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Steffi Buchlis Kommentar zur Hater-Debatte auf Facebook. Touché!
Bild: facebook

Der Fall Buchli – oder: Warum bloss müssen Mütter andere Mütter haten?

Kaum sind Kinder da, werden Frauen noch viel kannibalischer, als sie eh schon sind. Ein Beispiel ist der Fall Buchli.

reto hunziker / wir eltern



Ein Artikel von

Arme Steffi Buchli! Wird gehated, weil sie ihre Haare rot färbt («haten» ist web-deutsch für kritisieren). Wird gehated, weil sie sich inszeniert (sie arbeitet beim Fernsehen, Leute!). Wird gehated, weil sie selbstbewusst ist. Wird gehated, weil sie mit Schwangerschaftsbauch moderierte. Und jetzt wird sie auch noch gehated, weil sie gleich nach dem Schwangerschaftsurlaub wieder arbeiten geht.

Und das in einem Interview ausführt. Und deswegen kein schlechtes Gewissen hat. Ist aber auch unverschämt. Die Kommentare («schreckliche Frau», «Egoistin») sind entsprechend derb. Dabei drückt sich Buchli so diplomatisch aus:  

Ich bin nun mal glücklich, wenn ich arbeiten kann. Aber jede Frau muss für sich selber entscheiden, welche Bedürfnisse sie hat. Will jemand hundert Prozent zu Hause sein, ist das wunderbar. Machen und machen lassen, lautet mein Motto. Niemand kann seinen Lebensstil jemand anderem überstülpen und verlangen, dass es genauso gut funktioniert.

Buchlis Antwort: Besser geht nicht

Besser kann man seine Toleranz anderen Meinungen und Modellen gegenüber sowie das Bewusstsein, dass man mit der eigenen Variante anecken könnte, nicht in Worte fassen. Zwei Dinge finde ich besonders bemerkenswert:

Erstens: «Don’t hate the player, hate the game», heisst es. Hat sich aber niemand zu Herzen genommen. Der Mutterschaftsurlaub beträgt 14 Wochen, das ist doch das Stossende. Buchli macht das, wozu alle erwerbstätigen Mütter gezwungen sind. Doch statt zu bemängeln, dass der Mutterschaftsurlaub viel zu kurz ist, schiessen alle auf die Frau.

Womöglich weil sie das Gefühl haben, wer beim SRF arbeitet, verdiene so viel Geld, dass er es nicht nötig habe, gleich wieder zu arbeiten. Ist ja auch viel schlüssiger als die Folgerung Mutter + Arbeit = glücklich = Kind glücklich.

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: giphy

Zweitens: Es sind vor allem Frauen, die laut aufschreien. Jöckers, das arme Kind! Die Männer ärgern sich offenbar eher darüber, dass Buchli schon wieder am TV zu sehen ist (ja, auch Frauen dürfen Sportsendungen moderieren und Interviews führen, ihr Mittelalter-Nostalgiker!).

Der einzig richtige Weg ist der eigene

Das deckt sich auch mit meiner Beobachtung: Die grössten Kritiker der Mütter sind andere Mütter. Als sei es eine Art Wettbewerb. Als wären sie Missionare, die in ihren Augen schlechtere Mütter von ihren Erziehungsmethoden überzeugen und zum einzig richtigen Weg (der zufälligerweise der eigene ist) bekehren müssen. Als gäbe es in den so einzigartigen Konstellationen zwischen Kind (Individuum ergo Unikum) und Mutter (auch Individuum) (und Vater und und und) einen allgemeingültigen, ultimativen Umgang.

Indem sie sich selbst auf dem einzig wahren Pfad wähnen und andere als Irrende kritisieren, machen sie sich doch gegenseitig nur das Leben schwer.

Väter erlebe ich da als viel entspannter. Dass ein Vater einen anderen für seinen Erziehungsstil tadelt oder sich darüber empört, habe ich noch nie erlebt. Meistens höre ich: «Mir doch egal. Sollen die doch machen, wie sie wollen.» Steck ich da in einer Gender-Trap (oder Gender-Gap-Trap?) oder hab ich recht?

