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Wenn Menschen den Glauben verlieren, stirbt Gott (oder er zeigt sich)

Nicht nur die Gläubigen sind abhängig von Gott, Gott braucht auch die Menschen.



Bild

Bild von Gott und Mensch in der Sixtinischen Kapelle von Michelangelo. Bild pd

Religionen leben von Gott, Göttern oder göttlichen Wesen. Diese treten uns meist als Schöpfer gegenüber, die nicht nur den Kosmos erschaffen haben, sondern auch uns Menschen.

In der christlichen Heilsvorstellung hat er uns sogar nach seinem Ebenbild geschaffen. In der Bibel tritt er als Vaterfigur auf, die Gläubigen sind seine Kinder. Zusammen bilden sie eine grosse Familie. Wir sind voneinander abhängig und bedingen einander.

Für diesen Gott muss die rasch fortschreitende Säkularisierung ein Alptraum sein. Es stellt sich in diesem Zusammenhang auch die Frage, ob es den christlichen, den islamischen und den jüdischen Gott gibt. Also den universalen Gott in Personalunion. Oder ob die Gläubigen der drei Buchreligionen zu unterschiedlichen Göttern beten.

Morgan Freeman als Gott

Die ewige Suche nach Gott – hier in der Darstellung von US-Schauspieler Morgan Freeman. Bild: Universal Pictures

Dann gäbe es im Himmel vielleicht ein Gerangel um die Vormacht. Im Vorteil wäre in diesem Fall wohl der islamische Gott, dessen Kinder die aggressivste Expansionspolitik betreiben und ein rasches Wachstum vorweisen können.

Die Kardinäle, Bischöfe, Pfarrer, Imame, Rabbiner und Co. verschweigen aber, dass nicht nur die Gläubigen ihren Gott brauchen, sondern Gott auch die Gläubigen. Denn ohne ein Gegenüber wird selbst ein Gott sinnlos und überflüssig.

Deshalb müsste ihm oder den Göttern die Verweltlichung schwer auf dem Magen liegen. Sie müssen täglich ihren Bedeutungsverlust beobachten. Es ist für sie wohl so, als ob sie sich schrittweise auflösten. Als ob sich seine Kinder entfremden und aus der Familie fliehen würden.

Wenn Gott und der Satan eine Wette eingehen, müssen 10 Kinder sterben
@ lilie

Wie muss man sich den den Testosterongott vorstellen?

Mit oder ohne Vorhaut? 
Eier so gross wie der Mond?
Vernascht er da draussen die schwarzen Löcher?

Informieren sie mich bitte.


.

Der zürnende Gott. Bild: comments://183375161/1338300

Momentan verläuft die Entwicklung noch langsam, doch die Tendenz ist eindeutig. Gott muss zwar noch nicht so schnell abdanken, doch in 100 oder 200 Jahren werden viele seiner Kinder vermutlich nur noch in Geschichtsbüchern nachlesen können, wer er eigentlich ist oder war.

Für Gott kann dies schon bald der Fall sein, denn 100 Jahre sind für ihn eine kurze Zeitspanne. Er muss deshalb vermutlich um sein Überleben bangen. Denn Gott lebt im Bewusstsein der Menschen. Ohne die Zuwendung und Verherrlichung durch die Gläubigen verschwindet er in den Weiten des Alls.

Vielleicht ist auch alles ganz anders

Vielleicht sieht sich Gott irgendwann veranlasst, Gegenmassnahmen zu ergreifen, damit er nicht überflüssig wird und in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Vielleicht offenbart er sich uns eines Tages und macht ein für allemal klar, ob er der christliche, der islamische oder der jüdische Gott ist. Oder ob der Himmel mit unzähligen Göttern bevölkert ist, die in Eintracht nebeneinander leben und jeder für sich sein Süppchen kocht.

Vielleicht ist auch alles ganz anders. Wer weiss das schon!

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Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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356Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • iNDone 05.02.2019 22:48
    Highlight Highlight Der Mensch glaubt immer etwas. Die heutige Leit-Religion ist die Wissenschaft und ihre Götter sind Materie.
    Wissenschaft ist eine Lüge!
    • Pasionaria 05.02.2019 23:47
      Highlight Highlight Dann aber duerfen Sie konsequenterweise niemals mehr einen Arzt konsultieren oder auch nur einen Fuss in ein Spital setzen.
      Einfach wuerdevoll und erhabenen Hauptes leiden und/oder auch sterben.
      Ebenso kein TV/PC/Handy/Radio/Auto/Tram/Lichtschalter etc. etc. benutzen.
      Auch eine Ideologie!
      Ab in die Waldhuette…..
  • Mutzli 05.02.2019 08:35
    Highlight Highlight K.o.
    • Mutzli 05.02.2019 15:53
      Highlight Highlight Keine Ahnung wieso das hier steht. Hätte nicht mitgekriegt was gepostet zu haben, aber vielleicht habe ich mich da auf dem Handy vertippt. Also bitte nichts allzu tiefgründiges da reininterpretieren!
    • SUF 05.02.2019 21:27
      Highlight Highlight da kommt mir life of brian in denn sinn...
    • Pasionaria 05.02.2019 23:58
      Highlight Highlight Eventuell ein Freud'sches Fehlposting auf die Frage: stirbt Gott?
      Ist er k.o. und seine Glaeubigen dazu?
      K.o., verursacht durch einen ploetzlichen Verstandesrueckstau im Gehirn, das nicht genuegend saekulaere Inputs erhielt, sowie zu weniges frei-Denken.
      Koennte eine Erklaerung sein.

  • Mirischgliich 04.02.2019 20:24
    Highlight Highlight Gott ist gottfroh, wenn ihn die Menschen endlich vergessen und ihn nicht für jeden Mist, den sie bauen, verantwortlich machen.
  • Snowy 04.02.2019 16:09
    Highlight Highlight Genau so.

    Benutzer Bild
    • Snowy 04.02.2019 18:01
      Highlight Highlight Eine kleine Auswahl der ca. 15´000 Gottheiten, welche zur Zeit gerade "aktuell" sind...

      Wenn Du verstehst, warum Du nicht an alle anderen Götter als "Deinen" glaubst, verstehst Du auch, warum ich nicht an Deinen glaube.
  • Oxymora 03.02.2019 20:35
    Highlight Highlight In einer Höhle nahe dem Westufer des Toten Meeres haben Ärcheologen in einem Tonkrug die göttliche Todo-Liste gefunden. Der Text ist auf Deutsch verfasst, enthaltet aber Anglizismen. Die Ärcheologen sehen darin den „Ausdruck eines Reformprogramms politischer, religiöser und kultureller Vorausbesinnung“

    Was geschieht im Moment? Die Liste wird mit der Gesamtbibel verglichen; hat Gott seine Aufgaben erledigt?
    Benutzer Bild
  • steamer 03.02.2019 17:39
    Highlight Highlight Mit diesem Beitrag wollte Hugo Stamm was genau? Seine Unbelesenheit und sein Unwissen beweisen? Eine ungute Diskussion lostreten? Hier geht es nicht mehr nur um Glauben, sondern um Wissen. Die Entwicklung der Religionsgeschichte ist in der Gesamtbibel enthalten.
    Es ist alles in Gottes Plan enthalten. Wenn man allerdings schon nicht an den Engelssturz glaubt, versteht man auch nicht, was im Moment geschieht.
    • loquito 03.02.2019 18:18
      Highlight Highlight Hahaha wissen und Bibel in einem Kommentar. Der war gut...
    • Pasionaria 03.02.2019 23:09
      Highlight Highlight steamer > bible dreamer > blog cleaner > Gottdiener u.v.m.
      "Mit diesem Beitrag wollte Hugo Stamm was genau?"
      Hoechstwahrscheinlich beweisen, dass A. Einstein so unheimlich zutreffend aussagte:
      "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
      Danke, dass Sie > steamer, die'menschlich-fundamentalistische Dummheit mit Ihrem hochstehenden Kommentar bestaetigen!
    • rodolofo 04.02.2019 12:46
      Highlight Highlight Hahahaa!
      Ein Trottel, der auf einer Bananenschale ausrutscht, weil er wieder mal vom Paradies träumte und deswegen achtlos herumstotterte, nennt seinen Lapsus "Engelssturz"!
      Entweder hat der Typ sehr viel Humor, oder gar keinen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 03.02.2019 17:00
    Highlight Highlight Sämtliche Götter fürchten sich am meissten vor der Aufklärung, dem Humanismus, der Bildung der Massen und der Wissenschaft und vor der daraus folgenden Maxime: Wissen wollen, statt glauben zu müssen.
    • Hypatia 03.02.2019 18:55
      Highlight Highlight Die Frage ist hier, woher wir das wissen, wovor sich sämtliche Götter fürchten. Sobald wir auch nur ansatzweise versuchen, die Perspektive dieser Götter einzunehmen, verlaufen wir uns in Widersprüche. Wer also wissen will, der sollte sich auch darüber im Klaren sein, was er nicht wissen kann.
    • Sophia 06.02.2019 00:48
      Highlight Highlight Verehrte Hypatia, weist du, was du nicht weist? Und noch etwas genauer, bist du dir darüber auch im Klaren?
      Ich bin mir ziemlich sicher, dass du gehobenen Unsinn schreibst!
  • ThereIsNoAtheismus 03.02.2019 12:54
    Highlight Highlight Wirtschaftsreligion heisst fundamentale Konjunkturabhängigkeit der Upper Downer Junkies. Der Teufel ist die Depression und seine Dämonen die Rezession, Gott ist die Prosperität, schickt seine Engel den Boom.
    • You will not be able to use your remote control. 03.02.2019 16:41
      Highlight Highlight Teufel, Gott, Dämonen und Engel sind also einfach irgendwelche, von Menschen ausgedachten Vorgänge?

      Das heisst, die Vorstellung der Theisten, dass diese Dinge übernatürlich sind, ist falsch?

      Das wäre genau die Meinung der Atheisten.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 03.02.2019 22:01
      Highlight Highlight Wer vom Teufel spricht, da kommt er auch, er ist nicht fern. Dem Teufel passt nichts, wenn andern gut geht, und sich freien kann, u. gesunden Gemüts ist.

      Der Kläger mit Missgunst voller Sporn, sich hängen sich daran, und entreissen des Menschen sein Glück.

      Die Frommen manieriert gegen Andersglaubende die nicht glauben für Intoleranz, u. erwarten dass tolerierend ihren Glauben annehmen muss; denn das ist intolerant, gegenüber freien Glaubens willen.

      Es kann kein Gott geben der Missgunst u. Entbehrung lehrt, denn Mundraub ist keine göttliche Tugend.

    • Agnos ~ S. Pelegrino 04.02.2019 19:46
      Highlight Highlight Dem Teufel geht es nicht gut, wenn andern gut geht u. sich am Leben freuen kann.

      Da spricht man von ihm, u. schon ist er da, der teuflisch, die Freude am Leben nimmt, und über alles negativ redet, selbst über den Zuhörer selbst.

      Wer erlöst mich da von diesem Übel, von dem der nichts toleriert, doch Wollend, dass seiner Botschaft angenommen u. toleriert wird.
  • Alienus 03.02.2019 11:30
    Highlight Highlight 1/2

    Um Gott zu begreifen, muss man dessen Singularität beachten. Menschen leben in Zwei- und Dreidimensionalität.

