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Sind gläubige Menschen weniger grausam? Hinter der Frage lauert ein Denkfehler

11.06.18, 13:19


In diesem Blog diskutieren die Leserinnen und Leser immer wieder die Frage, ob Gläubige die «besseren Menschen» seien als Ungläubige, also Skeptiker oder Atheisten. Für viele ist der Glaube der Hüter von Moral und Ethik. Ohne Religion wäre die Menschheit verrucht, die Erde ein Ort des Grauens, sind Fromme überzeugt.

Skeptiker halten dagegen, dass das Christentum trotz den Zehn Geboten eine Blutspur durch die Geschichte der Menschheit gezogen habe und dass auch heute noch ein beträchtlicher Teil der kriegerischen Auseinandersetzungen einen religiösen Hintergrund oder zumindest eine religiöse Implikation hätten. Wie oft wurden schon heilige Kriege im Namen Gottes geführt. Islamisten tun es heute noch.

Moses und die zehn Gebote

Moses mit den Zehn Geboten auf dem Fenster einer Kirche in Stockholm. Bild: shutterstock.com

Gläubige wiederum erklären, dass Atheisten in der Geschichte mehr Opfer produziert hätten als alle Glaubenskriege zusammen. Sie verweisen auf Mao, Stalin und andere Atheisten. Viele führen auch Hitler an, um zu zeigen, wie gefährlich und gewalttätig der Atheismus sei.

Der Denkfehler

Hinter dieser Arithmetik des Grauens steckt ein grundsätzlicher Denkfehler: Glaubenskriege werden aus religiöser Gesinnung heraus geführt, Atheisten wie Stalin haben aber nie aus einer atheistischen Motivation heraus gemordet oder morden lassen.

Atheistische Diktatoren begingen ihre Gräueltaten immer aus politischen Gründen. Stalin handelte stets im Namen des Marxismus. Da er weder an religiöse Heilskonzepte noch an einen Gott glaubte, wäre es auch absurd gewesen, seine Verbrechen übersinnlich zu legitimieren.

epa06582013 A Georgian man carries a portrait of former Soviet dictator Joseph Stalin  during a service marking the 65th anniversary of his death in a church in his native town Gori, some 80 kilometers from the Georgian capital of Tbilisi, Georgia, 05 March 2018. Josef Stalin died on 05 March 1953 at the age of 74.  EPA/ZURAB KURTSIKIDZE

Getrieben von politischen Motiven: Josef Stalin. Bild: EPA/EPA

Für Stalin war der Atheismus eine Geisteshaltung, die Legitimation für seine Verbrechen bezog er aber aus seiner ideologischen politischen Verblendung. Politische Motive trieben ihn an, keine weltanschaulichen.

Stalin, Mao und die anderen atheistischen Despoten begingen ihre Pogrome, weil sie krankhaft narzisstische Machtmenschen waren, Allmachtsphanthasien hatten, sich zu Massenmördern entwickelten und sich in der Rolle als Diktatoren gefielen. Es war ihr abgrundböses Wesen, das sie zu menschlichen Monstern machte.

Doch was war Hitler?

Ausserdem müssen wir bei dieser wenig sinnvollen Aufrechnung der Toten Hitler ausklammern. Wir wissen bis heute nicht, ob er ein gläubiger Christ war oder nicht.

Sicher ist, dass er oft über den Glauben und das Christentum gesprochen hat. Vor seiner Machtergreifung gab er sich als frommer Christ, als Diktator äusserte er sich später oft abfällig über die christlichen Kirchen und ihre Würdenträger. Hitler wurde katholisch erzogen und hat sich nie von der katholischen Kirche losgesagt.

In «Mein Kampf» stellt Hitler die Judenverfolgung als der Wille Gottes dar. Wörtlich schrieb er: «Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn.»

FILE - In this Dec. 5, 1931 file photo, Adolf Hitler, leader of the National Socialists, is saluted as he leaves the party's Munich headquarters. The book,

Hitlers persönliches Verhältnis zur Religion ist unklar. Bild: AP/AP

Hitler hat sich in seinen öffentlichen Reden nicht explizit gegen die Kirche als Institution gestellt, sondern stets ein gutes Einvernehmen gesucht. Entsprechend schwer tat sich die katholische Kirche, die Ermordung der Juden anzuprangern und ihre unrühmliche Rolle im Dritten Reich aufzuarbeiten.

Während des Zweiten Weltkriegs hat sich dann Hitler abfällig über den christlichen Glauben geäussert. Gleichzeitig war er überzeugt, dass Jesus kein Jude war, sondern ein Arier. Hitler hat zwar nicht aus religiösen Motiven die Juden ermorden lassen und den Zweiten Weltkrieg angezettelt, er hielt aber die christliche Moral und Ethik hoch. Denn er hat Jesus stets als sehr glaubwürdig empfunden.

Die Gewalt in der Bibel

Und noch etwas: Die Bibel eignet sich schlecht als Regelwerk für Moral und Ethik. Das Alte Testament enthält mehrere Hundert Gewaltszenen und Anweisungen zur Gewalt. Das Neue Testament ist zwar moderater, enthält aber immer noch ein gerütteltes Mass an Aggression.

Selbst die Zehn Gebote müssen hinterfragt werden. Du sollst nicht töten, klingt zwar gut. Gemeint ist aber primär, es dürfen keine Juden getötet werden. Ketzer aber schon, denn diese galten zu biblischen Zeiten nicht als gleichwertig oder schutzwürdig.

Erst die Menschenrechtscharta, die der Vatikan noch immer nicht unterzeichnet hat, verliehen allen Menschen Würde.

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393Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alienus 13.06.2018 18:29
    Highlight 1

    Zu dem umstrittenen Auszug der „Juden“ aus Ägypten ein kleiner Gedankengang:

    Setzt man die Zahl der hier gemeinten „Protojuden“ im damaligen Ägypten mit ca. 500.000 an und es gehen all diese Menschen fort, so ist das mehr wie dieses, als das heuer nach Europa mit ca. 500 Mio Einwohnern schlagartig ca. 50 Mio Zuwanderern beaufschlagt würden.

    Fazit: Wenig glaubhaft. Die Verhältnisse sind recht unglaubwürdig.

    Eine plausible Lösung könnte man in der Theorie finden, die da lautet: einige Historiker meinnen, dass man die biblischen Zahlenangaben neu interpretieren müsse und auch könne!
    2 2 Melden
    • Pasionaria 13.06.2018 23:15
      Highlight Mama mia, Alienus, und dies an einem heiligen Mittwoch!
      Nach schwindelerregenden Momenten in der Etymologie, der Geschichtskenntnis, bei den biblischen Maerchen, in schuettelnden Reimen, hebst Du uns, arme Blogger, nun noch auf schwindelerregende arithmetische Hoehen.
      Und jedesmal im Dilirium angekommen, muss man/frau sich eingestehen, der/die/das hat einiges auf sich.
      Fazit: Alien'sche Wissensvermittlung ist eine Art Delirium und entwirrt oder verwirrt den Verstand!
      4 2 Melden
    • Alienus 14.06.2018 07:40
      Highlight Hm, Pasionaria

      Vermelden meine verbalen Rezeptoren seeehr schwache ironische Stoßwellen?

      Aber ja!

      Denn das Thema der Religionsunwissenschaften ist doch so verhärtet.

      Da kann, nein ….., muss man mit Sprengstoffen arbeiten. Die Diskussionen mit Daunenfedern und Softargumenten führt auch zu nix.

      Bei diesem Thema sind zu oft keine Verknöcherte am Drücker sondern Versteinerte.

      Drum gilt: auf nen groben Altar gehört ne gehörige Ladung Dynamit.

      Kawumm und Amen.
      5 4 Melden
  • Alienus 13.06.2018 18:25
    Highlight 2

    Das bibl. „sehr alt“ ist mit einem Faktor 10 und die Kriegszüge, Volkswanderungen oder der Exodus ist bei „sehr vielen Kriegern“ mit dem Faktor 100 zu belegen.

    Teilt man 500.000 durch 100 ist man bereits bei 5.000 Köpfen. Setzt man realistisch die „Protojuden“ in Ä. mit 50.000 Menschen an, so ist beim Faktor 10 die abwandernde Gruppe bei ca. 500 Menschen!

    Diese einige Hunderte hätten sich etwa 40 Jahre durchgeschlagen. Aber es ist extremer Zweifel angebracht.

    Setzt man den Faktor für „lange Zeit“ an, so erscheint der Faktor 10 wiederum plausibel: eine Wanderungszeit von ca. 4 Jahren.
    4 2 Melden
  • Alienus 13.06.2018 18:22
    Highlight 3

    Setzt man eine Plausibilitätsbetrachtung bezüglich Marschleistung, Logistik, Verpflegung uam an, so ist unter Berücksichtigung des Sabbats, tech. Pausen, Krankheiten uam. eine reale Marschleistung Erwachsener, Kinder und Alter von 1 bis 2 km/d möglich.

    Der Auszug ist möglich wegen der Kleinheit, min. Marschleistung und Unwichtigkeit (Ereigniss in der ägyptischen Tagespolitik).

    Also eine erfolgreiche Okkupation fremden Landes und unter Entwicklung eines Monotheon, der diese Menschen einzig bevorzugen würde.

    Fazit: Diese 500 haben eine gigantische historische Entwicklung angestoßen!
    4 3 Melden
  • Diavolino666 12.06.2018 13:31
    Highlight Wenn ich mir gewisse Passagen dieser "Schriften Gottes" so anschaue, dann würde man doch eher grausam werden, je mehr man sich nach ihnen richtet...

    Wer sich jedoch nur zusammenreissen kann, weil sonst ein "heiliger Vater" böse werden könnte, hat ein grundsätzliches Charakterproblem!
    16 1 Melden
    • Billy the Kid 12.06.2018 14:34
      Highlight @Diavolino666
      Oder er ist immer noch ein "Kind" - in einer infantilen Phase stecken geblieben. Vielleicht sagte Jesus ja deswegen: Lasst die Kinder (kleine und grosse) zu mir kommen.
      Übrigens: Für den Teufel höchstpersönlich sind Sie aber von der irdischen Macht des Guten recht überzeugt. Auf die alten Tage auch ein bisschen milder geworden?
      6 0 Melden
    • Diavolino666 12.06.2018 17:02
      Highlight @Billy the Kid
      Das mit dem "Kind" hat 'was. Hat man als Kind noch die Eltern, auf die man hören muss, brauchen "grosse Kinder" einen "grossen Vater", zu dem sie mit gefalteten Händen aufblicken können... Eigentlich ein Armutszeugnis.
      Sorgen Sie sich nur nicht um meine milden Überzeugungen. Hab' hier auch schon teuflischere Kommentare hinterlassen ;-)
      5 2 Melden
  • Billy the Kid 12.06.2018 12:09
    Highlight Die Naziparaden oder die militärischen Aufmärsche auf dem Roten Platz erinnern sehr wohl an grosse religiöse Events. Der einzelne (ausser der Diktator und sein Anhang) wird zu einem Nichts degradiert und geht gerade dadurch maximal in der Masse auf. Rauschhafte Fackelumzüge, die Predigt (des Diktators), Beschwörung von Volksgemeinschaft / Blut / Helden / Zukunft - riesenhafte Lichtdome, Zeppelinfelder und an Ägypten /
    Rom erinnernde Architektur...
    Man schaue sich auf youtube auch die Siegesparade der Roten Armee an: General Schukow auf einem Achal-Tekkiner-Schimmel...
    5 1 Melden
  • Pasionaria 11.06.2018 23:14
    Highlight lilie
    1/2
    @ Sophia "Diese Leute hatten eine (atheistische) Ideologie, die sie antrieb….."​
    Bitte merken: Atheismus ist weder eine Ideologie, also kann daraus auch keine politische Motivationen entstehen. Atheismus ist die Antwort auf eine einzige Frage: Gibt es Gott.​
    Das hat weder mit Ideologie noch mit Politik zu tun. Dies wird immer wieder faelschlicherweise in's Feld gefuehrt. Besonders tun dies relig. Menschen, weil sie auf ihrer These: es gibt Gott/Goetter - eine, wenn es sein muss, auch totalitaere Ideologie aufbauen.​
    Ist HST's 'Behauptung' etwa doch nicht so falsch!!
    10 3 Melden
  • Pasionaria 11.06.2018 23:08
    Highlight lilie
    Cc Sophia
    2/2
    Fuer Atheisten ist das Thema mit dem Verneinen von Gott/Goetter erledigt. Sie haben eine Weltanschauung, die voneinander unterschiedlicher nicht sein koennte.
    Wie kann man da von Ideologie oder polit. Motivations sprechen?
    8 3 Melden
    • Maracuja 12.06.2018 22:27
      Highlight @Pasionaria: Fuer Atheisten ist das Thema mit dem Verneinen von Gott/Goetter erledigt

      Gott/Götter sind für euch erledigt. Aber wenn es um die Aufklärung von uns armen Gläubigen Tröpfen geht, investiert ihr auf diesem Blog doch reichlich Zeit in dieses Thema. Aufklärung wie sie hier betrieben wird, ist spannend und lehrreich. Von den handgreiflichen Versuchen den Menschen den Glauben auszutreiben wie es sie in diversen sozialistischen Ländern gab, kann man das wirklich nicht sagen.
      1 3 Melden
    • Maracuja 12.06.2018 22:32
      Highlight @Pasionaria

      Apropos Sozialismus und „neuer Mensch“? Ist für dich der Fakt, dass Kuba ab den 90er Jahren auch Katholiken als Mitglieder in kommunistische Partei aufnahm, eine Kapitulation vor der Realität oder eine Alterssünde Fidel Castros?
      1 1 Melden
    • Pasionaria 13.06.2018 23:47
      Highlight
      Maracuja
      "Gott/Götter sind für euch (>Atheisten) erledigt. Aber wenn es um die Aufklärung von uns armen Gläubigen Tröpfen geht, investiert ihr auf diesem Blog doch reichlich Zeit in dieses Thema……"
      Zum x-ten Mal - ueberrascht mich von Dir, dass Du dies immer noch nicht zur Kenntnis genommen hast - ich zaehle mich nicht unter 'die Atheisten'. Ich verstehe einfach deren Position und was ihnen alles untergeschoben wird, wie eben Kriege und andere Graeueltaten, was von sowas von Unverstaendnis fuer deren Beweggruende zeugt.
      3 1 Melden
    • Pasionaria 13.06.2018 23:51
      Highlight Maracuja
      "...dass Kuba ab den 90er Jahren auch Katholiken als Mitglieder in kommun. Partei aufnahm, eine Kapitulation vor der Realität oder eine Alterssünde Fidel Castros?"
      Nun, weder das eine noch das andere, sondern ganz klar kam Ende der Neunziger Jahre der heilige Geist in Form von Johnny Paul II nach Kuba und erwaermte das alternde Herz von Fidel.
      Ketzerische Zungen meinen auch, dass die schwere Wirtschaftskrise von 1990 das Vertrauen der Bevoelkerung in den Kommunismus schwinden liess und nach anderen Utopien Ausschau gehalten wurde.
      Armes Volk, so oder so.
      3 1 Melden
  • Michael Bamberger 11.06.2018 17:57
    Highlight Das Christentum zeichnet sich primär durch folgende zwei Gräuel aus:

    1. Der ausschliessliche Wahrheitsanspruch, wobei Nichtchristen im besten Fall als defizitär abgetan werden.

    2. Die unsäglichen Drohungen von ewigen Höllenstrafen.

    "I can indeed hardly see how anyone ought to wish Christianity to be true; for if so the plain language of the text seems to show that the men who do not believe, and this would include my Father, Brother and almost all my best friends, will be everlastingly punished. And this is a damnable doctrine." (Charles Darwin, Autobiography, P 87)
    12 1 Melden
  • Beteigeuze 10.06.2018 22:00
    Highlight 1.1
    Maracuja

    Ich wollte mich eigentlich nicht mehr mit Ihnen befassen, aber Ihre aktuelle Schreibwut geht mir gewaltig auf den Sack.

    Vieles das Sie schreiben kann man durchaus stehen lassen, aber Ihre Geschichtskenntnisse sind unterirdisch schlecht.

    Wie war das nochmal?
    9 18 Melden
    • Mutzli 10.06.2018 23:44
      Highlight Irgendwie bezeichnend, dass ausgerechnet eine äusserst besonnene, diplomatische und gut informierte Diskussionsteilnehmerin dermassen Ihren Zorn auf sich zieht. Muss man angesichts ihres unverhohlenen NS-Revisionismus in Ihren Kommentaren 2.4 & 3.4 wohl direkt als Auszeichnung ansehen.
      9 4 Melden
    • Pasionaria 11.06.2018 06:29
      Highlight Eigentlich habe ich momentan keine Zeit, mich dem interessanten Blogthema zu widmen.
      Aber nur schon vom Ueberfliegen ueberkommt einem das Bogenhusten…. bei Beteigeuze' braun-religioeser Rechtfertigungen.

      Die besonders unvoreingenommene, gut informierte. stets hoefliche Maracuja anzugreifen, ist nun sowas von daneben. Suchen Sie sich ein anderes Opfer aus, wenn Sie sich nicht noch der totalen Laecherlichkeit hingeben wollen.
      Am besten aber kuemmern Sie sich um die Milchstrasse, wo Sie doch hingehoeren (wollen/sollen).
      11 3 Melden
    • Alienus 11.06.2018 23:34
      Highlight Pasionaria

      Zieht wieder etwa ein Kehrichteimer seine Kreise?
      1 4 Melden
    • Pasionaria 12.06.2018 06:04
      Highlight Alienus
      oder…..
      Muell ist das, was von Blog'schen Sternschnuppen abfaellt und dann im Stammblog in rauen Mengen anfaellt!



      Back to the issue:
      Eindruecklich, dass Dein Vater dies mitmachen musste. Also Dir braucht man, als Empfaenger von authentischen Berichten aus erster Hand, wohl kaum etwas vormachen.
      2 2 Melden
    • Alienus 12.06.2018 19:14
      Highlight Der leere Betsy im Weltall
      oder
      Die Lehre daraus.
      .

      Trula, trula trullala. Trulla, trulla, trullala,
      der intelligente Bateigeuze ist wieder da.

      Schröcklich Herr des nächtlich Firmaments,
      beschlagen mit mehr als 130 des IQuotients.

      Dies niedlich Kasperl von Gottes Gnaden,
      hält uns für blöd und sich für beschlagen?

      Weil der so lustlos schwebt im Weltenall,
      manch Blogger fragt, hat der nen Knall?

      Die große Frage bleibt, was ist das nun:
      Schrott, Kehrichtkübel oder ein spittoon.
      3 2 Melden
  • Beteigeuze 10.06.2018 21:57
    Highlight 3.4

    Beispiel: Als die NS ein Euthanasie-Gesetz einführen wollte, hat ein wichtiger RKK-Bischoff dagegen von der Kanzel gewettert. Das NS-Regime hat daraufhin das Gesetz nicht mehr in Erwägung gezogen.

    Wo ist denn da das jämmerliche Versagen, gnädige Dame?

    Und dann kam der Krieg mit den täglichen Bombardierungen auf die Zivilbevölkerung. Glauben Sie tatsächlich, dass einer von diesen armen Schweinen die nichts als Angst um ihr Leben hatten auch nur einen Gedanken daran verschwenden konnte, was mit den deportierten Juden passierte????
    3 18 Melden
    • Mutzli 11.06.2018 12:18
      Highlight Bischof Galen hat sich zwar gegen die Euthanasie eingesetzt, aber gleichzeitig immer wieder betont, dass man dem "Vaterland" Gehorsam schulden würde.

      Sein Einsatz hat zudem nur zum off. Abbruch der auf Erwachsene gerichtete Aktion T4 geführt, welche in Berlin stationiert war.

      In anderen Zweigstellen in anderen Städten und Mord an Kindern ging unterdessen ungeniert weiter. Auch wenn sein Einsatz Galen in diesem (Teil-)Bereich ehrt, kann man deshalb sicherlich nicht von einem Erfolg sprechen. Gemordet wurde munter weiter bis zum Ende des Krieges.
      7 0 Melden
    • Mutzli 11.06.2018 12:24
      Highlight 2/2 Was die Bombardierung der dt. Zivilbevölkerung mit dem Holocaust zu tun haben soll, wissen wohl auch nur Sie. Die Massaker an der jüdischen Bevölkerung begann 1939 unmittelbar nach Kriegsbeginn mittels Wehrmachteinheiten, weshalb die Bevölkerung durchaus im klaren war was da passierte. Lange vor den grossen Bombenangriffen der Alliierten. Ich behalte mir auch das Recht vor, keine Tränen zu verdrücken für ein Land, welches die Konsequenzen für einen selbstangezettelten Krieg und Massenmorde erntete inkl. Bombenangriffen auf Zivilbevölkerungen. Oder ist ihnen der "London Blitz" kein Begriff?
      9 1 Melden
    • Beteigeuze 11.06.2018 21:06
      Highlight Ich nehme jetzt mal zu Ihren Gunsten an, dass Sie verstehen werden, dass ich diese Thematik nicht mit einem "Mutzli" diskutiere. Denn dieses doch recht schwierige Feld diskutiere ich nur mit Leuten von denen ich weiss, dass sie einen IQ von 130 und mehr besitzen. An Spekulationen wie hoch Ihr IQ ist beteilige ich nicht, das verkneife ich mir.
      0 10 Melden
    • Mutzli 12.06.2018 00:13
      Highlight 1/2 Ohoho, nee is klar! Da bin ich aber komplett durchschaut worden. Man kann natürlich nur jemanden ernst nehmen, der von einem möglichst bekannten Stern den Nick abstaubt. Da muss man dann natürlich auch gar nicht mehr auf die Argumente eingehen.

