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Yonnihof

Es gibt keinen Gott: Die Wichtigkeit der Nichtigkeit

Bild: shutterstock

Unser Leben ist nur ein Bindestrich auf einem Grabstein. Und das ist okay.



Es gibt Momente, da würde ich mir wünschen, ich wäre gläubig. In irgendeiner Form. Immer wieder erlebe ich als Agnostikerin nämlich Momente, in denen alles ein bisschen sinnlos erscheint. Aber erst mal von vorn.  

Ich – und das sind meine persönlichen Gefühle und Überzeugungen – gehe davon aus, dass es sich beim Menschen um eine Zufallserscheinung handelt, die auf irgendeinem zufälligen Planeten, der um irgendeinen zufälligen Stern kreist, einfach passiert ist, weil hier per Zufall gerade die richtigen Bedingungen dafür herrschten. Ich glaube nicht daran, dass sich dahinter ein göttlicher, höherer oder sonst strukturierter Plan verbirgt.  

Wenn ich das gläubigen Menschen gegenüber äussere, entgegnen sie mir oft, das sei ein viel zu grosser Zufall, als dass es tatsächlich einer sein könne. Meine Antwort ist dann jeweils, man müsse sich einfach all die Male, Sterne und Planeten vorstellen, wo es nicht passiert ist. Dann gewinnt das Zufallsszenario massiv an Glaubwürdigkeit. Für mich zumindest.  

Wichtig: Ich kann mich natürlich irren. Wir reden ja von Überzeugungen, nicht von Wahrheit. Ich schreibe hier lediglich auf, was mir (!) am plausibelsten erscheint, und ich möchte damit niemanden angreifen.

Ich glaube auch nicht, dass es ein Prinzip gibt, das entscheidet, wer wo in welchen Umständen zur Welt kommt. Ich glaube nicht, dass es höheren Sinn hinter der Tatsache gibt, dass Kinder im Krieg aufwachsen oder an Leukämie sterben müssen. Ich glaube, das ist einfach die unglaubliche Ungerechtigkeit dieses Zufalls und dass ich lediglich wahnsinniges Schwein gehabt habe, dass ich hier im Schlaraffenland aufwachsen durfte und weder natürlichem noch menschgemachtem Unglück ausgesetzt wurde.  

Dafür muss ich mich nicht entschuldigen, ich bin darauf auch nicht stolz (Nationalstolz ist etwas, was mir als Prinzip in keinster Form einleuchtet), ich bin aber unendlich dankbar dafür und ich persönlich fühle mich verpflichtet, einen Teil dieser Privilegien zu teilen oder weiterzugeben.

Ich glaube nicht an eine göttliche Ordnung oder ein Moralprinzip der «ausgleichenden Gerechtigkeit», die einer übernatürlichen Kraft zugrunde liegt – ich glaube aber an eine menschgemachte ausgleichende Gerechtigkeit. Sei sie materiell oder halt – auch wenn das abgedroschen klingt – mit Liebe, Freundlichkeit und Frieden mit sich selbst (zuerst) und seinen Mitmenschen (automatische Folge).  

Ich lebe mit dieser Einstellung sehr gut. Ich habe es mit den meisten Menschen prima, seien sie gläubig oder nicht. Ich lasse jedem seine Einstellung, solange sie niemanden schädigt. Meine Gefühle gegenüber institutionalisierter Religion sind hingegen gänzlich andere, aber die sollen hier nicht Thema sein.  

Dieser Text soll die anfangs erwähnten Gefühle der Sinnlosigkeit behandeln. Diese sind auch bei meinen agnostischen/atheistischen Freunden immer wieder Thema.  

Ich bin der Überzeugung, dass nach dem Tod das Bewusstsein endgültig erlischt. Also auch das Arsenal an gesammelten Erfahrungen, Gefühlen etc. Deshalb schleicht sich ab und an die Frage in meinen Hinterkopf: Was mache ich hier eigentlich? Das ist, wie wenn ich ein wunderschönes Bild an eine Wandtafel male, es am Abend jedoch weggeputzt wird – vielleicht erinnert sich der eine oder die andere noch ein paar Tage daran, dann gerät es aber für immer in Vergessenheit. In solchen Momenten erlebe ich mich als Staubkorn im Universum beziehungsweise als Fünkchen in der Timeline der Menschheit und diese Gefühle können sehr überwältigend sein. Das sind die Momente, in denen ich mir ein kleines bisschen Glauben an einen Plan oder eine Reinkarnation oder ein Paradies wünsche.  

