umwelt samt Mensch beschädigt.
      4 3 Melden
  • alingher 30.06.2018 09:21
    Highlight Naja, der Kampf gegen Sekten und Scharlatane ist natürlich lobenswert. Nur Stamm legt dabei mittlerweile eine eindimensionale Sicht an den Tag, die sich nicht gross von der seiner Gegner unterscheidet.

    Natürlich gibt es auch Studien, die natürlichen Heilmethoden sehr gute Wirkung bei der Krebsbehandlung attestieren. (www.3sat.de/page/?source=/wissenschaftsdoku/sendungen/184966/index.html)

    Damit kann die Pharmaindustrie natürlich keinen Gewinn generieren und deren Rolle bei der "Lenkung" von Studienresultaten ist lange bekannt. Stamms Interpretation ist jedenfalls nicht eben ausgewogen...
    35 77 Melden
    • Victarion 30.06.2018 09:59
      Highlight Ich würde gerne die Studien sehen von welchen Sie sprechen.
      38 3 Melden
    • Redly 30.06.2018 13:51
      Highlight @alingher: wenn wissenschaftlich gezeigt ist, dass es Nutzen bringt, ist es es nicht mehr ‚alternativ‘ - unabhängig vom Ansatz.
      14 2 Melden
  • Aglaya 30.06.2018 09:08
    Highlight Ich bin absolut überzeugt, dass bei lebensbedrohenden Krankheiten wie Krebs die Schulmedizin die einzige Möglichkeit ist, die Krankheit wirksam zu bekämpfen (ich glaube nicht an Alternativmedizin). Es darf aber nicht vergessen werden, dass gerade bei Krebs viele Patienten, die ihre Rettung bei der Alternativmedizin suchen, schulmedizinisch austherapiert sind, die Schuldmedizin also keine weiteren Behandlungsmöglichkeiten mehr anbieten kann. Sie wären daher ohnehin gestorben, mit oder ohne Alternativmedizin. Das mag die Statistiken zu einem gewissen Grad beeinflussen.
    42 10 Melden
    • elk 30.06.2018 11:05
      Highlight Ich arbeite auf einer grossen Notfallstation eines schweizer Unispitals. Wir sehen täglich Mensche mit Krebs, die eine Operation und ein bis zwei Zyklen einer Chemotherapie durchgemacht haben und dann dank Fehlinfo oder Aberglauben auf eine nebenwirkungsarme weil wirkungslose "Alternativtherapie" umsteigen. Wir dürfen dann schulmedizinisch retten, was noch zu retten ist. Meist leider nicht mehr viel. Als Zusatztherapie ist es vollkommen in Ordnung, was aber viele dieser Heiler aus ideologischen Gründen nicht wollen und die Konsequenzen trägt schliesslich immer der Patient und die Schulmedizin.
      22 1 Melden
  • Pamal 30.06.2018 08:23
    Highlight Es ist verständlich, dass jemand, der eine Krebsdiagnose bekommt, alles Erdenkliche tut, um geheilt zu werden. Ich finde alternative Medizin, wie zB Iscador um das Immunsystem zu stärken, sinnvoll, aber nur ZUSAMMEN mit der Schulmedizin. Wenn ein sogenannter Heiler von der Schulmedizin abrät, dann bitte Finger davon lassen. So jemand hat keine Ahnung und ist im wahrsten Sinne lebensgefährlich.
    220 33 Melden
    • Victarion 30.06.2018 09:57
      Highlight Nein auch die Misteltheraphie hat keine Wirkung. Sehen sie sich die studienlage an! Aber ja zusammen mit schulmedizin "wirkt" es natürlich, also eigentlich nicht aber es entsteht der Eindruck da die schulmedizin wirkt;)
      29 2 Melden
    • Regas 30.06.2018 11:03
      Highlight Nun ja Pamel neben der wirksamen Schulmedizin wollen halt auch die Iscador Anthroposophen vom Leiden eines Krebspatienten mit unwirksamen Präparaten profitieren.
      12 0 Melden
    • Tatwort 30.06.2018 15:24
      Highlight Mistletoe has been tested extensively as a treatment for cancer, but the most reliable randomised controlled trials fail to show benefit, and some reports show considerable potential for harm. The costs of regular mistletoe injections are high. I therefore recommend mistletoe as a Christmas decoration and for kissing under but not as an anticancer drug. At the risk of upsetting many proponents of alternative medicine, I also contend that intuition is no substitute for evidence.
      15 0 Melden
    • Pafeld 01.07.2018 17:37
      Highlight Iscador ist in keiner einzigen seriösen Studie über den Placeboeffekt hinausgekommen. Tut mir Leid. Offensichtlich sind sie verarscht worden.
      Alternativer/komplementärer Blödsinn bleibt Blödsinn auch wenn man das vermeintliche Gefühl einer Wirkung verspürt zu haben scheint. Der einzig nachweisbare Effekt ist eine geplünderte Brieftasche. Und einem Tischendieb hat man normalerweise auch nicht einfach verziehen, nur weil er einem beim wegrennen noch zuruft, dass er den Krebs auch gleich miteingesteckt hat.
      4 0 Melden
  • Grundi 30.06.2018 08:20
    Highlight Man lese den letzten Satz!!!
    15 26 Melden
  • Meiers 30.06.2018 08:19
    Highlight Den Krebszellen ist es eigentlich scheissegal wer hier die Kohle macht! Entweder du hast Glück, oder das wärs dann!
    95 36 Melden

Das Recht auf eine Waffe kommt von Gott, sagt Trump. Denken wir das kurz zu Ende …

In seiner Rede vor den Waffenfans behauptete der Präsident, Gott habe das Waffengesetz gegeben. Das ist aus verschiedenen Gründen bemerkenswert.

US-Präsident Donald Trump überrascht uns immer wieder mit neuen Eskapaden. Wenn wir glauben, allmählich alle Facetten seiner schillernden und narzisstischen Persönlichkeit zu kennen, verblüfft er uns postwendend mit neuen Einsichten.

Zu seinen grössten Bewunderern gehören die frommen Christen und die Waffennarren. Vergangene Woche nahm er in Dallas die Mitglieder der Waffenlobby NRA an seine Brust.

Unter tosendem Applaus lief er zur Höchstform auf und beschwor den Verfassungszusatz, der das …

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