    Um Gott zu erfassen, ist man auf Statthalter und Symbole angewiesen. Muselmannen verherrlichen den EINEN. Somit ist erklärlich, dass keine Darstellung erfolgen darf/kann.

    Bei den Christen erfolgte nach Überwindung des Arianismus die Trinität. Nicht schlecht, da der Mensch dreidimensional orientiert ist. Die Zweigeschlechtlichkeit ist ein Tribut dafür.

    Da viele vorchristl. Götter geschlechtslos waren, lautete z.B. indogerm. Artikel: DAS! Es zeigt sinnbildlich das Dilemma.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 03.02.2019 21:20
      Highlight Highlight Aus Zwei mach Drei, das ist eigentlich ganz logisch, doch wie kann geglaubt werden, wenn das mystisch gehandhabt wird, denn dann soll es auch verstanden werden; das ist nur eine Vorstellung und kein Glaube, nur das vermutet wird, wie es sein könnte.
    • Pasionaria 03.02.2019 23:45
      Highlight Highlight Alienus
      Schuechterne Frage, hast Du diesen Blogkommentar nun unter Deiner trinitaerenTagesform des Haeretikers, Renegaten und Apostaten oder doch des Schismatikers, Deviationisten und des Ketzers verfasst?
      Um darauf objektiv - wenn es sein muss auch subjektiv - Stellung zu beziehen, sollte ich das schon wissen….
    • Maracuja 04.02.2019 08:38
      Highlight Highlight Alienus & Pasionaria

      Da du Pasionaria auch noch auf den Zug „Dreiergruppe = Trinität/trinitär“ aufspringst, habe ich einen trivialen sprachlichen Einwand. Wird Trinität nicht ausschließlich für die christl. Gruppe (Vater, Sohn, Heiliges Geist) gebraucht, während für andere Dreiergruppe Begriffe wie Trias/Triade (Isis-Osiris-Horus, Brahma-Vishnu-Shiva <Trimurti>) oder Triumvirat (römische Herrscher) üblich sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 03.02.2019 11:27
    Highlight Highlight 2/2

    Erst in der Trinität erhielt das Geschlecht eine dominante Rolle: der Gottvater, die Erdmutter und das Was-ises-nun-tatsächlich-Kind.

    Erscheint Gott den Heiligen, so kann gemäß der göttlichen Ordnung dies nur ein Statthalter sein. Von Menschen kreiert, gesehen und interpretiert.

    Der Beginn von Mord und Totschlag: mein Gott, dein Gott, unser Gott.

    Hinweis auf die Gottesbenennung. Der Ursprung im germ. deutet auf "Begossener". Im indoeurop. auf "Angerufener".

    Den wahren Namen kennt man nicht. Muselmannen meinen, es gäbe 99 Benennungen Allahs, das Kamel kenne den hundertsten Name!
    • Maracuja 03.02.2019 13:15
      Highlight Highlight @Alienus: Erst in der Trinität erhielt das Geschlecht eine dominante Rolle: der Gottvater, die Erdmutter und das Was-ises-nun-tatsächlich-Kind

      Nach Rodolofo auch noch Sie! Trinität setzt sich nicht zusammen aus Vater, Mutter und Sohn. Sondern aus <„Vater“ (Gott der Vater, Gott Vater oder Gottvater), „Sohn“ (Jesus Christus, Sohn Gottes oder Gott Sohn) und „Heiliger Geist“ (Geist Gottes)> (Wikipedia); alles Wörter mit einem männlichen Artikel.
    • Maracuja 03.02.2019 13:18
      Highlight Highlight @Alienus: Der Beginn von Mord und Totschlag: mein Gott, dein Gott, unser Gott.

      Gewagte These, zurzeit der Jäger und Sammler, die vermutlich eher dem Animismus anhingen als einem Glauben an Götter, gab es also keinen Mord und Totschlag?
    • Maracuja 03.02.2019 15:20
      Highlight Highlight @Alienus

      Die Vorstellung einer Trinität, zu der auch Maria gehörte, geht anscheinend auf eine christl. Sekte zurück: <Collyridianism was an alleged Early Christian heretical movement in pre-Islamic Arabia, whose adherents apparently worshipped the Virgin Mary, mother of Jesus, as a goddess.[1] The existence of the sect is subject to some dispute by scholars, as the only contemporary source which describes them is the Panarion of Epiphanius of Salamis, published in approximately 376 AD> (Wikipedia)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bampi 03.02.2019 04:44
    Highlight Highlight Es wird hier viel von Gott, Glaube, Kirche geschrieben. Ich finde Glauben ist grundsätzlich eine gute Sache. Nur wird sie vom göttlichen Bodenpersonal schändlich für das eigene Ego, Machtgehabe, Geld und Ruhm missbraucht.... Es gibt auch diejenigen, die das selbst Leben was sie Glauben und Predigen (Pfarrer Sieber!).
    Das es irgend etwas höheres gibt, vermute ich ja auch, ist mir selbst öfters passiert. Aber das hier der menschlich gewählte Vorsteher die Hände im Spiel hatte, gleich welcher Glaubensgemeinschaft bezweifle ich sehr, gibt ja nicht einmal Reichtum...
    • Elvenpath 03.02.2019 14:58
      Highlight Highlight Es gibt nicht Höheres, du misst nur Zufällen, die dir passieren zu viel Bedeutung bei. Tun aber alle Menschen gerne.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 04.02.2019 19:19
      Highlight Highlight Bampi, wenn das Wörtchen wenn nicht wär, dann wär der Geldglaube niemals lehr. Leider muss ich beipflichten dass unter Sieber viele es unbemerkt ausgenutzt haben sich damit zu bereichern, u. davon spricht niemand. Da wurden viele Bücher geschrieben, die weit weg von Sieber waren, u. wo Sieber nur als "Zweck heiligt die Mittel," benutz wurde.
    • rodolofo 05.02.2019 13:00
      Highlight Highlight @ Elevenpath
      Diese "Zufälle" geschehen eben nicht zufällig, bzw. nur scheinbar zufällig!
      Gestern fuhr ein Auto mit Deutschem Kennzeichen vor mir. An einem Lichtsignal, das auf rot stand, kam dieses Auto zum Stehen, was mir erlaubte, von hinten ganz nahe aufzuschliessen.
      So konnte ich nicht nur die Autonummer des Fahrzeugs lesen (Eine Folge von Buchstaben und Zahlen, die für mich keinen Sinn ergab) sondern auch die Telefonnummer der Auto-Garage, welche das Nummernschild als Werbeträger benutzte.
      Und diese Telefonnummer enthielt die Glückszahl 777!
      Verstehst Du, was ich damit meine?
  • Pasionaria 02.02.2019 23:11
    Highlight Highlight Bei dieser, dank HST-Blog, erneuten Zauber-Diskussion, kommt mir jeweils auch die Allegorie mit dem Hirten (Gott/Goetter) und den (bloed-bloekenden) Schafen in den Sinn: Schafe sind eher duemmlich, ihrem Hirten gegenueber kritiklose Herdentiere. Sind bereit auf kargen Wuestenhaengen zu grasen, waehrend sich der Hirte auf saftigen Graesern sonnt. In muehsamer Kleinarbeit (Blaettersuche) erschaffen sie wertvolle Produkte > Milch, Wolle bis hin zu ihrem eigenen Fleisch. Diese Werte jedoch bleiben ihnen nicht, der raffiniert-listige Hirte fuehrt sie ueber die Melkmaschine bis hin zur Schlachtbank.
    • Spooky 03.02.2019 13:04
      Highlight Highlight Pasionaria, du hast auch schon Schafe gehütet, stimmt's?
    • Pasionaria 03.02.2019 23:24
      Highlight Highlight Spooky
      Was fuer ein Hellseher Du bist - stimmt ganz genau.
      Ein Detail dazu - ich, als empathische Hirtin, scherte meine Schafe nur, zog ihnen aber nie das Fell ueber die Ohren!
    • Spooky 04.02.2019 01:58
      Highlight Highlight Pasio:
      Super. Habe auch schon Schafe gehütet. Und geschert auch. Mein Vater hat zwar immer behauptet, ich sei ein schlechter Schafscherer. Seiner Meinung nach war ich immer viel zu vorsichtig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shelley 02.02.2019 22:26
    Highlight Highlight Echt jetzt? Gott oder Götter existieren doch nur weil man an sie glaubt. Das ist doch wohl offensichtlich und bekannt. Dies beschrieben bereits die Mayas im Popol Vuh. Der einzige Grund weshalb die Götter die Menschen erschaffen haben ist, damit sie verehrt werden. Ohne diesen Glauben verlieren die Götter ihre Existenz
  • Hypatia 02.02.2019 21:37
    Highlight Highlight Dieser Gedanke macht nur Sinn, wenn von einem existenten Gott ausgegangen wird. Nur ein existierender Gott kann sterben. Die Frage ist nicht, ob der Gott Abrahams, an den seit etwa 7000 Jahren geglaubt wird, und dessen Gläubige sich in verschiedene Glaubensrichtungen aufgespaltet haben, im Sterben liegt, weil immer weniger an ihn glauben. Die Frage ist, welcher Gott mächtiger ist als dieser alternde Gott, denn nur ein Gott kann einen Gott töten. Und dieser Gott nennt sich heutzutage homo deus. Der Mensch als die allmächtige Übermacht tritt an die Stelle jenes alten Gottes. etcpp.



    • Beteigeuze 03.02.2019 12:20
      Highlight Highlight In letzter Zeit sind die Texte von Stamm gut. Folklore, kritischer Zeitgeist und gut verpackt. Deshalb also noch 1 Versuch von mir.

      Sicher gibt es heutzutage immer mehr Leute die glauben den vollen Durchblick zu haben.

      Diese "master of the universe" halten sich selbst für Gott. Die wissen ganz genau wie es läuft und was so abgeht bezüglich unserer Existenz.

      "Vielleicht ist aber auch alles ganz anders" (O-Ton Stamm) käme ihnen nie in den Sinn. Denn wie heisst es doch so schön: "Der Dumme ist so von sich überzeugt, der Intelligente jedoch so voller Zweifel". Es ist ein Jammer.
    • Hypatia 03.02.2019 16:15
      Highlight Highlight Beteigeuze

      Mir ist nicht klar, worauf Sie genau hinaus wollen.
    • Beteigeuze 04.02.2019 21:00
      Highlight Highlight Hypatia

      Es ist Ihnen nicht klar auf was ich hinaus will? Heiliger Bim-Bam!

      Sie haben es doch selbst geschrieben. Der Mensch macht sich zum neuen Gott. Er glaubt zu wissen, wie die Schosse läuft. Er glaubt, dass durch die bisher erreichten wissenschaftliche Fortschritte alle kosmischen Rätsel gelöst sind, und Gott nichts anderes als ein Phantasie-Produkt ist.

      Der dumme Mensch glaubt an diesen Mist. Aber der intelligente Mensch WEISS, dass es auch anders sein könnte. Denn wir wissen bis jetzt nichts über unsere Existenz. Deshalb hat er Zweifel an all dem was wir bis jetzt wissen.

