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«Doof finde ich eigentlich nichts. Aber manchmal bist du abends schlecht gelaunt»: Kinder über ihre berufstätige Mutter. Bild: shutterstock

Wir Eltern

Interview mit meinen Kindern: «Mama, mir ist lieber, du arbeitest – sonst wärest du nur schlecht gelaunt»

nathalie sassine / wir eltern



Ein Artikel von

«Und die Kinder?» ist eine Frage, die ich sehr oft höre. Sei es in Bezug auf ihr Befinden oder die Betreuung während ich arbeite. Meine Mutter – aber nicht nur sie – ist überzeugt, es tue den Kindern nicht gut, wenn Mama 5 Tage die Woche arbeitet. Und die Betroffenen? 

Anstatt Studien zu zitieren, möchte ich heute gerne die Kinder zu Wort kommen lassen. Denn die haben auch eine Meinung. Eine ehrliche Kindermeinung eben. Befragt habe ich meine 6-jährige Tochter und ihren 11-jährigen Bruder.

Mama: Könnt ihr euch noch erinnern, wie es war, als Mama nicht gearbeitet hat?
Tochter:
Nein.
Sohn: Ja, als meine Schwester ein Baby war und ich vom Kindergarten nach Hause kam. 

Wäre es euch lieber, ich würde nicht arbeiten? 
Tochter:
Mir ist lieber, du arbeitest, dann haben wir mehr Geld.
Sohn: Nein. Da wäre es dir ja langweilig und dann wärst du schlecht gelaunt.  

Was findet ihr cool daran, dass eure Mama eine Firma hat? 
Tochter:
Dass wir günstiger und viel in die Ferien fliegen können.
Sohn: Es ist cool, dass du eine eigene Firma hast, weil du die Chefin bist.  

«Mir ist lieber, du arbeitest, dann haben wir mehr Geld.»  

Tochter (6)

Und was ist gar nicht lässig daran? 
Tochter:
Dass du weniger Zeit hast, um mit mir auf den Spielplatz zu gehen. Also früher. Jetzt bin ich ja gross und kann alleine mit meinen Freundinnen gehen.
Sohn: Doof finde ich eigentlich nichts, ich bin ja gross genug, um mich selber zu beschäftigen. Aber manchmal bist du abends schlecht gelaunt, weil du zu viel in den Bildschirm geschaut hast oder zu viel gearbeitet hast.  

Was würdet ihr an der heutigen Situation ändern? 
Tochter:
Nichts. Ich mag die Tagesschule, weil da meine Freunde sind.
Sohn: Nichts. Aber mir wäre lieber, es gäbe in der Tagesschule nicht immer so viel Gemüse... 

Wie wollt ihr später leben als Familie, als Eltern? 
Tochter: 
Ich möchte später auch arbeiten, aber nicht so viel, damit ich etwas mit den Kindern unternehmen kann.
Sohn: Arbeiten werden wir beide, aber vielleicht jeder etwas weniger. Kommt darauf an, ob wir Kinder haben. Ich könnte mir auch vorstellen, dass meine Frau auswärts arbeitet und ich zu Hause bei den Kindern bleibe und von da aus arbeite.

«Was ich an der heutigen Situation ändern würde? Nichts. Aber mir wäre lieber, es gäbe in der Tagesschule nicht immer so viel Gemüse... » 

Sohn (11)

An dieser Stelle wollten meine Kinder keine Fragen mehr beantworten, sondern lieber mit ihrem Vater Schoggi-Mousse zubereiten. Die Befürchtung, den Kids wäre lieber, ich würde nicht arbeiten, hat sich nicht bestätigt (Ja, ich werde dieses Interview auch meiner Mutter zu lesen geben). Ich muss aber offenbar noch etwas an meiner schlechten Laune arbeiten und mit der Tagesschule ihre Gemüse-Auswahl besprechen... Ansonsten machen wir jetzt erst mal so weiter. 

Was sagen eure Kinder dazu, dass ihr berufstätig seid? Oder eben gerade nicht? Schreibt uns in der Kommentarspalte!