Seien Sie nicht besorgt, liebe/r LeserIn, ich bin in keinster Weise suizidal oder ähnliches. Dies sind rein philosophische Überlegungen mit dem Ziel, Gedanken und Diskussionen anzuregen.  

Spannenderweise entspringt diesen Gedanken der Nichtigkeit, wenn ich sie denn rechtzeitig rationalisieren und vielleicht ein bisschen verdrängen kann, oft ein massiver Lebenshunger. Ja, vielleicht haben wir nur dieses eine Leben, aber dann ist das halt so, und wenn wir schon da sind, können wir’s ja so bunt machen, wie es geht, nicht?

Ich glaube, manchmal ist es gut, sich seiner Nichtigkeit bewusst zu werden. Wir sind nicht so verdammt wichtig, wie wir immer glauben. Wir sind vielleicht nur ein Fünkchen im Holozän und das ist in Ordnung. Wir kommen und gehen. Wir haben diesen einen Ritt auf dieser Achterbahn und dann war’s das.  

Die Grundfrage, die den Menschen seit jeher begleitet, ist diejenige nach Sinn. Der sagenumwobene «Sinn des Lebens». Glaube ich an sowas? Ich weiss es nicht. Vielleicht gibt’s keinen Sinn, zumindest keinen vorprogrammierten, den wir «Wo ist Walter»-artig unser Leben lang in dem ganzen Chaos hier entdecken müssen.  

Aber wir können ihn uns selber basteln, denn Sinnstiftung gibt es. In diesem einen Leben. Einfach für uns und nicht für die Ewigkeit. Für mich zumindest. Allem voran Kinder. Sie sind es, die unseren Fokus von der zermürbenden – und heute auch etwas übertriebenen (und ja, damit meine ich auch mich) – Auseinandersetzung mit uns selbst weg lenken.

Liebe ist auch Sinnstiftung. Liebe fühlen, Liebe geben und Liebe machen. Wenn wir schon mal da sind.  

Und dann ist da noch die Freude. Freude um der Freude Willen. Schöne Sachen anschauen, die Welt sehen, Dinge lernen, Geschenke machen, Menschen helfen, Tiere streicheln, nackt schwimmen gehen, auf Berge steigen, Gummitwist spielen.  

Wir kommen. Wir leben. Wir gehen wieder. Das ist okay. Unser Leben ist nur ein Bindestrich auf einem Grabstein.

Machen wir also aus unserem nichtigen Fünkchen unser kleines Feuerwerk. Denn wenn mein Wandtafelkunstwerk am (Lebens-) Abend eh wieder weggewischt wird, dann soll es wenigstens so bunt wie möglich sein.

Yonnihof Yonni Meyer

Yonni Meyer

Yonni Meyer (34) schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen – direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. 
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76Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • lilie 02.10.2016 20:25
    Highlight Highlight Liebe Yonni

    Der bisher einzige Artikel zu diesem leidigen Thema, den ich wirklich lesenswert fand! Und das liegt daran, dass du deine persönlichen Gedanken und Erfahrungen mit uns teilst, anstatt mit wild erfundenen "Fakten" um dich zu schlagen.

    Danke dafür!

    PS: Ich teile die meisten deiner Ansichten. Aber nicht alle. Tut aber letztlich nichts zur Sache. ☺
  • countingcrows 02.10.2016 09:39
    Highlight Highlight Jedes Wort des Artikels deckt sich mit meiner Vorstellung vom Leben und meinen Gedanken die ich mir zwischen dem 'Alltag' dazu mache. Lustigerweise häufen sich diese Fragen mit zunehmendem Alter:) Danke dafür. Denke Liebe in jeglicher Form - nicht ausschliesslich romantischer Natur - gegenüber Menschen und anderen Tieren kann sinnstiftend sein.
  • Alienus 01.10.2016 01:43
    Highlight Highlight Tja, Agnostik und der Sinn…

    Nun, Gläubige sind bei „1“, Nichtgläubige bei „0“. Eindeutige Verhältnisse!? Und wo steht man als Agnostiker?