      Klar nun?
    Weitere Antworten anzeigen
  • mimiduu 02.02.2019 19:53
    Highlight Highlight Hesekiel 39:7 - „...und die nationen werden erkennen müssen, dass ich jahwe bin“

    wer kann mir diese ankündigung erklären? dies würde den letzten abschnitt von hugo stamm beantworten, falls es so kommen würde...
    • Agnos ~ S. Pelegrino 03.02.2019 20:55
      Highlight Highlight howhow, Winnetou hat gesprochen! Scheinst das da nicht der Blutsbruder hat gesprochen!

      Der ewig selbstgerechte Cowboy seine Herde hat getrieben, in auswegloser Lage. Manitu hat gesprochen, irgendwann wird er das Kriegsbeil ausgraben.

      Da liegt wohl mimiduu ganz falsch, howhow!
  • Follower 02.02.2019 19:40
    Highlight Highlight An eine solche Witzfigur, wie Sie die hier beschreiben, wird wirklich niemand ernsthaft glauben. 🤣
  • Billy the Kid 02.02.2019 18:35
    Highlight Highlight Das Problem mit dem ganzen Konzept namens "Gott" ist doch das es so blutleer und abstrakt ist. Klar gibts genug Leute, die davon reden, dass sie ihn "kennengelernt" haben oder sonst was. Aber bei näherer Betrachtung sind das alles Behauptungen und sonst nichts.
    Was wir vor allem erfahren ist das Leben mit all seinen Schicksalsschlägen, Ungereimtheiten und gar Sinnlosigkeiten. Daraus zu Schlussfolgern, dass da irgendein unendlich weises und ultimativ liebendes "Wesen" seine Finger im Spiel hat - ist wildeste Spekulation und sonst nichts.
    • Share 03.02.2019 11:07
      Highlight Highlight Möge die Macht mit dir sein.
  • Musikuss 02.02.2019 17:15
    Highlight Highlight Glauben ist Grundvoraussetzung für menschliches Denken: der Wissenschaftler glaubt an seine Hypothese, der Kapitän glaubt, dass sein Schiff nicht sinken wird, der Autofahrer glaubt, dass er fahren kann, ein Sportler glaubt, dass er gewinnen kann usw. Glauben ist der grosse Motivator in unserem Denken, der uns ein erstrebenswertes Ziel uns vor Augen führt. und erst dann etwas mit Religion zu tun, wenn das Ziel auf
    • Agnos ~ S. Pelegrino 02.02.2019 23:02
      Highlight Highlight Musikuss, Wahrheit und Irrglaube, keiner von beiden ist nichts, da fragt sich; was ist Wahrheit?

      Niemand kann Glauben, wenn Wahrheit von Irrglauben nicht getrennt werden kann. Niemand kann an was glauben wenn alles Lug u. Trug ist, man schaue da über den grossen Teich, wo-trump- seine Manie auslässt.
    • Elvenpath 03.02.2019 15:00
      Highlight Highlight An Ihrer Stelle würde ich noch mal die unterschiedlichen Bedeutungen des Wortes "Glauben" nachschlagen!

      Religiöser Glaube ist etwas komplett anderes, als Glaube im Sinne einer Wahrscheinlichkeitsannahme. Oder würde sie "Ich glaube, ich muss kacken" als religiöse Aussage sehen?
    • Agnos ~ S. Pelegrino 03.02.2019 20:43
      Highlight Highlight Elvenpath, der Irrglaube ist irrational widersprechend u.unhaltbar,daran überhaupt zu glauben,denn was ist Wahrheit!Da kann schon irgend einer Kacke predigen,das muss nur gelglaubt werden,auch wenn es unbrauchbarer Mist ist,nicht mal brauchbar zum düngen.

      Den Himmel für sich erkaufen durch Pflichtabgabe entsprechenden Einkommens,an einen selbsternannten Gottesgott zu glauben,der behauptet nichts als die Wahrheit zu sprechen,u. durch denn Erlös seiner Zöglinge allen die Sünden zu vergeben,bis zum nächsten mal,bis wieder gesündigt wird,u.die Gelder wieder einfliessen.
  • FrancoL 02.02.2019 16:44
    Highlight Highlight Sonderbar der Inhalt einer Vielzahl der Kommentare. Was Glauben und/oder Religion nicht alles verhindert oder behindert, zu nichte macht.
    Bei den meisten Kritikpunkte könnte ganz gut die Religion oder Glaube durch zB. Neoliberale Wirtschaft, Banken, Konzerne, etc. ersetzen und es würde bestens funktionieren.
    Ich könnte auch eine grosse Zahl an nicht Gläubigen aufzählen, die eben diese Untugenden ausleben.

    Verstehe als nicht wieso jetzt immer eine Teilmenge die diese Untugenden fördert heftig angegriffen wird. Ist wohl am einfachsten, aber darum nicht unbedingt richtig.
    • Knäckebrot 02.02.2019 18:59
      Highlight Highlight FrancoL, ich weiss auch nicht, wie ich dieses Phänomen, das so Paradox ist, einordnen soll.

      Es ist manchmal erstaunlich, wie Modernität, Aufklärung und Säkularismus idealisiert wird, als Rettung für die Welt (wobei aber Folgendes dazugehört: Imperialismus, viele blutige Revolutionen, Eugenik/Sozialdarwinismus, aktuell noch das Ganze Klimazeugs).

      Und an Religion/Spiritualität dagegen wird kaum gutes in der Geschichte zugestanden.

      Ich denke gerade in unserer aufgeklärten Zeit, sollten wir ein differenzierteres Welt- und Geschichtsverständnis haben.
    • FrancoL 02.02.2019 19:15
      Highlight Highlight @Knäckebrot, es ist offenbar auch für eine vermeintlich aufgeschlossene Gesellschaft einfacher Prügelgestalten zu kreieren, anstelle differenziert zu betrachten. Sieht man sehr gut bei Abstimmungen, die immer eine pauschalisierende Note vorweg haben müssen, damit man sie erkennen und auf einen Nenner bringen kann, den sie meistens nicht haben.
      Es ist der unsägliche Versuch in einer komplexen Zeit alles auf das Einfache herunter zu brechen. Beste Beispiele die Ökologie und Migration.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 04.02.2019 19:10
      Highlight Highlight FrancoL, wo pauschalisiert wird gegenpauschalisiert, da wird nicht individuell abgeklärt, sondern nur bei der Abstimmung zwangsmässig pauschal aufs NEIN doktriniert.

      Es kann niemand behaupten dass Glaube vollumfänglich seriöse ist, selbst dann nicht wenn alles dogmatisiert wird.

      Fundamentalistisch lässt sich kreieren wie man es will, denn in jeder Glaubensrichtung gibt es Fundamentalisten.

      Fundis gehen davon aus, dass nur ihnen das Recht zusteht, alles richtig zu beurteilen, u. lassen andere Tatsachen nicht gelten.

      Leider beurteilen Fundis anderes Wissen auch als Fundis.



  • Denverclan 02.02.2019 16:37
    Highlight Highlight Alles ist nichtig und ein Haschen im Wind. In uns liegt die Wahrheit.....und jede Wahrheit ist anders und wir sind wie wir sind, im Guten wie im Schlechten. Frage dich nicht, lebe....Wir bekommen alle Werkzeuge die es zum Überleben braucht, was wir damit konstruieren ist uns selbst überlassen. Wer einen Gott braucht, soll ihn sich nehmen, wer die Fähigkeit hat an sich selbst zu glauben sollte unendlich dankbar sein. Nicht der Lärm in deinem Leben gibt dir Sicherheit, nein, es ist die Stille. Wir gehen einmal mit leeren Händen, aber evtl. mit viel unnötigem Ballast im Denken...Machts gut!!!
    • Thanatos 02.02.2019 19:53
      Highlight Highlight Sehr schön gesagt!!

    • Agnos ~ S. Pelegrino 02.02.2019 23:21
      Highlight Highlight Denverclan, was ist Wahrheit, im Guten u. auch in schlechten Zeiten. Hilf dir selbst dann hilft dir Gott, das ist nichtsversprechend, und zu danken gibt's nichts, denn die Hand zum Erfolg ist nicht, denn die wenig haben, wird auch das noch genommen was ihnen zum Leben noch braucht, und wird den Reichen gegeben die Trumpwirtschaft treiben.
    • Bampi 05.02.2019 04:28
      Highlight Highlight Für mich die Philosophie des Glaubens wichtig. Von da an trenne ich aber strickte Glaube und Kirche. Nun provokativ: was sich die Kirche unter dem Deckmantel Bibel/Glaube alles herausnimmt, ist leider näher bei Verbrechen aller Art, als das Gute selbst zu leben. Nun gibt es Massenhaft Austritte und sie können sich gar nicht vorstellen warum das so ist. Nur eines ist sicher, an ihnen liegt es jedenfalls nicht
  • mogad 02.02.2019 16:22
    Highlight Highlight "Ich bin Gott nicht Mann" steht im hebräischen Urtext des Ersten Testaments. Da bin ich ja richtig froh, dass Michelangelo dem alten Mann mit Rauschebart nicht auch noch ein Schnäbi aufgemalt hat!
  • Trude45 02.02.2019 15:39
    Highlight Highlight Solange Menschen Angst vor dem Tod haben, werden sich immer viele an den Glauben klammern, der ja unsterbliches Leben verspricht. (Gegen Einhaltung diverser Regeln, versteht sich...)
    • Knäckebrot 02.02.2019 19:07
      Highlight Highlight Um das zu bestätigen müsste man eine Erhebung unter Gläubigen machen, ob sie bevor sie gläubig waren (und jetzt), Angst vor dem Tod hatten oder nicht.
      Zudem könnte man auch diese Erhebung bei Ungläubigen machen. Die Angst vor dem Tod oder dem danach wird sicher auch durch das aktuelle "Schöne neue Welt"-Phänomen verdrängt.
      Es gibt es auch immer wieder, dass überzeugte Ungläubige plötzlich Angst vor dem Jenseits erhielten, als sie davor standen.
    • Klaus07 03.02.2019 07:06
      Highlight Highlight @Knäckebrot
      Jedes Individuum stellt sich den Tod und was danach passiert anders vor. Zu akzeptieren, dass es kein danach gibt, ist für den weitaus grössten Teil der Menschheit unmöglich. „Warum bin ich dann hier?, Was macht es dann für einen Sinn hier zu sein?“ Es braucht keine Erhebung. Ausnahmslos alle Religionen haben als Kernthema den Tod und das Leben nach dem Tod. Dazu liefern alle Religionen mehr oder weniger glaubhafte Erklärungen. Das schlimme daran ist aber, das Alle Religionen über dieses Thema am meisten Macht ausüben können. Glaube an Gott und dir wird gutes widerfahren!
    • Knäckebrot 04.02.2019 09:26
      Highlight Highlight Ja, die Verantwortung die man darin hat, ist unermesslich gross und die Gefahr manipulativ zu werden u./od. manipuliert zu werden.
      Wie überall, wo es um vieles geht.
      Ähnlich ja auch in der Medizin od. Bildung. Man muss immer aufpassen.