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Achja 31.08.2015 09:24
    Highlight Highlight Ich wünsche dem Sohn viel Glück, dass seine Vorvorstellung das er auch Zuhause bleiben kann und zu den Kindern schauen bis dann Möglich ist.
    Habe mir das als Kind auch immer so vorgestellt. Merke jetzt aber mit 30. das die Frauen und die Arbeiterwelt nicht reif dafür sind. Schade.
  • Meier S. 31.08.2015 06:05
    Highlight Highlight Unsere Kinder (8 u. 9,5J.) sagen mir mind. einmal wöchentlich; Danke Mama dass du nicht wo anders arbeiten gehst. Dass wir jeden Mittag und nach der Schule heim kommen dürfen usw. In unserem kleinen Dorf haben wir eine Schule mit integrierter Tagesschule. Sie sehen seit 4 Jahren tagtäglich wie viele Kinder dort in der Tagesschule bleiben müssen bis sie abends abgeholt werden.
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 09.09.2015 08:13
      Highlight Highlight Und das ist per se etwas Schlechtes? Es ist eine Tagesschule, keine Tiefkühltruhe!
  • Wilhelm Dingo 30.08.2015 19:56
    Highlight Highlight Man kann mit einem 'Interview' viel in die Kinder hineininterpretieren, je nach dem wie man fragt. Ich sehe das täglich. Darum finde ich so eine direktes Interview nicht gut weil es die Kinder instrumentalisiert.
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 09.09.2015 08:14
      Highlight Highlight Es soll ja auch nicht repräsentativ sein. Sicher hätten sie einer unbekannten Person anders geantwortet. War ein Versuch, mehr nicht.
  • Baba 30.08.2015 19:33
    Highlight Highlight Ist ja alles schön und gut, aber die Kleine hat auch gesagt, dass sie mal "nicht so viel arbeiten würde, damit sie mit den Kindern was machen könne"... Vielleicht fehlt der kleinen Maus also doch Mama oder Papa, der sich mehr mit ihr abgibt!

    Irgendwie verstehe ich Paare einfach nicht, die zwar Kinder wollen, diese dann aber doch andauernd fremdbetreuen lassen. Dann macht euch den Stress doch nicht und stellt keine Kinder auf die Welt, denn dann steht weder der ausserhäuslichen Selbstverwirklichung des Mannes noch der Frau was im Wege und ein 'schlechtes Gewissen' braucht auch keiner zu haben.
    • Baba 30.08.2015 20:36
      Highlight Highlight Und was mir auch ganz massiv auf den Zeiger geht ist, dass nur Erwerbstätigkeit als 'arbeiten' bezeichnet wird. Familienarbeit ist genauso 'arbeiten' (wenn mehrere Kids da sind wohl noch fast andpruchsvoller oder fordernder) wie ein ausserhäusiger Job gegen Entgelt! Mütter, die sich für die Betreuung Ihrer Kinder entscheiden sitzen nicht den ganzen Tag herum und langweilen sich und trinken Kaffee.

      Insofern wurde der Sohn der Autorin scheinbar auch bereits dahingehend beeinflusst, dass Kinder betreuen, erziehen, Hausarbeit etc. a prori langweilig sei (s. eine seiner ersten Antworten). Schade!
    • Chamael 31.08.2015 09:05
      Highlight Highlight Live and let live.... und warum sollen erwerbstätige Frauen sich nun "den Stress" nicht machen dürfen? Lasst sie doch einfach ihr Leben selber leben.

      Ich jedenfalls kann mir keine Hausfrau als Partnerin vorstellen. Hausfrauen deswegen als schlechter darzustellen käme mir aber nie in den Sinn... Jedem das seine - und niemand hat das Recht bei anderen reinzureden...
    • Achja 31.08.2015 09:18
      Highlight Highlight Der Sohn wäre aber auch bereit diese Arbeit später in seiner Familie zu übernehmen. So Schlecht kann er sie nicht finden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Laubos 30.08.2015 16:46
    Highlight Highlight Also meine Tochter findet grundsätzlich, dass sie sich wünscht, dass sowohl Mama und Papa weniger arbeiten müssten. Finde ich übrigens auch.
  • Menel 30.08.2015 14:32
    Highlight Highlight Ich habe, nachdem meine Jüngste in den KiGa kam, mit Studieren begonnen. Als ich dann mal zwischen Weihnachten und Neujahr an einer Arbeit sass und nicht so viel Zeit für die Kids hatte, habe ich mich an einem Abend mal dafür bei ihnen entschuldigt. Ihre Reaktionen waren, dass sie es doch toll finden was ich da tue und das schon ok ist, weil sie so ferade mehr Zeit mit dem Papa haben. War ehrlich gesagt über diese Reaktion überrascht.