      Bin natürlich auch gar nicht qualifiiert zu so einem Thema eine Meinung zu haben. ich wusste ja nicht mal, dass eine rege Spekulataion bzgl. meines IQs bei den Grosshirnis im Gange ist. Deshalb auch danke für Ihren überaus grossmütigen Verzicht sich daran zu beteiligen, das hätt mich sicherlich endgültig demontiert.
      5 0 Melden
    • Mutzli 12.06.2018 00:28
      Highlight 2/2 Mein Winzhirn begreift ja auch nicht, wie alter abgebrühter Geschichtsrevisionismus der den hist. Fakten diametral gegenüber steht als die unverfälschte Wahrheit verkauft werden kann. Sie müssen ja anscheinend nicht einmal den Bischof oder das angebliche Gesetz nennen, da Sie kraft Ihres mächtigen Geistes über solch kleinlichen Belangen levitieren können. Ich bin mir jedoch sicher, dass etwa die Wehrmachtsaustellungsmacher heiss an der Info interessiert wären, dass niemand von nix wusste oder es z.B. keine Aktion 14f13 gab, die bis 1944 mordete, lang nach Akt. T4.
      7 1 Melden
    • Mutzli 12.06.2018 00:34
      Highlight Ach, beinahe vergessen, passiert halt bei uns extrem blöden: Wo kann ich denn meinen offiziellen IQ-Ausweis anfordern? Nur damit ich mich in Zukunft übers Internet ausweisen kann, nicht das ein Genie wie Sie versehentlich ein Wort zu viel mit so einem (wag ichs zu sagen?) Leb- Diskussionsunwerten wie mir wechselt. Vielleicht gibts auch einen schicken Patch, den ich mir auf meine Strampelanzüge kleben könnte. Nicht das es den Mehrintelligenten geht wie den armen Nazi-Deutschen die ja vor lauter Bibbern kaum zum Menschen morden und gleich wieder vergessen kamen.
      10 1 Melden
    • Pasionaria 12.06.2018 18:55
      Highlight Mutzli
      zur Erinnerung betr. Betsy:
      A.: Zieht wieder etwa ein Kehrichteimer seine Kreise?
      oder:
      Muell ist , was von Blogsternschnuppen abfaellt und im Stammblog in rauen Mengen anfaellt!!
      0 1 Melden
    • Agnos ~ 12.06.2018 21:44
      Highlight Mutzli, ganz auf Nachtfaltermission.
      0 0 Melden
  • Hypatia 10.06.2018 18:54
    Highlight Kriege dienen letztlich der politischen Machtentfaltung. Insofern ist es gleichgültig, ob die dahinterstehenden Letztbegründungen religiös oder ideologisch, bzw. a-religiös motiviert sind. Jede Weltanschauung, ob sie sich nun auf ein transzendetes Wesen beruft oder auf die Idee einer besseren Menschheit baut, ist, sofern sie sich politisch manifestiert, d.h. politische Macht entfalten will, der Gefahr ausgesetzt, ihre Prinzipien auf Kosten anderer durchzusetzen. Dieses Dilemma kann idealerweise nur in einer pluralistisch verfassten Demokratie aufgehoben werden.
    6 0 Melden
  • Elvenpath 10.06.2018 14:21
    Highlight Lasst mal die Staatsmacht wegfallen.
    Dann herrschen Anarchie, Plünderung, Mord und Totschlag.
    Ob Christen, oder Nichtchristen.

    Ich meine mich zu erinnern, dass es auch mal so einen Fall gab, wo die Polizei in einem Südamerikanischen Land streikte und genau das passierte.
    1 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 10.06.2018 21:53
      Highlight @Elvenpath

      Anarchie und Chaos sollten nicht gleichgesetzt werden. Ohne Staatsmacht oder Religionen fallen doch grundsätzliche moralische Aspekte nicht einfach weg.
      4 1 Melden
    • Pasionaria 11.06.2018 06:12
      Highlight Djinn
      Guter Punkt und gelungenes Youtube. Danke.
      1 1 Melden
  • retopoteto 10.06.2018 06:16
    Highlight Etwas wenig Denkarbeit hinter diesem Blog. Was soll denn Religion? Blosses Machtmittel? Komplexes Regelwerk zur Disziplinierung der tumpen Menschen? Oder gäbe es womöglich eine Beschäftigung mit Religion, die mehr als einen stammschen Übersinnlichkeitsfrust zurücklässt, gar berechtigt ist und in undiskriminierender Weise gewürdigt werden könnte?
    4 5 Melden
    • Husar 10.06.2018 11:05
      Highlight Nein.
      5 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 10.06.2018 11:33
      Highlight Ich würdige die Fantasie mit welcher all diese Bücher geschrieben wurden, aber behaupte dennoch nicht, dass der Herr der Ringe der Wahrheit entspricht. Einen lustigen Hut aufzusetzen berechtigt den Träger noch lange nicht, anderen eine vermeintliche Wahrheit einzureden. Wir leben ja schliesslich nicht in Hogwarts. Mehr als moralbildende Texte sind es nicht. Es ist gut, dass es solche Schriften gibt, aber wahr sind sie auch dann nicht, wenn sie in einer Milliardenauflage gedruckt wurden.
      17 1 Melden
    • Sophia 11.06.2018 17:38
      Highlight retopoteto, Der Stamm meint ganz einfach, dass der Mensch keine Religion braucht. Du musst doch dadurch keinen "Übersinnlichkeitsfrust" erleiden, kannst doch selbst auch ein wenig denken, oder?
      Ich will dir mal ein Geheimis verraten, mir macht es es einen riesen Spass, den "Frommen" ihren unsinnigen Glauben zu zerpflücken. Ich spüre so gar keinen Frust dabei, höchstens, wenn ich es nicht täte.
      1 2 Melden
  • Spooky 09.06.2018 21:39
    Highlight "Sind gläubige Menschen weniger grausam?"

    Nein, gläubige Menschen sind grausamer.

    Seht nur den heutigen Papst.

    Er lässt pädophile Priester auf dem ganzen Planeten ungestraft ihr Unwesen treiben.
    17 14 Melden
    • Anam.Cara 10.06.2018 00:47
      Highlight Das ist eine arge Vereinfachung, Spooky.
      Ja, die katholische Kirche muss viel mehr tun gegen diese Misstände. Eine Möglichkeit, die Pädophilie in Zukunft massiv zu vermindern wäre die Abschaffung des Zölibats (das möglicherweise eher einen kapitalistischen als einen religiösen Hintergrund hat).
      Aber die Erwähnung einer einzigen Person finde ich etwas dünn um deine These zu beweisen.

      Gläubige Menschen sind nicht mehr oder weniger grausam als Ungläubige.
      Umgekehrt: Friedfertige und liebevolle Menschen haben unterschiedliche Motive. Bei einigen kann Glaube einen positiven Einfluss haben.
      9 5 Melden
    • Spooky 10.06.2018 10:42
      Highlight @ Anam.Cara
      Papst Franziskus ist ein zutiefst grausamer Mensch. Grausamer geht gar nicht. Er hätte es in der Hand, die Kinderschänder in seiner Kirche zu bestrafen oder wenigstens in Orte zu verschieben, wo sie nicht mehr mit Kindern in Kontakt kommen. Tut er aber nicht. Papst Franziskus tut so, als ob er ein guter Mensch wäre. Ist er aber nicht.

      Kinderschänderei ist für die Kinder lebenslänglich, musst du wissen. Das weisst du aber anscheinend nicht. Ich schon.
      11 8 Melden
    • Burdleferin 11.06.2018 19:17
      Highlight Der Papst ist nicht „gläubige Christen“.
      0 2 Melden
    • Spooky 11.06.2018 22:20
      Highlight @ Burdleferin
      Der Fisch stinkt vom Kopf her.
      1 1 Melden
    • Mangi 12.06.2018 16:09
      Highlight Der Papst hat mit Gott rein gar nichts zu tun.
      1 0 Melden
    • Pasionaria 12.06.2018 19:04
      Highlight Mangi
      ….und Gott mit dem Papst auch nicht??
      0 2 Melden
    • Agnos ~ 13.06.2018 21:06
      Highlight Anam und Spooky, Dann wärs gut, dass der Papst mit Todesschwadronen kreuz und quer mit eisernen Besen durch die Schweiz fegt, und alles Unkraut austilgt, was ihm in den Weg stellt, und jeden der als Kinderschänder verdächtig ist, gleich mit Schnelljustiz zu Tode verurteilt. Dafür müsste der Papst die Schweizergardisten aufrüsten!
      0 0 Melden
    • Agnos ~ 13.06.2018 23:33
      Highlight Und ich habe keinen Bock drauf neuzeitlicher Propheten, die alles Wissen bevor ihr Hirn aktiviert ist.
      0 0 Melden
  • Phrosch 09.06.2018 16:18
    Highlight Auch Herr Stamms Fragestellung hat einen Haken. Wir wissen zwar einigermassen, wer aus welchen Gründen wie grausam ist. Aber was beweist das?
    Andererseits müsste man untersuchen können, wer aus welchen Gründen eine Grausamkeit, die ihm durch den Koof geht, nicht begeht. Erst dann wären Aussagen darüber möglich, ob der Glaube an Gott Menschen „besser“ macht. Leider entzieht sich dieser Aspekt der Untersuchung. So sind nur anekdotische Aussagen möglich, wenn jemand schildert, wie sein Glaube ihn zurückhielt, etwas zu tun.
    3 8 Melden
    • Anam.Cara 10.06.2018 08:26
      Highlight Genau, Phrosch.
      Ich finde auch den Umkehrschluss interessant: warum tun Menschen Gutes? Warum sind einige Menschen liebevoll, friedfertig, barmherzig, vergebend und grosszügig?
      Bei jedem dieser Menschen steckt vermutlich ein anderer Mix von Motiven dahinter. Bei einigen könnten die vielen positiven Botschaften des NT eine Rolle spielen.

      Glaube versetzt Berge. Egal ob wir über politische oder religiöse Glaubenssätze reden. Jeder Glaube kann sowohl negative als auch positive Auswirkungen haben.
      Schade, dass Stamm ausschliesslich Negative sieht.
      6 4 Melden
    • vera.vox 10.06.2018 11:06
      Highlight @ Anam. Cara
      Die „Deutschen Christen“ versuchten alles „Jüdische“ aus dem christlichen Glauben auszumerzen und diesen zu einer „Nationalreligion“ umzuformen. Ganz bewusst wurde nur das NT gepredigt und auf das AT verzichtet. Der Antijudaismus hat Voraussetzungen für die nationalsozialistischen Verbrechen geschaffen. Deswegen wird das gesamte AT in gewissen Kreisen weitgehend ignoriert und immer auf das NT verwiesen. Also wenn du die Bibel einfach trennst, bist du Antijudaismus verdächtig. Wie die Ehe sind auch AT und NT in einer heiligen Verbindung, lass doch zusammen, was zusammen gehört.
      1 8 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 10.06.2018 12:12
      Highlight Um nett und hilfsbereit zu sein benötigt mann keine Religion, sondern Moral Ethik und vorallem Empathie. Um jemanden auf Grund eines anderen Glaubens zu hassen, ist Religion jedoch die Voraussetzung.

      Verbundenheit zu schaffen, in dem man die Welt in verschiedene Lager aufteilt, kann nur zu Konflikten führen. Glauben ist genau dieses Etwas, was uns davon abhält anderen zu vertrauen.
      11 3 Melden
    • midgo 10.06.2018 14:02
      Highlight Ich habe ein Leben zur Verfügung. Um glücklich zu sein brauche ich Mitgefühl, Solidarität etc so dass ich in einem guten Umfeld zu leben. Insofern ist Gutes tun auch ein egoistisches Motiv. Dazu brauche ich wrder Anleitung noch Glaube. Einfach ein (mit) menschliches Dasein. Auch Glaube kann keine Berge versetzen. Am Ende ist es immer die Entschlossenheit des Individums
      6 2 Melden
    • ReziprokparasitischerSymbiont 11.06.2018 08:40
      Highlight @Djinn: deinem ersten Satz stimme ich voll und ganz zu. Aber um jemanden wegen seines Glaubens zu hassen, muss man nicht einer Religion angehören.
      Man kann sich uneinig sein darüber, welcher Gott der "richtige" ist, aber genauso gut kann man sich auch uneinig sein, ob es überhaupt richtig ist an einen Gott zu glauben...
      2 1 Melden
    • Mangi 12.06.2018 16:13
      Highlight Herr Stamm glaubt nicht wie die Schrift sagt, er bringt sein eigenes das mit dem Glaube wie die Schrift sagt nichts zu tun hat.
      0 1 Melden
    • Pasionaria 12.06.2018 19:05
      Highlight Mangi
      Ihr 16.13h bitte noch auf Deutsch, damit man Ihre Weisheit verstehen kann!
      0 1 Melden
    • Agnos ~ 13.06.2018 21:46
      Highlight Rezi und Djin, meistens Hassen die Extremisten andere Extremisten die gegensätzliche Einstellungen haben.Oft werde ich gefragt,ob ich mich zu ihrem Gott bekehre,dann ist meine Antwort; das Entrecôte ist mir lieber! Migdo, auch der Hass kann Berge versetzten,er muss nur sehr gross sein,wie es in Kriegen schon immer war, der stärkere gewinnt. Vera, Juden kennen Tanach u.andere Bücher,u.wissen nichts von christlichen Hirtenbriefen,den Evangelien,den Apokalyptischen Weissagungen, und Apostolisch, u.da können doch Juden nicht gleich Juden hassen,wenn ihnen die Christliche Tradition fremd ist!
      0 0 Melden
    • Anam.Cara 14.06.2018 07:27
      Highlight Ach Leute, die Welt ist nicht schwarz-weiss, auch wenn wir sie uns so wünschen, um sie besser zu verstehen.

      @Vera: ich bin nicht die "deutschen Christen" der Nazizeit. Ich hab das AT nicht erwähnt, weil meine eigenen Werte mehr vom NT beeinflusst wurden.

      @midgo: gutes tun ist ein egoistisches Motiv? Echt jetzt? Ich sehe das eher als eine Art Verpflichtung, weil ich in einem guten Umfeld lebe und hier Privilegien geniessen kann.

      Ich sagte: die Kernsätze der christlichen Lehre können Menschen beeinflissen, ein bewussteres und weniger egoistisches Leben zu führen. Ist das so bedrohlich?
      0 0 Melden
  • Firefly 09.06.2018 15:34
    Highlight Ordinary people do f... up things if f... up things bekame ordinary. Ob mit oder ohne Glauben, wer Hass kultiviert wird Krieg ernten.
    7 4 Melden
    • rodolofo 10.06.2018 07:40
      Highlight Ich gebe dieser Aussage ein Herz.
      Trotzdem bin ich eigentlich der gegenteiligen Ansicht.
      Eine (sehr gut gemeinte!) Unterdrückung von natürlichen Aggressionen, also das Gegenteil von "Kultivierung", kann noch fatalere Folgen haben:
      Hinter einer Maske des Lächelns mit einer verhaltenen, allzu lieblich und nett sprechenden Stimme verstecken sich zurückgehaltene Aggressionen und brauen sich zu monströsen Gebilden zusammen!
      Wenn diese dann mal ausbrechen, dann ist ihre Wirkung umso verheerender!
      Darum: Besser immer wieder spontan "Dampf ablassen" und "Sich aufregen"!
      Aufregung ist gesund!
      1 4 Melden
    • Firefly 10.06.2018 08:12
      Highlight Aggression und Hass sind nicht das Gleiche, Hass ist auf etwas ausgerichtete Aggression. Ich stimme zu, das eine Unterdrückung von Aggression nichts bringt. Es gibt immer ein Dazwischen. Wichtiger scheint mir die Tatsache, dass Legitimation von Gewalt dazu führt, dass normale Leute, auch ohne Agressionen, dazu führt, Gewalt auszuüben. Siehe die Banalität des Bösen von Arendt
      4 0 Melden
    • rodolofo 10.06.2018 08:55
      Highlight Ich sehe den Hass als angestaute, kanalisierte und umgeleitete Aggression.
      Das ist eigentlich nichts Anderes, als was wir mit unserem Wasser machen, wenn wir Stauseen, Kraftwerke und Kanäle bauen.
      Die Aggression ist letztlich eine natürliche Triebkraft und Energie, mit der die Zivilisation "arbeitet".
      Parallel-Beispiel: Die "friedliche" Nutzung der Atom-Energie versus die "kriegerische" Nutzung der Atom-Energie.
      1 4 Melden
    • rodolofo 11.06.2018 08:49
      Highlight Warum blitzt Ihr?
      Wollt Ihr Eure Aggressionen dann nicht anstauen und umleiten, beispielsweise zur verbalen Überflutung von Flüchtlings-Flutwellen, oder gegen "DEN Islaaam?
      Ja, lasst Eure Aggressionen gleich dort raus, wo sie entstehen!
      So ist's richtig.
      2 4 Melden
    • Agnos ~ 13.06.2018 22:00
      Highlight rodolofo, dann ist Bowlen gerade das Richtige, dann kann man die Angst vergessen, und im Wellenbad sich tummeln, und Squash spielen, dann ist alles wieder gut!
      0 0 Melden
  • midgo 09.06.2018 14:56
    Highlight Religionskriege, aber auch Inquisition, Hexenverfolgung hatten in der Regel nur marginal mit tatsächlicher Religionsausübung zu tun. In der Regel ging es um die Erwriterung von Teritorien, um Macht und Machterhalt. So wurden weise Frauen oft hingerichtet weil sie sich um Verhütung kümmerten, was nicht im Sinne der Feudalherren war, insbesondere auch nach den Pestepidemien, nach denen konkreter Menschenmangel war. In diesem Sinne war und ist Religion auch ein Disziplinierungsinstrument der Massen um Unterwerfung und Ausbeutung zu garantieren (was heutzutage obsolet erscheint)
    14 3 Melden
    • Mutzli 09.06.2018 16:16
      Highlight Ihre theorie wäre um einiges stichhaltiger, wenn hexenverfolgungen effektiv ein phänomen des mittelalters waren. Tatsächlich kam es dazu jedoch in der frühen neuzeit und hatte mit der pest und populationskontrolle herzlich wenig zu tun. Weiter war die inquisition eine geistöiche einrichtung, die oft gänzlich andere ziele als weltliche herrscher verfolgte. Das mittelalter un fr. Neuzeit macht nur im licht der religion sinn. Was natürlich nicht heisst, dass es auch noch andere faktoren gab.
      6 1 Melden
    • lilie 09.06.2018 19:01
      Highlight Die Hexenverbrennung hatte mit der Kirche rein gar nichts zu tun, das waren zivile Prozesse.

      Und während der Inquisition wurden weniger Leute zum Tode verurteilt als in der gleichen Zeit durch weltliche Gerichte.

      Die eigentlichen Mittel der Inquisition waren Einschüchterung und Folter.

      (Quelle: GeoEpoche "Die Inquisition").
      7 7 Melden
    • midgo 09.06.2018 20:37
      Highlight Es gibt sehr viel Literatur zu meiner "These".
      1 3 Melden
    • Mutzli 10.06.2018 18:44
      Highlight @Midgo Gibt keinen Grund These in Anführungszeichen zu setzen. Eine These ist eigentlich der höchste Rang der eine wissenschaftlich fundierte Vermutung erreichen kann (siehe z.B. Evolutionstheorie etc.). Auf was für Literatur stützen Sie denn Ihre Annahmen? Das Historische Lexikon der Schweiz z.B. bezeichnet die Hexenverfolgungen (insb. von Frauen) klar als ein eigentliches Phänomen des 16. &17. Jh., untrennbar mit den konfessionellen Konflikten dieser Zeit verbunden. Also durchaus ein religiöses Phänomen. Der Hexenhammer z.B. wurde ja auch von Dominikanern verfasst und vertrieben.
      5 0 Melden
    • midgo 10.06.2018 23:30
      Highlight Ich habe These in Anführungszeichen gesetzt weilbich weder Lust noch Zeit hab in meine alten Archiven zu graben. Ich will auch nicht widersprechen, dass es religiöse Begründungen für die Verfolgung waren. In Anbetracht aber der weltlichen Verflechtungen und dem finanziellen Gehabe der Kirche lässt sich das eine vom anderen nicht trennen. Die Kirche machte Kaiser und Könige, war riesieger Landbesitzer und immens am Erhalt bestehender Ordnung, welche eben ihre Macht erhielt und auch war, interessiert. Warum wurde Wissenschaft und Aufklärung bekämpft? Wogegen waten die Reformatoren?
      1 1 Melden
    • Mutzli 11.06.2018 01:03
      Highlight @Midgo Wenn Sie nicht widersorechen wollen, dass es zahlreiche rel. Begründungen für die Verfolgungen gab, weshalb haben SIe dann gesagt, dass diese Aspekte "in der Regel nur marginal" waren? Während Sie komplett recht haben, dass es sicherlich keine moderne Trennung von weltlichen Herren und Kirche gab, blenden Sie aus, dass diese sehr häufig sehr unterschiedliche Agenden und Ziele hatten.
      3 0 Melden
    • Agnos ~ 12.06.2018 22:32
      Highlight Lilie, früher waren die Geistlichen zugleich auch die weltlichen Richter,gekauft u.verkauft,was das Zeugs der Inquisition hält.Bis heute wird Inquisition gemacht,nur in anderer Art,wie Trump und seiner frommen Gehabe gegen die Mexikaner u.der Afroamerikaner u.Chinesen u.andern Latinos.Tuns wir Schweizer etwa dasselbe,bei fremdenfeindlichen Parolen!?
      0 0 Melden
  • Rockabilly 09.06.2018 14:19
    Highlight Hehe, bei den meisten Morden der Christen ging es auch immer um Politik und Herrschaft. Ob die Eroberung und Plünderung von Konstantinopel durch die Kreuzfahrer, den Machtkämpfen der Kreuzfahrer um Jerusalem oder in Europa. Im Namen der Religion konnte man herrschen und Gründe finden. Nur geht das heutzutage nicht mehr bzw. ist es veraltet und man hat neue Möglichkeiten. Aber süss wie die Taten der Atheisten Stalin, Mao ect. verharmlost werden und die der „Religiösen“ verteufelt. Albanien war das erste atheistische Land der Welt und es wurden so machen Geistliche und Gläubige ermordet.
    18 9 Melden
    • Thadic 09.06.2018 15:31
      Highlight Wer verharmlost den die von dir genannten Atheisten? Es geht doch darum zu verstehen wie unser Verstand und vor allem unser Gewissen ausgeschaltet wird, durch die krankhafte Bindung (=Religion) an einem Glauben oder eben auch an einer Ideologie.
      6 8 Melden
    • Anam.Cara 10.06.2018 08:35
      Highlight @Thadic: Ein Grossteil meines Gewissens und ein guter Teil meiner Werte sind vom Neuen Testament geprägt. Konzepte wie Vergebung, Barmherzigkeit, Demut, Dankbarkeit, Nächstenliebe, andere nicht "richten" usw.

      Das heisst noch lange nicht, dass ich die Taten der katholischen Kirche gutheisse oder verteidigen könnte. Hier unterscheide ich klar zwischen der Lehre und der machtorientierten Religionspolitik. Ein Unterschied, den Herr Stamm offenbar nicht sehen kann.

      Vermutlich hätte ich meine Werte auch gefunden, wenn es kein NT gäbe. Aber dort sind sie m.E. gut zusammengefasst.
      5 3 Melden
  • Ökonometriker 09.06.2018 13:43
    Highlight Also wer unter Mao kein Atheist war, hatte eine beschränkte Lebenserwartung. Religionen galten als bürgerlich und kapitalistisch, Gläubige schickte man zur Umerziehung aufs Land, Kloster, Tempel, Kirchen und Moscheen brannte man nieder, Priester wurden gelyncht, religiöse Schriften verbrannt.
    Das rechtfertigt keine religiösen Kriege. Aber die Aussage, dass nicht aus atheistischen Motiven gemordet wird, ist spätestens seit Mao kreuzfalsch.
    18 8 Melden
    • Gummibär 09.06.2018 16:58
      Highlight Atheismus gewährte während der Kulturrevolution 1966 - 1976 keinerlei Schutz, da sie gegen Maos Gegner innerhalb der kommunistischen Partei gerichtet war. Die Aussage, dass diese sozio-politische Bewegung spezifisch gegen Religion
      8 1 Melden
    • Gummibär 09.06.2018 17:00
      Highlight ....... spezifisch gegen Religion ausgerichtet war ist kreuzfalsch (schönes Wort in diesem Zusammenhang).
      7 3 Melden
    • Ökonometriker 09.06.2018 17:48
      Highlight @Gummibär: also war Hitler nicht antisemitisch, weil er neben Juden auch noch Behinderte, politische Gegner usw. umgebracht hat?
      2 5 Melden
    • Gummibär 09.06.2018 20:37
      Highlight Hitler war antisemitisch und begründete seine Theorien auf einem über Jahrhunderte in ganz Europa praktizierte Ausgrenzung und Verfolgung von Juden- in Frankreich, Deutschland, Portugal und Spanien. (In der Schweiz erhielten sie erst erst am 14. Januar 1866 Niederlassungsfreiheit) .
      Mao bekämpfte die Ausübung religiöser Riten als Instrument des Feudalismus und der Unterdrückung weiter Bevölkerungsteile.
      8 0 Melden
    • Ökonometriker 10.06.2018 02:19
      Highlight @Gummibär: Hitler hat da ja ähnlich argumentiert: die Juden seien Parasitär, würden den deutschen Arbeiter ausnutzen usw.