    Einfach nur dazwischen Allem, zwischen allen Stühlen und sucht nach dem Sinn. Nach dem Sinn des Lebens, als Hypersteigerung nach dem „Sinn des Sinns“, wie möglicherweise bei Ihnen, Frau YM.

    Es ist eine wichtige Fragen, seinen Standpunkt zum sinnvollen Leben zu erkennen.

    Es ist eine Tragödie mit diesen Agnostikern. Jedoch kann man eine tiefere Bedeutung aus der sprachlichen Herkunft des Sinns entlocken und auch diese Wandtafelkunstwerke begreifen.

  • rodolofo 30.09.2016 17:01
    Highlight Highlight Muss alles einen Sinn haben?
    Moderne Kunst macht auch keinen Sinn, und gerade darum bringt sie uns zum Lachen und zum Staunen!
    Wie können Erwachsene Personen so frech sein, andere Erwachsene Personen mit absurden Installationen zu verarschen?
    Der Sinn liegt also in der Aufregung.
    Wir regen uns nämlich gerne auf!
    Denn dann fühlen wir uns so richtig lebendig, wie gespannte Federn, die losschnellen.
    Der Sinn des Lebens besteht meiner Meinung nach darin, den Gedanken zu folgen, die sich in unseren Köpfen eingenistet haben, weil es ihnen in diesen Köpfen gefiel und die Gefühle entscheiden zu lassen
  • Spooky 30.09.2016 00:21
    Highlight Highlight Der Glaube ist die Grundlage der Realität. Wenn ich glaube, dass es Gott nicht gibt, dann gibt es keinen Gott. Wenn ich aber glaube, dass es Gott gibt, dann existiert er.
    Also, Freunde, wo ist das Probem?
  • äti 29.09.2016 22:05
    Highlight Highlight Befragt man alte Menschen, was sie ändern würden bei einem Replay des Lebens, wird am häufigsten geantwortet: "Leben, intensiver Leben, die Welt akzeptieren und geniessen, viel laissez faire". Nichts von Erfolg, Reichtum, Platz-im-Himmel. Auch nichts vom Sinn. Schon gar nicht ob und wie dieser erfüllt ist. Das Naheliegendste, Einfachste und Natürlichste steht plötzlich zualleroberst.
    Das ist nicht so neu, hört man schon mit 20, schiebt es mal weg und erlebt es dann plötzlich hautnah.
  • hulaleh 29.09.2016 21:49
    Highlight Highlight Du sagst es schön: Leben ist ungerecht & das Bild, das wir malen, wird einfach wieder weggeputzt.Ich glaube, dass wir Menschen aus eigenem Interesse die wahre Anleitung aufgegeben und unsere eigene geschrieben haben. Das Resultat? Diese Ungerechtigkeit und Drang nach Macht & Gier. Ich hoffe fest, dass das was Gott versprochen hat sich bald bewahrheitet und es ein Leben ohne Ende auf einem friedlichen Planeten geben wird... wie klingt das? Fantasiös - aber nicht mal ein solches Versprechen macht's uns recht...
  • Capodituttiicapi 29.09.2016 21:08
    Highlight Highlight Sehr schön geschrieben. Auch ich habe dies gelegentlich; ein Gefühl der Angst, wenn man sich fragt was sein wird, wenn nichts mehr ist.
  • localhost 29.09.2016 21:07
    Highlight Highlight Das Prädikat "Troll" tut mir weh ... auch, weil ich es uneingeschränkt annehme.

    Ich hatte mir so stark erhofft , dass die "Philosophen" und "atheistischen Agnostiker" hier das Wesen der Philosophie erkennen ... und mit Freude die Bedeutung der gewählten Worte ergründen, definieren, betrachten, hinterfragen ...

    Das Thema wär's echt wert gewesen! Schade ...

    Nun, diese "unerfüllten" Erwartungen sind *mein* Problem. Und ich widme mich dem nun mit meiner ganzen Liebe zur Weisheit.



    Also,
    Danke & Peace!
  • Γederico 29.09.2016 21:00
    Highlight Highlight Frage dich einfach wie Zeit und Raum - und somit die Möglichkeit überhaupt zu existieren- entstanden ist.