Umfrage

Was meinst du? «Haten» Mütter mehr als Väter?

  • Abstimmen

3,066 Votes zu: Was meinst du? «Haten» Mütter mehr als Väter?

  • 80%Ja. Mütter sind viel schlimmer als Väter.
  • 3%Nein, so ein Quatsch! Väter sind genauso schlimm.
  • 17%Haten? Mütter? Väter? Bitte weiter!

Passend dazu: Vaterschaftsurlaub – so sieht es in unseren Nachbarländern aus

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    Alle Leser-Kommentare
  • Emma Jones 13.05.2016 00:10
    4 0 Melden
  • jMe 11.05.2016 12:24
    Highlight Highlight Wer nach aussen hin ein Bild vermittelt, muss mit den Reaktionen umgehen können. Ich denke, dass kann diese Frau. Muss sie auch. Vielen Leuten ist sie vermutlich deshalb nicht allzu sympatisch. Kann ich nachvollziehen.

    Dass Recht, nach 14 Wochen wieder ins Rampenlicht zu treten, hat sie. Mit den Reaktionen muss sie umgehen können. Kann sie aber sicherlich auch.

    Was mich echt irritiert: Hier gibts zig spannendere Themen. Dennoch scheint dieses hier sehr zu bewegen.
    13 30 Melden
  • Lopsi 11.05.2016 12:20
    Highlight Highlight Vaterschaftsurlaub versenken und Mütter an den Herd - willkommen in den 50ern. Wollt ihr das? Wollt ihr das wirklich??
    38 3 Melden
    • Citation Needed 12.05.2016 19:45
      Highlight Highlight Die SVP-und Bürgerlich-Wählenden scheinbar schon. Ich nicht. Aber vor lauter Flüchtlings- und Ausländerdebatte hat man wahrscheinlich vergessen, dass Politiker nicht nur schwarze Schöfli verjagen, sondern auch Bauern mit Subventionen überschütten, Armeegeschäfte tätigen und Geschlechterpolitik betreiben und bei der Bildung sparen. Tja. Stand ja auch nirgends auf den Plakaten drauf..
      19 2 Melden
  • Talli 11.05.2016 12:05
    Highlight Highlight Naja wie die frau buchli dies mit ihrem kind regelt ist mir herzlich wurst. Allerdings finde ich den persönlichen styl von besagter dame doch sehr augenkrebs erzeugend. Eine mischung aus tommy boy, clown und zuviel schminke.
    22 38 Melden
    • felixJongleur 11.05.2016 13:03
      Highlight Highlight Ah, Promistylecheck, yeah! :)