      Ich sehe da keinen Unterschied. Wenn einer sagt 'deine Religion Nutzt das Volk aus!' und mich ins KZ steckt oder einer sagt 'deine Religion unterdrückt das Volk!' und mich entweder vom Mob lynchen lässt oder ins Laogai steckt ist ziemlich dasselbe. Ich kann nicht beurteilen was perverser ist, die beiden Aktionen überschreiten das oberste Limit meiner Perversheitsskala.
      Fakt ist: wer brav Atheist war hatte nichts zu befürchten. Wer religiös war musste bluten.
      2 5 Melden
    • Maracuja 10.06.2018 12:32
      Highlight @Ökonometriker: wer brav Atheist war, hatte nichts zu befürchten.

      Insbesondere während der Kulturrevolution wurden Gläubige verfolgt, dass Atheisten nichts zu befürchten hatten, ist aber nicht korrekt:
      During the period of the Chinese Cultural Revolution (1966-1976) in the People’s Republic of China, Mao Zedong identified groups that he considered enemies of the Revolution ... These groups were:

      Landlords (地主, dìzhǔ)
      Rich farmers (peasants) (富农, fùnóng)
      Counter-revolutionaries (反革命, fǎngèmíng)
      Bad-influencers ["bad elements"] (坏分子, huàifènzǐ)
      Rightists (右派, yòupài)
      (Five Black ...Wikipedia)
      6 0 Melden
    • Ökonometriker 10.06.2018 13:58
      Highlight @Maracuja: das ist natürlich korrekt - ich hätte schreiben sollen 'von der Religion her nichts zu befürchten'.
      Stalin, Hitler und Mao verfolgten auch noch jenste andere Bevölkerungsgruppen aus anderen Gründen.
      1 3 Melden
    • Elvenpath 10.06.2018 15:00
      Highlight Du weißt nicht viel über Kommunismus, richtig?

      Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen zu beenden ist die zentrale Aussage des Kommunismus.
      Die Kirchen und Religionen wurden, völlig korrekt, als eines der Ausbeutungs- und Unterdrückungsmechanismen erkannt. Die Kirchen gehörten zur herrschenden Klasse, die bekämpft werden musste.

      DESWEGEN wurde sie bekämpft. und nicht aus atheistischen Gründen.
      8 2 Melden
    • Maracuja 10.06.2018 21:19
      Highlight @Elvenpath

      Wurden die Kirchen (oder in Pol Pots Horrorstaat der Buddhismus) nur bekämpft, weil sie zur herrschenden Klasse gehörten oder spielte da nicht der „Neue-Mensch-Wahn“ auch eine Rolle? Hatte dieser neue Mensch nicht sozialistisch, atheistisch, heterosexuell*, frei von Suchtkrankheiten & kleinbürgerlichen Sehnsüchten und vor allem zu grossen Opfern bereit zu sein? Ironie des Ganzen: die Vorstellung eines neuen Menschen stammt aus der Bibel. http://www.deutschlandfunk.de/der-sowjetische-neue-mensch.1184.de.html?dram:article_id=185408
      * gehörten Homosexuelle zur herrschenden Klasse?
      3 2 Melden
    • Ökonometriker 11.06.2018 03:13
      Highlight @Elvenpath: Hitler vergaste die Juden auch nur weil er nicht wollte das sein Volk ausgenützt wird.
      Meine Ansicht der Sache: Massenmorde sind daneben, egal aus welchem Grund. Da können die Motive noch so "ehrenhaft" (oder verblendet) sein.

      Wenn man das Denken der Leute ändern will, kann man argumentieren. Morden ist doch keine Lösung...
      1 3 Melden
    • Mutzli 12.06.2018 14:59
      Highlight 1/2@Ökonmetriker Weil die bösen Juden die armen Deutschen so doll ausgenutzt haben, oder was? Die motivation für ein Verbrechen spielt sehr wohl eine Rolle, deshalb wird sie ja auch in Gerichtsprozessen extra berücksichtigt. Wenn die SU von nicht solchen Spinnern wie Stalin geführt wurde, gab es auch gelich sehr viel weniger gewaltexzesse. Das heisst nicht, dass diese damit entschuldigt wären, sondern nur das sie nicht der Leninistischen Ideologie in der Art inhärent waren, geschweige den dem Marxismus.
      3 1 Melden
    • Mutzli 12.06.2018 15:03
      Highlight 2/2 Der Faschismus und insbesondere die Version der NSDAP war hingegen eine Ideologie die vor allem durch Überlegenheitsgefühl einer "völkischen" Elite einerseits und Hass und Verachtung auf alles andere andererseits erfüllt war. Das Morden und Genozid war nicht einfach ein Fehler, blosse Möglichkeit oder temporär, sondern fundamentaler Bestandteil der Ideologie die genau das erforderte.
      Um den Bogen zum "Denken ändern" zu schliessen: Psychisch gestörte Serientäter muss man anders angehen und beurteilen als Affekttäter oder Opportunisten, sonst besteht immer die Gefahr der Wiederholung.
      3 1 Melden
    • Ökonometriker 12.06.2018 23:55
      Highlight @Mutzli: was ändert das an meinem Punkt, dass in sozialistischen Regimen aus atheistischen Motiven Leute unterdrückt und ermordet werden und wurden?
      1 1 Melden
  • Thadic 09.06.2018 13:13
    Highlight Ich behaupte dass es fast nicht möglich ist an nichts zu glauben. Die im Bericht aufgeführten Atheisten, Mao und Stalin haben offensichtlich nicht an einem Gott geglaubt. Sie haben sich aber ihre eigene Religion geschmiedet und dann im Namen dieser gemordet. Ich denke von mir ein Agnostiker zu sein, entdecke aber immer wieder Symptome eines Glauben. Dann zum Beispiel wenn es darum geht meine festen Überzeugung in Frage zu stellen.
    Immer wieder loslassen ist manchmal nicht der einfachste Weg, bereitet einem aber auf die eigene Vergänglichkeit vor.
    15 8 Melden
  • Snowy 09.06.2018 13:06
    Highlight Danke Herr Stamm.
    Gerade die Aussage, dass Hitler Atheist war und deshalb so grausam agierte, hält sich leider hartnäckig.
    27 12 Melden
    • Agnos ~ 10.06.2018 21:30
      Highlight Das Buch von Mathey Wassiljewitsch Golowinski; *Das Protocol "Die Weisen von Zion,"* war die Inspiration für das Buch; m-kmf. von Ad. Htl. das in Deutschland die meiste Verbreitung hatte. Es diffamiert jegliche andersartige ihnen fremd-denkende Ideologie, und wurden Pogromen Europaweit an Juden verübt. Und das war der Urheber des Holokaust...
      0 0 Melden
  • Gummibär 09.06.2018 12:57
    Highlight Bei der Beantwortung dieser Frage bemühen wir immer die Extremfälle von Inquisition und Hexenverbrennung bis Hitler und Stalin. Besser wir beleuchten die Moral und das Verhalten von Otto Normalgläubiger. Und hier zeigt sich meiner Meinung nach kein Unterschied zwischen Bekennern und Agnostikern, wohl auch weil Gläubige nicht aus Ueberzeugung sondern einfach durch ihre Familienumgebung einer bestimmten Religion zugeführt werden. Würden alle Kinder täglich die UNO Menschenrechtscharta beten statt des Vaterunsers, so vermieden wir zumindest religiöse Rechtfertigung von Gräueltaten.
    19 3 Melden
    • ReziprokparasitischerSymbiont 11.06.2018 08:59
      Highlight Die Menschenrechtscharta kann ein friedliches Zusamenlaben auch nur so lange garantieren wie alle Menschen als gleichwertig betrachtet werden. Viele Religionen haben ähnliche Grundsätze wie die Menschenrechte. Meistens beginnen die Probleme aber damit, dass man diese Rechte eben nicht auf alle Menschen gleichermassen anwendet, weil einige nicht als würdig erachtet werden.
      2 0 Melden
  • Husar 09.06.2018 12:51
    Highlight Ich gehe mit Herrn Stamm einig, bis auf zwei Dinge.
    Erstens, es gibt keine Religionskriege. Kriege werden nie mit dem Zweck geführt, andere Menschen von einer bestimmten Ideologie oder Religion zu überzeugen. Kriege werden ausschliesslich geführt, um die Macht zu mehren, die Macht über Ressourcen: Land, Bodenschätze, Arbeitskräfte, u. a. Ideologien und Religion sind da bloss ein Mittel zum Zweck.
    Zweitens, ist das Zitat "Du sollst nicht töten!" veraltet und entspringt einer falschen Übersetzung. In der heute üblichen Einheitsübersetzung heisst es richtig: "Du sollst nicht morden!".
    18 8 Melden
    • Mutzli 09.06.2018 16:28
      Highlight Natürlich gab und gibt es auch weltliche gründe und mitivationen um krieg zu führen; doch wenn das alles wäre, wieso war es im rahmen der kreuzzüge nötig den leuten sündenerlass zu versprechen? Oder glauben sie, dass z.b. der IS rein gar nichts mit religion zu tun hat? Zumindest im MA waren die leute sehr ehrlich über ihre motivation. Wieso sollten denn z.b. bauern ihre gesicherte existenz zugunsten eines kreuzzuges aufgeben, wenn man ihren off. Motivationen keinen glauben schenken darf?
      8 2 Melden
    • Husar 09.06.2018 19:03
      Highlight @Mutzli
      In jedem Krieg gibt es Menschen, die die Propaganda ihrer Obrigkeit glauben. Das ist mit ein Grund, warum Propaganda betrieben wird.
      Die andern werden zum gewünschten Verhalten gezwungen, z. B. dem Abschlachten von gegnerischen Soldaten.
      Ich kenne mich jetzt mit den Kreuzzügen nicht aus, aber ich mache jede Wette, dass mit dem Sündenerlass nicht nur spirituelle Vorteile verknüpft waren, sondern auch einige handfeste, weltliche Vorteile.
      Jede Nation bringt ihre Bürger durch Zwang zum gewünschten Verhalten. Sonst würde keiner Steuern Zahlen, oder sich an Tempolimiten halten, etc.
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    • Knäckebrot 09.06.2018 20:39
      Highlight Eine geläufige Aussage, dass Religion nur missbraucht würde. Diese Aussage basiert auf einer Haltung und hat sonst kaum Grundlage.

      Es gibt den blanken Missbrauch und es gibt auch Mischungen der Motive.

      Aber ich habe mit div. Leuten gesprochen, welche nur aufgrund von Glaubensüberzeugungen in Erwägung zogen, Schaden anzurichten.

      Dass immer nur das breite Fussvolk die verführten Deppen der Despoten sind, ist auch nicht haltbar, da die Despoten meist aus dem breiten Fussvolk kamen und ihre Haltung schon vorher hatten.

      Diese These setzt immer voraus, dass das Volk blöd.
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    • Husar 10.06.2018 11:04
      Highlight @Knäckebrot
      Nur ist es interessant, dass jene die behaupten aus Überzeugung zu handeln und daraus heraus Verbrechen begehen dabei eigentlich immer an der Bereicherung beteiligt sind, die damit einhergehen.
      Wo Menschen vertrieben, interneriert und abgeschlachtet werden, da bleiben deren Besitztümer nie unberührt liegen, sondern werden verteilt unter den Tätern, Kollaborateuren und Mitläufern.
      In meinen Ohren ist es immer Heuchelei, wenn jemand sagt, er handle aus Überzeugung, egal welche es ist. Die Motive sind immer ganz einfach: Macht- und Raffgier, Ruhm- und Eifersucht sowie Rache.
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    • Knäckebrot 10.06.2018 13:02
      Highlight Ich kenne Leute, die fast getötet wurden und andere, die fast töteten, weil die Überzeugung eines Gottesauftrages bestand. In ihren Fällen hätte es keinen Gewinn gegeben.

      Was du ansprichst, seh ich aber schon auch. V.a. wenn mit dem eigenen Davonkommen zu rechnen ist. So sagte Mohamed, dass er den anderen Propheten u.a. darin überlegen sei, dass ihm gestattet ist, von der Kriegsbeute zu nehmen. Seine Mitkämpfer hatten daher schon auch eine irdische Motivation. Aber studiert man ihr Leben, würde man ihnen Unrecht tun, ihnen die Handlung aus Glaubensüberzeugung abzusprechen.
      Wie siehst dus?
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    • Agnos ~ 10.06.2018 20:56
      Highlight Die Verschwörungs-Theorien war schon immer ein Machtmittel an der Bevölkerung, mit dem durch unsinnige verwirrte Deutungen und Anspielungen und grundlose Beschuldigungen, den Hass auf Minderheiten schüren und aufzuhetzen, um die Wut der Betroffenen an den Übeltäter und Schwindler abzulenken, dass beruhigt den Intrigen weitergemacht werden kann.
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    • Husar 10.06.2018 23:28
      Highlight @Knäckebrot
      Ich meine nicht die psychisch Kranken, die Stimmen von Unsichtbaren hören und ihnen gehorchen. Klar, die gibt es, aber nur relativ selten. Und die lassen sich nicht für Kriege einspannen.
      Nein, ich nehme es keinem ab, dass er aus religiösem Eifer mordet und brandschatzt. Das ist nur ein Vorwand. Ein Vorwand, der seine Untaten vor dem Rest der Welt rechtfertigen soll. Dass sein Handeln falsch und unmoralisch ist, weiss er ganz genau. Er weiss es schon nur deshalb ganz genau, weil er sich bewusst ist, dass er sein Handeln nie ungestraft auf die eigenen Leute anwenden darf und kann.
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    • Agnos ~ 11.06.2018 11:34
      Highlight Husar, ich kenne Gläubige,dessen religiöses Manifest derart entartet ist,weil ihnen die Verschwörungs-Theologie,gleich dem Buch"Mein Kamp"eingetrichtert wurde.In Südafrika wurden u.werden bis heute noch, auch wenn in verminderte Form,die Schwarze Urbevölkerung von den europäischen frommen Buren diffamiert,die in früheren Jahrhundert sich dort ansiedelten.Die sich als Herrenrasse im schwarzen Afrika nannten,als die Afrikaans. Husar,
      betreff freien Urglauben,gib ich ihnen recht, dass nichts Gewalttätiges in einem frommen Menschen zu finden ist,aber wo fängt der Glaube an?
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    • Agnos ~ 11.06.2018 19:28
      Highlight Der Glaube ist wohl so eine IQ-Falle, umso komplizierter schwer verständlich, umso interessierter, gwunderlich und begehrlich die Lüge ist. Wenn gegen jemand, gegen irgend einer Sache übles gesinnt wird, und dann noch Verschwörungswasser aufs heisse Öl schüttet, dann spritzt es, und die Menge schreit, weil es den Lügen glaubt, und meint ihnen geht etwas verloren. So erging es vielen Minderheiten und Menschenrechtler, die für den Frieden kämpften, und mit dem Tod bezahlen mussten.

      Wie höhnisch ists, wenn zu lesen ist, glücklich die Frieden stiften,.. und wegen meines Namens verfolgt werden
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    • Knäckebrot 12.06.2018 09:26
      Highlight "glücklich, die Frieden stiften" würd ich schon nicht als höhnisch bezeichnen. Man würde all den vielen Leuten Unrecht tun, die inspiriert von diesen Aussagen genau dies machten. Auch derer gibt es viele in der Geschichte und so manches Blutvergiessen wurde verhindert. Und so manche von diesen Friedensstifern bezahlten mit ihrem Leben für das, woran sie glaubten.

      Aber es ist sicher höhnisch, wenn gerade diejenigen, die Blutvergiessen anrichteten mit solchen Bibelstellen kamen.

      Punkto Südafrika habe ich durch einen Südafrikaner gehört, dass sich das Blatt umgedreht hat. Auch schade.
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    • Agnos ~ 12.06.2018 19:42
      Highlight *Knäckebrot, verschiedene Quellen aus Google und Bing sind da hilfreicher, für weiter zu erkunden, und zu ergänzen. Das mit den Gewaltexzesse durch Ausständige ist wahr, doch ist nicht allen Schwarzen Ureinwohnern zu zuschreiben, sondern bestimmten Gruppierungen. Den frommen Buren ihrer erdachten, und gemachten Märtyrerrolle zu glauben, ist beiden den weissen Afrikaans und Europäer, eine Diffamierung an den Schwarzen Urbevölkerung."Was siehst du den Splitter in deines Bruders Augen, aber die Balken in deinen Augen siehst du nicht!"Ein Text mit Kraft, den nicht so schnell zu vergessen ist.
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  • CASSIO 09.06.2018 12:40
    Highlight Herr Stamm, sie bringen hier einiges durcheinander. Nr. 1: Die 10 Gebote sind nicht Teil des Christentums (auch wenn Sie dieses Votum den Skeptikern unterstellen!). Nr. 2: Stalin und die andern Despoten waren nicht Atheisten, weil es ihre Geisteshaltung war, sondern weil Lenin wusste, dass man Ungläubige besser manipulieren kann, denn eine breite Masse von Gläubigen. Das wusste auch Stalin und nutzte dies zu seinen Gunsten für den Machterhalt.
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    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 09.06.2018 13:39
      Highlight Und wer an einen 2000 Jahre alten Fantasy Roman glaubt wurde nicht manipuliert? Aber mir nichts, dir nichts die Vorhölle abzuschaffe ist völlig plausibel.
      20 7 Melden
    • Fabio74 09.06.2018 14:33
      Highlight Und diese Masse wurde 2000 Jajre lang mit der Bibel manipuliert. Man muss das Volk nur dumm halten
      9 6 Melden
    • CASSIO 09.06.2018 19:21
      Highlight ich hab mit keinem wort gesagt, dass die bibel kein märchen sei. die bibel, wie auch alle andern religionen dienen dazu, menschen in eine richtung zu steuern. die kommunisten waren sich dessen bewusst, und schufen damit die religionen ab um die masse wieder in eine andere richtung zu steuern. manipulation hüben wie drüben.
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    • Agnos ~ 10.06.2018 19:57
      Highlight cassio, das Buch von Mathey Wassiljewitsch Golowinski; *Das Protocol, der Weisen von Zion,* wurde aus verschiedener literarischen werken vom 18. Jahrhundert, in gefälschten Teilzitaten zuletzt in Exil in Paris zusammengestellt, und wurde als erstes in Russland und dann in verschiedenen andern Sprachen in Europa verbreitet. Leider viel die in Deutsch-Auslage verbreiteten Buch in Deutschland am meisten Interessen, unterandern unter den Nationalsozialisten.
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  • Margherita Turdo 09.06.2018 12:34
    Highlight ich denke darüber nach ich kenne hardcore gläubige und das ist schlimm genug und das schlimmste ist die wollen es nicht wahrhaben das sie in einer sekte sind und das ist traurig gut zureden nützt auch nicht mehr da werden die noch aggressiv oder rufen aus weil sie sich angegriffen gühlen weil der der zuredet recht hat und sie nicht
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  • kleiner_Schurke 09.06.2018 12:07
    Highlight Eigentlich könnte man sich ja so eine Art Index überlegen. Dieser Index würde die Religiosität eines Landes (oder Volkes) in Bezug zu den Kriegen setzten die ein Land (oder Volk), geführt hat. Würde Frömmigkeit zu mehr Friedlichkeit führen müsste das in diesem Index klar erkennbar sein und man könnte eine Rangliste erstellen.

    Sicher ist auf jeden Fall dass die Christen ganz weit unten in dieser Rangliste zu finden wären. Denn Ausschwitz wurden nun mal in einem christlichen Land erdacht und betrieben.

    Die Friedlichste Region der Welt ist die Arktis. Keine Einwohner --> kein Krieg.
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    • kleiner_Schurke 09.06.2018 12:51
      Highlight Ich würde sogar noch weiter gehen. Wenn die Bevölkerung eines christlichen Landes auch nur 3 Sätze aus der Bibel herausnehmen und ernst nehmen und umsetzten würde, nämlich:

      1. Liebe deinen Nächsten wie dich selber
      2. Liebe deine Feinde
      3. Du sollst nicht töten

      Dann wäre jeglicher Krieg vollkommen ausgeschlossen. Die "Kiminal"-Geschichte des Christentums lehrt uns allerdings, dass das nicht im Entferntesten funktioniert hat.

      Die schlimmsten Kriege der Menschheit (I+II WK) wurden in christlichen Ländern von Christen ausgefochten. Eine lausige Bilanz!
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    • lilie 09.06.2018 13:39
      Highlight @kleiner_schurke: Das wäre eine sehr spannende Untersuchung - nur würde sie, fürchte ich, ganz egal, was dabei herauskommt, nur wieder Öl ins Feuer giessen.

      Du würdest also nur beurteilen, welchen Glaubens eine Nation zur Zeit des Krieges war, aber nicht, wer die Gräueltaten auf Grund welcher Ideologie verübt hat?

      Das ergibt nicht viel Sinn. Klar käme das Christentum am schlechtesten weg - ganz einfach, weil es die am meisten verbreitete Religion ist.

      Jetzt weiss auch, warum Musk auf den Mars will: Da hats noch nie Krieg gegeben. 🤣
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    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 09.06.2018 13:41
      Highlight Oder Australien bis die Europäer ihren Abschaum dort hin verschifft haben.
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    • kleiner_Schurke 09.06.2018 13:58
      Highlight Keine Sorge lilie, sobald der Mars besiedelt wird, senden die evangelikalen garantiert ein paar Typen dahin die eine Kirche bauen um eventuell anwesenden Ausserirdische zu bekehren.

      Das war schon im wilden Westen so. Jede neu gegründeter Ortschaft hatte zuerst eine Kirche, dann ein Puff und dann einen Friedhof.
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    • lilie 09.06.2018 14:10
      Highlight Man könnte auch noch eine weitere Untersuchung machen: Welcher Glaube geht einher mit Fortschritt, Wohlstand, sozialer Gerechtigkeit, Gleichstellung von Mann und Frau, Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen etc.?

      Da käme ja auch wieder das Christentum heraus.
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    • Phrosch 09.06.2018 16:26
      Highlight @kleiner Schurke: wie wird dann „die Religion eines Volkes“ bestimmt? Rein statistisch, z. B. nach Anzahl Kirchenmitgliedern? Und was ist mit all denen, die auf dem Papier Mitglied sind, sich aber nicht als Gläubige verstehen? Auch dieser Vorschlag führt nicht zu einer einfachen Lösung.
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    • kleiner_Schurke 09.06.2018 17:07
      Highlight Die Statistik würde schon helfen. Schliesslich hilft dieselbe Statistik auch wenn es um Kirchen Gebimmel in der Nacht geht. Dann heisst es, das Christentum ist die vorherrschende Religion als leben wir in einem Christlichen Land. Um wem es nicht passt der soll... Die Papierlichristen werden gerne für solche Vergleiche herangezogen. Also warum jetzt nicht mal in diesem speziellen Fall nicht auch?