  • Maracuja 29.09.2016 20:33
    Highlight Highlight <... dann soll es wenigstens so bunt wie möglich sein.>

    Möglichst bunt, möglichst viel in dieses einzige kurze zufällige Leben zu packen, ist ein Anspruch, dem m.E. vor allem Menschen aus reichen Ländern nachzuleben versuchen. Für mich tönt das irgendwie angestrengt/anstrengend. Insbesondere wenn man bedenkt, dass die meisten Schweizer gar nicht so ein buntes Leben führen, sondern viel Zeit mit Arbeiten in eher "unbunten" Berufen verbringen, dem eigenen Anspruch also kaum genügen, aber sich dies wohl nicht eingestehen können/dürfen.
  • dääd 29.09.2016 19:37
    Highlight Highlight Cool, Yonni & Watson, dass das Philosophieren auf einem Newsportal Platz hat. In der Philosophie darf man zweifeln und notfalls Ideen sterben lassen. Im strengen Glauben darf man nicht zweifeln und muss notfalls für eine Idee sterben. - Philosophieren Sie weiter!
    • Yonni Meyer 29.09.2016 20:04
      Highlight Highlight Danke dafür, lieber dääd. Ich freue mich mega über die coolen Diskussionen hier.
  • localhost 29.09.2016 19:15
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist, ich sage es mit *deutlichem Nachdruck*, schön zu lesen! Und ich bewundere Pony M dafür, dass Sie (wie zu sehen ist in den Kommentaren) vielen Menschen damit ein gutes Gefühl vermittelt.

    Dennoch: ein bekennender "agnostischer Atheist" zu sein, ist das eine, zu verstehen was man damit sagt, das andere.

    Lass doch einfach diese offensichtlichen Versuche, dich selbst mit den Attributen "Intelligent" und "Weise" zu versehen.

    Ich lese Deine Artikel auch so!
  • JThie 29.09.2016 18:12
    Highlight Highlight Sie kommen genau zum richtigen Zeitpunkt - Danke dafür!
  • Blue123 29.09.2016 18:01
    Highlight Highlight Clickbait! Mich stört die dumme reisserische Überschrift des Beitrags ("Es gibt keinen Gott: Die Wichtigkeit der Nichtigkeit"). Zumal sie inhaltlich nicht einmal der agnostischen Überzeugung der Autorin entspricht.
    • Yonni Meyer 29.09.2016 18:13
      Highlight Highlight Es ist nunmal so. Für mich gibts keinen Gott. Ich schliesse einfach nicht aus, dass ich falsch liegen könnte. Ich kanns nicht wissen. Die Überschrift habe ich gemacht und sie entspricht meinen Gedanken.
    • localhost 29.09.2016 18:33
      Highlight Highlight @Blue123

      So schön und klar, der letzte Satz! Und so präzie auf den Punkt gebracht ...


      Und "für mich gibts keinen Gott" ... schon mal nachgefragt? :-)
    • Blue123 29.09.2016 18:41
      Highlight Highlight Das ist m.E. das entscheidende Detail: Für dich gibt es keinen Gott (was selbstverständlich eine legitime Überzeugung ist). Das Reisserische würde m.E. sofort wegfallen, käme dies in der Überschrift zum Ausdruck (z. Bsp. Für mich gibt es keinen Gott: Die Wichtigkeit der Nichtigkeit).
  • localhost 29.09.2016 17:51
    Highlight Highlight Liebe Pony M,

    Ein Agnostiker kann gläubig sein. Wenn er denn will. Und ja, du irrst dich tatsächlich: nicht dein "Leben als Agnostikerin" lässt "manchmal alles sinnlos erscheinen" sondern deine Wahrnehmung deines "manchmal sinnlos *erscheinenden* Lebens" ... und die Wandtafel "bunt" zu machen (die anderen putzen dann ja schon!) impliziert "etwas zu hinterlassen" ... bemerkst Du die Dissonanz?

    Gut geschrieben! Du bist fröhlich, gutmütig und denkst viel nach. Aber "Gedankenkreisen" alleine ist schlicht keine agnostische Philosohie.

    Dein Leben IST der Sinn, und DAS ist echter Denkstoff!




    • Yonni Meyer 29.09.2016 18:03
      Highlight Highlight Ich sage nichts anderes. Ich bin Agnostikerin, bin aber ungläubig. Ich sage, ich weiss es nicht, denke, dass es eher keinen Gott gibt, schliesse aber nicht aus, dass ich mich irre. Steht auch so im Text.

