Charlie Hebdo
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Erdogan versteht keinen Spass: «Charlie Hebdo»-Website in der Türkei gesperrt

Die türkische Regierung hat die Sperrung der Website des französischen Satiremagazins «Charlie Hebdo» durchgesetzt. Auf Antrag der staatlichen Internetbehörde ordnete ein Gericht in Ankara die Sperrung an, wie türkische Medien am Freitag berichteten.

Grund für die Sperre ist eine angebliche Beleidigung religiöser Gefühle durch die Verbreitung der Mohammed-Karikaturen, die «Charlie Hebdo» nach dem islamistischen Terroranschlag im Januar veröffentlicht hatte.

Das Gericht in Ankara hatte vor einigen Tagen bereits die Website des ersten Atheisten-Verbandes der Türkei wegen angeblicher religiöser Hetze sperren lassen. Zudem wird gegen eine türkische Tageszeitung ermittelt, die das «Charlie-Hebdo»-Titelblatt mit dem weinenden Propheten Mohammed veröffentlicht hatte. Kritiker beklagen eine zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit unter der islamisch-konservativen Regierung in Ankara. (sda/afp)



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«Charlie Hebdo» erscheint ab nächster Woche auf Deutsch

Die französische Satire-Zeitschrift «Charlie Hebdo» soll vom Donnerstag nächster Woche an (1. Dezember) auch auf Deutsch erscheinen. Geplant sei eine Start-Auflage von 200'000 Exemplaren und ein Heftumfang von 16 Seiten, sagte eine Sprecherin des Blattes am Mittwoch.

Die Redaktion von «Charlie Hebdo» in Paris war vor knapp zwei Jahren Ziel eines verheerenden islamistischen Terroranschlages: Zwölf Menschen wurden am 7. Januar 2015 in den Tod gerissen, darunter die Zeichner Cabu und Wolinski.

Minka …

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