      Wenn du die Statistik rational betrachtest, dann gibt es 25% Atheisten und 65% Christen. Von den Christen sind 70% Kirchenfern. Die eigentlichen Christen sind heute eine Minderheit.
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    • lilie 09.06.2018 18:38
      Highlight Kleiner_schurke: Ja, genau, die wirklich gläubigen, praktizierenden Christen sind in der Minderheit und jene, welche das, was ihre Kirche vertritt, zum grössten Teil befürworten, noch noch weniger.

      Ich wage schon zu bezweifeln, dass die Deutschen zur Zeit des Nationalsozialismus' als besonders gläubig eingestuft werden können. Das lässt sich aber natürlich im Nachhhinein nicht mehr genau feststellen.

      Aber für eine solche Erhebung müsste man ja vielleicht schon berücksichtigen, wie sehr sich die Leute der jeweiligen Religion verpflichtet fühlen.
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    • Maracuja 09.06.2018 20:20
      Highlight @kleiner Schurke: ... 65% Christen. Von den Christen sind 70% Kirchenfern. Die eigentlichen Christen sind heute eine Minderheit.

      Die wahren Schotten Pardon Christen sind also eine Minderheit. Zum Glück gibt es Experten, die genau wissen, was einen eigentlichen Christen auszeichnet. Schön nach der Maxime: Ganz egal, ob Muslim, Jude oder Christ, ein wahrer Gläubiger ist nur der Fundamentalist.

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    • kleiner_Schurke 09.06.2018 22:10
      Highlight @Maracuja
      So genannte Papierlichristen gehen an Weihnachten, Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen in die Kirche. Zwischendurch haben sie mit dem Christentum rein Garnichts am Hut und kennen weder die Kernaussagen noch leben sie ein Leben wie Christen. Diese Leute bezeichnet man als distanziert.

      Ich kennen verschiedene "richtige" Christen die den Glauben tatsächlich so leben. Sie sind entweder orthodox, jeden Samstag, Sonntag in der Kirche, Fasten, Feier Ostern als höchstes Kirchliches Fest usw. oder in Freikirchen und ständig in irgendwelchen Gebetsgruppen.
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    • Maracuja 09.06.2018 23:36
      Highlight @lilie: ich wage schon zu bezweifeln, dass die Deutschen zur Zeit des Nationalsozialismus' als besonders gläubig eingestuft werden können

      1) Wenn man auf äusserliche Zeichen schaut (Mitgliedschaft in einer Kirche, regelmässige Teilnahme an Gottesdiensten, regelmässiges Beichten usw.), dann waren die bestimmt viel gläubiger als heute. Von äusseren Anzeichen automatisch auf tiefe Gläubigkeit zu schliessen, ist m.E. nicht korrekt (mal lebte damals weniger anonym und manche praktizierten aus gesellschaftlichen Zwängen), trotzdem halte ich äussere Anzeichen für einen Indikator bzgl. Gläubigkeit.
      4 0 Melden
    • Maracuja 09.06.2018 23:48
      Highlight @lilie

      2) Die überwält. Mehrheit der Deutschen genauso wir ihre Kollaborateure in den überfallenen Ländern bekannte sich zum Christentum, der Grossteil praktizierte den Glauben auch. In DE gab es zwar Neuheiden und Anhänger des „Gottgläubigkult“: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gottgläubig
      Aber das waren kleine Minderheiten. Bei der Elite sah es etwas anders aus: „Beispielsweise gehörten drei Viertel der Abgeordneten des Großdeutschen Reichstages von 1943 keiner christlichen Kirche mehr an“ (Wikipedia). Die Zahlen zeigen eindeutig, dass sich die meisten Deutschen zum Christentum bekannten.
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    • Maracuja 09.06.2018 23:56
      Highlight @lilie

      Wenn Christen Böses tun, kann man sie nicht nachträglich einfach „entchristanisieren“, indem man sagt, sie wären wohl nicht besonders gläubig gewesen. Das Christentum bzw. die meisten seiner Anhänger hat in dieser Zeit jämmerlich versagt, dass lässt sich einfach nicht leugnen.
      7 1 Melden
    • lilie 10.06.2018 07:06
      Highlight @Maracuja: OK, das ist sehr interessant. Ich geb dir in allem recht. Und es stimmt, das Christentum hat in dem Moment versagt, da die Gräueltaten der Nazis eindeutig gegen den christlichen Glauben sind, aber sich offenbar viel zu wenige moralisch so abgestossen waren, dass sie sich widersetzten.

      Dann muss man aber im gleichen Masse fordern, die Errungenschaften unserer Kultur, die gesellschaftlichen und technischen Fortschritte, die Menschenrechte, Wohlstand und Wohlfahrt, Chancengleichheit für alle, Religionsfreiheit usw. usf. als Leistungen des Christentums anzuerkennen.
      1 3 Melden
    • Maracuja 10.06.2018 10:00
      Highlight @kleiner Schurke

      In den Landeskirchen gibt es sogar Mitglieder, die nicht mehr gläubig, aber einfach zu träge sind, den Austritt zu erklären. Aber allen, die nur noch Feiertag/Hochzeiten in Kirche gehen, zu unterstellen, sie leben nicht wie Christen, finde ich gewagt. Für manche ist die Kernaussage „liebe Gott/liebe deinen Nächsten“ und sie leben dem nach, indem sie zuhause beten und sich gegen ihre Mitmenschen mitfühlend, hilfsbereit, vergebend usw. verhalten.
      4 0 Melden
    • Maracuja 10.06.2018 10:10
      Highlight @lilie

      „Mitgegangen, mitgefangen“ gilt halt ausschliesslich für schlechte Dinge. Was die positiven Dinge betrifft, ist das Ganze komplizierter. Zu einigen von dir genannten Punkten haben Christen viel beigetragen (Wohlstand + protestantische Arbeitsmoral, Kehrseite: Kapitalismus +Ausbeutung), mit anderen taten sie sich schwerer (Menschenrechte, Religionsfreiheit).
      2 0 Melden
    • lilie 10.06.2018 10:55
      Highlight @Maracuja: Nein, das lasse ich so nicht gelten.

      Nur weil der Vatikan die Menschenrechte nicht anerkennt, heisst das noch lange nichts. Der federführende Jurist John Peters Humphrey stammte aus einer methodistischen Familie. Ein weiterer, Jacques Maritain, trat aus Überzeugung zum Katholizismus über.

      Man muss zwischen Menschen und Organisationen unterscheiden.
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    • Maracuja 10.06.2018 12:43
      Highlight @lilie: Man muss zwischen Menschen und Organisationen unterscheiden.

      Wenn es um Menschenrechte geht, ist es eben nicht nur 1 Organisation (RKK), die diese nicht ratifiziert, es sind z.B. im Biblebelt der USA sehr viele christliche Menschen, die für die Beibehaltung der Todesstrafe sind (was sich nicht mit der Anerkennung der Menschenrechte vereinbaren lässt).
      3 0 Melden
    • lilie 10.06.2018 14:02
      Highlight @Maracuja: Absolut. Die Frage ist, warum das so ist. Die Todesstrafe verträgt sich ja überhaupt nicht mit christlichen Werten ("Liebet eure Feinde", "wer ohne Fehl ist, werfe den ersten Stein").

      Deshalb hinterfrage ich die Verurteilung einer Religion als Ganzes grundsätzlich. Zwischen der Religion (als Theorie), den verschiedenen Konfessionen (katholische, reformierte, orthodoxe Kirche, Evangelikale etc.) sowie dem individuellen Gläubigen ist mEn einfach zu viel Diskrepanz.

      Diese Pauschalverurteilungen erscheinen mir einfach unfair.
      2 2 Melden
    • ReziprokparasitischerSymbiont 11.06.2018 23:08
      Highlight Die Zugehörigkeit zu einer Religion zeigt sich vielmehr in der Lebenseinstellung als am Aufenthaltsort am Sonntagmorgen! Es gibt sehr viele Leute, die regelmässig zur Messe gehen aber ihr Leben überhaupt nicht nach christlichen Vorstellungen ausrichten. Andere wiederum leben genau so, wie sich ein "guter Christ" zu verhalten hat, aber sind trotzdem selten in der Kirche anzutreffen. Da stellt sich nun die Frage, wer von beiden "Papierlichrist" ist..
      2 0 Melden
    • lilie 12.06.2018 06:29
      Highlight @Reziprok: Ganz genau. Und dann wiederum fragt sich, wer denn bestimmt, wer ein guter Christ ist. Im Christentum ist es zum Teil gang und gäbe, sich gegenseitig als schlechte Christen zu bezeichnen bis hin zu (kriegerischen) Bemühungen, "Abtrünnige" zurück zum "rechten Glauben" zu zwingen.

      Ich frage mich, ob dies auch in anderen Religionen der Fall ist. Im Islam ganz sicher. Vom Hinduismus habe ich das hingegen noch nie gehört. Dort scheinen verschiedene Ansätze und Riten konfliktlos nebenrinander zu bestehen. Auch beim Buddhismus lernt man lieber voneinander, anstatt rinander zu bekämpfen.
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    • Maracuja 12.06.2018 09:29
      Highlight @lilie

      Im Islam gibt es: Takfīr (arabisch تكفير) bedeutet in der islamischen Rechtswissenschaft und Theologie die Praxis, einen Muslim oder eine Gruppe von Muslimen der Apostasie (Ridda) zu bezichtigen, zum bzw. zu Ungläubigen, also Kāfir (Plural: Kuffar), zu erklären (wiki)
      Andere zu Ungläubigen, nicht wahren Gläubigen zu erklären, ist dort also genauso wie im Christentum verbreitet.
      Dass aber auch noch glaubensfreie wie kleiner Schurke darüber urteilen wollen, wer der eigentliche (echte) Gläubige sei, ist wohl eher ein modernes westliches Phänomen.
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    • lilie 12.06.2018 12:30
      Highlight @Maracuja: Ich habe den Islam aufgezählt. ;) Aber danke für die Erklärungen dazu, so genau wusste ich das natürlich nicht.

      Kleiner Schurke und andere nehmen für sich die Vorzüge der Religions- und Meinungsfreiheit in Anspruch. Das ist ihr gutes Recht. Ihre Meinung hat auch keine Konsequenzen, solange die verfassungsmässig garantierten und von den Menschrechten geschützten Freiheiten einschränken.

      Von daher: Ja, es ist ein westliches Phänomen, eine Errungenschaft unserer Kultur. Unsere Kultur schätzt individuelle Freiheit sehr hoch ein. In anderen Kulturen ist das Kollektiv wichtiger.
      1 1 Melden
    • lilie 12.06.2018 14:29
      Highlight @Maracuja: "... NICHT... einschränken". 🙈
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    • Mutzli 12.06.2018 15:52
      Highlight @Lilie Ich würd bei so grossen monokausalen Allgemeinplätzen bisschen zurückstecken. So war und ist die Geschichte des NS-Reiches und der SU auch Teil unserer Kultur und alles andere als indiviualistisch geprägt.

      Während der Buddhismus als eben gerade sehr auf das Indivuum bezogene Religion die Apostasie zwar nicht kennt, sind Buddhisten trotzdem religiöse Konflikte nicht fremd. Siehe z.B Tamilkrieg oder Rohingya. Während im Hinduismus afaik Apostasie als solche nicht ein Thema ist, sind das Missachten des Kastensystems z.B. hingegen sehr wohl ein Verbrechen.

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    • Mutzli 12.06.2018 16:01
      Highlight @Lilie Bzgl Todesstrafe: Kommt halt immer auf die persönliche Auslegung und Schwerpunktsetzung in der Bibel darauf an. Es ist ja nicht unbedingt das widerspruchfreiste Buch, selbst wenn man das AT mit seinen häufigen Gewaltexzessen weglässt. So gibts ja auch Markus 9,42: Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde. Auch Aquinas z.B. sah kein Problem mit Krieg und Töten, solange es in den von ihm vorgesehenen Linien verlief, mal abgesehen von der Rechtspraxistradition in Europa.
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    • Mutzli 12.06.2018 16:07
      Highlight Religions- und Meinungsfreiheit gabs und gibts auch in anderen Kulturen. Es ist keine spezifisch rein "westliche" Errungenschaft, welche auch leicht wieder verloren ging und gehen könnte. Historische Beispiele wären etwa das alte Perserreich, die Pluralität unter den Mongolen oder Ashoka der Grosse vor gut 2200 Jahren, der ein Plädoyer für religiöse Freiheit, Toleranz und (relativen) Pazifismus in seinem Indischen Grossreich verkünden liess.

      Das Christentum, nicht nur die kath. Kirche, war historisch gesehen als Institution praktisch immer gegen diese Freiheiten ausgerichtet.
      2 0 Melden
    • lilie 12.06.2018 17:38
      Highlight @Mutzli: Wegen Zeichenbeschränkung und weil jedes dieser Themen Stoff für mehrere Dissertationen liefern würde, hier nur stichwortartig ein paar Reaktionen:

      - Ja, das NS-Reich ist bei uns entstanden, in einem christlich geprägten Umfeld, basierend auf div. damals prominenten Ideen; der "Lemmingeffekt" hat aber viele erschreckt, erschreckt uns bis heute; dass der einzelne sich diesem Sog nicht entziehen konnte, verwirrt uns
      - Buddhismus: Der Buddhismus und auch der Hinduismus kennen kein Schisma; Christen bekriegten sich jahrzehntelang gegenseitig; Tamil/Rohyngia sind Muslime
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    • lilie 12.06.2018 17:46
      Highlight @Mutzli:
      - Todesstrafe: Eben genau. Es ist sehr schwer, eine allgemeine Aussage über "das Christentum" und seine Haltung zu irgendwas zu formulieren, weil es da viele verschiedene Ansichten gibt
      - Religionsfreiheit: Danke für die historischen Beispiele, werde ich bei Gelegenheit mal nachlesen! Klar waren die Christen immer gegen Religionsfreiheit, da sie ja Jesus als einzigen Weg vermittelt bekamen und missionieren sollten; trotzdem war der federführende Jurist der Menschenrechte Methodist, ein weiterer bekehrter Katholik. Es gab also Christen, die sich für Religionsfreiheit stark machten.
      1 0 Melden
    • Pasionaria 12.06.2018 19:43
      Highlight lilie
      "Auch beim Buddhismus lernt man lieber voneinander, anstatt einander zu bekämpfen."
      Es gibt aufschlussreiche, interessante Buecher bez, der Friedfertigkeit des Buddhismus, z.B. > Buddhist Warfare >> M.K. Jerryson,
      M. Juergensmeyer.

      Ohne weit in die Literatur abtauchen zu muessen, erinnert man sich an den kuerzlich zu Ende gegangenen blutigen Buergerkrieg in Sri Lanka zwischen buddhistischen Singhalesen und hinduistischen Tamilen.
      Widerspruch: zwischen relig. gepraegtem Nationalismus und der Forderung nach Gewaltlosigkeit.
      Wie sehen da wohl die karmischen Folgen von Gewalt aus??
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    • Maracuja 12.06.2018 21:53
      Highlight @lilie, Mutzli, Pasionaria

      Zumindest bei tibetischen Buddhisten gab es heftige Konflikte: Über Jahrhunderte waren die Gelugpa-Linie der Dalai Lamas und die Karma-Kagyü-Linie der Gyalwa Karmapas in Streit verwickelt. 1638 erreichten die Feindseligkeiten einen Höhepunkt, als der 5. Dalai Lama die mongolische Armee unter Goshir Khan zur Invasion Tibets einlud. Die Allianz der Gelugpas und der Mongolen war im Anschluss verantwortlich für den Tod durch Enthauptung von praktisch allen Äbten von 1000 Karma-Kagyü-Klöstern http://www.buddhismus-heute.de/archive.issue__33.position__22.de.html


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    • Agnos ~ 13.06.2018 03:47
      Highlight Todesstrafe oder Zucht im Namen Gottes in sind beides ist unrühmlich,die vorwiegend in christlichen Vereinen an Kindern u.Frauen praktiziert werden,wo der Mann als das Hauptprodukt gilt,die Frau als sekundär,u.das Kind zu züchtigen für gute Moral.Zuchtstrafe wird als Gottgewollt angesehen,u.Schläge nach anleiten in Büchern praktiziert.Doch immer wieder endet Schlägen in Blutexzessen,was soll denn da noch christlich sein!?Im christl. nötigen,wird die Seele geläutert durch sich demütigen lassen von der Hand geistlich göttlicher Inspiration.Oft wird auch Ausgrenzen praktiziert.
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    • lilie 13.06.2018 06:56
      Highlight @Maracuja: Oh, danke für den Hinweis! Ja, da scheints doch nicht so friedlich zu und hergegangen zu sein... 🤔
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    • Agnos ~ 14.06.2018 02:25
      Highlight Aus eine zuverlässige Quelle den Beobachter, berichtet über grausames erziehen in Form züchtigen an Babys, Kleinkindern, und Kinder, durch anweisen der FK-Leitung an Eltern, die Bibel für "Zuchtanweisung im Namen des Herrn" zu lesen, wie Kinder gezüchtigt werden soll.


      https://beobachter.ch/Erziehung/evangelikale-liebe-dein-kind-auch-mit-der-rute
      1 0 Melden
  • Noblesse 09.06.2018 11:53
    Highlight Herr Stamm: Jeder Gedanke, ob ein Diktator Hitler gläubig war, ist einer zu viel! Er war ein menschenverachtender Psychopath. Das beweisen die Millionen Toten. PUNKT! AUS! AMEN!
    17 41 Melden
    • Husar 09.06.2018 12:55
      Highlight Hitler war wohl kein Psychopath.
      Er war ganz und gar der Stereotyp eines Menschen. Das erklärt sein grausames, rücksichtslosen Streben nach Macht.
      4 3 Melden
    • Astrogator 09.06.2018 13:07
      Highlight Menschenverachtender Psychopath/Soziopath und gläubig zu sein schliesst sich nicht gegenseitig aus. Sieht man z.B. wenn Gläubige gegen die Homoehe hetzen oder allen ernstes verlangen nur noch Christen Asyl zu gewähren.
      17 3 Melden
    • phreko 09.06.2018 13:14
      Highlight Wie soll man denn Christen begegnen, die Hitler als Beispiel für den morallosen Atheismus verwenden?
      7 0 Melden
    • Silent_Revolution 09.06.2018 13:43
      Highlight Und die Bevölkerung die das Ganze ermöglicht, mitgetragen und unterstützt haben, waren grossmehrheitlich Christen. Nicht zu vergessen, dass auch die Kirchen involviert waren.

      Auch wurden die Menschen gezielt aufgestachelt, ihre christlichen Werte vor den Juden zu schützen, was sie dann ihrer Meinung nach auch in den KZ`s getan haben.

      Die Judenverfolgung und Tötung im zweiten Weltkrieg ist eindeutig christlichem Ursprungs. Punkt, Aus.
      9 2 Melden
    • rodolofo 10.06.2018 07:59
      Highlight Der Ausdruck "Psychopath" hat seltsamerweise eine beruhigende Wirkung auf uns.
      Mit dieser verbalen Verdrängung von Hitler in eine imaginäre Klinik halten wir uns die Ungeheuerlichkeit vom Leibe, dass er eine ganze Nation in einen fürchterlichen Raubmord führte, und dass Hitler sehr viele "Brüder und Schwestern im Geiste" hatte und IMMER NOCH HAT!
      Es hilft also nicht viel weiter, den Alt- und Neo-Nazis das Etikett "Psychopath" zu verpassen.
      Denn die haben sich wieder so weit vermehrt, dass sie sich daranmachen, unsere Krankheits-Definition in "Gesunder Menschenverstand" umzuschreiben...
      6 0 Melden
    • Elvenpath 10.06.2018 15:06
      Highlight @phreko

      Ich lege denn immer zwei Finger auf die Oberlippe, imitiere auch stimmlich Hitler und zitiere aus "Mein Kampf":