      Sie haben das Bild mit der Wandtafel leider nicht richtig verstanden. Mit meinem Ableben wird sie geputzt. Wie Sie auf "die andern putzen dann schon" kommen, ist mir ein Rätsel. "Die anderen" waren nie Teil der Analogie.

      Und "Dein Leben ist der Sinn" ist die Aussage meines Textes.
    • localhost 29.09.2016 18:29
      Highlight Highlight Sie sagen vielleicht nichts anderes. Aber sie brauchen sooo viele Worte dafür.

      Eine Analogie ist ein Stilmittel, und die Wahl des Stils ist eindeutig Ihre Sache. Da kann ich auch nix dafür.

      Die Wandtafel ist eine Analogie zum Leben, vielleicht noch zu seinem Sinn. Oder? Und wenn nun Wandtafel = Leben und Leben = Sinn, dann sind "die Andern" *impliziter* Bestandteil der Analogie, denn"die Anderen" sind ja auch "Leben" = "Sinn" = "Wandtafel" ...

      Eine schlechte Analogie ausgwählt?
    • Azrael 29.09.2016 19:32
      Highlight Highlight Ach, das ist aber nett, dass du dem Troll den Artikel nochmals persönlich erklärst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Franz0506 29.09.2016 17:41
    Highlight Highlight Auch das noch - jetzt fängt Frau Meier auch noch mit diesem Thema an wie Hugo Stamm mit seinem wöchentlichen Gläubigen - Bashing im Watson

    Aus meiner Sicht ist jedes Leben gottgewollt - darum hat es auch einen bestimmten Zweck. Das Leben wird auch nach dem Tode weitergehen, wo man dann die Früchte dieses Lebens ernten wird. Und je nach dem wird man auch wieder auf diese Erde für ein nächstes Leben zurückgeschickt - zum Weiterlernen.
    Für einen kleinen Indizienbeweis eines Weiterlebens füge ich noch ein Video bei.
    Play Icon
    • Maranothar 29.09.2016 17:59
      Highlight Highlight Ich fürchte das ist kein Beweis sondern eine Behauptung
  • pamayer 29.09.2016 17:27
    Highlight Highlight Wer immer noch nicht genug hat: schaut monty phyton's 'the meaning of life'!


    Etwa 10 mal hintereinander. Da bleibt über den Sinn des Lebens kein Auge mehr trocken.
  • pamayer 29.09.2016 17:24
    Highlight Highlight Ein sehr schöner, tiefer und persönlicher Artikel.
    Danke.
    War während des lesens des Artikels wohltuend ruhig geworden.

    In den Kommentaren erschreckend viele, die trotz pony m.'s Statement, es sei nur ihre persönliche Ansicht, zu missionieren beginnen.

    Persönlicher glaube in ehre, wo die Mission beginnt, geht es um die Eroberung der Welt, denn erst wenn alle 'richtig glauben', ist die Welt 'gerettet'.

    Das nennt sich Fanatismus.

    Wenn es einen Gott gäbe, hätte sie/er das missionieren sicher nicht gewollt.

    • Hanslishans 29.09.2016 17:35
      Highlight Highlight Doch er will es, weil er selbst die liebt, die nicht an ihn glauben. Damit auch diese zu ihm zurückkehren können. Das ist ein Akt der Liebe, nicht seinetwillen oder um meineswillen, sonder um deinetwillen.
    • You will not be able to use your remote control. 29.09.2016 19:07
      Highlight Highlight Wenn er es wollte, hätte er es allen gesagt?
  • Fabio Wanner 29.09.2016 17:22
    Highlight Highlight Ich bin zwar selber Agnostiker/Atheist, aber ich muss auch sagen, in der Wissenschaft hat man noch überhaubt keine abschliessende Theorie, wie das Bewusstsein genau funktioniert.

    Und wo ich den Gläubigen recht geben muss, ist, dass unsere Welt wirklich zu perfekt ist, dass es nur Zufall ist. In der Astrophysik geht man desshalb immer mehr davon aus, dass unser Universum nur eines von sehr vielen ist und der Urknall nicht der Anfang war. Es gibt also noch sehr viel zu entdecken.

    Wie die Wirklichkeit wirklich genau ist, können wir immer noch nur spekulieren.
    • Yonni Meyer 29.09.2016 17:28
      Highlight Highlight Agnostiker und Atheisten sind nicht dasselbe.

