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Bild: shutterstock
Wir Eltern

«Nein, wir streiten uns nicht» und 7 andere Lügen, die Eltern ihren Kindern ständig auftischen

Den Nachwuchs anschwindeln gilt als uncool. Trotzdem machen es alle. Und zwar ständig.
08.09.2015, 12:0617.09.2015, 11:11
nils pickert / wir eltern
Ein Artikel von
Branding Box

Ich bin ein Lügner … und habe mich damit arrangiert. Obwohl ich mir vor langer Zeit mal vorgenommen habe, meine Kinder nie anzulügen, mache ich es jeden Tag.

Um mich abzugrenzen.

Weil mir nichts Besseres einfällt.

Weil ich müde bin.

Mit anderen Eltern darüber reden, scheint ein Ding der Unmöglichkeit. Stattdessen hört man bei Besuchen bekannte Floskeln und denkt sich «Aha, die Lüge benutzen die also auch.»

Zeit, darüber mal zu reden. Deshalb hier eine Liste von 8 Lügen, die ich so, oder so ähnlich, ständig höre und selbst benutze, und ihre Bedeutung: 

«Nachdem ihr schlafen gegangen seid, passiert sowieso nichts aufregendes mehr.»

Doch! In den Stunden, in denen ihr schlaft und eure Eltern noch wach sind, besprechen sie den Tag, machen blöde Witze, lästern über euch, essen mehrere Tafeln Schokolade, vögeln was das Zeug hält und gucken eine Folge ihrer Lieblingsserie nach der anderen … Wenn es ein guter Tag ist.

«Der Computer ist nur ein Arbeitsgerät.»

Ja stimmt, manchmal arbeiten wir tatsächlich daran. Ansonsten stöbern wir auf eBay Kleinanzeigen, schauen uns Katzenbilder oder Aufreger in sozialen Netzwerken an und gucken YouTube – besonders, wenn wir eigentlich arbeiten müssten.

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«Nein, wir streiten uns nicht.»

Gut, ihr habt uns erwischt: Wir streiten. Vielleicht sogar so, wie sich die Eltern von euren Freunden vor ein paar Monaten gestritten haben. Ihr wisst schon, die, die sich gerade getrennt haben.

«Das haben wir leider verloren.»

Stehrümchen aus dem Billig-Shop? Den sackschweren, selbstrollenden Plastikball, der auch noch Geräusche macht? Den haben wir bei Freunden liegen lassen, die uns noch einen grossen Gefallen schuldeten. Haha!

Eltern, die ihre Kinder belügen. Findest du das schlimm?
«Das hast du wirklich toll gemacht.»

Das 12. Bild von etwas, dass das Kind «Baum» nennt – suuuuuper. Wo sollen wir das nur alles aufbewahren?!

Jetzt auf
«Es geht mir gut.»

Nein Kind, es geht mir nicht gut. Ich versuche ja authentisch in meinen Gefühlen zu sein und dir halbwegs ehrlich zu sagen, wie ich drauf bin. Aber wie oft unsere Familie kurz vor der Pleite steht, ich keinen Sex habe, obwohl ich dringend welchen bräuchte, mein Rücken schmerzt und ich Oma helfen muss, weil sie echt am Ende ist, willst du wirklich nicht wissen.

Hier findest du mehr «Kinderkram»

«Da kümmere ich mich am Wochenende drum.»

Um deine Handy-Playliste??!! Darum, für dich einen Sportkurs zu belegen, den du eh nur 2 Mal besuchst? Nee. Einfach nee. Also gut: Ich weiss, dass dir das wichtig ist, aber ich habe 1000 andere Sachen im Kopf. Irgendwann mach ich das. Demnächst. Bald vielleicht.

«Macht euch keine Sorgen!»

Überall Krieg, Flüchtlingsheime brennen, Steuernachzahlung, das Auto macht schlapp, marodes Bildungssystem, der Partner treibt einen zur Weissglut, Krebsfälle in der Familie. Es besteht tatsächlich kein Grund zur Sorge. Es besteht Grund zur PANIK. Aber Pssscht!

Auch Bilder erzählen Lügen:

Manipulierte Fotos, die Geschichte schrieben

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2 Kommentare
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Darf meine Vermieterin die Nebenkosten einfach so erhöhen?
Die Antwort darauf steht in deinem Mietvertrag. Bezahlst du Akonto-Beträge, darf deine Vermieterin in der Schlussabrechnung ohne weiteres höhere Nebenkosten einfordern. Bei einer Nebenkostenpauschale hast du Glück und eine Erhöhung ist nicht unmittelbar möglich. Am besten dran bist du allerdings, wenn in deinem Mietvertrag überhaupt nichts von Nebenkosten steht. Denn dann schuldest du gar keine Nebenkosten.

In den allermeisten Fällen ist im Mietvertrag ein monatliches Nebenkostenakonto erwähnt. Wie der Name «a conto» schon sagt, bezahlst du hier als Mieter vorab einen Betrag «auf Rechnung». Die Vermieterin rechnet die geleisteten Zahlungen an den Schlussbetrag an. Erst am Ende der Abrechnungsperiode, mindestens einmal jährlich, erfährst du die endgültige Höhe der Nebenkosten. Sind sie tiefer als von der Vermieterin einkalkuliert, erhältst du einen Betrag zurück. Sind sie höher, zahlst du nach.

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