      "Und so glaube ich im Namen des Allmächtigen zu handeln. indem ich ich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn"
      6 0 Melden
    • Husar 10.06.2018 23:30
      Highlight @Elvenpath
      Wen Hitler mit "seinem Herrn" meinte ist ja nicht so klar. Jedenfalls spricht er nicht direkt von der Kirche als Institution. Die meinte vielleicht etwas anderes mit "dem Herrn, dem allmächtigen".
      0 2 Melden
    • rodolofo 11.06.2018 08:20
      Highlight @ Husar
      Alle Christlichen "Täter" haben für sich die Ausweichen-Möglichkeit, dass sie sich auf das Alte Testament berufen können.
      Dieses "Alte Testament" ist vom "Neuen Testament" nie im einem Reformatorischen Sinne ersetzt worden und wird von den Gläubigen weiter geschleppt, als "Altlast", die man eigentlich schon längst hätte entsorgen müssen, was sich aber niemand von denen traut, da ja auch dieses "Alte Testament" die Worte Gottes enthalten solll...
      Das bedeutet letztlich, dass Evangelikale und andere Christliche Fanatiker und Dogmatiker Christlich verkleidete Islamisten sind.
      3 1 Melden
    • Husar 11.06.2018 10:05
      Highlight @rodolofo
      Wer sich auf das alte Testament beruft ist ein Islamist? Echt jetzt?
      Ich glaube nicht, dass die Islamisten damit einverstanden sind.
      0 1 Melden
    • rodolofo 11.06.2018 10:55
      Highlight @ rodolfo
      Nicht im wortwörtlichen Sinne, sondern im Gleichnis-haften Sinne, also so, wie "Religiöse" in der Regel immer sprechen und argumentieren.
      Das ist wie bei der Modernen Kunst, wo Du den Sinn und die Aussage auch selber herausfinden musst.
      Damit hätte ich also das "Bermuda-Dreieck detektivisch der Extremisten" detektivisch aufgespürt:
      Altes Testament - Islamismus - Moderne Kunst.
      1 1 Melden
    • rodolofo 11.06.2018 16:17
      Highlight @ Husar, wollte ich eigentlich adressieren.
      Ein Freud'scher Versprecher. Meistens reden wir hier auf Watson ja mehr zu uns selbst, da nur wir selber unsere eigenen Gedankengänge wirklich zu verstehen glauben...
      1 1 Melden
    • Husar 11.06.2018 18:24
      Highlight @rodolofo
      Ich glaube Du meinst Fundamentalisten. Fundamentalisten gibt es in allen Religionen und noch in vielen Bereichen mehr: Ökologie, Klimakatastrophe, Wirtschaftswissenschaften, etc. und natürlich auch in der Kunst.
      Ich denke, man sollte die verschiedenen Typen von Fundamentalismus auseinander halten. Ein christlicher Fundamentalist ist nicht dasselbe, wie ein islamistischer Fundamentalist. Auch dann nicht, wenn beide deswegen den gleichen Scheiss machen.
      0 4 Melden
    • Pasionaria 11.06.2018 19:40
      Highlight Husar
      "...man sollte die verschiedenen Typen von Fundamentalismus auseinander halten. Ein christlicher Fundamentalist ist nicht dasselbe, wie ein islamistischer Fundamentalist."
      Von wegen, beide > alle haben das gleiche Fazit:
      Wer nicht mit mir glaubt und kaempft, ist mein Feind!
      2 1 Melden
    • ReziprokparasitischerSymbiont 11.06.2018 23:15
      Highlight Fundamentalismus ist das kompromisslose Festhalten an Grundsätzen. Welche Grundsätze das sind, ist dabei völlig unerheblich.
      0 0 Melden
    • Husar 12.06.2018 09:54
      Highlight Eine Gemeinsamkeit mach noch lange nicht eins!
      Jüdische Fundamentalisten, z. B., würden nie mit islamistischen Fundamentalisten gemeinsame Sache machen u. U. Ist doch logisch! Es geht darum Gruppen zu identifizieren, die organisiert vorgehen. Dann kommt man automatisch darauf, dass Fundamentalist ungleich Fundamentalist ist.
      Abgesehen davon sind die Motive und Zielsetzungen jeweils verschieden. Das ist relevant, z. B. dann wenn gilt "Liebe Deinen nächsten!", oder aber "Töte Ungläubige!", oder aber "Das gelobte Land gehört uns!".
      0 1 Melden
    • Agnos ~ 13.06.2018 22:51
      Highlight Wenn schon Fundis, mit auserlesenen biblischen Naziexzessen nach Kapitel und Versen bestückt, die Welt verbessern wollen, und Fremden zu ihrem "Bruder im Herrn" machen wollen, nach dem Missionsbefehl; gehet hin in alle Welt, und machet zu Idioten die ganze Welt, auf sowas hab kein Bock darauf!! Von solchen Missionarren halte dich fern.
      0 0 Melden
  • Musikuss 09.06.2018 11:53
    Highlight Hitler hatte die selbe Taktik wie Trump heute:
    Alles was mir nützt, ist „gut“, am Morgen diese Lüge, am Abend das Gegenteil. Wahrheit gibt es für diese Typen nicht, Rechtschafenheit wird systematisch verhöhnt und verleumdet, alles „Fake news“. Christliche Sprüche sind reine Show, ihre Handlungen bezeugen das genaue Gegenteil.
    Herrn Stamm ins Stammbuch geschrieben:
    Krieg und Gewalt kann niemals mit der der Lehre von Jesus gerechtfertgt werden! Wenn die Menschen sie pervertieren , um ihre Machtansprüche durchzusetzen wie zB im 30 jährigen Krieg, ist das zu 100% ihre eigene Verantwortung !
    8 19 Melden
    • rodolofo 10.06.2018 08:06
      Highlight Versuch diese Meinung mal in einem der vielen Boulvard-Artikel über Trump zu platzieren!
      Schon eine leise Andeutung, wonach Trump ein zeitgemässer Nazi sein könnte, wird dort zensuriert!
      Wer heute das Wort "Nazi" sagt, wird sofort als über-emotional und umprofessionell (weil zu wenig sachlich-ausgewogen) abqualifiziert und mit einer Mischung aus Überheblichkeit und Sozialarbeiterischer Fürsorglichkeit weiterbehandelt.
      Wenn Du dann (ganz sachlich!) bemerkst, dass es die NAZIS aber doch zweifellos einmal massenhaft gegeben habe und dass die sich wohl nicht Alle in Luft aufgelöst hätten?...
      1 1 Melden
    • rodolofo 10.06.2018 08:58
      Highlight UNprofessionell!
      Die Autokorrektur arbeitet heute aber auch nicht wirklich professionell...
      Was mir aber eigenartigerweise etwas Hoffnung gibt, da eine solche Art der Autokorrektur auch irgendwie zu überlisten sein muss.
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    • Elvenpath 10.06.2018 15:09
      Highlight Wenn es wirklich so ist, wie du sagst, muss man sich allerdings fragen, was eine Religion, was das auch so friedliche Christentum taugt, wenn es sich bei der ersten Gelegenheit missbrauchen lässt.

      Die Realität ist recht eindeutig: Bei Konflikten wirken Religionen wie Brandbeschleuniger: Sie machen alles noch viel schlimmer.
      1 0 Melden
    • rodolofo 11.06.2018 08:43
      Highlight @ Elvenpath
      Ich spielte mal Radball in der 4.Liga.
      Man spielt da in Zweier-Teams gegeneinander und versucht, sich umständlich auf einem speziellen Radball-Velo haltend und durchknorzend, den Ball ins gegnerische Tor zu befördern.
      Ich spielte damals mit einem temperamentvollen Secondo-Griechen zusammen, der ständig ein Riesen Theater veranstaltete und damit bald einmal zornige Gegenreaktionen provozierte.
      Ich dagegen verhielt mich in dem ganzen Treiben als unerschütterlich gleichgültiger "Ruhender Pol", was mein Teamkollege und die anderen Sportler aber erst recht nicht verstanden...
      2 1 Melden
    • Agnos ~ 12.06.2018 20:54
      Highlight Das alles verhält sich wie Trump,Titanic u. Butterbrot,dass runter auf den Butter fällt. Ruhenden Pol,ist das Warten bis der Streit da ist,u.mit fromme BrandbeschleunigerSprüche eingreift,alles aufzuheizend!Das ist pervers pervertierend,mit solche frommen Sprüchen als fühle sich wie Goood einzugreifen.Das ist selbstgemachte Heiligungsverehrung,als Schutzpatron,der Eingreift,erst wenn der Streit da ist.Wenn gefault wird,u.Schitzrichter steht für den Betroffenen ein,u.schimpft mit dem Fauler,da ist es komisch,wenn der Gefaulte meint sich rettend mit frommen Worten dazwischen zu stellen.



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  • α Virginis 09.06.2018 11:27
    Highlight Aye, der Vatikan und die Menschenrechtscharta, ein weiteres Kapitel, welches mal genauer unter die Lupe genommen werden sollte.

    Auf jeden Fall sind Religionen meiner Meinung nach immer noch der Hauptgrund für Kriege, Elend und Zerstörung. Politische Fanatiker stehen den Religiösen im Nichts nach, da sie Religionsgleich nur ihre eigene "Wahrheit" akzeptieren und mit gleichem Eifer nachstreben. Ich hatte das "Glück", in einem Kommunistischen Land aufzuwachsen und denke, ich weiss, wovon ich da rede. Politische Überzeugung kann durchaus religiöse Formen annehmen. Und dann wird es gefährlich...
    22 10 Melden
  • Fulehung1950 09.06.2018 11:23
    Highlight Das Problem ist, dass die „Verteidiger christl. Werte“ offenbar gar nicht wissen, was denn diese christlichen Werte sein sollen.

    Das zeigt sich u.a. bei den sog. „Eidgenossen“ im Zusammenhang mit Flüchtlingen, also dem Kernthema der SVP.

    Ich bin zwar Agnostiker, aber ich weiss, was Christus zum „Weltgericht“ gesagt hat (Matth. 25; 39-46): „Denn das was Ihr den Geringsten nicht getan habt, habt Ihr mir nicht getan“.

    Es ist dies ein Aufruf zu Schutz von Flüchtlingen, Gefangenen, Hungernden.

    Und? Flchtlingshilfe kürzen, Schmarotzer, ausschaffen - ganz nach christlichen Werten?
    32 8 Melden
    • Musikuss 09.06.2018 12:53
      Highlight Es heisst : „was ihr dem Geringsten angetan habt, habt ihr mir angetan!“
      Es ist positiv formuliert.
      3 2 Melden
    • Husar 09.06.2018 12:57
      Highlight Wenn wir den Geringsten nicht das Geringste antun, dann ist das nicht im Geringsten ein Problem.
      3 2 Melden
    • Fulehung1950 09.06.2018 16:02
      Highlight Musikuss: jein: es ist zuerst positiv für die formuliert, die ins Paradies kommen. Danach ist das gleiche nochmals, aber immer negativ für die Höllenwanderer formuliert.
      1 1 Melden
    • Agnos ~ 11.06.2018 12:26
      Highlight Es gibt viele Auslegungen je nach Bibelübersetzung, nach Eigendünk, und falscher Mutmassung. Wie man es eben verstehen will, dem entsprechend wird es verstanden.

      In Matthäus 25/31-46 ist von geben und nichtgeben seinen Brüdern in der Lutherbibel zu lesen, und auch in andern Bibeln.


      Fulehung das mit dem "Getan" hat dir einer falsch interpretiert, und seiner privaten Auslegung gemäss weitergegeben.
      0 0 Melden
    • Agnos ~ 11.06.2018 12:48
      Highlight "(F-H), alias"
      Nur fröhliche Geber hat Gott lieb, das Zitat aus zweiter Korinther 9, heisst es, dass wer fröhlichen Herzens gibt, hat Gott lieb, und nicht den müssigen Geber in Hände der Götter.
      0 0 Melden
    • Agnos ~ 11.06.2018 14:03
      Highlight Alias, xx
      Lukas 18, 9-14 Fairness nicht käuflich, sondern gemütsbedingt aufrichtig.
      0 0 Melden
  • Rdba 09.06.2018 11:21
    Highlight Menschen sind Menschen, ob sie nun an was glauben, besser sind sie deshalb nicht. Durch die Auseinandersetzung mit der religiösen Moral, könnte ich mir aber durchaus vorstellen, dass vielen die eigene Fehlerhaftigkeit bewusst wird und dies (hoffentlich) zu einer gewissen Demut führt...
    12 1 Melden
  • DomKi 09.06.2018 11:20
    Highlight Und es wütet wieder einmal der Stamm... 1. Jesus hat im NT nie zu Gewalt aufgefordert. 2. Gewalt ist immer eine menschliche Entscheidung. 3. Suchen Sie die Rechtfertigung Juden zu töten in der Bibel. Sie werden sie da nicht finden. Zudem nennt die Bibel Gott den Gott Israels. Übrigens war Hitler ein Christenhasser und Islamverehrer und wenn er zur katholischen Kirche gehörte hat das nichts mit Gott zu tun sondern einer zweckmässigen Beziehung. 4. Wenn Sie die 10 Gebote anwenden funktionieren sie, in meinem Leben ist das so. 5. Und Atheisten beweisen ohne Gott macht man ziemlich schlimme Sachen
    11 50 Melden
    • zombie woof 09.06.2018 11:47
      Highlight Mit Gott werden auch schlimme Sachen gemacht. Und jetzt ?
      27 3 Melden
    • leu84 09.06.2018 11:58
      Highlight A. H. hat sich Martin Luther als Vorbild genommen. Ich habe gerade diese Quelle nicht dabei. Da gibt es einen Satz, den man heute zweifelsfrei A.H. zuordnen könnte. Es war aber Martin Luther. Ich könnte die Quelle nachliefern.
      8 1 Melden
    • Alienus 09.06.2018 12:02
      Highlight Hitler, der Adolf, der soll ein Islamverehrer gewesen sein?

      Da haben Sie was durcheinander gebracht haben.

      Denn Adolf hatte die Absicht und bereits Vorbereitungen getroffen, die islamische Welt Afrikas und besonders Asiens in ihrer Aversion gegen die britische koloniale Arroganz zu ge- und verbrauchen.

      Es wurden Moslems jeglicher Couleur indoktriniert und für den Kampf vorbereitet.

      Die Wehrmacht war schon bereits am Elbrus auf dem Weg Richtung Indien. Mein Vater war auch dort. Er sagte: es war kein Familienausflug!

      Es muss festgehalten werden: es gab Unterstützungen von Moslems.
      10 3 Melden
    • äti 09.06.2018 12:32
      Highlight @domki, jaja, es heisst ja DU sollst nicht ... Ich aber schon!
      1 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 09.06.2018 13:31
      Highlight @DomKi


      Lukas 22:36
      Da sprach er zu ihnen: Aber nun, wer einen Geldbeutel hat, der nehme ihn, desgleichen auch eine Tasche, und wer's nicht hat, verkaufe seinen Mantel und kaufe ein Schwert.


      Matthäus 10:34
      Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen! Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

      Friedlicher Typ dieser Jesus. Ich meinerseits habe niemals solchen Unfug erzählt, obwohl ich nicht an einen Gott glaube.

      11 4 Melden
    • Elvenpath 10.06.2018 15:11
      Highlight Wer gegen ihn war, dem wünschte Jesus, (Mt 18,6): "dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist." Wo spricht hier Jesus' angebliche Feindes- und Nächstenliebe?

      So viel zu Gewaltlosigkeit von Jesus.
      3 2 Melden
    • Agnos ~ 11.06.2018 13:33
      Highlight Djinn, wie immer! Bibeltexten aus zwei verschiedenen zusammensetzten Evangelikalen, ergibt wie bei einem chemischen Sprengstoff, einen erheblichen Schaden, wegen fälschlich laienhaften, nicht Professionellen zusammensetzen. Solche laienhaften Erfinder sind gefährlich und beschädigen den Frieden, einem religiösen Himmelfahrtskommando.
      3 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 11.06.2018 15:07
      Highlight @pablo'
      Gott und Erlöser aller Menschen, würden ihre Texte so formulieren, dass sie auch vom dümmsten Schaf verstanden werden. Da ich offensichtlich beschränkt bin und es daher falsch verstehe, müssen diese Bücher vom Menschen erfunden worden sein. Gott in seiner Allwissenheit hätte Texte geschrieben, die auch ich verstehe.
      3 0 Melden
    • äti 11.06.2018 15:26
      Highlight @pablo, was, es braucht professionelle Bibelversteher um Texte zu deuten? Ja klar, das ist der Grund der vielen überflüssigen Sekten und Religionen. Und man machts sich dort noch einfacher: man behauptet irgendetwas und schustert sich den 'Beweis' hemmungslos aus der Bibel zusammen. Wäre die Bibel klar und eindeutig erfasst und von Gott laufend aktualisiert, wir hätten eine bessere Welt.
      2 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 11.06.2018 16:08
      Highlight @äti

      Sie haben selbstverständlich recht. Nur, ein allwissender und unfehlbarer Gott muss nichts aktualisieren. Er ist nähmlich noch das selbe Scheusal aus dem alten Testament, da er sich nicht ändern kann. Er kann auch seine Meinung über Dinge nicht anpassen, da sie von vorherein perfekt war. Genau aus diesem Grund wurde der Koran niemals angepasst, behaupten Islam Gelehrte. Klaro, wenn man einfach alles was abweicht verbrennt. Ergo. Koran und das Neue Testament müssen erfunden sein. Das Alte Testament enthält die Sintflut Geschichte aus dem Gilgamesch Epos und ist daher auch erfunden.
      2 0 Melden
    • Agnos ~ 11.06.2018 18:34
      Highlight An festgelegten Dogmen von religiösen Fans ist nichts mehr daran zu rütteln, da ihnen das ewige Serum eingespritzt wurde, das virenfrei abgeschirmt, von der Welt abgesägten Umgebung, losgelöst von jeglicher Wirklichkeit, püriert in seliger Flamme, vom Bösen abhält und davor bewahren soll.

      Den aussenwändig gereinigt und ihnen hol und schmutzig, so kommen mir die rel. fan-Fan-Gruppierungen vor, denn es ist nicht alles Gold was glänzt, denn im Menschen bleibt doch immer noch viel Coach im Herzen...




      1 0 Melden
  • salamandre 09.06.2018 11:17
    Highlight Hauptsächlich der Mann sucht, Macht, Einfluss und Geld. Zu dessen Legitimierung ist ihm jede Religion recht.
    Glaube ich...wissen tu ich es nicht!
    7 1 Melden
  • leu84 09.06.2018 11:13
    Highlight Ein Marxismus, Maoismus oder Tellismus ist auch eine Art von Religion. Vielleicht nicht so wie es monotoistisch religiöse Menschen vorstellen können.
    14 5 Melden
  • Chrigu BE 09.06.2018 11:12
    Highlight Das ist ja alles schön und gut.
    Meistens sind auch grausame Taten durch Gläubige erfolgt.
    Und sei es nur der Glaube an die eigene Überzeugung.
    Der religiöse Glaube tritt da in den Hintergrund.
    6 0 Melden
  • Dong 09.06.2018 11:11
    Highlight Wie kann ein Denkfehler hinter einer (dazu noch so einfachen) Frage stehen?
    Den Denkfehler unterstellt Herr Stamm wohl der Begründung, die er denen unterstellt, denen er zuvor schon unterstellt hat, in blindem Glauben gefangen zu sein. Wie soll man so vernünftig diskutieren!
    6 15 Melden
    • äti 09.06.2018 12:30
      Highlight .. was ist jetzt der Denkfehler?
      10 2 Melden
    • Dong 09.06.2018 15:20
      Highlight Ich würde das sogar „schlampige Argumentation“ nennen: Wir haben die These, dass Atheisten mehr gemordet haben als Gläubige, und Hugo Stamm sagt „Stalin und Mao, das gilt nicht, das waren Fanatiker.
      WTF? Niemand hat gefragt, wofür gemordet wurde, nur ob, von wem und wieviel.
      0 5 Melden
    • Elvenpath 10.06.2018 15:14
      Highlight Sprechen wir doch mal über Chrustschow, Breschnew und andere spätere sozialistische Führer.
      Da gab es keine Massenmorde mehr.
      Man konnte ganz kommod im Sozialismus leben, wenn man sich nicht gegen den Staat stellte.

      Massive gesellschaftliche Umwälzungen bringen meist die grausamsten Menschen an die Macht.
      So geschehen in Sozialismus.
      3 1 Melden
    • Maracuja 10.06.2018 18:03
      Highlight Elvenmath: Man konnte ganz kommod im Sozialismus leben, wenn man sich nicht gegen den Staat stellte.

      Wahrscheinlich konnte man auch unter katholischen Diktatoren wie Franco oder Pinochet unbehelligt leben, wenn man sich nicht gegen die Diktatur auflehnte. Vermutlich kann Mann auch ein unbehelligtes Leben in Saudi-Arabien führen, wenn er sich nicht erfrecht, einen liberales Forum zu gründen wie Raiffeisen Badawi. Dass Sie ein solches Leben in Unfreiheit als „kommod“ bezeichnen, sagt einiges über Sie aus.

      2 2 Melden
  • Antifa Bern #fcksvp 09.06.2018 11:07
    Highlight Wieso wird hier Stalin in einem Atemzug mit Hitler genannt? Wer den Faschismus besiegt, ist ein Held!
    7 60 Melden
    • Luca Brasi 09.06.2018 12:17
      Highlight Stalin ein Held? Derselbe Stalin, der mit Hitler den "Hitler-Stalin-Pakt" begangen hat und der von Genosse Lenin als gefährlich in seinem Testament eingestuft wurde und der "Genosse" Trotzki und alle, die ihm im Wege standen liquidieren liess und Menschen durch das NKWD verfolgen liess und den Grossen Terror auslöste? Was meinen Sie wohl, warum Genosse Chruschtschow nach Stalins Tod eine Entstalinisierung einleitete? Weil er so heldenhaft war? Und in den restlichen Staaten des ehemaligen Ostblocks schwärmen wohl die Leute von Stalin? 🤔

      https://bit.ly/2pqX6tM

      https://bit.ly/2JquECc
      25 2 Melden
    • Roterriese 09.06.2018 12:29
      Highlight Stalin selber war Faschist...
      17 9 Melden
    • Musikuss 09.06.2018 12:46
      Highlight Stalin ist für Dich ein Held?? Was hast Du denn geraucht , dass Du es zustande bringst, 20 Mio Tote, die Stahlin auf dem Gewissen hat, einfach zu ignorieren?
      12 1 Melden
    • Alienus 09.06.2018 12:59
      Highlight Man beliebt wohl zu scherzen! Im Geschichtsunterricht krank gewesen?

      „Held“ Stalin, ein gescheiteter Religionsstudent, hatte mit Hitler die kriegerische Beuteaufteilung Polens, des Baltikum und Finnlands beschlossen.

      Nachdem die Wehrmacht am 01.09.39 in Polen einmarschiert war, tat dies der Aasgeier Stalin ebenfalls am 17.09. in Ostpolen.

      Der dt. Angriff auf Russland erfolgte später eben auf diesem okkupierten pol. Territorium.

      Natürlich sollte man dann die Überfälle Stalins auf Estland, Lettland, Litauen und Finnland nicht vergessen.

      Stalin und Hitler, Faschisten_Brüder im Geiste!!
      12 1 Melden
    • Husar 09.06.2018 13:02
      Highlight Aha.
      Kommunismus = guter Totalitarismus.
      Nationalsozialismus = schlechter Totalitarismus
      9 3 Melden
    • Astrogator 09.06.2018 13:15
      Highlight @Antifa: Bei aller Sympathie für deine Abneigung gegen Faschismus, auch auf der politisch linken Seite hilft schwarz-weiß Denken nicht. Stalin hat wie Mao Millionen seiner eigenen Bevölkerung umgebracht und Che Guevara war ein verwöhntes Arschloch aus bürgerlichem Elternhaus der Menschen für seine Zwecke manipuliert hat. Ironie am letzteren, heute ist sein Gesicht auf T-Shirts ein Paradebeispiel für Kapitalismus.
      11 1 Melden
  • infomann 09.06.2018 10:40
    Highlight Ich wünsche mir, ich weiss aber er ist nur ein frommer Wunsch.
    Ich wünschte mir sehr das die Menschen selber zu denken beginnen und nicht immer einem sogenannten Glauben hinterher rennen.
    Glaubenskriege haben Millionen von Menschenopfer gefordert.
    30 5 Melden
    • Musikuss 09.06.2018 12:05
      Highlight Jeder Mensch glaubt: der Wissenschaftler an seine Hypothese, der Kranke an seinen Arzt, der Arzt an sein Honorar usw. Alle Kriege sind in diesem Sinne Glaubenskriege.

      Aber: wer die Lehre von Jesus wirklich verstanden hat, kann kein Krieg rechtfertigen, das ist ausgeschlossen!
      5 23 Melden
    • Husar 09.06.2018 13:03
      Highlight Wer denkt, der glaubt. Eigentlich fast immer. Schon nur, dass er selber denke, ist ein Glaube.
      3 4 Melden
    • infomann 09.06.2018 14:49
      Highlight Ich beziehe es doch nur auf die Kirchen und Sekten, ist ja im Grunde genommen dasselbe.
      Da wünsche ich mir denken und nicht einem Idol nachrennen.
      2 0 Melden
    • Elvenpath 10.06.2018 15:16
      Highlight Religiöser Glaube ist etwas komplett anderes, als Glaube, der eine Wahrscheinlichkeitsannahme darstellt.