      Und ich kann nur noch einmal betonen, dass ich hier von meinen Überzeugungen und Gedanken rede. Ich spreche nirgends von abschliessenden Theorien.

      Können Sie mir bitte wissenschaftlich reliable Artikel zu Ihrem zweiten Abschnitt verlinken? Dass der Urknall nicht der Anfang war und dass die astrophysische Forschung das untersucht, weil «die Welt zu perfekt ist, um ein Zufall zu sein.» Ich würde das gerne nachlesen. Vielen Dank.
    • Fabio Wanner 29.09.2016 17:44
      Highlight Highlight http://www.nzz.ch/wissenschaft/warum-die-welt-so-ist-wie-sie-ist-1.18210044

      Hier mal ein Artikel, der Zeigt, dass Wissenschaftler immer noch (fast) im Dunkeln stehen. Zudem kenne ich auch einige Wissenschaftler die diese Meinung vertreten. Den Urknall gab es, keinen Zweifel, aber es gibt viele Theorien, wieso und warum und was davor war.

      Vielleicht als kleine Hilfe. Ich mache/machte mir auch mal sehr viele Gedanken in diesen Bereichen. Aber eine entgültige Antwort wird man wohl nie finden..
    • Yonni Meyer 29.09.2016 17:55
      Highlight Highlight Ah, das ist aber etwas komplett anderes als Ihre ursprüngliche Aussage. Dass man wenig bis nichts weiss, kann ich unterschreiben - dass es ein "zu grosser Zufall ist", um geschehen zu sein, möchte ich dann doch nochmal aus dem Mund eines Wissenschaftlers hören (bzw. lesen). Wir wissen, dass wir nichts wissen.

      Und das sage ich als Agnostikerin auch über Gott. Ich kanns nicht final sagen, was ich bisher weiss, deutet auf eine Inexistenz hin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chirschi 29.09.2016 17:20
    Highlight Highlight Im zarten Gymnasiastenalter wurden wir befragt, was unserer Meinung nach der Sinn des Lebens sei. Meine Antwort war "..dem Leben einen Sinn zu geben." Die Antwort ist bei meinem Philosophielehrer durchgefallen, die implizierte Sinnlosigkeit des Seins entweder nicht verstanden oder nicht akzeptiert.
  • Blitzableiter 29.09.2016 17:18
    Highlight Highlight Lest einfach Walter Moers "Wilde Reise durch die Nacht" dann habt ihr eure Ruhe.
  • Statler 29.09.2016 16:34
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass alles, was wir erlebt haben, ausgelöscht ist. Meine Theorie ist, dass wir uns nach dem Tod einfach wieder mit «dem grossen Ganzen» verbinden. Wir verlieren zwar unsere Individualität, aber die Erfahrungen, die wir gemacht haben, gehen in das Überbewusstsein über (es gibt mittlerweile Wissenschaftler, die von der Existenz eines solchen Überbewusstseins überzeugt sind, wenngleich sie es auch nicht abschliessend beweisen können).
    Dein Bild an der Wandtafel wird also nicht weggewischt, sondern in's Album zu all den anderen Bildern geklebt... ;)
    • Musikuss 29.09.2016 18:15
      Highlight Highlight Wir werden unsere Individualität niemals verlieren, auch nach dem Tod nicht. Es ist sogar so, dass jeder Mensch eine bestimmte Aufgabe hat, die nur er, als Einziger, erfüllen kann. Herauszufinden, was das ist, ist die erste Herausforderung und sehr spannend, weil plötzlich alles an Bedeutung gewinnt.
      Ich staune immer wieder, wie die Menschen sich das Leben langweilig denken und am Abend Krimis schauen, um die Langweile zu vertreiben, die sie selbst geschaffen haben...
    • Statler 29.09.2016 21:37
      Highlight Highlight @Scanner: da werd' ich ja rot... ;)