      Mir gefällt ihr Stil, recht fresh und vor allem nicht aufgesetzt, respektive Buchli-aufgesetzt, was ja auch wieder stimmig ist.
      32 12 Melden
    • felixJongleur 11.05.2016 13:37
      Highlight Highlight Weniger stimmig finde ich ihren heisse Härdöpfel im Muul schwiiz-ami-slang beim Moderieren, aber das ist ne andere Geschichte.
      12 8 Melden
  • Peschamel 11.05.2016 10:50
    Highlight Highlight Mich interessiert vorallem diese Aussage: "ICH bin nun mal glücklich, wenn ICH arbeiten kann. Aber jede Frau muss für sich selber entscheiden, welche Bedürfnisse sie hat." Hier wird ja klar gestellt, dass es um die Bedürfnisse der Mutter oder des Vaters geht. Daneben gibt es die Bedürfnisse des Kindes. Ich stelle mir die Frage, ob den Bedürfnissen des Kindes ausreichend Rechnung getragen wird, wenn beide Elternteile sofort in einem grösseren Pensum arbeiten. Ich habe die Antwort dazu nicht. Aber mir fällt auf, dass es zu allererst meist um die Bedürfnisse der Eltern geht.
    19 57 Melden
    • Lopsi 11.05.2016 12:15
      Highlight Highlight Die Eltern gehen immer vor. Wer nicht auf sich selbst acht gibt und seinen Herz folgt, kann keine gute Mutter oder Vater sein. Dann bleibt immer das Gefühl, das Kind hätte einem was genommen. Das tut niemandem gut.
      53 7 Melden
    • Peschamel 11.05.2016 14:01
      Highlight Highlight Ich spreche nicht von Selbstaufgabe. Aber etwas Selbstaufopferung verlangt das Aufziehen von Kindern zweifellos. Oder in Ihren Worten: Wer nur auf sich selbst Acht gibt und nur seinem eigenen Herz folgt, der kann kein guter Vater oder keine gute Mutter sein. Das hat nichts mit Frauen oder Männer an den Herd zu tun. Die Frage ist: Wieviel Zeit sollten Mütter und Väter Ihren Kindern eigentlich widmen?
      13 8 Melden
    • Midnight 14.05.2016 09:48
      Highlight Highlight Dafür gibt es eine Antwort: In der Schweiz sind es 14 Wochen für die Mutter und 1 Tag für den Vater. Diese Zeit können die Eltern voll dem Kind widmen. Schweizer Kinder entwickeln sich schneller als andere, deshalb ist der Bund der Meinung, das reicht.
      IRONIE OFF!
      12 2 Melden
  • felixJongleur 11.05.2016 09:24
    Highlight Highlight Ich habe den Eindruck, viele Mütter wollen sich mit den abwertenden Äusserungen anders lebenden Müttern gegenüber vor allem in ihrer Lebensart bestärken. Akzeptieren sie eine hoch% arbeitende Mutter machen sie sich Vorwürfe wieso sie Zuhause sind und ihr Leben den Kindern unterordnen, akzeptieren sie im umgekehrten Fall Mütter die "Zuhause" bleiben machen sie sich Vorwürfe ob sie ihre Selbstverwirklichung über die Kinder gestellt haben. Hier hilft wirklich nur Gelassenheit und Freude am selbstgewählten Weg und m.E. der Fakt, dass schlussendlich zufriedene Mütter/Eltern die besten Eltern sind.
    53 1 Melden
    • Lopsi 11.05.2016 12:17
      Highlight Highlight Emanzipation=jede und jeder nach seinem Gusto. Keine gesellschaftlichen Zwänge. Dafür haben wir Frauen gekämpft und machen es nun selbst wieder zunichte. Logisch, oder?
      30 2 Melden
  • BlubbBlubb 11.05.2016 08:53
    Highlight Highlight Ich denke diese Kommentare haben viel mit dem Frust der Frauen zu tun die ihren Arbeitsplatz aufgegeben haben... Nun ertragen sie es nicht, wenn eine andere Frau dies aus irgendwelchen Gründen nicht tut... Mutterschaft macht einem nicht zum vollkommnen Mensch, wie man an diesem Beispiel schön sieht...
    40 5 Melden