      Bez. Religion habe ich schon viel Manipulatives gesehen. Es wird immer ungesund, wenn jemand eine Deutungshoheit hat und den anderen abspricht, ohne ihn Erkenntnis zu erlangen.

      Wiederum sehe ich Glaubensgemeinschaften positiv, wenn die Leute die Freiheit haben selbst zu suchen und herauszufinden und keine Berührungsängste zu Andersdenkenden bestehen.
  • eBart! 02.02.2019 14:48
    Highlight Highlight "Nicht nur die Gläubigen sind abhängig von Gott, Gott braucht auch die Menschen."

    Was ist der Unterschied zwischen Gläubigen und Menschen?
    • Agnos ~ S. Pelegrino 02.02.2019 23:46
      Highlight Highlight eBart, der Gläubiger und der gläubige Schuldner, beide leben voneinander. Der Gläubiger vom Gläubigen sein Sündenerlassschuldgeld, und der Blauäugige, der glaubt seine Schuld getilgt zu haben, dass er in Raten in den Himmel kommt. Die Sündenerlassforderung ist noch nicht vergessen, es gibt auch ihre Nachahmer die es abstreiten, u. fromm voller bescheidenen unschuldig getuen, als das Feigenblatt benutzen.
  • Zeit_Genosse 02.02.2019 14:38
    Highlight Highlight Überall wo wir es nicht besser wissen, muss Gott als „X“ in der Gleichung herhalten. Für die Auflösung des „X“ haben sich die Religionen eingeschaltet und „X“ den ihren Wert gegeben und die Formel darumherum angepasst. Lassen wir die Religionen weg, können wir durch Glauben (an was auch immer) gut funktionieren, da
    wir für unbekanntes einfach mal „X“ annehmen, bis wir es besser wissen.
    • FrancoL 02.02.2019 15:53
      Highlight Highlight Also würden wir ohne Glauben dem "X" keinen Wert bemessen?
      Viele Menschen nehmen nun einmal nicht einfach die Unbekannte "X" hin! es gibt genügend Beispiel wo die Unbekannte ohne jegliche Religion und ohne Glauben nicht stehen bleibt und einer "Lösung" zugeführt wird.
    • Share 02.02.2019 20:12
      Highlight Highlight Ja, ich glaube, in dieser Gleichung fehlt das Y. Ganz sicher.
  • Angelo C. 02.02.2019 14:18
    Highlight Highlight Der letzte Satz aus dem Stamm-Artikel hat es echt in sich:

    „Vielleicht ist auch alles ganz anders.Wer weiss das schon“

    Niemand „weiss“ etwas - alle nehmen irgendetwas an, verwerfen dies oder jenes, negieren oder verspotten, je nach ganz persönlicher, oder von aussen infiltrierter Sicht.

    Aus diesen Gesichtspunkten betrachtet, ist es eigentlich total unergiebig, sich in Streitereien über die Wertigkeit einzelner Religionen oder einer Existenz Gottes zu verlieren. Auch Atheisten können nur vermuten, niemals wissen.

    Und so passe ich bei solchen Themen gern und beschränke mich auf Meditationen.
    • Zeit_Genosse 02.02.2019 15:07
      Highlight Highlight Wir können jedoch auf das Einfluss nehmen was die Menschen geschaffen haben. Religionen sind menschliche Konstrukte, die man vom Glauben (an was auch immer) trennen kann (der Herdentrieb ist gross und Religionen in ihrer Manipulation mächtig). Die Religionen verhalten sich so als hätten sie das Monopol für den Glauben. So ist es aber nicht. Jeder darf glauben was er will.

      Meditation ist gut, da bin ich auch dabei ;)
    • FrancoL 02.02.2019 15:54
      Highlight Highlight Für einmal bin ich bei Dir, gut geschrieben.
    • FrancoL 02.02.2019 16:26
      Highlight Highlight @Zeitgenosse: Du schreibst:
      “Die Religionen verhalten sich so als hätten sie das Monopol für den Glauben", nein sie glauben daran und auch sie und ihre Schäfchen dürfen glauben was sie wollen. Es liegt an uns Menschen frei zu leben und dem Glauben einen persönlichen Stellenwert zu geben.
      Viele glauben Monopole zu haben oder ist Dir das noch nie aufgefallen? Parteien, Banken, Grossunternehmen, Dorfkönige und viele mehr und fast alle verhalten sich als hätten sie ein Monopol.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzer, achtung! 02.02.2019 14:16
    Highlight Highlight Ich frage mich, wie es im Bericht auch heisst: "Gerangel im Himmel", ja genau und nicht nur das! Vermutlich 7zig tausend Tote auf dem Kreuzzg nach Jerusalem um 1090 wurden bestialisch ermordet.
    Mehr als 6 Mio. Tote beim 30 jährigen Krieg. 5Mio Juden im 2ten Weltkrieg. Und alles unter Gottes Augen. Zudem geht die morderei im Namen Gottes/Allahs jeden Tag weiter. Was soll das!? Wenn unbedingt Gott, dann so: "Hilf dir selbst, so hilft dir Gott", sodann gehts jedem gut. Oder am Besten gar nichts. Ich war immer Atheist, bin siebzig und lebe glücklich und ungeschieden mit meiner Frau:-)
    • Knäckebrot 02.02.2019 19:28
      Highlight Highlight Ja, in Ihrer Generation boomte der Atheismus. Das fällt mir immer wieder auf.
      Gleich diese Woche sprach ich noch mit jemandem darüber, dass es in Ihrer Generation viele gibt und dass es in jüngeren Generationen schon wieder etwas relativiert wird und sich die Leute weniger darauf festlegen, dass es Gott gibt.
  • Who needs love like that 02.02.2019 13:54
    Highlight Highlight Ungelöste Fragen zu Allem u nd Sein, wurden von Menscheit durch Gott und Götzen beantwortet.

    Wer den erfundenen Schrott (Schwachsinn) noch als Sache nimmt wird das wahre Leben nie verstehen.

    Habe mich für Weg über Schlauheit Richtung Weisheit und Selbstlosigkeit entschieden.

    Gelassen ohne Scham vorwärts, auch wenn so viel dummes Geschwätz und Verhalten absolut sinnentleerter Leben dominiert.
    • FrancoL 02.02.2019 14:29
      Highlight Highlight Und Du bist also auf dem Weg alles zu wissen und vor allem verstehst Du das wahre Leben.
      Und nun soll ich welches wahre Ebene verstehen? Deines oder darf ich auch meines oder das meiner Umgebung verstehen und beherzigen?
      Merkst Du nicht, dass genau Dein Kommentar auf der gleichen Ebene unterwegs ist wie die Kommentare der Fundis?
      Eine einfache Frage: Was machst DU mit ungelösten Fragen? Lässt Du Dir die Lösungen und Antworten von anderen darlegen? Oder was genau machst DU?
    • D0MD0M 02.02.2019 15:10
      Highlight Highlight @Francol Oft genug sind offene Fragen wertvoller als dümmliche Antworten. Unwissen auszuhalten ist eine Fähigkeit, die Gläubigen abgeht. Daher auch der inhärente Drang zu vernichten, was man nicht versteht.
    • FrancoL 02.02.2019 16:29
      Highlight Highlight @Domdom; In der heutigen Zeit scheinen aber viele Kreise die Fähigkeit Unwissenheit zu ertragen nicht zu haben und viele dieser Kreise haben null und nichts mit Glauben oder Religion zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nickname_499 02.02.2019 13:38
    Highlight Highlight Naja, wer Gott schonmal erlebt hat, (zB durch eine Heilung von Verletzungen / durch Eindrücke im Gebet, die irgendwie völlig ins Leben passen) kann ihn nicht weg leugnen. Es sei denn, all diese Geschichten und Erlebnisse seien frei erfunden worden. Da ich in meinem nahen Umfeld und perönlich bereits Dinge erlebt habe mit Gott, kann ich diese Möglichkeit ausschliessen.

    Übrigens: Es heisst ja auch in der Bibel, dass viele Gott nie (an-)erkennen werden.

    PS: Bevor da wieder die Fetzen fliegen, von wegen Intoleranz etc.... Ich verurteile niemanden mit meinen Worten, Jedem das seine
    • FrancoL 02.02.2019 14:32
      Highlight Highlight Ich denke nicht dass du niemanden verurteilst, aber man wird Dich verurteilen und einen Narren nennen. Aber ich denke das weisst Du und kannst damit leben.
    • vera.vox 02.02.2019 16:00
      Highlight Highlight @Nickname_499

      “Da ich in meinem nahen Umfeld und persönlich bereits Dinge erlebt habe mit Gott, kann ich diese Möglichkeit ausschliessen.“

      Seher vernünftig.
      Sicher haben auch Ungläubige solche Erlebnisse. Da liegt z.B. jemand Wochen lang im Spital und muss unzählige Operationen durchmachen, aber schlussendlich wird er Gott sei Dank wieder gesund weil Freunde für Ihn gebetet haben.

      Ungläubige sind vielleicht unfähig hier Zusammenhänge zu erkennen, so dass sie Gottes Wirken und die Wirksamkeit der Gebete leugnen.

      Wichtig ist, dass wir Sie dafür nicht verurteilen, Gott allein wird richten.
    • Share 02.02.2019 20:32
      Highlight Highlight @Nick499
      Niemand wird behaupten, dass Zuneigung, sei es nur ein Gedanke der Achtung, dem Leben abträglich ist. Aber bitte. Auch Zuneigung hat seine Grenzen.


      @Vera, jetzt stell endlich deine Programmierung um. Möge Gott nicht richten, sondern mit uns sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Agnos ~ S. Pelegrino 02.02.2019 13:37
    Highlight Highlight Es gerangelt vor der Himmelspforte, u. hoffen viele leichtgläubige den letzten Coup noch in den Himmel zu schaffen, bevor der Antichrist kommt, und das letzte Göttliche der Erde ihnen wegnimmt. Dabei merken die selbst nicht, dass ihnen selbst, ein grosser Bestandteil dieser Satzung sind, indem Sucht u. Abhängigkeit von der Welt, ihren Glauben nimmt, dem göttl. Himmel auf Erden, die Himmelspforte zum ewigen Glück.

    Wenn Gott wüsste wie um die Menschheit steht, dann wird er vielleicht wohl sein göttliches ablegen. Wir werdens sehen!

    Das Glück ist vergänglich, kein Himmelsglück!

    • Agnos ~ S. Pelegrino 02.02.2019 22:06
      Highlight Highlight How, how, ist die letzte Zeile wegen vorläufig sieben Blitzen schuldig?

      Ich weiss ich weiss, der Glaube ist ein düsteres unheimliches strafendes unheilvolles, voller Angstglaube an die Apokalypse voller Schrecken u. Drohen, das wer zu wenig glaubt, bei lebendigen Leibe kremiert wird.

      Für so eine grausige Höllenbotschaft gibt es 100000000000 Blitze von mir!
    • Agnos ~ S. Pelegrino 04.02.2019 18:30
      Highlight Highlight Der Gott ist ein Versprechen, doch niemals reell wenn es ums heilen u. akzeptieren u. bei sich aufnehmen geht.

      Da ist Gott ein leeres Versprechen.