      @Musikuss: Mir gefällt die Vorstellung, nach dem Tod wieder mit der Ganzheit des Seins vereint zu sein. Es würde auch erklären, warum sich manche zeitlebens als «unvollständig» empfinden und eine Sehnsucht nach etwas Grösserem haben, die sich nicht wirklich erklären lässt.
      Aber das werden wir vermutlich alle erst erfahren, wenn der Reaper-Dude dereinst an unsere Tür klopft. Bis dahin vergeht hoffentlich noch viel Zeit und die soll so prall sein, wie nur möglich. Denn das Leben ist vieles, aber bestimmt nicht langweilig ;)
  • Denverclan 29.09.2016 16:17
    Highlight Highlight Ich glaube es braucht keinen Sinn im Leben. Wir kommen nackt und ohne Vorurteile, ohne die Gier nach Geld und überhaupt ohne alles, was uns später als wichtig erscheint, zur Welt. Wir sammeln dann materiell alles "Wichtige" um es am Ende wieder zu "verlieren".....Es muss ein erhabenes Gefühl sein, während der Lebenszeit Ballast aller Art abzuwerfen um am Ende wieder nackt und ohne.......jeder soll so leben wie er will, ohne zu missionieren und ohne dem Nächsten weh zu tun! Was aus diesem Verhalten geschehen könnte, lassen wir im Tal der Träume. Machts gut und helft einander, wir brauchen das!
  • leu84 29.09.2016 15:49
    Highlight Highlight Guter Beitrag Yonni eM :)
  • kaiser 29.09.2016 15:47
    Highlight Highlight @Yonni Meyer: Super Text! Ehrlich, direkt, toll formuliert - love it :)

    Den Sinn des Lebens gibt es nicht. Keinen von dem wir Wissen. Ich denke es braucht Menschen mit diesem Bewusstsein (ist auch Eigenlob aber trotzdem eigentlich für Yonni Meyer gedacht), da es manchmal besser ist als irgendein Falsch-Sinn respektive Unsinn zu glauben und danach zu handeln. So können wir unbefangen und offen bleiben für Möglichkeiten von denen wir heute noch nichts wissen.
  • poga 29.09.2016 15:47
    Highlight Highlight Mir geht es in dieser Frage gleich. Ich habe mich auch schon gefragt, ob ich mein Feuerwerk zünden soll. Wenn man sich dann aber Einsteins Relativitätstheorie anschaut, sprich, dass unsere Zukunft, je nach Standort im All bereits geschehen ist, entfällt diese Möglichkeit auch. Weil egal was man macht es ist ja vorprogrammiert. Diese Vorstellung erscheint dann schon ziemlich deprimierend.
    • Menel 29.09.2016 16:46
      Highlight Highlight Wie meinen sie das, dass unsere Zukunft schon geschehen ist?
    • poga 29.09.2016 17:23
      Highlight Highlight Gemäss Einstein kann es sein, dass wenn du weit weg im Universum auf uns schauen würdest, du uns in unserer Zukunft siehst. Das bedeutet aber auch dass unsere Zukunft ja eigentlich schon hätte geschehen müssen. Ich bin aber kaum der richtige um dies genau zu erklähren. Am besten schaust du dir ein Video zum Thema Relativitätstheorie und da speziell zur Zeit an.
    • Menel 29.09.2016 19:33
      Highlight Highlight Sie meinen die Vergangenheit, oder? Also wenn wir uns schneller als das Licht fortbewegen könnten, könnten wir in die Vergangenheit der Erde schauen. Um in die Zukunft schauen zu können, müsste man den Raum biegen, theorethisch...
    Weitere Antworten anzeigen
  • knight 29.09.2016 15:20
    Highlight Highlight der sinn des lebens ist dein leben und nicht für ein grosses villeicht zu leben welches nach dem leben kommt.
    du hast mir sehr aus der seele geschrieben!
    • Sandiiii 29.09.2016 15:35
      Highlight Highlight da stimme ich zu
  • Maranothar 29.09.2016 15:12
    Highlight Highlight Frei nach dem Motto: "Nimm das Leben nicht zu ernst, du kommst hier sowieso nicht lebend raus."