  • thompson 11.05.2016 08:42
    Highlight Highlight Frau Buchli macht das super.
    Ich kam in den Genuss einer Mutter, die aus Überzeugung zu Hause bei uns blieb.
    Fazit, sie wäre lieber arbeiten gegangen. Sie war vor allem mit sich selbst beschäftigt und hat sich auf eine lieblose Art mit uns abgegeben.
    Wenn sie einen erfüllenden Job gehabt hätte, wie Frau Buchli. Dann wäre sie sicher zufriedener gewesen und hätte die kostbare Zeit mit ihren Kinder besser genutzt.
    56 6 Melden
  • dracului 11.05.2016 07:05
    Highlight Highlight Als Mann mit Familienbetreuungsauftrag hat man's genau so schwer: Man(n) verliert all seine Freunde, welche weiterhin ihren Hobbys nachgehen können. Alle sehen den Mann nur noch als halben oder verweiblichten Mann an, selbst Lehrer und Behörden. Im Umgang mit anderen Müttern, bleibt ein Mann jedoch immer noch ein (Halb-)Mann. Und man muss auch mindestens doppelt so perfekt sein wie eine Frau, denn Frauen haben Kindererziehung, Haushalt, gemäss Volksglauben, in den "Genen". Schon irgendwie ein Gender-Ding, aber mit nochmals ganz anderen Herausforderungen.
    70 4 Melden
  • liavivica 10.05.2016 23:34
    Highlight Highlight In ein paar Monaten erwarten mein Mann und ich unser erstes Kind. Wir beide arbeiten seit Jahren 100% und ich kann mir beim besten Willen kein "Hausfrauen-Dasein" vorstellen nach dem Mutterschaftsurlaub. Ich werde danach wieder arbeiten gehen (max. 80% inkl. Home-Office) und mein Mann wird Hausmann und ab und zu Abends arbeiten. Die finanziellen Einbussen nehmen wir gerne in Kauf.
    Wir freuen uns beide riesig auf den Nachwuchs und die damit verbundenen Herausforderungen. :-))
    57 4 Melden
  • na ja 10.05.2016 22:32
    Highlight Highlight 1. Frau Bucheli macht die Moderation vom Eishockey gar nicht schlecht, gibt dann die männlichen Kommentatoren, denen man garnicht zuhören kann, vor lauter quatsch, den sie rauslassen.
    2. Diejenigen, die kritisieren, weil sie "schon" wieder arbeitet, wer kennt Frau Buchelis Umfeld, um dies zu kommentieren? (Schon fast wie die Eishockeykommentatoren, die immer wissen, was der Spieler/Schiri denkt!)
    3. Soll jede/r vor seiner eigenen Tür zuerst wischen!
    73 9 Melden
    • jMe 11.05.2016 12:38
      Highlight Highlight Ich pfichte Dir bei. Fast ausnahmslos. Das "gar nicht" im ersten Satz kannst Du aber weglassen. Gänzlich. Da ist die Frau Bucheli aber leider nicht die einzige, sondern eine von (viel zu) vielen. Das SRF hat noch immer nicht verstanden, dass Comedy und Sport zweierlei sind. Im Sport sind nun mal Fachkompetenzen gefragt. Ein ensprechender Background würde diesem Aspekt teilweise(!) Rechnung tragen.
      7 7 Melden
  • Biindli 10.05.2016 22:01
    Highlight Highlight Wenn ich die Kommentare lese muss ja jemand mal etwas Nettes über die Mamis sagen. Ich tausche mich regelmäßig in einer WhatsApp Gruppe mit ca. 25 Müttern aus, welche ganz verschiedene Lebensmodelle leben. Und wir haben in 2 Jahren noch nie Krach gehabt. ;) Auch sonst erlebe ich den Umgang mit anderen Müttern in meinem Alltag als überhaupt nicht so wertend. Trolle gibt es sicher immer, aber sie sind klar nicht in der Mehrheit. ;)
    27 1 Melden
    • Anam.Cara 11.05.2016 07:46
      Highlight Highlight Das ist toll und sei Dir gegönnt.
      Ich erinnere mich: als junge Familie steigst du mit Babys in eine Stadtbus. Dann kommen diese tadelnden Grossmutter-Blicke und das hörbare getuschel mit der Nachbarin. Und dieses "wie können die nur so mit einem Baby..."-Gehabe ist tatsächlich etwas primär weibliches.