      Wenn regelmässig zu einem Heiler geht, und per zufällig noch einen guten Arzt findet, der im die richtige Behandlung gibt, dann ist der Arzt der heilende, u. ohne Arzt gibt es zwar auch zufälliges heilen, was dem Geistheiler zugeschrieben wird, u. es gibt auch die Scharlatane die heilen wollen, doch um jeden Preis, auch wenn gläubiges Opfer sterben muss.

      Schuldabschieben auf Betroffenen macht es leicht in Weiss dazustehen.
  • hiob 02.02.2019 13:34
    Highlight Highlight als gott starb, da war ich so etwa 7. ich war sehr frühreif.
    • FrancoL 02.02.2019 14:33
      Highlight Highlight Dachtest Du.
    • hiob 03.02.2019 12:51
      Highlight Highlight denke ich immer noch.
  • TheRealSnakePlissken 02.02.2019 13:27
    Highlight Highlight Die reformierte Kirche macht zur Zeit mit dem Kostümfilm "Zwingli" auf sich aufmerksam. Während ein "Wolkenbruch" Licht ins jüdisch-orthodoxe Dunkel von heute brachte - und Hunderttausende Kinobesucher zum Lachen -, werden jetzt Tausende von Schulklassen zum Konsum von "Zwingli" gezwungen. Man kann Zwingli immerhin zugute halten, dass er mit seiner Bilderstürmerei etc. ein Wegbereiter der Säkularisation war. Dazu passt, dass gemäss Statistik in der Zwingli-Stadt Zürich die Mitgliederzahl der Reformierten unter die der Katholiken gefallen ist, Nummer eins sind die Ungläubigen, Gott sei Dank!
    • Mutzli 02.02.2019 15:02
      Highlight Highlight Na ja, das Ziel und der Effekt der Reformation war alles andere als eine Säkularisierung.
      Nur weil Statuen und Bilder weggeschafft werden, wirds nicht automatisch weltlicher.

      Die zahlreichen Religionskriege nach der Reformation und oft gänzlich neue Formen von Fanatismus die auftraten (z.B. Hexenverfolgungen od. Inquisition), sprechen meiner Ansicht nach gegen diese Idee.

      Habs auch schon gehört, aber mir scheint das mehr das Produkt erfilgreicher protestantischer Propaganda zu sein, die da lange und subtil nachwirkt.
    • TheRealSnakePlissken 02.02.2019 15:29
      Highlight Highlight Immerhin wurde das Monopol der Papstkirche in Europa gebrochen, die neue Konkurrenz mündete in üble Religionskriege und nicht zuletzt der Totalverlust der Moral in diesen Kriegen bewegte den einen oder anderen Aufklärer dazu, "sich seines Verstandes ohne die Anleitung Anderer zu bedienen".
    • Mutzli 02.02.2019 16:57
      Highlight Highlight Ok, einverstanden wenn man es so als wichtigen Bruchmoment umdefiniert, der die weitere Entwicklung stark geprägt hat.

      Hatte die Passage "Zwingli immerhin zugute halten, dass er [...] ein Wegbereiter der Säkularisation war" so verstanden, dass Sie damit meinten die Reformation an sich, sei schon ein Schritt Richtung Säkularisierung gewesen.

      Bin da vielleicht noch nach der Lobhudelei vom Luther-Jahr und dem Zwingli-Film ein bisschen mitgenommen. Das ging meiner zarten Atheistenseele nämlich ziemlich auf die Nerven. ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klaus07 02.02.2019 12:33
    Highlight Highlight Irgendwo im Multiversum gibt es ein Seniorenheim für ausgediente Götter. Für Gott, Allah und Jawe sind dort bereits Zimmer reserviert.
  • irgendwie so: 02.02.2019 12:33
    Highlight Highlight Der christliche Gott (oder der jüdische oder der sowieso..) wäre nicht der erste, der in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Götter kamen und gingen mit ihren Gläubigen. Festzuhalten ist, dass die Götter immer wieder durch andere ersetzt worden sind.
    Ob uns die 'gottlose' Wissenschaft, diesem menschlichen Verlangen nach einem 'Höheren' auf die Dauer Einhalt gebieten wird, wage ich zu bezweifeln.
    Sorgen macht sich nicht Gott, sollte die Religion verschwinden (ich finde diesen Gedanken völlig absurd), Sorgen machen sich nur die, die darauf angewiesen sind, dass man an ihren Gott glaubt.
    • FrancoL 02.02.2019 14:35
      Highlight Highlight . . . . wäre nicht der erste, der in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.
      Wieso soll Gott nicht das gleiche Schicksal erfahren wie Du oder andere Menschen?
    • Agnos ~ S. Pelegrino 03.02.2019 12:03
      Highlight Highlight Wie Alexander d.Gr. Pharaonen,Cesar, Kirchenfürsten,Napoleon,Arischer Reichsführer, Marx,Lenin,Engels,Trump,Putin verhielten sich wie Gott, u.hielten sich selbst dafür.

      Auch Putin u.Trump wird einmal nur noch in Sagen von den vielen Göttern genannt werden,so wie Zeus und Neptun,nur das die beiden Götter ais der Antike länger erinnert bleiben,und …

      ps.Cero_andere Götter werden auch die von der Antike u. jetzt einmal ersetzen._

      Richtig wir schaffen unsere eigenen Götter u.glauben u.halten uns fest an ihnen,als wären es unsere einzige Lebensgrundlage.


  • Billy the Kid 02.02.2019 12:32
    Highlight Highlight In einem wichtigen Punkt unterscheiden sich aber die Buchreligionen:
    Im Christentum haben wir es mit einem Gott zu tun, der einst Mensch war. Das ist in der antiken Götterwelt ein ungeheuerlicher Skandal. Es gab zwar Halbgötter bei den alten Griechen - also ein Sohn eines Gottes und eines Sterblichen - aber nie konnte ein Unsterblicher ein Sterblicher werden und umgekehrt. Die Götter konnten sich nur als Tarnung in einen Sterblichen verwandeln.
    Beim Christentum war es aber keine Tarnung, sondern eine tatsächliche Inkarnation, die in einem schauderhaften Blutopfer eines Gottes endete.
    • Klaus07 02.02.2019 13:19
      Highlight Highlight @Ein Gott der einst Mensch war? Was schreiben Sie da? Bitte erklären Sie mir das? Warum sollte Gott zuerst ein Mensch gewesen sein?

      PS: Jesus ist nicht Gott!
    • Mutzli 02.02.2019 14:02
      Highlight Highlight 1/2@Billy the Kid

      Das stimmt so aber nicht ganz. Selbst wenn Sie Halbgottheiten nicht zählen wollen, gibt es in der griechischen Mythologie zahlreiche Beispiele für die Erhebung von Sterblich zu Gottheiten. Das Wort für 'Gottwerdung', Apotheose, ist nicht per Zufall griechisch. Bsp.: Psyche, Ganymedes, Ariadne, Alexander..

      Gibt auch mehrere Unsterbliche die sterblich wurden, wie z.B. Cheiron.

      Im römischen System wurden die Ahnenverehrt und ab Divus Iulius Herrscher systematisch zu Göttern erklärt.
    • Mutzli 02.02.2019 14:17
      Highlight Highlight 2/2

      Das mag vielleicht wie Tüpflischiisserei wirken, aber eigentlich gehts mir darum, dass das Christentum generell viel weniger 'speziell' war in der riesigen Vielfalt an Religionen der Antike, als das vielfach angenommen wird. So breitete sich z.B. ab dem 1. Jh. der Mithraismus aus, der teils sehr ähnliche Motive und Symbole wie das Christentum hatte.

      Zudem wurde nach Christ. Theologie und Trinitätslehre, Jesus nicht Gott, sondern war von Anfang an Gott & Mensch zugleich.

      ...macht zwar nicht unbedingt Sinn, aber muss Dogma wohl auch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • River 02.02.2019 12:17
    Highlight Highlight Völlig unnötig, diese Gedankengänge. Es gibt keinen Gott.
    • Klaus07 02.02.2019 13:21
      Highlight Highlight Auch wenn es keinen Gott gibt, gibt es Menschen. So unnötig sind die Gedankengänge nicht, da wir Menschen gezwungenermassen zusammen leben.
    • River 02.02.2019 14:18
      Highlight Highlight Okay, ja. Es gibt Menschen die an einen Gott glauben, und wenn sie es nicht mehr tun, wird er einfach ein weiterer obsoleter Mythos wie die Antiken Götter der Griechen und Ägypter.
  • blaubar 02.02.2019 11:49
    Highlight Highlight Durchaus richtig, der Gedankengang. Hier drängt sich eine der UFO-Theorien auf: Gott ist ein Züchter auf einem anderen Stern. Er schafft nach seinem Ebenbilde menschliche Kreaturen (+Natur als Umfeld), die er auf der Erde ansiedelt. Der Heilige Geist ist die „Software“ (DNA, die er zur Erde schickte), Jesus ein Prototyp. Der Zweck des Ganzen: Gute Zuchterfolge. Die gelungenen Exemplare kommen in den „Himmel“ (die DNA reicht), also wieder zurück zu „Gott“.
    Ohne dass ich daran glaube, ist doch eine gewisse Analogie sichtbar.
    (Sehen Sie her Stamm, ich bin hier ganz bei Ihnen...)
    • Mutzli 02.02.2019 17:07
      Highlight Highlight @blaubar
      Stamm: Säkularisierung nimmt zu, Gott verschwindet -> Blaubar: Ganz genau, deshalb intelligent Design.

      Ich sehe da den Zusammenhang ehrlich gesagt nicht wirklich. Natürlich kann man beliebige Wörter mit der Trinität gleichsetzen, aber das ist doch noch keine Analogie?
    • Agnos ~ S. Pelegrino 03.02.2019 12:36
      Highlight Highlight Die Aliens werden wohl die Fürsten der neuen Welt mit neuen DNA werden,das glauben viele dass die uns einmal aufsuchen,wenn nicht sogar unter uns befinden,u.eine neue Ära einer glücklichen Welt erschaffen wird.

      Was ist Wahrheit,u.Irrglaube den viele nicht erkennen,weil die in einer Irrrationalen unwirklichen Welt leben,die an was glauben was es gar nicht glaubt,denn wer an den Gottkönig sich nicht unterwirft,gilt für gottlos u. seufzen unter der Last seiner Hände.