      "Ich glaube, morgen wird es regnen" ist etwas völlig anderes, wie "Ich glaube an Gott".
      3 0 Melden
    • Husar 10.06.2018 23:32
      Highlight @Elvenpath
      Ich glaube nicht, dass an Regen für den nächsten Tag zu glauben, wirklich anders ist, als an Gott zu glauben. Beides ist Spekulation.
      1 3 Melden
    • ReziprokparasitischerSymbiont 11.06.2018 23:30
      Highlight Glauben heisst, etwas für wahr halten. Wenn wir etwas glauben, dann sind wir der Meinung, dass es mehr Argumente für als gegen die These gibt. Das Argument kann genausogut die Statistik vom Wetterfrosch auf dem Meteodach sein wie eine göttliche Bestrafung für unsittliches Verhalten. Das Resultat ist das selbe: wir glauben, dass es morgen regnen wird.
      1 2 Melden
  • Thadic 09.06.2018 10:38
    Highlight Ein „starker“ Glauben kann jedes Gewissen abschalten und so die grausamste Taten rechtfertigen. Z. b der immer noch praktizierte Exorzismus, der vor allem bei Kinder seelische Krüppel hinterlässt.
    27 3 Melden
  • Michael Bamberger 09.06.2018 10:28
    Highlight "Mit oder ohne Religion würden gute Menschen Gutes tun und böse Menschen Böses. Aber damit gute Menschen Böses tun, bedarf es der Religion.“ (Steven Weinberg)

    Quelle: Weinberg in einer Rede auf der Konferenz "Cosmic Questions" der American Association for the Advancement of Science (AAAS) im National Museum of Natural History in Washington, DC am 15. April 1999.
    20 8 Melden
    • swisskiss 09.06.2018 11:35
      Highlight Michael Bamberger: Es bedarf keineswegs nur dem Glaubenskonstrukt einer Religion, um gute Menschen zu Gräueltaten zu verleiten.

      JEDE ideologisch begründete Besserstellung ind Richtigkeit der eigenen Haltung, sei es Kommunismus, Nationalismus, Islamismus,oder andere Ismen, die den Menschen so weit indoktrinieren, dass die wesentliche Hürde fällt, einen anderen Menschen als gleichwertigen Mitmenschen zu erkennen, sind die Grundlage für Gewalt.

      Wir und die Anderen Haltung, die Ausgrenzung, Verächtlichmachung, Feindbildpflege sind Denkschemen die zu Gewalt führen und nicht die Religion per se.
      21 2 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 09.06.2018 11:36
      Highlight Offensichtlich scheint er keine Ahnung zu haben. Kenne gute Menschen die haben schlechtes ganz ohne Religion begangen. Dazu bedarf es nicht immer der Religion.
      3 4 Melden
    • Husar 09.06.2018 13:14
      Highlight Weinberg greift mit diesem Spruch daneben. Die ideologische, bzw. religiöse Rechtfertigung, bzw. Verpflichtung zu einer Untat scheint schon die Hemmschwelle zu senken.
      Aber es steckt etwas anderes dahinter: auf Gesellschaftsebene ausgeübter Gruppenzwang. Ich denke da ganz besonders an den ersten Weltkrieg. Millionen von jungen Männern wurden auf grausame Weise gezwungen sich gegenseitig abzuschlachten. Unzählige wurden wegen Kriegsdienstverweigerung und "Feigheit vor dem Feinde" hingerichtet. Wer vor dem gegnerischen Feuer zurückwich, wurde von hinten von seinen eigenen Leuten beschossen.
      2 2 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 09.06.2018 10:24
    Highlight Moral und Ethik sind nicht aufgrund von Religionen entstanden, sondern weil Menschen in immer grösseren Gruppen zusammen lebten. Die schiere Masse an potentiellen Konflikten macht den Menschen aus Selbstschutz etwas umgänglicher.

    Es gibt drei Gründe weswegen man gegen diese Regeln verstösst: Habgier, Not oder Religionen.

    Habgier
    Ich will etwas was jemad anderen glücklich macht, weil ich auch glücklich sein will.

    Not
    Ich brauche etwas, weil ich sonst im Leben oder der Gesellschaft eingeschränkt werde.

    Religionen
    Ich verteidige meine "manipulierte" Gesinnung, denn ich mache keine Fehler.
    23 5 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 09.06.2018 11:41
      Highlight Religion kann man auch durch Weltanschuung ersetzen, das wäre richtiger denn Menschen müssen gar nicht immer Religiös sein um schlechtes zu tun. Schlussendlich hast du auch nur eine Weltanschuung von denen manche Menschen vielleicht auch gerne was Böses tun würden weil sie die anderen nicht akzeptieren. Übrigens haben wir alle eine Weltanschauung.
      2 3 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 09.06.2018 13:21
      Highlight @NWO Schwanzus Longus

      Unter Religion verstehe ich eine indoktrinierte Ansicht der Dinge. Dies kann auf Götter wie auch auf elektronische Geräte zutreffen. Jeder vernunftbegabte Mensch weiss was gut und was böse ist. Böse sind die Dinge, die man selbst nicht erleben möchte, eigentlich ist es ziemlich einfach.

      Oder wie es Kant sagte:
      Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.

      Unsere Wünsche lassen sich aber sehr leicht manipulieren. Die einen Wollen im Tod einen Sinn sehen, die anderen dass die Apps doppelt so schnell öffnen
      1 0 Melden
  • namib 09.06.2018 10:15
    Highlight Religion ist nicht der Grund für Kriege, sie ist lediglich das Instrument, um Menschen in "gut" und "böse" einzuteilen oder bestimmte Gruppen zu unterdrücken.

    Je fanatischer die Menschen glauben, desto einfacher wird es, die einzelnen Glaubensrichtungen gegeneinander aufzuhetzen. So gesehen hilft die Religion, weniger differenziert zu urteilen, was durchaus Gefahren birgt.

    Menschen, die keinem fundamentalistischen Glauben unterliegen, sind offener und somit weniger gut beeinfussbar. Dass sie deshalb nicht für Kriege instrumentalisiert werden können, stimmt nicht, wie die Geschichte zeigt.
    22 1 Melden
    • swisskiss 09.06.2018 11:46
      Highlight namib: Der wesentliche Denkfehler in deiner These ist die Gleichstellung von Religion und Glaube.

      Glauben ist keine religiös bedingte Grundlage. Genauso kann ein Kommunist, Nationalist oder Faschist seine ideologisch bedingten Glaubensätze als Rechtfertigung für die Gewalt gegen politische Gegner betrachten, die nicht die richtigem wahre politische Haltung haben und damit automatisch zum Feind werden.

      Weit weniger als religiös fundierte Gewalt, ist politisch begründete Aggression die Triebfeder.
      Da wird Religion höchstens als Deckmäntelchen für Unrecht misssbraucht.
      5 0 Melden
  • FrancoL 09.06.2018 10:05
    Highlight "Atheisten wie Stalin haben aber nie aus einer atheistischen Motivation heraus gemordet oder morden lassen"

    Sie haben aus ihrer Überzeugung heraus morden lassen. Genau so wie die Religiösen aus ihrer religiösen Überzeugung heraus morden liessen und lassen.

    Mir und wohl auch den vielen Toten spielt es kaum eine Rolle aus welcher Überzeugung gemordet wird.
    22 8 Melden
    • Astrogator 09.06.2018 11:26
      Highlight Der entscheidende Unterschied ist aber, dass wir heute anerkennen, dass menschenverachtende Ideologien Millionen von Opfern gefordert haben und sie deswegen grundsätzlich ablehnen. Während Anhänger von Religionen immer noch versuchen ihre Religion als etwas grundsätzlich Gutes hinzustellen. Wenn man die Argumente von Gläubigen aber wertfrei z.B. auf die Nazi-Ideologie anwenden würde, könnte man auch da durchaus positive Ansätze finden. Und wir sehen ja heute leider solche Versuche in der Politik, nicht nur in Polen und Ungarn, auch in der Deutschland (AFD) oder in der Schweiz (SVP, PNOS).
      13 5 Melden
    • Maracuja 09.06.2018 14:09
      Highlight @Astrogator: aber wertfrei z.B. auf die Nazi-Ideologie anwenden würde, könnte man auch da durchaus positive Ansätze finden.

      Welche positiven Ansätze haben Sie als wertfrei Denkender schon gefunden? Die gleichen wie Frau Hermann oder die Autobahnen?
      2 0 Melden
  • Menel 09.06.2018 10:03
    Highlight Ich sehe das anders; es ist dieses fanatische festhalten an Ideen/Ideologien und der "Glaube", dass es eine wahre Wahrheit gibt, die Gräultaten begünstigen. Das kann dann eine Religion sein, eine politische Ideologie usw. Man muss nur mal schauen, was z.T. militante Tierschützer schon so angestellt haben. Es ist dieser Tunnelblick des Fanatismus, dieses unreflektierte Denken und diese übersteigerte Einschätzung der Wichtigkeit der eigenen Person. Persönlichkeitsmerkmale also und die findet man über den ganzen Planeten verteilt.
    29 4 Melden
    • efrain 09.06.2018 13:00
      Highlight (Ich hab's untern geschrieben, aber ich wiederhole den Punkt gerne)

      Ich würde konkreter sagen, dass es initial v.A. Angst, Neid und Geltungssucht sind, welche Menschen dazu motivieren, andere Menschen schlecht zu behandeln. Und wenn es da eine Gruppen-Ideologie gibt, welche dieses Verhalten als legitim darstellt, dann wird diese gerne bemüht, das eigene "unmenschliche" Handeln rechtzufertigen - gegenüber der eigenen Gruppe und sich selbst.
      1 0 Melden
  • Eifach öpis 09.06.2018 10:00
    Highlight Schade dass in den zehn Geboten nichts über Kindesmisshandlung steht.... Diese Taten sind möglicherweise noch schlimmer als zu töten und wurden durch grosse Teile der Gläubigen vertuscht, was diese zu Mittätern macht.
    16 7 Melden
  • Granini 09.06.2018 09:33
    Highlight 1. Der Mensch ist von Grund auf böse. Steht so in der Bibel. Wenn ein frömmeler wie mich behauptet makellos zu sein sollte sich mehr in Demut üben.

    2. Die Hitlersache ist Quark, Herr Stamm. Ich möchte die Leser darum bitten, sich mit den Kirchenkämpfen zu beschäftigen. Um an die Macht zu kommen musste sich Hitler mit den Kirchen gut stellen. An der Macht plante er die Einverleibung der Kirche, um eine nationalsozialistische Religion zu erschaffen. Ergo die Christenheit schleichend im Nazi-Regime aufzulösen. Im übrigen hat er schwere Verbrechen an den Katholiken verübt.

    17 28 Melden
    • Fabio74 09.06.2018 10:13
      Highlight Die Kirchen inkl Vatikan haben mit den Faschisten kooperiert. In Italien, Spanien, Österreich und Deutschland.
      Es kam keinerlei Kritik der Kirchen an den Gräueltaten zu keiner Zeit.
      Nach dem Krieg half die Kirche Nazis nach Südamerika zu schleusen
      31 6 Melden
    • rodolofo 09.06.2018 10:28
      Highlight Es gibt unübersehbar eine Geistige Verwandtschaft zwischen den Teufels-Austreibungen durch die Katholische Kirche und den systematisch betriebenen Raubmorden und Folterungen durch die Nazis an Juden, Zigeunern, Kommunisten und Widerstand leistenden "minderwertigen Rassen und -Gesinnungen"!
      Wer also im Laufe der Menschheits-Geschichte den Teufel suchte, der wurde auch immer irgendwie fündig!
      Und wer dann "den Teufel" nicht auch IN SICH SELBST fand und findet, der ist eben blind, oder lahm, oder gefühlskalt, oder alles zusammen...
      7 7 Melden
    • Siro97 09.06.2018 11:04
      Highlight @Granini . Verharmlosen sie die Ermordung an Millionen von Juden im 2.Weltkrieg? Was sie da schreiben ist einfach nur Quatsch.
      3 9 Melden
    • Fulehung1950 09.06.2018 11:32
      Highlight @Granini: Hitler hat sicher einiges vermischt. Für die Nazis war heilig, was den Nazis diente.

      Aber machen wir uns nichts vor: die kath. Kirche und Faschismus passen gut zu einander!

      In Spanien während der Franco-Diktatur hatte die Kirche eine Sonderstellung und sogar eine Zensur-Funktion. Franco berief sich auch auf Gott: auf den Peseten-Münzen stand um sein Konterfei „Francisco Franco - Gaudillo de España - Pro la Gracia de Dios“. (F. F. - Führer Spaniens - Aus Gottes Gnaden).
      8 1 Melden
    • Raphael Bühlmann 09.06.2018 12:52
      Highlight Keinerlei Kritik, Fabio? Das sehe ich anders:

      https://en.wikipedia.org/wiki/Summi_Pontificatus


      "Nach dem Krieg half die Kirche Nazis nach Südamerika zu schleusen" – kannst du das belegen?
      4 7 Melden
    • Astrogator 09.06.2018 13:19
      Highlight @Raphael Bühlmann: 《"Nach dem Krieg half die Kirche Nazis nach Südamerika zu schleusen" – kannst du das belegen?》

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rattenlinien
      5 0 Melden
    • Granini 09.06.2018 13:39
      Highlight Wie gesagt - der Kirchenkampf ist eine sehr komplexe Geschichte, die man nicht einach über eine eine Kante brechen kann!

      Nein! Ich verleugne den Holocaust nicht. Ich finde es von Herrn Stamm blödsinnig, dem Teufel den Christen aufzudrucken! Wie auch viele andere hat die NSDAP die Kirche mit ihrer Ideologie eingelullt und für ihren Zweck missbraucht.
      Es gab sehr wohl Gegenbewegungen wie die bekennende Kirche. Hätte Pius die Anschläge auf Hitler nicht gutgeheissen, wäre vieles nicht unternommen worden.
      1 2 Melden
    • Maracuja 09.06.2018 13:47
      Highlight @Raphael Bühlmann

      Es ist mittlerweile gut belegt, dass Exponenten der RKK Nazis zur Flucht geholfen haben, auf die Schnelle verweise ich auf Wikipedia: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rattenlinien

      Fairerweise muss man festhalten, dass es auch RKK-Exponenten gab, die Juden versuchten zu helfen, u.a. der spätere Papst Johannes XXIII: Hier wurde Roncalli vom Zweiten Weltkrieg überrascht. Während des Krieges verhalf er Juden zur Flucht aus dem von der deutschen Wehrmacht (seit März 1944) besetzten Ungarn. (Wiki)

      Insgesamt haben sich aber RKK + evang.Kirchen in der NS-Zeit schuldig gemacht.
      3 0 Melden
    • Maracuja 09.06.2018 14:18
      Highlight @Granini: Wie auch viele andere hat die NSDAP die Kirche mit ihrer Ideologie eingelullt und für ihren Zweck missbraucht.

      Die Kirche ein Missbrauchsopfer? Erstens war es nicht eine Kirche, sondern fast alle, die in der NS-Zeit Schuld auf sich geladen haben. Sie sollten sich mal Gedanken mache, weshalb es einzelnen Gläubigen möglich war, das NS-Regime zu durchschauen und Widerstand zu leisten, den Kirchen als Organisation aber nicht. Etwa weil für sie der Erhalt der eigenen Organisation um jeden Preis längst Selbstzweck war?
      4 0 Melden
  • efrain 09.06.2018 09:32
    Highlight Täter rationalisieren ihre Greueltaten mit allen verfügbaren Ideologien - was halt grad da ist. Natürlich eignen sich Politik, Nationalismus, Rassismus und Religion besonders gut, um Othering zu legitimieren.. denn diese Ideologien beinhalten das Konzept, dass es "die Anderen" gibt. Doch eben, Ideologien töten keine Menschen, es sind Menschen und deren Angst oder Gier nach Macht und Anerkennung.

    Kurzum: Othering geht auch ohne Ideologie. Die Ideologie dient nur zur Legitimation der eigenen Gräueltaten gegenüber der eigenen Gruppe und sich selbst. (so quasi als "nötige Härte")
    15 3 Melden
    • karl_e 09.06.2018 10:50
      Highlight Othering? Ist das Neu-Englisch oder Neu-Deutsch?
      5 3 Melden
    • efrain 09.06.2018 12:51
      Highlight Das ist ein Begriff aus der Soziologie, den ich ganz kennenswert finde. Ich glaube, es gibt keine etablierte deutsche Übersetzung.

      Othering ist der Akt, Menschen aufgrund irgendwelcher Attribute in "wir" und "die da" zu unterteilen. Darurch wird das Fundament zur Diskriminierung gelegt, denn "die da" sind ja anders und verdienen es daher, aus unserer Perspektive, anders behandelt zu werden. Darauf fusst der Aufbau einer gräueltäterischen Auslegung einer Ideologie.

      Doch, wie gesagt, das Initialmoment kommt aus Geltungssucht, Neid oder Angst - nicht aus der Existenz der Ideologie.
      5 0 Melden
  • AlteSchachtel 09.06.2018 09:30
    Highlight Extremismus und Fundamentalismus sind das Übel, nicht nur im religiösen Kontext. Herrschsucht, Egoismus, Macht- und Habgier, Narzissmus gibt es nicht nur in Kirchen.

    Oder wie es Soprano besingt: Der Teufel ist längst arbeitslos, seinen Job haben die Menschen übernommen und machen ihn noch besser.

    20 0 Melden
  • Luca Brasi 09.06.2018 09:26
    Highlight Aha, und die sogenannt "Religiösen" die Kriege angezettelt haben, haben das immer nur gemacht, weil Gott direkt zu ihnen gesprochen hat und ihnen gesagt hat, dass sie doch bitteschön mal jemanden töten sollen...
    Oder vielleicht, aber nur vielleicht, haben sie das genauso wie Stalin und co. aus politischen Motiven gemacht und die Religion als Vorwand genommen? Wie Stalin den Atheismus als Vorwand genommen hat um Priester in den Gulags verrecken zu lassen? Alles im Namen des "Neuen Menschen", der endlich diese "überflüssige" Religion abstreifen und dies "ausgemerzt" werden sollte.
    18 7 Melden
    • rodolofo 09.06.2018 10:31
      Highlight Hey, Luca, Super Statement!
      Hast Du uns jetzt auch noch ein Chinesisches Beispiel zum Beweis Deiner Thesen?
      Wie wär's mit dem Tiananmen-Massaker?
      8 6 Melden
  • dracului 09.06.2018 09:26
    Highlight Sind es die Religionen oder der unreflektierte Glaube, der Unglück brachte? Der Glaube an das auserwählte Volk ist vergleichbar mit dem Rassenwahn der Arier. Die zehn Gebote scheinen der vergebliche Versuch zu sein, ethisches Verhalten auf wenige universelle Grundsätze zu gründen und gegen Andersgläubige zu verteidigen. Hitler glaubte (!) wahnartig an seine Sache. Das Leben ist jedoch dauernde Veränderung, viel Chaos und Widersprüche, die es auszuhalten gilt und situativ neu beurteilt werden muss. Es reichen keine Gebote aus, um diese riesige Herausforderung abzukürzen und zu vereinfachen.
    12 6 Melden
    • Maracuja 09.06.2018 10:57
      Highlight dracolui: Der Glaube an das auserwählte Volk ist vergleichbar mit dem Rassenwahn der Arier

      1) Hochgradig ekelerregend wie Sie versuchen das Judentum auf die gleiche Stufe zu stellen wie den Nationalsozialismus. Nehmen Sie zur Kenntnis, dass in der Tora geschrieben steht: Leviticus 19.33 Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. 34 Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland

      Nehmen Sie zur Kenntnis, dass mit Fremdling hier Nichtjude gemeint ist.
      7 5 Melden
    • Maracuja 09.06.2018 11:01
      Highlight 2) Informieren Sie sich mal, was „auserwählt sein“ für die Juden bedeutet: <Die These vom "auserwählten Volk" lässt manche Missdeutung zu. Sie ist primär theologisch zu verstehen und bedeutet für den Gläubigen keine Bevorzugung gegenüber anderen Menschen. Es ist vielmehr eine Verpflichtung zu strengem, gottgewolltem Handeln, eher eine Erschwernis , denn ein Privileg im weltlichen Sinne.>http://www.hagalil.com/deutschland/ost/judentum/relgrund.htm
      Hat also nichts zu tun mit, dem was Antisemiten so rein interpretieren.
      6 5 Melden
  • Knäckebrot 09.06.2018 09:26
    Highlight "(...) diskutieren die Leserinnen und Leser immer wieder (...), ob Gläubige die «besseren Menschen» (...)"

    Und zwar, weil der Blogger immer wieder das Umgekehrte anzudeuten scheint.

    "Atheistische Diktatoren begingen ihre Gräueltaten immer aus politischen Gründen."

    In der Atheismusgeschichte wurden durchaus Gläubige wegen ihres Glaubens verfolgt, weil dieser schädlich sei. Dies wird konsequenterweise aus deren Sicht über Atheismus/Säkularismus begründet.
    Die Auslese bot den Nazis übrigens auch Argumentationsgrundlage.

    Aber eben, es heisst "Blog" und nicht "Dissertation" ;)
    15 15 Melden
    • Elvenpath 10.06.2018 15:54
      Highlight Die Kommunisten haben das nicht aus dem Atheismus/Säkularismus begründet, sondern durch den Klassenkampf:

      Die Kirchen und Religionen gehören für sie zum herrschenden, unterdrückenden Klasse.
      Und das ist angesichts der Geschichte eine völlig valide Annahme.
      2 0 Melden
    • Knäckebrot 10.06.2018 16:36
      Highlight Zweifellos. V.a. die orthodoxe Kirche in der UdSSR, weil die ja mit der Zarenfamilie verbunden war.

      Dennoch wurden Christen (u. andere Gläubige) gezielt wegen ihres "abergläubigen und rückständigen" Weltbildes stigmatisiert und unterdrückt. Das traf auch einfache und arme Leute und nicht nur die Elitepriester. Also nicht nur der von dir erwähnte Klassenaspekt sondern auch der Glaube an sich war ein Problem.