      Fairerweise sei erwähnt, dass wir auch viele wunderschöne Begegnungen mit fröhlichen und lächelnden Frauen jeden Alters hatten.
      23 1 Melden
  • Schmusel 10.05.2016 21:59
    Highlight Highlight Wie viele Jahre brauchts wohl, um dieses Thema endgültig für veraltet abzustempeln?
    es soll jeder machen wie er es für richtig haltet..
    Am besten keine Kinder bekommen;)
    30 11 Melden
    • leu84 11.05.2016 08:40
      Highlight Highlight Bis der letzte Mensch von der Erde geht. Licht löschen nicht vergessen
      11 2 Melden
    • Midnight 14.05.2016 09:54
      Highlight Highlight Täte der ältesten Mutter überhaupt vielleicht gar nicht so schlecht...
      2 1 Melden
  • MajaW 10.05.2016 21:48
    Highlight Highlight Ach herrjemine, wir sind doch eine Neidgesellschaft! Und Mütter sind heilige Kühe, nur nicht so gut subventioniert.
    50 1 Melden
  • Kian 10.05.2016 20:46
    Highlight Highlight Wenn ich etwas hasse, dann Erziehungstipps von Leuten, die selbst keine Kinder haben. Wenn ich etwas noch mehr hasse, dann Erziehungstipps von Leuten, die selber auch Kinder haben.
    62 16 Melden
    • Humpe 11.05.2016 02:03
      Highlight Highlight Es gibt nur einen wichtigen Tipp für (werdende) Eltern: nehmt keine Tipps an (ausser ihr habt danach gefragt)!
      13 1 Melden
    • Driver7 11.05.2016 07:55
      Highlight Highlight Am schlimmsten sind Eltern mit nur einem Kind, und weil ihre Erziehungsmethode vielleicht nicht schlecht funktionierte, meinen sie, sie hätten jetzt das finale Superkonzept gefunden. Spätestens beim zweiten Kind kommt man auf die Welt..
      19 3 Melden
    • Buebi 11.05.2016 08:17
      Highlight Highlight Wie recht der Mann hat! 👍
      5 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • kliby 10.05.2016 20:46
    Highlight Highlight Als Mann scheint mir die Diskussion etwas akademisch. Ich wäre froh, ich würde in einer Gesellschaft leben, wo Männer auch Vaterschaftsurlaub kriegen.
    64 5 Melden
    • Nurdu 10.05.2016 21:16
      Highlight Highlight Akademisch?
      9 5 Melden
    • kliby 10.05.2016 21:36
      Highlight Highlight @andrinl/Emma Jones/martiis: ja
      4 4 Melden
    • Nurdu 10.05.2016 21:51
      Highlight Highlight Was ist akademisch an der Diskussion?
      6 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sEribaZ 10.05.2016 20:16
    Highlight Highlight Schöner Artikel und ein Grund wieso ich gerne Watson lese!
    Ist es doch so, dass der "Grundbürger" alles kritisiert, dass in seinen Augen nicht der "Norm" entspricht und es sich rausnimmt, andere für jegliches Verhalten dergleichen zu kritisieren. Ich mag die Toleranz hier und gleichzeitig die Darstellung, dass gerade dieses beschriebene Handeln eigentlich völlig stupid ist (-> Dauer Mutterschaftsurlaub).
    Natürlich ist meine Feststellung nichts Neues, trotzdem wollte ich es noch erwähnen.
    24 4 Melden
  • äti 10.05.2016 19:50
    Highlight Highlight Faustregel: wer von allen Seiten kritisiert wird - macht klar alles richtig.
    Denn, wer nicht kritisiert wird, macht vermutlich null und nichts.
    56 4 Melden
  • leu84 10.05.2016 19:33
    Highlight Highlight Bucheli macht ihren Job gut. Natürlich kann man über ihre Haarfarbe und Frisur streiten, aber das kann man auch auf normalen Niveau tun. Fachlich macht sie das gut.