      Wo wird da toleriert,das ist Katapher gehorsam, das ist unbedeutend,einfach nichts, solange nicht die Gläubigen nicht glauben.
  • vera.vox 02.02.2019 11:42
    Highlight Highlight Von Geburt an wissen wir, dass es Gott gibt, da wir Ihn erfühlen. Durch ketzerische Medien, Schulen und Wissenschaft wird schwachen Individuen aber der Verstand vernebelt.
    Der Staat hat lange zugesehen, wie parasitäre Gedanken von innen heraus die Gesellschaft vergiften. Unsere Erdscheibe ist vom Atheismus befallen, was unbeschreibbares Leid verursacht. Dank den Gläubigen haben die Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenlebens in praktizierter Toleranz und Nächstenliebe überlebt. Geben wir dieses Wissen an unsere Kinder weiter.
    Glaube ist die beste Impfung gegen Atheismus, rettet die Erde!
    Benutzer Bild
    • baBIELon 02.02.2019 12:50
      Highlight Highlight Die Erdscheibe? 😂😂😂😂 Sorry aber liest du auch was du schreibst?
    • Thomas Rothen 02.02.2019 13:06
      Highlight Highlight Ein Scheibengläubiger! 😂 Damit hast Du Deinen Anspruch auf Ernsthaftigkeit gleich selbst demontiert. Gratuliere.
      Und was Toleranz angeht bei Gläubigen: Wo finde ich diese, sobald es um Homosexualität, Sex vor der Ehe, Sexualität im allgemeinen geht?
      Rettet die Menschheit vor den gläubigen Fanatikern! Meine Erkenntniss aus Religion ist, dass diese ein Grund für unendliches Leid, Unterdrückung und Krieg ist. Und das seit Jahrhunderten! Religion ist ein Mittel zur Machtausübung und damit man die Konsequenzen aus seinem Handeln einer höheren Macht zuschieben kann und nicht selbst den Kopf hin halten muss.
    • Erba 02.02.2019 13:13
      Highlight Highlight Gott ist eine Phantasie der Menschen. Für alles unerklärliche wird ein Gott erschaffen. Dass wir Gott schon von Geburt an erfühlen wage ich zu bezweifeln. Zum Glück hat die Ratio irgendwann Gott überwunden. Toleranz und Nächstenliebe ist etwas das wir erlernen je nachdem wo wir aufwachsen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gugguseli1963 02.02.2019 11:37
    Highlight Highlight Wir wissen es, in der Hl. Schrift ist es geschrieben er hat uns alles überbracht. Gott hat uns nichts vorenthalten, die Menschheit ist informiert worden. Gott macht keine Versteck Spielchen. Ohne die Zuwendung Gottes verschwinden sie Herr HS. Er lässt ihr Herz schlagen, sie Atmen obwohl sie jeden Samstag sehr viele Sachen schreiben die jenseits von Gut und Böse sind.
    • Klaus07 02.02.2019 13:26
      Highlight Highlight Können Sie mir erklären, was Jenseits von gut und bösse existiert? anscheinend waren Sie schon einmal dort.
    • Gugguseli1963 02.02.2019 14:08
      Highlight Highlight @Klaus07
      überlegen wäre auch nicht schlecht.... aber eben ist nicht jedermanns Sache.
    • Klaus07 02.02.2019 15:57
      Highlight Highlight Überlegen was?
      Was ist jenseits von gut und böse? Hatte nicht einmal gewusst, dass es so etwas gibt? Also Gugguseli1963. Wenn Sie schon etwas schreiben dann müssen Sie uns auch eine Antwort geben können, also noch einmal. Was ist jenseits von gut und böse?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jungleböy 02.02.2019 11:36
    Highlight Highlight Hugo, du hast eine recht kindliche Ansicht. Nur schon,dass du Gott mit Ihn betitelst oder Gott in jüdischen oder islamisch unterteilst zeigt mir, dass du noch sehr weit davon entfernt bist Gott nur ansatzweise zu erfahren.

    Wie alle hier sich lustig machen.
    • Thomas Rothen 02.02.2019 13:10
      Highlight Highlight Und wie soll ich jemanden "erfahren", den es nur in den Köpfen einiger Menschen gibt? Oder hast Du schon mal z.B. die Hexe aus Hänsel und Gretel erfahren..?
    • Erba 02.02.2019 13:16
      Highlight Highlight Wie kann man denn Gott erfahren. Wenn es den doch tatsächlich gäbe, müsste doch jeder Mensch Gott erfahren. Gott ist ja allmächtig, allwissend und allgütig (ein Widerspruch in sich)
    • Jungleböy 02.02.2019 13:30
      Highlight Highlight @ thomas oh doch da gibt es weit mehr als wir ahnen. Aber ich lass dich im glauben, weil für mich spielt es keine rolle, ich glaube nicht, ich weiss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quacksalber 02.02.2019 11:32
    Highlight Highlight Vermutlich hat Gott, so es ihn überhaupt gibt keinerlei Ahnung, dass er Gott ist und sogar angebetet wird. Das erklärt einiges.
    • Gugguseli1963 02.02.2019 12:47
      Highlight Highlight Der Nick stimmt mit dem überein was sie schreiben.
    • Quacksalber 02.02.2019 17:35
      Highlight Highlight Schade, ich finde keinen Nick. Das wäre sonst ein Gottesbeweis. Wichtige Ideen werden gelegentlich an mehrere Personen gleichzeitig übermittelt.
  • Bird of Prey 02.02.2019 11:29
    Highlight Highlight Die wahre Religion ist Heavy Metal

    Danke Hugo!
    Benutzer Bild
  • testtubebabie 02.02.2019 11:19
    Highlight Highlight Da habe ich doch vor 20-25 Jahren ein lustiges Buch von Tim Robbins,PanAroma, gelesen. Darin wurde der Teufel auch immer unsichtbarer, weil die Leute nicht mehr an ihn geglaubt haben.
    Und da ja Himnel und Hölle irgendwie zusammengehören verschwindet halt Gott auch langsam...
  • Klaus07 02.02.2019 11:00
    Highlight Highlight Gott und Götter kommen und gehen so wie menschliche Königreiche oder Dynasítien gehen. Die Agyptischen Götter existierten ca. 3500-4000 Jahre. Die Griechischen Götter ca. 1600-1700 Jahre. Die Römischen Götter ca. 700-800 Jahre. Die Nordischen Götter ca. 2200-2400 Jahre. Heute nennt man diese Götter nur noch Mythologie. Ob die drei grossen Religionen irgendwann auch nur noch Mythologie gennant wird steht in den Sternen und ist abhängig davon, wie lange es die Menschheit gibt, oder ob es der Menschheit gelingt Religionen zu überwinden!
    • Gummibär 02.02.2019 21:17
      Highlight Highlight Auch die gegenwärtigen Religionen sind Mythologie = Sammlungen von Geschichten mythischen Charakters.
      Die Fragestellung ist bei allen die gleiche :
      1. warum bin ich ?
      2. wie kann ich mein Schicksal beeinflussen ?
      3. wie kann ich vermeiden, dass meine eigene Geschichte mit meinem Tod endgültig und für immer zu Ende ist.
      Am meisten Zulauf haben Geschichtenerzähler die behaupten, es existiere ein Schöpfer( =1) mit dem man einen Deal machen kann (beten, gute Taten, einer Doktrin folgen =2) und die ein Fortleben nach dem Tod in Aussicht stellen (=3)
    • lilie 03.02.2019 07:38
      Highlight Highlight @Klaus: Bin vollständig mit dir einverstanden, bis auf einen Punkt: Als "Mythologie" wird in der Regel nicht die Religion selber bezeichnet, sondern Erzählungen, welche zu den Figuren einer Religion, speziell den übernatürlichen Wesen, entstanden sind.

      Die Religion hingegen bestand ja aus Regeln für den Alltag, Ritualen, Festen und Rollenzuteilungen. Dazu Priesterstände, Heiligtümer etc.

      Allerdings haben wohl die Mythen (was übrigens Altgriechisch ist und "Erzählungen" bedeutet) bis heute überlebt, während die antiken Religionen selber meist fast vollständig verschwanden.
    • lilie 03.02.2019 10:08
      Highlight Highlight @Gummibär: Schön zusammengefasst.

      Allerdings: Es gibt zwar Religionen ohne Schöpfer (z.B. Buddhismus/Taoismus), aber gibt es irgendeine Religion, wo die Götter sich NICHT beeinflussen lassen durch menschliche Taten und die KEIN Leben nach dem Tod postuliert?

      Oder ist das nicht praktisch die Definition von Religion?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Henzo 02.02.2019 10:49
    Highlight Highlight Was kümmerts gott ob wir daran glauben oder nicht? Wenn Sie sagen, ich bin nur eine KI (wie cleverbot z.b.) und kein richtiger Mensch der diese Texte erfasst, dann bleibe ich trotzdem ein mensch ....auch wenn Sie nicht an mich glauben.
  • Phrosch 02.02.2019 10:45
    Highlight Highlight Eigentlich ist die Schwierigkeit die immer gleiche: wir müssen mit (begrenztem) menschlichem Wissen, Verstehen und Sprachvermögen über etwas reden, das uns in jeder Hinsicht weit übersteigt. Kein Wunder kann man an jeder Aussage oder Einsicht Mängel finden und Gegenargumente formulieren. Solange wir uns dabei gegenseitig um Respekt und Verstehen bemühen und wissen, dass es wohl nie Die Antwort geben wird, ist das in Ordnung.
  • Randalf 02.02.2019 10:36
    Highlight Highlight Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind (Konstantin Wecker).

    Der Mensch braucht etwas das ihm hilft sein Schicksal zu ertragen und ihn dafür belohnt.


    Ich glaube, ohne den Glauben würden wir schlichtweg verrückt werden, ob all den Ungerechtigkeiten dieser Welt.
    • karl_e 02.02.2019 10:59
      Highlight Highlight Ich als Ungläubiger bin, glaube ich, nicht verrückt. :-)
    • Klaus07 02.02.2019 11:06
      Highlight Highlight Ich bin Verrückt! Ich ertrage dieses Leben nicht! Ahhhrgggg. Ich brauch hilfe!

      Man ich bin seit 40 Jahren Atheist und fühle mich grossartig. Das Leben ohne Religinszwang ist im Gegenteil befreiend.
    • River 02.02.2019 12:13
      Highlight Highlight Atheistische Leute werden eher verrückt ob all der Ungerechtigkeiten, die durch Religionen verursacht werden....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 02.02.2019 10:11
    Highlight Highlight Off Topic:
    Ich möchte mich bei Herrn Stamm für meinen Kommentar im letzten Blog entschuldigen. (Er weiss schon, um welchen Kommentar es sich handelt). Ich hatte zu schnell reagiert. Und danke für die ausführliche Antwort darauf.
    • Hugo Stamm 02.02.2019 10:30
      Highlight Highlight Vielen Dank, Spooky. Ihre Zeilen haben mich sehr gefreut.
  • Florotor 02.02.2019 10:07
    Highlight Highlight Und wieder mal:

    "Die Muslims betreiben eine besonders aggressive Expansionspolitik."

    Zack - Die ganze Gruppe kollektiv in eine Pfanne gehauen und eines überaus verwerflichen Verhaltens beschuldigt...

    Wo bitte expandiert denn der Islam? Ist Wien belagert? So viel ich weiss, zerfleischen sich die Islamisten vor allem untereinander und töten dabei vornehmlich gemässigte Glaubensbrüder...

    Liegt das mit der Zunahme der Gläubigen am Ende gar nicht an religiöser Expansion, sondern an den Geburtenraten in zufällig muslimischen Gegenden?

