Blogs
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Väter wollen nicht auf ihre Rolle als Babysitter reduziert werden! bild: facebook

Wir Eltern

Väter sind keine Babysitter!

Väter haben es satt, dass ihre Erziehungsarbeit nicht ernst genommen wird. Gleichzeitig leisten sie angeblich zu wenig. Ja, was denn nun?

nils pickert / wir eltern



Ein Artikel von

Väter, die sich bei der Kindererziehung und im Haushalt mehr einbringen als es die Gesellschaft von ihnen erwartet, stehen gelegentlich vor einem bizarren Problem: Obwohl sie sehr offensiv und offensichtlich Verantwortung übernehmen, behandelt ihre Umwelt sie so, als wären sie mehr oder weniger aus Versehen und zufällig für den Nachwuchs zuständig.

Im Internet ist darüber jetzt eine Diskussion entbrannt. Väter, die gerade aktiv dabei sind, ihre Rolle als Hausmann zu gestalten, finden es anachronistisch und verletzend, wenn man sie darauf reduziert, dass sie ihre Kinder nur mal kurz babysitten würden:

«Ach DU hast heute die Kinder. Du Ärmster.»

«Ist schon wieder Wochenende, was? Na, keine Sorge! Am Montag kannst du wieder ins Büro.»

Und immer wieder Zweifel an der Befähigung und Fragen danach, wo eigentlich die Mutter steckt. Weil ohne Mutter geht ja nicht. Ich kenn das.

Als Freiberufler bin ich deutlich mehr Zuhause als meine Liebste und fühle mich in der Hauptsache für die Kinder zuständig. Dafür will ich keinen Applaus. Wir haben uns vor langer Zeit darauf verständigt, das ist mein Anteil an dem Ganzen.

Vater: Kindergeburtstag, Mutter: Job

Wenn sie sich also am anderen Ende des Landes um einen coolen Job bewirbt, schmeisse ich die Geburtstagsparty für Söhnchen. Inklusive Kuchenbacken und Wasserbombenschlacht. Mach ich gerne.

Wenn man mich deswegen übertrieben feiert (kommt vor), ist mir das unangenehm. Ganz besonders im Hinblick darauf, dass die Liebste im gleichen Atemzug als Rabenmutter stigmatisiert wird, die sich zu wenig kümmert. Wie kann sie nur und blablabla.

Trotzdem nervt es, wenn mich besorgte Mütter anrufen, ob sie ihr Kind nicht früher von der Feier holen sollen, weil es mir ja wahrscheinlich zu viel wird. Oder wenn die Schule trotz mehrmaliger Hinweise immer noch lieber die Mutter im Meeting stresst als den Vater, der Zuhause vor sich hinschreibt.

Väter, sagt diese Sätze nicht!

Andererseits definieren Väter ihre Rolle allzu oft ja genau so: Als Wochenendpapis, die sich auch mal kümmern. Und sagen dann Sachen wie:

«Du schuldest mir was, weil ich letztes Wochenende auf die Kinder aufgepasst habe.»

«Am Muttertag steh ich mal ganz früh auf und mach Frühstück für dich.»

«Ich schlafe eben tief und fest.»

«Mich stört der Dreck nicht so.»

Die Rolle von Vätern verändert sich gerade. Aber sie tut es sehr langsam. Der Weg zu tatsächlicher Gleichberechtigung ist noch sehr weit. Bis wir die erreicht haben, gilt: Verwechslungen nicht ausgeschlossen!

Egal, ob Mami oder Papi: Hier kommen die peinlichsten Eltern der Welt

Das solltest du nicht verpassen:

Falsche Nummer! 9 lustige Dinge, die du machen kannst, wenn dir eine fremde Person aus Versehen eine SMS schickt

Link zum Artikel

Diese Diebe sind so doof, dass es schon fast weh tut – plus einer, der sofort alle Sympathien auf seiner Seite hat 

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Nicht nachmachen: Das passiert, wenn du geschmolzenes Kupfer auf Eis giesst

Link zum Artikel

Du warst vielleicht schon im Wembley und in Dortmund – aber was dieses Stadion bietet, hast du noch nicht erlebt

Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kronrod 17.05.2016 07:57
    Highlight Highlight Ich habe schon öfters spontan Komplimente erhalten, wenn ich mit den Kindern in den Migros einkaufen gegangen bin. Als Mann kann man hier sich schon für kleine Leistungen grosse Lorbeeren holen. :)
  • G-Man 16.05.2016 21:35
    Highlight Highlight Manchmal frage ich mich was ihr für leute kennt. Oder ob einige schreiberlinge einfach hypersensibel sind. Fast alle männer die ich kenne, ob im beruf oder privat, beneiden mich das ich so viel zeit mit dem sohnemann verbringen kann. Da ist nichts mit "oh du armer" oder langsamen verändern der vaterrolle, wir sind da schon voll mit dabei. Höchstens bei den frauen, die die kinder nicht den männern abgeben wollen, haperts noch.
  • Mehmed 16.05.2016 17:19
    Highlight Highlight Pickert ist der erste, der arbeitstätige Männer ohne Kinder runterputzt, deren Arbeit sei nichts wert, nur Eltern würden was für die Gesellschaft tun etc.
    Da fällt es mir schwer, ihn ernst zu nehmen, wenn er mehr Wertschätzung für seinen eigenen Lebensstil einfordert.
    • maddiepilz 17.05.2016 09:14
      Highlight Highlight Er putzt arbeitstätige Männer ohne Kinder runter? Davon steht da IMO kein Wort

Stillen bis zum Alter von zwei (!) Jahren. Das ist doch Blödsinn​

Langzeit-Stillen ist gut für Mutter und Kind. Ohne Zweifel. Das wäre Nicht-Autofahren auch. Beides ist nicht immer praktikabel.

Es ist wieder soweit. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat im «The Lancet» eine neue Studie über das Langzeitstillen publiziert. Neu daran ist einzig die extreme Dringlichkeit, mit der uns die Organisation ermahnt, unsere Kinder möglichst lange zu stillen:

Will heissen: Wenn du nicht stillst, läuft dein Kind Gefahr, öfter krank zu sein. Und dein Risiko, Brust- oder Eeierstockkrebs zu haben, ist ebenfalls viel grösser (ebenfalls ein Thema in der Studie). Es wäre also für beide viel …

Artikel lesen
Link zum Artikel