    Zum "haten" auf neudeutsch: Jeder der andere beleidigt, der ist NIE besser als andere
    44 5 Melden
  • RatioRegat 10.05.2016 18:52
    Highlight Highlight Es ist absurd eine Frau zu kritisieren, wenn sie nach dem Mutterschaftsurlaub wieder arbeiten geht. Wenn man findet, dass eine Mutter nicht gleich wieder arbeiten soll, so muss man den Mutterschaftsurlaub verlängern.
    109 3 Melden
  • ch2mesro 10.05.2016 18:03
    Highlight Highlight ach was, die sind alle neidisch weil steffi all die coolen hockeyspieler interviewen darf und dies auch noch sehr gut macht! die heurigen playoff waren eine echte qual! steffi rules
    86 13 Melden
    • sensen 11.05.2016 10:30
      Highlight Highlight Oh ja, ich hab sie auch vermisst!
      11 1 Melden
  • Kaiserin 10.05.2016 17:40
    Highlight Highlight Leider sehe ich das viel zu oft, Frauen, die Frauen haten... 😐
    69 3 Melden
    • Phrosch 10.05.2016 19:25
      Highlight Highlight Ja genau, es sind nicht nur die Mütter. Frauen sind die ärgsten Feindinnen der Frauen, immer wieder in allen Lebenslagen. Hören wir doch auf damit!
      41 2 Melden
    • Kaiserin 10.05.2016 21:58
      Highlight Highlight Ich habe es mir fest vorgenommen, nicht so zu werden! Wir müssen mehr zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen. Gerade weil wir es nicht immer einfach haben ✊🏼😊
      18 3 Melden
    • Dysto 11.05.2016 00:16
      Highlight Highlight Dieses Phänomen habe ich auch schon gehört, leider. Wir hatten auf Arbeit bis vor einigen Monaten recht viele Frauen in einem andern Team. Jetzt sind einige Männer dazu gekommen, viele Frauen sind gegangen, der Männeranteiö überwiegt, und was durfte ich kürzlich von jemandem aus der GL hören? Dass das gut sei. Zu viele Frauen in einem Team führen schneller zu Gerüchten und Zoff. Männer würden sowas stabilisieren. Tut weh als Frau. :(
      17 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Box 10.05.2016 17:38
    Highlight Highlight Habe mal bei den (angeblich) 'grössten Schweizer Talente' reingezappt.
    Sie ist dort Jurorin und war mir einfach nicht sympathisch. (Muss sie ja auch nicht sein).
    Dass sie Mutter ist weiss ich aus diesem Artikel und hat daher nichts mit meiner Antipathie zu tun...
    13 56 Melden
    • Caturix 10.05.2016 18:06
      Highlight Highlight Was ? Die war doch nie bei den Grössten Schweizer Talenten als Jurorin.
      60 2 Melden
    • kaderschaufel 10.05.2016 18:41
      Highlight Highlight Du verwechselt sie wohl mit Susanne Kunz, auch jemand der viel gehatet wird, und ich kann es bei ihr genau so wenig nachvollziehen wieso
      30 10 Melden
    • Brummbaer76 10.05.2016 18:51
      Highlight Highlight Das war Susanne Kunz, die ist zwar auch Mutter und auch beim SRF. Moderiert aber 1 gegen 100 und nicht Sport.
      Zur Zeit von DGST war Steffi Buchli noch im Mutterschaftsurlaub.
      Tja Dumm gelaufen. Zuerst Denken dann, haten, dann kommentieren.
      43 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miicha 10.05.2016 17:28
    Highlight Highlight Viele haben keine Wahl nach dem Mutterschaftsurlaub. Unbezahlter Urlaub nicht möglich, Pensenreduktion auch nicht. Also ist der Job weg und dann wird's richtig lustig. Bei jedem Vorstellungsgespräch die Frage wie man gedenkt bei Krankheit des Kindes trotzdem arbeiten zu gehen. Es wird es uns Müttern die Arbeiten wollen wirklich schwer gemacht.
    102 8 Melden
    • mia g. 10.05.2016 19:43
      Highlight Highlight Interessanterweise bekommt man als Mutter bei den Vorstellungsgesprächen diese kritischen Fragen eher von Frauen als von Männern gestellt!
      35 1 Melden
    • Ölapalöma 11.05.2016 00:19
      Highlight Highlight Jo, denn sind es nur Männer die entscheiden, kommt man meist gar nicht bis zum Vorstellungsgespräch... 😁
      6 11 Melden
  • Menel 10.05.2016 17:17
    Highlight Highlight Diese "perfekten" Mütter werden meist wieder erträglich, wenn das Jüngste 8-10 ist und sie gesehen haben, dass egal wie lange Stillen, (nicht)Impfen, Familienbett vs. eigens Zimmer, Hausfrau, Arbeit-Mami, Ernährung, Kleidung, Medien...und alles andere worüber man streiten kann...nicht dagegen geholfen hat, dass der Sprössling eine eigene Persönlichkeit entwickelt hat und genauso gut ist und scheitert wie alle anderen Kinder auch. Sich Krankheiten einfängt, sich prügelt, flucht, gemobbt wird, mobbt, fröhlich nach Hause kommt oder auch mal weinend...
    179 3 Melden
    • Driver7 11.05.2016 07:59
      Highlight Highlight schön gesagt!
      14 1 Melden
    • Buebi 11.05.2016 08:21
      Highlight Highlight 👍
      10 1 Melden
  • Baba 10.05.2016 17:10
    Highlight Highlight Mich würde interessieren (und dabei geht es mir nicht explizit um SB): wieso bekommt jemand ein Wunschkind und ist dann nicht glücklich, dieses Kind selber aufzuziehen, aufwachsen zu sehen? Klar ist das jedermanns private Angelegenheit, trotzdem interessieren mich die Beweggründe, wieso gewollte, geplante Kinder in Kitas und bei Grosseltern untergebracht werden, damit sich die Eltern (Mutter UND Vater!) ohne dringende ökonomische Notwendigkeit ausserhäusiger verwirklichen können?
    30 143 Melden
    • Kaiserin 10.05.2016 17:34
      Highlight Highlight Weil es auch anderes gibt, als Kinder. Man kann mehrere Dinge im Leben wollen und machen. Man kann Arbeiten und Eltern sein wollen, das geht.
      126 9 Melden
    • Charlie Brown 10.05.2016 17:55
      Highlight Highlight @Baba: Nach dieser Logik müssten alle Eltern (Mutter und Vater) ab dem ersten Kind zu 100% zuhause bleiben. Schliesslich gibts jetzt nichts mehr anderes.