    Aber um es mit Stamm zu formulieren: "Wer weiss das schon."
    • Stichelei 02.02.2019 10:27
      Highlight Highlight Kleiner Tipp zu den Anstrengungen des (politischen) Islams, sich in der westlichen Welt auszubreiten: Gestern war weltweiter HijabDay.
    • Klaus07 02.02.2019 11:14
      Highlight Highlight @Florotor
      Religiöse Expansion funktioniert im Hintergrund über die Gesellschaft und Politik. Dafür braucht es keine Armee! Religionen verbreiten Ihr süsses Gift mittels Lügen, falsche. versprechungen und Suggestion. Sobald die Mehrheit der Menschen dieser Ideologie angehören schlägt dann die Macht der Religion massiv zu und unterdrückt alle andersdenkenden oder Sie versucht andersdenkende auszurotten! Schlussendlich ist es egal um was für eine Religion es sich handelt. Es sind immer Machthungrige Menschen die das Leid verursachen!
  • no-Name 02.02.2019 10:01
    Highlight Highlight Solche Dinge an Menschen bringen die von Philosophie wenig Ahnung gaben ist schwierig.

    Und Nietzsches ausspruch „Gott ist Tot“ ist hier nur knapp angeschnitten.

    Und in der Kommentaspalte dann wieder die, die glauben den Gläubigen moralisch Überlegen zu sein ohne die tiefe des Themas zu begreifen.

    Wer sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt merkt das Glaube kein Elend ist, sondern der falsche Umgang damit es zum Elend macht.
    • Klaus07 02.02.2019 11:17
      Highlight Highlight Andere Frage. Für was genau, braucht es eigentlich ein Glaube? Bei einer Gesellschaft ohne Glaube kann mit „dem Thema“ auch nie falsch Umgegangen werden.
    • DemonCore 02.02.2019 12:41
      Highlight Highlight Doch. Glaube ist der Beginn des Elends. Wenn ich, ohne Beweise vorlegen zu müssen, die wildesten Behauptungen über die Natur und uns Menschen aufstellen kann, und damit konkrete Massnahmen im Alltag begründen kann, wie z.B. Hexenverbrennungen, Beschneidungen, religiös motivierte Kriegszüge, dann ist der Glaube ein Problem. Der Glaube ist der Beginn allen Elends.

      Wenn ich faktenbasiert, rational, und nach humanistischen, säkularen, dogmafreien Werten entscheiden kann, entsteht eine friedliche und freie Gesellschaft.
    • Rabbi Jussuf 02.02.2019 12:47
      Highlight Highlight Wie ist dann der richtige Umgang mit dem Glauben???
    Weitere Antworten anzeigen
  • AlteSchachtel 02.02.2019 09:59
    Highlight Highlight "Nicht nur die Gläubigen sind abhängig von Gott, Gott braucht auch die Menschen."

    Was für ein Satz! ???

    - wenn es "Gott" (oder Götter, das Göttliche...) gibt, braucht er die Menschen nicht.

    - wenn es "Gott" nicht gibt, braucht er die Menschen sowieso nicht.


    • Klaus07 02.02.2019 11:25
      Highlight Highlight Da alle Götter reine menschliche Phantasiekonstrukte sind, stimmt der Satz.
      Sonald der letzte Mensch der noch an Gott glaubt stirbt, stirbt auch Gott. Er wird dabei wie alle Götter vor ihm zu einer Mythologie.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 02.02.2019 12:10
      Highlight Highlight Der Kaiser Nero war dagegen, denn er meinte das die Menschen ihn brauchen, den unsterblichen der Menschen brauchte, um seines nacktes Wesen zu verdecken, das er dem Volk zu Schulden kommen lies, um einen Aufstand in Rom zu verhindern, und dafür braucht es Sündenböcke, eine ethnische Minderheit, bei denen nichts auffällt wenn davon geopfert wird, denn es ist das blutige Spiel in der Arena für das Volk.

      So war es auch vor 78 Jahren.

      Alle beiden wie Nero und sein Ebenbild, hielten sich für Gottgöttlich, zu führen das neues Reich.
    • AlteSchachtel 02.02.2019 13:54
      Highlight Highlight @Klaus07

      Das hängt davon ab, wie man das Wort "Gott" interpretiert. Bisher hat es auch für Wissenschafter noch Geheimnisvolles, das nicht naturwissenschaftlich nachweisbar ist und "Gott" könnte auch die Natur mit allen ihren Geheimnissen sein.

      Ich selbst weiss nicht, ob es etwas Göttliches gibt oder ob die Menschheit eines Tages alle Rätsel und Geheimnisse dieses Sonnensystems wissenschaftlich nachvollziehen kann.

      Und Sie?
      Wissen Sie, dass es keinen Gott gibt oder glauben Sie das?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glücksbringer 02.02.2019 09:57
    Highlight Highlight ...(bis)...Er verspricht Verbesserungen im jetzigen Leben,
    weil ihr nicht mehr wirklich ans Leben nach dem Tod glaubt. Er hält euch die Leere als Mangel vor, weil ihr euch leer fühlt und aus zwei Gründen verspricht er Wachstum, erstens weil ihr Menschen noch wachsen könnt, weil eure Evolution noch lange nicht abgeschlossen ist und zweitens weil er einen Fehler im System hat, den er durch die Flucht ins Wachstum verdecken will.
    Aus: „Ewigkeit Universum Mensch“
  • Glücksbringer 02.02.2019 09:55
    Highlight Highlight Schon immer habt ihr die Götter unbewusst nach eurem psychischen Ebenbild geschaffen und glaubtet dann, sie seien groß, tief, weise und mächtig, nur weil sie mehr oder wenig Tiefes über euch sagten.
    Und schon immer musste jedes neue Menschengeschlecht
    nach einem evolutiven Schritt die alten Götter verwerfen und neue, ihrem neuen Zustand entsprechende erfinden.
    Der Geldgott, zum Beispiel, ist universell, effizient, präzise, alles umfassend und mächtig,
    weil ihr es seid. Er verspricht Verbesserungen im jetzigen Leben,
    weil ihr nicht mehr wirklich ans Leben nach dem Tod glaubt.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 02.02.2019 11:23
      Highlight Highlight Gott braucht auch euch Gläubigen,

      >Der Geldgott, zum Bsp. ist universell, effizient, präzise, alles umfassend und mächtig,>Er verspricht Verbesserung im jetzigen Leben,

      Um seine Gemeinde hinzuhalten brauchen die Götter die Gläubigen, die glauben mit Geld lässt sich das Glück, den Versprochenen Himmel auf Erden zu ergattern, hinsichtlich glaubend das Ticket in den ewigen Himmel zu buchen.

      In unserer konsumträchtigen geprägten Gesellschaft, sucht jeder sein Glück im Kaufen von Gütern die nicht zum alltäglichen Gebrauch bestimmt ist, u. so verhälts sich mit dem Himmelskonsum auf Abzahlung.

  • Maracuja 02.02.2019 09:50
    Highlight Highlight Hugo Stamm: Momentan verläuft die Entwicklung noch langsam, doch die Tendenz ist eindeutig. Gott muss zwar noch nicht so schnell abdanken, doch in 100 oder 200 Jahren ...

    Ob die Entwicklung immer so weiter geht? 1. Säkularisierung geht OFT mit allgemeinem Wohlstand einher (Ausnahme z.B. Saudi-Arabien). In vielen Ländern hat es diesen nie gegeben, in anderen geht die Einkommensschere wieder auf, die Abgehängten werden zwar nicht wieder religiös, dafür anfällig für Populismus. 2. Rechtspopulisten gewinnen häufiger Wahlen und fördern Religion aus div. Gründen (z.B. Brasilien, Osteuropa).
  • für alle 02.02.2019 09:29
    Highlight Highlight Da scheint ein bisschen griechische Mythologie in Artikel mitzuspielen: der Gedanke, dass die Götter abhängig sind von den Gebeten der Menschen.

    Ich denke es ist wichtig, nicht alle Religionen zu vermischen. Die christliche, isalmische und jüdische Religion haben Ähnlichkeiten, aber sind im Kern stark unterschiedlich.
    • AdiB 02.02.2019 09:56
      Highlight Highlight Falsch, sie sind im kern indentisch. Es sind abrahamitische religionen. Sie haben die selben propheten, einer einen mehr einer weniger. Ergo ist es der selbe gott.
    • Astrogator 02.02.2019 09:57
      Highlight Highlight "Die christliche, isalmische und jüdische Religion haben Ähnlichkeiten, aber sind im Kern stark unterschiedlich."
      Inwiefern, alle drei sind in einem rückständigen Denken verhaftet, Frauenfeindlich und homophob.
    • Palpatine 02.02.2019 10:20
      Highlight Highlight Und dennoch ist es eigentlich der ein und derselbe Gott.

      Das Christentum ist aus dem Judentum entsprungen (Rabbi Jeschu/Jehoschua aka Jesus), der Islam unter Mohammed aus den beiden vorhergenannten.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 02.02.2019 09:22
    Highlight Highlight Grundsätzlich ist es schön an etwas zu glauben. Wir sind mit dieser Fähigkeit ausgestattet und wir sehen den Unterschied wenn zwei das gleiche tun, aber nur der eine daran glaubt. Das Problem sind die menschengeschaffenen Religionen die vom Geschichtenerzählen zum Machtinstrument mutiert wurden. Die Religionen sollten einst das Raubtier in uns zähmen, haben es aber entfesselt. Auf diese Religionen sollten wir verzichten. Diese verstellen nämlich den Blick auf das was viele Gott nennen. Die Fähigkeit bei sich zu sein, das Gute bei den andern zu sehen und selbst gutes tun.
    • You will not be able to use your remote control. 02.02.2019 14:55
      Highlight Highlight "Überzeugung ist das Vertrauen in die grundlegende Richtigkeit der eigenen Ideen und Anschauungen."

      Ja, man sieht den Unterschied, wenn jemand mit Überzeugung handelt.

      Eine menschliche Fähigkeit Gott zu nennen, finde ich verwirrend. Ist Gott nicht der Grund für die Existenz von Menschen und ihren Fähigkeiten?

      Man kann allem Gott und Glauben sagen, die Sprache wird dann etwas unpräzise. Man kann auf die beiden Wörter auch verzichten.
    • Sophia 02.02.2019 18:13
      Highlight Highlight Natürlich ist es schön, etwas zu glauben, ich glaube zum Beispiel, dass ich mal reich werde, es wird langsam Zeit! Ich würde so viel Gutes tun mit dem Geld. Da möchte ich niemanden enttäuschen!
      Ich glaube aber auch, dass die Welt immer besser wird, besonders, wenn es keine gläubigen Fanatiker mehr gibt und keine Eltern mehr, die den Kindern mit Gott drohen, wenn die mal nicht tun, was die Eltern sich wünschen.
  • Blaumeisli 02.02.2019 09:09
    Highlight Highlight Nö, sorry... Das ist eine Beschreibung von Gott, die unter zwei typisch menschlichen Eigenschaften leidet: Die Vermenschlichung und das menschliche Bedürfnis, nicht bedeutungslos zu sein. Das Erste projiziert das Zweite auf (ein) Gott, weil der Mensch (oder Autor) sich wichtig fühlen muss und Punkt zwei dadurch erfüllt wird. Wenn es Gott aber gibt, dann auch die milliarden Jahre bevor es den Mensch gab. Die Vorstellung, dass ein allmächtiges Wesen uns (winzigen) Menschen braucht finde ich unglaublich arrogant - und menschlich.
    • Kарамель 02.02.2019 11:57
      Highlight Highlight Ja, genau so sehe auch ich das. Ein herzliches Herzli meinerseits.
    • Klaus07 02.02.2019 13:34
      Highlight Highlight Die Vorstellung dass es ein allmächtiges Wesen gibt, dass uns Menschen erschaffen hat finde ich unglaublich arrogant und menschlich.
    • Blaumeisli 02.02.2019 14:44
      Highlight Highlight Klaus 07 menschlich ja, aber was ist daran arrogant? Die Vorstellung an sich ist der Versuch des Menschen, Unerklärbares zu erklären. Arrogant sind die Religionen und Fanatiker, die behaupten, auserwählt zu sein, das einzige wahre Wissen zu besitzen und die ihre Ansichten anderen auferzwingen wollen. Letztere treffen aber auch auf nicht-Gläubige zu...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dario4Play 02.02.2019 08:53
    Highlight Highlight Ein Kumpel aus der GOA szene hat mir mal erklärt dass der Himmel und die Hölle einen Krieg führen und dieser im moment "Pausiert" ist weil ein drittes reich dazu gekommen ist: die menschen. Dieser krieg soll jedoch weitergehen sobald die Menschen mithalten können.
    Ist das ein echtes "Ding" oder hat er nur zu viele pillen Konsumiert?