    Wenn beim Tod alles vorbei ist, braucht das Leben keinen Sinn, dann IST das Leben der Sinn.
  • Hanslishans 29.09.2016 14:31
    Highlight Highlight Liebe Yonni, es tut mir in der Seele weh zu lesen, dass sie scheinbar für sich "erkannt" haben, dass weder ihre Existenz, noch ihre Werke irgend einen Verbleib, noch eine Wirkung haben.
    Was gäbe das Leben für einen Sinn wenn alles sinnlos ist? Würden wir nicht alle unsere Nächsten betrügen, weil es ist ja eh egal. Würden wir nicht nehmen, was unserer Meinung nach uns zusteht? Weil es eh egal ist?
    EIn Leben ohne Sinn ist sinnlos. Ob sie diesen Sinn im Malen zeitbegrenzter Phantasiebilder, oder eventuell doch beim ewigen Gott suchen, bleibt natürlicherweise ihnen überlassen.
    • Yonni Meyer 29.09.2016 15:01
      Highlight Highlight Warum ist es denn so wichtig, "Verbleib" zu haben? Und warum soll ich nicht moralisch handeln, nur weil ich denke, dass ich vergehe? Ich treffe diese Entscheidung für ein gutes, moralisches Leben lieber, weil mir das intrinsisch richtig erscheint, als weil mir von einer Gottheit somst ewige Verdammnis angedroht wird.

      Vergehen ist gleich Sinnlosigkeit. Das Leben kann auch ohne Fortbestand in sich abgeschlossen gut und sinnig sein.
    • Yonni Meyer 29.09.2016 15:03
      Highlight Highlight Sorry, "Vergehen ist NICHT gleich Sinnlosigkeit".
    • Menel 29.09.2016 15:03
      Highlight Highlight Ich weiss ja nicht, wie es Frau Meyer sieht, aber ich sehe auch kein Sinn im Leben. Als sinnlos würde ich es deswegen aber nicht bezeichnen, eher als sinnfrei. Für mich gibt es keine allgemein gültige Antwort auf die Frage "was ist der Sinn des Lebens", es gibt für mich nur den Sinn, den ich meinem Leben gebe.
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  • Hans -würkli- Nötig 29.09.2016 14:20
    Highlight Highlight "..dann gerät es aber für immer in Vergessenheit."

    Sehe ich nicht ganz so streng.
    Durch die Wirkung die unser Handelns auf andere Menschen und Dinge hat bleibst du "der Welt erhalten".
    Man muss nicht mal ala Jesus eine Rolle in der Geschichte spielen - z.B. schon jemandem die Türe aufzuhalten verändert die Welt... ;-)
    • Hanslishans 29.09.2016 14:54
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, woher ich die Motivation und den Sinn am Morgen nachdem Aufstehen sehen würde, wenn der Sinn nur darin besteht anderen Leuten die Türe aufzuhalten.
    • Hans -würkli- Nötig 29.09.2016 14:58
      Highlight Highlight Ach Hanslihans, dann such meinetwegen den Sinn darin arbeiten zu gehen um dir einige schöne Minuten auf dem nächsten Drogenflash kaufen zu können. Oder gehe zu MSF. Oder tue sonst was - wie du dein Leben für dich sinnvoll gestaltest muss du selbst herausfinden.
    • Yonni Meyer 29.09.2016 15:04
      Highlight Highlight Das meinte ich mit "Freundlichkeit und Frieden". Mir ist dabei nicht so wichtig, bewusste und nachhaltige Spuren zu hinterlassen.
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  • Menel 29.09.2016 14:14
    Highlight Highlight ...wer weiss, vielleicht haben sie ja jemanden mit ihrem Kreidebild inspiriert und er malt zuhause dann ein eigenes Bild. Seine Kinder sehen das und ihnen kommt eine Idee beim Betrachten des Bildes....und so geht das immer weiter.
    Ich denke, wir sind unsterblich, einfach schon nur dadurch, dass wir da sind/waren. Wir hinterlassen Spuren auf der Erde, in anderen Menschen...und die meisten wohl unbewusst.
    Es gibt zB. Lehrer, die kleine Dinge sagten, die mich bis heute inspirieren und prägen und ich bezweifle, dass sie sich noch daran erinnern können.

Kann man, muss man nicht: Unser Modal-Problem

Ja, Sie haben schon richtig gelesen, da ist kein Tippfehler im Titel. Modal, mit d. Ich erspare Ihnen nun die Google-Suche oder das Ausgraben Ihrer Deutsch-Ordner von früher, wo Sie dann Ihre alten Aufsätze finden, in denen Sie sehr realistisch eingeschätzt haben, dass Sie mit 30 ein Haus, vier Kinder, einen Labrador namens «Columbo» und eine Traumkarriere haben werden und alles, was Sie nun mit 36 tatsächlich Ihr eigen nennen, ist ein Fahrrad und sogar das wurde Ihnen schon zweimal …

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