      Ernsthaft: Das Leben ist nicht binär. Es gibt nicht nur entweder/oder. Es gibt auch sowohl/als auch. Das alleine muss als Grund reichen.
      109 4 Melden
    • Limelight1960 10.05.2016 18:11
      Highlight Highlight Glück ist nicht für alle das Gleiche. Ich liebe meine,mittlerweile erwachsenen, Töchter. Ohne meine Arbeit wäre ich total unglücklich gewesen und damit ist niemandem gedient. Wenn die Kinder mehrere Bezugspersonen haben, lernen sie Sozialkomptenz und werden nicht zu verwöhnten Egoisten. Schlussendlich muss es aber für die jeweilige Familie stimmen und es geht sonst niemanden etwas an.


      72 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • StealthPanda 10.05.2016 16:53
    Highlight Highlight Oh gott ich kanns nicht mehr hören. Mittlerweile bin ich im alter angekommen wo meine Freunde, Kinder bekommen. Und jedesmal wenn wir zu besuch sind...häsch jetz gseh was die mit dem Chind macht. I dem Ratgeber buech...bla bla bla. Und ich frage jedesmal: Hender problem mit de Erziehig? Ja, sie scho. Aber wenns um die Kinder geht sind Mütter so...
    Play Icon
    19 0 Melden
  • Ylene 10.05.2016 16:53
    Highlight Highlight Ich habe jetzt ernsthaft die 26 Kommentare des genannten Blick-Artikels durchgelesen (aua): 1. Ja, viele Männer freuen sich gar nicht, dass Bucheli wieder moderiert. 2. 'Das arme Kind - Ego-Mutter'-Empörte sind zur Hälfte Männer, nur so (passt auch zu meinen eigenen Erfahrungen) 3. Wow, es hat doch einige vernünftige Kommentatore wie z. B. sie da:'(...) Warum ist eine Mutter, welche nach der Geburt wieder arbeiten geht, eine schlechte Mutter, jedoch eine Vater, welcher das gleiche tut kein schlechter Vater? Ob man eine liebevolle Mutter ist hat überhaupt nichts damit zu tun! (...)' Amen.
    63 5 Melden
  • sanmiguel 10.05.2016 16:18
    Highlight Highlight Wieviele Moderatorinnen die bei SRF arbeiten sind Mütter? Wieviele haben schwanger gearbeitet/moderiert, sind nach der üblichen Babypause die mal länger mal kürzer war an den Arbeitsplatz zurück gekehrt? Da fallen mir spontan ein paar Namen ein! Aber damals hat's keinen gekümmert.