  • stadtzuercher 30.08.2015 11:02
    Highlight Highlight Tja, Frau Sassine. Eben hat das Bundesgericht unter dem Applaus der SP-Frauen das gemeinsame Sorgerecht von Mann und Frau wieder kassiert. Solange dieses noch nicht Realität ist, bleibt ihr Frauen am Herd. So einfach ist's.
    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Verlieren-Vaeter-Sorgerecht-an-die-Muetter/story/22972839
    • who cares? 30.08.2015 13:34
      Highlight Highlight Kein Angst, es gibt noch genügend Bereiche, wo Frauen diskriminiert werden (tieferer Lohn für gleiche Arbeit etc.), so schnell wirst du nicht übervorteilt werden.
    • koks 30.08.2015 15:59
      Highlight Highlight @who cares, ich persönlich bin gegen jegliches weitere zugeständnis, bevor nicht auch die männer gleichberechtigt werden. da wähle ich lieber bürgerlich, anstatt weiterhin sp und feminismus. sage ich als langjähriger linkswähler.
    • Ikarus 30.08.2015 22:37
      Highlight Highlight Who cares, frauen müssen auch nicht immer ja und amen sagen, der lohn ist vorallem deswegen unterschiedlich weils die männer besser verstehen ihre beruflichen vorzüge darzulegen.
      Solange bei militär und kinder die frauen weiterhin bevorteilt werden brauchts weder eine frauenquote noch eine gesetzliche lohngleichheit bei gleicher arbeitszeit im betrieb.
      Das selbe bei werdenden eltern, der mann hat hier ohne verzicht gar keine chance sinnvoll die hausarbeit zu übernehmen da es nicht wie in schweden als teil einer ausbildung angesehen wird die im später vorteile bringt. Das system läuft noch wie vor 30 jahren als es möglich war dass nur eine person arbeiten musste, also müssen die veränderungen von da kommen da dies oftmals nicht mehr der realität entspricht.
  • Karl33 30.08.2015 10:31
    Highlight Highlight Finde es unterste Schublade, wie manche Eltern ihre Kinder instrumentalisieren für ihre eigene politische oder gesellschaftliche Agenda.
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 09.09.2015 08:17
      Highlight Highlight Agenda? Dies ist ein Blog. Mehr nicht.
  • Der Kritiker 30.08.2015 09:07
    Highlight Highlight Die Antworten der 6-Jährigen hören sich nach Antworten einer sich für ihre Berufstätigkeit erklärenden Mutter an. Eine Mutter soll sich für ihre Berufstätigkeit nicht erklären müssen. Das muss ein Mann ja schliesslich auch nicht. So lange Frauen sich selbst nicht emanzipieren, wird's diese "Ungleichheit" (in gesellschaftlicher Hinsicht) immer geben.
    • Karl33 30.08.2015 10:36
      Highlight Highlight Die Antworten sind bestimmt fake. "11-jähriger Sohn: Arbeiten werden wir beide, aber vielleicht jeder etwas weniger. Kommt darauf an, ob wir Kinder haben. Ich könnte mir auch vorstellen, dass meine Frau auswärts arbeitet und ich zu Hause bei den Kindern bleibe und von da aus arbeite."
      Echt jetzt?
      Der Sohn tut mir zudem leid, eine Kindheit lang indoktriniert mit einer Ideologie, die nicht seine individuellen Bedürfnisse berücksichtigt, sondern eine feministische Gesellschaftsidee verfolgt. Mei, armes Kid.
    • who cares? 30.08.2015 13:38
      Highlight Highlight @Karl33 Eine Gesellschaftsideologie vermitteln, die Frauen die Berufstätigkeit nicht zutraut ist ja so viel besser. Gleichberechtigung ist ja auch so etwas Schlimmes.
      Und ja wegen den individuellen Bedürfnissen, die Welt dreht sich halt nicht nur um einen selbst, wäre auch super das den Kindern beizubringen.
    • Menel 30.08.2015 14:27
      Highlight Highlight Freund meiner Tochter meinte mal: "Du gehst dann arbeiten, denn du bist eh schlauer, und ich kümmere mich dann um die Kinder und habe Zeit zum Fischen."
      Es ist weder genetisch angelegt, dass Männer nicht bei ihren Kindern sein möchten, noch, dass das der innigste Wunsch einer Frau ist.




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