    Wenn ja wäre es spannend darüber mal zu lesen.
    • Palpatine 02.02.2019 10:22
      Highlight Highlight "Ist das ein echtes "Ding" oder hat er nur zu viele pillen Konsumiert?"

      Ich würde sagen: Beides! 😅
    • Randalf 02.02.2019 10:23
      Highlight Highlight Zu viele Pillen....
    • Rabbi Jussuf 02.02.2019 12:19
      Highlight Highlight Dario
      Neben den vielen Pillen könnte es sich um einen Zoroastrier gehandelt haben. Da gibt es ähnliche Vorstellungen.
  • Ale Ice 02.02.2019 08:53
    Highlight Highlight Klassischer Fall von Co-Abhängigkeit.

    Donar/Thor... lässt es bei jedem Gewitter blitzen wie verrückt.

    Aber er existiert heute für kaum jemanden mehr.
    Benutzer Bild
    • Share 03.02.2019 14:06
      Highlight Highlight Warum auch, wir sind längst Teil des Feinstaubs, den es für dein Naturspektakel braucht. Das ist die Stärke des römischen Reiches (wobei das heutige Italien sich damit schwer tut): Die Integrative Kraft.
  • Kollani 02.02.2019 08:50
    Highlight Highlight Frage mich auch immer wieder, wer/was Gott wirklich ist. Auf jeden Fall keine Person....eher eine übernatürliche Kraft, die sich immer wieder im Leben zeigt. Es ist irgendwie schön daran zu glauben.
    • Xumidi23 02.02.2019 09:18
      Highlight Highlight Deswegen sollten wir mehr Geld für Bildung ausgeben!
    • ichibansenshi 02.02.2019 10:23
      Highlight Highlight @Xumidi23 bis zu dem Zeitpunkt wo wir auf alles eine Antwort und eine Lösung haben, ist es gut und für manche Beruhigend an etwas übernatürliches zu glauben. Ausserdem nimmt einem die Vorstellung von einem Gott und das Leben danach, die angst vor dem Tod.

      Nicht der Glaube ist das schlimme, sondern die Religonen und die Menschen die daraus etwas schlechtes machen.

      Ich bin übrigens Agnostiker.
    • Ale Ice 02.02.2019 10:25
      Highlight Highlight Und wenn Bildung nicht überall alles erklärt...

      Warum glauben?
      Weil Wissen fehlt.

      Aber:
      Wenn Wissen fehlt,
      warum glauben?

      Warum nicht einfach staunen?

      Es ist irgendwie schön, zu staunen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chribo66 02.02.2019 08:48
    Highlight Highlight Der Religiosität und den Religionen wurde seit der Aufklärung schon oft das Totenlied gesungen. In der Regel sind die Apologeten dieser Auffassung eher über den Jordan gegangen. Aber es stimmt; wer weiss schon was kommt. In der Frage bleibt wohl ein jeder ein „Gläubiger“. So oder so.
    • Palpatine 02.02.2019 10:27
      Highlight Highlight Ja, nur war während der Auklärung nur ein kleiner, meist gut gebildeter Teil dieser Meinung. Heute jedoch ist der Anteil der Atheisten (oder Ungläubigen, Unreligiösen, Agnostiker,...) zumindest in der ersten Welt nicht mehr zu unterschätzen.
  • frnrsch 02.02.2019 08:48
    Highlight Highlight Nur für die Menschen muss alles eine Berechtigung haben um zu existieren. Es ist falsch von der Annahme auszugehen dass Gott, falls es ihn/sie/es gibt uns Menschen bräuchte. Es ist typischer Grössenwahnsinn des Mensch sich selbst als so wichtig zu erachten dass Gott ihn brauchen würde. Das Universum würde ganz gut, wenn nicht besser ohne uns funktionieren. Wir haben in der Zeit die wir existieren nichts hervorgebracht dass für das Universum irgendwie von Nutzen wäre. Ich denke wenn es eine übermächtige Macht gibt, nenne man sie wie man will, schaut auf uns und amüsiert sich über diese Freaks.
    • Astrogator 02.02.2019 09:58
      Highlight Highlight Das Universum funktioniert aber auch ganz gut ohne Gott wie wir dank der Physik wissen.
    • Palpatine 02.02.2019 10:30
      Highlight Highlight Obwohl hier "Gläubige" einwenden würden, dass Gott das Universum als Ganzes (also auch die Physik) erschaffen hat.

      Und nein: Das ist nicht meine Meinung! Ich bin stolzer Atheist!
    • Brezel Hugger 02.02.2019 12:42
      Highlight Highlight "Ich bin stolzer Atheist! "

      Gut gemacht!

      Und ich bin stolz darauf, ein Säugetier zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 02.02.2019 08:43
    Highlight Highlight Gott hat mit einem herrschsüchtigen alten Mann, also einem "Patriarchen", überhaupt nichts gemein!
    Gott hat auch keinen Bart, weder einen weissen, noch einen schwarzen, auch keinen langfädigen, grauen, auch
    keinen Dreitage-Bart, auch kein Hippster-Bärtchen.
    Überhaupt ist Gott kein "Er", also nicht männlich.
    Eine weibliche Göttin stelle ich mir zwar gerne vor, in meinen erotischen Phantasien, doch so ist es auch nicht.
    Gott ist es nämlich völlig egal, was wir über "Es" denken, bzw. wenn wir das denken wollen, dann hindert "Es" uns nicht daran, das zu denken und "Halleluja!" zu jauchzen...
    • AdiB 02.02.2019 10:00
      Highlight Highlight @rodolfo bist du zum islam konvertiert? So viel ich weiss ist der islam der einzige glaube der für gott eine neutralle bezeichnung kennt. Allah ist weder weiblich noch männlich, da wir es nicht wiessen, massen sich muslime nicht an gott eine gestqlt geschweige den geschlecht zuzuschreiben.
    • rodolofo 02.02.2019 11:03
      Highlight Highlight @ AdiB
      Ich kenne den Islam nicht.
      Aber einige Dinge, die ich mal gehört habe, dünken mich plausibler, als gewisse Christliche Geschichten und Mythen.
      Zum Beispiel dieses "Du sollst Dir kein Bild machen von Gott!", oder: "Jesus war ein wichtiger Prophet, aber er war NICHT Gottes Sohn!"
      Die Geschichte mit der "Gottesmutter Maria" tönt für mich schon beinahe inzestuös-pervers:
      Eine vom "Vater-Gott" durch "unbefleckte Empfängnis" befruchtete "Gottesmutter" soll da einen "Gottes-Sohn" zur Welt gebracht haben, als Teil einer "Heiligen Dreifaltigkeit"?
      DAS ist doch Sonnenstich pur (einfältig)!
    • Klaus07 02.02.2019 11:40
      Highlight Highlight Gott ist für jeden Gläubigen etwas anderes Rodolfo. Für die einen ist er ein Superheld, der kleine Kätzchen von den Bäumen rettet. Für andere ist er ein Übervater, der ihnen hilft, wenn Sie Scheisse gebaut haben. Einige haben vermutlich erotische Träume von Gott (wenn ich an all die Ordensschwestern denke). Gott ist nicht existent sondern entsteht in den Köpfen jedes einzelenen Gläubigen. Das schöne am Atheismus ist, dass man sich niemanden vorstellen und kreieren muss, der einem dann noch vorschreibt wie man sich kleiden, was man essen darf und wie man zu leben hat.
  • lilie 02.02.2019 08:38
    Highlight Highlight Wie kann Gott sich auflösen, wenn er unsterblich ist? Und heisst es nicht, Glaube heisse, Gottes Werk zu tun?

    Also wärs Gott hoffentlich recht, wenn wir die ganzen Kirchen einreissen und die religiösen Schriften verbrennen würden und uns stattdessen um ein ehrliches, friedliches und konstruktives Miteinander bemühen würden.

    Dann endet auch der Krieg im Himmel (wenn es ihn denn jemals gab).
    • FrancoL 02.02.2019 10:06
      Highlight Highlight Ich frage mich immer wieso man einreissen, vernichten oder sonst etwas Destruktives an den Anfang setzen muss.
      Aus Erfahrung wissen wir, dass aus Destruktion selten etwas Vernünftiges aufblüht.
      Wenn denn schon wäre eine Transformation wohl Ziel führender.
      Ich denke wir können weiter sein.
    • lilie 02.02.2019 10:20
      Highlight Highlight @FrancoL: Ich habe doch eine Transformation vorgeschlagen: Verlegung der Religion vom philosophischen Diskutieren, leeren Ritualen und religiösen Schwanzvergleichen hin zu konkreten Taten, welche zu einer besseren, friedlicheren, toleranteren Welt führen. Dazu braucht es nämlich keine Religion.

      Und wenn Gottes Plan war, ein Paradies auf Erden zu schaffen, dann wird er ja wohl auch zufrieden sein, wenn ihn die Menschen unter diesen Umständen vergessen und sich mit aller Kraft der Verwirklichung dieses Traumes widmen.
    • Ale Ice 02.02.2019 10:35
      Highlight Highlight @lilie#aufdenpunktgebracht

      Ich stelle mir schon freudig all die Upcycling-Möglichkeiten für all die religiösen Bauten, die Schriften und anderen mehr oder weniger erbaulichen Werke vor...
    Weitere Antworten anzeigen

Wie der Glaube Intoleranz, Rassismus und Homophobie fördert

Die metaphysische und spirituelle Welt ist die Domäne von Religionen. Im Zentrum stehen geistige Werte. Woher kommen wir, was passiert nach dem Tod, was ist der Sinn des Lebens?

Zentral ist dabei die Frage nach Gott oder den göttlichen Instanzen. Es geht also primär um übersinnliche Phänomene, die sich der rationalen Analyse entziehen.

Bei all diesen Phänomenen gibt es keine eindeutigen Antworten. Jede Religion, jeder Glaube, jede Heilslehre setzt andere Schwerpunkte. Noch mehr: Sogar Gläubige …

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