    Könnte es jetzt unter Umständen, also ich frag jetzt nur so, aber könnte es möglicherweise einfach an Steffi Buchlis Art liegen, ihre Schwangerschaft und ihr Kind wo und wann immer möglich an die Öffentlichkeit zu zerren?

    Sie will unbedingt den Fame. Das ruft natürlich viele Trottel auf den Plan. So ist das nunmal
    28 53 Melden
  • lily.mcbean 10.05.2016 16:16
    Highlight Highlight Meine Güte. Meine Mutter ging damals gleich nach der Pause wieder 80% arbeiten und ich bin quasi bei den Grosseltern aufgewachsen. Bin auch gross und stark und selbstständig geworden.
    Wenn Frauen zur Mutter werden mutieren sie zu giftigen Wespen.
    67 10 Melden
    • Ylene 10.05.2016 17:15
      Highlight Highlight Blitz für den letzten Satz. Es ist viel mehr so, dass halt auch giftige Wespen (m u w) Eltern werden und die machen dann munter weiter wie vorher. Aus den Erfahrungen meiner Kolleginnen und mir wird man als Mutter eh immer von ein paar Besserwisser beiderlei Geschlechts kritisiert - arbeitet frau, ist sie eine ego Karriere-Emanze; wenn nicht, dann faul und wieso musste der arme Steuerzahler für ihre teure, nutzlose Ausbildung aufkommen, hä? Väter scheinen nicht so in der Schusslinie zu stehen, da gebe ich amade unten also Recht. Mein Mann und Kollegen wäre diesbezüglich nichts bewusst.
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  • shoerli 10.05.2016 16:09
    Highlight Highlight Grande Steffi Buchli. Muss ja mal jemand sagen.
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  • amade.ch 10.05.2016 15:49
    Highlight Highlight Ob Vater oder Mutter, es ist deppert, Steffi Buchli ihrer Entscheidung wegen zu dissen.

    Und wenn man sich überhaupt über irgendwas aufregen will, dann (wie im Artikel erwähnt) darüber, dass der Mutterschaftsurlaub zu kurz ist. Faszinierend finde ich, dass wir solche Issues trotz "Gleichberechtigung" immer noch so zu drehen wissen, dass die Frau am Ende die Schuld trägt.
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    • Mehmed 10.05.2016 17:08
      Highlight Highlight Es sind Frauen die Frauen haten. Da trägt der Mann wohl kaum schuld. Also bitte jetzt nicht wieder den Mann als Täter herziehen.
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    • Ylene 10.05.2016 17:42
      Highlight Highlight Das macht amade ja nicht. Als arbeitende Mutter war mein erhaltenes negatives Feedback zur Hälfte von Männern. Der Artikel ist m. E. nach nicht korrekt. Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, sind Väter viel weniger in der Schusslinie, was aber nicht den Männer angelastet werden kann. Frauen und Männer dissen nun mal m. E. nach (falls sie überhaupt dissen) die Mütter. PS: Und ja, wir wollen endlich auch Vaterschaftsurlaub!
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    • Emma Jones 10.05.2016 18:44
      Highlight Highlight Mehmed: Ylene hat recht, niemand hat den Mann als Täter dargestellt. Leider liegst du trotzdem falsch, nicht nur Frauen haten Frauen. Kostprobe:

      FELIX SAXER, RUSWIL - 03:43 | 30.04.2016
      Frauen die ihren Egoismus vor die Bedürfnissen der Kinder, ja sogar Säuglingen stellen, sind in meinen Augen keine Mütter sondern kalte Gebährmaschinen. Ich habe nichts gegen Frauen, denen der Beruf wichtiger ist als Kinder, aber dann verzichtet bitte auf Kinder.
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Ja, Sie haben schon richtig gelesen, da ist kein Tippfehler im Titel. Modal, mit d. Ich erspare Ihnen nun die Google-Suche oder das Ausgraben Ihrer Deutsch-Ordner von früher, wo Sie dann Ihre alten Aufsätze finden, in denen Sie sehr realistisch eingeschätzt haben, dass Sie mit 30 ein Haus, vier Kinder, einen Labrador namens «Columbo» und eine Traumkarriere haben werden und alles, was Sie nun mit 36 tatsächlich Ihr eigen nennen, ist ein Fahrrad und sogar das wurde Ihnen schon zweimal …

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