      Richard Wurmbrand z.B. wurde mehrmals aufgefordert dem Glauben abzuschwören und
      hörte im Gefängnis in Rumänien ab Band nonstop: Das Christentum ist blöd, niemand glaubt mehr an Gott.
      0 0 Melden
  • Herbert Anneler 09.06.2018 09:15
    Highlight Selbst wer behauptet, nicht zu glauben, glaubt! Es gibt nicht nur spirituelle Religionen, es gibt auch Technikgläubige, Marktglaübige, Hitler glaubte an den Arier, Stalin an den neuen sozialistischen Menschen...letztere Beide die schlimnsten Schlächter der Menscheitsgeschichte! Nur Pflanzen und Tiere haben keinen Glauben. Glauben ist urmenschlich. Das Entscheidende: Was machen wir Menschen daraus? Auch wenn Häuser zusammenbrechen, käme es niemand in den Sinn, Häuserbau zu verdammen oder zu verbieten. Man verbessert sie. Tja, Ursache und Wirkung. Dumm, wenn man sie permanent verwechselt...
    17 19 Melden
    • rodolofo 09.06.2018 10:34
      Highlight Und ich glaube daran, dass mir Schnapszahlen auf Autonummern, die ich im Verkehr entdecke, Glück bringen.
      Und das Allerbeste:
      Dieses Glücks-Versprechen wird zuverlässig immer wieder erneuert und bestätigt!
      6 6 Melden
    • Musikuss 09.06.2018 12:17
      Highlight Sehr richtig erkannt, Herr Anneler, Glauben ist integrierter Bestandteil menschlichen Denkens, ob man will oder nicht!
      3 3 Melden
    • Herbert Anneler 09.06.2018 12:41
      Highlight Hi rodolofo! Du glaubst also nicht an Schnapszahlen - dafür an etwas anderes, zB die Vernunft. Auch so glaubst du😉
      3 4 Melden
    • Astrogator 09.06.2018 13:24
      Highlight @Herbert Anneler: Das philosophische Konstrukt "Vernunft" ist kein Glaubensgrundsatz. Das wird lediglich Gläubigen erzählt damit sie ihren Glauben verteidigen können. Aber es ist purer Schwachsinn, dieselbecKategorie wie wenn Gläubige behaupten man "glaube an die Evolutionstheorie". Plumper Versuch Wissenschaft auf das Niveau von Märchenbüchern wie eine Bibel herunterzuziehen.
      4 1 Melden
    • rodolofo 10.06.2018 08:16
      Highlight @ Herbert Anneler
      Aber sicher glaube ich an die Glücksbringende Wirkung von Schnaps-Zahlen!
      Denn dass ich solche sehe, sind ja bereits kleine Erfolgserlebnisse, die mir Glücksgefühle verschaffen!
      Die Placebo-Wirkungen stellen sich also auch dann ein, wenn ich weiss, dass es Placebo-Wirkungen sind.
      Somit gehen Vernunft und Glauben Hand in Hand. Es kann also durchaus vernünftig sein, zu glauben!
      Der Erfolg gibt mir recht. Der Misserfolg widerlegt mich.
      Wer Amen sagt, der muss auch Bemen sagen.
      2 1 Melden
    • ReziprokparasitischerSymbiont 11.06.2018 23:44
      Highlight @Astrogator: "Glauben im alltäglichen Sprachgebrauch ist also eine Vermutung oder Hypothese, welche die Wahrheit des vermuteten Sachverhalts zwar annimmt, aber zugleich die Möglichkeit einer Widerlegung offenlässt, falls sich die Vermutung durch Tatsachen oder neue Erkenntnisse als ungerechtfertigt herausstellen sollte." (Wikipedia)
      Warum also, sollte ich nicht an die Evoluionstheorie glauben können? Es ist durchaus möglich, dass neue wissenschaftliche Erkenntnisse eine bestehende Theorie falsifizieren, also kann ich gemäss obiger Definition dutchaus an die Evolutionstheorie glauben.
      1 2 Melden
  • Bav 09.06.2018 09:10
    Highlight Sie machen es sich zu einfach. Die Atheisten die Sie aufführen kämpfen schlussendlich auch für nur für eine Ideologie, bzw. persönliche Macht. Die meisten Glaubenskriege kann man auch ganz einfach politisch betrachten. Keine Gemeinschaft fängt einfach so aus Glaube einen Krieg an, ganz im Gegensatz zu Extremisten. Aber die gibt es auch ausserhalb des religiösen Kontexts, siehe dazu RAF.
    17 4 Melden
  • bullygoal45 09.06.2018 09:09
    Highlight Nur als Anhang: In den zehn Geboten steht im Urtext nicht. Du sollst nicht töten.

    Sondern: Du sollst nicht morden.

    Das ist ein grosser Unterschied. Deswegen trage ich in der Armee auch eine Waffe. Dem Staat verpflichtet im Notfall auch Leben auszulöschen. Auch wenn ich das als Christ natürlich verabscheue..
    8 35 Melden
    • massyv 09.06.2018 10:17
      Highlight ....absolution durch staatsauftrag?
      14 2 Melden
    • Thadic 09.06.2018 10:46
      Highlight Dein Hinweis ist wichtig, zeigt aber genau das Problem: wer glaubt im Recht zu sein darf töten. Dieser Glaube kommt selten von Innen sondern wird durch eine äussere Macht verliehen an der man glaubt. In dem Sinn kann ein Glaube auch eine Ideologie sein.
      11 2 Melden
    • Astrogator 09.06.2018 10:57
      Highlight @bullygoal45: "Hey als Christ verabscheue ich das töten, aber der Staat verpflichtet mich dazu..."

      Das Statement eines charakterlosen Feiglings der Verantwortung für eigene Handlungen an eine "höhere" Instanz abschiebt.
      Viele Schlächter des Holocausts haben genau so argumentiert, eigentlich wollte man die Juden gar nicht töten, aber es war patriotische Pflicht und befohlen.
      18 3 Melden
    • Musikuss 09.06.2018 12:34
      Highlight Wer die Lehre von Jesus wirklich verstanden hat, kann nicht töten. Solange wir aber Angst vor dem Tod haben, werden wir uns trotzdem mit Waffengewalt verteidigen wollen.

      Jesus hat uns jedoetwas Anderes, sehr Radikales vorgelebt, nämlich den Weg der Liebe bis in die letzte Konsequenz , man muss es nur richtig verstehen ...
      3 7 Melden
    • bullygoal45 10.06.2018 00:01
      Highlight Sollten wie die Polizei und das Militär entwaffnen? Ist das euer Ziel?

      Und ein militärischer Auftrag der schweizer Armee mit Holocaust zu vergleichen..ok...next

      Im Wachtdienst oder zur Notwehr kann es im schlimmsten Fall zu einem tödlichen Schusswechsel kommen. Das muss man sich bewusst sein wenn man eine solche Aufgabe übernimmt.

      Vorschläge? Lasse miche gerne belehren 😏
      1 2 Melden
    • Astrogator 10.06.2018 07:06
      Highlight @bullygoal45: "Im Wachtdienst oder zur Notwehr kann es im schlimmsten Fall zu einem tödlichen Schusswechsel kommen. Das muss man sich bewusst sein wenn man eine solche Aufgabe übernimmt. "

      Deswegen verweigern aufrichtig Gläubige aus Gewissensgründen den Dienst an der Waffe Und dann gibt es noch die Heuchler...
      2 1 Melden
    • Astrogator 10.06.2018 07:18
      Highlight @bullygoal45: Und was die Polizei angeht, in der Schweiz ist es praktisch ausgeschlossen, dass man von der Polizei erschossen wird es sei denn aus Notwehr oder Notstand. Die Situationen sind aber nicht vergleichbar mit einem "proaktiven" Tötungsbefehl eines Soldaten.

      Aber sie haben ja gerade selbst bestätigt wie man eigene Tötungsphantasien entschuldigt und die Verantwortung abschiebt. Eine Devianz die ich bei Polizisten noch nie erlebt habe aber gerade bei Berufsmilitär anscheinend Grundbedingung für die Berufswahl ist.
      2 1 Melden
  • Nate Summer-Cook 09.06.2018 09:07
    Highlight Die Christliche Moral gegenüber Mitmenschen richtet sich nicht nur nach den 10 Geboten, vielmehr nach denjenigen von Jesus selbst:
    - Liebe deinen Nächsten wie dich selbst
    - Liebe deine Feinde
    Des weiteren bin ich überzeugt, dass Atheisten genauso gute Menschen sein können wie Christen. Viele sind wohl sogar bessere Menschen als gewisse Christen.
    Darum gehts jedoch im christlichen Glauben nicht. Kein Mensch kann perfekt sein. Aber Jesus ist für unsere Fehler gestorben, daher müssen wir nicht gefangen sein im Denken, dass wir nur durch gute Taten bestehen können.
    18 12 Melden
    • Fabio74 09.06.2018 10:15
      Highlight Und was sagst du den Millionen die liquidiert wurden in den letzten 2000 Jahren im Namen der Kirchen?
      11 8 Melden
    • Astrogator 09.06.2018 11:01
      Highlight "Aber Jesus ist für unsere Fehler gestorben." - er ist nicht für unsere Fehler gestorben, wie soll er auch. Wir sind 2000 Jahre nach seinem Tod geboren. Er wurde hingerichtet weil er an den bestehenden Machtverhältnissen rüttelte, it's that simple.
      9 4 Melden
  • lilie 09.06.2018 09:04
    Highlight Genau diese Frage, "wer ist besser" führt zu Glaubenskriegen. Wir sollten einfach aufhören zu urteilen, wer "besser" ist. Es gibt Menschen, die Gutes tun, egal, was ihre politischen, religiösen oder sonstigen Ansichten sind, und es gibt Leute, die Schaden anrichten, ebenfalls mit irgendeinem Hintergrund.

    Diese weltanschaulichen Grabenkämpfe bringen doch niemandem was. Atheisten gegen Gläubige, das ist doch Blödsinn. So lösen wir keine Probleme auf dieser Welt. Im Gegenteil wir schaffen immer neue.

    Solange jemand seine Überzeugung lebt, ohne anderen zu schaden, soll man ihn in Ruhe lassen.
    29 1 Melden
    • Gubbe 09.06.2018 10:44
      Highlight Lilie: Auseinander genommen und frisch zusammen gesetzt. So muss es sein.
      0 2 Melden
  • pamayer 09.06.2018 09:02
    Highlight Der Titel sagt schon alles:

    "Sind gläubige Menschen weniger grausam? Hinter der Frage lauert ein Denkfehler."
    5 10 Melden
    • Granini 09.06.2018 10:34
      Highlight ..und weiter?
      11 1 Melden
  • Paelzer 09.06.2018 09:00
    Highlight Die Despoten wie Stalin, Mao oder Hitler darf man nicht isoliert betrachten. Hitler hat nicht persönlich die Juden ermordet. Er hatte Millionen Helfer und die waren primär Christen, denn Christen stellten die Mehrheit in Deutschland. Deshalb darf man die Judenverfolgung und den zweiten Weltkrieg durchaus zu den durch Christen begangenen Greueltaten zählen.
    22 13 Melden
    • FrancoL 09.06.2018 10:07
      Highlight Und wie genau steht es den mit den Judenverfolgungen in Russland?
      8 0 Melden
    • Thadic 09.06.2018 10:43
      Highlight Genau, zumal immer noch gesagt wird die Juden hätten Jesus (auch ein Jude) umgebracht.
      7 2 Melden
    • lilie 09.06.2018 11:31
      Highlight @Paelzer: Nein, so kann man das nicht sagen. Diese Christen haben ja nicht aus ihrer christlichen Überzeugung heraus gehandelt, sondern weil sie entweder von Hitlers kranken Ideen überzeugt waren - oder weil sie einfach machten, was man ihnen befahl (die einen wohl mit einem schlechten Gefühl, andere vielleicht auch reichlich gedankenlos).

      Die Idee entstammte Hitlers Ideologie - und die basierte nicht auf dem Christentum. Das den Christen unterzujubeln, erscheint mir doch recht an den Haaren herbeigezogen.
      7 0 Melden
    • FrancoL 09.06.2018 12:02
      Highlight @paelzer: die Juden wurden nicht der Religion wegen verfolgt sondern man war eher „wirtschaftlich“ hinter ihnen her. Man wollte sie entmachten und nicht deren Religion geisseln, darum wurden ja auch „bekehrte“ Juden verfolgt!
      Bitte etwas mehr die Geschichte beachten. Wäre von Vorteil.
      5 2 Melden
    • lilie 09.06.2018 13:24
      Highlight @FrancoL: Das ist falsch.

      Damals gabs eine grosse Wirtschaftskrise, viele waren arbeitslos und hatten Angst. Hitler und die NSDAP setzten auf eine bewährte Strategie: den Sündbock. "Der Jude" war schuld an der Misere - weil "er" angeblich das Kapital hortete und alle Fäden in den Händen hielt.

      Das erklärt aber nicht, warum der einfache Mann von der Strasse auch ins KZ gebracht wurde, nur weil er jüdischen Glaubens war.

      Es erklärt auch nicht, warum Hitler sich von etlichen finanzstarken Juden finanzieren liess.

      Das Ganze war nur eine Finte, Opium fürs Volk, um seinen Kram durchzuziehen.
      3 0 Melden
    • Maracuja 09.06.2018 14:28
      Highlight @lilie: Es erklärt auch nicht, warum Hitler sich von etlichen finanzstarken Juden finanzieren liess

      Bitte belegen Sie diese Behauptung.
      0 0 Melden
    • lilie 09.06.2018 15:13
      Highlight @Maracuja: Ich hab mir das so aus dem Geschichtsunterricht gemerkt. Unser Lehrer hat auf zwei Schockmomente im Zusammenhang mit Hitlers Philosophie hingewiesen: dass er Spenden von Juden annahm und dass er mit dem kommunistischen Russland paktierte, während er Juden und Sozialisten/Kommunisten im grossen Stil internierte.

      Ich hab mal gegoogelt, aber es gibt zwar x Artikel zum Thema, aber irgendwie beantwortet es doch keiner...

      Ist das überholt? Oder war gar nie so? Wir hatten einen reichlich merkwürdigen Geschichtslehrer, das kann schon sein, dass der uns einen Mist erzählt hat...
      2 0 Melden
    • Maracuja 09.06.2018 20:05
      Highlight @lilie

      Fake news gab es schon, bevor dieser Begriff populär wurde: https://www.zeit.de/1982/51/maerchen-ueber-hitler

      Wobei in diesem Fall „Geschichtsfälschung“ oder „Revisionismus“ die treffendere Bezeichnung ist.
      2 0 Melden
    • FrancoL 09.06.2018 20:58
      Highlight @lilie ich glaube da liegst. du falsch.
      Der Ausgangspunkt war die Macht der Juden, dass man auch den kleinen Mann ins KZ Verbannte hat mit dem Feindbild Jude zu tun. Selbst die Nazis waren nicht so dämlich nur „möchtige“ Juden zu vernichten, es mussten alle daran glauben um den wahren Grund zu decken. Und nichmals es hatte herzlich wenig mit der Religion zu tun sondern mit einem rassischen Feindbild.
      1 0 Melden
    • lilie 09.06.2018 21:02
      Highlight @Maracuja: OK, dann war das falsch, aber ich denke, wir sind uns einig, dass Juden jeglicher Herkunft und jeglichen Hintergrunds verfolgt wurden, auch wenn sie nichts mit dem grossen Geld zu tun hatten. Also gings eben nicht um die wirtschaftlichen Faktoren, sondern es ging einfach darum, Sündenböcke zu haben. Ob der einzelne Mensch den postulierten negativen Einfluss auf die Gesellschaft ausübte, wurde nicht überprüft, sondern einfach stillschweigend vorausgesetzt.
      1 0 Melden
    • lilie 09.06.2018 21:35
      Highlight @Maracuja: Ich kann leider den Artikel nicht öffnen (man braucht dazu glaubs ein Abo), aber ich glaube dir auch so. :)
      0 0 Melden
    • Elvenpath 10.06.2018 15:29
      Highlight @lilie

      Aber umgekehrt wird das gerne hingenommen: Weil die Kommunisten Atheisten waren, ist angeblich der Atheismus schuld an den Gräueltaten.

      Wenn man sagt, die Nazis waren zu fast 100% Christen, heißt es dann: Die Gräueltaten haben nichts mit dem Christentum zu tun.

      Doppelmoral.
      3 0 Melden
    • lilie 10.06.2018 16:14
      Highlight @Elvenpath: Ich stemmr mich hier schon lange gegen den Begriff "Atheismus", der in meinen Augen inflationär benutzt wird und in sich genommen schon praktisch keine Bedeutung hat.

      Atheismus bedeutet, etwas NICHT zu glauben, nämlich an keinen Gott zu glauben.

      Unter diese Kategorie fallen dermassen viele Religionen, Ansichten und Weltanschauungen, dass man ausser der Abwesenheit einer Gottheit keine Gemeinsamkeiten findet.

      Allein schon die Christenheit ist weltanschaulich dermassen fragmentiert, dass man zwischen versch. Konfessionen und Gruppierungen kaum Gemeinsamkeiten findet.
      3 0 Melden
  • rodolofo 09.06.2018 08:52
    Highlight Im "Ziischdigs-Club", an dem über die Anerkennung von Islamischen Moscheen durch den Schweizer Staat diskutiert wurde, wiederholte der Kabarettist Thiel seine Vorwürfe betreffend Aufruf zu Gewalt und Unterdrückung im Koran, ergänzte sein Statement aber bemerkenswert, indem er sagte, dass die Christenheit ebenfalls eine grausame Blutspur hinter sich herzieht, OBWOHL im Neuen Testament Jesus als erklärter Gottes-Sohn nichts als die Liebe predigt.
    Er schlussfolgerte daraus, dass die Gläubigen aus ALLEN Religionen (UND Ideologien!) dazu (miss-)brauchen, um das zu machen, was SIE wollen.
    13 6 Melden
    • FrancoL 09.06.2018 10:11
      Highlight Ja aber Thiel greift viel weniger die restlichen Religionen an, er "spezialisiert" sich ja zunehmend und immer mehr auf den Islam.

      Ich finde gerade die Haltung von Thiel mehr als gefährlich: Kurz auf alle ein seichtes Bashing lostreten um dann um so härter eine Religion heraus zu picken, das ist brandgefährlich.
      15 4 Melden
    • rodolofo 09.06.2018 10:59
      Highlight @ FrancoL
      Die "linke" Empörung über Thiel war immer etwas Hysterisch.
      Der eignet sich ja eigentlich nicht wirklich zum Linken Feindbild, mit seinem farbigen Irokesen-Kamm.
      Aber die SP-Frau in der Runde sagte sehr richtig, dass Thiel mit seiner Fixierung auf das Wortwörtlich Geschriebene einen ähnlichen Fehler begehe, wie die Salafisten, welche das im Koran geschriebene ebenfalls wortwörtlich verstehen und umsetzen.
      Ich selber weiss praktisch Nichts von dem, was im Koran steht, interessiere mich aber für MENSCHEN mit Muslimischem Hintergrund.
      Und von Einigen bin ich total begeistert!
      5 4 Melden
    • Astrogator 09.06.2018 11:04
      Highlight Thiel hat mit unreflektierten rassistischen Äusserungen seine Karriere beendet. Jetzt versucht er aus rein persönlichen Motiven seine vergangenen Äusserungen zu relativieren um sich nicht einen normalen Job zu suchen.
      9 2 Melden
    • Maracuja 09.06.2018 11:08
      Highlight @FrancoL

      Thiel ist einer der glaubt, dass seine äusserst plumpe Auslegung des Korans (die sich von derjenigen von Daesh kaum unterscheidet) die einzig Richtige ist. Aufgrund dessen macht er dann Stimmung gegen Muslime, darüber können auch ein bisschen Kritik am Christentum in einer Talkshow nicht hinwegtäuschen.
      9 1 Melden
    • FrancoL 09.06.2018 11:57
      Highlight @maracuja: völlig richtig aber sehr gefährlich für dumpfe Menschen.
      3 1 Melden
  • ecritex 09.06.2018 08:48
    Highlight Meines Wissens nach, hat sich Marx immer wieder kritisch gegenüber Religionen geäussert. Stalins atheistische Haltung ist also gewisswermassen auch Teil seines ideologischen Konzepts. Unter Lenin wurden auch in der Sowjetunion Menschen auf Grund ihres Glaubens getötet. Auch unter Stalin war die Kirche starken Repressionen ausgesetzt, wie weit diese jedoch reichten, weiss ich nicht.
    Die Frage ob gläubige Menschen weniger grausam sind, bleibt weiter ungeklärt, Herr Stamm hat lediglich aufgezeigt, dass eine historisch-mathematische Beantwortung der Frage nicht zielführend ist.
    9 4 Melden
  • kleiner_Schurke 09.06.2018 08:44
    Highlight Das neue Testament moderater als das alte? Mt. 5; 21,22,27-29 (Bestandteil der Bergpredigt!): "Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß' es aus und wirf es weg!" Na wenn Augen ausreissen moderat ist....

    Und die katholische Kirche bekundet Mühe mit der Aufarbeitung der NS. Da muss man anders fragen. Womit hat die katholische Kirche den eigentlich keine Mühe? Die haben ja erst 1992 akzeptiert, dass sich die Erde um die Sonne bewegt und das war schon 230 v.Chr. bekannt. Mit der Aufarbeitung der NS Zeit rechne ich in dem Fall so gegen das 7000.
    17 11 Melden
    • Maracuja 09.06.2018 10:23
      Highlight kleiner Schurke: wenn Augen ausreissen moderat ist ...

      Wer meint, dass jedes schriftliche Erzeugnisse wortwörtlich zu nehmen sei, sollte sich besser der Lektüre des Telefonbuchs widmen als Texten mit Gleichnissen, Analogien u.Ä. Ich bestreite nicht, dass es auch im NT problematische Stellen gibt, aber die Zahl der Leser (ob christlich oder nicht), die überzeugt sind, dass der genannten Vers wörtlich auszulegen sei, dürfte sehr begrenzt.

      15 7 Melden
    • rodolofo 09.06.2018 10:42
      Highlight Danke für diese lehrreiche Information!
      Etwas Anderes stört mich enorm an dieser Christlichen Aufteilung in zwei Heilige Bücher, eben das "Alte Testament" und das "Neue Testament".
      Was heisst das denn jetzt?
      Soll das NT das AT ersetzen, oder ergänzen?
      Bei einem Ersatz wäre das ja eine "Reformation der ersten Stunde"!
      Das würde dann auch heissen, dass das AT noch nicht "der Weisheit letzter Schluss" gewesen wäre und auch in Religiösen Dingen so etwas wie EVOLUTION stattgefunden hätte!
      Eine Evangelikale hat mir einmal gesagt, dass das AT weiterhin Gültigkeit habe.
      So weit, so teuflisch...
      6 5 Melden
    • lilie 09.06.2018 11:02
      Highlight @kleiner Schurke: Nun ja, immerhin könnte man argumentieren, dass die Christen "nur" aufgefordert werden, sich selber zu verstümmeln, während das AT voll ist von Krieg, Mord und Totschlag.

      Die Christen waren ja auch lange friedfertig und haben nichts Schlimmeres getan, als sich zu weigern, den römischen Kaiser als Gott zu verehren. Die Gräueltaten wurden lange gegenüber Christen begangen.

      Schlimm wurde es erst, als sich eine Kirche bildete und Machtstrukturen, welche für ihren eigenen Erhalt auf Methoden zurückgreifen musste, welche sie selbst eigentlich verurteilt.
      6 0 Melden
    • Astrogator 09.06.2018 11:10
      Highlight @Maracuja: Sie haben mit ihrer Aussage Recht. Problematisch ist bloss, dass dieselben Leute die wie sie argumentieren jede Sure des Korans wörtlich ausgelegt haben wollen um die grundsätzliche Grausamkeit des Islam zu begründen. Christentum und Islam sind in allen gesellschaftlichen Fragen gleichwertig, der einzige Unterschied besteht in den politischen Systemen. Während es in christlich geprägten Ländern mehr oder weniger gut gelungen ist Religion ins Private zu verdrängen hat dieser Prozess in der Regel in muslimisch geprägten Ländern nicht stattgefunden.
      6 4 Melden
    • kleiner_Schurke 09.06.2018 11:26
      Highlight @Maracuja
      Die 10 Gebote, Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" und ähnliche Abschnitte soll man in dem Fall auch nicht wörtlich auslegen? Welche Passagen soll man denn dann wörtlich auslegen und welche nicht? Wer entscheidet das? Und woher weiss diese Person was wie und warum auszulegen wäre? Von Gott? (War es nicht vielleicht Satan der sich nur als Gott ausgegeben hat?). Wie weiss man solche Sachen?

