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Mazda2 Hybrid – Der Klon des europäischen «Autos des Jahres» 2021.
Mazda2 Hybrid – Der Klon des europäischen «Autos des Jahres» 2021.Bild: Mazda
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Zwei Fliegen, eine Klappe: Wir haben den Mazda2 Hybrid getestet

Seit ein paar Monaten bietet Mazda seine «2» in zwei Versionen an. Zum einen gibt es den spritzigen Mazda2 mit Verbrennungsmotor, den wir seit 2015 kennen und der diesen Frühling ein zweites Facelifting erhalten hat, zum anderen gibt es den Mazda2 Hybrid, der sich dicht an seine Fersen hängt. Obwohl der Name sehr ähnlich ist, erinnern sowohl das Äussere als auch der Unterboden eher an ein anderes japanisches «Rezept» ...
20.09.2022, 08:37
Jerome Marchon
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Als eigensinniger Hersteller setzt Mazda seit mehreren Jahren auf den Verbrennungsmotor. Die Skyactiv-G-, Skyactiv-D- und Skyactiv-X-Motoren verwenden neue und ihnen eigene technologische Lösungen, welche die CO2-Emissionen reduzieren sollen. Doch obwohl die Skyactiv-X-Verbrenner mit einer Mild-Hybridisierung ausgestattet sind, wurde die Elektrifizierung des Antriebs erst kürzlich bei Mazda eingeführt: beim vollelektrischen MX-30 und beim CX-60, einem grossen SUV-Plug-in-Hybrid, der in diesen Tagen zu den Händlern kommt.

Sowohl in der Stadt als auch auf dem Land zu Hause.
Sowohl in der Stadt als auch auf dem Land zu Hause.bild: Mazda

Das Beste oder nichts

Doch die europäischen Behörden liessen nicht lange auf sich warten mit harten Sanktionen für CO2-Emissionen, wodurch der japanische Hersteller unter Zugzwang geriet. Er musste zwingend so schnell wie möglich die durchschnittlichen Emissionen seiner Flotte reduzieren und konnte nicht bis zur Erweiterung der hauseigenen Produktpalette warten. So hat sich Mazda also an Toyota gewandt, um ein elektrifiziertes Modell anbieten zu können, mit dem es die Vorgaben erfüllen kann.

Ja, der Mazda2 Hybrid ähnelt sehr dem Toyota Yaris Hybrid. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass der Mazda2 Hybrid der Toyota Yaris Hybrid ist. Worin unterscheiden sie sich? Im Markenlogo auf der Vorderseite, dem Lenkrad und dem Heck. Ein bisschen wenig, sagen Sie? Faktisch haben Sie recht. Aber: Der Toyota Yaris ist zum «Europäischen Auto des Jahres» 2021 auserkoren worden – in den Augen der europäischen Fachjournalisten hat er unbestreitbare Qualitäten. Warum also nicht, wenn Mazda mit diesem Twist glimpflich davonkommt und Toyota durch den Verkauf von ein paar zusätzlichen Modellen seine Entwicklungskosten amortisieren kann?

Mehr Toyota als Mazda?

Da sich nur die Logos unterscheiden, stammt im Mazda2 Hybrid alles von Toyota: Das Ambiente an Bord, das Multimediasystem, die dynamischen Einstellungen – alles wurde aus dem Yaris übernommen. Das ist etwas verwirrend, wenn man die «Signatur» von Mazda sucht – die Dynamik, und seit einigen Jahren auch der hochwertige Innenraum. Gleichwohl strahlt alles Qualität aus.

Innenraum von hoher Qualität.
Innenraum von hoher Qualität.bild: Mazda

Angenehm und sparsam

Beim Fahren bietet der Mazda2 einen hervorragenden Kompromiss zwischen Komfort, Wendigkeit und Leistung. Die 116 PS des Full-Hybrid-Antriebsstrangs merkt man deutlich. Das Verbrennungsaggregat, das von einem 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner angetrieben wird, ist lebhaft und die Drehzahl steigt rasant an. Selbst die Funktionsweise des Planetengetriebes – eine Getriebeart, welche die Kraftübertragung des Verbrennungs- und Elektromotors steuert – wurde verbessert.

Das typische «Toyota-Hybrid-Aufheulen» beim schnellen Beschleunigen, bei dem der Verbrennungsmotor ohne unmittelbare Auswirkung auf die Geschwindigkeit des Autos hochdreht, verschwindet zunehmend und ist weit weniger störend als früher.

Selbst Autobahnfahrten lassen das kleine japanische Auto also nicht rütteln, und im urbanen Dschungel bewegt er sich leicht. Zusätzlich zur geringen Grösse und zum winzigen Wendekreis fährt das Auto praktisch immer elektrisch und die Batterie wird blitzschnell geladen – ganz, ohne dass der Fahrer irgendetwas machen muss. Und das Sahnehäubchen auf der japanischen Kasutera ist der Verbrauch: 4,2 l/100 km auf 1’200 km Testfahrt bei gemischter Strecke, davon ein minimaler Verbrauch von 3,2 l/100 km auf 150 km im Stadt- und Umlandverkehr.

Von nun an also Mazda oder Toyota? Das wird wohl eine Frage der Präferenz sein, oder sogar der Nähe zum nächsten Händler einer der beiden Marken – denn der Yaris und der Mazda2 sind exakte Kopien mit vielen Qualitäten, und sowohl ihr Angebot als auch die Preispolitik liegen ganz nah beieinander.

Über den Autor:

image: zvg
Jérôme Marchon ist ...
... seit seiner frühesten Kindheit ein leidenschaftlicher Autofan. Seine berufliche Karriere begann er in der Finanzbranche, trug aber schon früh zum Aufbau eines Auto-Blogs bei – bis er schliesslich seinen eigenen Blog gründete. Sein weiterer Weg führte ihn in die Chefredaktion der Revue Automobile. Seit 2018 ist er freiberuflich tätig und schreibt für verschiedene Auto- und allgemeine Print- und Digital-Medien in der Schweiz und im Ausland. Jérôme Marchon arbeitet auch als Übersetzer und Berater für redaktionelle Inhalte für Automobilveranstaltungen und Autohersteller.
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4 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Geralt von Riva
20.09.2022 10:31registriert Mai 2021
Wir haben es verstanden: Ihr habt Freude an Hybridautos. Nur sind die definitiv nicht die Zukunft. Um Snowy zu Zitieren: "Hybride vereinigen ganz einfach das schlechte von beiden Welten." Hört auf dies noch Fördern zu wollen.
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Die Antwort darauf steht in deinem Mietvertrag. Bezahlst du Akonto-Beträge, darf deine Vermieterin in der Schlussabrechnung ohne weiteres höhere Nebenkosten einfordern. Bei einer Nebenkostenpauschale hast du Glück und eine Erhöhung ist nicht unmittelbar möglich. Am besten dran bist du allerdings, wenn in deinem Mietvertrag überhaupt nichts von Nebenkosten steht. Denn dann schuldest du gar keine Nebenkosten.

In den allermeisten Fällen ist im Mietvertrag ein monatliches Nebenkostenakonto erwähnt. Wie der Name «a conto» schon sagt, bezahlst du hier als Mieter vorab einen Betrag «auf Rechnung». Die Vermieterin rechnet die geleisteten Zahlungen an den Schlussbetrag an. Erst am Ende der Abrechnungsperiode, mindestens einmal jährlich, erfährst du die endgültige Höhe der Nebenkosten. Sind sie tiefer als von der Vermieterin einkalkuliert, erhältst du einen Betrag zurück. Sind sie höher, zahlst du nach.

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