      8 4 Melden
    • kleiner_Schurke 09.06.2018 11:56
      Highlight @lilie Nop da irrst du dich. Das NT ist sogar wesentlich grausamer als das AT. Denn uns allen wird ja in Aussicht gestellt, dass Jesus wieder zurück kommen wird und dann wird aufgeräumt und alle die sich nicht zu Jesus bekannt haben, werden atomisiert. Die US Evangelikalen nennen das "The Rapture". Manche von denen, insbesondere die Dminionisten, und soweit ich weiss auch die Zeugen, glauben, dass nur 144'000 mit Jesus ins Paradies einziehen. Also gibt es nicht mal eine Paradiesgarantie, wenn du der brävste Christ bist. Und das ist ja schon voll brutal, aus meiner Sicht.
      8 3 Melden
    • lilie 09.06.2018 12:19
      Highlight @kleiner schurke: Voll brutal. Aber im AT wurde DIE GESAMTE Menschheit und ALLE Tiere ausgelöscht bis auf eine einzige Familie und zwei von jeder Tierart.

      Da ist doch die Zahl, die sich die Evangelikalen aus den Fingern gesogen haben, direkt grosszügig im Vergleich. 😉
      5 1 Melden
    • Maracuja 09.06.2018 13:11
      Highlight @Astrogator

      Wieso unterstellen Sie mir, dass ich verlange, dass jeder Koranvers wörtlich auszulegen ist? Bitte nehmen Sie meinen Kommentar zu Rodolofos Verteidigung von Herrn Thiel zu Kenntnis (steht gleich nach ihrem) und verzichten Sie in Zukunft darauf mich in die Leute-wie-Sie-Schublade zu stecken.
      2 0 Melden
    • Maracuja 09.06.2018 13:25
      Highlight @kleiner Schurke: Welche Passagen soll man denn dann wörtlich auslegen und welche nicht? Wer entscheidet das?

      Ich akzeptiere keine weltliche Instanz, die sich anmasst, dies abschliessend zu entscheiden. Wörtlich auszulegende von nicht wörtlich auszulegenden Passagen zu trennen, versucht man durch Nachdenken, Einigkeit unter Gläubigen gibt es nicht, sondern nur plausiblere/unplausiblere Begründungen. Gewissheit gibt es nicht, Rechthaberei ist Anmassung. Mit Ungewissheit kann/muss ich leben, ist ja sogar möglich, dass ich nicht nur mit Auslegung falsch liege, sondern dass es Gott nicht gibt.
      2 0 Melden
    • kleiner_Schurke 09.06.2018 13:53
      Highlight @lilie
      Nop. Das Ende ist viel schlimmer, denn alle die je gelebt haben werden wieder auferstehen, und dann hält Jesus blutige Ernte und sammelt seine 144'000 und der Rest ist "ashes to the left dust to the right".

      @nutshell
      Ein orthodoxer Vater hat mir mal erklärt dass man, egal was man anstellt, nur durch die Gnade Gottes in den Himmel kommt. d.h. man kann sich den Himmel nicht verdienen. Du kannst dein ganzes Leben nur Beten und super bibeltreu leben, am Ende bleibst du aussen vor, wenn Gott will.
      5 0 Melden
    • lilie 09.06.2018 14:37
      Highlight @kleiner-schurke: Ach ja, stimmt, es ist ja die Apokalypse der Zombies...

      Aber nach Noah hat ja Gott eh versprochen, die Menschheit nie mehr zu vernichten. Also darf es das Jüngste Gericht gar nicht geben, und somit ist es wurscht.

      Ansonsten möchte ich gerne alles, was @Maracuja zum Thema Bibelauslegung gesagt hat, unterstützen. Wir haben oft persönliche Probleme aus christlicher Sicht diskutiert. Wir haben nach einer Sichtweise gesucht, welche dem Betreffenden hilft, sein Problem konstruktiv zu lösen. Ob das "richtig" ist, war sekundär - es ging darum, den Glauben positiv zu nutzen.
      1 1 Melden
    • kleiner_Schurke 09.06.2018 14:43
      Highlight Damit hast jegliches aus Glaubensgründen vorgebrachte Argument pulverisiert Maracuja.

      3 1 Melden
    • rodolofo 09.06.2018 16:11
      Highlight @ kleiner_Schurke
      Wenn wir bei unseren Überlegungen mitberücksichtigen, dass unsere Urahnen mit den Naturkräften in einer persönlichen Beziehung standen (so wie das grosse Teile der Weltbevölkerung heute immer noch tun), dann merken wir, dass diese Menschen Pionier-wissenschaftlich beobachte(t)en, wie Lebens-spendend, aber auch wie grausam diese Naturkräfte zuschlagen können, mit Erdbeben, Vulkan-Ausbrüchen, Flutwellen, Pest, usw..
      Sie versuch(t)en, das Geschehen zu erklären, indem sie sich vorstellen(t)en, dass diese Naturereignisse Belohnungen und Bestrafungen für ihr Verhalten seien...
      1 0 Melden
    • Elvenpath 10.06.2018 15:33
      Highlight Wenn man "Gott" als allmächtig und allwissend annimmt, ist die Geschichte seiner Wandlung vom alten zum neuen Testament eh völlig sinnlos.

      Ein allwissender Gott macht keine Fehler, also warum sollte er sich ändern?
      2 0 Melden
  • Matti_St 09.06.2018 08:24
    Highlight Die einen finden in der Politik den Frieden, die anderen die Macht. Genau gleich wie in der Religion. Finde den Unterschied.
    22 4 Melden
  • De Pumuggel 09.06.2018 08:22
    Highlight Nur schon der Fakt, dass der Vatikan bis heute nicht unterschrieben hat, sagt eigentlich alles über die Kirche aus meiner Meinung nach.
    232 43 Melden
    • rodolofo 09.06.2018 08:58
      Highlight Ich habe da gewisse Vorbehalte.
      Wie können wir uns für Dinge und Verhaltensweisen entschuldigen, die entweder unsere Vorfahren, oder wir selber mit Beweggründen, die wir DAMALS für richtig hielten, getan haben?
      Reicht es denn nicht, dass wir solche Dinge und Verhaltensweisen HEUTE und aus den HEUTIGEN Beweggründen heraus, nicht mehr für richtig halten und darum nicht mehr tun würden und werden?
      Manchmal ist es besser, wenn Täter einfach schweigen, anstatt sich -nur oberflächlich und falsch- zu entschuldigen, wie das eine moralisierende Öffentlichkeit von ihnen verlangt...
      5 6 Melden
    • lilie 09.06.2018 11:24
      Highlight Ich habe mal aus Neugierde nachgelesen, warum denn der Vatikan die Menschenrechtskonvention nicht unterschrieben hat. Gemäss Bischof Huonder fürchtet die Kirche, dass dadurch im Sexualunterricht Verhütung gepredigt würde, wodurch ein Jugendlicher "in den Sog der Abhängigkeit von seinem Geschlechtstrieb" getrieben würde:

      https://www.atheisten-info.at/infos/info0676.html

      Jaaaa, der Umgang der katholischen Kirche mit Sexualität hat ja zum Glück alle Missständen diesbezüglich beseitigt, wie uns etliche katholische Priester täglich vorleben. (Sorry, die Ironie musste sein...).
      12 0 Melden
    • Turrdy 09.06.2018 11:28
      Highlight Was die Unterzeichnung der UN-Menschenrechtscharta anbelangt: Der Staat Vatikanstadt ist kein Mitglied der UN.
      1 6 Melden
    • Abnaxos 09.06.2018 11:54
      Highlight @rodolofo

      Inwiefern wäre das Unterschreiben der Menschenrechtscharta einer Entschuldigung gleichzusetzen? Wäre es nicht eher genau das, was du sagst: «HEUTE aus den HEUTIGEN Beweggründen heraus» die Menschenrechte anzuerkennen?

      Das mag der Vatikan wohl nicht tun. Wo wohl das Problem liegt? Vielleicht darin, dass die Menschenrechte für JEDEN Menschen gelten, unabhängig seines Glaubens, und dies auch unmissverständlich so formuliert ist? Das ist natürlich schon viel verlangt …
      5 1 Melden
    • lilie 10.06.2018 09:20
      Highlight @AMU: So lässt sich das nicht vergleichen. Die 10 Gebote fordern den einzelnen auf, sich auf eine bestimmte Weise zu verhalten, die Strafe für Fehlverhalten wird Gott überlassen.

      Die Menschenrechte hingegen werden nicht von einzelnen Personen eingefordert, sondern von Staaten. Sie sollen die Menschenrechte umsetzen und können entsprechend verklagt werden, wenn sie es nicht tun.
      7 0 Melden
    • rodolofo 10.06.2018 09:22
      Highlight @ Abnaxos
      Stimmt. Da hast Du recht.
      Mein Kommentar passt hier nicht, da er sich auf von einer moralisierenden Öffentlichkeit geforderte Entschuldigungen für bereits begangene und darum schwierig zu rekonstruierende Missetaten bezieht.
      Aber die Menschenrechte sollten natürlich unantastbar sein und auch nicht verhandelbar!
      4 0 Melden
    • lilie 10.06.2018 09:24
      Highlight @AMU: Was ist denn dir über die Leber gekrochen? Ich hab ausdrücklich "etliche" Priester geschrieben - das sind nicht alle. Ich weiss, dass es viele gibt, die sich nichts zu Schulden kommen lassen. Ich weiss aber auch, dass es solche gibt, die einfach nie angezeigt werden - und nein, das weiss ich nicht aus den Medien, sondern aus dem direkten Umfeld von Betroffenen.
      5 0 Melden
    • Sophia 11.06.2018 17:05
      Highlight Es darf niemand die bessere Heilslehre als die Kirche haben! Die Verfasser der Menschenrechte sind alles Ketzer und gehören verbannt oder verbrannt, nicht, weil sie Recht hätten, nein, sie erheben sich über die einzig wahre Lehre und dünken sich gescheiter als Gott!
      Bitte, lieber Mitstreiter, lest zuerst richtig und antwortet erst dann!
      5 1 Melden
  • Butschina 09.06.2018 08:19
    Highlight Es ist egal aus welchem Grund getötet wird, falsch ist es immer.
    233 21 Melden
    • freundeskreismelona 09.06.2018 09:37
      Highlight Und was ist mit Chico?
      R.I.P.
      0 6 Melden
    • Husar 09.06.2018 12:53
      Highlight Nein!
      Es gibt Gründe, aus denen man töten muss, wenn man sich nicht schuldig machen will.
      3 0 Melden
    • Butschina 09.06.2018 14:07
      Highlight Ist wohl Ansichtssache. Mir ist schon klar, dass Polizisten manchmal keine andere Möglichkeit haben. Oder jemand der gezwungenermassen im Militär in einen Konflikt verwickelt wird. Bei sowas kann ich es nachvollziehen. Dennoch finde ich auch das nicht gut. Wer entscheidet wann es gerechtfertigt ist oder nicht
      0 1 Melden
    • lilie 09.06.2018 15:33
      Highlight Ich glaube, jeder Mensch hat grundsätzlich eine natürliche Scheu, einen anderen Menschen zu töten, egal unter welchen Umständen.

      Trotzdem gibt es Ausnahmesituationen, wo man sagen kann: Es ist unschön, es ist keine glückliche Situation, es wäre schön, es gäbe eine Alternative, aber es ist nachvollziehbar. Z.B. bei Notwehr. Oder wenn man einem schwerkranken Menschen Sterbehilfe gibt.

      Aber ich glaube, man kann sagen, es hat niemand die Berechtigung zu behaupten, dass es irgendeine PersonenGRUPPE gibt, die man ungestraft töten darf.

      Und ich glaube, darum gehts.
      7 0 Melden
    • Dominic Marc Morgenthaler 13.06.2018 14:34
      Highlight Zählen wir Tiere da jetzt auch dazu oder klammern wir diese auch gezielt aus, so wie eben früher die Ungläubigen?
      0 0 Melden
    • lilie 13.06.2018 15:47
      Highlight @Dominic: Das wird immer mehr kommen, zumindest bei uns.

      In Asien hat man immer noch nichts dagegen, obwohl der Buddhismus nicht nur das Töten verurteilt, sondern auch noch annimmt, dass in einem Tier die Seele eines verstorbenen Menschen leben könnte.

      Es gibt auch die Frutarier, die es ablehnen, lebende Pflanzen zu zerstören für ihre Ernährung. Sie ernähren sich deshalb nur von Früchten. Aber damit zerstören sie ja auch potenzielles Leben...

      Ob karnivor oder vegan, wir werden damit leben müssen, dass unser eigenes Leben eng mit dem Leben (und Tod) anderer Lebewesen verknüpft ist.
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    • Dominic Marc Morgenthaler 13.06.2018 17:50
      Highlight Das sagt sich leicht wenn man an der Spitze der Nahrungskette steht.
      Mit jedem Tier, dass wir essen, essen wir immer auch jemandens Familienmitglied, dass unter erbärmlichsten Verhältnissen gehalten wurde, gequält und umgebracht wird, nur um unser Bedürftniss nach Fleisch zu befriedigen.

      Es besteht auch ein masgebender Unterschied zwischen dem Verspeisen von Pflanzen und Tieren. Anders als Tiere verfügen Pflanzen nicht über Nozizeptoren und Subst. P zur Übertragung vor Reizen. Deshalb ist es relativ weit hergeholt anzunehmen, dass Pflanzen leiden wenn sie gegessen werden.
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    • lilie 13.06.2018 21:08
      Highlight @Dominic: Du machst es dir sehr einfach. Pflanzen produzieren nachweislich eine Stressreaktion, wenn sie beschädigt werden (also wenn z.B. ein Tier dran knabbert).

      Und selbst wenn das nicht der Fall wäre: Um eine Karotte essen zu können, tötest du Raupen, Mikroorganismen und Pilze, die darauf leben und die du mitverspeist (oder abwäschst und so tötest) und beraubst zahllose Tiere ihrer Lebensgrundlage.

      Für die (konventionelle) Produktion werden zudem riesige Mengen Gift eingesetzt, um Schädlinge zu töten. Ganz zu schweigen von der Vergiftung der Böden, welche Fischen etc. schadet.
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  • Göschene-Eirolo 09.06.2018 08:16
    Highlight Man gehört nicht automatisch zu den "Guten", wenn man religiös ist. Ganz im Gegenteil: für viele ist die Religion lediglich ein Deckmäntelchen. Dafür gibt es tausende von Beispielen.
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    • Nelson Muntz 09.06.2018 11:05
      Highlight Genau so gehören Unreligiöse nicht auch nicht automatisch zu den „Guten“ bloss weil viele Religiöse es nicht sind (nicht nur Christen oder Muslime...). Da gibt es auch tausende von Beispielen.

      Die Grundsatzfrage wäre wohl wieso gibt es so viele „unmenschliche Menschen“ auf der Welt?



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  • lilie 09.06.2018 08:16
    Highlight Ok, mit dem letzten Satz bin ich einverstanden.

    Aber sonst fürchte ich, dass Herr Stamm den gleichen Denkfehler macht, den er Frommen unterstellt: Alle aufgezählten Atheisten hatten eine Weltanschauung, welche sie antrieb. Sie sind auch ganz gezielt gegen Religionen bzw. deren Angehörigen vorgegangen: Hitler gegen die Juden, Stalin gegen die Kirche, Mao gegen den Buddhismus.

    Ihre Weltanschauung trieb sie zu ihren Gräueltaten, nicht schlichte politische Erwägungen.

    Und was lernen wir daraus? Extreme Ansichten sind fast immer schädlich - egal ob mit oder ohne Gott.
    411 41 Melden
    • Fabio74 09.06.2018 09:16
      Highlight Würd mal sagen egal ob Hitler, Stalin, Mao, die Kirchen oder die saudischen Terrorfillialen, wer aufmuckte war dran. Wer hinterfragte Kopf ab.
      Dazu bei allen jeder Mensch der nicht ins Weltbild passt. Weil falsche Religion, weil falsche Sexualität, falsche Abstammung etc
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    • Mermegil Schweiz 09.06.2018 09:49
      Highlight der grund für die massenermordung der gläubigen war aber ausser bei hitler vorallem politisch begründet und in der eigenen machtfantasie.
      ein gute zitat aus "death of stalin" es darf keinen gott neben ihm (stalin) geben
      diese diktatoren schauten sich selbst schon als gottegleich an und wollten nicht riskieren das jemand anderes gleich viel oder mehr macht hat als sie selber. daher wurde die kirche verboten und die anhänger die sich wiedersetzten, wie alle die sich nicht dem wort des diktators fügten aus dem weggeschaft.
      12 0 Melden
    • ThomasHiller 09.06.2018 09:56
      Highlight Ja, genau so ist das.
      Und es wäre schön, wenn Herr Stamm seine Artikel genau so angehen würde. Leider ist er gefangen in seinen eigenen Denkmustern, seinen eigenen Vorurteilen. Und diese Vorurteile stammen aus irgendeiner tief in ihm verwurzelten Wut (oder was auch immer) auf Religionen.
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    • rodolofo 09.06.2018 10:49
      Highlight Es ist im Grunde ganz banal:
      Das "Organisierte Verbrechen" arbeitet IMMER mit roher Gewalt und Einschüchterung, kombiniert mit abschreckenden und zusätzlich einschüchternden "Exempeln", welche vorzugsweise an aufmüpfigen, Angst-freien und Lebensfreudigen "Vorbildern" statuiert werden, die wir Alle lieben!
      Mit der Methodik "Teile und Herrsche" wird das Volk gespalten in "Lieblinge", welche Privilegien erhalten und dafür Spitzeldienste und unangenehm Grobschlächtiges zu übernehmen haben.
      Als geistige Beruhigungsmittel werden Ideologien verabreicht und eingetrichtert von "Gut" und "Böse"...
      5 0 Melden
    • Firefly 09.06.2018 15:28
      Highlight Genau, Extremismus und Ignoranz sind die wahren Feinde der Menschen
      5 0 Melden
    • Elvenpath 10.06.2018 15:35
      Highlight Problem ist nur: Religionen führen schnell zu extremen Ansichten, da sie die "absolute Wahrheit" für sich beanspruchen.
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    • lilie 10.06.2018 16:23
      Highlight @Elvenpath: Das tut jede Ideologie. Selbst die Wissenschaft beansprucht für sich, als einzige den Weg zu allgemeingültigem Erkenntnisgewinn gefunden zu haben. Es liegt tief im Menschen verwurzelt, nach Wissen, Wahrheit und Sicherheit zu streben. Und es wird wohl immer so sein, dass wir weder das eine noch das andere je ganz haben können.
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    • rodolofo 11.06.2018 08:32
      Highlight @ Lilie
      Es gibt Natur- und Geisteswissenschaften.
      In der Physik können mithilfe Allgemeiner Formeln unter "idealen" Labor-Bedingungen Variablen berechnet werden.
      Je natürlicher eine Umgebung ist, desto unmöglicher werden solche genauen Berechnungen und Prognosen.
      In der Ökonomie wirkt sich die Anwendung von Mathematischen Formeln fatal aus, da dadurch zwar Entscheidungen sehr schnell gefällt werden können, diese Entscheidungen dann allerdings in einer Art von "Schwarm-Dummheit" in die Katastrophe führen.
      Ausweg: Sich nicht auf "Richtig versus Falsch" versteifen (Emotionale Intelligenz).
      4 0 Melden
    • lilie 11.06.2018 10:57
      Highlight @rodolofo: Das hast du jetzt wirklich sehr treffend beschrieben! 👌

      In der Psychologie ist es noch viel verheerender, da man sich dort noch drüber streiten kann, was denn "positive" und was "negative" Auswirkungen sind...

      Und so bleibt uns nichts anderes übrig, als die Frucht der Erkenntnis zurückzuweisen und aufzuhören, die Welt in "gut" und "böse" einzuteilen.

      Unter diesem Gesichtspunkt ist dies eigentlich tatsächlich die "Ursünde" (= ein Grundproblem, auf das sehr viele Probleme zurückgeführt werden können, unabhängig von Religion, Glaube, Weltanschauung, politischer Überzeugung usw.).
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    • rodolofo 11.06.2018 16:28
      Highlight @ lilie
      Ich habe für mich selber die Lösung in der AKZEPTANZ von Allem, was da ist, gefunden.
      Und seitdem ich der Psychologisierung von Verhaltensweisen aus dem Weg gehe, geht es mir prima!
      Die ständige Bewertungs-Manie der Hochleistungsgesellschaft hat uns Alle zu LehrerInnen gemacht, die ständig Noten geben und qualifizieren müssen, bzw, sie hat uns einen "Inneren Lehrer" eingepflanzt.
      Seitdem ich diesen "Tyrannen der Alten Schule" endlich rausgeworfen habe, geht es mir noch viel besser, als nur prima.
      Ich würde mich sogar zur Behauptung versteigen, ein "Tropenkopf" geworden zu sein!
      3 0 Melden
    • lilie 11.06.2018 16:46
      Highlight @rodolofo: Das ist echt toll! Das ist mir leider noch nicht gelungen. Ich werte viel. Gerade habe ich dir z.B. ein Herzchen vergeben. 😉

      Ich versuche es so, dass ich mir immer wieder bewusst werde, dass ich werte. Um dann aber fairerweise anderen das Gleiche zuzugestehen. Aber es auch immer wieder zu hinterfragen: Tut es gut? Löst es Probleme? Denn meistens tut es das nicht.
      2 0 Melden
    • Sophia 11.06.2018 16:59
      Highlight Lilie, was ist nun der Denkfehler des Herren Stamm?
      1 0 Melden
    • lilie 11.06.2018 19:02
      Highlight @Sophia: Herr Stamm behauptet, Atheisten wie Hitler, Stalin oder Mao hätten ihre Gräueltaten nicht aus atheistischen Motiven heraus begangen sondern aus politischen.

      Das greift aber eindeutig zu kurz. Diese Leute hatten eine (atheistische) Ideologie, die sie antrieb, wobei sie ganz gezielt auch bestimmte Religionen in ihrem Kulturkreis als Feinde sahen.

      Das zeigt, dass sie sehr wohl aus atheistischen Motiven heraus handelten.
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    • rodolofo 11.06.2018 19:10
      Highlight @ lilie
      Akzeptanz würde demnach heissen, auch das Werten zu akzeptieren mitsamt den Bewertenden.
      Herzlein und Blitze verteilen bedeutet ja nicht, dass wir dabei im tieferen Sinne etwas "Positives", oder "Negatives" tun. Wir drücken einfach unsere Haltung und unsere Stimmung zu etwas Gesagtem aus. Und das ist ja sowieso sinnvoll (wenn wir dabei ehrlich sind).
      Ich sage es mal so:
      An seiner Oberfläche ist das Meer manchmal ganz still und spiegelglatt.
      Und manchmal wogen hohe Wellen auf und ab und überschlagen sich schäumend.
      In der Tiefe aber ist das Meer immer ruhig und kalt und dunkel.
      2 0 Melden
    • Pasionaria 11.06.2018 19:53
      Highlight lilie
      Sie versuchen, ehrenwerterweise nicht zu werten. Ein guter Entschluss. Aber moechten Sie nicht eher vorgaengig versuchen, nicht konstant ohne Argumente Stamm's Texte zu kritisieren?
      Auch ganz im Sinne von Sophia 16.59h
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  • Evan 09.06.2018 08:14
    Highlight Interessanter Artikel, aber jemand, der glaubt, dass die Menschen die Religion aus moralischen Gründen benötigen, wird wohl nichts überzeugen.
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